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Donnerstag, 9. November 2023

Manuskript zu Vlog 26: Das wohlwollende Universum. Vesmas - die Bausteine der Welt.

 Hallo Leute,

 herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 26. In der vorigen Ausgabe erklärte ich, wie hoch entwickelte Völker miteinander kommunizieren. Sie benutzen Geräte, die Vesmas, winzig kleine Energieeinheiten, zu langen Ketten verbinden. Diese Gebilde existieren außerhalb von Raum und Zeit, im sogenannten Überall oder in multi D. Damit kann man in unserer Welt Millionen Lichtjahre ohne Zeitverlust überbrücken.


 

Als Reaktion wurden mir wieder eine Menge Mails und Kommentare geschickt. Die am häufigsten gestellten Fragen lauteten: Wo sind die Beweise für diese Behauptungen? Wie kann man die Vesmas messen? Gibt es vielleicht sogar einen Präzedenzfall?

Ja, einen solchen Fall gibt es. Ich werde ihn gleich erklären. Eindeutige Beweise wurden noch nicht gefunden, aber es gibt einen deutlichen Hinweis: das wohlwollende Universum. Was das ist, erkläre ich in dieser Folge. Also, los geht’s.

 

Kapitel 1: Sonnensysteme und Massengeburten

 

Wenn wir den nächtlichen Himmel betrachten, sehen wir eine riesige Anzahl von Sternen. Viele von ihnen werden von Planeten umkreist, die der Erde ähneln. Im Universum gibt es unermessliche Mengen von Gas und Staub. Daraus entstehen Sonnen und Planeten, die die Grundlagen des Lebens bilden.

Jetzt stellt sich eine grundlegende Frage: Warum entstehen überhaupt Sonnen und Planeten? Der Staub und das Gas könnten doch für alle Zeiten durch das Universum wabern. Steckt dahinter vielleicht eine Absicht?


 

Auf der Erde hat es mindestens fünf große Massensterben gegeben. Das bekannteste ist wahrscheinlich das Aussterben der Dinosaurier. Millionen Tier- und Pflanzenarten sind innerhalb von kurzen Zeiträumen verschwunden. Der Begriff ist für meinen Geschmack aber zu negativ. Ich benutze lieber das Wort Massengeburten. Denn nach jeder dieser Katastrophen hat das Leben einen neuen Anlauf genommen. Wieder entstanden Millionen Arten in einer unglaublichen Bandbreite: wunderschöne Blumen, gewaltige Bäume, farbenprächtige Fische, kräftige Raubtiere, elegante Flieger, Wüstenbewohner, die fast ohne Wasser auskommen, und sogar die Pole mit ihren eisigen Temperaturen wurden besiedelt.

War das alles ein Zufall? Heute leben etwa 1,8 Millionen bekannte Arten auf der Erde. Dazu kommen die unbekannten Arten, die auf mindestens drei Millionen geschätzt werden. Wenn wir die fünf Massengeburten multiplizieren mit sagen wir mal fünf Millionen, kommen wir auf eine Gesamtmenge von 25 Millionen Arten. Das müssten 25 Millionen Zufälle gewesen sein. Nicht sehr wahrscheinlich, oder?


 

Für mich sind das zwei ernsthafte Hinweise darauf, dass wir in einem wohlwollenden Universum leben. Man könnte noch weitere Hinweise anführen, wie etwa die Feinabstimmung der Naturkonstanten, aber das würde den Rahmen dieser Folge sprengen.

 

Das wohlwollende Universum stellt uns Lebensräume zur Verfügung, es gibt uns Licht, Luft, Wasser und jede Menge Energie. Das kann man messen in Tagen, Jahren, Kilometern, Tonnen, Lux und Watt. Aber noch fehlt etwas Entscheidendes: Eine physikalische Größe, die sofort reagiert auf äußere Einflüsse. Etwas, das den guten Willen unmittelbar abbildet. Auch darauf gibt es bereits einige Hinweise.

 

Kapitel 2: Quantenmechanik

In der Physik gibt es nur wenige Themen, über die so leidenschaftlich gestritten wird wie über die Heisenbergsche Unschärferelation. Sie besagt, stark vereinfacht, dass wir zwei komplementäre Eigenschaften eines Teilchens nicht beliebig genau gemessen können. Die bekanntesten Beispiele dieser Eigenschaften sind Ort und Impuls.


 

Für dieses Phänomen gibt es verschiedene Erklärungsmodelle. Am weitesten verbreitet ist die Kopenhagener Deutung, die von Niels Bohr und Werner Heisenberg erdacht wurde. Niels Bohr sagte, das Wesen des Teilchens bestünde darin, dass man ihm unterhalb gewisser Grenzen keinen Ort und keinen Impuls mehr zuordnen kann, weil diese Begriffe dort keinen Sinn ergeben.

 


Werner Heisenberg hingegen meinte, wir als Beobachter könnten Ort und Impuls nicht beliebig genau messen, weil wir an unserer eigenen Unfähigkeit scheitern. Es könnten z.B. Störungen an den Messgeräten entstehen, oder unsere Theorien sind nicht gut genug, um die Welt der Quanten zu verstehen.

Und jetzt kommt meine Deutung. Konrad Pilger sagt, dass man Ort und Impuls dieser Teilchen nicht genau messen kann, weil dies ein Zeichen des wohlwollenden Universums ist. Das Universum bietet uns gewaltige Mengen von neutraler Energie an. Diese Energie ist nicht vorherbestimmt, sie hat keine Zeit und keinen Ort. Wir sind in unserer Wahl vollkommen frei. Messen wir den Impuls des Teilchens, wird es uns als Welle erscheinen. Messen wir seinen Ort, wird es als Teilchen auftreten. Wir bestimmen, wie unsere Welt aussieht.


 

Diesen Gedanken kann man beliebig weit ausdehnen. Wir können Männer oder Frauen sein. Wir können hundert Jahre alt werden oder als Kinder sterben. Wir können arm oder reich sein, gebildet oder ungebildet, mächtig oder unbedeutend. Wir können jahrhundertelang in Frieden leben oder von einem Krieg zum nächsten taumeln. Wir haben stets die freie Wahl. Das Universum – oder das Multiversum, oder Gott, die Natur, Alles-was-ist oder die große Schöpferquelle – setzt uns keinerlei Grenzen. Alles, was wir geliefert bekommen, ist eine unbegrenzte Menge an Energie.

 

3. Die Vesmas

Seit einigen Jahren sage ich die Existenz von Vesmas voraus. Der Begriff ist ein Akronym aus den englischen Wörtern VEry SMAll Structures – sehr kleine Strukturen. Diese Wortschöpfung ist leicht zu merken und kann nicht mit anderen Begriffen verwechselt werden. Vielleicht wird er sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzen, vielleicht auch nicht. Das ist unwichtig.


 

Vesmas sind winzig kleine Energieeinheiten, die weder Welle noch Teilchen sind, aber Eigenschaften von Wellen und Teilchen besitzen. Am ehesten kann man sie mit biologischen Zellen vergleichen. Vesmas befinden sich eine Etage unterhalb der Elementarteilchen. Sie sind interdimensional, d.h. sie treten in unserer vierdimensionalen Welt auf (Raum plus Zeit) und im Überall. Das Überall ist eine Ebene, die aus unendlich vielen Dimensionen besteht. Hoch entwickelte Zivilisationen benutzen sie für ihre Kommunikation oder als Abkürzung für Raumschiffe bei interstellaren Reisen.

Vesmas treten in drei verschiedenen Formen auf: als ungenutzte Energie, als Entwurf zu einem Objekt oder Ereignis oder als Manifestation in unserer Welt.


Punkt 1: Vesmas als ungenutzte Energieform. Vesmas umgeben uns in einer gigantischen Zahl. Jede Zelle enthält Energie mit einer Polarität, die vergleichbar mit einem Magneten ist. Wenn zwei Vesmas nebeneinander liegen, befinden sie sich im energetischen Gleichgewicht. Man bezeichnet diesen Zustand als Nullpunktenergie. Erst wenn sie von außen stimuliert werden, geraten sie aus dem Gleichgewicht und geben ihre Energie ab.

 


Jede dieser kleinen Energiezellen besitzt zwölf Seiten. Wenn sie größere Strukturen bilden, ähneln sie den Honigwaben unserer Bienen. Zwölf ist eine sehr wichtige Zahl im Universum. Später wird eine neue Mathematik entstehen, die auf der Zwölf basiert. Ein weiteres Kennzeichen der Vesmas ist ihre extreme Beweglichkeit. Sie dehnen sich aus und ballen sich zusammen, sie kommen in kleinen Gruppen vor oder in gewaltigen Ansammlungen.

Die Vesmas funktionieren ähnlich wie elektromagnetische Felder, sie ziehen an und stoßen ab, aber sie sind nicht magnetisch. Trotzdem besitzen sie eine Art von Ladung. Gleiches zieht Gleiches an, Ungleiches wird abgestoßen. Die Vesmas sind der Baustoff, mit dem alles erschaffen wird: jedes Lebewesen, jedes Ding und jedes Ereignis.

 

Punkt 2: Vesmas als Entwurf. Wenn ein Mensch darüber nachdenkt, wie er den nächsten Tag verbringt, erschafft er wahrscheinliche Welten. Zum Beispiel will er im Sommer an einen Baggersee fahren und schwimmen oder in einem Wald wandern gehen. Dann fügen sich bereits eine große Anzahl von Vesmas zusammen und bilden einen Entwurf dieses Tagesgeschehens.

 


Diese Entwürfe entstehen auch auf unbewusste Weise. Wenn viele Menschen Angst vor einem Krieg haben, einem Erdbeben oder einem Börsenkrach, dann entsteht all das in Form einer wahrscheinlichen Welt. Vesmas unterscheiden nicht, ob die Stimulation auf Basis von Angst oder Mut geschieht. Jedes Gefühl und jeder Gedanke besitzt eine schöpferische Kraft.

 

Punkt 3: Vesmas als Manifestation in unserer Welt. Wenn sich genügend Vesmas zusammenfinden, bilden sie Elementarteilchen, Atome und Moleküle. Aus den Gefühlen und Gedanken werden Häuser, Autos, Pflanzen, Tiere und Menschen. Das heißt nicht, dass ein Mensch einen anderen durch seine Gedanken und Gefühle erschaffen kann. Aber er kann sie anziehen oder abstoßen.

 


Wenn ein Mensch Angst vor einem Krieg hat, wird diese Angst von anderen wahrgenommen, die ebenfalls Angst haben. Sie schließen sich zu Gruppen zusammen und besorgen sich Keulen oder Schwerter, Panzer oder Raketen. Andere Menschen in anderen Gruppen sehen die Soldaten und fühlen sich davon bedroht. Sie stellen ebenfalls eine Armee auf, die wiederum die Angst bei der ersten Gruppe verstärkt. Jetzt genügt ein kleiner Anlass, um einen Krieg ausbrechen zu lassen.

So funktioniert unsere Wirklichkeit. Aus Gefühlen und Gedanken werden wahrscheinliche Welten, d.h. Vesmas ballen sich zusammen und schaffen einen Entwurf für ein Ereignis, das in der gefühlten Zukunft stattfindet – oder auch nicht. Es gibt keine Trennung zwischen Psychologie und Physik. Letztlich ist alles Psychologie.

  

4. Ein Präzedenzfall

Die Existenz der Vesmas nachzuweisen, ist extrem schwierig. Wenn sie sich zu Materie zusammengeschlossen haben – also zu Atomen und Molekülen –, sind sie keine Vesmas mehr und deshalb auch nicht mehr als solche messbar. Solange sie noch in ihrer Reinform existieren, sind sie extrem flüchtig. Man kann sie nicht festhalten oder in einem Käfig einsperren.


 

Aber es gibt einen historischen Präzedenzfall: die Entdeckung der Neutrinos. Dabei handelt es sich um Elementarteilchen mit sehr geringer Masse. Eine gigantische Anzahl von Neutrinos bewegt sich ständig durch das Weltall. Jede Sekunde wird jeder Quadratzentimeter unserer Haut von mehr als sechzig Milliarden Neutrinos durchdrungen – und wir bemerken nichts davon. Auch die Wissenschaft hat sie lange nicht bemerkt. 1930 wurden sie von dem Physiker Wolfgang Pauli erstmals vorgeschlagen, um atomare Zerfallsprozesse zu erklären. 1956 gelang es bei einem Experiment in einem Kernreaktor, die Neutrinos nachzuweisen. Eine ähnliche Entwicklung werden auch die Vesmas nehmen.

Wir werden niemals in der Lage sein, die Vesmas zu sehen. Aber wir werden ihre Energie messen können – und dann wird eine Kettenreaktion entstehen. Keine atomare Kettenreaktion, sondern eine der Kreativität. Es wird zu unglaublichen Entdeckungen und Erfindungen kommen, es werden Dinge geschehen, die sich heute noch kein Mensch vorstellen kann.

 

Zusammenfassung:

1. Es gibt klare Anzeichen für die Existenz eines wohlwollenden Universums wie die Entstehung der Sonnensysteme und die Massengeburten, die auf jedes Massenaussterben folgen.

2. Die Quantenmechanik weist auf eine bisher unbekannte Energieform hin, die Vesmas, und auf die Existenz einer multidimensionalen Ebene, das Überall.

3. Vesmas sind die wahren Bausteine des Lebens. Sie ermöglichen uns jede Erfahrung, die wir machen möchten, ohne darüber ein Urteil zu fällen.

4. Hoch entwickelte Zivilisationen nutzen die Vesmas und das Überall, um damit über riesige Entfernungen zu kommunizieren und zu reisen. Auch den Menschen auf der Erde ist das prinzipiell möglich – wenn sie diese Erkenntnisse akzeptieren.

 


Was denkt ihr darüber? Glaubt ihr, dass es ein wohlwollendes Universum gibt? Steckt eine Absicht hinter dem Leben auf der Erde und auf anderen Himmelskörpern? Oder ist alles nur ein gigantischer Zufall?

Schreibt es mir in die Kommentare. Und wenn ihr schon dabei seid, gebt mir auch noch ein Like und macht ein Abo, falls ihr noch keines habt. So, damit sind wir durch für heute. Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute

euer Konrad Pilger 

Montag, 9. Januar 2023

Manuskript zu Podcast Folge 16: Gibt es andere Universen? Gab es einen Urknall? Können wir unser Universum verlassen?

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nr. 16. Heute geht es um folgende Fragen: Existieren außer unserem Universum noch weitere Universen? Wenn ja, wie sind sie gestaltet? Sind sie bewohnt? Und: Können wir sie erreichen? Wie üblich bei Konrad Pilgers Blick in die Zukunft werdet ihr auch heute wieder einige Überraschungen erleben.

Zunächst einmal muss ich mich für die vielen Kommentare bedanken, die mich über den Podcast, die Videos und den Blog erreicht haben. Fast alle waren positiv. Einige Leute haben jedoch kritisch angemerkt, dass das Meiste von dem, was ich hier ausbreite, noch gar nicht bewiesen ist. Das stimmt. Aus dem Grund heißt die Reihe ja auch Konrad Pilgers Blick in die Zukunft und nicht Blick in die Gegenwart.


 

Es gibt genügend Medien die das beschreiben, was heute allgemein bekannt ist. Aber nur wenige wagen es, darüber zu reden, was kommen wird, was jetzt bereits potenziell vorhanden ist, wir aber noch nicht wahrnehmen können. Das ist meine Aufgabe. Ich gebe Anregungen, ich lenke die Entwicklung in die optimale Richtung. Und glaubt mir, das gelingt mir mit absoluter Sicherheit.

Die heutige Ausgabe ist die Fortsetzung der Nummer 15, die die Frage behandelte: Was ist das Universum? Schnell eine Zusammenfassung: Ich sagte damals, dass das Universum kein Ort ist, sondern ein Zustand. Das Universum ist die Summe einer gewaltigen Menge von Energieeinheiten (Vesmas), die sich auf eine bestimmte Weise organisieren. Die Organisationsformen werden von uns als Realitätsrahmen wahrgenommen. Unendlich viele dieser Realitätsrahmen liegen nah beieinander.


 

Damit habe ich die erste Frage auch schon beantwortet: Ja, es gibt weitere Universen. Sehr, sehr viele sogar. Allerdings wird man in Zukunft Begriffe wie Universum oder Planet weniger häufig verwenden, als wir es heute tun. Der Begriff Realitätsrahmen ist präziser.

Kein Urknall, viele Big Bangs

Die Verwendung einer korrekten Sprache ist extrem wichtig. In der Wissenschaft wurde lange die Position vertreten, dass die Naturgesetze überall gelten müssten, also im gesamten Universum. Inzwischen haben sich die Meinungen geändert. Viele Wissenschaftler vermuten heute, dass sie nur in unserer Umgebung gelten und dass an anderen Orten andere Bedingungen herrschen könnten.

Diese kritischen Geister haben recht. Bereits in einigen Galaxien in unserer Nachbarschaft gelten anderen physikalische Gesetze oder zumindest leicht veränderte Gesetze. Die Gravitation beispielsweise verhält sich anders als bei uns. Aber das werden wir erst erkennen, wenn sich unsere Messmethoden verbessern. 


Auch über den Urknall herrschen heute verzerrte Vorstellungen. Die meisten Wissenschaftler glauben, dass es einen Urknall gegeben hat und dass dadurch Raum, Zeit und Materie entstanden sind. Das ist falsch. Ursache hierfür ist wieder einmal das lineare Denken. Der Mensch hat das Bedürfnis, alles in seine Erfahrungswelt hineinzupressen. Wir erleben einen Anfang und ein Ende unseres Lebens, einen Anfang des Sommers und ein Ende des Sommers, und alles geschieht auf einer Zeitachse. Folglich muss auch das Universum einen Anfang und ein Ende haben. Dieses Denken ist ein Anzeichen einer primitiven Zivilisation.

Fortgeschrittene Wesen denken nicht linear, sondern multidimensional. Sie wissen, dass Raum und Zeit keinen Anfang und kein Ende haben. Es gibt nur das Hier, und das Hier ist überall. Es gibt nur das Jetzt, und das Jetzt ist immer. Das beinhaltet auch die Erkenntnis, dass es nicht nur einen Urknall gegeben hat, sondern viele. Der Begriff Urknall ist sehr unglücklich gewählt, weil er suggeriert, dass er der Ursprung von etwas ist, aber dass ist er nicht. In diesem Fall ist der englische Begriff Big Bang besser, weil er im reinen Wortsinne nur eine große Explosion beschreibt.

An dieser Stelle bewegen wir uns in einen Bereich, der für Menschen nur sehr schwer zu verstehen ist. Wir sind es gewohnt, in einer geraden Linie zu denken. Nichtlineares Denken praktizieren nur sehr wenige Zeitgenossen. Deshalb ist es für die meisten nicht vorstellbar, dass es viele gewaltige Explosionen gegeben hat, von denen keine die erste war und keine die letzte sein wird. Es hat auch keine etwas erschaffen, weder Raum noch Zeit noch Materie. Durch die Explosionen wurde lediglich das, was schon immer da war, neu geformt. Das ist der wahre Kern des Lebens: Nichts wird neu erschaffen, alles existiert immer. Aber das Leben erfährt sich immer wieder neu.

 


Die großen Explosionen dauern immer noch an, und sie werden sich in alle Ewigkeit fortsetzen. Manche Leute bezeichnen die Big Bangs als das Atmen Gottes. Aber mit diesen Begriffen gleiten wir ab in die Reiche von Religion und Philosophie. Auch dazu werde ich mich in späteren Folgen äußern.

Es gibt einen ganz einfachen Hinweis darauf, dass es nicht nur einen Big Bang gegeben hat, sondern viele. Alles, was wir in der Natur beobachten, wiederholt sich. Nichts geschieht nur ein einziges Mal. Geburt und Tod können wir jeden Tag millionenfach beobachten. Das Wetter wiederholt sich, Jahreszeiten wiederholen sich, selbst das Klima wiederholt sich. Eiszeiten, Heißzeiten und gemäßigte Phasen wechseln einander ab. Wir können sogar die Geburt und den Tod von Sternen beobachten.

Wenn sich alles in der Natur unendlich oft wiederholt, warum soll dann ausgerechnet der Big Bang nur einmal stattgefunden haben? Für diese Annahme gibt es keinen Grund - außer dem Wunsch, alles in ein lineares Modell pressen zu wollen.


Natürlich gibt es einige Hinweise, die zu der Fehlannahme verleiten, dass es nur einen Urknall gab und durch ihn alles entstanden ist, zum Beispiel die kosmische Hintergrundstrahlung. Sie scheint überall ungefähr gleich zu sein. Dieses „Überall“ bezieht sich aber nur auf den Bereich, den wir beobachten können, jene 13,8 Milliarden Lichtjahre umfassende Raumkugel. Heute bezeichnen wir sie als groß. Das ist sie aber nicht. Sie ist nur ein winziger Ausschnitt des Universums, nicht mehr als eine Handvoll Sand, die jemand in die Luft geworfen hat.

Unser physikalisches Universum ist sehr viel größer. In anderen Bereichen herrscht eine andere Hintergrundstrahlung. Allerdings ist sie so weit entfernt, dass wir sie mit heutigen Mitteln nicht messen können. Späteren Generationen wird es aber gelingen. Sie werden aus den Messergebnissen völlig andere Schlüsse ziehen, als es heutige Wissenschaftler tun.

Weil es so viele unterschiedliche Bereiche im Universum gibt, in denen andere Naturgesetze gelten, kann man nicht von einem einheitlichen Universum sprechen. Besser ist der Begriff Realitätsrahmen. Er bezeichnet die Weise, wie die Bewohner eines Abschnittes in Raum und Zeit ihre Umgebung wahrnehmen. Realitätsrahmen werden noch extrem wichtig sein, wenn wir über Raumschiffe sprechen, die schneller als mit Lichtgeschwindigkeit fliegen. Ihre Besatzungen müssen sich darüber klar sein, in welchem Rahmen sie ankommen wollen. Mehr dazu in einer späteren Folge. 

Realitätsrahmen überall

Ein Autor wie ich kann natürlich vieles behaupten. Wissenschaftliche Theorien und Modelle für die Realitätsrahmen gibt es noch nicht. Aber es gibt Hinweise. Wenn man genau hinschaut, erkennt man sie. Auf der Erde sind wir von Geschöpfen umgeben, die in ihren eigenen Realitätsrahmen leben. Ich spreche von Tieren und Pflanzen. Ein Hund beispielsweise nutzt ebenso wie wir die Vesmas, die winzig kleinen Energieeinheiten, um seine Realität zu erschaffen. Dabei orientiert er sich aber weniger mit seinen Augen, als wir es tun, sondern mehr mit seiner Nase. Die Welt des Hundes ist eine, die zu einem großen Teil aus Gerüchen besteht. Das ist ein Beispiel für einen Realitätsrahmen, der – aus unserer Perspektive betrachtet – leicht verschoben ist.


 

Damit sind wir auch schon beim nächsten Thema. Realitätsrahmen hängen nicht wie Bilderrahmen an der Wand. Sie sind flexibel, sie lassen sich auf vielfache Weise verschieben. Dieses Neuausrichten der Realität findet so häufig statt, dass wir es kaum noch bemerken. Wenn wir beispielsweise ein spannendes Buch lesen oder einen Film sehen, fühlen wir uns manchmal so, als ob wir uns in der Handlung befinden würden. Wir vergessen unsere Umgebung und glauben, wir würden eine Reise durchs Mittelalter machen oder einen fremden Planeten besuchen. Auch das ist ein verschobener Realitätsrahmen.

Auf noch extremere Weise passiert es nachts in unseren Träumen. In Ausgabe Nummer 13 von Blick in die Zukunft habe ich das Thema Träume bereits ausführlich behandelt. Dieser Bereich ist erst ansatzweise erforscht worden. Die Welt der Träume ist viel größer und bedeutender, als wir es uns heute vorstellen. Wissenschaftler glauben, dass sich das Traumgeschehen auf den Kopf des Schlafenden beschränkt. Das ist falsch. Unser biologischer Körper ist nur eine unserer Existenzformen. Er hat die Aufgabe, einen Realitätsrahmen abzustecken. Nämlich jenen, in dem ihr jetzt diese Worte hört.

Nachts, in unseren Träumen, verlassen wir diesen Rahmen und tauchen in andere Rahmen ein. In der Ausgabe 13 habe ich eine Klassifikation der Träume erstellt. Eine sehr wichtige Traumart ist der Massentraum. Er wird nicht nur von einer Person geträumt, sondern von Tausenden, manchmal sogar von Millionen. Der Massentraum ist der Wissenschaft noch völlig unbekannt, dabei ist er für die Entwicklung der Menschheit von elementarer Bedeutung. Ohne ihn würden wir immer noch als Jäger und Sammler durch die Wildnis streifen.


 

Politische Systeme zum Beispiel werden zuerst erträumt, bevor sie erlebt werden. In den Träumen gestalten wir sie in Idealform, in der Realität jedoch funktionieren sie nicht immer wie gewünscht. Die Demokratie war ein großer Erfolg, der Kommunismus eine große Enttäuschung. Trotzdem musste beides ausprobiert werden.

Auch das, was hier und jetzt geschieht, ist die Folge eines Massentraums. Wir erleben derzeit eine sehr wichtige Etappe in der Geschichte. Die Menschheit richtet sich neu aus. Wir überwinden die Phase der Kriege. Das, was jetzt in der Ukraine geschieht, ist das letzte Aufbäumen der dunklen Mächte. Danach wird sich der Frieden schrittweise über den gesamten Erdball ausbreiten. Aber es wird noch einige Zeit dauern. Es liegt bereits vor uns im Feld der Möglichkeiten. Um im Bild zu bleiben: Das Feld wurde zuvor in den Massenträumen bestellt. Sie sind ein Realitätsrahmen, der ständig von uns genutzt wird. Er befindet sich nicht innerhalb unseres physikalischen Universums, sondern bildet ein eigenes Universum.

Eigenschaften fremder Universen

Meistens stellen wir uns Realitätsrahmen als physikalische Universen vor, die aus Raum, Zeit und Materie bestehen. Davon gibt es sehr viele. Daneben existieren aber auch Universen, in denen Raum, Zeit und Materie unbekannt sind. Was dort stattdessen vorherrscht, kann ich leider nicht beschreiben, weil unsere Sprache dafür keine Worte kennt. Andere Wesen haben dafür Begriffe, die ich mit meinen Stimmbändern nicht ausdrücken kann.

Ich kann aber von einigen interessanten Phänomen berichten. Auf der Erde kennt man die Synästhesie. Damit ist die Kopplung von verschiedenen Formen der sinnlichen Wahrnehmung gemeint. Beispielsweise gibt es Menschen, die Töne auch als Farben erleben. Wenn sie einen tiefen Ton hören, sehen sie vielleicht die Farbe Rot, während ein heller Ton von ihnen als gelblich wahrgenommen wird.


Dieses Phänomen kennt man auch in anderen Realitätsrahmen – nur in viel extremerer Weise. Es gibt Welten, in denen sind Töne und Farben permanent miteinander verbunden. Wenn dort ein Orchester spielt, erscheinen über den Köpfen der Musiker geometrische Formen in schillernden Farben. Mit Worten sind diese Konzerte kaum zu beschreiben.

Trotzdem werde ich es versuchen. Ich schildere euch den Besuch eines synästhetischen Konzerts. Stellt euch eine sanfte Hügellandschaft vor, ähnlich dem Kraichgau in Baden-Württemberg. Auf den Hügeln habe sich Tausende Menschen versammelt. In einer Talsenke wurde eine Bühne aufgebaut. Die Instrumente sind beinahe so angeordnet wie auf der Erde. Das heißt, vorne befinden sich die hellen Stimmen wie Geigen und Bratschen, dahinter die Klarinetten, Trompeten und Posaunen, und ganz hinten sind die lauten Instrumente, die Pauken und Schlagzeuge. Natürlich gibt es auch einen Dirigenten. Er steht auf einem Pult vor dem Orchester.

Es geht langsam los. Während der ersten Takte sieht man Wellen aus farbigem Licht, die über den Köpfen der Musiker aufsteigen. Die Wellen vereinigen sich zu einem Gebilde, das ständig sein Aussehen verändert. Mal sieht es aus wie eine riesige Trommel, dann wie ein Wald, wie der Meeresboden, wie eine Säulenhalle, wie ein Gebirge oder wie ein Tier, das aus seinem Schlaf erwacht, sich streckt und plötzlich davonläuft. Je nach Größe des Orchesters, können diese Gebilde kilometerweit in den Himmel aufsteigen. Manchmal nehmen sie den gesamten Horizont ein.

 


Töne und Bilder verhalten sich synchron zueinander. Wenn die Musik leise ist, sind die Bilder beinahe transparent, man sieht Wolken oder Sterne hindurchscheinen. Wird sie lauter, nimmt die Intensität der Farben zu, Wolken und Sterne werden verdeckt. Wenn das Tempo langsam ist, bewegen sich die Bilder fast in Zeitlupe. Erhöht sich das Tempo der Musik, beschleunigen sich auch die Bilder am Himmel. Während des großen Finales braut sich ein Sturm aus Farben und Klängen zusammen, der sich in einem gewaltigen Donnerschlag entlädt. Danach klingt das Konzert aus in einer sanften Welle, die in den Köpfen der Musiker verschwindet.

Ihr, meine lieben Zuhörer, habt vielleicht schon Konzerte besucht, die euch beeindruckt oder begeistert haben. Aber glaubt mir, solange ihr kein synästhetisches Konzert erlebt habt, wisst ihr nicht, was Musik ist. Die Klangwelt der Erde ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was in anderen Welten existiert. Es gibt viel mehr Töne als die, die wir Menschen kennen. Es gibt auch mehr Farben und mehr Arten von Licht. Es gibt ein Licht, das extrem hell ist, aber trotzdem nicht blendet.

All das ist auf unterschiedliche Arten zu erfahren. Es gibt mehr als nur die fünf Sinne, die uns Menschen zur Verfügung stehen, also Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Man kann seine Umgebung noch mit anderen biophysikalischen Organen wahrnehmen. Hier stoßen wir wieder auf dasselbe Problem. Was ich damit meine, kann ich leider nicht mit Worten ausdrücken, weil es dafür keine Worte gibt in den Sprachen der Erde.


 

Ich nenne ein letztes Beispiel, das mich besonders beeindruckt hat. In manchen Welten sind Pflanzen musikalisch. Wenn man sich zu ihnen hinabbeugt, kann man nicht nur ihren Duft riechen, sondern auch eine Melodie hören. Kleine Pflanzen wie Gänseblümchen verströmen meistens nur einen Ton, der an- und abschwillt. Einige Bäume hingegen sind in der Lage, ganze Sinfonien zu spielen. Trotzdem sind die Wiesen und Wälder von Stille erfüllt. Man hört diese Töne nur, wenn man signalisiert, dass man sie hören möchte.

Das, was ich euch eben schilderte, meine lieben Freunde, ist nur ein kleiner Ausschnitt der Phänomene, die man in anderen Realitätsrahmen erleben kann. Und ich habe noch gar nicht über die Wesen gesprochen, die in diesen Welten leben. Es gibt Wesen, die völlig anders sind als wir, und es gibt Wesen, die uns sehr ähnlich sind. Die menschliche Familie ist viel größer, als wir glauben. Aber das würde den Rahmen dieser Folge sprengen. Später mehr dazu. 

Fehlende Beweise

An dieser Stelle werden Skeptiker wahrscheinlich Folgendes einwenden: Konrad Pilger ist ein Spinner. Er kann diese Behauptungen doch gar nicht beweisen. Stimmt, kann ich nicht. Das sagte man lange Zeit auch über die Synästheten, die Farben und Klänge zugleich wahrnehmen. Man bezeichnete sie als Fantasten oder Wichtigtuer. Erst durch die Einführung der Kernspintomographie wurde nachgewiesen, dass bei Synästheten während des Musikhörens verschiedene Gehirnbereiche gleichzeitig aktiv sind. Die Kopplung der sinnlichen Wahrnehmung findet also tatsächlich statt.

Ähnlich wird man auch die fremden Universen behandeln, und das noch für eine sehr lange Zeit. Die Argumente lauten ungefähr so: Es ist sinnlos, sich damit zu beschäftigen, weil alle wissenschaftlichen Instrumente, die wir benutzen, Teil der vierdimensionalen Raumzeit sind. Wir können damit nicht aus diesem Universum hinausschauen. Deshalb wird man fremde Universen niemals nachweisen können. Man wird sie auch niemals besuchen können. Damit ist das Thema erledigt.


 

Diese Skeptiker und Evolutionsbremsen hat es schon immer gegeben. Zum Glück haben sich Leute wie Otto Lilienthal und die Gebrüder Wright nicht von ihnen beeindrucken lassen. Sonst müssten wir den Ozean heute noch mit Dampfschiffen überqueren. Selbstverständlich ist es möglich, andere Universen – genauer gesagt Realitätsrahmen – zu besuchen. Es findet auch ein reger Reiseverkehr zwischen den Welten statt.

Grundsätzlich bieten sich zwei Wege an: technische Reisen und Bewusstseinsreisen. Ich werde beide kurz erläutern. Beginnen wir mit Punkt eins, technische Reisen. Mit hochentwickelten Raumschiffen ist es möglich, schneller als mit Lichtgeschwindigkeit zu fliegen, man kann vorwärts und rückwärts durch die Zeit reisen, man kann sogar seitwärts durch die Zeit reisen. Was ich damit meine, werde ich in einer späteren Ausgabe erklären.

Ebenso ist es möglich, in andere Universen einzutauchen. Aber auch hier ist der Begriff Universum nicht ausreichend. Passender ist – wie schon gesagt – der Begriff Realitätsrahmen. Wenn man weiß, wie diese Rahmen organisiert sind, kann man sich an sie anpassen. Entscheidend sind hierbei zwei Faktoren: Vesmas und Gravitation. Wenn man sich auf diesen beiden Feldern gut auskennt, kann man jeden gewünschten Punkt in Raum und Zeit erreichen, und sogar Punkte, die sich nicht in Raum und Zeit befinden. Auch das werde ich später näher erläutern.


 

Die Menschheit wird solche Raumschiffe auch bekommen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Der Grund ist klar: Wir sind im Moment noch zu weit unten auf der Evolutionsleiter. Als Beispiel dient wieder die Ukraine. Wenn jemand wie Wladimir Putin eine solche Technologie in die Finger bekäme, würde er sie benutzen, um erst seine Nachbarländer zu erobern und danach die ganze Welt. Und wenn er mit dieser Welt fertig wäre, würde er die nächste angreifen. Doch zum Glück gibt es Kräfte im Universum, die dafür sorgen, dass die Wladimir Putins auf den bewohnten Planeten nicht zu stark werden.

Dieses Thema, die überlichtschnellen Raumschiffe, ist so kompliziert und umfassend, dass ich ihm mehrere Folgen von Blick in die Zukunft widmen werde. Das gilt auch für die zweite Möglichkeit, um sich durch Raum und Zeit zu bewegen, dem Reisen mit dem Bewusstsein. Das Thema werde ich in der nächsten Folge behandeln.

Zurück zu den eingangs gestellten Fragen: Ja, es gibt viele weitere Universen. Dabei handelt es sich um Ansammlungen von Energie, die von ihren Bewohnern unterschiedlich erlebt werden. Wir nehmen sie als Sterne und Planeten wahr. Es gibt nicht nur einen Big Bang, sondern viele. Innerhalb eines Universums gelten unterschiedliche Naturgesetze. Der Begriff Realitätsrahmen ist deshalb passender als der Begriff Universum. Mit technischen Mitteln oder mit dem Bewusstsein kann man fremde Realitätsrahmen erkunden.

Ich werde auch in Zukunft von meinen Reisen in fremde Realitätsrahmen berichten. Aber für heute haben wir genug. Wieder einmal sage ich: Danke für eure Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger

Dienstag, 10. Mai 2022

Manuskript zu Podcast Folge 10: Die Zukunft der Medizin. Kann man sich selbst heilen?

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nr. 10. Heute beantworte ich zwei wichtige Fragen: Wie sieht die Zukunft der Medizin aus? Und: Ist es möglich, sich selbst von schweren Krankheiten zu heilen? Ich kann euch versprechen, dies wird eine sehr aufschlussreiche Folge werden, die – auf lange Sicht – eine große Wirkung entfalten wird. Aber jetzt schwinge ich keine großen Vorreden, sondern steige direkt ins Thema ein.

 


Heutzutage wird die Medizin von zwei Faktoren geprägt: der sogenannten Apparatemedizin und der Pharmaindustrie. Apparatemedizin bedeutet, dass sich Ärzte bei der Heilung ihrer Patienten vor allem auf technische Geräte verlassen, womit alles vom Personalcomputer bis hin zum Kernspintomographen gemeint ist. Die Pharmaindustrie ist ein bedeutender Wirtschaftszweig, der zwar hervorragende Arzneimittel produziert, aber auch in der Kritik steht, weil viele Unternehmen mehr Geld in Marketing investieren als in die Forschung. Diese beiden Faktoren – Apparatemedizin und Pharmaindustrie – werden in der Zukunft keine große Rolle mehr spielen. 

Die kommende Revolution

In früheren Folgen dieser Reihe habe ich zwei wichtige Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft vorhergesagt, die heute noch unbekannt sind, aber bald schon großes Aufsehen erregen werden: die Vesmas und das wahre Wesen der Zeit. Vesmas sind winzig kleine Energieeinheiten, aus denen der Raum, die Zeit und die Materie bestehen. Die Zeit vergeht nicht, sie ist immer, und sie wächst wie ein Baum in alle Richtungen.

Die gesamte Materie besteht aus extrem feinen und flüchtigen Partikeln, die noch kleiner als die Elementarteilchen sind. Die Vesmas habe ich in Folge sechs von Blick in die Zukunft vorgestellt. Das bedeutet, dass auch alle biologischen Körper aus diesen Emanationen erschaffen werden – und mit ihnen die Krankheiten, unter denen sie leiden.


Letztendlich ist alles Psychologie. Jedes Ding, jedes Wesen und jedes Ereignis besteht aus Gedanken und Gefühlen. Die Energieströme werden von jeder Bewusstseinsform ausgesandt. Wenn sie stark genug sind, manifestieren sie sich mit Hilfe der Vesmas in unserer Welt. Wir nehmen sie wahr als Häuser, Bäume oder Menschen, wir erleben sie als gesund oder als krank. Das ist im Grunde alles, was existiert: Gedanken und Gefühle.

Später einmal – in etwa fünfzig bis hundert Jahren – wird man in der Lage sein, diesen Schöpfungsprozess mit technischen Mitteln abzubilden. Erst wird man die Vesmas hören, dann wird man sie sehen. Die Menschen der späteren Generationen – die jetzt bereits leben – werden die Energieströme in Töne und Bilder umsetzen. Dadurch erkennen sie, ob sich ein Patient im energetischen Gleichgewicht befindet. Wenn die Energien, also die Gedanken und Gefühle ausgeglichen sind, ist der Mensch gesund. Sind sie im Ungleichgewicht, ist er krank. Das ist das Geheimnis der Gesundheit. 

Esoterik oder Wissenschaft?

Es gibt eine Heilungsmaschine, die sich bereits unzählige Male bewährt hat. Man kennt sie in vielen realen und wahrscheinlichen Welten, und man kennt sie auf vielen Planeten, in vielen Universen. Ich schlage einen Namen für sie vor: die Aura-Waage. Die Aura ähnelt dem Astralleib, den wir aus der vedischen Philosophie kennen. Damit ist ein strahlend leuchtender Körper gemeint, der den biologischen Körper umgibt und von hellsichtig begabten Menschen wahrgenommen werden kann. Einige Zuhörer werden jetzt vielleicht sagen: Das ist mir zu esoterisch. Das glaube ich nicht. Aber das ist ein Irrtum. Die Aura wird im Moment noch in den Bereich der Esoterik eingeordnet. Bald schon wird sie von der Wissenschaft anerkannt sein.

 

Die Entwicklung ist vergleichbar mit der Entdeckung der Neutrinos. Diese Elementarteilchen waren der Wissenschaft lange unbekannt. Wolfgang Pauli hat sie 1930 erstmals vorgeschlagen, 1956 wurden sie im Experiment nachgewiesen. Neutrinoreaktionen zu messen ist extrem schwierig, weil sie nur sehr kleine Wirkungsquerschnitte haben. Man braucht dafür riesige Maschinen, die sehr gut abgeschirmt sein müssen, und die müssen auch noch viele Jahre in Betrieb sein, um brauchbare Daten zu ermitteln.

Mit den Vesmas wird es ähnlich sein. Die ersten Detektoren werden so groß wie ein Haus sein, viel Energie verschlingen und wahnsinnig viel Geld kosten. Aber mit der Zeit werden sie schrumpfen und ihre Leistung vervielfachen. Die Aura-Waage wird einmal so groß sein, dass man sie in jeder Arztpraxis installieren kann. Und dann wird ein goldenes Zeitalter der Medizin anbrechen.

 

Der Patient der Zukunft stellt sich vor oder legt sich unter eine Maschine, die ein wenig einem Röntgenapparat ähnelt. Sensoren messen die Aura des Körpers und stellen sie auf einem Bildschirm dar. Der Arzt erhält Informationen über jedes einzelne Organ. Anhand von Farben und Tönen erkennt man, in welcher Verfassung sich der Patient befindet. Krebsgeschwüre beispielsweise erscheinen als dunkle Schatten. Um sie zu beseitigen, ist keine Operation, keine Bestrahlung und kein Medikament notwendig. Das wichtigste Instrument sind die Gedanken und Gefühle des Patienten, die er nach Anweisungen des Arztes bewusst verändert. Dabei spielen auch Geräusche eine wichtige Rolle. Für heutige Zeitgenossen ist es schwer zu verstehen, aber ein Patient dieser Einrichtungen wird sogar ein bisschen singen, um sich selbst zu heilen. Ich sagte ja bereits, dass Vesmas auch in Tönen dargestellt werden. Mithilfe der Aura-Waage erhält der Patient sein Gleichgewicht zurück. Die Erfolgsquote einer solchen Behandlung liegt bei einhundert Prozent. 

Selbstheilung – aber nur für Könner

Das Grundprinzip kann man heute schon anwenden. An dieser Stelle muss ich einen Einschub machen. Wer heute krank wird, sollte auf jeden Fall zu einem Arzt oder einer Ärztin gehen. Und zwar zu jemanden, der sein Handwerk an einer Universität gelernt hat, einen Abschluss und eine Zulassung besitzt. Man sollte sich keinesfalls in die Hände eines Wunderheilers oder Quacksalbers begeben. Diese Leute richten meist nur Schaden an und verlangen dafür auch noch eine Menge Geld.

Trotzdem ist es möglich die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, über die jeder Mensch verfügt. Spontanheilungen und der Placeboeffekt sind der Wissenschaft längst bekannt. Es sind zahlreiche Fälle dokumentiert worden, in denen sogar schwere Krebserkrankungen beinahe über Nacht verschwanden. Auch hier waren Vesmas beteiligt. Bald werden Wissenschaftler diese Fälle genauer unter die Lupe nehmen und zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangen. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Zunächst einmal muss man sich darüber bewusst sein, was eine Krankheit ist – nämlich das äußere Abbild eines inneren Zustands. Es gilt ein ganz einfacher Grundsatz: Wie innen, so außen. Jede Krankheit – vom Schnupfen bis zum bösartigen Tumor – wird immer von demjenigen erschaffen, der sie erlebt. Es gibt keine Ausnahme. Alles ist Psychologie, alles besteht aus Gedanken und Gefühlen.

 

Man könnte nun einwenden, dass bestimmte Ereignisse – beispielsweise eine Viruserkrankung – von außen kommen. Das ist teilweise richtig. Es stimmt, das Virus springt von einem Menschen auf den anderen. Trotzdem sind hier gewaltige psychische Prozesse im Gange, die der Wissenschaft noch völlig unbekannt sind. Eine Pandemie – etwa AIDS oder Corona – ist das Ergebnis einer emotionalen und gedanklichen Schieflage der gesamten Menschheit. Diese Schieflage wird uns jeden Tag in den Nachrichten angezeigt, die nur so strotzen vor  Konflikten, Streit, Gewalt und Verbrechen. Es scheint so, als ob die Erdbevölkerung ständig einen Krieg gegen sich selbst führen würde. Energien suchen nach Ausdruck – positive ebenso wie negative. Angst und Wut können sich in äußeren Vorgängen entladen: Stürme, Erdbeben und Viruserkrankungen. Spätere Generationen von Wissenschaftlern werden über dieses Phänomen ganze Bibliotheken verfassen. 

Bereit zum Andocken?

Aber warum erkranken einige Menschen an dem Virus und andere nicht? Warum sterben einige daran, während andere die Infektion nicht einmal bemerken? Auch hier ist die Antwort sehr einfach: Weil die Opfer die Krankheit selbst einladen. Sie öffnen die Türen, sie machen die Andockstation bereit, sie lassen sich überfallen. Obwohl die Patienten von diesen Vorgängen nicht einmal den Hauch einer Ahnung haben, obwohl sie vermutlich alles abstreiten würden, wenn sie davon wüssten, wurde doch der gesamte Krankheitsverlauf von ihnen selbst erschaffen.

Ursache ist immer ein gedankliches und emotionales Ungleichgewicht. Wer Angst empfindet, schwächt seinen Körper. Wer in der Zeitung von einer Pandemie liest und sich denkt „Mich erwischt es bestimmt auch bald“, der legt das Fundament für seine Erkrankung. Das Virus – das auch eine schwache Form von Bewusstsein besitzt – erkennt die Lücke in der Abwehr und marschiert gnadenlos hindurch. Die Folge ist eine Grippe, eine HIV-Erkrankung oder eine Infektion mit COVID-19.

Bei Krebs verhält es sich ähnlich. Körperzellen mutieren nicht ohne Grund. Sie machen das, was ihnen vom inneren Selbst vorgegeben wird. Das innere Selbst ist ein psychisches Gebilde, das ich in späteren Folgen vom Blick in die Zukunft erklären werde. Für heute reicht es zu wissen, dass jeder Mensch über ein inneres und ein äußeres Selbst verfügt. Das äußere Selbst ist der Körper, den wir sehen können. Das innere Selbst lässt sich nur indirekt nachweisen, mithilfe von psychologischen Methoden, die noch entwickelt werden müssen. Auch hier steht der Menschheit am Anfang eines langen Weges.

Ein einfaches Beispiel: Wenn ein Mensch Lungenkrebs bekommt, steckt dahinter oft der jahrelange Konsum von Tabak. Das Rauchen von Zigaretten ist eine Sucht. Eine Suchterkrankung ist ein Zeichen eines inneren Ungleichgewichts. Ein Mensch, der mit sich selbst im Reinen ist, braucht seinem Körper nicht ständig eine Droge zuzuführen und erleidet deshalb auch keine Folgeerkrankung.

Dasselbe Prinzip gilt auch für die Fälle, in denen der Auslöser nicht so leicht zu erkennen ist. Magen- oder Darmkrebs kann beispielsweise durch eine tiefe Unzufriedenheit ausgelöst werden. Ein Mensch ist mit seiner Lebenssituation nicht zufrieden. Im Beruf kommt er nicht voran, die Familie macht nicht, was er will, das Geld ist knapp, die Nachbarn sind viel besser gestellt, und jetzt wird vor dem Haus auch noch eine Baustelle eingerichtet, die ihm furchtbar auf die Nerven geht. Das alles erzeugt negative Gefühle: Neid, Angst, Wut, tief sitzender Ärger. Diese Gefühle besitzen eine Form von Energie, nämlich Vesmas, die irgendwo hinmüssen. Das innere Selbst entscheidet, sie in den Bauch zu lenken. Die Folge ist vielleicht ein Magengeschwür. Auf diese Weise versucht das innere Selbst, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

 

Der Geist, der den Körper bewohnt, hat nun die Chance, sein Leben zu verändern und sich selbst zu heilen. Wenn er es nicht tut, wird die Sache schlimmer werden. Am Ende entsteht vielleicht Magenkrebs und es folgt ein zu früher Tod. Damit ist selbstverständlich keinerlei Schuld verbunden. Niemand ist schuld an einer Krankheit, man wird auch nicht für irgendetwas bestraft, für eine Sünde oder ein Verbrechen. Aber es gilt das Prinzip von Ursache und Wirkung. Jeder Mensch ist selbst der Urheber seines Schicksals.

Für heutige Ohren klingt das noch ziemlich unwahrscheinlich. Später einmal werden Mediziner für die Erforschung dieser Zusammenhänge Nobelpreise gewinnen. Nicht nur zwei oder drei, sondern Dutzende. Alles ist bereits in wahrscheinlichen Welten vorgeformt.

Bis diese komplexen Vorgänge von der Wissenschaft verstanden werden, werden noch mindestens hundert Jahre vergehen. Erst einmal muss man die Vesmas entdecken, dann muss man ihren Einfluss auf die menschliche Gesundheit begreifen, und dann erst kann man sich daran machen, die von mir erwähnte Aura-Waage zu entwickeln. Es kann aber auch sehr viel früher geschehen. Zwar existieren bereits alle zukünftigen Ereignisse, aber die Zukunft ist dennoch nicht vorherbestimmt. Vesmas sind enorm flexibel. Wir können die Entdeckungen und Erfindungen von uns wegstoßen, wir können sie aber auch näher an uns heranziehen. Es kommt darauf an, wie wir uns entscheiden. 

Die sechs Schritte der Heilung

Die Frage stellt sich auch bei der Selbstheilung. Glaubt man an diese Urkraft, die jeder menschliche Körper besitzt, oder glaubt man nicht daran? Wenn man glaubt, heilt man sich selbst. Wenn man nicht glaubt, ist man auf die Schulmedizin angewiesen. Es gibt aber einige Tricks, mit denen man die Selbstheilungskräfte entfesseln kann. Ich verrate sie jetzt.

1. Ratschlag: Die Zellen direkt ansprechen. Was ich jetzt sage, klingt für die meisten Zeitgenossen wahrscheinlich ziemlich verrückt, aber auch unsere Körperzellen besitzen ein Bewusstsein. Jede einzelne der Billionen Zellen kann bis zu einem gewissen Grad denken und fühlen, sie kennt ihre Aufgabe und sie kennt den Menschen, dessen Körper sie gemeinsam mit anderen Zellen bildet. Auch diese Aussage ist im Moment nicht zu beweisen.


Ich stelle euch eine kurze Zwischenfrage: Wo ist die untere Grenze des Bewusstseins? Ein Mensch besitzt zweifellos eine Form von Bewusstsein. Ihr hört oder lest diese Worte, denkt darüber nach, amüsiert euch vielleicht darüber oder – was das Beste ist – ihr lernt daraus. Intelligente Tiere wie Affen, Delfine oder Krähen besitzen ebenfalls ein Bewusstsein. Sie können Werkzeuge gebrauchen, erkennen ihr Spiegelbild und besitzen ein Sozialverhalten. Viele Tiere sind in der Lage Emotionen auszudrücken. Hunde freuen sich, wenn ihre Besitzer nach Hause kommen. Was ist mit Ratten oder Mäusen? Sie kümmern sich hingebungsvoll um ihren Nachwuchs. Besitzen sie ein Bewusstsein? Was ist mit Insekten? Mit Viren und Bakterien? Und was ist mit Pflanzen? Haben sie einen Willen zum Leben? Oder laufen Prozesse wie die Fotosynthese automatisch ab? Und was ist mit Sand und Gestein? Sind sie vollkommen leblos oder steckt vielleicht auch in ihnen ein Funken Bewusstsein?

Die Antwort lautet in sämtlichen Fällen: Ja, es sind bewusste Seinsformen. In allen Wesen und Dingen steckt eine Form von Bewusstsein. Es variiert sehr stark, man kann einen Menschen nicht mit einem Felsbrocken gleichsetzen. Aber trotzdem ist sich alles und jedes seiner Selbst bewusst. Sonst würde es nicht existieren. Auch das ist ein gewaltiges Forschungsgebiet, das bislang kaum beachtet wurde.

Zurück zu den Körperzellen. Sie sind faszinierende Geschöpfe, die uns einen großen Dienst erweisen. Ohne sie könnten wir unsere Leben nicht leben. Deshalb schulden wir ihnen Respekt und Dankbarkeit. Und das sollten wir auch zum Ausdruck bringen. Wir sollten jeden Tag zu unseren Zellen sprechen. Nicht bloß in Gedanken, sondern laut und deutlich ausgesprochen. Wir sollten Dinge sagen wie: „Hallo, liebe Körperzellen. Ich danke euch für eure Dienste. Auch heute haben wir einen wundervollen Tag vor uns, den wir gemeinsam erleben werden.“ Oder am Abend: „Ich danke euch, dass ihr mir ermöglicht habt, diesen Tag zu erleben.“


Im Falle einer Krankheit sollte man sagen: „Danke, liebe Körperzellen, dass ihr mir diese Botschaft überbracht habt. Ich verstehe den Sinn dieser Krankheit. Ich weiß, dass ich ihr Schöpfer bin. Ich werde in Zukunft sorgsamer leben, ich werde mich wieder ins Gleichgewicht begeben. Bitte helft mir dabei, gesund zu werden.“

Wenn ihr das zum ersten Mal tut, werdet ihr euch wahrscheinlich lächerlich vorkommen. Andere werden vielleicht sogar darüber lachen. Für Außenstehende sieht es so aus, als ob ihr Selbstgespräche führen würdet, aber das stimmt nicht. Ihr habt Zuhörer, Billionen Zuhörer. Jede einzelne Zelle wartet nur darauf, dass ihr sie anerkennt und euch meldet. Laut, deutlich und regelmäßig. Das ist das Zeichen eines geistigen Wachstums.

2. Der zweite Ratschlag hängt eng mit dem ersten zusammen: Ihr solltet die Medizin und die Heilmethoden begrüßen. Eine Kopfschmerztablette oder eine Salbe besitzt kein eigenes Bewusstsein, sondern lediglich ihre Bestandteile verfügen darüber. Aber auch in diesem Fall sind die Körperzellen beteiligt. Sie merken, da kommt etwas, das den Organismus beeinflusst. Die Medizin sollte angekündigt werden, und es sollte beschrieben werden, was das Ziel ihrer Einnahme ist. Beispiel: „Hallo, liebe Tablette. Ich grüße dich. Du wirst uns dabei helfen, unsere Krankheit zu heilen.“ Jedes einzelne Wort wird von Billionen Zellen gehört und verstanden werden und einen Heilungsprozess auslösen.


3. Bildlich vorstellen. Ihr dürft das, was ich hier erkläre, nicht einfach nur so vor euch hinbrabbeln, so wie man nebenbei ein Liedchen summt. Ihr müsst euch die Krankheit und den Heilungsprozess in möglichst starken Bildern vorstellen. Hier ein paar Beispiele: Ein Geschwür könnt ihr euch wie einen Schatten vorstellen. Erst ist er dunkel und bedrohlich, aber dann geht die Sonne auf und der Schatten verschwindet. Oder: Mutierte Zellen breiten sich wie Seifenblasen in eurem Körper aus. Aber dann kommt die richtige Medizin und die richtige Behandlung und die Seifenblasen tun das, was sie immer tun: sie zerplatzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Denkt euch selbst Bilder aus, unterlegt sie mit Tönen und Gerüchen, sprecht das, was ihr denkt, laut aus und wiederholt es. Je öfter ihr eure geistigen Übungen macht, umso schneller werdet ihr gesund.

4. Eine heilsame Umgebung erschaffen. Dieser Ratschlag bezieht sich vor allem auf die Menschen, die euch umgeben. Krankheiten entstehen durch Vesmas. Damit sind winzig kleine Energieeinheiten gemeint, die von jedem Bewusstsein ausgestoßen werden. Menschen erschaffen damit die Welt, in der sie leben – obwohl sich die meisten darüber nicht bewusst sind. Sie merken auch nicht, dass ihre Gedanken und Worte den Gesundheitszustand anderer Menschen beeinflussen. Vielleicht kommen euch folgende Sätze bekannt vor: „Du warst doch schon immer kränklich, dein ganzes Leben lang.“ Oder: „Diese Krankheit ist in eurer Familie weit verbreitet. Du wirst sie bestimmt auch kriegen.“ Oder: „Du hast deine Medizin zu früh oder zu spät genommen, du hast zu viel oder zu wenig Wasser getrunken, du hast dich falsch ernährt, den falschen Arzt konsultiert, die falschen Freunde, die falsche Lebensweise, Mecker, Mecker, Mecker.“

Von dieser Sorte Mensch gibt es leider sehr viele. Sie torpedieren bewusst oder unbewusst eure Versuche, gesund zu werden. Vesmas bilden Muster. Je mehr Menschen daran beteiligt sind, umso stärker sind sie. Deshalb müsst ihr – auch wenn es schwerfällt – diese Menschen aus eurer Umgebung verbannen. Erst nach erfolgter Heilung könnt ihr wieder Kontakt mit ihnen aufnehmen.

5. Sich selbst ins Gleichgewicht bringen. Dieses Thema habe ich bereits angeschnitten. Viele Menschen verspüren eine tiefsitzende Unzufriedenheit. Sie wollen mehr Geld haben, mehr Anerkennung, mehr Macht, mehr freie Zeit, mehr von irgendetwas. Denkt über euch selbst nach. Macht eine Analyse eurer Lage. Stellt euch wichtige Dinge vor – eure Wohnung, euer Auto, euer Arbeitsplatz, eure Freunde und Familie – und achtet dabei auf eure Gefühle. Sind sie positiv oder negativ? Freut ihr euch, oder empfindet ihr Ärger und Wut? Stellt euch eine Waage vor. Sind die Schalen im Gleichgewicht, oder berührt eine den Boden, während die andere hoch oben in der Luft baumelt?


Die Aussagekraft dieses Bildes ist enorm. Jeder sollte wissen, was er zu tun hat, wenn die Waage nicht ausgeglichen ist. Macht klar Schiff. Werft überflüssigen Ballast über Bord. Und wenn es mal ganz schlimm kommt: Dreht das Schiff in den Sturm. Durchschneidet mit eurem Bug die Wellen. Trotzt dem Wind. Nach jeder Ebbe kommt die Flut. Ihr merkt sicher schon, was ich hier tue. Ich erschaffe eine bildliche Vorstellung. Jedes starke Bild wird Wirklichkeit. Aber auch hier gilt: Es reicht nicht, wenn man es nur einmal macht. Die Waage muss dauerhaft im Gleichgewicht sein. Wenn ihr es nicht tut, übernimmt euer Körper den Job – und das könnte unangenehm werden.

6. Und das ist die größte Herausforderung: das plärrende Radio. Viele von euch werden jetzt vielleicht sagen: „Das ist ja alles ganz interessant, was der Konrad Pilger da von sich gibt. Aber“, und jetzt kommt es, „aber das ist ja gar nicht bewiesen. Das ist doch total unwissenschaftlich. Das ist Esoterik. Der Kerl will doch nur Geld verdienen. Das kennt man doch schon aus diesen Lebenshilferatgebern. Die behaupten auch immer, man kann alles erreichen, wenn man nur fest genug daran glaubt. Aber bei mir hat das nie funktioniert. Ich habe mir immer gewünscht, sechs Richtige im Lotto zu haben, und ich bin immer noch arm wie eine Kirchenmaus.“

Genau das ist das Problem: der bohrende Zweifel. Man muss an dieser Stelle fragen: Was ist der Kerngedanke? Was ist das Kerngefühl? Noch mal zur Erinnerung: Alles besteht aus Gedanken und Gefühlen. Sie formen mithilfe der Vesmas die Welt, in der wir leben. Wenn der Kerngedanke lautet: „Das ist alles Quatsch, daran glaube ich nicht, es kann nicht funktionieren“ und das Kerngefühl ist ein Widerwille oder Angst vor dem Unbekannten, dann wird auch genau das verwirklicht werden. Es funktioniert nicht, die Heilung findet nicht statt.


Es ist so ähnlich wie ein plärrendes Radio in der Nachbarschaft. Ständig hört man diese furchtbare Stimme oder diese schreckliche Musik, die man nicht ertragen kann, aber der Nachbar weigert sich, das Radio abzuschalten. Morgens, mittags, abends, nachts, immer ist der bohrende Zweifel vorhanden. Damit sabotiert ihr euch selbst.

Kann man denn gar nichts tun, um das Radio abzuschalten? Doch, man kann sogar sehr viel machen, einiges habe ich bereits erwähnt. Starke Bilder schaffen, es laut aussprechen und es ständig wiederholen. Auch dazu verrate ich einige Tricks und Kniffe.

Beispiel a: Erfolgserlebnisse analysieren. Jeder Mensch hat in seinem Leben Erfolge erzielt. Vielleicht ist es euch schon mal gelungen, einen Marathon zu laufen. Dann stellt euch die Frage: Was war hier der Kerngedanke und das Kerngefühl? Vielleicht habt ihr gedacht: Wenn andere Menschen einen Marathon laufen können, kann ich das auch. Vielleicht habt ihr es euren Freunden gegenüber laut ausgesprochen. Vielleicht habt ihr es auch viele Male wiederholt. Und dann seid ihr angefangen zu laufen. Erst einen Kilometer, dann zwei, dann drei, später folgte ein Halbmarathon, und schließlich seid ihr einen ganzen gelaufen. Das ist der Prozess der Schöpfung. Diesen Kerngedanken und dieses Kerngefühl müsst ihr wieder in euch hervorholen und abermals zum Ausdruck bringen.


Beispiel b: Vorbilder suchen. Auch das mag kurios erscheinen, aber denkt mal an eine Person wie Donald Trump. Er war Präsident der Vereinigten Staaten, obwohl es kaum einen Menschen gibt, der weniger für diesen Posten geeignet ist. Neben einigen anderen Faktoren war vor allem eines für seinen Wahlsieg verantwortlich: Trumps starker Wille. Ihr kennt alle sein Auftreten, seine Körpersprache, seine Mimik, die Aussagen in seinen Interviews. Trump hat den Willen zur Macht. Deshalb ist er ins Weiße Haus eingezogen. Und wenn der Typ so etwas zustande bringt, dann könnt ihr auch gesund werden.

Beispiel c: Fortschritte anerkennen. Wenn ihr die Methoden, die ich hier vorstelle, anwendet und sich erste Erfolge einstellen, dann sagt nicht: „Och, das war Zufall.“ Oder: „Die Medikamente haben endlich angeschlagen.“ Sondern sagt: „Ja, Konrad Pilger hat recht. Es funktioniert. Meine Körperzellen und ich haben zusammengearbeitet. Ich danke euch, liebe Zellen. Wir sind stark und gesund. Wir führen ein langes und glückliches Leben.“

Wenn ihr all das beherzigt, was ich in diesem Podcast oder Video erklärt habe, dann verbessert ihr nicht bloß eure Chancen auf Heilung, sondern ihr werdet geheilt. Hundertprozentig, mit absoluter Sicherheit. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, dann habt Geduld und probiert es wieder und wieder, bis sich die gewünschten Resultate einstellen.

Ich wiederhole es noch einmal im Schnelldurchlauf.

1. Sprecht mit euren Körperzellen. Sie haben ein Bewusstsein und hören jedes Wort.

2. Begrüßt die Medizin und die Heilmethoden.

3. Stellt euch die Heilung bildlich vor und sprecht es laut und deutlich aus.

4. Schafft eine heilsame Umgebung. Trennt euch von Menschen, Dingen und Angewohnheiten, die euch nicht gut tun.

5. Bringt euch selbst ins Gleichgewicht. Löst Wut und Ängste auf, ersetzt sie durch Liebe und Zuversicht.

6. Bringt das plärrende Radio zum Verstummen. Achtet auf euren Kerngedanken und das Kerngefühl.


Erinnert euch bitte an das, was ich am Anfang dieser Folge sagte. Später einmal wird es möglich sein, die Vesmas mit technischen Mitteln sichtbar zu machen. Man wird sehen, welche Organe von negativen Energien befallen sind. Danach wird die Wissenschaft die Aura-Waage entwickeln, mit deren Hilfe man die Patienten ins Gleichgewicht bringen kann. Das wird aber noch fünfzig bis hundert Jahre dauern. Solange sollte man unbedingt die Ratschläge berücksichtigen, die ich heute gegeben habe.

Wer selbst gesund ist aber jemanden kennt, der unter einer Krankheit leidet, sollte diesen Podcast, das Video oder den Artikel in meinem Blog verbreiten. Keines meiner Worte wird einen Schaden verursachen, aber der Erfolg kann gewaltig sein. Entscheidend sind allein eure Gedanken und eure Gefühle.

So, das war genug für diese Ausgabe von Blick in die Zukunft. Das Thema Medizin werde ich aber noch viele Male behandeln. Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht

Euer Konrad Pilger