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Dienstag, 26. Dezember 2023

Manuskript zu Vlog 27: Die Science-Fiction der Zukunft. Der Mensch ist multidimensional.

Hallo Leute

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 27. Das wird heute eine sehr kontroverse Folge werden, weil ich eine gewagte Behauptung aufstellen werde. Nämlich es gibt keine ECHTE Science-Fiction. Das heißt, es gibt fast keine Bücher, Filme und Fernsehserien, die wirklich in die Zukunft hinausblicken. Die meisten dieser Produkte handeln nur von der jeweiligen Gegenwart, in der sie entstanden sind.


 

Das liegt nicht daran, dass die Autoren zu wenig Fantasie oder Weitblick besaßen, sondern daran, dass sich die Menschheit immer noch auf einer sehr niedrigen Entwicklungsstufe befindet. Die wichtigsten naturwissenschaftlichen Entdeckungen sind noch nicht gemacht worden.

Welche das sind, erkläre ich in dieser Folge. Also, los geht’s.

 

Kapitel 1: Die bisherige Science-Fiction

Fangen wir am Anfang an. Die Zeitmaschine von H.G. Wells gilt als einer der ersten SF-Romane. Darin geht es um einen Erfinder, der die titelgebende Zeitmaschine gebaut hat. Er reist damit weit in die Zukunft und trifft auf eine Gesellschaft, die in zwei Gruppen gespalten ist: die Eloi und die Morlocks.


 

Die Eloi leben in fast paradiesischen Verhältnissen auf der Erdoberfläche. Sie brauchen nicht zu arbeiten und geben sich ganz dem Vergnügen hin. Die Morlocks sind affenartige Wesen, die unter der Erdoberfläche leben. An dieser Stelle kürze ich ein bisschen ab. Die Geschichte läuft darauf hinaus, dass sich die Morlocks als Menschenfresser entpuppen. Die Eloi sind ihre Nahrung.

Man könnte jetzt sagen, dass H.G. Wells einfach eine negative Sicht auf die Zukunft hatte. Das stimmt aber nicht. Er hat nicht über die Zukunft geschrieben, sondern über seine Gegenwart. Das England des späten 19. Jahrhunderts war eine extreme Klassengesellschaft. Es gab die reiche Oberschicht, bestehend aus altem Adel und Industriellen, und eine verarmte Unterschicht, die als Arbeiter und Bauern lebte bzw. vegetierte.


 

Davon handelt die Zeitmaschine. Sie ist im Grunde eine Groteske, die das Unrecht der damaligen Zeit anprangerte. Mit Science-Fiction hat das nicht viel zu tun. Weder werden neue Techniken oder wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt – abgesehen davon, dass die Zeit als vierte Raumdimension betrachtet wird – noch werden gesellschaftliche Utopien erdacht. Es ist einfach nur Unterhaltung, wenn auch eine gut gemachte.

In Deutschland gilt Kurd Laßwitz als Begründer des Genres. Sein Roman Auf zwei Planeten erschien ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts. Darin geht es vordergründig um die Begegnung einer deutschen Expedition mit Marsmenschen. Nach allerlei Verwicklungen kommt es zum Krieg zwischen den Marsmenschen und den Engländern, den die Außerirdischen aufgrund ihrer überlegenen Technologie gewinnen. Später bricht ein weiterer Krieg zwischen den europäischen Mächten aus, weil sie alle die Kolonien der Engländer übernehmen wollen. Das eigentliche Thema des Romans ist also der Imperialismus des 19. Jahrhunderts.   


 

Zu den bekanntesten SF-Filmen gehört die Krieg der Sterne-Reihe. Ich will die Geschichte nicht nacherzählen, ihr kennt sie alle. Luke Skywalker, Darth Vader, „Ich bin dein Vater, Luke“, Han Solo, Prinzessin Leia, alle sind miteinander verwandt und so weiter.

Ist das wenigstens SF? Nein, ist es nicht. Die Motive, die hier abgearbeitet werden, stammen aus Grimms Märchen und den Westernfilmen des 20. Jahrhunderts. Es ist der ewige Kampf Gut gegen Böse, den man hier mit Laserschwertern führt statt mit Pistolen, und statt Pferden benutzt man Raumschiffe. Sehr innovativ ist das nicht.

 


Auffällig ist, dass bei den meisten SF-Büchern und Filmen eine negative Weltsicht vorherrscht. Es gibt sehr viele Dystopien, die von Atomkriegen, Diktaturen oder der Unterdrückung durch Außerirdische handeln. Demgegenüber stehen nur sehr wenige Utopien, also positive Visionen unserer Zukunft. Aber die sind wesentlich wahrscheinlicher, als die negativen. Warum das so ist, erfahrt ihr im nächsten Kapitel.

 

Kapitel 2: Die Science-Fiction der Zukunft

Die Wissenschaft wird bald zwei bedeutende Entdeckungen machen.

1. Der Mensch ist multidimensional. Wir alle leben an vielen Orten, zu vielen Zeiten. Der Tod ist nicht endgültig, er ist lediglich der Übergang in eine andere Welt. Im Anschluss an eine Ruhephase erfolgt eine weitere Geburt. All das geschieht in der Matrix, in der Illusionswelt. Der Mensch nutzt die materielle Welt, um durch viele Leben zu lernen und zu wachsen. Heute ordnet man diese Erkenntnisse noch in die Schubladen von Religion und Esoterik ein. Bald wird man sie dort herausholen und in die Schublade der Wissenschaft einordnen.


 

2. Der Mensch ist ein untrennbarer Teil der Umwelt. Seine Haut ist nicht die Grenze des Körpers. Das Leben ist ein Prozess. Wir befinden uns ständig im Austausch mit allen anderen Wesen und Dingen. Das Gefühl von Trennung ist eine Illusion. Der Energiekörper des Menschen befindet sich im gesamten Universum. Es hat keinen Anfang und kein Ende. Hinter der Matrix befindet sich eine „bunte Energiewolke“, bestehend aus unendlich vielen Energieteilchen, die die Basis unseres Universums bildet.

 


Die Menschen der Zukunft werden völlig anders fühlen und denken, als wir es heute tun. Deshalb wird bald auch eine andere Form der Science-Fiction entstehen.

1. Es wird keine Bücher und Filme mehr geben, die von Kriegen handeln. Höher entwickelte Menschen würden niemals ihre Mitmenschen angreifen, weil sie sich dann selbst angreifen würden. Sie würden ihre Mitmenschen auch nicht in Kategorien einteilen wie Gut und Böse, Schuldig und Unschuldig, Rechts und Links, Kommunisten und Kapitalisten und so weiter.


 

Und schon gar nicht würden sie auf die Idee kommen, den anderen etwas vorzuenthalten, z.B. Land, Wasser, Energie oder auch Sicherheit. Letztlich würden sie sich dadurch nur selbst schaden. Deshalb wird es in der SF der Zukunft keine Todessterne und Sternenzerstörer geben.

Stattdessen werden neue Kategorien auftauchen wie Samensetzer. Das sind Raumschiffe, die das Weltall durchqueren und Leben auf bisher unfruchtbare Planeten bringen. In manchen Fällen wird es zur Vermischung von Lebewesen kommen. Das heißt, die Besucher von fremden Planeten werden die DNS der Einheimischen mit ihrer eigenen anreichern.

 


2. Es wird keine Dystopien mehr geben wie in George Orwells Roman 1984. Diktaturen basieren auf Angst. Der Große Bruder aus 1984 hat einen Überwachungsstaat eingerichtet, weil er sich vor seinem eigenen Volk fürchtet. Das ist ein typisches Verhalten von Diktatoren. Sie haben Angst davor, dass es zu einer Revolution kommt und sie gestürzt werden. Und im Anschluss daran fürchten sie, dass sie getötet werden.

Die Menschen der Zukunft werden wissen, dass sie multidimensional sind. Sie leben an vielen Orten und zu vielen Zeiten, sie können niemals sterben. Deshalb muss man auch keine Angst vor dem Tod haben. Man muss auch nicht gierig oder gewalttätig sein, um die eigene Macht zu sichern. Macht brauchen nur diejenigen, die schwach und ängstlich sind. Starke und weise Menschen brauchen keine Macht, keine Armee und keinen Staatsapparat. Diese Erkenntnisse werden sich schrittweise durchsetzen und eine neue Gesellschaft formen.


 

Es wird auch zu einem neuen politischen System kommen. Bisher kennen wir ausschließlich Machtpyramiden. Das heißt, an der Spitze steht eine Regierung, die getrennt von dem Volk ist, das unter ihr an der Basis lebt. Ob diese Regierung von einem König angeführt wird, einem Diktator oder einem demokratisch gewählten Präsidenten, ist eine zweitrangige Frage.

An dieser Stelle werden viele Leute protestieren und sagen: Die Demokratie ist die beste Staatsform, die wir bisher hatten. Stimmt, aber auch sie kann noch verbessert werden. Wenn ein ängstlicher und wütender Mann zum Präsidenten gewählt wird, ist das ein Nachteil für das gesamte Land. Als Beispiel könnte man Donald Trump anführen. Wahrscheinlich fallen euch noch weitere Personen ein, die nicht für hohe Staatsämter geeignet sind, aber dennoch in diese Ämter gewählt wurden.


 

In Zukunft wird es keine Herrschaftssysteme mehr geben, sondern nur noch Ausgleichssysteme. Dabei stehen alle Menschen auf derselben Stufe. Es gibt keine starken Führer mehr, weil die Menschen selbst stark und mutig sind. Sie wissen, dass sie multidimensional sind, dass sie zu vielen Zeiten an vielen Orten leben. Wer keine Angst vor dem Tod hat, hat auch keine Angst vor dem Leben.

Außerdem wissen sie, dass sie ein untrennbarer Teil ihrer Umwelt sind. Die Haut ist nicht die Grenze des menschlichen Körpers. Jeder Mensch ist Teil des Universums, mehr noch, JEDER MENSCH IST DAS GESAMTE UNIVERSUM. Deshalb wird man in Zukunft die Menschheit nicht mehr in Gut und Böse einteilen und den Guten das Gute und den Schlechten das Schlechte geben. Man wird allen Menschen Gutes tun, ebenso allen Pflanzen und Tieren. Wenn man seiner Umgebung hilft, hilft man sich selbst.

DAVON handelt die Science-Fiction der Zukunft.

 

Zusammenfassung:

 

  1. Die Menschheit befindet sich in einem Aufstiegsprozess. Alles verändert sich, auch die Kultur. Science-Fiction-Bücher und -Filme werden in Zukunft nicht mehr von Krieg, Gewalt und Unterdrückung handeln, sondern von Weisheit, Mitgefühl und Wohlwollen.
  2. Es wird in Zukunft zu zwei großen wissenschaftlichen Entdeckungen kommen. Der Mensch ist multidimensional, er lebt an vielen Orten, zu vielen Zeiten und ist deshalb unsterblich. Außerdem ist er ein untrennbarer Teil des gesamten Universums. Was er aussendet, kehrt zu ihm zurück. Diese Erkenntnisse werden das menschliche Verhalten von Grund auf verändern.

 

Wenn ihr gute Science-Fiction lesen wollt, dann schaut mal auf meine Seite Konrad-Pilger.blogspot.com. Dort findet ihr zwei Bücher, die ich geschrieben habe.

So, das war’s mal wieder für heute. Ich sage: Danke für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute

Euer

Konrad Pilger

 

 

Dienstag, 31. Oktober 2023

Manuskript zu Vlog 25: So "funken" Ufos. Die Kommunikation der Zukunft.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 25. Das wird mal wieder eine total verrückte Folge. Ich erkläre, wie hoch entwickelte Zivilisationen kommunizieren. Sie benutzen etwas, das noch kein Wissenschaftler der Erde kennt, und sie benutzen es auf einer Ebene, die ebenfalls noch niemand kennt. Eines Tages werden wir auf der Erde diese Methode auch benutzen.

Woher weiß ich das alles? Weil es im Grunde genommen schon geschehen ist. Die Zeit vergeht nicht, die Zukunft ist jetzt. Und jetzt geht’s los.

 

1: Warum findet SETI nichts?

SETI ist ein internationales Projekt, mit dem nach außerirdischen Zivilisationen gesucht wird. Seit 1960 sind Radioteleskope auf das Weltall ausgerichtet, um Radiosignale von Außerirdischen aufzuspüren. Das Ergebnis ist enttäuschend. Gefunden hat man nämlich nichts. Kein Hinweis auf intelligentes Leben außerhalb der Erde.

 




Das heißt aber nicht, dass wir die einzigen beseelten Geschöpfe im Universum sind. Im Gegenteil, es gibt Millionen Zivilisationen, viele davon sind sehr hoch entwickelt. Das Problem sind die Methoden, die die Wissenschaftler von SETI benutzen. Es sind die bereits erwähnten Radiosignale, die mit den Teleskopen aufgespürt werden sollen, und Laserstrahlen, die man mit Spektographen finden will. Beides sind Methoden aus der technologischen Steinzeit. Die meisten Zivilisationen benutzen sie nur während einer kurzen Phase in ihrem Aufstiegsprozess.

 

Die Hauptprobleme dabei sind:

1. Licht- und Radiowellen sind langsam. Die Lichtgeschwindigkeit beträgt gerade mal 300.000 Kilometer pro Sekunde. Das klingt viel, ist im galaktischen Maßstab aber Schneckentempo. Eine Botschaft von der Erde zum Mars zu übertragen, dauert mit Funkwellen bis zu einundzwanzig Minuten. Einen Roboter auf diese Weise zu steuern, beinhaltet ein hohes Unfallrisiko.


 

2. Wellen zwingen zu einer linearen Kommunikation. Das heißt, ein Schritt erfolgt nach dem anderen. Nach Wort eins kommt Wort zwei, Wort drei, Wort vier und so weiter. Komplexe Botschaften auf diese Weise zu übertragen dauert lange und kostet unnötig viel Energie.

Es gibt eine Methode, die viel einfacher, billiger und schneller ist.

 

2. Die Kommunikation der Zukunft

Hoch entwickelte Zivilisationen benutzen nichtlineare Kommunikation. Sie findet außerhalb von Raum und Zeit statt. Mit dieser Methode kann man ohne Zeitverlust riesige Mengen an Daten über gewaltige Entfernungen transportieren und man braucht fast keine Energie.

Um sie zu verstehen, muss ich zunächst die bekannte und die unbekannte Physik erklären. Heutzutage kenn man Moleküle, Atome und Elementarteilchen. Nehmen wir als Beispiel Wasser. Es besteht aus Wassermolekülen, auch bekannt als H2O. Das heißt: Ein Molekül verfügt über zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom.

 


Das Sauerstoffatom besteht aus acht Protonen, acht Neutronen und acht Elektronen. Mit den Elektronen haben wir die Ebene der Elementarteilchen erreicht. Nach heutigem Kenntnisstand sind sie die kleinsten Teilchen und können nicht weiter geteilt werden.

Das ist ein Irrtum. Darunter befindet sich noch eine Ebene, die der Wissenschaft bislang unbekannt ist. Unser Universum besteht aus winzig kleinen Energieeinheiten. Sie erschaffen den Raum, die Zeit und die Materie Ich nenne sie Vesmas. Das ist ein Akronym gebildet aus den englischen Worten VEry SMAll Structures.

Vesmas sind weder Welle noch Teilchen, besitzen aber Eigenschaften von Wellen und Teilchen. Am ehesten kann man sie mit biologischen Zellen vergleichen. Diese Zellen besitzen zwölf Seiten. Die Zahl Zwölf wird später noch sehr wichtig werden. Mehr dazu in einer späteren Folge von Blick in die Zukunft.

 


Eine gewaltige Menge dieser Vesmas umgibt uns ständig. Sie besitzen eine polarisierte Energie, ähnlich wie Magnete, die aus einem Nord- und einen Südpol bestehen. Wenn zwei Vesmas nebeneinander liegen, befinden sich in einem Zustand, den man als Nullpunktenergie bezeichnet.

Man kann es mit einem ruhenden Magneten vergleichen. Wenn ein Magnet auf einem Tisch liegt, passiert nichts. Legt man einen anderen Magneten daneben, gibt es entweder eine Anziehungs- oder eine Abstoßungsreaktion. Das heißt: Potenziell vorhandene Energie wird umgesetzt.

So ist es auch mit den Vesmas. Sie verfügen über eine gigantische Menge an Energie, die im Normalzustand gewissermaßen schläft. Sie ist vorhanden, aber nicht aktiv. Dieses Potenzial nutzen hoch entwickelte Völker.


 

Wenn sie eine Nachricht versenden wollen, stimulieren sie die Vesmas. Eine bestimmte Anzahl von ihnen schließt sich dann zu Ketten zusammen. Ganz wichtig ist: Die Vesmas berühren sich nicht, sie bilden keine geschlossene Einheit. Aber sie verhalten sich so, als wären sie eine Einheit. Streng betrachtet muss man sagen: Die Vesmas übertragen die Botschaft nicht, sie sind die Botschaft.

Vesmas in ihrer reinen Form sind multidimensional. Das heißt, sie befinden sich in unserer vierdimensionalen Welt, abgekürzt 4D, und sie befinden sich im Überall, abgekürzt xD oder multi D, wo es keinen Zeitverlauf gibt. Ich erkläre es mit einem Beispiel.


 

Angenommen, ihr wollt eine Welle auf dem Wasser von Hamburg nach New York schicken. Dann muss diese Welle zuerst durch den Hamburger Hafen laufen, dann durch die Elbe, durch die Nordsee, durch den Ärmelkanal, über den Atlantik bis in den Hafen von New York. Jedes Wassermolekül stößt das nächste an. Das dauert mehrere Tage.

Vesmas würden sich anders verhalten. Sie besitzen – wie gesagt – Eigenschaften von Wellen und Teilchen. Deshalb würden sich Vesmas, sobald sie die Information in Hamburg erhalten, zu einer Kette verbinden, deren Glieder sich nicht berühren. Das gesamte Gebilde würde sich einmal heben und senken. In dem Moment, in dem die Welle in Hamburg startet, kommt sie bereits in New York an.

Mit dieser Methode kann man gigantische Entfernungen ohne Zeitverlust zurücklegen. Sender und Empfänger können sich im selben Zimmer befinden oder in verschiedenen Galaxien. Raum und Zeit haben für diese Art der Kommunikation keine Bedeutung.

  

3: Drei normale Hinweise auf Vesmas

Der erste Hinweis ist die Quantenverschränkung. Es geht hier um sehr kleine Teilchen, sogenannte Quanten. Bei diesem Phänomen können zwei oder mehr Teilchen nicht mehr als einzelne Teilchen mit definierten Zuständen beschrieben werden, sondern nur noch das Gesamtsystem als solches.

Albert Einstein hat dafür den Begriff „spukhafte Fernwirkung“ geprägt. Die Messung an einem Teilsystem kann das Ergebnis der Messung am anderen Teilsystem beeinflussen. Einstein selbst hat übrigens nicht daran geglaubt. Er meinte, die Wissenschaft sei noch nicht weit genug entwickelt, um das Phänomen zu verstehen.


 

Doch inzwischen ist diese Quantenverschränkung in zahllosen Experimenten nachgewiesen worden, unabhängig davon, wie weit die Systeme entfernt waren und in welchen Abständen die Messungen erfolgten. Ursache für dieses Phänomen sind die Vesmas. Wie in Kapitel 2 beschrieben, besitzen sie eine latente Energie. Man kann diese Energie jederzeit anzapfen – auf bewusste und unbewusste Art.

Es ist durchaus möglich, dass sich eine Kette aus Vesmas von den Köpfen der Wissenschaftler zu ihrer Versuchsanlage bildet. Zugleich entsteht eine Kette zwischen den Teilsystemen, und schon kommt es zur spukhaften Fernwirkung. Ganz wichtig: In unserer Materiewelt erscheint es so, als ob die Verschränkung langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit erfolgt. Es geht in diesem Beispiel nicht um Tempo, sondern um das Prinzip der wohlwollenden Energie. Vesmas stehen in einer gigantischen Anzahl bereit, um die Welt zu erschaffen, in der wir leben wollen.

 




Der zweite Hinweis sind Zwillinge. Diese Menschen sehen nicht nur gleich aus, sofern es sich um eineiige Zwillinge handelt, sie haben auch eine besonders starke Verbindung zu einander. Manche Zwillinge behaupten, dass sie Tausende Kilometer entfernt sein können und es trotzdem spüren, wenn der andere etwas besonders Positives oder Negatives erlebt. In diesen Fällen greifen sie oft zum Telefon und berichten einander davon oder leisten Hilfe.

Das ist keine Einbildung und kein Aberglaube. Die besondere Verbindung zwischen Zwillingen hat eine physikalische Grundlage: Ketten aus Vesmas. Weil diese Menschen auf die Seelen ihrer Geschwister eingependelt sind, fällt es ihnen leicht, diese Ketten aufzubauen. Die Begriffe „Seelen“ und „Einpendeln“ werde ich in einer späteren Folge dieser Reihe erklären.


 

Der dritte Hinweis sind Mütter. Hier sind ähnliche Fälle bekannt. Mütter, die eine besonders enge Verbindung zu ihrem Kind haben, spüren es, wenn ihm etwas zustößt. Einige erleben diese Ereignisse auch nachts in ihren Träumen. Es ist schwer, diese Vorgänge zu beweisen. Oft behaupten Außenstehende, dass die Mutter hysterisch ist oder sich das Ganze nur einbildet. Das ist ein vorschnelles Urteil. Auch hier bestehen vermutlich Ketten von Vesmas, die diese Informationen übertragen.

Ursache für die ablehnende Haltung vieler Zeitgenossen, ist der geringe Kenntnisstand unserer Wissenschaft. Aber das wird sich ändern. Die Entdeckung der Vesmas und des Überalls lässt nicht mehr lange auf sich warten.

 

4. Ein total verrückter Hinweis auf Vesmas

Bei diesem Kapitel werden viele Menschen so heftig den Kopf schütteln, dass ihnen ein Schleudertrauma droht. Ich werde es trotzdem anführen, weil es ein wichtiges Thema ist. Ich spreche von Kornkreisen. Seit den 1980er Jahren tritt dieses Phänomen in verstärktem Maße auf, bekannt ist aber schon seit Jahrhunderten.

Unter Wissenschaftlern herrscht heute die Meinung vor, dass die Kronkreise von Menschen gemacht wurden. Auf einige trifft das auch zu. Es gab Experimente, die bewiesen haben, dass man innerhalb einer Nacht Kornkreise herstellen kann, die sogar Experten nicht als Fälschungen erkennen. Dafür reichen einfache Mittel wie ein Seil und ein Holzbrett.

 


Komplexe Kornkreiswerke bestehen aber aus bis zu vierhundert Einzelkreisen. Sie beeindrucken durch ihre Schönheit und die Präzision, mit der sie hergestellt wurden. Ein paar Witzbolde mit Seilen und Brettern sind gewiss nicht in der Lage, so etwas nachzuahmen.

Die Wahrheit lautet: Kornkreise besitzen verschiedene Absender. Viele von ihnen sind Botschaften von außerirdischen Intelligenzformen. Ihre Inhalte sind höchst unterschiedlich. Einige enthalten mathematische Formeln, anderen enthalten Konstruktionszeichnungen von Maschinen. Die Entschlüsselung dieser Botschaften wird die Menschheit noch eine ganze Weile beschäftigen.

Transportmittel der Botschaften sind wiederum Vesmas. Man kann sie zu Ketten zusammenfügen und mit ihnen Informationen über Distanzen von Millionen Lichtjahren versenden. Sie können auf einem technischen Gerät wie einem Computerbildschirm erscheinen – oder in einem Kornfeld.


 

Zeugen berichten, dass Kornkreise von einem Augenblick auf den anderen plötzlich im Feld waren, ohne dass Zeit verging. Das ist typisch für nichtlineare Kommunikation. Sie findet blockweise statt, das heißt alles geschieht auf einmal. Der Kornkreis Nummer vierhundert erscheint im selben Moment wie der Kornkreis Nummer eins. Bei einem Text würde es bedeuten, dass das letzte Wort im selben Moment erscheint wie das erste. Ein hoch entwickelter Geist, der die nichtlineare Kommunikation beherrscht, würde auch alles in diesem Moment verstehen und ebenso blockweise antworten.

Mehr zu den Kornkreisen folgt in einer späteren Ausgabe von Blick in die Zukunft.

 

 Zusammenfassung:

1. Fortschrittliche Kommunikation findet nicht mit Funk- oder Lichtwellen statt, sondern mithilfe von Ketten aus winzigen Energieteilen.

2. Um eine solche Technik zu entwickeln, müssen wir die Multidimensionalität (xD, multi D) als Realität anerkennen.

3. Wir müssen die Vesmas (VEry SMAll Structures), die noch kleiner als Elementarteilchen sind, als die wahren Bausteine unserer Welt entdecken und erforschen.

 


Kommunikation mit Vesmas klingt heute nach Hokuspokus, aber das Radio hielten einige Menschen am Anfang auch für einen Zaubertrick. Eines Tages werden wir diese Technik nutzen, um z. B. einen Roboter auf dem Mars zu steuern.

Mehr noch, wir könnten sogar Raumschiffe bauen, die auf Basis der Vesmas und des Überalls das Universum durchqueren - ohne Zeitverlust und ohne viel Energie zu verbrauchen. Wenn man Quanten verschränken kann, kann man auch komplette Raumschiffe verschränken. Es ist ein ähnliches Prinzip, nur eine Stufe weitergedacht.

Voraussetzung dafür ist, dass unsere Wissenschaftler ein bisschen aufgeschlossener sind gegenüber Impulsen, die von außerhalb kommen. Dann können wir einen gewaltigen Entwicklungssprung machen, wir können auf der Evolutionsleiter mehrere Stufen überspringen. Es liegt an uns. Wir haben die freie Wahl. Wir können es innerhalb weniger Jahrzehnte machen oder innerhalb von tausend Jahren. Das wohlwollende Universum liefert uns in jedem Fall genug Energie für unsere Existenz.

So, das war’s mal wieder für heute. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute.

Eurer Konrad Pilger

Mittwoch, 31. Mai 2023

Manuskript zu Folge 21: Die Raumfahrt der Zukunft. Was ist eine Massemaschine? Was ist das Überall?

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 21. Das ist eine ganz besondere Folge. Heute werde ich eines der größten Geheimnisse aller Zeiten lüften. Welche Technik benutzen hoch entwickelte Zivilisationen, um das Weltall zu durchqueren? Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, und die werde ich gleich beschreiben.




Ich erwarte aber nicht, dass meine heutigen Zuschauer verstehen, wovon ich rede – abgesehen von einer kleinen Gruppe. Die Dinge, die ich enthülle, sind noch zu weit entfernt von der Realität des frühen 21. Jahrhunderts. Aber die Menschen der Zukunft werden es verstehen.

Was ich in dieser Folge mache, ist Potenziale beschreiben. Die Informationen können während der nächsten Jahrzehnte genutzt werden oder erst in fünfhundert Jahren. Das hängt von vielen Faktoren ab. Wir werden sehen, wie sich die Menschheit entwickelt.

Also, los geht’s.

 

Kapitel 1: Pioniertaten

Alle hoch entwickelten Raumschiffe nutzen dasselbe Prinzip: Sie verändern die Masse von Objekten. Die Maschinen, die dazu notwendig sind, nennt man Massemaschinen. Sie sind der Menschheit nicht unbekannt. Einige Science-Fiction-Autoren haben darüber geschrieben, einige Wissenschaftler haben mit ihnen Experimente gemacht.

 


Der erste war vermutlich Kurd Laßwitz. Sein Roman Auf zwei Planeten erschien bereits im Jahr 1897. Laßwitz erwähnt darin eine Methode, mit der die Gravitation verändert wird. Allerdings waren seine Kenntnisse noch sehr beschränkt. Laßwitz macht einen großen Fehler: Er lässt seine primitiven Raumschiffe in der Raumzeit fliegen, also in der vierdimensionalen Welt. Hoch entwickelte Raumschiffe benutzen aber das Überall und die Überzeit, die ich gleich erklären werde.

In der Praxis hat Nikola Tesla die ersten Erfolge erzielt. Der berühmte Erfinder erschuf einige masselose Objekte, die in seinem Labor Schäden anrichteten. Tesla gelang es nicht, die Objekte unter Kontrolle zu bringen. Was ihm fehlte, waren leistungsfähige Computer. Die sind unbedingt nötig, um die gewaltige Menge an Rechenoperationen durchzuführen, die Massemaschinen erfordern. Leider sind Teslas Erkenntnisse heute nicht mehr zugänglich.

 


Einen Vorgeschmack auf diese Technik hat die Menschheit bereits erhalten. Ich spreche von Magnetbahnen. Mit ihnen kann man hohe Geschwindigkeiten erzielen und große Entfernungen überbrücken. Das ist aber nichts verglichen mit dem, was in Zukunft möglich sein wird.

 

Kapitel 2: Unbekannte Physik – das Überall

Seit Jahrhunderten bemühen sich Wissenschaftler, die physikalische Welt zu erforschen. Den Teil des Universums, der für uns sichtbar ist, haben sie recht gut beschrieben. Allerdings sind ihnen einige schwere Fehler unterlaufen. So hat es beispielsweise keinen Urknall gegeben, aus dem alles entstanden ist.

Außerdem gibt es immer noch viele Dinge, von denen unsere Wissenschaftler keine Ahnung haben. Die größte Wissenslücke ist wahrscheinlich das Überall bzw. die Überzeit. Ich habe es bereits in Ausgabe 19 von Blick in die Zukunft beschrieben.

 


Hier noch einmal eine Zusammenfassung: Wir leben in der Raumzeit. Hier gibt es drei räumliche Dimensionen – Länge, Breite, Höhe – und die Zeit als vierte Dimension. Jeder von uns kennt diese Ebene aus dem Alltag. Wir stehen morgens auf, gehen zur Schule oder zur Arbeit und erleben dabei, wie die Zeit verstreicht.

Darüber existiert eine Ebene, die heute noch kein Mensch kennt: das Überall. Wer dort ist, befindet sich nicht an einem bestimmten Punkt im Raum, sondern überall. Man erlebt auch nicht einen bestimmten Zeitpunkt, sondern befindet sich in der gesamten Zeit. Alle Kompasse und alle Uhren stehen dort auf null.

Die meisten Menschen verstehen heute nicht, wovon ich rede. Viele machen sich sogar darüber lustig. Aber die Entdeckung des Überalls wird zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte der Menschheit zählen.

 


Man kann es noch auf eine andere Weise erklären: Wir leben im sogenannten Makrokosmos. In unserem Universum gibt es Sonnen, Planeten und Monde. Daran wird niemand zweifeln.

Unter uns besteht eine Ebene, die Mikrokosmos genannt wird. Man kann sie nur mit dem Mikroskop sehen, dort leben die Mikroben. Darunter befindet sich eine weitere Ebene, der Nanokosmos. Das ist die Welt der Zellen und Makromoleküle, sie liegt außerhalb des sichtbaren Lichts. Darunter befindet sich noch eine Ebene, die der Atome und Elementarteilchen. Dort gelten andere physikalische Gesetze. Beispielsweise kann ein Elektron an mehreren Orten zugleich sein.

Wenn es unter uns noch weitere physikalischen Ebenen gibt, in der teils andere Gesetze herrschen, warum soll es über uns dann nicht auch noch eine Ebene geben? Was spricht dagegen? Nichts – ausgenommen nur, dass diese Ebene noch nicht entdeckt wurde. Aber es wird noch in diesem Jahrhundert geschehen.

 

Kapitel 3: Unbekannte Physik – Gravitation

Ein weiteres Gebiet, das kaum erforscht wurde, ist die Gravitation oder die Anziehungskraft. Kein heutiger Wissenschaftler ist sich darüber bewusst, wie wichtig sie für unser Leben ist und welche Rolle sie in Zukunft spielen wird. Wer die Gravitation vollständig versteht, kann alle Energieprobleme lösen und kann in Windeseile das Universum durchqueren.

Die Gravitation bestimmt den Ort, an dem sich ein Objekt befindet. Wenn ich einen Stein in die Hand nehme und loslasse, fällt er zu Boden. Das ist eine alltägliche Erfahrung. Der Planet Erde besitzt eine hohe Anziehungskraft, der Stein eine niedrige.

 


Die Gravitation bestimmt aber auch den Zeitpunkt, an dem sich ein Objekt befindet. Hätte der Stein andere Gravitationseigenschaften, würde er sich nicht in unserer Gegenwart befinden, sondern vielleicht 1.000 Jahre in der Zukunft oder 1.000 Jahre in der Vergangenheit.

Die Gravitation wird durch die Masse eines Objekts bestimmt. Masse wird heutzutage vor allem über das Volumen und das Gewicht definiert. Also: Länge, Breite, Höhe in Zentimetern, und das Gewicht in Kilogramm oder Tonnen.

Es gibt aber noch weitere Eigenschaften der Masse, die durch Magnetismus bestimmt werden. Magnetfelder sind an der Entstehung jedes Objektes beteiligt. Wenn man diese Eigenschaften entdeckt und verstanden hat, kann man sie mit den Massemaschinen verändern. Das heißt: Eine Massemaschine versetzt ein Objekt an einem beliebigen Ort und einen beliebigen Zeitpunkt. Jedes hoch entwickelte Raumschiff ist zugleich eine Zeitmaschine.


An dieser Stelle muss ich noch einmal die dreifache Verschränkung erwähnen. Jedes Ding und jedes Wesen ist auf dreifache Weise verschränkt. Es ist mit dem Raum verschränkt, mit der Zeit verschränkt und mit sich selbst verschränkt. Verschränkung bedeutet, eine starke Verbindung einzugehen. Die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit erfolgt über die Gravitation.

Skeptiker werden sagen: Das ist völlig unmöglich. Das sind Hirngespinste. Oder das ist Esoterik oder Pseudowissenschaft. Diese Leute haben nichts verstanden. Es ist Wissenschaft. Die Wissenschaft der Zukunft.

Wenn die Gravitation den Ort bestimmt, an dem sich ein Gegenstand befindet, warum soll sie dann nicht auch die Zeit bestimmen, in der er sich befindet? Was spricht dagegen? Nichts – außer, dass es noch nicht entdeckt wurde. Aber auch das wird noch in diesem Jahrhundert geschehen.

 

Kapitel 4: Wie funktioniert eine Massemaschine?

Grundsätzlich muss man zwei Arten von Massemaschinen unterscheiden: Kraftmaschinen und Feldmaschinen. Kraftmaschinen dienen zur Erzeugung von elektrischer Energie. Damit werden wir in Zukunft alle Energieprobleme lösen. Massemaschinen erzeugen unbegrenzte Mengen an Energie, sie sind einfach, billig und ungefährlich – abgesehen von der Strahlung, die sie freisetzen. Aber die Menschheit ist noch nicht reif dafür. Ich werde das Prinzip in einer späteren Folge erklären.


Heute beschränke ich mich auf Feldmaschinen. Sie erzeugen frei programmierbare Magnetfelder, mit denen man Fahrzeuge an jeden Punkt des Universums versetzen kann. In meinem SF-Roman Land der Frauen kommt ein Raumschiff mit dem Namen Tucana Express vor. Das Schiff besitzt eine dreieckige Grundform. Ich habe diese Form gewählt, weil das Prinzip damit am einfachsten zu erklären ist. Die Massemaschinen können aber auch auf andere Weise installiert werden.

Die Tucana Express verfügt über vier Feldmaschinen. Drei sind in den Ecken des Rumpfes installiert. Sie erzeugen gemeinsam ein Magnetfeld, das auf eine bestimmte Weise ausgerichtet ist. Die vierte Feldmaschine befindet sich in der Mitte des Rumpfes. Sie erzeugt ebenfalls ein Magnetfeld, das aber anders ausgerichtet ist.

Die vier Feldmaschinen kommunizieren miteinander. Man kann sagen, dass sie eine kleine Sinfonie aufführen. Die Sinfonie besteht aber nicht aus Tönen, sondern aus Magnetfeldern. Dadurch verändern sie die Masse des gesamten Raumschiffs. Weil die Masse eines Objektes den Ort und den Zeitpunkt bestimmt, an dem es sich aufhält, können sie dadurch jeden beliebigen Punkt erreichen.

 


Ganz wichtig ist: Ein solches Raumschiff fliegt nicht durch das Universum. Es bewegt sich nicht von A nach B nach C, sondern es bestimmt den Ort und den Zeitpunkt, an dem es sein möchte. Das geschieht mit zwei Schritten.

Mit dem ersten Schritt betreten sie das Überall. Das ist die Ebene, auf der der gesamte Raum und die gesamte Zeit existieren. Beim Start beendet das Raumschiff die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit, es ist gewissermaßen neutralisiert. Das Schiff befindet sich an keinem bestimmten Ort und zu keiner bestimmten Zeit. Weil es immer noch mit sich selbst verschränkt ist, bleibt es unbeschädigt und die Besatzung ist nicht in Gefahr. Mit dem zweiten Schritt betreten sie wieder die vierdimensionale Welt. Das Raumschiff wird jetzt auf die Gravitationswerte des Zielortes und des Zielzeitpunktes eingestellt.


 

Das ist das grundsätzliche Prinzip, nach dem jedes hoch entwickelte Raumschiff funktioniert. Die Zahl der Massemaschinen kann unterschiedlich sein, ebenso wie die Form des Raumschiffes. Aber es gibt keine andere Möglichkeit, um große Entfernungen im Weltall zu überwinden.

 

Kapitel 5: Offene Fragen

In den vorigen Kapiteln habe ich eine Menge Fragen beantwortet, aber auch viele Fragen offen gelassen. So sagte ich beispielsweise, dass die Magnetfelder der Massemaschinen „auf eine bestimmte Weise“ ausgerichtet sind. Damit kann man nicht viel anfangen. Das habe ich absichtlich getan.

Wenn ich sie genau beschrieben hätte, könnte man heute schon Massemaschinen bauen. Aber was würde dann geschehen? Schauen wir uns kurz den Zustand der Welt an. Aktuell gibt es einen großen Konflikt: Den Krieg in der Ukraine. Jeden Tag werden dort unzählige Menschen verletzt oder getötet. Das ist ein Merkmal einer Zivilisation, die sich auf einer sehr niedrigen Stufe befindet.

Was würde passieren, wenn solche Menschen in den Besitz von Massemaschinen gelangen würden? Natürlich würden sie die Maschinen für kriegerische Zwecke einsetzen. Ein Raumschiff wie die Tucana Express kann ohne Zeitverlust jeden Punkt des Planeten erreichen. Und mehr noch, es kann sogar fremde Planeten in weit entfernten Galaxien erreichen.


 

Heutige Politiker und Militärs hätten dadurch die Möglichkeit, überall im Universum Krieg zu führen. Und glaubt mir, sie würden Gründe dafür finden. Es ist kein Zufall, dass die Sonnensysteme so weit voneinander entfernt sind. Die riesigen Entfernungen wurden geschaffen, damit sie nur geistig und moralisch hoch entwickelte Völker überwinden können. Die Menschheit ist noch immer unterwickelt.

Deshalb müssen viele Informationen verborgen bleiben. Was ich heute enthüllt habe, sind die Grundlagen der Raumfahrt der Zukunft. Bis ein Raumschiff wie die Tucana Express auf der Erde gebaut werden kann, wird noch viel Zeit vergehen. Wie lange es dauert, hängt von uns ab. Sind wir friedlich, nur ein paar Jahrzehnte. Führen wir weiterhin Kriege, wird es viele Jahrhunderte dauern.

 

Zusammenfassung:

1. Jedes Ding und jedes Wesen ist mit dem Raum, der Zeit und sich selbst verschränkt.

2. Die Verschränkung erfolgt durch die Masse eines Objektes.

3. Jedes hoch entwickelte Raumschiff ist zugleich eine Zeitmaschine.

4. Der Antrieb erfolgt durch Massemaschinen.

5. Hoch entwickelte Raumschiffe fliegen nicht durch das Weltall, sondern versetzen sich durch Manipulation ihrer Masse an das gewünschte Ziel.

 

So, das war genug für heute. Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen SF-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen, Band eins der Vera Cresta-Reihe.

Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer Konrad Pilger

Samstag, 28. Januar 2023

Manuskript zu Folge 17: Sind Reisen mit dem Bewusstsein möglich? Wie werden Erfindungen gemacht? Platons Ideenlehre.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer 17. Heute muss ich zuerst eine Warnung aussprechen. Nach dem Verständnis vieler Zeitgenossen wird diese Folge vernünftig beginnen und dann immer verrückter werden. Das hat aber nichts mit mir zu tun, sondern liegt daran, dass sich die Menschheit immer noch auf einem niedrigen Bewusstseinsniveau befindet. Vieles, was heute als verrückt gilt, wird später einmal Teil des Alltags sein. Meine Aufgabe ist vergleichbar mit dem Zeitreisenden, der ins Mittelalter reist und den Menschen erklären möchte, was das Internet ist oder wie ein Computer funktioniert. Doch zum Glück muss ich nicht damit rechnen, auf dem Scheiterhaufen zu landen.

Die heutigen Fragen lauten: Sind Reisen mit dem Bewusstsein möglich? Sind diese Reisen real oder nur eingebildet? Und: Bringen sie einen Vorteil, oder sind sie vielleicht sogar gefährlich?


 

Diese Ausgabe ist die Fortsetzung der Nummer 16. Damals ging es um die Frage, ob es außer unserem Universum noch weitere Universen gibt. Ich sagte ja, sehr viele sogar, und ich beschrieb sie auch zum Teil. Das bessere Wort dafür ist jedoch Realitätsrahmen, weil diese Ansammlungen von Energie sehr unterschiedlich erlebt werden. In einigen Realitätsrahmen trifft man auf fantastische Phänomene wie zum Beispiel die synästestischen Konzerte, die aus Tönen und Farben bestehen. Und ich sagte, dass man diese Realitätsrahmen auf zwei Wegen erreichen kann: mit hochentwickelten Raumschiffen und mit der Kraft des Bewusstseins. Die überlichtschnellen Raumschiffe wird die Menschheit erst bekommen, wenn sie dafür reif ist. Das wird vermutlich noch einige Jahrhunderte dauern. Die Bewusstseinsreisen jedoch können wir heute schon unternehmen.

Reisen ohne Körper

Die Idee klingt im ersten Moment widersinnig. Wie sollte man sich in einem physikalischen Universum mit dem Bewusstsein fortbewegen? In dieser Frage steckt ein Denkfehler. Das physikalische Universum besteht in seinem Kern aus Gedanken und Gefühlen. Statt Gedanken und Gefühlen kann mach auch sagen: aus Informationen. Ein Planet ist eine Ansammlung von Informationen. Er besteht aus einer bestimmten Menge an Gestein, Wasser und Gas. Ein Lebewesen besteht aus Informationen. Sie sind im Erbgut programmiert und drücken sich aus in Fleisch und Blut oder in Holz und Blättern.

Diese Informationen sind jedoch nicht an einen bestimmten Träger oder an ein Medium gebunden. Meine Texte beispielsweise existieren in verschiedenen Formaten. Es gibt sie als Podcast, als Video, als Blog und als gedrucktes Buch. Vier unterschiedliche Medien, die man nicht alle anfassen kann, die aber alle eine Form von Realität besitzen.

 


Unsere biologischen Körper sind gewissermaßen der vierdimensionale Ausdruck einer Menge an Informationen. Aber das Gebilde, das dahinter steckt – der Geist oder die Seele –, existiert auch ohne Fleisch und Blut. Das Geistwesen kann sehr gut ohne seinen biologischen Körper leben. Alle Menschen machen diese Erfahrung, wenn sie sterben. Aber das ist nicht Thema dieser Ausgabe.

Heute geht es um Bewusstseinsreisen. Weil letztlich alles aus Informationen besteht, kann man auch alle Informationen zugänglich machen. Man muss nur die richtige Methode verwenden. Ich persönlich benutze vier Methoden. Eine davon werde ich hier ausführlich erklären, zwei andere werde ich kurz vorstellen, und die vierte werde ich nur kurz erwähnen, weil sie große Risiken birgt. Die ersten beiden sind jedoch völlig ungefährlich und können von jedem praktiziert werden.

Gegenständliche Meditation

Die Methode, die ich am häufigsten benutze, ist die Meditation. In unserem Kulturkreis kennt man vor allem die Stille- und Ruhemeditation. Dabei geht es darum, zu entspannen und sämtliche Gedanken zu vertreiben. Diese Technik ist sehr empfehlenswert. Ich nutze sie, weil sie die mentalen Kräfte stärkt.


Es gibt aber noch weitere Formen der Meditation. Ich verwende eine Technik, die ich als gegenständliche Meditation bezeichne. Andere würden sie vielleicht als transzendentale Meditation oder Konzentrationsmeditation bezeichnen. Der Name ist unwichtig.

Entscheidend bei dieser Methode ist, dass man vorher sagt, was man erreichen möchte. Nicht nur ein Mal, sondern viele Male. Und es muss korrekt formuliert werden. Nämlich als Feststellung darüber, dass es geschehen wird. Zum Beispiel: Ich erfahre mehr über das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit. Das Universum hört jedes unserer Worte, und es reagiert darauf. Alles hat ein Bewusstsein. Vesmas bilden gigantische Strukturen. Sie sind in der Lage, uns zu unserem Ziel zu führen. Das geschieht auf unterschiedliche Weise.

Auch hier wieder eine kleine Geschichte als Beispiel. Dayton, USA, im Jahr 1902. Die Gebrüder Wright sitzen in ihrer Fahrradwerkstatt und überlegen, wie sie ihren Flugapparat verbessern können. Wilbur Wright geht im Kreis umher und wiederholt immer wieder einen Satz: Gebt mir eine Kraftquelle. Gebt mir eine Kraftquelle. Dann fällt ihm ein, dass er am Morgen einen Artikel über das erste Auto in Dayton gelesen hat. Er läuft rüber ins Wohnzimmer und schlägt die Zeitung auf. Die wichtigste Information findet er im letzten Absatz: Das Auto wird von einem Benzinmotor angetrieben. Wilbur Wright hat seine Kraftquelle gefunden.

 


Es war kein Zufall, dass ausgerechnet an diesem Tag ein Artikel über das Auto erschienen ist. Es gibt keine Zufälle. Das Universum liefert immer. Manchmal sogar schon, bevor wir überhaupt gefragt haben. Wilburs Bruder Orville sitzt später an seinen Zeichentisch und überlegt, wie er die Kraft des Benzinmotors nutzen kann. Er starrt auf ein leeres Blatt Papier. Die weiße Fläche entwickelt eine hypnotische Wirkung. Orvilles Gedanken beginnen zu wandern. Bilder tauchen vor ihm auf. Er sieht Schiffsschrauben und die Flügel von Windmühlen, außerdem erinnert er sich an den primitiven Hubschrauber, den Leonardo da Vinci gezeichnet hat. Damit ist die Sache klar. Der Benzinmotor wird das Flugzeug mithilfe von Propellern antreiben.

Hierbei handelt es sich um eine gegenständliche Meditation. Orville Wright hat sich sehr stark in ein Thema versenkt. Mit seinem Bewusstsein folgte er Strukturen, die bereits existierten. Das bedeutet: Kein Mensch erfindet irgendetwas. Alle Maschinen wurden entwickelt, bevor unser Universum entstanden ist. Sie existieren außerhalb von Raum und Zeit. Der Erfinder ist also kein Schöpfer von Dingen, sondern ihr Entdecker.

Auch diese Information ist keineswegs neu. Der griechische Philosoph Platon hat bereits vor über zweitausend Jahren seine Ideenlehre entwickelt. Sie besagt – stark vereinfacht –, dass es ein Reich der Ideen gibt, das die Urbilder aller Dinge enthält. Zum Beispiel die Urbilder vom Pferd, vom Haus oder vom Flugzeug. Diese Urbilder sind unkörperlich, sie sind der sinnlichen Wahrnehmung entzogen und sind nur durch geistige Einsicht erfassbar.


 

Das heißt: Im Jahr 1902 konnten die Brüder Wright die Flugzeuge mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Händen nicht anfassen. Aber sämtliche Flugzeuge – auch die Jumbojets und die Überschallflugzeuge – existierten bereits. Aus der Perspektive der beiden Brüder waren sie Teil einer wahrscheinlichen Welt. Die wahrscheinliche Welt ist die Vorstufe der realen Welt.

Durch intensives Nachdenken – oder durch eine gegenständliche Meditation – haben sie ihre reale Welt verlassen und eine wahrscheinliche Welt betreten. Es handelt sich hierbei buchstäblich um eine Reise, weil sie ihren Ort und ihre Zeit – Dayton, Ohio, im Jahr 1902 – verlassen haben. Ihre Körper blieben an Ort und Stelle, aber ihre Geister nicht. Sie folgten physikalischen Strukturen, die sie zu ihrem Ziel brachten. Diese Strukturen – Vesmas – werden von unseren Wissenschaftlern bald entdeckt werden. Woher ich das weiß? Weil ich ihnen auch schon gefolgt bin. 

Nichtlineares Denken

Nebenbei bemerkt: Platon war einer der ersten nichtlinearen Denker. Seine Ideenlehre basiert auf der Annahme, dass es ein Reich gibt, das von unserer Welt getrennt ist und in dem die Zeit nicht vergeht. Damit hat er eine der größten Entdeckungen der Menschheit vorweg genommen. Dieses Reich existiert tatsächlich. Ich bezeichne es als das Überall oder die Überzeit. In einer späteren Folge werde ich es genauer beschreiben.

Das Prinzip des Entdeckens gilt natürlich auch für mich, Konrad Pilger. Nichts von dem, was ich hier vorstelle, stammt von mir. Die Vesmas, die wahrscheinlichen Welten, das Überall, die Überzeit, die überlichtschnellen Raumschiffe – nichts davon habe ich mir ausgedacht. Ich berichte nur von dem, was ich in anderen Realitätsrahmen sehe, und was mir andere Wesen, die ich dort treffe, erklären. Ich bin also nur ein Bote.


 

Die gegenständliche Meditation kann man sehr weit treiben. Man kann damit durch unser Universum reisen, man kann an Bord von Raumschiffen gehen, man kann sogar unseren Realitätsrahmen verlassen. Und man kann synästhetische Konzerte besuchen, so wie in Ausgabe 16 beschrieben. Es ist also nicht nur eine Methode, um geistig zu wachsen, man kann damit auch Spaß haben.

Auch die Methode zwei, die ich verwende, gehört zum nichtlinearen Bereich: Traumreisen. Während des Träumens kann man Welten betreten, in denen der Zeitverlauf aufgehoben ist. In Ausgabe 13 von Blick in die Zukunft habe ich dieses Thema ausführlich behandelt. Ich habe eine Systematik der Träume erstellt, die aus fünf Traumarten besteht. Nummer fünf ist der Reisetraum. Die Kernaussage lautet: Die reale Welt ist eine Schnittmenge aus den Projektionen (gleich Informationen), die von all denen hervorgebracht werden, die daran teilnehmen – also alle Menschen, Tiere, Pflanzen und scheinbar toten Gegenstände. Diese Ansammlung von Informationen kann mithilfe des luziden Träumens erreicht werden. Das gilt nicht nur für gegenwärtige Welten, sondern auch für vergangene und zukünftige.

Wer sich dafür interessiert, sollte sich noch einmal die Ausgabe Nummer 13 anhören. Zum selben Thema habe ich auch ein Hörbuch mit dem Titel Die Juwelen von Xahnos veröffentlicht. Das ist zwar eine Fantasy-Geschichte, aber sie erklärt die Grundzüge des luziden Träumens. Ihr könnt sie kostenlos auf Youtube hören. 

Konrad zwei und drei

Was ich bis hierhin sagte, klingt für die meisten Menschen wohl noch einigermaßen vernünftig. Träume kennt jeder aus eigener Erfahrung, das luzide Träumen ist bereits ansatzweise erforscht worden. Meditation breitet sich in unserem Kulturraum immer weiter aus, und Platon ist ein anerkannter Philosoph.

Jetzt bewegen wir uns aber in einen Bereich, in den die meisten Menschen mir wahrscheinlich nicht folgen können. Die dritte Methode, die ich anwende, ist die Kommunikation mit mir selbst. Genauer gesagt mit den Menschen, die ich später einmal sein werde. Ich spreche mit wahrscheinlichen Parallelpersönlichkeiten.


 

An dieser Stelle muss ich etwas ausholen. Die Ausgabe Nummer 14 von Blick in die Zukunft behandelte die Frage: Was ist der Mensch? Ich sagte damals, dass jeder Mensch Teil einer größeren Gesamtpersönlichkeit ist. In fernöstlichen Philosophien bezeichnet man sie als Atman. Der Kern des Wesens ist unzerstörbar und existiert ewig. Man erkennt hier eine Parallele zur Ideenlehre von Platon. Ein Teil von uns lebt außerhalb von Raum und Zeit.

Ein anderer Teil lebt auf der Erde. Dieser Teil wird viele Male geboren und stirbt viele Male. Manche bezeichnen es als Wiedergeburt. Dieser Begriff ist aber nicht ganz richtig, weil die Zeit nicht vergeht und alles parallel zueinander existiert. Zu dieser Erkenntnis sind bereits einige namhafte Wissenschaftler gelangt. Albert Einstein sagte, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur Illusionen sind, wenn auch hartnäckige.

Machen wir schnell ein kleines Gedankenexperiment. Angenommen, ich bin heute dreißig Jahre alt. Dann lebt die Person, die ich als Kind war, heute noch, und die Person, die ich als Rentner sein werde, lebt heute bereits. Und angenommen, das Konzept der Wiedergeburt ist richtig. Dann leben heute noch die Personen, die ich im Mittelalter und in der Antike war. Und die Personen, die ich in fünfhundert oder in tausend Jahren sein werde, sind auch schon geboren worden. Aus meiner Perspektive leben sie in wahrscheinlichen Welten, sie sind also wahrscheinliche Parallelpersönlichkeiten von mir.


 

Hab ich euch zu viel versprochen? Klingt das nicht verrückt? Es ist aber nicht verrückt. Genau so ist es. Das ist eine der Quellen, die ich nutze. Ich kommuniziere mit anderen Teilen von mir. Ich nenne sie Konrad zwei und drei. Skeptiker werden jetzt vielleicht einwenden, dass ich unter Wahnvorstellungen leide, dass ich schizophren bin.

Das dachte ich am Anfang auch. Als ich meine erste Parallelpersönlichkeit entdeckte, wollte ich es nicht glauben. Ich schob alles beiseite. Ich dachte: Das kann nicht sein. Das ist total verrückt. So etwas wie Wiedergeburt gibt es nicht. Daran glauben nur Esoteriker. Ein vernünftiger Mensch weiß, dass er nur einmal lebt. Ich wurde eines Besseren belehrt. Aber auch das ist wieder eine so lange Geschichte, dass ich daraus eine eigene Folge machen werde.

Zurück zum Thema. Man kann mit zukünftigen Versionen seiner selbst sprechen. Die Methoden sind wieder die beiden erstgenannten: Träume und Meditation. Aber auch hier gilt, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Man muss hart daran arbeiten, man muss es viele Male versuchen, ehe sich Erfolge einstellen. 

Nutzen und Gefahren

Kommen wir zur letzten Methode: außerkörperliche Erfahrungen. Darüber werde ich nur kurz sprechen, weil diese Methode gefährlich ist. Sie sollte nur von spirituell Fortgeschrittenen praktiziert werden, von Leuten, die stark, mutig und erfahren sind. Und auch die sollten sehr vorsichtig sein.

Worum geht es? Ihr kennt vermutlich Berichte von Nahtoderfahrungen. Einige Menschen behaupten, dass sie nach einem Unfall oder während einer Operation plötzlich ihren Körper verlassen haben. Sie schwebten in einigen Metern Höhe und sahen ihre Körper unter sich liegen. Manchmal begegneten ihnen auch andere Wesen, zum Beispiel verstorbene Verwandte. Einige sahen sogar das Licht am Ende des Tunnels und erhaschten einen kurzen Blick ins Jenseits.

 


Solche Erfahrungen kann man auch bewusst erzeugen, also ohne Unfall oder Operation. Wie das genau funktioniert, werde ich nicht verraten. Die Gefahren sind zu groß. Es ist aufregend, andere Welten zu entdecken. Man kann sich darin aber auch verirren, und dann wird es schwer, den Weg nach Hause zu finden. Außerdem sind einige Welten von Wesen bewohnt, die man als aggressiv und gewalttätig bezeichnen muss. Wer sich für die Methode interessiert, wird aber einen Weg finden. Die Spuren sind bereits gelegt worden.

Zurück zu den eingangs gestellten Fragen. Ja, Reisen mit dem Bewusstsein sind möglich. Wir alle unternehmen sie bereits, die meisten jedoch auf eine unkontrollierte Weise. Wer sich für dieses Thema öffnet, kann fantastische Ergebnisse erzielen. Luzides Träumen und gegenständliche Meditation sind ungefährlich und leicht zu erlernen. Andere Methoden wie die Kommunikation mit zukünftigen Persönlichkeiten sind schwer beherrschbar und erfordern viel Übung und Hingabe. Wer aber bereit ist, sich auf das Abenteuer einzulassen, wird Dinge entdecken, die er bis dahin nicht für möglich gehalten hätte.


 

Ich werde auch in Zukunft über meine Abenteuer berichten. Ich verspreche, dass ihr auf diesem Kanal noch einige Überraschungen erleben werdet. Doch für heute haben wir genug. Und so sage ich wieder einmal: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger