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Dienstag, 26. Dezember 2023

Manuskript zu Vlog 27: Die Science-Fiction der Zukunft. Der Mensch ist multidimensional.

Hallo Leute

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 27. Das wird heute eine sehr kontroverse Folge werden, weil ich eine gewagte Behauptung aufstellen werde. Nämlich es gibt keine ECHTE Science-Fiction. Das heißt, es gibt fast keine Bücher, Filme und Fernsehserien, die wirklich in die Zukunft hinausblicken. Die meisten dieser Produkte handeln nur von der jeweiligen Gegenwart, in der sie entstanden sind.


 

Das liegt nicht daran, dass die Autoren zu wenig Fantasie oder Weitblick besaßen, sondern daran, dass sich die Menschheit immer noch auf einer sehr niedrigen Entwicklungsstufe befindet. Die wichtigsten naturwissenschaftlichen Entdeckungen sind noch nicht gemacht worden.

Welche das sind, erkläre ich in dieser Folge. Also, los geht’s.

 

Kapitel 1: Die bisherige Science-Fiction

Fangen wir am Anfang an. Die Zeitmaschine von H.G. Wells gilt als einer der ersten SF-Romane. Darin geht es um einen Erfinder, der die titelgebende Zeitmaschine gebaut hat. Er reist damit weit in die Zukunft und trifft auf eine Gesellschaft, die in zwei Gruppen gespalten ist: die Eloi und die Morlocks.


 

Die Eloi leben in fast paradiesischen Verhältnissen auf der Erdoberfläche. Sie brauchen nicht zu arbeiten und geben sich ganz dem Vergnügen hin. Die Morlocks sind affenartige Wesen, die unter der Erdoberfläche leben. An dieser Stelle kürze ich ein bisschen ab. Die Geschichte läuft darauf hinaus, dass sich die Morlocks als Menschenfresser entpuppen. Die Eloi sind ihre Nahrung.

Man könnte jetzt sagen, dass H.G. Wells einfach eine negative Sicht auf die Zukunft hatte. Das stimmt aber nicht. Er hat nicht über die Zukunft geschrieben, sondern über seine Gegenwart. Das England des späten 19. Jahrhunderts war eine extreme Klassengesellschaft. Es gab die reiche Oberschicht, bestehend aus altem Adel und Industriellen, und eine verarmte Unterschicht, die als Arbeiter und Bauern lebte bzw. vegetierte.


 

Davon handelt die Zeitmaschine. Sie ist im Grunde eine Groteske, die das Unrecht der damaligen Zeit anprangerte. Mit Science-Fiction hat das nicht viel zu tun. Weder werden neue Techniken oder wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt – abgesehen davon, dass die Zeit als vierte Raumdimension betrachtet wird – noch werden gesellschaftliche Utopien erdacht. Es ist einfach nur Unterhaltung, wenn auch eine gut gemachte.

In Deutschland gilt Kurd Laßwitz als Begründer des Genres. Sein Roman Auf zwei Planeten erschien ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts. Darin geht es vordergründig um die Begegnung einer deutschen Expedition mit Marsmenschen. Nach allerlei Verwicklungen kommt es zum Krieg zwischen den Marsmenschen und den Engländern, den die Außerirdischen aufgrund ihrer überlegenen Technologie gewinnen. Später bricht ein weiterer Krieg zwischen den europäischen Mächten aus, weil sie alle die Kolonien der Engländer übernehmen wollen. Das eigentliche Thema des Romans ist also der Imperialismus des 19. Jahrhunderts.   


 

Zu den bekanntesten SF-Filmen gehört die Krieg der Sterne-Reihe. Ich will die Geschichte nicht nacherzählen, ihr kennt sie alle. Luke Skywalker, Darth Vader, „Ich bin dein Vater, Luke“, Han Solo, Prinzessin Leia, alle sind miteinander verwandt und so weiter.

Ist das wenigstens SF? Nein, ist es nicht. Die Motive, die hier abgearbeitet werden, stammen aus Grimms Märchen und den Westernfilmen des 20. Jahrhunderts. Es ist der ewige Kampf Gut gegen Böse, den man hier mit Laserschwertern führt statt mit Pistolen, und statt Pferden benutzt man Raumschiffe. Sehr innovativ ist das nicht.

 


Auffällig ist, dass bei den meisten SF-Büchern und Filmen eine negative Weltsicht vorherrscht. Es gibt sehr viele Dystopien, die von Atomkriegen, Diktaturen oder der Unterdrückung durch Außerirdische handeln. Demgegenüber stehen nur sehr wenige Utopien, also positive Visionen unserer Zukunft. Aber die sind wesentlich wahrscheinlicher, als die negativen. Warum das so ist, erfahrt ihr im nächsten Kapitel.

 

Kapitel 2: Die Science-Fiction der Zukunft

Die Wissenschaft wird bald zwei bedeutende Entdeckungen machen.

1. Der Mensch ist multidimensional. Wir alle leben an vielen Orten, zu vielen Zeiten. Der Tod ist nicht endgültig, er ist lediglich der Übergang in eine andere Welt. Im Anschluss an eine Ruhephase erfolgt eine weitere Geburt. All das geschieht in der Matrix, in der Illusionswelt. Der Mensch nutzt die materielle Welt, um durch viele Leben zu lernen und zu wachsen. Heute ordnet man diese Erkenntnisse noch in die Schubladen von Religion und Esoterik ein. Bald wird man sie dort herausholen und in die Schublade der Wissenschaft einordnen.


 

2. Der Mensch ist ein untrennbarer Teil der Umwelt. Seine Haut ist nicht die Grenze des Körpers. Das Leben ist ein Prozess. Wir befinden uns ständig im Austausch mit allen anderen Wesen und Dingen. Das Gefühl von Trennung ist eine Illusion. Der Energiekörper des Menschen befindet sich im gesamten Universum. Es hat keinen Anfang und kein Ende. Hinter der Matrix befindet sich eine „bunte Energiewolke“, bestehend aus unendlich vielen Energieteilchen, die die Basis unseres Universums bildet.

 


Die Menschen der Zukunft werden völlig anders fühlen und denken, als wir es heute tun. Deshalb wird bald auch eine andere Form der Science-Fiction entstehen.

1. Es wird keine Bücher und Filme mehr geben, die von Kriegen handeln. Höher entwickelte Menschen würden niemals ihre Mitmenschen angreifen, weil sie sich dann selbst angreifen würden. Sie würden ihre Mitmenschen auch nicht in Kategorien einteilen wie Gut und Böse, Schuldig und Unschuldig, Rechts und Links, Kommunisten und Kapitalisten und so weiter.


 

Und schon gar nicht würden sie auf die Idee kommen, den anderen etwas vorzuenthalten, z.B. Land, Wasser, Energie oder auch Sicherheit. Letztlich würden sie sich dadurch nur selbst schaden. Deshalb wird es in der SF der Zukunft keine Todessterne und Sternenzerstörer geben.

Stattdessen werden neue Kategorien auftauchen wie Samensetzer. Das sind Raumschiffe, die das Weltall durchqueren und Leben auf bisher unfruchtbare Planeten bringen. In manchen Fällen wird es zur Vermischung von Lebewesen kommen. Das heißt, die Besucher von fremden Planeten werden die DNS der Einheimischen mit ihrer eigenen anreichern.

 


2. Es wird keine Dystopien mehr geben wie in George Orwells Roman 1984. Diktaturen basieren auf Angst. Der Große Bruder aus 1984 hat einen Überwachungsstaat eingerichtet, weil er sich vor seinem eigenen Volk fürchtet. Das ist ein typisches Verhalten von Diktatoren. Sie haben Angst davor, dass es zu einer Revolution kommt und sie gestürzt werden. Und im Anschluss daran fürchten sie, dass sie getötet werden.

Die Menschen der Zukunft werden wissen, dass sie multidimensional sind. Sie leben an vielen Orten und zu vielen Zeiten, sie können niemals sterben. Deshalb muss man auch keine Angst vor dem Tod haben. Man muss auch nicht gierig oder gewalttätig sein, um die eigene Macht zu sichern. Macht brauchen nur diejenigen, die schwach und ängstlich sind. Starke und weise Menschen brauchen keine Macht, keine Armee und keinen Staatsapparat. Diese Erkenntnisse werden sich schrittweise durchsetzen und eine neue Gesellschaft formen.


 

Es wird auch zu einem neuen politischen System kommen. Bisher kennen wir ausschließlich Machtpyramiden. Das heißt, an der Spitze steht eine Regierung, die getrennt von dem Volk ist, das unter ihr an der Basis lebt. Ob diese Regierung von einem König angeführt wird, einem Diktator oder einem demokratisch gewählten Präsidenten, ist eine zweitrangige Frage.

An dieser Stelle werden viele Leute protestieren und sagen: Die Demokratie ist die beste Staatsform, die wir bisher hatten. Stimmt, aber auch sie kann noch verbessert werden. Wenn ein ängstlicher und wütender Mann zum Präsidenten gewählt wird, ist das ein Nachteil für das gesamte Land. Als Beispiel könnte man Donald Trump anführen. Wahrscheinlich fallen euch noch weitere Personen ein, die nicht für hohe Staatsämter geeignet sind, aber dennoch in diese Ämter gewählt wurden.


 

In Zukunft wird es keine Herrschaftssysteme mehr geben, sondern nur noch Ausgleichssysteme. Dabei stehen alle Menschen auf derselben Stufe. Es gibt keine starken Führer mehr, weil die Menschen selbst stark und mutig sind. Sie wissen, dass sie multidimensional sind, dass sie zu vielen Zeiten an vielen Orten leben. Wer keine Angst vor dem Tod hat, hat auch keine Angst vor dem Leben.

Außerdem wissen sie, dass sie ein untrennbarer Teil ihrer Umwelt sind. Die Haut ist nicht die Grenze des menschlichen Körpers. Jeder Mensch ist Teil des Universums, mehr noch, JEDER MENSCH IST DAS GESAMTE UNIVERSUM. Deshalb wird man in Zukunft die Menschheit nicht mehr in Gut und Böse einteilen und den Guten das Gute und den Schlechten das Schlechte geben. Man wird allen Menschen Gutes tun, ebenso allen Pflanzen und Tieren. Wenn man seiner Umgebung hilft, hilft man sich selbst.

DAVON handelt die Science-Fiction der Zukunft.

 

Zusammenfassung:

 

  1. Die Menschheit befindet sich in einem Aufstiegsprozess. Alles verändert sich, auch die Kultur. Science-Fiction-Bücher und -Filme werden in Zukunft nicht mehr von Krieg, Gewalt und Unterdrückung handeln, sondern von Weisheit, Mitgefühl und Wohlwollen.
  2. Es wird in Zukunft zu zwei großen wissenschaftlichen Entdeckungen kommen. Der Mensch ist multidimensional, er lebt an vielen Orten, zu vielen Zeiten und ist deshalb unsterblich. Außerdem ist er ein untrennbarer Teil des gesamten Universums. Was er aussendet, kehrt zu ihm zurück. Diese Erkenntnisse werden das menschliche Verhalten von Grund auf verändern.

 

Wenn ihr gute Science-Fiction lesen wollt, dann schaut mal auf meine Seite Konrad-Pilger.blogspot.com. Dort findet ihr zwei Bücher, die ich geschrieben habe.

So, das war’s mal wieder für heute. Ich sage: Danke für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute

Euer

Konrad Pilger

 

 

Samstag, 30. September 2023

Manuskript zu Vlog 24: Der Sinn des scheinbar Bösen. Alle Menschen sind gut.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 24. Die heutige Folge ist eine Fortsetzung der vorigen, die den Titel trägt: Die Illusion des Bösen. Ich erklärte darin, dass es eine Spaltung in Gut und Böse nicht gibt und dass wir immer nur gegen uns selbst gekämpft haben. Ursache für alle Verbrechen sind negative Gefühle, vor allem Angst und Wut.

 


In der heutigen Folge geht es um den Sinn des scheinbar Bösen, um den Sinn von Schmerz und Leid. Inspiriert haben mich dazu die Bilder der Opfer von Krieg und Gewalt, Leichen von Frauen und Kindern, brennende Häuser, Bomben, die aus Flugzeugen fallen, Panzer, die über Schlachtfelder rollen. Ich habe mich gefragt: Gibt es einen tieferen Sinn, der hinter diesen schrecklichen Ereignissen steckt, und wenn ja, was hat es zu bedeuten für unser heutiges Leben und für unsere Zukunft?

Hier sind die Antworten, die mir eingefallen sind. Los geht’s.

 

1. Die Selbsterfahrung

Dieses Kapitel wird wahrscheinlich am meisten Widerspruch auslösen. Es gibt etwas, das größer ist als wir. Viele Menschen sind sich darüber nicht bewusst, andere kennen es, aber sie verdrängen es, wieder andere beschäftigen sich intensiv damit. Das, wovon ich spreche, ist größer als alle Menschen, größer als der Planet Erde, größer als unsere Galaxie, sogar größer als unser Universum.

Es gibt dafür viele Namen. Manche nennen es Gott. Man muss diesen Namen aber nicht benutzen. Man kann es auch die Natur nennen oder das Multiversum, oder Alles-was-ist oder die übergeordnete geistige Quelle. Ich werde von nun an den Begriff das große Ganze benutzen.


 

Das große Ganze hat ein Bewusstsein. Es weiß alles, was jemals war und jemals sein wird. Es kennt alle Geheimnisse, denn es hat diese Geheimnisse selbst geschaffen. Natürlich kennt es auch das Böse, bzw. das, was wir als das Böse bezeichnen. Es kennt auch alle Krankheiten, alle Missgeschicke und alle Formen von Pech, Unglück, Elend und Leid.

Das große Ganze hat aber ein Problem. Es kennt alle Fragen und alle Antworten. Es kennt auch die tieferen von Ursachen von Angst, Hass und Boshaftigkeit, und es weiß, wie man die Probleme auflösen kann, wie man zurückfindet zu Frieden, Liebe und Gleichgewicht. Doch wenn es diese positiven Gefühle erlebt, kann es nicht zugleich die negativen empfinden. Liebe und Hass schließen einander aus.

Deshalb hat das große Ganze viele kleine Teile von sich selbst geschaffen. Diese kleinen Teile sind wir, die Menschen. Wir sind von der höchsten Ebene hinabgestiegen auf die niedrigste Ebene, unsere physikalische Welt. Dabei haben wir alles vergessen, was wir vorher wussten. Das ist unsere größte Leistung: Wir wissen nicht mehr, wer wir wirklich sind.

 


Hier auf der Erde können wir all das erleben, was wir auf den oberen Stufen nicht erleben können: Neid, Eifersucht, Wut und Hass, Verbrechen und Kriege. Wir erleben all das in unterschiedlichen Rollen. Mal sind wir Opfer, mal sind wir Täter. Mal kämpfen wir als Soldaten in einem Krieg, und mal pflegen wir als Krankenschwestern die Verwundeten.

In diesem großen Spiel des Lebens will jeder der Held sein, jeder will einen Kampf gewinnen oder ein Verbrechen aufklären. Doch dazu muss es auch Leute geben, die den Kampf beginnen, die rauben, vergewaltigen und morden. Das ist der tiefere Sinn des Bösen. Es ermöglicht dem großen Ganzen, sich selbst zu erfahren, in allen denkbaren Formen, in allen Einzelheiten.

Aber um es klar und deutlich zu sagen: Das ist kein Freibrief, um Verbrechen zu begehen. Jedes Verbrechen muss verurteilt werden, moralisch und juristisch. Jeder Verbrecher muss eine gerechte Strafe erhalten. Am besten ist es, wenn ein Verbrechen frühzeitig beendet oder besser noch verhindert wird. Ein Diktator muss beim Aufstieg zur Macht gestoppt werden. Ein Kinderschänder muss so früh wie möglich ins Gefängnis oder in eine Therapie kommen.


 

Manchmal lassen sich Verbrechen aber nicht verhindern. Wenn wir Bilder von Kriegen sehen, wenn wir Berichte von Morden hören, ist es angemessen, Mitgefühl mit den Opfern zu empfinden. Wir sollten uns aber nicht von unseren Gefühlen überwältigen lassen. Wir sollten nicht mit den Opfern mitleiden.

Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass das Leid nicht sinnlos war. Eine sinnlose Tat gibt es nicht, ein nutzloses Leben gibt es nicht. Jedes Leben ist kostbar – auch das, das schon nach wenigen Jahren auf dem Schlachtfeld endet. Der Soldat, der im Alter von neunzehn Jahren von einer Granate zerfetzt wird, hat dem großen Ganzen geholfen, sich selbst auf einer niedrigen Stufe zu erleben. Es hat dadurch erfahren wie es ist, einen Panzer zu fahren oder ein Flugzeug zu fliegen und vom Gegner abgeschossen zu werden. Das sind sehr kostbare Gefühle und Informationen. Das große Ganze ist dem Soldaten dafür unendlich dankbar.            

Jetzt könnte man denken: Was hat denn der Soldat von dieser Dankbarkeit? Er hat schrecklich gelitten, und jetzt ist er tot. Für alle Zeiten tot. Das stimmt natürlich nicht. Er ist nicht tot, er ist putzmunter. Der Tod ist nur ein Übergang. Der junge Mann lebt in einer anderen Welt weiter. Vielleicht ist er sogar schon wieder hier auf der Erde und lebt sein nächstes Leben. Aber das ist ein Thema für eine andere Folge von Blick in die Zukunft. 

 

2. Der Aufstieg

Was ich im vorherigen Kapitel sagte, ist logisch und vernünftig. Das große Ganze macht Erfahrungen in seinen kleineren Teilen. Ein Mensch erlebt sich als Mensch, ein Hund erlebt sich als Hund, und ein Baum erlebt sich als Baum. Diese Erkenntnis könnte zu einem Trugschluss führen. Wenn der Prozess der Selbsterfahrung so gut ist, dann könnte es doch ewig so weitergehen. Mal ist der Mensch Opfer, mal ist er Täter. In einem Leben feuert er die Kanone ab, in einem anderen Leben wird er von der Granate getötet. Also findet doch ein ewiger Kampf Gut gegen Böse statt.


 

Falsch. Denn dieser Gedanke lässt einen wesentlichen Aspekt außer Acht: den Willen zum Aufstieg. Überall in der Welt beobachten wir Prozesse, die sich höher entwickeln. Im Universum wirbeln Gase und Staub umher. Aus einem Teil entsteht eine Sonne, aus einem anderen entstehen Gesteinsplaneten. Auf einigen Planeten entsteht Leben. Es bildet sich eine Art Ursuppe. Die erste Zelle entsteht. Es kommt zur ersten Zellteilung. Kreaturen verlassen die Meere und erobern das Land. Affenähnliche Wesen entdecken den aufrechten Gang. Irgendwann bevölkern Menschen den Planeten.  

Dieser Prozess hält bis heute an. Die Evolution wird niemals aufhören, man kann sie nicht verhindern. Aber man kann sie beschleunigen. Dazu gehört, dass wir das Böse richtig einordnen. Das Böse ist keine mystische Urkraft, gegen die wir auf ewig kämpfen müssen. Das Böse ist Teil der geistigen Entwicklung. Es ist die unterste Stufe auf der Treppe der Evolution.

Jede Treppe besteht aus vielen Stufen. Wenn man ein Haus mit zehn Stockwerken baut, dann kann die Treppe nicht erst im dritten Stock beginnen. Sie muss im Erdgeschoss beginnen, sonst kann man die oberen Etagen nicht erreichen. Deshalb sollten wir alle Menschen, die am Prozess der Evolution teilgenommen haben, als wichtig und wertvoll betrachten – auch die sogenannten Bösen, die Mörder und Vergewaltiger, die Diktatoren und Kriegstreiber.


 

Das heißt nicht, dass wir ihre Taten verherrlichen. Jeder Mord ist ein abscheuliches Verbrechen und muss bestraft werden. Aber es heißt, dass wir den Taten Sinn und Bedeutung verleihen. All die Menschen, die in den Kriegen gestorben sind, haben nicht umsonst gelitten. Sie haben mitgeholfen, die Treppe der Evolution zu bauen. Sie haben die besonders schweren Rollen gespielt. Ohne sie – Täter und Opfer – wären wir nicht da, wo wir heute sind. Dafür sollten wir ihnen dankbar sein.

Das ist der zentrale Gedanke der vorigen Folge, der Nummer 23. Wir sollten eine Philosophie des Aufstiegs entwickeln. Wir sollten uns darüber bewusst sein, dass wir uns mitten in der Evolution befinden, und wir sollten sie in die optimale Richtung lenken. Dazu gehört, die Ursachen des Bösen zu erkennen, nämlich unbewusst ausgelebte Gefühle, vor allem Angst und Wut. Wir sollten die negativen Gefühle auflösen und durch positive ersetzen.

Menschen, die von Hass erfüllt sind, die Parolen brüllen, Flaggen verbrennen oder Scheiben einwerfen, sollten wir nicht bekämpfen, das macht sie nur stärker. Wir sollten ihnen mit Mitgefühl und Wohlwollen begegnen. Wir sollten ihnen klarmachen, dass es keinen Grund gibt, ängstlich oder wütend zu sein, weil wir alle eine große Familie sind. Es ist genug für alle da. Es gibt genug Energie, genug Land, Nahrung und Wasser – wir müssen die Dinge nur gerecht verteilen.


 

Die Erfahrungen von Krieg und Sklaverei, von Schmerz und Leid sind zwar wertvoll, aber wir haben davon bereits genug gemacht. Wir brauchen nicht noch einen Bürgerkrieg und noch einen Völkermord. Jetzt ist es an der Zeit, die nächste große Erfahrung zu machen: den globalen Frieden. Das ist kein Traum und keine Illusion. Frieden auf der ganzen Welt ist möglich, mehr noch, es ist sogar der nächste logische Schritt. Wir müssen nur den Mut haben, unseren Fuß auf die nächste Stufe der Evolutionsleiter zu setzen.

 

Zusammenfassung:

 

  1. Jedes Leben ist wertvoll, jede Erfahrung ist wertvoll. Durch uns Menschen erfährt sich das große Ganze in all seinen Facetten.
  2. Wir sollten allen Menschen dankbar sein, die an dem großen Experiment teilnehmen – auch denen, die in der Vergangenheit die schweren Rollen gespielt haben. Ohne sie wäre der Prozess nicht möglich gewesen.
  3. Die Menschheit hat genug gelitten. Jetzt ist es an der Zeit, die dunklen Epochen zu überwinden und in eine strahlende Zukunft aufzubrechen.

 

Wie das genau funktioniert, der Aufbruch in die strahlende Zukunft, werde ich in den nächsten Folgen erklären. Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger

 

Montag, 2. Mai 2022

Lebensweisheit: Druck als Chance begreifen


Viele von uns stehen beruflich oder privat unter starkem Druck. Nicht wenige leiden darunter und beklagen sich lautstark über ihr "Schicksal". Das ist die falsche Einstellung. Besser ist es, den Druck als Chance, als Herausforderung zu begreifen. Wir können daran wachsen und ungeahnte Erfolge erzielen. Das ist kein hohles Gerede, es funktioniert mit absoluter Sicherheit. Alles besteht aus Gedanken und Gefühlen. Sie lenken Vesmas (Energieeinheiten) und erschaffen das, was wir uns wünschen oder was wir fürchten. Das Ergebnis stammt zu 100 % von uns selbst.

Donnerstag, 28. April 2022

Lebensweisheit: Von der Dunkelheit ins Licht

 


In einigen Ländern herrscht noch immer Dunkelheit, Menschen sind in einer Spirale aus Angst und Wut gefangen. Wir sollten nicht den Fehler machen, uns über sie zu erheben, mit dem Finger auf sie zu zeigen und sie zu verfluchen. Besser ist es, ihnen zu helfen. Der Weg ins Licht ist oft mühsam. Manchmal reicht es schon, ein paar kleine Tipps zu geben.   

Sonntag, 10. April 2022

Lebensweisheit: Gewinner

 


Die Welt besteht aus Vesmas. Diese winzig kleinen Energieeinheiten, die von allen Bewusstseinsformen ausgesandt werden, formen den Raum, die Zeit und die Materie. Wir beeinflussen die Vesmas mit unseren Gedanken und Gefühlen. Je öfter wir eine "Sache" versuchen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir Erfolg haben.

Dienstag, 8. Juni 2021

Wohlwollen - ein Wundermittel für Politik und Gesellschaft


Diskussionen werden heute oft in einer Atmosphäre von Misstrauen und Geringschätzung geführt. Meist treffen zwei Gruppen aufeinander: Linke und Rechte, Experten und Laien, Alte und Junge, Gläubige und Ungläubige, Arme und Reiche. Der Ablauf ist wie folgt: Argumente werden ausgetauscht, ein Streit entwickelt sich, erst wird er sachlich geführt, dann emotional. Am Ende stehen sich beide Seiten unversöhnlich gegenüber. Niemand hat den anderen überzeugt, der Erkenntnisgewinn für den Zuschauer ist minimal.

So läuft es meistens ab, insbesondere bei den Talkshows im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Manchmal jedoch geschieht etwas Ungewöhnliches. Wir sehen einen Menschen, der sich nicht am Streit beteiligt. Der lieber zuhört, als selbst zu reden. Der nicht wie eine Stahlplatte jedes Argument an sich abprallen lässt, der seinem Gegenüber auch mal zustimmt. Manch einer wird jetzt sagen: Dieser Mensch ist schwach, er ist der Verlierer der Diskussion.

            Wohlwollen - ein Zeichen der Stärke


Doch das ist ein Irrtum. Dieser Mensch ist nicht schwach, sondern wohlwollend. Er agiert aus einer Position der Stärke, der Überlegenheit und der Weisheit heraus. Wohlwollen ist weit mehr als nur Freundlichkeit oder Gutwilligkeit. Es zeugt von Reife und Erfahrung, es bedeutet, dass man eine sehr wichtige Grundregel menschlichen Verhaltens verinnerlicht hat: Was man aussendet, kehrt zu einem zurück. Anders ausgedrückt: Behandle andere Menschen so, wie du selbst behandelst werden möchtest.




Unreife Menschen wissen das vielleicht auch, aber sie handeln nicht danach. Sie sind aggressiv und intolerant, sie greifen ihre Diskussionspartner an und versuchen, den Sieg zu erringen. Aber wie reagiert der Gegner? Wird er sagen, ich habe die Schläge verdient, denn ich bin schlecht und dumm? Sicher nicht. Wahrscheinlicher ist, dass er sich verletzt fühlt und zurückschlägt. So wird für den Zuschauer nur ein billiges Spektakel erzeugt, das an seine niederen Instinkte appelliert.

Ein reifer Mensch hingegen reagiert nicht auf Provokationen. Er weiß, was hinter den Attacken steckt: Angst. Der Angreifer fühlt sich bedroht, und bevor er einen Schlag einstecken muss, schlägt er lieber selbst um sich. Am besten ist es, in dieser Situation ruhig und gelassen zu bleiben. Man sollte herausfinden, was die tiefere Ursache für dieses Verhalten ist. Angst vor Klimawandel, Corona, Überfremdung oder einer Wirtschaftskrise? Wenn das Problem offengelegt ist, sollte man nicht in Gejammer über mögliche Gefahren verfallen - "es ist hoffnungslos, wir werden alle sterben" - sondern Lösungen anbieten. Es gibt immer einen Ausweg. Die Menschheit hat bereits die schlimmsten Katastrophen überlebt: Hunger, Seuchen, Kriege, Erdbeben, Vulkanausbrüche. Immer gab es jemanden, der auf die rettende Idee gekommen ist. So wird es auch dieses Mal wieder sein.

Das alles ist Wohlwollen. Ein offenes Ohr, ein verständnisvolles Nicken und ein optimistischer Blick in die Zukunft.
  

Mittwoch, 2. Juni 2021

Lebensweisheit: Sei der Leuchtturm, nicht die Dunkelheit

 


Wir alle besitzen ein inneres Licht, mit dem wir selbst die dunkelsten Räume erhellen können. Liebe und Mitgefühl sind stärker als Angst und Hass. Das klingt wie eine Binsenweisheit, ist es aber nicht. Wenn wir über andere Menschen gut denken, gut über sie reden und ihnen Gutes tun, werden wir in einer friedlichen und wohlhabenden Welt leben.

Natürlich gibt es auch Menschen, die das nicht glauben, die andere bekämpfen und besiegen wollen. Wir sollten sie mit friedlichen Mitteln von der Macht des Wohlwollens überzeugen. Wenn es beim ersten Versuch nicht gelingt, dann beim zweiten oder dritten ... Irgendwann kommt jeder zur Vernunft.

  

Dienstag, 25. Mai 2021

Ein Blog über die Zukunft!

 


Herzlich willkommen auf meinem neuen Blog. Hier erwarten Sie außergewöhnliche Beiträge, die Sie sonst nirgendwo finden. Diese Seiten sind der Zukunft gewidmet. Es geht dabei nicht nur um wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, obwohl das auch wichtige Themen sind. Vor allem möchte ich die geistig-moralische Entwicklung der Menschheit vorantreiben. Daran haperte es in den letzten Jahrzehnten. Im Bereich der IT-Technik (leistungsstarke Prozessoren) und Medizin (Gentechnik) sind wir rasend schnell vorangekommen, aber in den Geisteswissenschaften hat sich nur wenig getan. Das werde ich ändern.

In hundert oder tausend Jahren wird die Welt vollkommen anders sein. Die Ideen der Zukunft existieren heute bereits. Beispiel: Leonardo da Vinci hat im 16. Jahrhundert einen primitiven Hubschrauber skizziert. Unser Verständnis der Zeit ist falsch. Es gibt nur einen großen Moment, und der ist immer. Zu da Vincis "Lebzeiten" gab es bereits eine "Zukunft" in Form einer wahrscheinlichen Welt, einer gigantischen Fülle von Möglichkeiten, zu der auch Hubschrauber gehörten. Dieses Reservoir zapfe ich an. Ich hole die Ideen der "Zukunft" in unsere "Gegenwart", um damit die Entwicklung der Menschheit zu beschleunigen.


Beispiel Politik. Noch immer wird die Welt wie vor tausend Jahren regiert. Das grundlegende Prinzip der Hierarchie findet man in Demokratien ebenso wie in Autokratien und Diktaturen. Früher stand ein König oder Kaiser an der Spitze, heute ist es ein Präsident oder eine Kanzlerin. Ihnen untergeben sind Minister, Fraktionsvorsitzende, Abgeordnete, Staatssekretäre usw. Im vereinten Europa sind vier derartige Pyramiden übereinander gestapelt: die EU-Pyramide, die nationale Pyramide, die Landespyramide und die kommunale Pyramide. Diese gewaltige Herrschaftsapparat erdrückt die Demokratie. Der einzelne Mensch besitzt - außer bei Wahlen - keinerlei Einfluss auf diese Maschinerie. Es geht aber viel besser.


Ich habe das Prinzip des Ausgleichens entwickelt. Der Ausgleicher (oder die Ausgleicherin) ist am besten mit einem Schiedsrichter aus dem Sport zu vergleichen. Er ist neutral (parteilos) und herrscht nicht von oben herab, sondern befindet sich mit dem Volk auf gleicher Höhe. Jeder Mensch darf sich jederzeit an den Ausgleicher oder seine Vertreter wenden, um einen Vorschlag zu machen, eine Beschwerde einzureichen oder Akteneinsicht zu verlangen.
Das bedeutet nicht, dass unser demokratisches System vollständig umgestaltet wird. Es ist eine Ergänzung und Verbesserung. Der Ausgleicher kann Bundeskanzler, Minister, Präsident und vieles mehr sein. Das Prinzip wird ausführlich in meinem Sachbuch Ausgleicher und Awarokratie beschrieben.

 Ausgleicher und Awarokratie

Scheinwerfer Verlag

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Das ist nur ein Beispiel für meine innovativen Ideen. Ich habe bereits viele weitere Projekte in Vorbereitung. Seien Sie gespannt. Am besten folgen Sie diesem Blog und auch meinen weiteren Kanälen (YouTube, Instagram, Twitter), damit Sie zu den Ersten gehören, die von diesen Segnungen profitieren.

Konrad Pilger