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Mittwoch, 27. April 2022

Manuskript zu Podcast Folge 9: Ist der Pazifismus am Ende? Mehr über die Machtpyramide

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zur Ausgabe Nr. 9 von Blick in die Zukunft. Heute spreche ich über den Militarismus und über die Machtpyramide, zwei Themen die sind eng miteinander verknüpft sind. Ich zeige aber auch eine Alternative auf, die nicht neu ist und sich bereits in vielen Gesellschaften bewährt hat. Anlass für diese Sendung ist einmal mehr der Krieg in der Ukraine. Täglich sehen wir Bilder aus den umkämpften Regionen, wir sehen Explosionen, zerstörte Häuser und rollende Panzer. Aufgrund dieser Eindrücke fordern viele Menschen, dass wir uns auf die Seite der Ukraine stellen sollen, wir sollen Waffen und Munition liefern, auch schwere Kriegswaffen wie Panzer und Flugzeuge. Außerdem sollen wir unsere eigene Armee aufrüsten und vergrößern, wir sollen neue Waffen entwickeln und an unsere Verbündeten liefern.

 


Nicht wenige Zeitgenossen behaupten sogar, dass der Pazifismus gescheitert ist, dass eine neue Phase des Kalten Krieges anbrechen würde, dass mit China eine neue aggressive Supermacht die Bühne betreten hätte und dass wir uns auf ein neues Wettrüsten gefasst machen sollten. Als Begründung dafür wird oft die Natur des Menschen genannt. Der Mensch ist angeblich schlecht, er sucht immer nur seinen Vorteil und versucht, andere zu beherrschen. Jeder von uns ist ein potenzieller Mörder, die Zivilisation ist nur ein dünner Firnis, darunter lauert die Barbarei. Konflikte und Kriege gehören nun mal zum Leben dazu. Daran kann man nicht ändern, es wird immer so weitergehen. Auch in der Zukunft werden die Menschen noch Kriege führen, nur mit besseren Waffen als heute.

Diese Haltung ist absoluter Blödsinn. Sie zeugt von einem totalen Unverständnis der Dinge. Viele Menschen glauben, dass nur das existiert, was man sinnlich wahrnehmen kann, also das, was man sehen, hören und anfassen kann und wovon andere Menschen berichten. Das ist ein gewaltiger Irrtum. Es existiert sehr viel mehr. Auch Dinge, die für uns nicht sichtbar sind, die sich scheinbar noch nicht ereignet haben, existieren bereits. Auch potenziell vorhandene Welten besitzen eine Form von Realität.

 


Anders ausgedrückt: Der Baum der Zeit besitzt eine gewaltige Größe. In der Folge Nummer acht von Blick in die Zukunft habe ich das Wesen der Zeit erklärt. Kurz zusammengefasst: Die Zeit vergeht nicht, alle Zeit ist jetzt. Es gibt nur einen großen Moment, von dem wir jedoch nur einen kleinen Ausschnitt wahrnehmen. Unser Blick reicht bis zum Horizont, unser Zeitgefühl beschränkt sich auf die gefühlte Gegenwart. Trotzdem existiert auch der Raum hinter dem Horizont, so wie auch die Millionen Jahre unserer Zukunft jetzt schon existieren.

Große und kleine Äste

Aus dem Baum der Zeit wachsen unendlich viele Äste, aber auf nur sehr wenigen finden Kriege statt. Sie sind relativ klein und unbedeutend. In unser Zahlensystem übersetzt: Die Phase der Kriege wird nur wenige Jahrtausende umfassen, sie ist schon fast beendet. Danach werden Millionen Jahre des Friedens folgen, in denen es zu einer heute unvorstellbaren Blüte der Zivilisation kommen wird. Wir sind bereits auf dem Weg dorthin. Die Anzahl der Konfliktherde hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich reduziert, wir führen seltener Kriege, und auch die Zahl der Opfer hat sich reduziert – obwohl natürlich jedes Opfer eines zu viel ist.

Auch die politische Situation hat sich entspannt. Es gibt heute weniger Diktaturen als im zwanzigsten Jahrhundert. Natürlich herrschen in vielen Staaten noch undemokratische Verhältnisse, Menschenrechte gelten nur eingeschränkt, es mangelt an Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit – aber die Tendenz zeigt eindeutig nach oben.


Auch in Russland hat sich einiges zum Besseren entwickelt, obwohl es nicht leicht zu erkennen ist. Das größte Land der Erde wird im Moment noch von einer Bande von Dinosauriern beherrscht, die viel Lärm machen und große Schäden anrichten. Ihr alle wisst, wer der Anführer der Dinosaurier ist: Wladimir Putin. Er stammt aus einer anderen Epoche. Putin ist in der Sowjetunion aufgewachsen und hat sich bis heute nicht von ihr gelöst. Er träumt noch immer von imperialer Größe, er will der Anführer einer Supermacht sein. Kleinere Länder sollen sich ihm unterordnen, wenn es nötig ist, führt er auch Kriege, um seine Ziele zu erreichen.

Aber daneben gibt es auch ein anderes, ein besseres Russland. Die jungen Leute sind nach dem Fall des Eisernen Vorhangs aufgewachsen. Sie haben die Freiheit kennengelernt, sie haben Verbindungen in alle Welt geknüpft. Sie wollen nicht in die Sowjetunion zurückkehren, weil das ein Rückschritt für sie wäre. Deshalb haben viele junge Leute Russland bereits verlassen, andere befinden sich in der inneren Emigration. Sie warten nur darauf, dass das System Putin zusammenbricht und ein demokratisches Russland entsteht.

Das System des Schreckens

Heute haben wir den Eindruck, dass Putin fest im Sattel sitzt, dass er ein starker und mächtiger Führer ist, doch das ist ein Denkfehler. Gewalt ist immer ein Zeichen von Schwäche. Putin braucht einen riesigen Staatsapparat, um Russland zu beherrschen. Aber all die Geheimdienstleute, die Polizisten, die Juristen und Journalisten, die ihm zuarbeiten, machen nur einen kleinen Teil des Volkes aus. Davon abzuleiten, dass die Russen schlecht sind, oder dass sogar der Mensch an sich schlecht ist, wäre ein totaler Irrtum. Der Teil ist nicht das Ganze.

Dann stellt sich aber die Frage, warum es trotzdem zum Krieg in der Ukraine gekommen ist. Die Antwort ist ganz leicht: Weil wir uns immer noch in einem frühen Stadium der Entwicklung befinden. Wir sind primitiv. Ein Indikator dafür ist die Machtpyramide, an die immer noch viele Menschen glauben. Diese Gesellschaftsform hat es Putin ermöglicht, die Macht zu ergreifen und seine Verbrechen zu begehen.


Das System ist einfach zu durchschauen. Oben sitzt ein Mann, der die Fäden in der Hand hält. Er besitzt viel Macht und Geld, er glaubt, dass er sich alles erlauben kann. Aufgrund seiner Position ist er unangreifbar, er fürchtet weder Kritiker noch Staatsanwälte. Unter ihm befinden sich viele weitere Stufen der Machtpyramide: Präsidenten, Minister, Abgeordnete, Oligarchen, Generäle, Admiräle, Direktoren usw. Ganz unten stehen die einfachen Bürger, bzw. die gemeinen Soldaten. Sie besitzen keine Titel, keine Macht und keine Reichtümer.

Der Krieg in der Ukraine wurde einzig und allein von einem Mann begonnen: Wladimir Putin. Er fühlte sich von der Nato bedroht, er wollte das Sowjetreich wieder auferstehen lassen. Deshalb gab er den Befehl zum Angriff. Die Militärkolonnen setzten sich in Bewegung, Flugzeuge warfen Bomben ab, Zivilisten flohen aus ihrer Heimat.

Für uns ist das alles schwer nachvollziehbar, aber wir schauen ja auch von außen auf die Geschehnisse. Aus der inneren Perspektive betrachtet, bietet die Machtpyramide scheinbar einige Vorteile. Diejenigen, die oben stehen, haben nichts zu befürchten. Die Kinder der Oligarchen ziehen nicht in den Krieg. Sie leben in Luxusvillen im Ausland, wo sie garantiert von keiner Bombe getroffen werden. Die Oligarchen selbst wittern eine Chance, noch reicher zu werden. Nach dem Krieg möchten sie die Ukraine unter sich aufteilen, möchten die Stahlwerke, die Kohlegruben und die riesigen landwirtschaftlichen Betriebe übernehmen. Die Offiziere der Armee sehen eine Chance auf Ruhm und Ehre, sie wollen sich Orden an die Brust heften lassen und innerhalb der Pyramide noch weiter aufsteigen.


Und die einfachen Soldaten? Sie haben die Möglichkeit, ihre niederen Instinkte auszuleben. Sie dürfen morden, rauben und vergewaltigen, ohne dafür die Konsequenzen tragen zu müssen. Wenn sie doch mal angeklagt werden, berufen sie sich auf den Befehlsnotstand. „Die Anweisungen kamen von oben. Wir hatten keine Wahl, wir mussten sie ausführen. Hätten wir uns geweigert, hätten uns schlimmste Strafen gedroht.“ Diese Ausrede kennt man auch in Deutschland. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs wurde sie  millionenfach benutzt.

                                  Der NS-Staat - Machtpyramide in ihrer schlimmsten Form  

Ähnlich funktioniert es an der Spitze der Pyramide. Albert Speer war im Dritten Reich einer der Hauptkriegsverbrecher. Nach dem Krieg hat er behauptet, er hätte nichts von den Massenmorden gewusst. Albert Speer, der Reichsminister für Bewaffnung und Munition, stand so weit über den Dingen, dass er angeblich nicht bemerkte, was unter ihm an der Basis der Pyramide geschah.

Das ist eines der wesentlichen Merkmale der Machtpyramide: die organisierte Verantwortungslosigkeit. Jeder hat zwar eine Aufgabe und einen Posten innerhalb der Pyramide, trotzdem trägt niemand Verantwortung für sein Handeln. Schuld sind immer die anderen.

Dieses Prinzip gilt in abgeschwächter Form auch in demokratischen Ländern. Angela Merkel hat während ihrer Kanzlerschaft Deutschland abhängig gemacht von Energieimporten aus Russland. Als der Krieg in der Ukraine begann, war unser Land beinahe handlungsunfähig. Hätten wir sofort einen Importstopp verhängt, wäre die Wirtschaft bei uns zusammengebrochen. Die Hauptschuld an dieser gefährlichen Lage trägt Angela Merkel.

 

Es gab mit Sicherheit auch mahnende Stimmen in der damaligen Pyramide, doch sie konnten nichts bewirken. Ein einfacher Mitarbeiter, z.B. aus dem Wirtschaftsministerium, hätte keine Chance gehabt, zur Bundeskanzlerin vorzudringen und ihr seine Argumente vorzutragen. Merkel war umgeben von Ja-Sagern, die nicht wagten ihr zu widersprechen. Die wenigen Merkel-Kritiker, z.B. Friedrich Merz, wurden schnell von ihr beseitigt. So etwas geht nur, wenn man an der Spitze einer Pyramide steht. 

Das System des Ausgleichs

In einer hoch entwickelten Gesellschaft wäre so etwas nicht möglich. Dort gibt es keine Machtpyramiden. Alle stehen auf gleicher Höhe, niemand besitzt mehr Macht als ein anderer. Wenn dort jemand wie Wladimir Putin versuchen würde, einen Krieg gegen die Ukraine anzuzetteln, würde er nur Gelächter erzeugen. Einige würden sagen: „Mach deinen Krieg doch alleine. Mal sehen, wie weit du kommst.“

Andere hingegen würden versuchen, Putin zu heilen. Er ist zwar nicht krank im Wortsinne, doch er leidet unter einem starken psychischen Ungleichgewicht. Angst und Wut treiben ihn zu seinen Taten. Bald wird es eine Maschine geben, mit der man erkennen kann, in welcher physischen und psychischen Verfassung sich ein Mensch befindet. Vesmas spielen hier eine entscheidende Rolle. Diese winzig kleinen Energieeinheiten, die von allen Wesen und Dingen ausgesandt werden, habe ich in Folge sechs von Blick in die Zukunft vorgestellt. Mit wenigen gezielten Maßnahmen kann man jede Krankheit heilen. Mehr dazu in späteren Folgen dieser Reihe.


In einer Gesellschaft der Stufe zwei würde jemand wie Putin kein öffentliches Amt bekommen. Dort leiten Ausgleicher oder Ausgleicherinnen die politischen Prozesse. Die Inhaber dieser wichtigen Ämter werden nicht einfach ernannt, so wie es bei Putin der Fall war, sondern der Bewerbungsprozess wird öffentlich zelebriert. Jeder geeignete Kandidat wird mit seinen Stärken und Schwächen ausführlich vorgestellt. Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe oder Parteizugehörigkeit sind unwichtig. Die Bürger werden am Prozess beteiligt, etwa dadurch, dass sie Fragen stellen oder Einwände erheben dürfen. Am Ende entscheidet das Parlament oder die Bevölkerung.

Aber auch Verbrechen wie die, die von Putins Soldaten in der Ukraine begangen werden, wären dort undenkbar. In einer hoch entwickelten Gesellschaft ist der Mensch ehrlich zu sich selbst. Er analysiert nicht nur die äußeren Umstände, sondern beschäftigt sich auch mit seiner eigenen psychischen Lage. Ständig ist er sich darüber bewusst, welches Gefühl sein Handeln bestimmt. Angst und Wut? Oder Verständnis und Mitgefühl? Im Ausgleichsverfahren ist Flucht vor der Verantwortung nicht möglich. Die Waage zeigt jedes Ungleichgewicht an, hinter den Schalen kann man sich nicht verstecken.


Woher weiß ich nun all das, was ich hier ausbreite? Ganz einfach: Im Grunde ist es bereits geschehen. Alle Zeit ist jetzt. Der Baum der Zeit existiert heute schon in seiner vollen Ausdehnung. Der Pazifismus ist nicht gescheitert, im Gegenteil, der Militarismus ist gescheitert. Das System der Machtpyramide werden die Menschen Schritt für Schritt abschaffen, weil es zu viele Nachteile besitzt. Es ist kompliziert, teuer, schwerfällig und undemokratisch. Außerdem birgt es die Gefahr in sich, dass irgendwo auf der Welt ein neuer Putin an die Macht kommt. Das System der Ausgleicher hingegen ist einfach, effektiv, transparent und gerecht. Deshalb wird es sich durchsetzen. Und dann wird es zu kulturellen, technischen und wissenschaftlichen Höchstleistungen kommen. Unzählige Erfindungen und Entdeckungen drängen bereits in unsere Welt. Mehr zu diesen Themen werdet ihr in den nächsten Folgen von Blick in die Zukunft erfahren.

Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer 

Konrad Pilger

Freitag, 3. Dezember 2021

Manuskript zu Podcast-Folge 2: Corona-Versagen der Politik, Ausgleicher machen es besser

Hallo Leute,

herzlich willkommen zur zweiten Folge meines Podcasts. Heute werde ich das Prinzip des Ausgleichens näher erläutern. Als Beispiel dient die Politik, und hier besonders der Umgang mit der Corona-Pandemie. Doch dabei bleibt es nicht. Das Ausgleicher-Prinzip wird sich in Zukunft auf alle Lebensbereiche ausdehnen, auch auf die Wirtschaft, die Kultur, die Geisteswissenschaften und vor allem auf die Medizin. Eines Tages werden wir dazu in der Lage sein, durch einen intelligenten Ausgleich von Kräften alle Krankheiten zu heilen. Mehr noch, wir werden sogar verhindern, dass Krankheiten wie Corona entstehen, und wir werden die Lebenszeit der Menschen deutlich verlängern. Ein Lebensalter von mehr als zweihundert Jahren ist möglich. Aber dieses Thema ist so komplex, dass ich ihm mehrere Folgen des Podcasts widmen werde.



Jetzt aber zur heutigen Folge: Politik. Im Moment scheint es in den Medien nur ein Thema zu geben: die Corona-Pandemie. Es ist Anfang Dezember 2021, Deutschland befindet sich am Beginn der vierten Welle. In den Nachrichten sieht man Bilder von langen Schlangen von Menschen, die sich impfen lassen möchten. Einige von ihnen wollen die Booster-Impfung erhalten, also die Auffrischung einer älteren Immunisierung, andere wollen ihre zweite Spritze bekommen, und wieder andere sind noch gar nicht geimpft. Verglichen mit anderen Industrienationen ist die Impfrate bis jetzt relativ niedrig. Laut Statista waren im November 69 Prozent der Bevölkerung zweifach geimpft. In Frankreich waren es bereits 79 Prozent, in Portugal 86 Prozent und im Stadtstaat Gibraltar sogar über 100 Prozent.

Auch in anderen Bereichen schneidet unser Land schlecht ab. Beispiel Schule. Laut einem Bericht des ifo Instituts haben Schulschließungen Kinder und Jugendliche besonders stark eingeschränkt. So hatten die Schulen in den Niederlanden, Spanien und Schweden deutlich kürzer geschlossen als in Deutschland, außerdem waren die Einschränkungen für Schulkinder größer als für Erwachsene. Und natürlich liegen wir auch bei der Digitalisierung ganz weit hinten. Ich zitiere: Andere europäische Länder nutzen schon seit mehreren Jahren digitale Techniken in der Schule, konnten daher einfacher auf Distanzlehre umstellen und ihre Schüler besser mit Wissen versorgen.“ 

Totales Versagen der Politik

Jetzt könnte man argumentieren, dass wir es hier mit völlig neuen Problemen zu tun haben, die es so noch nie zuvor gegeben hat und die Politik deshalb überfordert ist. Das ist falsch. Wir hatten bereits drei andere Corona-Wellen, in denen die deutschen Politiker ebenfalls versagten. Hier ein kurzer Rückblick: Die Corona-Pandemie begann Ende 2019 in China, wurde von den dortigen Behörden aber zunächst verschleiert. Der erste Fall trat in Deutschland bereits am 27. Januar 2020 auf. Die Bundesregierung reagierte zögerlich und unkoordiniert. Noch am 18. Februar verschenkte Außenminister Maas tonnenweise medizinische Hilfsgüter wie Schutzmasken an China, obwohl das Land der weltgrößte Produzent derartiger Güter ist. Wenig später fehlte das Material bei der Bekämpfung der Pandemie in Deutschland.

Das dilettantische Verhalten der Regierung setzte sich fort. Gesundheitsminister Spahn weigerte sich, den Reiseverkehr mit China einzuschränken, so wie es andere Länder taten, es fand nicht mal eine Fiebermessung von Reisenden an den Flughäfen statt. Außerdem kam es zu einem Mangel an Schutzausrüstung wie Mund-und-Nasenschutz und Atemschutzmasken, obwohl Ärzte und Pharmavertreter bereits im Vorfeld darauf hinwiesen, dass derartiges Material knapp werden würde. Das Gesundheitsministerium hielt es nicht für nötig, ihre Warnungen zur Kenntnis zu nehmen. Nicht einmal die Mitteilungen dieser Fachleute wurden beantwortet.

Genau dasselbe Problem hat sich jetzt, im Dezember 2021, wiederholt. Es gibt zu wenig Material, diesmal ist es Impfstoff, und es wird schlecht verteilt. Viele Ärzte berichten, dass sie zu wenig Impfstoff bekommen und dass deshalb unzählige Impftermine verschoben werden müssen. Gleichzeitig werden immer mehr Patienten in die Intensivstationen eingewiesen, vielleicht sind sie bald überlastet und es wird zu Todesfällen wegen mangelnder Versorgung kommen. Grund dafür ist wieder einmal schlechte Planung.

Der Fehler liegt im System

 An dieser Stelle könnte man einwenden, dass es sich hierbei um einen Einzelfall handelt. Jens Spahn war ein besonders unfähiger Minister, im Großen und Ganzen läuft es aber ziemlich gut in der Politik. Falsch, wir haben es hier mit einem strukturellen Problem zu tun. Deshalb noch ein zweites Beispiel: Digitalisierung. Als Angela Merkel Kanzlerin wurde, stand Deutschland im Bereich Mobilfunk und Internetgeschwindigkeit an der Spitze Europas. Während ihrer 16-jährigen Regentschaft sind wir auf einen der letzten Plätze zurückgefallen, obwohl zahlreiche Fachleute auf die Schwächen ihrer Politik hingewiesen haben. Unter anderem wurde gefordert, den Ausbau der Glasfasernetze voranzutreiben und die komplizierten Genehmigungs- und Förderverfahren zu vereinfachen. Die Regierung versprach viel, tat aber fast nichts.



In beiden Fällen liegt der Fehler im System begründet. Heute ist unsere Regierung wie eine Pyramide aufgebaut. Jens Spahn, der Gesundheitsminister, und Andreas Scheuer, der Minister für Digitale Infrastruktur, standen auf der zweithöchsten Stufe, direkt unter der Bundeskanzlerin. Sie konnten während ihrer Amtszeit weitgehend selbständig agieren, ohne dass sie jemand kontrollierte oder ihnen Anweisungen erteilte.

Das einfache Wahlvolk stand und steht noch immer weit unter den Ministern, auf der niedrigsten Stufe. Während der Legislaturperiode hat der Bürger oder die Bürgerin keine Möglichkeit, um auf das Ministerium einzuwirken. Ein Minister hat im wahrsten Sinne des Wortes Narrenfreiheit. Er kann seine Arbeit engagiert und leidenschaftlich machen und große Erfolge erzielen – oder er kann dumm, faul und inkompetent sein und großen Schaden anrichten. 

Es gibt eine Alternative

Es bringt aber nichts, sich immer nur aufzuregen. Besser ist es, eine Alternative aufzuzeigen. Eine effiziente Lösung für unsere politischen Probleme ist das Prinzip des Ausgleichens. In der Corona-Pandemie wäre alles völlig anders gekommen, wenn die Bundeskanzlerin eine Ausgleicherin gewesen wäre. Dabei würde sie nicht an der Spitze einer Pyramide stehen, unerreichbar für das einfache Volk, sondern sie würde eine symbolische Waage bedienen, um Konflikte zu lösen, Interessen auszugleichen und das Land bestmöglich zu regieren.

Aber auch das Volk besitzt mehr Rechte im neuen System. Ich konzentriere mich in dieser Folge des Podcasts auf das Initiativrecht der Bürger. Konkret hätte es im Fall der Corona-Pandemie folgendermaßen funktioniert: Fachleute wie Ärztevertreter oder Forscher aus der Pharmaindustrie hätten das Recht gehabt, ein Ausgleichsverfahren zu beantragen. Das kann man sich ähnlich wie eine „aktuelle Stunde“ vorstellen, bei der der Gesundheitsminister den Bürgern Rede und Antwort stehen muss. Er müsste erklären, warum er nicht auf die Warnungen der Ärzteschaft gehört hat, warum er so wenig Material bestellt hat und den Flugverkehr mit Risikoländern nicht eingestellt hat. Gleichzeitig haben die Fachleute auch ein Vorschlagsrecht. Sie dürfen ihrerseits Berechnungen anstellen über den Verbrauch von Material und über die Vorräte, die man rechtzeitig anlegen sollte.



Und mehr noch: Sie dürfen auch Vorschläge über die konkreten Abläufe machen. Wer wird geimpft, in welcher Reihenfolge, an welchen Orten, zu welchen Zeiten, wann ist eine Booster-Impfung notwendig, wie wird sie organisiert. Ähnliches gilt für die Schulen. Lehrerinnen und Lehrer dürfen ein eigenes Verfahren beantragen. Sie dürfen die Probleme schildern, die sich durch den Ausfall des Unterrichts ergeben, und sie dürfen Vorschläge für die Lösung der Probleme unterbreiten. Das gilt natürlich auch für den Handel, für die Reisebranche, für die Veranstaltungsbranche, das Hotelgewerbe und alle anderen, die von der Corona-Krise betroffen sind. Alle Fachleute, die ein berechtigtes Interesse haben, dürfen ihren Fachminister zur Rede stellen und sie dürfen Vorschläge zur Verbesserung seiner Politik machen. Der Minister muss dazu Stellung beziehen, er darf sich nicht wegducken und sich seiner Verantwortung entziehen.

Die Ausgleicherin ist in diesem Fall also eine Vermittlerin zwischen dem Minister auf der einen Seite und den unabhängigen Experten und Bürgern auf der anderen Seite. Im nächsten Schritt wird sie jene Vorschläge auswählen, die am meisten Erfolg versprechen, und von Experten bewerten lassen. Beim nächsten Kabinettstreffen wird die Kanzlerin dem Minister die nun geprüften und verbesserten Konzepte vorlegen und aufgrund ihrer Richtlinienkompetenz verlangen, dass sie umgesetzt werden. Dadurch wird man Krisen wie die Corona-Pandemie schnell und effektiv lösen. 

Heutige Lage ist unzureichend

Natürlich gibt es heute bereits ähnliche Instrumente. Wir kennen zum Beispiel die Fragestunde im Bundestag. Die Vertreter der Regierung beantworten dabei Fragen der Abgeordneten – ebenso gut könnten sie aber auch ein Lied singen oder eine Seite aus dem Telefonbuch vorlesen. Die praktische Bedeutung dieser Veranstaltung ist gleich null. Auch wenn erkannt wird, dass die Regierung Fehler gemacht hat, muss sie ihr Verhalten nicht ändern. Eine Abrechnung erfolgt erst bei der nächsten Wahl – und dann wird es für viele Corona-Kranke zu spät sein.

Ein Ausgleicher hingegen würde die Arbeit der Regierung ständig überwachen und verbessern, er würde die Bürger in die politische Arbeit einbinden, die Prozesse beschleunigen und bis zum erfolgreichen Ende begleiten. Auch kurzfristige Eingriffe in die Tagespolitik sind möglich.

Ebenso ist es heute längst üblich, dass Minister von Fachleuten beraten werden. Aber da ist ein interessantes Phänomen zu beobachten. Die meisten Politiker umgeben sich mit Beratern, die dieselbe Meinung wie sie vertreten. Als Beispiel dient noch einmal Andreas Scheuer, der auch Verkehrsminister war und als solcher das Desaster um die PKW-Maut zu verantworten hatte. Es war von Anfang an klar, dass sie so wie sie Scheuer geplant hatte, gegen EU-Recht verstoßen würde. Unabhängige Juristen haben das bestätigt. Die sogenannten „Experten“ in Scheuers Ministerium hörten jedoch nicht auf die Kritik und versuchten das Vorhaben durchzusetzen. Das Ende vom Lied: Die PKW-Maut kam nicht, dem Staat entstand ein Schaden von vermutlich mehreren Hundert Millionen Euro. Das Ministerium besitzt zwar ein Gutachten über die genaue Schadenshöhe, hält es aber unter Verschluss. Und warum tat Scheuer das? Ganz einfach: Weil er es konnte. Er stand weit oben in der Pyramide und nutzte seine Macht aus. Niemand hat ihn kontrolliert, niemand hat ihn rechtzeitig gestoppt.

Kurios ist auch folgende Methode: Politiker geben über ihre Ministerien oder über die Stiftungen ihrer Parteien wissenschaftliche Studien in Auftrag. Die Studien werden von Leuten durchgeführt, die der jeweiligen Partei nahestehen. Anschließend berufen sich die Politiker auf die Studien, die sie selbst finanziert haben. Sie schmoren also in ihrem eigenen Saft. Das ist einer der Gründe für die politische Erstarrung in Deutschland. Im System der Ausgleicher sind solche Fehlentwicklungen nicht möglich. 

Mut zur Innovation

Das schöpferische Potenzial an der Spitze der Pyramide ist allein schon deshalb beschränkt, weil sich dort nur wenige Personen befinden. Oben stehen vielleicht ein paar Hundert Berufspolitiker und Spitzenbeamte, die das Land und seine wichtigen Institutionen beherrschen. Darunter stehen über achtzig Millionen Menschen, die trotz all ihrer Kenntnisse und Erfahrungen nicht am Prozess des Regierens und Gestaltens beteiligt sind – das ist nicht nur unvernünftig, das ist verrückt.





Kommen wir noch einmal zurück zur Corona-Krise. Ärzte sind keine Idioten, Apotheker und Forscher aus der Pharmaindustrie ebenso wenig. Es sind Fachleute, die jeden Tag mit der Pandemie zu tun haben. Diese Menschen besitzen ein enormes Fachwissen, sie besitzen Mut, Energie, Tatkraft und Kreativität. Aber ihnen sind die Hände gebunden, weil unser politisches System wie eine Pyramide aufgebaut ist. Wer oben steht, entscheidet alles. Wer unten steht, muss alles ertragen, jede Fehlentscheidung, jede Fehlplanung und jede politische Dummheit, die man sich nur vorstellen kann. Dieses System muss dringend reformiert werden.

Es geht dabei nicht nur um organisatorische Abläufe, sondern um eine tief greifende Veränderung unserer Gesellschaft. Der Obrigkeitsstaat hat endgültig ausgedient. Hierarchien werden aufgelöst. Niemand steht mehr über dem anderen. Ein Amt auszuüben bedeutet, dem Volk zu dienen und nicht, das Volk zu beherrschen. Man kann es in einem einzigen kurzen Satz zusammenfassen: Ausgleichen ist besser als herrschen. 

Ein Traum wird Wirklichkeit

Einige Leute werden jetzt wahrscheinlich sagen: Das mit den Ausgleichern klappt niemals. Es ist ein schöner Traum, mehr aber nicht. Unser Parteiensystem ist fest etabliert. Die Politiker lassen sich die Macht nicht aus der Hand nehmen. Die werden das Volk nicht am politischen Prozess beteiligen, denn dadurch würden sie ja selbst etwas abgeben müssen. Unser System bleibt so, wie es ist. Mindestens für die nächsten hundert Jahre.

Das ist ein gewaltiger Irrtum. Die Dinge ändern sich schneller, als man denkt. Dafür gibt es eine historische Parallele: der Niedergang des Kommunismus. Noch Mitte der Achtzigerjahre dachten viele Menschen, die Mauer würde die nächsten hundert Jahre stehen bleiben. Und dann ging alles ganz schnell. 1990 flog die DDR auf den Müllhaufen der Geschichte, die Sowjetunion folgte ein Jahr später. Die Entwicklung ist damit aber nicht abgeschlossen. Auch das System der Pyramide wird eines Tages verschwinden.

Woher weiß ich das so genau? Ganz einfach: Es ist der nächste vernünftige Schritt. An dieser Stelle sollten wir uns noch mal das Symbol der Treppe in Erinnerung rufen. Auf meinem Blog Konrad Pilger Blogspot seht ihr eine Treppe, die die Entwicklung der Menschheit darstellt. Am Anfang waren wir primitiv und aggressiv, doch dann sind wir allmählich aufgestiegen. 500 vor Christus entstand die erste Demokratie in Griechenland, im Jahr 930 wurde auf Island das älteste noch bestehende Parlament eingerichtet und so weiter. Diese geistige Evolution wird sich für eine lange Zeit fortsetzen.

Viele Menschen sind heute unzufrieden mit dem Zustand unserer Demokratie. Sie wollen sie nicht abschaffen, aber besser machen. Sie wollen mehr Mitbestimmung, sie wollen einfachere Strukturen, die leichter zu durchschauen sind und mit denen man Probleme wirksam lösen kann, anstatt sie immer nur vor sich her zu schieben. Deshalb ist es völlig logisch, dass wir die aufgeblähten Machtapparate schrittweise reduzieren und sie durch Systeme des Ausgleichs ersetzen. Die Pyramide wird verschwinden, die Waage wird sich durchsetzen.

Und wann wird es geschehen? Das kann man heute noch nicht sagen. Vielleicht in zwanzig Jahren, vielleicht in fünfzig oder hundert Jahren. Aber es wird geschehen, garantiert, mit hundertprozentiger Sicherheit. Es liegt schon vor uns im Feld der Möglichkeiten. So wie die alte Form der Demokratie, die Stufe eins, schon immer existiert hat, so war auch das System der Ausgleicher, die Stufe zwei, schon immer vorhanden. Wir müssen uns nur darüber bewusst werden. Wir müssen den Mut haben, die nächste Stufe auf der Leiter Evolution zu erklimmen. Und wenn wir es nicht tun, dann tut es eben die nächste Generation. Es wird ganz sicher geschehen.

Deshalb gibt es auch keinen Grund für Pessimismus. Vor uns allen liegt eine wunderbare Zukunft. Aus zwei Gründen:

1. Es wird mehr Mitbestimmung geben. Aus der repräsentativen Demokratie, in der nur wenige Menschen Macht besitzen, wird eine echte Volksdemokratie, an der sich jeder beteiligen darf.

2. Weil viel mehr Menschen ihre Ideen einbringen dürfen – darunter auch echte, unabhängige Experten – werden Probleme wirklich gelöst und nicht nur weiter in die Zukunft verschoben. Die Politiker werden viel bessere Entscheidungen treffen, die unser Land und unsere Gesellschaft deutlich voranbringen.

So, das soll für heute genug sein. Das System der Ausgleicher ist damit aber erst ansatzweise erklärt, es gibt noch wesentlich mehr Unterschiede zur alten Form der Demokratie. Viele weitere Informationen folgen in den nächsten Podcasts. Wer jetzt schon mehr erfahren will, kann meine Bücher lesen. Bestellen könnt Ihr sie über konrad-pilger.blogspot.com.

Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit und wünsche alles Gute

Euer Konrad Pilger

 

Mittwoch, 10. November 2021

Manuskript zu Podcast 1: Es gibt keine Zeit, Fantastische Erfindungen, Emanationen

Zukunftsvision aus Boizenburg

Hallo Leute,

herzlich willkommen zu meinem neuen Podcast. Einige werden sich vielleicht fragen, warum noch ein Podcast? Es gibt doch schon so viele. Das ist richtig, aber es gibt keinen, der so ist wie meiner. Bei BLICK IN DIE ZUKUNFT geht es – wie der Titel schon erahnen lässt – um die Zukunft der Menschheit. Ich stelle einige der großartigen Entwicklungen vor, die in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten auf uns zukommen werden. Ja, ihr habt richtig gehört. Ich werde Jahrhunderte in die Zukunft blicken.

Warum das Ganze? Nun, es gibt genügend Medien, die in die unmittelbare Zukunft schauen, die beispielsweise Autos vergleichen, die mit Elektrobatterien oder mit Wasserstoff angetrieben werden. Das ist im Grunde nichts weiter als die Fortschreibung von Trends. Aber es gibt nur wenige Menschen, die es wagen, weit vorauszublicken. Wahrscheinlich haben die meisten seriösen Künstler und Wissenschaftler einfach nur Angst davor, sich lächerlich zu  machen, oder schlimmer noch, als Fantast, als Spinner, als Verschwörungstheoretiker oder als Extremist zu gelten. Wenn beispielsweise jemand davon spricht, dass der ewige Weltfrieden zum Greifen nahe ist, dann werden wahrscheinlich ziemlich viele Leute in Gelächter ausbrechen. Sie werden sagen: Das wird niemals passieren. Kriege wird es immer geben. Der Mensch ist aggressiv. Der Kampf ist Teil seines Wesens. Und das ist auch gut so, denn durch den Wettkampf entwickelt sich die Menschheit weiter.

Damit ist das Problem sehr gut beschrieben. Wer so argumentiert, stellt eine sich selbst erfüllende Prophezeiung auf. Er spricht über einen Zustand aus der Vergangenheit und verlängert ihn in die Zukunft. Deshalb ist es wichtig, dass es Pioniere gibt, Menschen, die scheinbar verrückte Ideen ausbrüten, sie formulieren und umsetzen. Dafür braucht es eine Bühne, ein Podium, über das man viele Menschen erreichen kann. Das kann ein Artikel in einer Zeitung sein, ein Video oder ein Podcast.

Meinen Podcast werde ich auch dazu benutzen, um Entwicklungen zu beschleunigen, um all die tollen Sachen schneller zu uns zu holen. Denn sie sind schon da. Ja, alles ist schon da. Alles war schon immer da, und alles wird immer da sein.

Es gibt keine Zeit

Zu meiner Person werde ich nicht viel sagen. Nur so viel: Ich arbeite schon seit vielen Jahren als Philosoph, ich denke über die Welt nach, über das Leben und den Tod, über Gott und das Universum. Ein Ergebnis meiner Arbeit ist, dass Zeit nicht existiert – zumindest nicht so, wie wir sie uns allgemein vorstellen. Es gibt keine Teilung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – stattdessen gibt es nur einen großen Moment, und der ist immer. Was wir als Verstreichen der Zeit erleben, ist ein Bewusstseinsphänomen. Unser Geist ordnet die Dinge so, dass wir sie verstehen können, dass wir sie erleben und verarbeiten können. In einer späteren Folge des Podcasts werde ich mich umfassender zu diesem Thema äußern.

Aus dieser „Zeitlosigkeit“ ergibt sich eine interessante Schlussfolgerung. Alle Dinge existieren bereits – auch alle Erfindungen. Sie entstehen nicht erst in dem Moment, in dem sie ein Mensch „macht“, sondern sie bestehen bereits vorher auf einer anderen Bewusstseinsebene. Ein berühmtes Beispiel ist Leonardo da Vincis „Hubschrauber“.

Grundsätzlich muss man sagen, dass Leonardo meist überschätzt wird. Er ist kein Universalgenie gewesen, wie einige Leute glauben, sondern hauptsächlich ein Zeichner und Maler, der auf die Arbeiten anderer Denker zurückgegriffen hat. Seinen Entwurf für einen Hubschrauber hat er Ende des 15. Jahrhunderts angefertigt. Grundlage könnte der „Fliegende Kreisel“ gewesen sein, ein Spielzeug, das die Chinesen bereits seit 2500 Jahren kennen.

Flugspirale


Daraus leite ich ab, dass der Hubschrauber – so wie alle anderen Ideen auch – außerhalb der Zeit existiert. Und ich bin keineswegs der Erste, der auf diese Idee gekommen ist. Der griechische Philosoph Platon hat davon gesprochen, dass Ideen überzeitlich sind, d. h. sie entstehen und vergehen nicht und sind keinem Wandel unterworfen.

Daraus ergibt sich noch eine wichtige Erkenntnis: Wir können alles beschleunigen. Wir müssen nicht warten, bis die Zeit „reif“ ist für eine Erfindung. Wir können alles jetzt schon machen: der ewige Weltfrieden, der Sieg über alle Krankheiten, die Lösung aller technischen Probleme. Alles ist schon da, alles ist schon vorbereitet. Wir müssen uns nur dafür öffnen, wir müssen uns ins Reich der Ideen hineindenken, die Ideen dort aufgreifen und in unsere Welt übertragen. Klingt in der Theorie ganz einfach, ist in der Praxis aber ziemlich schwierig. Wie es genau funktioniert, erkläre ich in den späteren Podcasts.

Fantastische Erfindungen

Wie stellt ihr euch die Zukunft vor? Die meisten Menschen nehmen einfach die heutige Situation und verlängern sie in die Zukunft. Konkret: Wir besitzen bald Computer mit noch mehr Leistung, Handys mit noch mehr Funktionen und Elektroautos, die selbständig fahren. Aber ansonsten bleibt alles gleich.

Beispiel: Auf meinem Blog Konrad Pilger Blogspot seht ihr ein sogenanntes Zukunftsbild aus der Stadt Boizenburg an der Elbe. Es ist Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden und sollte einen Ausblick auf die Zukunft bieten, so wie man sie sich damals vorgestellt hat. Auf dem Erdboden sieht man eine Menge Autos und Motorräder, in der Mitte eine Schwebebahn ähnlich wie in Wuppertal, und darüber schweben seltsame Flugmaschinen. U. a. entdeckt man ein Luftsanatorium. Das ist ein Haus, das man unter einen Zeppelin gehängt hat, das Gefährt fliegt hoch oben am Himmel. Es ist das altbekannte Prinzip: Der Künstler hat Erfindungen aus seiner Gegenwart genommen – in diesem Fall ein Luftschiff – und hat den Faden weitergesponnen. Und was ist dabei herausgekommen? Ein fliegendes Haus.

Aber wenn wir uns heute in der Welt umschauen, entdecken wir keine fliegenden Häuser. Diese Vorhersage war also vollkommen falsch. Was es stattdessen nicht gibt in dem Zukunftsbild, sind Computer, Handys und das Internet. Diese Dinge waren damals unverstellbar – heute sind sie Teil unseres Alltags.

Heute wiederholt sich die Geschichte. Wir erwarten einfache Dinge wie schnellere Computer, bessere Handys und autonom fahrende Autos – aber wir werden etwas ganz anderes bekommen. Revolutionäre Erfindungen und Entdeckungen stehen uns bevor, außerdem wird es zu großen gesellschaftlichen Veränderungen kommen. Kein Stein bleibt auf dem anderen, es wird zu einer Umwertung aller Werte kommen – und das ist keine Übertreibung.

Zwei Beispiele für revolutionäre Veränderungen

1. Politik und Gesellschaft: Heute sind die Strukturen in der Politik meist wie eine Pyramide aufgebaut. Beispiel: Die Bundesrepublik Deutschland. An der Spitze unseres politischen Systems steht – rein formell – der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin, darunter der Bundestagspräsident, darunter der Bundeskanzler, weiter unten folgen die Minister, die Staatssekretäre und die Abgeordneten.

Aber wir haben nicht nur diese eine Pyramide. Über der Bundesdeutschen steht die EU-Pyramide. Ihre Spitze bilden der Europäische Rat und die EU-Kommission. Eine Stufe tiefer angeordnet sind der Rat der EU und das EU-Parlament. An der Spitze der EU-Kommission steht der Präsident, darunter die Vizepräsidenten und die einfachen Kommissare. Und so weiter, und so weiter.

Damit nicht genug. Unterhalb der der bundesdeutschen Pyramide stehen die Landespyramiden und die Kommunalpyramiden. Die auch noch zu erklären, würde zu weit führen. Aber wir merken uns: In Deutschland sind vier Pyramiden übereinander gestapelt. Wo befindet sich der einfache Bürger oder die Bürgerin in diesem Machtgefüge? Ganz unten. Er oder sie hat so gut wie keinen Einfluss auf die Strukturen. Die Spitzen der Pyramiden, Kanzler und Präsidenten, sind unerreichbar. Bei Wahlen gibt man seine Stimme ab – und dann ist sie weg. Erst nach vier oder fünf Jahren bekommt man sie wieder. Solange hat der Bürger keinen Einfluss auf das politische Geschehen – doch das widerspricht dem demokratischen Gedanken.

Natürlich haben wir in Deutschland eine repräsentative Demokratie, in der politische Entscheidungen durch Abgeordnete getroffen werden – zumindest in der Theorie. Aber dieser gewaltige Machtapparat der vier Pyramiden, der ungeheure Mittel verschlingt, hat sich längst verselbstständig. Entscheidungsprozesse sind für den normalen Bürger nicht mehr nachvollziehbar. Oft erfolgen sie nicht nach öffentlichen Debatten in Parlamenten, sondern nach Gesprächen im kleinen Kreis in Hinterzimmern. Getroffen werden die Entscheidungen von einer winzigen Gruppe von Menschen, meist den Chefs der Parteien. Auch das ist höchst undemokratisch.

In Zukunft wird es so etwas nicht mehr geben, die Zukunft gehört den Ausgleichern. Auch dazu sollte man sich ein Symbolbild vorstellen. Jetzt ist es keine Pyramide mehr, sondern eine Waage. Hier gibt es kein Oben und kein Unten, sondern nur zwei Schalen, die sich idealerweise im Gleichgewicht befinden. Alle Menschen stehen auf gleicher Höhe, niemand erhebt sich über den anderen. Bedient wird die Waage von einem Ausgleicher oder einer Ausgleicherin, einem Mann oder einer Frau, der oder die besonders geeignet ist für die Leitung demokratischer Prozesse. Die Aufgabe besteht darin, Interessen gegeneinander abzuwägen und – wenn es zu einem Konflikt kommt – eine gerechte Lösung zu finden.



Jeder Bürger hat das Recht, ein Ausgleichsverfahren zu beantragen. Das Verfahren ist öffentlich. Jeder sieht, wer daran beteiligt ist, wer etwas in die Schalen hineinlegt oder herausnimmt, wie ein Konflikt gelöst wird oder wie es zu einer politischen Entscheidung kommt. Nichts geschieht hinter verschlossenen Türen, keine Information bleibt geheim. In späteren Podcasts werde ich dieses Verfahren genauer erläutern. Wer jetzt schon mehr erfahren will, kann meine Bücher zu diesem Thema lesen.

Zwei Symbole sollten wir uns merken: Pyramide und Waage. Die Pyramide ist das Symbol der alten Ordnung. Hier gibt es eine klare Hierarchie, bei dem die Menschen an der Spitze die Macht haben und die Menschen an der Basis nicht mitbestimmen dürfen. Das Symbol der neuen Ordnung ist die Waage. Alle stehen auf gleicher Höhe, alle dürfen den Staat gemeinsam gestalten, alles ist transparent und nachvollziehbar.

Gedanken schaffen Wirklichkeit

2. Beispiel: Naturwissenschaft. Hier wird es zu einer Revolution kommen. Mehrere große Entdeckungen liegen vor uns, einige fantastische Erfindungen warten darauf, von uns in unsere Wirklichkeit geholt zu werden. Ich werde eine davon vorstellen. Es geht um Gedankenkräfte. Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass Gedanken in unserem Gehirn entstehen und auf unseren Körper beschränkt sind. Wir haben beispielsweise den Wunsch, unsere rechte Hand zu bewegen. Dann wandert der Gedanke vom Gehirn zur Hand und bewegt sie. Bis hierhin dürften alle Naturwissenschaftler mit mir übereinstimmen.

Dabei bleibt es aber nicht. Es gibt sehr feine Strukturen, die der Wissenschaft heute noch nicht bekannt sind. Die äußerste Grenze unseres Wissens bilden im Moment die Elementarteilchen. Wir nennen sie Quarks, Leptonen und Eichbosonen. Darunter existieren aber noch kleinere Strukturen, die vermutlich weder Teilchen noch Welle sind. Sie sind so fein, dass sie mithilfe von Gedanken bewegt werden können. Sie schließen sich zusammen und erschaffen Felder, die wiederum das erzeugen, was wir als Wirklichkeit erleben. Letztlich besteht alles nur aus Gedanken. Die gesamte materielle Welt, die wir mit unseren Sinnen erfassen, entsteht durch diese geheimnisvolle Kraft. Noch haben wir kein Wort dafür. Vorerst sollte man von Emanationen sprechen. Laut Wikipedia handelt es sich dabei um das Freisetzen von Material in nicht fester oder flüssiger Form aus zumeist festen Ausgangsverbindungen.

Diese Emanationen erschaffen nicht nur die Materie – Steine, Bäume, Häuser, Autos –, sondern auch alle Ereignisse – Geburt, Tod, Krankheiten, Naturkatastrophen. Alles besteht aus Gedanken, die sich zu Feldern zusammenschließen und unsere Wirklichkeit formen. Eines Tages werden wir diese Felder mithilfe einer Maschine sehen können. Diese Erfindung wird alles verändern, unsere gesamte Weltsicht wird auf den Kopf gestellt werden.

Meine Vorhersage klingt heute noch ziemlich fantastisch. Genauso fantastisch wie es der Hubschrauber war, den Leonardo da Vinci im 15. Jahrhundert zeichnete. Heute sind Flugmaschinen Teil unseres Alltags, die Emanationsmaschine wird es auch bald sein.

Das ist erst der Anfang

So, das soll es für heute erstmal gewesen sein. Das war genug Stoff für den ersten Podcast. Demnächst wird noch viel mehr Material von mir kommen. Wer jetzt schon mehr erfahren will, kann meinen Blog lesen. Die Adresse lautet: www.konrad-pilger.blogspot.com.

Ihr könnt natürlich auch meine Bücher lesen. Wenn ihr sie kaufen wollt, benutzt bitte die Links auf dem Blog. Auf diesem Weg bekomme ich eine höhere Provision.

Ich sage Danke für die Aufmerksamkeit und wünsche Euch alles Gute

Euer

Konrad Pilger

 

Mittwoch, 9. Juni 2021

Die Ausgleicherin - ein Roman, der eine positive Zukunft beschreibt

 


Bücher über die Zukunft gibt es viele. Auffällig ist, dass die meisten Autoren ein negatives Bild zeichnen über das, was uns alle in den nächsten Jahren erwartet. Am häufigsten kommt der totalitäre Staat vor, der seine Bürger überwacht und unterdrückt. Das berühmte Vorbild kennen alle Leser: "1984" von George Orwell. Sehr beliebt ist auch der Angriff von bösen Aliens, die die Menschen versklaven und die Erde ausbeuten. H.G. Wells hat das Thema mit seinem Werk "Krieg der Welten" bereits im Jahr 1898 populär gemacht.


Gerne wird auch die Vorstellung verbreitet, dass intelligente Maschinen erst die Menschen hintergehen und schließlich die Macht übernehmen. Die Grundlage hierfür legte Phillip K. Dick 1968 mit seinem Roman "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" Manchmal entmündigt sich die Menschheit aber auch selbst, indem sie sich Ausschweifungen und Konsum hingibt. Aldous Huxley hat dieses Motiv 1932 mit seinem Werk "Schöne neue Welt" eingeführt. Atomkriege bilden oft den Ausgangspunkt für alptraumhafte Handlungen, u.a. im Roman "Postman" von David Brin. Immer wieder gerne genommen wird ein Virus, das fast die gesamte Weltbevölkerung dahinrafft. Zuerst hatte Mary Shelley diese Idee, die sie in ihrem Roman "Verney, der letzte Mensch" 1826 vorstellte.

                                         Dystopien sind dämlich 

Eines haben diese Zukunftsvisionen alle gemein: Sie sind völliger Blödsinn. Nichts davon wird eintreffen. Es wird keinen Überwachungsstaat geben, weil die Menschen seine Errichtung nicht zulassen werden. Überall auf der Welt gibt es Polizisten, Juristen, Politiker, Aktivisten und engagierte Bürger, die unsere freiheitliche Demokratie beschützen. Das beste Beispiel dafür ist der Roman von George Orwell selbst. Sein Horrorszenario spielt im Jahr 1984 - trotzdem trat die Vorhersage nicht ein. Orwell war also ein Skeptiker, der von der Realität widerlegt wurde.

  


Aus demselben Grund wird auch kein Atomkrieg ausbrechen. Die gefährlichste Phase der Menschheit war der Kalte Krieg. Zwei Blöcke standen sich feindlich gegenüber, einige Male wäre es fast zum Dritten Weltkrieg gekommen. Aber das ist nun vorbei. Die Menschheit hat gelernt, ist reifer geworden. Auf globaler Ebene werden Konflikte friedlich gelöst. Das Schlimmste haben wir hinter uns. 

                                 Kein Chaos, kein Massenmord

Krankheiten werden niemals die gesamte Erdbevölkerung vernichten, nicht mal die eines Landes. Corona ist das beste Beispiel. Die Pandemie konnte durch umsichtiges Handeln eingedämmt werden. Es bilden sich zwar ständig neue Mutationen des Virus, aber auch die Impfstoffe entwickeln sich weiter. Wir haben das Problem unter Kontrolle.

Außerirdische werden uns nicht vernichten. Wenn eine Zivilisation dazu in der Lage ist, die gewaltigen Distanzen des Weltalls zu überwinden, die sie von ihren Nachbarn trennt, hat sie ein sehr hohes Niveau erreicht. Technik und Moral gehen Hand in Hand. Wer schneller als das Licht reist (das ist möglich!), wird andere Lebewesen nicht ausbeuten, unterdrücken oder töten.


Stattdessen erwartet uns alle eine sehr positive Zukunft. Ein neues politisches System ist bereits auf dem Weg zu uns. Es trägt den Namen Awarokratie (Demokratie der Stufe zwei) und wird geprägt vom Machtverzicht. Niemand herrscht mehr über dem anderen. Alle stehen auf derselben Stufe. Zwischen den Interessengruppen, den Bürgern und dem Staat findet ein ständiger Ausgleich statt. Die Posten von Kanzlern, Präsidenten und Ministern sind mit Ausgleichern oder Ausgleicherinnen besetzt. Jeder darf zu ihnen kommen und sich an der Gestaltung der Politik beteiligen. Awarokratie bedeutet schnelle, einfache und direkte Demokratie.

                               Eine sehr wahrscheinliche Zukunft

Davon handelt der Roman "Die Ausgleicherin" von Konrad Pilger. Lea Sheldon ist Ausgleicherin der Europäischen Union. Sie reist mit ihrer "Kammer der Freien Bürger" (ein Parlament, bei dem Bürger die "Abgeordneten" sind) durch Europa, um in Konflikten zu vermitteln und die Anliegen der Bürger zu vertreten. Doch nicht alle sind mit ihrer Arbeit einverstanden. In Griechenland explodiert eine Bombe während einer Bürgerversammlung, es gibt viele Opfer. Lea überlebt zum Glück unverletzt, aber sie ist geschockt von den Ereignissen. 

Zurück in Brüssel erfährt sie, dass es einen Maulwurf in ihrer Organisation gibt. Jemand verrät sensible Informationen an die Geheimloge P7, die vermutlich hinter dem Anschlag steckt. Weil sie der lokalen Polizeibehörde nicht trauen kann, engagiert sie den polnischen Kommissar Marek Morawski. Er soll sich in die Loge P7 einschleusen, um die Hintermänner der Verbrechen zu enttarnen. 

Obwohl Marek einige Jahre jünger ist als sie, beginnt sie eine Affäre mit ihm. Lea weiß, dass sie ein gefährliches Spiel spielt. Sie hat politische Ambitionen, möchte die erste Ausgleicherin der Vereinten Nationen werden. Der Milliardär Don Grazer unterstützt sie bei ihren Plänen, doch in seiner Biografie gibt es einige dunkle Seiten. Außerdem hat ihre Freundin, die Friedensaktivistin Samira, ebenfalls ein Auge auf Marek geworfen. Lea muss kämpfen, um ihre Ziele zu erreichen.

Konrad Pilger

Die Ausgleicherin

Scheinwerfer Verlag

428 Seiten

EUR 16,99

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Oder als E-Book

EUR 6,99

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Mittwoch, 2. Juni 2021

Lebensweisheit: Sei der Leuchtturm, nicht die Dunkelheit

 


Wir alle besitzen ein inneres Licht, mit dem wir selbst die dunkelsten Räume erhellen können. Liebe und Mitgefühl sind stärker als Angst und Hass. Das klingt wie eine Binsenweisheit, ist es aber nicht. Wenn wir über andere Menschen gut denken, gut über sie reden und ihnen Gutes tun, werden wir in einer friedlichen und wohlhabenden Welt leben.

Natürlich gibt es auch Menschen, die das nicht glauben, die andere bekämpfen und besiegen wollen. Wir sollten sie mit friedlichen Mitteln von der Macht des Wohlwollens überzeugen. Wenn es beim ersten Versuch nicht gelingt, dann beim zweiten oder dritten ... Irgendwann kommt jeder zur Vernunft.