Posts mit dem Label Roman werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Roman werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 26. Dezember 2023

Manuskript zu Vlog 27: Die Science-Fiction der Zukunft. Der Mensch ist multidimensional.

Hallo Leute

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 27. Das wird heute eine sehr kontroverse Folge werden, weil ich eine gewagte Behauptung aufstellen werde. Nämlich es gibt keine ECHTE Science-Fiction. Das heißt, es gibt fast keine Bücher, Filme und Fernsehserien, die wirklich in die Zukunft hinausblicken. Die meisten dieser Produkte handeln nur von der jeweiligen Gegenwart, in der sie entstanden sind.


 

Das liegt nicht daran, dass die Autoren zu wenig Fantasie oder Weitblick besaßen, sondern daran, dass sich die Menschheit immer noch auf einer sehr niedrigen Entwicklungsstufe befindet. Die wichtigsten naturwissenschaftlichen Entdeckungen sind noch nicht gemacht worden.

Welche das sind, erkläre ich in dieser Folge. Also, los geht’s.

 

Kapitel 1: Die bisherige Science-Fiction

Fangen wir am Anfang an. Die Zeitmaschine von H.G. Wells gilt als einer der ersten SF-Romane. Darin geht es um einen Erfinder, der die titelgebende Zeitmaschine gebaut hat. Er reist damit weit in die Zukunft und trifft auf eine Gesellschaft, die in zwei Gruppen gespalten ist: die Eloi und die Morlocks.


 

Die Eloi leben in fast paradiesischen Verhältnissen auf der Erdoberfläche. Sie brauchen nicht zu arbeiten und geben sich ganz dem Vergnügen hin. Die Morlocks sind affenartige Wesen, die unter der Erdoberfläche leben. An dieser Stelle kürze ich ein bisschen ab. Die Geschichte läuft darauf hinaus, dass sich die Morlocks als Menschenfresser entpuppen. Die Eloi sind ihre Nahrung.

Man könnte jetzt sagen, dass H.G. Wells einfach eine negative Sicht auf die Zukunft hatte. Das stimmt aber nicht. Er hat nicht über die Zukunft geschrieben, sondern über seine Gegenwart. Das England des späten 19. Jahrhunderts war eine extreme Klassengesellschaft. Es gab die reiche Oberschicht, bestehend aus altem Adel und Industriellen, und eine verarmte Unterschicht, die als Arbeiter und Bauern lebte bzw. vegetierte.


 

Davon handelt die Zeitmaschine. Sie ist im Grunde eine Groteske, die das Unrecht der damaligen Zeit anprangerte. Mit Science-Fiction hat das nicht viel zu tun. Weder werden neue Techniken oder wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt – abgesehen davon, dass die Zeit als vierte Raumdimension betrachtet wird – noch werden gesellschaftliche Utopien erdacht. Es ist einfach nur Unterhaltung, wenn auch eine gut gemachte.

In Deutschland gilt Kurd Laßwitz als Begründer des Genres. Sein Roman Auf zwei Planeten erschien ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts. Darin geht es vordergründig um die Begegnung einer deutschen Expedition mit Marsmenschen. Nach allerlei Verwicklungen kommt es zum Krieg zwischen den Marsmenschen und den Engländern, den die Außerirdischen aufgrund ihrer überlegenen Technologie gewinnen. Später bricht ein weiterer Krieg zwischen den europäischen Mächten aus, weil sie alle die Kolonien der Engländer übernehmen wollen. Das eigentliche Thema des Romans ist also der Imperialismus des 19. Jahrhunderts.   


 

Zu den bekanntesten SF-Filmen gehört die Krieg der Sterne-Reihe. Ich will die Geschichte nicht nacherzählen, ihr kennt sie alle. Luke Skywalker, Darth Vader, „Ich bin dein Vater, Luke“, Han Solo, Prinzessin Leia, alle sind miteinander verwandt und so weiter.

Ist das wenigstens SF? Nein, ist es nicht. Die Motive, die hier abgearbeitet werden, stammen aus Grimms Märchen und den Westernfilmen des 20. Jahrhunderts. Es ist der ewige Kampf Gut gegen Böse, den man hier mit Laserschwertern führt statt mit Pistolen, und statt Pferden benutzt man Raumschiffe. Sehr innovativ ist das nicht.

 


Auffällig ist, dass bei den meisten SF-Büchern und Filmen eine negative Weltsicht vorherrscht. Es gibt sehr viele Dystopien, die von Atomkriegen, Diktaturen oder der Unterdrückung durch Außerirdische handeln. Demgegenüber stehen nur sehr wenige Utopien, also positive Visionen unserer Zukunft. Aber die sind wesentlich wahrscheinlicher, als die negativen. Warum das so ist, erfahrt ihr im nächsten Kapitel.

 

Kapitel 2: Die Science-Fiction der Zukunft

Die Wissenschaft wird bald zwei bedeutende Entdeckungen machen.

1. Der Mensch ist multidimensional. Wir alle leben an vielen Orten, zu vielen Zeiten. Der Tod ist nicht endgültig, er ist lediglich der Übergang in eine andere Welt. Im Anschluss an eine Ruhephase erfolgt eine weitere Geburt. All das geschieht in der Matrix, in der Illusionswelt. Der Mensch nutzt die materielle Welt, um durch viele Leben zu lernen und zu wachsen. Heute ordnet man diese Erkenntnisse noch in die Schubladen von Religion und Esoterik ein. Bald wird man sie dort herausholen und in die Schublade der Wissenschaft einordnen.


 

2. Der Mensch ist ein untrennbarer Teil der Umwelt. Seine Haut ist nicht die Grenze des Körpers. Das Leben ist ein Prozess. Wir befinden uns ständig im Austausch mit allen anderen Wesen und Dingen. Das Gefühl von Trennung ist eine Illusion. Der Energiekörper des Menschen befindet sich im gesamten Universum. Es hat keinen Anfang und kein Ende. Hinter der Matrix befindet sich eine „bunte Energiewolke“, bestehend aus unendlich vielen Energieteilchen, die die Basis unseres Universums bildet.

 


Die Menschen der Zukunft werden völlig anders fühlen und denken, als wir es heute tun. Deshalb wird bald auch eine andere Form der Science-Fiction entstehen.

1. Es wird keine Bücher und Filme mehr geben, die von Kriegen handeln. Höher entwickelte Menschen würden niemals ihre Mitmenschen angreifen, weil sie sich dann selbst angreifen würden. Sie würden ihre Mitmenschen auch nicht in Kategorien einteilen wie Gut und Böse, Schuldig und Unschuldig, Rechts und Links, Kommunisten und Kapitalisten und so weiter.


 

Und schon gar nicht würden sie auf die Idee kommen, den anderen etwas vorzuenthalten, z.B. Land, Wasser, Energie oder auch Sicherheit. Letztlich würden sie sich dadurch nur selbst schaden. Deshalb wird es in der SF der Zukunft keine Todessterne und Sternenzerstörer geben.

Stattdessen werden neue Kategorien auftauchen wie Samensetzer. Das sind Raumschiffe, die das Weltall durchqueren und Leben auf bisher unfruchtbare Planeten bringen. In manchen Fällen wird es zur Vermischung von Lebewesen kommen. Das heißt, die Besucher von fremden Planeten werden die DNS der Einheimischen mit ihrer eigenen anreichern.

 


2. Es wird keine Dystopien mehr geben wie in George Orwells Roman 1984. Diktaturen basieren auf Angst. Der Große Bruder aus 1984 hat einen Überwachungsstaat eingerichtet, weil er sich vor seinem eigenen Volk fürchtet. Das ist ein typisches Verhalten von Diktatoren. Sie haben Angst davor, dass es zu einer Revolution kommt und sie gestürzt werden. Und im Anschluss daran fürchten sie, dass sie getötet werden.

Die Menschen der Zukunft werden wissen, dass sie multidimensional sind. Sie leben an vielen Orten und zu vielen Zeiten, sie können niemals sterben. Deshalb muss man auch keine Angst vor dem Tod haben. Man muss auch nicht gierig oder gewalttätig sein, um die eigene Macht zu sichern. Macht brauchen nur diejenigen, die schwach und ängstlich sind. Starke und weise Menschen brauchen keine Macht, keine Armee und keinen Staatsapparat. Diese Erkenntnisse werden sich schrittweise durchsetzen und eine neue Gesellschaft formen.


 

Es wird auch zu einem neuen politischen System kommen. Bisher kennen wir ausschließlich Machtpyramiden. Das heißt, an der Spitze steht eine Regierung, die getrennt von dem Volk ist, das unter ihr an der Basis lebt. Ob diese Regierung von einem König angeführt wird, einem Diktator oder einem demokratisch gewählten Präsidenten, ist eine zweitrangige Frage.

An dieser Stelle werden viele Leute protestieren und sagen: Die Demokratie ist die beste Staatsform, die wir bisher hatten. Stimmt, aber auch sie kann noch verbessert werden. Wenn ein ängstlicher und wütender Mann zum Präsidenten gewählt wird, ist das ein Nachteil für das gesamte Land. Als Beispiel könnte man Donald Trump anführen. Wahrscheinlich fallen euch noch weitere Personen ein, die nicht für hohe Staatsämter geeignet sind, aber dennoch in diese Ämter gewählt wurden.


 

In Zukunft wird es keine Herrschaftssysteme mehr geben, sondern nur noch Ausgleichssysteme. Dabei stehen alle Menschen auf derselben Stufe. Es gibt keine starken Führer mehr, weil die Menschen selbst stark und mutig sind. Sie wissen, dass sie multidimensional sind, dass sie zu vielen Zeiten an vielen Orten leben. Wer keine Angst vor dem Tod hat, hat auch keine Angst vor dem Leben.

Außerdem wissen sie, dass sie ein untrennbarer Teil ihrer Umwelt sind. Die Haut ist nicht die Grenze des menschlichen Körpers. Jeder Mensch ist Teil des Universums, mehr noch, JEDER MENSCH IST DAS GESAMTE UNIVERSUM. Deshalb wird man in Zukunft die Menschheit nicht mehr in Gut und Böse einteilen und den Guten das Gute und den Schlechten das Schlechte geben. Man wird allen Menschen Gutes tun, ebenso allen Pflanzen und Tieren. Wenn man seiner Umgebung hilft, hilft man sich selbst.

DAVON handelt die Science-Fiction der Zukunft.

 

Zusammenfassung:

 

  1. Die Menschheit befindet sich in einem Aufstiegsprozess. Alles verändert sich, auch die Kultur. Science-Fiction-Bücher und -Filme werden in Zukunft nicht mehr von Krieg, Gewalt und Unterdrückung handeln, sondern von Weisheit, Mitgefühl und Wohlwollen.
  2. Es wird in Zukunft zu zwei großen wissenschaftlichen Entdeckungen kommen. Der Mensch ist multidimensional, er lebt an vielen Orten, zu vielen Zeiten und ist deshalb unsterblich. Außerdem ist er ein untrennbarer Teil des gesamten Universums. Was er aussendet, kehrt zu ihm zurück. Diese Erkenntnisse werden das menschliche Verhalten von Grund auf verändern.

 

Wenn ihr gute Science-Fiction lesen wollt, dann schaut mal auf meine Seite Konrad-Pilger.blogspot.com. Dort findet ihr zwei Bücher, die ich geschrieben habe.

So, das war’s mal wieder für heute. Ich sage: Danke für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute

Euer

Konrad Pilger

 

 

Freitag, 10. März 2023

Manuskript zu Folge 18: Die Geheimnisse des Universums. Mein neuer Science-Fiction-Roman Vera Cresta Land der Frauen. Die Zukunft der Raumfahrt.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer 18. Das ist heute eine ganz besondere Folge. Soeben ist mein erster Science-Fiction-Roman erschienen. Ich werde ihn gleich vorstellen. Es handelt sich aber nicht um eine reine Werbesendung. In dem Buch verrate ich einige der größten Geheimnisse des Universums. Einen Teil dieser Geheimnisse werde ich heute kurz vorstellen und in den nächsten Folgen dieser Reihe ausführlich erklären.

 


Das Genre Science-Fiction zeichnet sich dadurch aus, dass die Geschichten in der Zukunft spielen und einen Ausblick auf wissenschaftliche, technische und gesellschaftliche Entwicklungen geben. So zumindest in der Theorie. Die meisten Science-Fiction-Filme und Romane sind jedoch Blender. Die Autoren verlängern einfach die Gegenwart in die Zukunft. Sehr oft erleben wir, dass mittelalterliche Märchen oder Westernfilme umgeschrieben werden. Der König lebt nicht mehr in einem Palast, sondern auf einem fremden Planeten, der Held reitet nicht auf einem Pferd, sondern benutzt ein Raumschiff, und statt mit Pistolen kämpft man mit Laserwaffen. Das ist Etikettenschwindel.

Es gibt nur ein einziges Buch, das wirklich fortschrittlich ist: Der erste Band der Vera-Cresta-Reihe. Er trägt den Titel Land der Frauen und stammt von mir, Konrad Pilger. Das Werk ist wissenschaftlich innovativ, technisch innovativ und gesellschaftlich innovativ. Es wird auf lange Sicht unsere Welt verändern. 

Vera Cresta Band eins

Schnell ein paar Worte zum Inhalt: Vera Cresta ist leitende Ingenieurin auf einem Raumschiff, das mit Überlichtgeschwindigkeit reist. Die Geschichte beginnt in dem Moment, in dem sich ihr Raumschiff – es trägt den Namen Tucana Express – im Überall befindet. Den Begriff Überall werde ich gleich näher erklären. In diesem Zustand ist das Raumschiff potenziell im gesamten Universum, an jedem Ort und zu jeder Zeit. Erreicht wird der Zustand durch Massemaschinen, die die Gravitation verändern. Vera ist für die Bedienung dieser Maschinen zuständig. Sie arbeitet allein im Unterdeck.

 


Nachdem Vera die Phasenverschiebung abgeschlossen hat, befindet sich die Tucana Express wieder im physikalischen Universum. Doch es gibt ein Problem. Das Schiff sollte sich eigentlich in der Nähe eines Wüstenplaneten materialisieren. Allerdings blickt die Besatzung auf einen blauen Planeten, der ähnlich wie die Erde aussieht. Vera meldet als Erste den Navigationsfehler. Der Kapitän behauptet jedoch, sie würden sich am richtigen Ort befinden.

Im nächsten Augenblick erschüttert eine Explosion die Tucana Express. Piraten haben das Feuer eröffnet. Auf ihrem Monitor sieht Vera ein Raumschiff, das einen Strahlantrieb verwendet. Das ist ein typisches Anzeichen einer primitiven Zivilisation. Der Kapitän befiehlt, ins Überall zurückzukehren. Das ist jedoch nicht möglich, weil die rechte Massemaschine getroffen wurde. Eine Phasenverschiebung ist damit ausgeschlossen.


Der nächste Befehl lautet, per Sinkflug in die Atmosphäre einzutreten. Vera glaubt, sich verhört zu haben. Als Ingenieurin weiß sie, dass das Schiff dafür nicht gebaut wurde. Es soll sich entweder im Weltraum materialisieren oder in der Atmosphäre eines Planeten. Weil es keinen Schutzschild besitzt, würde es bei einem langen Gleitflug verglühen und auseinanderbrechen. Trotzdem beharrt der Kapitän auf seinem Befehl.

Vera verlangt von ihm die Erlaubnis, die Massemaschinen zerstören zu dürfen. Die Piraten dürfen auf keinen Fall in den Besitz dieser Technologie gelangen. Die Barbaren könnten damit jeden Ort im Universum angreifen. Der Kapitän jedoch verweigert seine Zustimmung. Er will eine Notlandung auf dem Planeten durchführen.


Die Hitze im Maschinenraum wird unerträglich. Vera bleibt nicht mehr viel Zeit. Sie vermutet, dass der Kapitän nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist. Vielleicht gibt es ein Sauerstoffleck auf der Brücke. In diesem Fall ist es vorgeschrieben, dass die technischen Offiziere das Kommando übernehmen. Vera entscheidet, die Massemaschinen zu sprengen. Danach steigt sie in eine Rettungskapsel und verlässt das Raumschiff.

Die Kapsel wird kräftig durchgeschüttelt, stabilisiert sich aber. Im freien Fall erkennt Vera ein riesiges Waldgebiet. Es gibt eine Stelle, an der sich der Wald lichtet. Dorthin lenkt sie die Kapsel. Vera will sich gerade auf die Landung vorbereiten, als sie ihren Fehler bemerkt. Die Lichtung ist ein Sumpfgebiet. Sie versucht noch, den Kurs zu ändern, doch es ist zu spät. Die Kapsel schlägt in den Sumpf ein.

 


Vera ist einen Moment benommen. Als sie wieder zu sich kommt, dringt bereits Wasser in die Kapsel ein. Mit einer großen Kraftanstrengung gelingt es ihr, die Tür zu öffnen. Die Kapsel versinkt im Sumpf, Vera taucht in die stinkende Brühe ein. Es gelingt ihr, in der zähflüssigen Masse zu schwimmen. Das Ufer ist nicht weit entfernt.

Vera macht ein paar kräftige Schwimmzüge. Plötzlich packt sie etwas am Bein. Ein Tier zieht sie nach unten. Vera bekommt keine Luft, sie kämpft um ihr Leben. Tentakel umschließen ihre Arme. Aber die Beine sind noch frei. Mit aller Kraft rammt sie ihr Knie in den Leib des Ungeheuers. Die Umklammerung wird schwächer. In ihrer Jugend hatte Vera Fußball gespielt. Sie erinnert sich an den Torwartabstoß. Ihr Stiefel trifft den Unterleib des Tieres. Sie hört einen Schrei. Die Tentakel erschlaffen, Vera ist frei.


Panisch schwimmt sie zum Ufer. Mithilfe einer Liane, die von einem Baum herabhängt, gelingt es ihr, festen Boden zu erreichen. Vera atmet durch. Vorerst ist sie gerettet. Doch die Tucana Express ist längst verschwunden, ebenso ihre Rettungskapsel. Vera Cresta ist allein auf einem fremden Planeten.

Was ich eben schilderte, passiert auf dem ersten Dutzend Seiten. Später wird Vera ein Land erreichen, das von Frauen regiert wird. Es befindet sich auf dem technischen Niveau der Erde im 19. Jahrhundert, die Energie wird hier von Dampfmaschinen erzeugt. Vera, die eine überzeugte Pazifistin ist, glaubt, hier nach den Idealen einer freien und gerechten Gesellschaft leben zu können. Allerdings stößt sie auf ein großes Hindernis. Ihre Freundin Paloma, die als Erste Offizierin auf der Tucana Express diente, hat das Land vor ihr erreicht und sich mit einer dunklen Macht verbündet.

Soweit die Zusammenfassung. Ihr seht, ich habe nicht zu viel versprochen. Bereits auf diesen wenigen Seiten sind wir auf zwei echte Innovationen gestoßen: Massemaschinen und das Überall. Und das ist erst der Anfang. Später wird noch viel mehr passieren. 

Ufos und das Überall

Viele von euch werden jetzt sagen: Das ist reine Fiktion. Kein Raumschiff wird jemals die Lichtgeschwindigkeit überschreiten. Das widerspricht den Gesetzen der Physik. Das ist falsch. Mein Buch Vera Cresta, Band eins, Land der Frauen ist teilweise Fiktion. Nämlich der Teil, der von der tapferen Astronautin handelt. Der Teil jedoch, der die Innovationen beschreibt, ist nicht erfunden, sondern er gibt einen Ausblick auf unsere Zukunft.

 


Beweisen kann ich viele meiner Thesen heute noch nicht, aber es gibt deutliche Hinweise. Ich werde in dieser Folge nicht alle aufzählen, sondern mich auf einen Aspekt konzentrieren: Die Beobachtung von Ufos. Um es vorweg zu nehmen. Die meisten dieser Sichtungen können auf herkömmliche Weise erklärt werden. Beobachtet wurden Flugzeuge, Hubschrauber, Wetterphänomene und so weiter. Bei einem kleinen Teil handelt es sich jedoch um echte Raumschiffe, die aus weit entfernten Regionen des Weltalls stammen.

Die Zeugenaussagen lauten meist wie folgt: Die Flugobjekte tauchen aus dem Nichts auf. Sie vollführen unglaubliche Flugmanöver. Beschleunigen schneller als Düsenjets, fliegen extrem scharfe Kurven und halten abrupt in der Luft an. Danach verschwinden sie scheinbar wieder im Nichts. Dieses Nichts ist das Überall, von dem ich zu Anfang sprach. Unsere Wissenschaft besitzt darüber noch keine Erkenntnisse. Ich werde es kurz erklären.




Unsere Welt besteht aus vier Dimensionen. Damit sind die drei räumlichen Dimensionen gemeint – Länge, Breite, Höhe – und die Zeit als vierte Dimension. Kurz gesagt: 4D. In der Reihe Blick in die Zukunft habe ich bereits mehrfach über das Thema Zeit gesprochen. Ich sagte, dass die Zeit nicht vergeht, dass es nur einen großen Moment gibt, und der ist immer. Bestätigt werde ich darin von Albert Einstein, der sagte, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur Illusionen sind, wenn auch hartnäckige.




Wenn diese Aussage richtig ist, dann muss es irgendetwas geben, das alles zusammenhält, sozusagen eine große Klammer. Diese große Klammer ist das Überall. Andere Namen dafür sind der Überraum, die Überzeit, der multidimensionale Zustand und der interdimensionale Zustand. Kurz gesagt: xD. Wer dort ist, befindet sich in der gesamten Zeit und im gesamten Raum.


 



Man kann nicht sagen, wie viele Dimensionen in xD existieren. Keine und alle. Man kann sie nicht zählen. Im Überall herrschen andere physikalische Gesetze. Diesen Zustand nutzen fortgeschrittene Völker, um mit wenig Aufwand gigantische Entfernungen zurückzulegen. Für uns sieht es so aus, als ob die Ufos aus dem Nichts kommen und im Nichts wieder verschwinden.

Massemaschinen

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie erreicht man das Überall? Dafür braucht man Massemaschinen. Wie der Name schon verrät, wird mit diesen Maschinen die Masse von Objekten verändert. In der Kunst und in der Wissenschaft wurde schon oft über die Existenz solcher Maschinen spekuliert. Es gibt sie wirklich. Man unterscheidet zwei Arten: Kraftmaschinen und Feldmaschinen. Ich konzentriere mich hier auf die zweite Gruppe.

 


Mit Feldmaschinen kann man die Masse von Objekten manipulieren. Was wir am Himmel beobachten, sind jedoch keine masselosen Raumschiffe. Feldmaschinen erzeugen lediglich Masseeffekte. Das heißt: Im Vergleich zu ihrer Umgebung wirken diese Flugobjekte, als ob sie keine Masse hätten. Dadurch ist es ihnen möglich, in der Luft stehenzubleiben, extrem zu beschleunigen und waghalsige Flugmanöver auszuführen.

Unsere Flugzeuge und Hubschrauber würden dabei auseinanderbrechen, die Insassen würden durch die G-Kräfte getötet werden. Der Grund dafür ist, dass unsere Maschinen mit ihrer vollen Masse fliegen. Hochentwickelte Raumschiffe hingegen fliegen mit einer reduzierten „Masse“. 

Mehr zur Gravitation

Jetzt drängt sich die nächste Frage auf: Wie baut man eine Massemaschine? Dazu sind umfangreiche Vorkenntnisse nötig. Vor allem muss man die Gravitation vollständig verstehen. Unsere Wissenschaft steht noch ganz am Anfang. Wesentliche Erkenntnisse fehlen noch. Zum Beispiel folgende: Die Masse eines Objektes bestimmt, wo es sich im Raum und in der Zeit befindet.

Der erste Teil dieser Aussage ist leicht nachzuvollziehen. Wenn ihr einen Gegenstand in die Hand nehmt und loslasst, fällt er zu Boden. Wenn ihr immer weiter nach Norden geht, kommt ihr irgendwann am Nordpol an. Wenn ihr zum Himmel schaut, seht ihr die Sonne oder den Mond. Daraus kann man ableiten, wo sich die Objekte – die aus Masse bestehen – im Raum befinden.

 


Der zweite Teil der Aussage – über den Zeitpunkt – lässt sich durch Beobachtungen nicht nachweisen. Das wird erst später durch die Mathematik und die experimentelle Physik gelingen. Im Moment muss diese Aussage einfach geglaubt werden. Die Masseeigenschaften eines Objektes bestimmen seinen zeitlichen Rahmen. Hätte beispielsweise der Stuhl, auf dem ihr jetzt vielleicht sitzt, eine andere Masse, würde er sich vielleicht tausend Jahre in der Zukunft oder in der Vergangenheit befinden. Das klingt verrückt, ist es aber nicht.

Wenn man die Masseeigenschaften vollständig verstanden hat, kann man sie verändern. Dadurch kann man die erwähnten Flugmanöver ausführen und man kann ins Überall gelangen. Und wer im Überall ist, kann von dort aus jeden Punkt in Raum und Zeit erreichen. 

Vera als Lehrerin

Kommen wir zurück zu meinem Roman. Vera Cresta wird im Land der Frauen freundlich empfangen. Nach einer Weile findet man heraus, dass Vera von einem fremden Planeten stammt. Die Frauen bitten sie, ihre Geheimnisse zu verraten. Zu Anfang tut sie es mit großer Freude. Doch dann findet sie heraus, dass ihr Wissen und ihre Erfindungen missbraucht werden. Um was es sich dabei genau handelt, werde ich später verraten. Ihr habt wahrscheinlich schon längst gemerkt: Vera Cresta ist mein Alter Ego.


Schnell noch ein paar Worte zum Konzept. Im ersten Band der Vera Cresta-Reihe erkläre ich die Grundlagen von intergalaktischen Reisen und von Zeitreisen. Im zweiten Band, der noch nicht erschienen ist, werde ich die Technik der Tucana Express näher beleuchten. Und was im dritten Band geschieht, wird vorerst mein Geheimnis bleiben.

Der erste Teil ist jetzt schon bei Amazon erhältlich. Es gibt ihn als Taschenbuch und als E-Book. Ich kann euch allen nur dringend empfehlen, lest Vera Cresta, Band eins, Land der Frauen. Dieses Buch wird euren Horizont erweitern. Ihr seid diejenigen, die davon am meisten profitieren. Damit möchte ich die heutige Folge beenden. Wie immer sage ich: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger

Land der Frauen

Taschenbuch 344 Seiten 15,99 Euro

Taschenbuch bestellen 

E-Book   0,00 Euro bei Kindle unlimited oder kaufen für 7,99 Euro

E-Book bestellen 


Donnerstag, 9. März 2023

Neu: Science-Fiction-Roman Land der Frauen von Konrad Pilger. Band 1 der Vera Cresta-Reihe.

 


Inhalt:

Vera Cresta ist Ingenieurin auf einem Raumschiff, das mit Überlichtgeschwindigkeit reist. Nach einer Notlandung auf einem unbekannten Planeten wird sie vom Rest der Besatzung getrennt und muss um ihr Überleben kämpfen. Sie erreicht Cirkadien, ein Land, das von Frauen regiert wird und sich auf dem Niveau der Erde im 19. Jahrhundert befindet.
Die überzeugte Pazifistin glaubt, hier nach den Idealen einer freien und gerechten Gesellschaft leben zu können. Allerdings hat ihre Freundin Paloma, Erste Offizierin desselben Raumschiffs, Cirkadien bereits vor ihr erreicht und sich mit einer dunklen Macht verbündet.
Vera ist ernüchtert und will den Planeten schnellstmöglich verlassen. Doch dazu muss sie das Wrack des Raumschiffs finden.
In diesem Roman werden die Grundlagen von intergalaktischen Reisen und Zeitreisen erklärt. Außerdem gibt der Autor einen Ausblick auf die großen wissenschaftlichen Entdeckungen und gesellschaftlichen Entwicklungen der nächsten Jahrhunderte.

Taschenbuch 344 Seiten 15,99 Euro

Taschenbuch bestellen 

E-Book   0,00 Euro bei Kindle unlimited oder kaufen für 7,99 Euro

E-Book bestellen 



Mittwoch, 9. Juni 2021

Die Ausgleicherin - ein Roman, der eine positive Zukunft beschreibt

 


Bücher über die Zukunft gibt es viele. Auffällig ist, dass die meisten Autoren ein negatives Bild zeichnen über das, was uns alle in den nächsten Jahren erwartet. Am häufigsten kommt der totalitäre Staat vor, der seine Bürger überwacht und unterdrückt. Das berühmte Vorbild kennen alle Leser: "1984" von George Orwell. Sehr beliebt ist auch der Angriff von bösen Aliens, die die Menschen versklaven und die Erde ausbeuten. H.G. Wells hat das Thema mit seinem Werk "Krieg der Welten" bereits im Jahr 1898 populär gemacht.


Gerne wird auch die Vorstellung verbreitet, dass intelligente Maschinen erst die Menschen hintergehen und schließlich die Macht übernehmen. Die Grundlage hierfür legte Phillip K. Dick 1968 mit seinem Roman "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" Manchmal entmündigt sich die Menschheit aber auch selbst, indem sie sich Ausschweifungen und Konsum hingibt. Aldous Huxley hat dieses Motiv 1932 mit seinem Werk "Schöne neue Welt" eingeführt. Atomkriege bilden oft den Ausgangspunkt für alptraumhafte Handlungen, u.a. im Roman "Postman" von David Brin. Immer wieder gerne genommen wird ein Virus, das fast die gesamte Weltbevölkerung dahinrafft. Zuerst hatte Mary Shelley diese Idee, die sie in ihrem Roman "Verney, der letzte Mensch" 1826 vorstellte.

                                         Dystopien sind dämlich 

Eines haben diese Zukunftsvisionen alle gemein: Sie sind völliger Blödsinn. Nichts davon wird eintreffen. Es wird keinen Überwachungsstaat geben, weil die Menschen seine Errichtung nicht zulassen werden. Überall auf der Welt gibt es Polizisten, Juristen, Politiker, Aktivisten und engagierte Bürger, die unsere freiheitliche Demokratie beschützen. Das beste Beispiel dafür ist der Roman von George Orwell selbst. Sein Horrorszenario spielt im Jahr 1984 - trotzdem trat die Vorhersage nicht ein. Orwell war also ein Skeptiker, der von der Realität widerlegt wurde.

  


Aus demselben Grund wird auch kein Atomkrieg ausbrechen. Die gefährlichste Phase der Menschheit war der Kalte Krieg. Zwei Blöcke standen sich feindlich gegenüber, einige Male wäre es fast zum Dritten Weltkrieg gekommen. Aber das ist nun vorbei. Die Menschheit hat gelernt, ist reifer geworden. Auf globaler Ebene werden Konflikte friedlich gelöst. Das Schlimmste haben wir hinter uns. 

                                 Kein Chaos, kein Massenmord

Krankheiten werden niemals die gesamte Erdbevölkerung vernichten, nicht mal die eines Landes. Corona ist das beste Beispiel. Die Pandemie konnte durch umsichtiges Handeln eingedämmt werden. Es bilden sich zwar ständig neue Mutationen des Virus, aber auch die Impfstoffe entwickeln sich weiter. Wir haben das Problem unter Kontrolle.

Außerirdische werden uns nicht vernichten. Wenn eine Zivilisation dazu in der Lage ist, die gewaltigen Distanzen des Weltalls zu überwinden, die sie von ihren Nachbarn trennt, hat sie ein sehr hohes Niveau erreicht. Technik und Moral gehen Hand in Hand. Wer schneller als das Licht reist (das ist möglich!), wird andere Lebewesen nicht ausbeuten, unterdrücken oder töten.


Stattdessen erwartet uns alle eine sehr positive Zukunft. Ein neues politisches System ist bereits auf dem Weg zu uns. Es trägt den Namen Awarokratie (Demokratie der Stufe zwei) und wird geprägt vom Machtverzicht. Niemand herrscht mehr über dem anderen. Alle stehen auf derselben Stufe. Zwischen den Interessengruppen, den Bürgern und dem Staat findet ein ständiger Ausgleich statt. Die Posten von Kanzlern, Präsidenten und Ministern sind mit Ausgleichern oder Ausgleicherinnen besetzt. Jeder darf zu ihnen kommen und sich an der Gestaltung der Politik beteiligen. Awarokratie bedeutet schnelle, einfache und direkte Demokratie.

                               Eine sehr wahrscheinliche Zukunft

Davon handelt der Roman "Die Ausgleicherin" von Konrad Pilger. Lea Sheldon ist Ausgleicherin der Europäischen Union. Sie reist mit ihrer "Kammer der Freien Bürger" (ein Parlament, bei dem Bürger die "Abgeordneten" sind) durch Europa, um in Konflikten zu vermitteln und die Anliegen der Bürger zu vertreten. Doch nicht alle sind mit ihrer Arbeit einverstanden. In Griechenland explodiert eine Bombe während einer Bürgerversammlung, es gibt viele Opfer. Lea überlebt zum Glück unverletzt, aber sie ist geschockt von den Ereignissen. 

Zurück in Brüssel erfährt sie, dass es einen Maulwurf in ihrer Organisation gibt. Jemand verrät sensible Informationen an die Geheimloge P7, die vermutlich hinter dem Anschlag steckt. Weil sie der lokalen Polizeibehörde nicht trauen kann, engagiert sie den polnischen Kommissar Marek Morawski. Er soll sich in die Loge P7 einschleusen, um die Hintermänner der Verbrechen zu enttarnen. 

Obwohl Marek einige Jahre jünger ist als sie, beginnt sie eine Affäre mit ihm. Lea weiß, dass sie ein gefährliches Spiel spielt. Sie hat politische Ambitionen, möchte die erste Ausgleicherin der Vereinten Nationen werden. Der Milliardär Don Grazer unterstützt sie bei ihren Plänen, doch in seiner Biografie gibt es einige dunkle Seiten. Außerdem hat ihre Freundin, die Friedensaktivistin Samira, ebenfalls ein Auge auf Marek geworfen. Lea muss kämpfen, um ihre Ziele zu erreichen.

Konrad Pilger

Die Ausgleicherin

Scheinwerfer Verlag

428 Seiten

EUR 16,99

Zum Buchshop

Oder als E-Book

EUR 6,99

Zum E-Bookshop