Posts mit dem Label Träume werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Träume werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 28. Januar 2023

Manuskript zu Folge 17: Sind Reisen mit dem Bewusstsein möglich? Wie werden Erfindungen gemacht? Platons Ideenlehre.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer 17. Heute muss ich zuerst eine Warnung aussprechen. Nach dem Verständnis vieler Zeitgenossen wird diese Folge vernünftig beginnen und dann immer verrückter werden. Das hat aber nichts mit mir zu tun, sondern liegt daran, dass sich die Menschheit immer noch auf einem niedrigen Bewusstseinsniveau befindet. Vieles, was heute als verrückt gilt, wird später einmal Teil des Alltags sein. Meine Aufgabe ist vergleichbar mit dem Zeitreisenden, der ins Mittelalter reist und den Menschen erklären möchte, was das Internet ist oder wie ein Computer funktioniert. Doch zum Glück muss ich nicht damit rechnen, auf dem Scheiterhaufen zu landen.

Die heutigen Fragen lauten: Sind Reisen mit dem Bewusstsein möglich? Sind diese Reisen real oder nur eingebildet? Und: Bringen sie einen Vorteil, oder sind sie vielleicht sogar gefährlich?


 

Diese Ausgabe ist die Fortsetzung der Nummer 16. Damals ging es um die Frage, ob es außer unserem Universum noch weitere Universen gibt. Ich sagte ja, sehr viele sogar, und ich beschrieb sie auch zum Teil. Das bessere Wort dafür ist jedoch Realitätsrahmen, weil diese Ansammlungen von Energie sehr unterschiedlich erlebt werden. In einigen Realitätsrahmen trifft man auf fantastische Phänomene wie zum Beispiel die synästestischen Konzerte, die aus Tönen und Farben bestehen. Und ich sagte, dass man diese Realitätsrahmen auf zwei Wegen erreichen kann: mit hochentwickelten Raumschiffen und mit der Kraft des Bewusstseins. Die überlichtschnellen Raumschiffe wird die Menschheit erst bekommen, wenn sie dafür reif ist. Das wird vermutlich noch einige Jahrhunderte dauern. Die Bewusstseinsreisen jedoch können wir heute schon unternehmen.

Reisen ohne Körper

Die Idee klingt im ersten Moment widersinnig. Wie sollte man sich in einem physikalischen Universum mit dem Bewusstsein fortbewegen? In dieser Frage steckt ein Denkfehler. Das physikalische Universum besteht in seinem Kern aus Gedanken und Gefühlen. Statt Gedanken und Gefühlen kann mach auch sagen: aus Informationen. Ein Planet ist eine Ansammlung von Informationen. Er besteht aus einer bestimmten Menge an Gestein, Wasser und Gas. Ein Lebewesen besteht aus Informationen. Sie sind im Erbgut programmiert und drücken sich aus in Fleisch und Blut oder in Holz und Blättern.

Diese Informationen sind jedoch nicht an einen bestimmten Träger oder an ein Medium gebunden. Meine Texte beispielsweise existieren in verschiedenen Formaten. Es gibt sie als Podcast, als Video, als Blog und als gedrucktes Buch. Vier unterschiedliche Medien, die man nicht alle anfassen kann, die aber alle eine Form von Realität besitzen.

 


Unsere biologischen Körper sind gewissermaßen der vierdimensionale Ausdruck einer Menge an Informationen. Aber das Gebilde, das dahinter steckt – der Geist oder die Seele –, existiert auch ohne Fleisch und Blut. Das Geistwesen kann sehr gut ohne seinen biologischen Körper leben. Alle Menschen machen diese Erfahrung, wenn sie sterben. Aber das ist nicht Thema dieser Ausgabe.

Heute geht es um Bewusstseinsreisen. Weil letztlich alles aus Informationen besteht, kann man auch alle Informationen zugänglich machen. Man muss nur die richtige Methode verwenden. Ich persönlich benutze vier Methoden. Eine davon werde ich hier ausführlich erklären, zwei andere werde ich kurz vorstellen, und die vierte werde ich nur kurz erwähnen, weil sie große Risiken birgt. Die ersten beiden sind jedoch völlig ungefährlich und können von jedem praktiziert werden.

Gegenständliche Meditation

Die Methode, die ich am häufigsten benutze, ist die Meditation. In unserem Kulturkreis kennt man vor allem die Stille- und Ruhemeditation. Dabei geht es darum, zu entspannen und sämtliche Gedanken zu vertreiben. Diese Technik ist sehr empfehlenswert. Ich nutze sie, weil sie die mentalen Kräfte stärkt.


Es gibt aber noch weitere Formen der Meditation. Ich verwende eine Technik, die ich als gegenständliche Meditation bezeichne. Andere würden sie vielleicht als transzendentale Meditation oder Konzentrationsmeditation bezeichnen. Der Name ist unwichtig.

Entscheidend bei dieser Methode ist, dass man vorher sagt, was man erreichen möchte. Nicht nur ein Mal, sondern viele Male. Und es muss korrekt formuliert werden. Nämlich als Feststellung darüber, dass es geschehen wird. Zum Beispiel: Ich erfahre mehr über das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit. Das Universum hört jedes unserer Worte, und es reagiert darauf. Alles hat ein Bewusstsein. Vesmas bilden gigantische Strukturen. Sie sind in der Lage, uns zu unserem Ziel zu führen. Das geschieht auf unterschiedliche Weise.

Auch hier wieder eine kleine Geschichte als Beispiel. Dayton, USA, im Jahr 1902. Die Gebrüder Wright sitzen in ihrer Fahrradwerkstatt und überlegen, wie sie ihren Flugapparat verbessern können. Wilbur Wright geht im Kreis umher und wiederholt immer wieder einen Satz: Gebt mir eine Kraftquelle. Gebt mir eine Kraftquelle. Dann fällt ihm ein, dass er am Morgen einen Artikel über das erste Auto in Dayton gelesen hat. Er läuft rüber ins Wohnzimmer und schlägt die Zeitung auf. Die wichtigste Information findet er im letzten Absatz: Das Auto wird von einem Benzinmotor angetrieben. Wilbur Wright hat seine Kraftquelle gefunden.

 


Es war kein Zufall, dass ausgerechnet an diesem Tag ein Artikel über das Auto erschienen ist. Es gibt keine Zufälle. Das Universum liefert immer. Manchmal sogar schon, bevor wir überhaupt gefragt haben. Wilburs Bruder Orville sitzt später an seinen Zeichentisch und überlegt, wie er die Kraft des Benzinmotors nutzen kann. Er starrt auf ein leeres Blatt Papier. Die weiße Fläche entwickelt eine hypnotische Wirkung. Orvilles Gedanken beginnen zu wandern. Bilder tauchen vor ihm auf. Er sieht Schiffsschrauben und die Flügel von Windmühlen, außerdem erinnert er sich an den primitiven Hubschrauber, den Leonardo da Vinci gezeichnet hat. Damit ist die Sache klar. Der Benzinmotor wird das Flugzeug mithilfe von Propellern antreiben.

Hierbei handelt es sich um eine gegenständliche Meditation. Orville Wright hat sich sehr stark in ein Thema versenkt. Mit seinem Bewusstsein folgte er Strukturen, die bereits existierten. Das bedeutet: Kein Mensch erfindet irgendetwas. Alle Maschinen wurden entwickelt, bevor unser Universum entstanden ist. Sie existieren außerhalb von Raum und Zeit. Der Erfinder ist also kein Schöpfer von Dingen, sondern ihr Entdecker.

Auch diese Information ist keineswegs neu. Der griechische Philosoph Platon hat bereits vor über zweitausend Jahren seine Ideenlehre entwickelt. Sie besagt – stark vereinfacht –, dass es ein Reich der Ideen gibt, das die Urbilder aller Dinge enthält. Zum Beispiel die Urbilder vom Pferd, vom Haus oder vom Flugzeug. Diese Urbilder sind unkörperlich, sie sind der sinnlichen Wahrnehmung entzogen und sind nur durch geistige Einsicht erfassbar.


 

Das heißt: Im Jahr 1902 konnten die Brüder Wright die Flugzeuge mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Händen nicht anfassen. Aber sämtliche Flugzeuge – auch die Jumbojets und die Überschallflugzeuge – existierten bereits. Aus der Perspektive der beiden Brüder waren sie Teil einer wahrscheinlichen Welt. Die wahrscheinliche Welt ist die Vorstufe der realen Welt.

Durch intensives Nachdenken – oder durch eine gegenständliche Meditation – haben sie ihre reale Welt verlassen und eine wahrscheinliche Welt betreten. Es handelt sich hierbei buchstäblich um eine Reise, weil sie ihren Ort und ihre Zeit – Dayton, Ohio, im Jahr 1902 – verlassen haben. Ihre Körper blieben an Ort und Stelle, aber ihre Geister nicht. Sie folgten physikalischen Strukturen, die sie zu ihrem Ziel brachten. Diese Strukturen – Vesmas – werden von unseren Wissenschaftlern bald entdeckt werden. Woher ich das weiß? Weil ich ihnen auch schon gefolgt bin. 

Nichtlineares Denken

Nebenbei bemerkt: Platon war einer der ersten nichtlinearen Denker. Seine Ideenlehre basiert auf der Annahme, dass es ein Reich gibt, das von unserer Welt getrennt ist und in dem die Zeit nicht vergeht. Damit hat er eine der größten Entdeckungen der Menschheit vorweg genommen. Dieses Reich existiert tatsächlich. Ich bezeichne es als das Überall oder die Überzeit. In einer späteren Folge werde ich es genauer beschreiben.

Das Prinzip des Entdeckens gilt natürlich auch für mich, Konrad Pilger. Nichts von dem, was ich hier vorstelle, stammt von mir. Die Vesmas, die wahrscheinlichen Welten, das Überall, die Überzeit, die überlichtschnellen Raumschiffe – nichts davon habe ich mir ausgedacht. Ich berichte nur von dem, was ich in anderen Realitätsrahmen sehe, und was mir andere Wesen, die ich dort treffe, erklären. Ich bin also nur ein Bote.


 

Die gegenständliche Meditation kann man sehr weit treiben. Man kann damit durch unser Universum reisen, man kann an Bord von Raumschiffen gehen, man kann sogar unseren Realitätsrahmen verlassen. Und man kann synästhetische Konzerte besuchen, so wie in Ausgabe 16 beschrieben. Es ist also nicht nur eine Methode, um geistig zu wachsen, man kann damit auch Spaß haben.

Auch die Methode zwei, die ich verwende, gehört zum nichtlinearen Bereich: Traumreisen. Während des Träumens kann man Welten betreten, in denen der Zeitverlauf aufgehoben ist. In Ausgabe 13 von Blick in die Zukunft habe ich dieses Thema ausführlich behandelt. Ich habe eine Systematik der Träume erstellt, die aus fünf Traumarten besteht. Nummer fünf ist der Reisetraum. Die Kernaussage lautet: Die reale Welt ist eine Schnittmenge aus den Projektionen (gleich Informationen), die von all denen hervorgebracht werden, die daran teilnehmen – also alle Menschen, Tiere, Pflanzen und scheinbar toten Gegenstände. Diese Ansammlung von Informationen kann mithilfe des luziden Träumens erreicht werden. Das gilt nicht nur für gegenwärtige Welten, sondern auch für vergangene und zukünftige.

Wer sich dafür interessiert, sollte sich noch einmal die Ausgabe Nummer 13 anhören. Zum selben Thema habe ich auch ein Hörbuch mit dem Titel Die Juwelen von Xahnos veröffentlicht. Das ist zwar eine Fantasy-Geschichte, aber sie erklärt die Grundzüge des luziden Träumens. Ihr könnt sie kostenlos auf Youtube hören. 

Konrad zwei und drei

Was ich bis hierhin sagte, klingt für die meisten Menschen wohl noch einigermaßen vernünftig. Träume kennt jeder aus eigener Erfahrung, das luzide Träumen ist bereits ansatzweise erforscht worden. Meditation breitet sich in unserem Kulturraum immer weiter aus, und Platon ist ein anerkannter Philosoph.

Jetzt bewegen wir uns aber in einen Bereich, in den die meisten Menschen mir wahrscheinlich nicht folgen können. Die dritte Methode, die ich anwende, ist die Kommunikation mit mir selbst. Genauer gesagt mit den Menschen, die ich später einmal sein werde. Ich spreche mit wahrscheinlichen Parallelpersönlichkeiten.


 

An dieser Stelle muss ich etwas ausholen. Die Ausgabe Nummer 14 von Blick in die Zukunft behandelte die Frage: Was ist der Mensch? Ich sagte damals, dass jeder Mensch Teil einer größeren Gesamtpersönlichkeit ist. In fernöstlichen Philosophien bezeichnet man sie als Atman. Der Kern des Wesens ist unzerstörbar und existiert ewig. Man erkennt hier eine Parallele zur Ideenlehre von Platon. Ein Teil von uns lebt außerhalb von Raum und Zeit.

Ein anderer Teil lebt auf der Erde. Dieser Teil wird viele Male geboren und stirbt viele Male. Manche bezeichnen es als Wiedergeburt. Dieser Begriff ist aber nicht ganz richtig, weil die Zeit nicht vergeht und alles parallel zueinander existiert. Zu dieser Erkenntnis sind bereits einige namhafte Wissenschaftler gelangt. Albert Einstein sagte, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur Illusionen sind, wenn auch hartnäckige.

Machen wir schnell ein kleines Gedankenexperiment. Angenommen, ich bin heute dreißig Jahre alt. Dann lebt die Person, die ich als Kind war, heute noch, und die Person, die ich als Rentner sein werde, lebt heute bereits. Und angenommen, das Konzept der Wiedergeburt ist richtig. Dann leben heute noch die Personen, die ich im Mittelalter und in der Antike war. Und die Personen, die ich in fünfhundert oder in tausend Jahren sein werde, sind auch schon geboren worden. Aus meiner Perspektive leben sie in wahrscheinlichen Welten, sie sind also wahrscheinliche Parallelpersönlichkeiten von mir.


 

Hab ich euch zu viel versprochen? Klingt das nicht verrückt? Es ist aber nicht verrückt. Genau so ist es. Das ist eine der Quellen, die ich nutze. Ich kommuniziere mit anderen Teilen von mir. Ich nenne sie Konrad zwei und drei. Skeptiker werden jetzt vielleicht einwenden, dass ich unter Wahnvorstellungen leide, dass ich schizophren bin.

Das dachte ich am Anfang auch. Als ich meine erste Parallelpersönlichkeit entdeckte, wollte ich es nicht glauben. Ich schob alles beiseite. Ich dachte: Das kann nicht sein. Das ist total verrückt. So etwas wie Wiedergeburt gibt es nicht. Daran glauben nur Esoteriker. Ein vernünftiger Mensch weiß, dass er nur einmal lebt. Ich wurde eines Besseren belehrt. Aber auch das ist wieder eine so lange Geschichte, dass ich daraus eine eigene Folge machen werde.

Zurück zum Thema. Man kann mit zukünftigen Versionen seiner selbst sprechen. Die Methoden sind wieder die beiden erstgenannten: Träume und Meditation. Aber auch hier gilt, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Man muss hart daran arbeiten, man muss es viele Male versuchen, ehe sich Erfolge einstellen. 

Nutzen und Gefahren

Kommen wir zur letzten Methode: außerkörperliche Erfahrungen. Darüber werde ich nur kurz sprechen, weil diese Methode gefährlich ist. Sie sollte nur von spirituell Fortgeschrittenen praktiziert werden, von Leuten, die stark, mutig und erfahren sind. Und auch die sollten sehr vorsichtig sein.

Worum geht es? Ihr kennt vermutlich Berichte von Nahtoderfahrungen. Einige Menschen behaupten, dass sie nach einem Unfall oder während einer Operation plötzlich ihren Körper verlassen haben. Sie schwebten in einigen Metern Höhe und sahen ihre Körper unter sich liegen. Manchmal begegneten ihnen auch andere Wesen, zum Beispiel verstorbene Verwandte. Einige sahen sogar das Licht am Ende des Tunnels und erhaschten einen kurzen Blick ins Jenseits.

 


Solche Erfahrungen kann man auch bewusst erzeugen, also ohne Unfall oder Operation. Wie das genau funktioniert, werde ich nicht verraten. Die Gefahren sind zu groß. Es ist aufregend, andere Welten zu entdecken. Man kann sich darin aber auch verirren, und dann wird es schwer, den Weg nach Hause zu finden. Außerdem sind einige Welten von Wesen bewohnt, die man als aggressiv und gewalttätig bezeichnen muss. Wer sich für die Methode interessiert, wird aber einen Weg finden. Die Spuren sind bereits gelegt worden.

Zurück zu den eingangs gestellten Fragen. Ja, Reisen mit dem Bewusstsein sind möglich. Wir alle unternehmen sie bereits, die meisten jedoch auf eine unkontrollierte Weise. Wer sich für dieses Thema öffnet, kann fantastische Ergebnisse erzielen. Luzides Träumen und gegenständliche Meditation sind ungefährlich und leicht zu erlernen. Andere Methoden wie die Kommunikation mit zukünftigen Persönlichkeiten sind schwer beherrschbar und erfordern viel Übung und Hingabe. Wer aber bereit ist, sich auf das Abenteuer einzulassen, wird Dinge entdecken, die er bis dahin nicht für möglich gehalten hätte.


 

Ich werde auch in Zukunft über meine Abenteuer berichten. Ich verspreche, dass ihr auf diesem Kanal noch einige Überraschungen erleben werdet. Doch für heute haben wir genug. Und so sage ich wieder einmal: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger

Montag, 9. Januar 2023

Manuskript zu Podcast Folge 16: Gibt es andere Universen? Gab es einen Urknall? Können wir unser Universum verlassen?

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nr. 16. Heute geht es um folgende Fragen: Existieren außer unserem Universum noch weitere Universen? Wenn ja, wie sind sie gestaltet? Sind sie bewohnt? Und: Können wir sie erreichen? Wie üblich bei Konrad Pilgers Blick in die Zukunft werdet ihr auch heute wieder einige Überraschungen erleben.

Zunächst einmal muss ich mich für die vielen Kommentare bedanken, die mich über den Podcast, die Videos und den Blog erreicht haben. Fast alle waren positiv. Einige Leute haben jedoch kritisch angemerkt, dass das Meiste von dem, was ich hier ausbreite, noch gar nicht bewiesen ist. Das stimmt. Aus dem Grund heißt die Reihe ja auch Konrad Pilgers Blick in die Zukunft und nicht Blick in die Gegenwart.


 

Es gibt genügend Medien die das beschreiben, was heute allgemein bekannt ist. Aber nur wenige wagen es, darüber zu reden, was kommen wird, was jetzt bereits potenziell vorhanden ist, wir aber noch nicht wahrnehmen können. Das ist meine Aufgabe. Ich gebe Anregungen, ich lenke die Entwicklung in die optimale Richtung. Und glaubt mir, das gelingt mir mit absoluter Sicherheit.

Die heutige Ausgabe ist die Fortsetzung der Nummer 15, die die Frage behandelte: Was ist das Universum? Schnell eine Zusammenfassung: Ich sagte damals, dass das Universum kein Ort ist, sondern ein Zustand. Das Universum ist die Summe einer gewaltigen Menge von Energieeinheiten (Vesmas), die sich auf eine bestimmte Weise organisieren. Die Organisationsformen werden von uns als Realitätsrahmen wahrgenommen. Unendlich viele dieser Realitätsrahmen liegen nah beieinander.


 

Damit habe ich die erste Frage auch schon beantwortet: Ja, es gibt weitere Universen. Sehr, sehr viele sogar. Allerdings wird man in Zukunft Begriffe wie Universum oder Planet weniger häufig verwenden, als wir es heute tun. Der Begriff Realitätsrahmen ist präziser.

Kein Urknall, viele Big Bangs

Die Verwendung einer korrekten Sprache ist extrem wichtig. In der Wissenschaft wurde lange die Position vertreten, dass die Naturgesetze überall gelten müssten, also im gesamten Universum. Inzwischen haben sich die Meinungen geändert. Viele Wissenschaftler vermuten heute, dass sie nur in unserer Umgebung gelten und dass an anderen Orten andere Bedingungen herrschen könnten.

Diese kritischen Geister haben recht. Bereits in einigen Galaxien in unserer Nachbarschaft gelten anderen physikalische Gesetze oder zumindest leicht veränderte Gesetze. Die Gravitation beispielsweise verhält sich anders als bei uns. Aber das werden wir erst erkennen, wenn sich unsere Messmethoden verbessern. 


Auch über den Urknall herrschen heute verzerrte Vorstellungen. Die meisten Wissenschaftler glauben, dass es einen Urknall gegeben hat und dass dadurch Raum, Zeit und Materie entstanden sind. Das ist falsch. Ursache hierfür ist wieder einmal das lineare Denken. Der Mensch hat das Bedürfnis, alles in seine Erfahrungswelt hineinzupressen. Wir erleben einen Anfang und ein Ende unseres Lebens, einen Anfang des Sommers und ein Ende des Sommers, und alles geschieht auf einer Zeitachse. Folglich muss auch das Universum einen Anfang und ein Ende haben. Dieses Denken ist ein Anzeichen einer primitiven Zivilisation.

Fortgeschrittene Wesen denken nicht linear, sondern multidimensional. Sie wissen, dass Raum und Zeit keinen Anfang und kein Ende haben. Es gibt nur das Hier, und das Hier ist überall. Es gibt nur das Jetzt, und das Jetzt ist immer. Das beinhaltet auch die Erkenntnis, dass es nicht nur einen Urknall gegeben hat, sondern viele. Der Begriff Urknall ist sehr unglücklich gewählt, weil er suggeriert, dass er der Ursprung von etwas ist, aber dass ist er nicht. In diesem Fall ist der englische Begriff Big Bang besser, weil er im reinen Wortsinne nur eine große Explosion beschreibt.

An dieser Stelle bewegen wir uns in einen Bereich, der für Menschen nur sehr schwer zu verstehen ist. Wir sind es gewohnt, in einer geraden Linie zu denken. Nichtlineares Denken praktizieren nur sehr wenige Zeitgenossen. Deshalb ist es für die meisten nicht vorstellbar, dass es viele gewaltige Explosionen gegeben hat, von denen keine die erste war und keine die letzte sein wird. Es hat auch keine etwas erschaffen, weder Raum noch Zeit noch Materie. Durch die Explosionen wurde lediglich das, was schon immer da war, neu geformt. Das ist der wahre Kern des Lebens: Nichts wird neu erschaffen, alles existiert immer. Aber das Leben erfährt sich immer wieder neu.

 


Die großen Explosionen dauern immer noch an, und sie werden sich in alle Ewigkeit fortsetzen. Manche Leute bezeichnen die Big Bangs als das Atmen Gottes. Aber mit diesen Begriffen gleiten wir ab in die Reiche von Religion und Philosophie. Auch dazu werde ich mich in späteren Folgen äußern.

Es gibt einen ganz einfachen Hinweis darauf, dass es nicht nur einen Big Bang gegeben hat, sondern viele. Alles, was wir in der Natur beobachten, wiederholt sich. Nichts geschieht nur ein einziges Mal. Geburt und Tod können wir jeden Tag millionenfach beobachten. Das Wetter wiederholt sich, Jahreszeiten wiederholen sich, selbst das Klima wiederholt sich. Eiszeiten, Heißzeiten und gemäßigte Phasen wechseln einander ab. Wir können sogar die Geburt und den Tod von Sternen beobachten.

Wenn sich alles in der Natur unendlich oft wiederholt, warum soll dann ausgerechnet der Big Bang nur einmal stattgefunden haben? Für diese Annahme gibt es keinen Grund - außer dem Wunsch, alles in ein lineares Modell pressen zu wollen.


Natürlich gibt es einige Hinweise, die zu der Fehlannahme verleiten, dass es nur einen Urknall gab und durch ihn alles entstanden ist, zum Beispiel die kosmische Hintergrundstrahlung. Sie scheint überall ungefähr gleich zu sein. Dieses „Überall“ bezieht sich aber nur auf den Bereich, den wir beobachten können, jene 13,8 Milliarden Lichtjahre umfassende Raumkugel. Heute bezeichnen wir sie als groß. Das ist sie aber nicht. Sie ist nur ein winziger Ausschnitt des Universums, nicht mehr als eine Handvoll Sand, die jemand in die Luft geworfen hat.

Unser physikalisches Universum ist sehr viel größer. In anderen Bereichen herrscht eine andere Hintergrundstrahlung. Allerdings ist sie so weit entfernt, dass wir sie mit heutigen Mitteln nicht messen können. Späteren Generationen wird es aber gelingen. Sie werden aus den Messergebnissen völlig andere Schlüsse ziehen, als es heutige Wissenschaftler tun.

Weil es so viele unterschiedliche Bereiche im Universum gibt, in denen andere Naturgesetze gelten, kann man nicht von einem einheitlichen Universum sprechen. Besser ist der Begriff Realitätsrahmen. Er bezeichnet die Weise, wie die Bewohner eines Abschnittes in Raum und Zeit ihre Umgebung wahrnehmen. Realitätsrahmen werden noch extrem wichtig sein, wenn wir über Raumschiffe sprechen, die schneller als mit Lichtgeschwindigkeit fliegen. Ihre Besatzungen müssen sich darüber klar sein, in welchem Rahmen sie ankommen wollen. Mehr dazu in einer späteren Folge. 

Realitätsrahmen überall

Ein Autor wie ich kann natürlich vieles behaupten. Wissenschaftliche Theorien und Modelle für die Realitätsrahmen gibt es noch nicht. Aber es gibt Hinweise. Wenn man genau hinschaut, erkennt man sie. Auf der Erde sind wir von Geschöpfen umgeben, die in ihren eigenen Realitätsrahmen leben. Ich spreche von Tieren und Pflanzen. Ein Hund beispielsweise nutzt ebenso wie wir die Vesmas, die winzig kleinen Energieeinheiten, um seine Realität zu erschaffen. Dabei orientiert er sich aber weniger mit seinen Augen, als wir es tun, sondern mehr mit seiner Nase. Die Welt des Hundes ist eine, die zu einem großen Teil aus Gerüchen besteht. Das ist ein Beispiel für einen Realitätsrahmen, der – aus unserer Perspektive betrachtet – leicht verschoben ist.


 

Damit sind wir auch schon beim nächsten Thema. Realitätsrahmen hängen nicht wie Bilderrahmen an der Wand. Sie sind flexibel, sie lassen sich auf vielfache Weise verschieben. Dieses Neuausrichten der Realität findet so häufig statt, dass wir es kaum noch bemerken. Wenn wir beispielsweise ein spannendes Buch lesen oder einen Film sehen, fühlen wir uns manchmal so, als ob wir uns in der Handlung befinden würden. Wir vergessen unsere Umgebung und glauben, wir würden eine Reise durchs Mittelalter machen oder einen fremden Planeten besuchen. Auch das ist ein verschobener Realitätsrahmen.

Auf noch extremere Weise passiert es nachts in unseren Träumen. In Ausgabe Nummer 13 von Blick in die Zukunft habe ich das Thema Träume bereits ausführlich behandelt. Dieser Bereich ist erst ansatzweise erforscht worden. Die Welt der Träume ist viel größer und bedeutender, als wir es uns heute vorstellen. Wissenschaftler glauben, dass sich das Traumgeschehen auf den Kopf des Schlafenden beschränkt. Das ist falsch. Unser biologischer Körper ist nur eine unserer Existenzformen. Er hat die Aufgabe, einen Realitätsrahmen abzustecken. Nämlich jenen, in dem ihr jetzt diese Worte hört.

Nachts, in unseren Träumen, verlassen wir diesen Rahmen und tauchen in andere Rahmen ein. In der Ausgabe 13 habe ich eine Klassifikation der Träume erstellt. Eine sehr wichtige Traumart ist der Massentraum. Er wird nicht nur von einer Person geträumt, sondern von Tausenden, manchmal sogar von Millionen. Der Massentraum ist der Wissenschaft noch völlig unbekannt, dabei ist er für die Entwicklung der Menschheit von elementarer Bedeutung. Ohne ihn würden wir immer noch als Jäger und Sammler durch die Wildnis streifen.


 

Politische Systeme zum Beispiel werden zuerst erträumt, bevor sie erlebt werden. In den Träumen gestalten wir sie in Idealform, in der Realität jedoch funktionieren sie nicht immer wie gewünscht. Die Demokratie war ein großer Erfolg, der Kommunismus eine große Enttäuschung. Trotzdem musste beides ausprobiert werden.

Auch das, was hier und jetzt geschieht, ist die Folge eines Massentraums. Wir erleben derzeit eine sehr wichtige Etappe in der Geschichte. Die Menschheit richtet sich neu aus. Wir überwinden die Phase der Kriege. Das, was jetzt in der Ukraine geschieht, ist das letzte Aufbäumen der dunklen Mächte. Danach wird sich der Frieden schrittweise über den gesamten Erdball ausbreiten. Aber es wird noch einige Zeit dauern. Es liegt bereits vor uns im Feld der Möglichkeiten. Um im Bild zu bleiben: Das Feld wurde zuvor in den Massenträumen bestellt. Sie sind ein Realitätsrahmen, der ständig von uns genutzt wird. Er befindet sich nicht innerhalb unseres physikalischen Universums, sondern bildet ein eigenes Universum.

Eigenschaften fremder Universen

Meistens stellen wir uns Realitätsrahmen als physikalische Universen vor, die aus Raum, Zeit und Materie bestehen. Davon gibt es sehr viele. Daneben existieren aber auch Universen, in denen Raum, Zeit und Materie unbekannt sind. Was dort stattdessen vorherrscht, kann ich leider nicht beschreiben, weil unsere Sprache dafür keine Worte kennt. Andere Wesen haben dafür Begriffe, die ich mit meinen Stimmbändern nicht ausdrücken kann.

Ich kann aber von einigen interessanten Phänomen berichten. Auf der Erde kennt man die Synästhesie. Damit ist die Kopplung von verschiedenen Formen der sinnlichen Wahrnehmung gemeint. Beispielsweise gibt es Menschen, die Töne auch als Farben erleben. Wenn sie einen tiefen Ton hören, sehen sie vielleicht die Farbe Rot, während ein heller Ton von ihnen als gelblich wahrgenommen wird.


Dieses Phänomen kennt man auch in anderen Realitätsrahmen – nur in viel extremerer Weise. Es gibt Welten, in denen sind Töne und Farben permanent miteinander verbunden. Wenn dort ein Orchester spielt, erscheinen über den Köpfen der Musiker geometrische Formen in schillernden Farben. Mit Worten sind diese Konzerte kaum zu beschreiben.

Trotzdem werde ich es versuchen. Ich schildere euch den Besuch eines synästhetischen Konzerts. Stellt euch eine sanfte Hügellandschaft vor, ähnlich dem Kraichgau in Baden-Württemberg. Auf den Hügeln habe sich Tausende Menschen versammelt. In einer Talsenke wurde eine Bühne aufgebaut. Die Instrumente sind beinahe so angeordnet wie auf der Erde. Das heißt, vorne befinden sich die hellen Stimmen wie Geigen und Bratschen, dahinter die Klarinetten, Trompeten und Posaunen, und ganz hinten sind die lauten Instrumente, die Pauken und Schlagzeuge. Natürlich gibt es auch einen Dirigenten. Er steht auf einem Pult vor dem Orchester.

Es geht langsam los. Während der ersten Takte sieht man Wellen aus farbigem Licht, die über den Köpfen der Musiker aufsteigen. Die Wellen vereinigen sich zu einem Gebilde, das ständig sein Aussehen verändert. Mal sieht es aus wie eine riesige Trommel, dann wie ein Wald, wie der Meeresboden, wie eine Säulenhalle, wie ein Gebirge oder wie ein Tier, das aus seinem Schlaf erwacht, sich streckt und plötzlich davonläuft. Je nach Größe des Orchesters, können diese Gebilde kilometerweit in den Himmel aufsteigen. Manchmal nehmen sie den gesamten Horizont ein.

 


Töne und Bilder verhalten sich synchron zueinander. Wenn die Musik leise ist, sind die Bilder beinahe transparent, man sieht Wolken oder Sterne hindurchscheinen. Wird sie lauter, nimmt die Intensität der Farben zu, Wolken und Sterne werden verdeckt. Wenn das Tempo langsam ist, bewegen sich die Bilder fast in Zeitlupe. Erhöht sich das Tempo der Musik, beschleunigen sich auch die Bilder am Himmel. Während des großen Finales braut sich ein Sturm aus Farben und Klängen zusammen, der sich in einem gewaltigen Donnerschlag entlädt. Danach klingt das Konzert aus in einer sanften Welle, die in den Köpfen der Musiker verschwindet.

Ihr, meine lieben Zuhörer, habt vielleicht schon Konzerte besucht, die euch beeindruckt oder begeistert haben. Aber glaubt mir, solange ihr kein synästhetisches Konzert erlebt habt, wisst ihr nicht, was Musik ist. Die Klangwelt der Erde ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was in anderen Welten existiert. Es gibt viel mehr Töne als die, die wir Menschen kennen. Es gibt auch mehr Farben und mehr Arten von Licht. Es gibt ein Licht, das extrem hell ist, aber trotzdem nicht blendet.

All das ist auf unterschiedliche Arten zu erfahren. Es gibt mehr als nur die fünf Sinne, die uns Menschen zur Verfügung stehen, also Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Man kann seine Umgebung noch mit anderen biophysikalischen Organen wahrnehmen. Hier stoßen wir wieder auf dasselbe Problem. Was ich damit meine, kann ich leider nicht mit Worten ausdrücken, weil es dafür keine Worte gibt in den Sprachen der Erde.


 

Ich nenne ein letztes Beispiel, das mich besonders beeindruckt hat. In manchen Welten sind Pflanzen musikalisch. Wenn man sich zu ihnen hinabbeugt, kann man nicht nur ihren Duft riechen, sondern auch eine Melodie hören. Kleine Pflanzen wie Gänseblümchen verströmen meistens nur einen Ton, der an- und abschwillt. Einige Bäume hingegen sind in der Lage, ganze Sinfonien zu spielen. Trotzdem sind die Wiesen und Wälder von Stille erfüllt. Man hört diese Töne nur, wenn man signalisiert, dass man sie hören möchte.

Das, was ich euch eben schilderte, meine lieben Freunde, ist nur ein kleiner Ausschnitt der Phänomene, die man in anderen Realitätsrahmen erleben kann. Und ich habe noch gar nicht über die Wesen gesprochen, die in diesen Welten leben. Es gibt Wesen, die völlig anders sind als wir, und es gibt Wesen, die uns sehr ähnlich sind. Die menschliche Familie ist viel größer, als wir glauben. Aber das würde den Rahmen dieser Folge sprengen. Später mehr dazu. 

Fehlende Beweise

An dieser Stelle werden Skeptiker wahrscheinlich Folgendes einwenden: Konrad Pilger ist ein Spinner. Er kann diese Behauptungen doch gar nicht beweisen. Stimmt, kann ich nicht. Das sagte man lange Zeit auch über die Synästheten, die Farben und Klänge zugleich wahrnehmen. Man bezeichnete sie als Fantasten oder Wichtigtuer. Erst durch die Einführung der Kernspintomographie wurde nachgewiesen, dass bei Synästheten während des Musikhörens verschiedene Gehirnbereiche gleichzeitig aktiv sind. Die Kopplung der sinnlichen Wahrnehmung findet also tatsächlich statt.

Ähnlich wird man auch die fremden Universen behandeln, und das noch für eine sehr lange Zeit. Die Argumente lauten ungefähr so: Es ist sinnlos, sich damit zu beschäftigen, weil alle wissenschaftlichen Instrumente, die wir benutzen, Teil der vierdimensionalen Raumzeit sind. Wir können damit nicht aus diesem Universum hinausschauen. Deshalb wird man fremde Universen niemals nachweisen können. Man wird sie auch niemals besuchen können. Damit ist das Thema erledigt.


 

Diese Skeptiker und Evolutionsbremsen hat es schon immer gegeben. Zum Glück haben sich Leute wie Otto Lilienthal und die Gebrüder Wright nicht von ihnen beeindrucken lassen. Sonst müssten wir den Ozean heute noch mit Dampfschiffen überqueren. Selbstverständlich ist es möglich, andere Universen – genauer gesagt Realitätsrahmen – zu besuchen. Es findet auch ein reger Reiseverkehr zwischen den Welten statt.

Grundsätzlich bieten sich zwei Wege an: technische Reisen und Bewusstseinsreisen. Ich werde beide kurz erläutern. Beginnen wir mit Punkt eins, technische Reisen. Mit hochentwickelten Raumschiffen ist es möglich, schneller als mit Lichtgeschwindigkeit zu fliegen, man kann vorwärts und rückwärts durch die Zeit reisen, man kann sogar seitwärts durch die Zeit reisen. Was ich damit meine, werde ich in einer späteren Ausgabe erklären.

Ebenso ist es möglich, in andere Universen einzutauchen. Aber auch hier ist der Begriff Universum nicht ausreichend. Passender ist – wie schon gesagt – der Begriff Realitätsrahmen. Wenn man weiß, wie diese Rahmen organisiert sind, kann man sich an sie anpassen. Entscheidend sind hierbei zwei Faktoren: Vesmas und Gravitation. Wenn man sich auf diesen beiden Feldern gut auskennt, kann man jeden gewünschten Punkt in Raum und Zeit erreichen, und sogar Punkte, die sich nicht in Raum und Zeit befinden. Auch das werde ich später näher erläutern.


 

Die Menschheit wird solche Raumschiffe auch bekommen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Der Grund ist klar: Wir sind im Moment noch zu weit unten auf der Evolutionsleiter. Als Beispiel dient wieder die Ukraine. Wenn jemand wie Wladimir Putin eine solche Technologie in die Finger bekäme, würde er sie benutzen, um erst seine Nachbarländer zu erobern und danach die ganze Welt. Und wenn er mit dieser Welt fertig wäre, würde er die nächste angreifen. Doch zum Glück gibt es Kräfte im Universum, die dafür sorgen, dass die Wladimir Putins auf den bewohnten Planeten nicht zu stark werden.

Dieses Thema, die überlichtschnellen Raumschiffe, ist so kompliziert und umfassend, dass ich ihm mehrere Folgen von Blick in die Zukunft widmen werde. Das gilt auch für die zweite Möglichkeit, um sich durch Raum und Zeit zu bewegen, dem Reisen mit dem Bewusstsein. Das Thema werde ich in der nächsten Folge behandeln.

Zurück zu den eingangs gestellten Fragen: Ja, es gibt viele weitere Universen. Dabei handelt es sich um Ansammlungen von Energie, die von ihren Bewohnern unterschiedlich erlebt werden. Wir nehmen sie als Sterne und Planeten wahr. Es gibt nicht nur einen Big Bang, sondern viele. Innerhalb eines Universums gelten unterschiedliche Naturgesetze. Der Begriff Realitätsrahmen ist deshalb passender als der Begriff Universum. Mit technischen Mitteln oder mit dem Bewusstsein kann man fremde Realitätsrahmen erkunden.

Ich werde auch in Zukunft von meinen Reisen in fremde Realitätsrahmen berichten. Aber für heute haben wir genug. Wieder einmal sage ich: Danke für eure Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger

Mittwoch, 28. September 2022

Manuskript zu Podcast Folge 13: Die Welt der Träume. Mein Hörbuch.

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer dreizehn. Heute mache ich ein bisschen Werbung für mich selbst und ich werde viele Informationen zu einem Thema geben, zu dem noch nicht viel bekannt ist. Ich spreche von der Welt der Träume.

Vor kurzem ist mein erstes Hörbuch erschienen. Das heißt, ich habe den Text dazu geschrieben, vertont wurde es von Gregor Schweitzer von der GM Factory. Ihr könnt es kostenlos bei YouTube hören. Der Titel lautet: Die Juwelen von Xahnos.


 

Schnell ein paar Worte zum Inhalt. Ein Mann namens Leo erwacht aus einem lebhaften Traum. Er erinnert sich an einen Kampf, den er gegen einen Zauberer geführt hat. Sein Ziel war es, dem Zauberer einen Edelstein abzunehmen, um ihn einer unbekannten Frau zu schenken. Der Traum war aufregend, trotzdem beachtet Leo ihn nicht weiter. Das ändert sich Minuten später, als er sich an seinen Schreibtisch setzt. Denn dort findet er unter einem Stück Papier genau jenen Edelstein, den er dem Zauberer gestohlen hat.

Die Geschichte ist hochgradig mit Symbolen aufgeladen. Eines davon ist der Edelstein, der seinen Weg aus der Traumwelt in die reale Welt gefunden hat. Grundsätzlich muss man sagen, dass die Ebene der Träume kaum erforscht ist. Es geschieht dort sehr viel mehr, als sich die meisten Menschen vorstellen können. Wenn wir mehr darüber wüssten, hätten wir weit weniger Probleme auf unserem Planeten.

 


Träume werden oft als Spiegel der Psyche bezeichnet. Das sind sie unter anderem auch. Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass Träume dazu dienen, die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten. Bis zu einem gewissen Grad können sie dabei helfen, psychische Spannungen aufzulösen und damit zu unserer geistigen Gesundheit beitragen. Das ist prinzipiell richtig, beschreibt aber nur einen sehr kleinen Teil der Funktionen unserer Traumwelt. In Wirklichkeit ist alles viel größer, bedeutender und aufregender.

Der Kardinalfehler, den unsere Wissenschaftler machen, ist wieder einmal der, dass sie glauben, nur die materielle Welt würde existieren, also die, die sie anfassen, messen und beschreiben können. Tatsächlich existiert sehr viel mehr. Es gibt unendlich viele Welten, und viele von denen haben eine Verbindung zu unserer physikalischen Welt. 

Systematik der Träume

Zunächst einmal sollte man die verschiedenen Arten der Träume aufzählen. Es bieten sich diverse Kategorien an. Ich unterscheide Träume danach, wer daran beteiligt ist, welche Funktionen sie haben und ob sich die Traumwelten von uns gestalten lassen oder nicht.

Erstens: individuelle Träume und kollektive Träume

Individuelle Träume werden nur von einer Person erlebt. Dazu zählt der bereits erwähnte Spiegel der Psyche. Gleich verrate ich mehr zu diesem Thema.

Kollektive Träume sind der Wissenschaft heute völlig unbekannt, dabei haben sie einen großen Einfluss auf unsere Gesellschaft. Das Meiste von dem, was wir in unserer physischen Welt erleben, wird auf der Traumebene vorbereitet. Ich gebe dazu zwei Beispiele: die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjet Union. Beides waren Massenträume, die von Millionen Menschen geträumt wurden, bevor die Ereignisse in unserer Welt in Erscheinung traten. Die Motivation war in beiden Fällen vergleichbar.


Seit langer Zeit schon träumen Menschen von einer idealen Gesellschaft. Für die meisten bedeutet es, ein Höchstmaß von Freiheit und Gerechtigkeit zu erleben und dabei keine wirtschaftlichen Sorgen zu haben. Man wünscht sich genug zu essen, Kleidung, ein Dach über dem Kopf, eine sinnvolle Arbeit und eine gute Ausbildung für die Kinder.

Die Wege dazu waren höchst unterschiedlich. In Nordamerika entschied man sich für den Kapitalismus, in Russland für den Kommunismus. Im ersten Fall hat das Experiment recht gut funktioniert, weshalb es bis heute andauert. Im zweiten Fall hat es schlecht funktioniert, weshalb es längst beendet wurde.

Die Massenträume werden von all den Menschen geträumt, die die reale Welt später erleben wollen. Dazu treffen sie sich in einer wahrscheinlichen Welt, das heißt in einem Universum, das eine schwache Form von Realität besitzt. Dort werden Vorschläge gemacht und es wird darüber diskutiert, ähnlich wie in unseren politischen Debatten. Die Umsetzung in unserer realen Welt bleibt meist weit hinter den Idealbildern zurück. Trotzdem sind solche Massenträume von enormer Bedeutung. Ohne sie würden wir immer noch in der Steinzeit leben. 

Träume sind physikalische Universen

In unserem nächtlichen Schlaf sind Massenträume die Ausnahme. Viel öfter erleben wir Individualträume, die auf eine Person beschränkt sind. Unsere heutigen Wissenschaftler glauben, dass sich Träume nur im Kopf des Schlafenden abspielen. Das ist ein kolossaler Irrtum, der wieder einmal zeigt, wie primitiv wir sind, wie wenig wir von der Wirklichkeit wissen. Tatsächlich ist es so, dass jeder Traum ein eigenes kleines Universum bildet. Grundlage sind auch hier die Vesmas. Regelmäßige Hörer dieser Reihe kennen den folgenden Satz bereits auswendig, aber ich muss ihn noch einmal wiederholen, weil immer wieder neue Leute hinzukommen: Vesmas sind winzig kleine Energieeinheiten, aus denen der Raum, die Zeit und die Materie bestehen.


Mit den Vesmas werden unser physikalisches Universum geformt – also die Ebene, auf der ihr jetzt diese Worte hört – und sämtliche Traumwelten. Die Traumwelten sind ebenso vierdimensional wie die reale Welt, sie besitzen Raum, Zeit und Materie. Allerdings sind sie weniger massiv. Traumgebilde besitzen ein geringes Gewicht und sie erzeugen eine schwache Gravitation.

Daraus ergeben sich eine Reihe interessanter Schlussfolgerungen. Beispielsweise besteht das, was von uns im nächtlichen Traum geschaffen wird, auch noch nachdem wir bereits aufgewacht sind. Es hört niemals auf zu existieren. Energie ist unzerstörbar. Vesmas sind stabil, sie behalten ihre Form. Es sei denn, sie werden auf bewusste Weise umgestaltet.

Die größte Herausforderung, vor der die heutige Menschheit steht, ist nicht der Klimawandel, nicht das Artensterben und auch nicht die Corona-Pandemie. Sondern zu erkennen, dass zu jeder materiellen Welt immer auch unzählige wahrscheinliche Welten gehören, die nicht materieller Natur sind. In diesen Welten sind die Schlüssel zur Lösung der eben genannten Probleme enthalten.

Ein gigantisches Potenzial

Das bringt mich zu der zweiten Kategorie der Träume: die Unterscheidung nach ihrem Inhalt. In diesem Beitrag beschränke ich mich auf fünf Arten von Träumen. Erlebnisträume, Heilträume, Zukunftsträume, Kommunikationsträume und Reiseträume. Im Folgenden werde ich die Traumarten näher erklären.

Punkt 1. Erlebnisträume:

Zu Anfang sprach ich davon, dass Träume der Spiegel der Psyche sind, mit denen wir die Ereignisse des Tages aufarbeiten. Hierbei handelt es sich um Erlebnisträume. Sie sind die Art von Träumen, die am häufigsten vorkommen. Ein typisches Beispiel ist die Klärung von Streitereien. Angenommen, wir erleben einen Konflikt mit einem Familienangehörigen oder einem Kollegen, der uns emotional belastet. Dann ist es nicht ungewöhnlich, dass wir im nächtlichen Traum den Streit noch einmal nachspielen, entweder sehr realistisch, mit den echten Personen, oder abstrakt, indem wir Symbole benutzen.


Ein beliebtes Traumsymbol ist der König, der für einen autoritären Vater oder Chef steht. Wenn wir den König von seinem Thron stoßen, lösen wir dadurch unsere Wut auf oder wir heilen die psychische Verletzung, die wir in dem Streit erlitten haben. Die Grenze zwischen Erlebnisträumen und Heilträumen ist fließend. Mehr zum Thema Selbstheilung erfahrt ihr gleich unter Punkt zwei.

Die Erlebnisträume sind sehr viel komplexer und bedeutsamer, als es sich die heutigen Wissenschaftler vorstellen. Es ist sogar möglich, Traumfiguren zu erschaffen, die eine eigene Identität und sogar ein eigenes Bewusstsein besitzen. Auch das werde ich gleich anhand eines Beispiels erklären. 

Ausleben aller Wünsche

Viele Menschen begeistern sich für Musik. Sie hören sie gerne beim Frühstück oder beim Autofahren, sie singen den Text mit oder trommeln mit den Fingern auf den Tisch oder das Lenkrad. Nicht wenige träumen davon, selbst eine Karriere als Musiker zu machen. Es gibt aber eine Reihe von Gründen, die dagegen sprechen. Berufsmusiker kann nur werden, wer echtes Talent besitzt. Außerdem muss man viel üben, was eine Menge Zeit und Energie erfordert. Abschreckend ist auch, dass die meisten Musiker nicht viel Geld verdienen. Nur sehr wenige Künstler werden reich und berühmt.

Aber es gibt eine Alternative: die Musikkarriere im Traumreich. Die Gesamtpersönlichkeit jedes Menschen strebt danach, sich selbst zu erfahren – und zwar in jeder möglichen Facette. Es ist nicht entscheidend, wo die Erfahrungen gemacht werden, ob in einer realen Welt, einer wahrscheinlichen Welt oder einer Traumwelt. Aus der Sicht des Gesamtselbst ist jede Erfahrung gleichermaßen wertvoll. Manchmal werden Erlebnisse aus nächtlichen Träumen sogar höher eingestuft als solche, die wir in der realen Welt machen.

Die Traumwelt bietet einige unbestreitbare Vorteile. Gedanken und Gefühle werden dort unmittelbar erfahren, sie werden sofort umgesetzt, ohne zeitliche Verzögerung und sie werden nicht verfälscht oder abgemildert, etwa durch die Mitwirkung anderer Menschen. In der individuellen Traumwelt macht man alles selbst, weshalb das Ergebnis zu hundert Prozent authentisch ist. In der Welt hingegen, in der ihr jetzt diese Worte hört, ist jeder Mensch nur ein Mitschöpfer. Perfekte Harmonie zum Beispiel kann man in der realen Welt nicht erfahren, weil immer jemand auftaucht, der die Harmonie stört, etwa durch Lärm, unfreundliche Worte oder aggressives Verhalten. In Träumen hingegen kann man alle negativen Einflüsse außen vor halten. Das ist einer der Gründe, weshalb wir morgens meistens gut erholt aufwachen.

Die Schöpfungen in Erlebnisträumen können sehr komplex werden. Sie sind eigenständige Universen, die teilweise von echten Lebewesen bevölkert werden. Jetzt zu einem konkreten Beispiel. Angenommen, ihr erschafft einen Folkmusiker. Der Mann oder die Frau schnallt sich eine Gitarre um, tritt auf eine Bühne und singt vor einem kleinen Publikum. Nach fünf Liedern ist das Programm beendet, das Publikum spendet Applaus und fordert eine Zugabe. Ihr spielt noch ein weiteres Lied, danach gehen alle nach Hause und ihr erwacht aus eurem Traum.

 

Jetzt könnte man denken, dass die Sache für immer vorbei ist. Ihr steht auf, setzt euch an den Frühstückstisch, hört Musik und schenkt euch eine Tasse Kaffee ein. Der Folkmusiker existiert nicht mehr, weil ihr den Traum bereits vergessen habt. Irrtum! Energie kann nicht zerstört werden. Alles existiert für immer. Der Musiker aus eurem Traum lebt noch immer, ebenso das Publikum. Auch der Konzertsaal steht noch in der Traumwelt. Die gesamte Szenerie wurde aus Vesmas erschaffen, deshalb wird sie in alle Ewigkeit fortbestehen. Es sei denn, ihr kommt zurück und verändert die Personen oder das Gebäude. 

Parallele Persönlichkeiten

In meiner Kurzgeschichte Die Juwelen von Xahnos entdeckt ein Mann, dass er eine weitere Persönlichkeit besitzt, die in seinen Träumen lebt. Das ist nicht ungewöhnlich, viele Menschen besitzen solche Traumgeschwister. Der erwähnte Musiker gehört dazu. Es ist nicht übertrieben, wenn man sagt, dass es sich dabei um eigenständige Lebewesen handelt. Sie setzen ihre Leben fort, auch wenn wir nicht von ihnen träumen.

Trotzdem können wir den Faden jederzeit wieder aufnehmen. Wenn ihr wollt, könnt ihr in der nächsten Nacht wieder in die Rolle des Folkmusikers schlüpfen. Vielleicht möchtet ihr das nächste Konzert geben, vielleicht möchtet ihr den Musikstil ändern, etwa in Heavy Metal, Schlager oder Klassik. Ihr könnt euch aber auch mit etwas anderem beschäftigen und den Musiker erst nach zehn Jahren unserer Zeit wieder besuchen, um euch erneut mit ihm zu vereinigen. Alles ist möglich.


Das gleiche Prinzip gilt natürlich auch für Alpträume. Wenn ihr nachts ein Monster erschafft, lebt es ebenso nach dem Erwachen weiter. Eine Gefahr geht davon jedoch nicht aus. Ich sagte ja bereits, dass Energie nicht zerstört werden kann – aber man kann sie verändern. Jedes Monster verwandelt sich in ein harmloses Geschöpf, wenn der Träumer es möchte. Der Gedanke daran reicht schon aus. 

Punkt zwei: Heilträume

Erkrankungen oder Verletzungen der Psyche sind genauso physikalisch oder materiell wie die des Körpers. Wie immer sind Vesmas die Grundlage. Aus diesen winzig kleinen Energieeinheiten besteht die gesamte Materie, die sichtbare ebenso wie die unsichtbare. Wenn wir uns den Arm brechen, sehen wir den Bruch auf dem Röntgenschirm.

Eine psychische Verletzung können wir derzeit noch nicht mit technischen Mitteln abbilden. Spätere Generationen werden dazu in der Lage sein. In Folge zehn dieser Reihe habe ich über die Zukunft der Medizin gesprochen. Darin stellte ich die sogenannte Aura-Waage vor, mit der man die psychische Verfassung eines Menschen sehen kann, und ich erklärte einige Heilmethoden. 

Planen und Umsetzen

Besonders wichtig ist das bildliche Vorstellen des Heilungsprozesses. Das kann und sollte man jeden Tag tun, und zwar mit dem Tagesbewusstsein, das jetzt diesen Beitrag hört. Beispiel: Ihr seid an Krebs erkrankt. Stellt euch die mutierten Zellen als Seifenblasen vor, die sich langsam in eurem Körper ausbreiten. Plötzlich erscheinen ein paar Kinder und bringen die Seifenblasen zum Platzen, indem sie schreien und herumtoben. Der Krebs verschwindet allmählich. Diese Methode ist im Traum sogar noch effektiver, weil das Ergebnis sehr schnell sichtbar ist.


Aber auch in diesem Fall gilt: Wer ernsthaft erkrankt ist, sollte einen Arzt aufsuchen. Die hier vorgestellten Methoden sind nur eine Ergänzung zur Schulmedizin.

Punkt drei: Zukunftsträume.

Der Übergang zwischen Heilträumen und Zukunftsträumen ist fließend. Bei dieser Art von Träumen planen wir das, was nach unserer Zeitvorstellung in der Zukunft liegt. Streng betrachtet ist der Begriff Zukunft falsch, denn so etwas gibt es nicht. Bereits in Folge acht dieser Reihe habe ich das wahre Wesen der Zeit ausführlich erklärt. Hier eine kurze Zusammenfassung.

Das Symbolbild vom Pfeil der Zeit, das viele Menschen vor Augen haben, ist falsch. Die Zeit fließt nicht, sie bewegt sich nicht von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Es gibt nur einen großen Moment, und der ist immer. Besser ist es, wenn wir uns die Zeit als einen Baum vorstellen, der in alle Richtungen wächst. Er besitzt unendlich viele Äste, und wir haben immer die Möglichkeit, von einem zum anderen zu wechseln.


Das ist es, was in Zukunftsträumen passiert. Wir erschaffen einen neuen Ast der Zeit. Kommen wir noch einmal zu dem Heiltraum zurück. Tagsüber seid ihr vielen negativen Einflüssen ausgesetzt. Ihr hört zum Beispiel Geschichten über andere Menschen, die dieselbe Krebsart hatten und daran gestorben sind. Oder ihr geht in einem Krankenhaus über die Krebsstation und seht Patienten, die schwer leiden, denen die Haare ausgefallen sind und die extrem abgemagert sind. Damit scheint euer Weg vorgezeichnet zu sein. Auf diesem Ast am Baum der Zeit werdet ihr an Krebs sterben. 

Die nächtlichen Träume bieten euch die Möglichkeit, einen anderen Ast zu erschaffen. Wie bereits erwähnt, stellt ihr euch die Krebszellen als Seifenblasen vor, die von Kindern zum Platzen gebracht werden. Damit erschafft ihr eine alternative „Zukunft“. Das funktioniert auch mit vielen anderen Dingen. Wenn ihr finanzielle Sorgen habt, dann solltet ihr nicht jeden Tag an eure leere Geldbörse denken und euch darüber beklagen, wie teuer alles geworden ist.

Besser ist es, vom Wohlstand zu träumen – am Tag und in der Nacht. Die nächtlichen Träume sind besonders effektiv, weil man dort die negativen Einflüsse abstellen kann. Eine Luxusvilla ist nicht nur ein Traumsymbol, wie der bereits erwähnte König, den man von seinem Thron stürzen möchte. Die Villa kann auch ein Entwurf für eine bessere Zukunft sein. Wichtig ist, dass man daran glaubt, dass man es sich möglichst lebhaft vorstellt und dass man es oft wiederholt. 

Die multidimensionale Persönlichkeit

Punkt vier: Kommunikationsträume.

Diese Art von Träumen stößt heute auf besonderes Unverständnis, weil sich die Menschheit auf einer sehr niedrigen Evolutionsstufe befindet. Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie in der Traumwelt Parallelpersönlichkeiten besitzen wie etwa den Folksänger, den ich vorhin erwähnte. Sie wissen auch nicht, dass dasselbe Prinzip in der realen Welt gilt. Alle Menschen leben mehr als nur einmal auf diesem Planeten. Wir alle werden viele Male geboren und sterben viele Male. Der Begriff Wiedergeburt ist aber nicht korrekt, weil die Zeit nicht vergeht. Alles geschieht innerhalb des einen großen Moments.

 


Deshalb ist auch in diesem Fall der Begriff Parallelpersönlichkeit zutreffend. Man kann aber ebenso gut von Personen sprechen. Alle zusammen ergeben die Gesamtperson, die jeder von uns ist. In einer späteren Folge vom Blick in die Zukunft werde ich die Gesamtperson näher erklären.

Im nächtlichen Traum hat man die Möglichkeit, sich selbst zu begegnen und Erfahrungen auszutauschen. Ich gebe ein ganz banales Beispiel: Wenn man in dieser realen Welt nicht schwimmen kann oder vielleicht sogar Angst vor dem Wasser hat, kann man eine Parallelpersönlichkeit um Hilfe bitten. Mit der würde man sich an einem Traumstrand treffen und dort Schritt für Schritt das Schwimmen erlernen und die Scheu vor dem Wasser verlieren. Diese Methode ist bereits viele Male praktiziert worden.

Aus der Tatsache, dass jeder Mensch viele Leben auf der Erde lebt, ergibt sich eine weitere interessante Schlussfolgerung. Wir alle leben ewig. Der Tod ist nicht das Ende, sondern nur der Übergang in eine andere Welt. Daraus entsteht zwangsläufig die Frage, wo sich die Toten befinden? Die Antwort lautet: In einer jenseitigen Welt, die von uns Lebenden nicht betreten werden kann. Es besteht aber die Möglichkeit, „tote“ Menschen – tote in Anführungszeichen – in unseren nächtlichen Träumen zu treffen. Jedoch nur, sofern diese auch dazu bereit sind.


Damit aber nicht genug, es wird noch verrückter. In der Reihe Blick in die Zukunft habe ich bereits mehrfach vom Leben auf anderen Planeten gesprochen. Es gibt eine große Anzahl außerirdischer Zivilisationen, die sich auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen befinden. Einige Wesen mit einem hohen Bewusstsein sind daran interessiert, mit uns zu kommunizieren. Das tun sie auf unterschiedlichen Wegen, unter anderen auch dadurch, dass sie uns in unseren Träumen besuchen. Wer dazu bereit ist, kann lange und intensive Gespräche mit diesen Wesen führen.

An dieser Stelle drängt sich eine extrem wichtige Frage auf. Woran erkennt man, ob man im Traum einen Außerirdischen, einen Toten oder eine Parallelpersönlichkeit trifft, oder ob es sich um ein Symbol handelt, das man im Rahmen eines Erlebnistraumes selbst geschaffen hat? Es gibt einen einfachen Trick. Wenn man versucht, diese Person mithilfe seiner Gedanken in etwas anderes zu verwandeln – etwa in einen Stuhl oder in eine Kokosnuss – dann hat man ein Symbol vor sich. Wenn die Person aber stabil bleibt, handelt es sich um ein echtes, fremdes Wesen, das man nicht selbst erträumt hat.


Voraussetzung hierfür ist allerdings ein starkes Traumbewusstsein, das man nur durch intensives Training erlangen kann. Viele Menschen haben das bereits getan und ihre Erfahrungen unter dem Begriff Luzides Träumen zusammengefasst. Beim luziden Träumen weiß der Schlafende, dass er träumt und er kann die Inhalte seines Traumes bewusst steuern. Wer an dieser Technik interessiert ist, sollte sich eines der vielen guten Bücher besorgen, die zu dem Thema erschienen sind.

Punkt fünf: Reiseträume.

Das luzide Träumen kann man auch dazu benutzen, um an echte Orte zu reisen. Der Begriff Echt muss jedoch näher erläutert werden. Die reale Welt, in der ihr jetzt diese Worte hört, ist nur eine Schnittmenge aus den Projektionen, die von all denen hervorgebracht werden, die daran teilnehmen – also alle Menschen, Tiere, Pflanzen und scheinbar tote Gegenstände. Anders ausgedrückt: Alles ist Psychologie. Alles besteht aus Gedanken und Gefühlen, die stark genug sind, um sich als Materie zu manifestieren.


Das heißt, es besteht auch eine Vorstufe zu dieser Welt, in der Gedanken und Gefühle latent vorhanden sind und noch nicht zu fester Materie geworden sind. Und diese Welt kann man besuchen. In meiner Geschichte Die Juwelen von Xahnos reist der Held unter anderem an den Times Square in New York und hält sich dort längere Zeit auf. Diese Orte kann grundsätzlich jeder Mensch erreichen. Aber auch Reiseträume erfordern ein langes und intensives Training. Es ist sogar möglich, fremde Planeten zu besuchen und sich dort ein bisschen umzuschauen. Das allerdings ist die hohe Kunst des Träumens, die nur von wenigen beherrscht wird. 

Träume sind manchmal echte Reisen

Diese fünf Traumarten kann man auch nach den Kriterien der dritten Kategorie unterscheiden, die ich eingangs erwähnte: gestaltbare Traumwelten und stabile, reale Welten. Die ersten drei Traumarten - Erlebnisträume, Heilträume und Zukunftsträume - gehören zur ersten Gruppe. Die Umwelten und die Personen, die darin erscheinen, wurden von uns geschaffen und können jederzeit verändert werden.

Die letzten beiden Traumarten - Kommunikationsträume und Reiseträume - gehören teilweise oder ganz zur zweiten Gruppe, den stabilen, realen Welten. Die verstorbenen Menschen und die Außerirdischen, denen wir manchmal in unseren Träumen begegnen, wurden nicht von uns erschaffen, sie sind keine Traumsymbole, sondern eigenständige Lebewesen. Die Länder und die fremden Planeten, die wir manchmal besuchen, sind ebenfalls keine Produkte unserer Fantasie, sondern existieren als eigenständige Orte.

 


Abschließend möchte ich noch eine Bemerkung machen, die sich ebenfalls auf mein Hörbuch bezieht. Gegen Ende der Geschichte kommt es zu einem Crossover. Der Held dringt in eine andere Kurzgeschichte ein, die von dem Schriftsteller Algernon Blackwood geschrieben wurde. Ihr Titel lautet Die Weiden, sie stammt aus dem Jahr 1907. Während eines kurzen Augenblicks sieht mein Held am Himmel eine Vielzahl von Personen, die auf den Ort des Geschehens – eine Insel in der Donau – herabschauen. Dabei handelt es sich um die Leser, die bis heute die Geschichte gelesen haben und es in Zukunft tun werden. Der Held hat dabei das Gefühl, dass all diese Menschen die eigentlichen Schöpfer der Donauinsel sind, dass sie den Ort und die Personen mit Energie ausstatten.

Und genau so ist es auch. Auf diese Weise entstehen Universen. Unsere Wissenschaftler glauben heute, dass das Universum mehr oder weniger zufällig durch den Urknall entstanden ist. Das ist falsch. Ein Universum wird immer von denjenigen erschaffen, die darin leben wollen, die darin ihre Erfahrungen machen wollen. Das geschieht außerhalb von Raum und Zeit, mehr noch, Raum und Zeit sind die Produkte einer absichtsvollen Konstruktion. Mehr dazu erfahrt ihr in einer späteren Folge von Blick in die Zukunft.

Ich wiederhole noch einmal den Namen meines Hörbuchs: Die Juwelen von Xahnos von Konrad Pilger. Ihr könnt es kostenlos hören auf dem Kanal der GM Factory. Vorgelesen wurde es in brillanter Weise von Gregor Schweitzer.

Für heute sage ich mal wieder: Danke für eure Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht

Euer Konrad Pilger.