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Donnerstag, 28. April 2022

Lebensweisheit: Von der Dunkelheit ins Licht

 


In einigen Ländern herrscht noch immer Dunkelheit, Menschen sind in einer Spirale aus Angst und Wut gefangen. Wir sollten nicht den Fehler machen, uns über sie zu erheben, mit dem Finger auf sie zu zeigen und sie zu verfluchen. Besser ist es, ihnen zu helfen. Der Weg ins Licht ist oft mühsam. Manchmal reicht es schon, ein paar kleine Tipps zu geben.   

Mittwoch, 27. April 2022

Manuskript zu Podcast Folge 9: Ist der Pazifismus am Ende? Mehr über die Machtpyramide

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zur Ausgabe Nr. 9 von Blick in die Zukunft. Heute spreche ich über den Militarismus und über die Machtpyramide, zwei Themen die sind eng miteinander verknüpft sind. Ich zeige aber auch eine Alternative auf, die nicht neu ist und sich bereits in vielen Gesellschaften bewährt hat. Anlass für diese Sendung ist einmal mehr der Krieg in der Ukraine. Täglich sehen wir Bilder aus den umkämpften Regionen, wir sehen Explosionen, zerstörte Häuser und rollende Panzer. Aufgrund dieser Eindrücke fordern viele Menschen, dass wir uns auf die Seite der Ukraine stellen sollen, wir sollen Waffen und Munition liefern, auch schwere Kriegswaffen wie Panzer und Flugzeuge. Außerdem sollen wir unsere eigene Armee aufrüsten und vergrößern, wir sollen neue Waffen entwickeln und an unsere Verbündeten liefern.

 


Nicht wenige Zeitgenossen behaupten sogar, dass der Pazifismus gescheitert ist, dass eine neue Phase des Kalten Krieges anbrechen würde, dass mit China eine neue aggressive Supermacht die Bühne betreten hätte und dass wir uns auf ein neues Wettrüsten gefasst machen sollten. Als Begründung dafür wird oft die Natur des Menschen genannt. Der Mensch ist angeblich schlecht, er sucht immer nur seinen Vorteil und versucht, andere zu beherrschen. Jeder von uns ist ein potenzieller Mörder, die Zivilisation ist nur ein dünner Firnis, darunter lauert die Barbarei. Konflikte und Kriege gehören nun mal zum Leben dazu. Daran kann man nicht ändern, es wird immer so weitergehen. Auch in der Zukunft werden die Menschen noch Kriege führen, nur mit besseren Waffen als heute.

Diese Haltung ist absoluter Blödsinn. Sie zeugt von einem totalen Unverständnis der Dinge. Viele Menschen glauben, dass nur das existiert, was man sinnlich wahrnehmen kann, also das, was man sehen, hören und anfassen kann und wovon andere Menschen berichten. Das ist ein gewaltiger Irrtum. Es existiert sehr viel mehr. Auch Dinge, die für uns nicht sichtbar sind, die sich scheinbar noch nicht ereignet haben, existieren bereits. Auch potenziell vorhandene Welten besitzen eine Form von Realität.

 


Anders ausgedrückt: Der Baum der Zeit besitzt eine gewaltige Größe. In der Folge Nummer acht von Blick in die Zukunft habe ich das Wesen der Zeit erklärt. Kurz zusammengefasst: Die Zeit vergeht nicht, alle Zeit ist jetzt. Es gibt nur einen großen Moment, von dem wir jedoch nur einen kleinen Ausschnitt wahrnehmen. Unser Blick reicht bis zum Horizont, unser Zeitgefühl beschränkt sich auf die gefühlte Gegenwart. Trotzdem existiert auch der Raum hinter dem Horizont, so wie auch die Millionen Jahre unserer Zukunft jetzt schon existieren.

Große und kleine Äste

Aus dem Baum der Zeit wachsen unendlich viele Äste, aber auf nur sehr wenigen finden Kriege statt. Sie sind relativ klein und unbedeutend. In unser Zahlensystem übersetzt: Die Phase der Kriege wird nur wenige Jahrtausende umfassen, sie ist schon fast beendet. Danach werden Millionen Jahre des Friedens folgen, in denen es zu einer heute unvorstellbaren Blüte der Zivilisation kommen wird. Wir sind bereits auf dem Weg dorthin. Die Anzahl der Konfliktherde hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich reduziert, wir führen seltener Kriege, und auch die Zahl der Opfer hat sich reduziert – obwohl natürlich jedes Opfer eines zu viel ist.

Auch die politische Situation hat sich entspannt. Es gibt heute weniger Diktaturen als im zwanzigsten Jahrhundert. Natürlich herrschen in vielen Staaten noch undemokratische Verhältnisse, Menschenrechte gelten nur eingeschränkt, es mangelt an Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit – aber die Tendenz zeigt eindeutig nach oben.


Auch in Russland hat sich einiges zum Besseren entwickelt, obwohl es nicht leicht zu erkennen ist. Das größte Land der Erde wird im Moment noch von einer Bande von Dinosauriern beherrscht, die viel Lärm machen und große Schäden anrichten. Ihr alle wisst, wer der Anführer der Dinosaurier ist: Wladimir Putin. Er stammt aus einer anderen Epoche. Putin ist in der Sowjetunion aufgewachsen und hat sich bis heute nicht von ihr gelöst. Er träumt noch immer von imperialer Größe, er will der Anführer einer Supermacht sein. Kleinere Länder sollen sich ihm unterordnen, wenn es nötig ist, führt er auch Kriege, um seine Ziele zu erreichen.

Aber daneben gibt es auch ein anderes, ein besseres Russland. Die jungen Leute sind nach dem Fall des Eisernen Vorhangs aufgewachsen. Sie haben die Freiheit kennengelernt, sie haben Verbindungen in alle Welt geknüpft. Sie wollen nicht in die Sowjetunion zurückkehren, weil das ein Rückschritt für sie wäre. Deshalb haben viele junge Leute Russland bereits verlassen, andere befinden sich in der inneren Emigration. Sie warten nur darauf, dass das System Putin zusammenbricht und ein demokratisches Russland entsteht.

Das System des Schreckens

Heute haben wir den Eindruck, dass Putin fest im Sattel sitzt, dass er ein starker und mächtiger Führer ist, doch das ist ein Denkfehler. Gewalt ist immer ein Zeichen von Schwäche. Putin braucht einen riesigen Staatsapparat, um Russland zu beherrschen. Aber all die Geheimdienstleute, die Polizisten, die Juristen und Journalisten, die ihm zuarbeiten, machen nur einen kleinen Teil des Volkes aus. Davon abzuleiten, dass die Russen schlecht sind, oder dass sogar der Mensch an sich schlecht ist, wäre ein totaler Irrtum. Der Teil ist nicht das Ganze.

Dann stellt sich aber die Frage, warum es trotzdem zum Krieg in der Ukraine gekommen ist. Die Antwort ist ganz leicht: Weil wir uns immer noch in einem frühen Stadium der Entwicklung befinden. Wir sind primitiv. Ein Indikator dafür ist die Machtpyramide, an die immer noch viele Menschen glauben. Diese Gesellschaftsform hat es Putin ermöglicht, die Macht zu ergreifen und seine Verbrechen zu begehen.


Das System ist einfach zu durchschauen. Oben sitzt ein Mann, der die Fäden in der Hand hält. Er besitzt viel Macht und Geld, er glaubt, dass er sich alles erlauben kann. Aufgrund seiner Position ist er unangreifbar, er fürchtet weder Kritiker noch Staatsanwälte. Unter ihm befinden sich viele weitere Stufen der Machtpyramide: Präsidenten, Minister, Abgeordnete, Oligarchen, Generäle, Admiräle, Direktoren usw. Ganz unten stehen die einfachen Bürger, bzw. die gemeinen Soldaten. Sie besitzen keine Titel, keine Macht und keine Reichtümer.

Der Krieg in der Ukraine wurde einzig und allein von einem Mann begonnen: Wladimir Putin. Er fühlte sich von der Nato bedroht, er wollte das Sowjetreich wieder auferstehen lassen. Deshalb gab er den Befehl zum Angriff. Die Militärkolonnen setzten sich in Bewegung, Flugzeuge warfen Bomben ab, Zivilisten flohen aus ihrer Heimat.

Für uns ist das alles schwer nachvollziehbar, aber wir schauen ja auch von außen auf die Geschehnisse. Aus der inneren Perspektive betrachtet, bietet die Machtpyramide scheinbar einige Vorteile. Diejenigen, die oben stehen, haben nichts zu befürchten. Die Kinder der Oligarchen ziehen nicht in den Krieg. Sie leben in Luxusvillen im Ausland, wo sie garantiert von keiner Bombe getroffen werden. Die Oligarchen selbst wittern eine Chance, noch reicher zu werden. Nach dem Krieg möchten sie die Ukraine unter sich aufteilen, möchten die Stahlwerke, die Kohlegruben und die riesigen landwirtschaftlichen Betriebe übernehmen. Die Offiziere der Armee sehen eine Chance auf Ruhm und Ehre, sie wollen sich Orden an die Brust heften lassen und innerhalb der Pyramide noch weiter aufsteigen.


Und die einfachen Soldaten? Sie haben die Möglichkeit, ihre niederen Instinkte auszuleben. Sie dürfen morden, rauben und vergewaltigen, ohne dafür die Konsequenzen tragen zu müssen. Wenn sie doch mal angeklagt werden, berufen sie sich auf den Befehlsnotstand. „Die Anweisungen kamen von oben. Wir hatten keine Wahl, wir mussten sie ausführen. Hätten wir uns geweigert, hätten uns schlimmste Strafen gedroht.“ Diese Ausrede kennt man auch in Deutschland. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs wurde sie  millionenfach benutzt.

                                  Der NS-Staat - Machtpyramide in ihrer schlimmsten Form  

Ähnlich funktioniert es an der Spitze der Pyramide. Albert Speer war im Dritten Reich einer der Hauptkriegsverbrecher. Nach dem Krieg hat er behauptet, er hätte nichts von den Massenmorden gewusst. Albert Speer, der Reichsminister für Bewaffnung und Munition, stand so weit über den Dingen, dass er angeblich nicht bemerkte, was unter ihm an der Basis der Pyramide geschah.

Das ist eines der wesentlichen Merkmale der Machtpyramide: die organisierte Verantwortungslosigkeit. Jeder hat zwar eine Aufgabe und einen Posten innerhalb der Pyramide, trotzdem trägt niemand Verantwortung für sein Handeln. Schuld sind immer die anderen.

Dieses Prinzip gilt in abgeschwächter Form auch in demokratischen Ländern. Angela Merkel hat während ihrer Kanzlerschaft Deutschland abhängig gemacht von Energieimporten aus Russland. Als der Krieg in der Ukraine begann, war unser Land beinahe handlungsunfähig. Hätten wir sofort einen Importstopp verhängt, wäre die Wirtschaft bei uns zusammengebrochen. Die Hauptschuld an dieser gefährlichen Lage trägt Angela Merkel.

 

Es gab mit Sicherheit auch mahnende Stimmen in der damaligen Pyramide, doch sie konnten nichts bewirken. Ein einfacher Mitarbeiter, z.B. aus dem Wirtschaftsministerium, hätte keine Chance gehabt, zur Bundeskanzlerin vorzudringen und ihr seine Argumente vorzutragen. Merkel war umgeben von Ja-Sagern, die nicht wagten ihr zu widersprechen. Die wenigen Merkel-Kritiker, z.B. Friedrich Merz, wurden schnell von ihr beseitigt. So etwas geht nur, wenn man an der Spitze einer Pyramide steht. 

Das System des Ausgleichs

In einer hoch entwickelten Gesellschaft wäre so etwas nicht möglich. Dort gibt es keine Machtpyramiden. Alle stehen auf gleicher Höhe, niemand besitzt mehr Macht als ein anderer. Wenn dort jemand wie Wladimir Putin versuchen würde, einen Krieg gegen die Ukraine anzuzetteln, würde er nur Gelächter erzeugen. Einige würden sagen: „Mach deinen Krieg doch alleine. Mal sehen, wie weit du kommst.“

Andere hingegen würden versuchen, Putin zu heilen. Er ist zwar nicht krank im Wortsinne, doch er leidet unter einem starken psychischen Ungleichgewicht. Angst und Wut treiben ihn zu seinen Taten. Bald wird es eine Maschine geben, mit der man erkennen kann, in welcher physischen und psychischen Verfassung sich ein Mensch befindet. Vesmas spielen hier eine entscheidende Rolle. Diese winzig kleinen Energieeinheiten, die von allen Wesen und Dingen ausgesandt werden, habe ich in Folge sechs von Blick in die Zukunft vorgestellt. Mit wenigen gezielten Maßnahmen kann man jede Krankheit heilen. Mehr dazu in späteren Folgen dieser Reihe.


In einer Gesellschaft der Stufe zwei würde jemand wie Putin kein öffentliches Amt bekommen. Dort leiten Ausgleicher oder Ausgleicherinnen die politischen Prozesse. Die Inhaber dieser wichtigen Ämter werden nicht einfach ernannt, so wie es bei Putin der Fall war, sondern der Bewerbungsprozess wird öffentlich zelebriert. Jeder geeignete Kandidat wird mit seinen Stärken und Schwächen ausführlich vorgestellt. Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe oder Parteizugehörigkeit sind unwichtig. Die Bürger werden am Prozess beteiligt, etwa dadurch, dass sie Fragen stellen oder Einwände erheben dürfen. Am Ende entscheidet das Parlament oder die Bevölkerung.

Aber auch Verbrechen wie die, die von Putins Soldaten in der Ukraine begangen werden, wären dort undenkbar. In einer hoch entwickelten Gesellschaft ist der Mensch ehrlich zu sich selbst. Er analysiert nicht nur die äußeren Umstände, sondern beschäftigt sich auch mit seiner eigenen psychischen Lage. Ständig ist er sich darüber bewusst, welches Gefühl sein Handeln bestimmt. Angst und Wut? Oder Verständnis und Mitgefühl? Im Ausgleichsverfahren ist Flucht vor der Verantwortung nicht möglich. Die Waage zeigt jedes Ungleichgewicht an, hinter den Schalen kann man sich nicht verstecken.


Woher weiß ich nun all das, was ich hier ausbreite? Ganz einfach: Im Grunde ist es bereits geschehen. Alle Zeit ist jetzt. Der Baum der Zeit existiert heute schon in seiner vollen Ausdehnung. Der Pazifismus ist nicht gescheitert, im Gegenteil, der Militarismus ist gescheitert. Das System der Machtpyramide werden die Menschen Schritt für Schritt abschaffen, weil es zu viele Nachteile besitzt. Es ist kompliziert, teuer, schwerfällig und undemokratisch. Außerdem birgt es die Gefahr in sich, dass irgendwo auf der Welt ein neuer Putin an die Macht kommt. Das System der Ausgleicher hingegen ist einfach, effektiv, transparent und gerecht. Deshalb wird es sich durchsetzen. Und dann wird es zu kulturellen, technischen und wissenschaftlichen Höchstleistungen kommen. Unzählige Erfindungen und Entdeckungen drängen bereits in unsere Welt. Mehr zu diesen Themen werdet ihr in den nächsten Folgen von Blick in die Zukunft erfahren.

Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer 

Konrad Pilger

Freitag, 11. März 2022

Manuskript zu Podcast Folge 7: Putins Krieg in der Ukraine, Die Formel für ewigen Frieden

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer sieben. Der Anlass für die heutige Sendung ist leider sehr traurig. In der Ukraine tobt ein furchtbarer Krieg. Tausende Menschen wurden bereits getötet, Millionen sind auf der Flucht, unzählige Dörfer und Städte liegen in Schutt und Asche. Viele Zeitgenossen schauen fassungslos zu und fragen sich: Wieso kann so etwas heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, geschehen? Hat die Menschheit denn nichts aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt? Sind wir nicht bereits auf der Leiter der Evolution emporgestiegen?


Die Antwort lautet: Nein, sind wir nicht. Wir stehen immer noch ganz unten, auf der untersten Stufe der Leiter. Das kann man an unterschiedlichen Merkmalen ablesen. Eines davon ist die Tatsache, dass die Vesmas immer noch nicht entdeckt sind. Vesmas sind winzig kleine Energieeinheiten, aus denen Raum, Zeit und Materie bestehen. Ich habe das Thema Vesmas in meinem Podcast Nummer sechs behandelt. Ein anderes Merkmal besteht darin, dass die Menschheit in Gruppen gespalten ist und Krieg gegen sich selbst führt. Eine hoch entwickelte Gesellschaft würde das nicht tun. Sie ist sich darüber bewusst, dass alle Individuen Teil einer großen Gemeinschaft sind. Wenn alle zusammenarbeiten, profitieren auch alle davon. In einer Zivilisation der Stufe zwei kennt man die Vesmas, es gibt dort keine Krankheiten, und man reist mit Überlichtgeschwindigkeit.

Zurück zum Krieg in der Ukraine. Es besteht kein Zweifel, dass Wladimir Putin der Hauptschuldige ist. Er hat den Angriff auf das Nachbarland befohlen, und er hat alle Bitten um Frieden zurückgewiesen. Viele Beobachter haben in letzter Zeit über Putins Gesundheitszustand spekuliert. Putin zeigt einige psychische Auffälligkeiten. Er duldet keinen Widerspruch, er umgibt sich nur mit Ja-Sagern. Seine Minister und Offiziere behandelt er wie Schulbuben, die er vor laufenden Kameras zurechtweist. Es stellt sich die Frage, wie jemand mit solchen Charakterschwächen an die Spitze eines der mächtigsten Länder der Welt gelangen konnte.

Das bringt uns zu einem weiteren Merkmal, an dem man eine primitive Zivilisation erkennt: der Obrigkeitsstaat. Die russische Föderation ist wie eine Pyramide aufgebaut. Ganz oben steht der Präsident der Föderation, Wladimir Putin. Darunter folgen der Ministerpräsident, erste Vizeministerpräsident, der Vizeministerpräsident, die Minister, die Abgeordneten des Parlaments und viele mehr. Wie bei jeder Pyramide besitzt der Mann an der Spitze die meiste Macht, der zweite Mann hat etwas weniger Macht, der dritte Mann noch weniger, und so geht es weiter. Diejenigen, die ganz unten stehen, besitzen überhaupt keine Macht. Sie müssen die Befehle befolgen, die von oben nach unten durchgereicht werden. So war es möglich, dass ein Mann allein einen furchtbaren Krieg anzetteln konnte. 

Ausgleichen ist besser als herrschen

In einer Zivilisation der Stufe zwei ist so etwas unmöglich. Dort gibt es keine Machtpyramiden. Das politische und gesellschaftliche System muss man sich wie eine Waage vorstellen. Vor der Waage stehen Menschen, die sich alle auf gleicher Höhe befinden. Keiner steht über dem anderen, niemand besitzt mehr Macht als ein anderer. Wenn es zu einem Konflikt kommt, wird ein Ausgleichsprozess eröffnet. Dann bedient ein weiser Mann oder eine weise Frau die Waage. Jeder Mensch, der ein berechtigtes Interesse hat, darf in diesem Prozess sprechen, er darf seine Ansichten vertreten und darf die Offenlegung aller wichtigen Informationen verlangen. Es gibt keine Geheimnisse, das gesamte Verfahren ist öffentlich. Am Ende wird der Mann oder die Frau, der oder die den Prozess leitet, für einen gerechten Ausgleich zwischen den Parteien sorgen. Das nennt man das System der Ausgleicher.


 

Kein Ausgleicher besitzt echte politische Macht. Niemand kann einen anderen Menschen dazu zwingen, eine Waffe zu ergreifen und in ein fremdes Land einzumarschieren. Das ist schon deshalb nicht möglich, weil ja alle auf gleicher Höhe stehen. Deshalb leben in einer Zivilisation der Stufe zwei alle Menschen in Frieden miteinander, es gibt keine Spaltung in unterschiedliche Gruppen, und niemand bekämpft irgendjemanden.

Viele Hörer fragen sich nun wahrscheinlich, ob so etwas schon mal ausprobiert wurde. Die Antwort lautet: ja. Nicht nur einmal, unzählige Male. Im Universum gibt es Millionen Planeten, auf denen das System der Ausgleicher praktiziert wird. Deshalb sind uns diese Zivilisationen überlegen. Sie haben uns entdeckt, aber wir haben sie nicht entdeckt. Und warum wissen wir nichts von ihnen? Ganz einfach: Weil wir immer noch ganz unten stehen, auf der niedrigsten Stufe der Evolution. 

Vermeintliche Vorteile

Im Moment gibt es auf der Erde noch sehr viele Menschen, die an die Machtpyramide glauben. Das hat zwei Gründe, und beide haben mit Gefühlen zu tun. Gefühle sind unsere wahre Realität, Gedanken sind lediglich Hilfskonstruktionen, um die Gefühle auszuleben. Zum einen ist es der Wunsch, selbst aufzusteigen. Wer eine mittlere Position in der Pyramide erreicht hat, besitzt Macht, Geld und Ansehen – und kann auf andere Menschen, die weiter unter stehen, herabschauen. Man fühlt sich stark, man fühlt sich überlegen.

Der andere Grund, weshalb viele Zeitgenossen nicht auf die Pyramide verzichten wollen, ist der Wunsch nach einem starken Beschützer. Die meisten Menschen werden von ihrer Angst getrieben. Sie haben Angst vor Krankheiten, vor dem Tod, vor Einsamkeit, Hunger und Armut. Diese Angst braucht eine Projektionsfläche. Das können andere Menschen sein, politische Parteien oder Religionen. Ängstliche Menschen brauchen aber auch eine Gegenkraft, die sie vor dem Bösen oder Schlechten beschützt. Diese Gegenkraft muss möglichst stark und mächtig sein. Das kann sie nur sein, wenn sie oben an der Spitze der Pyramide steht. Übersetzt in unser heutiges politisches System heißt das: Der Linke will, dass ein linker Politiker über das Land herrscht, und der Rechte will, dass ein rechter Politiker herrscht. Diese Angsthasen werden das System der Ausgleicher ablehnen, weil sie dann mit anderen, vermeintlich schlechteren Menschen auf gleicher Höhe stehen würden.

 


Exakt dasselbe Prinzip lässt sich auch im Krieg um die Ukraine beobachten. Putin hat Angst vor der Nato. Er projiziert all seine negativen Gefühle auf die Regierung seines Nachbarlandes. Er hat sogar angekündigt, das Land entnazifizieren zu wollen, was einfach nur Schwachsinn ist. Viele Russen folgen Putin, weil sie ihn als den Weißen Ritter betrachten, der ihr Land beschützt. Die Ukraine ist in ihren Augen der feuerspuckende Drachen, den es zu töten gilt. 

Der Wandel hat schon begonnen

Doch nicht alle Russen denken so. Auch in Russland gibt es eine Opposition. Sie wird zwar unterdrückt und bekämpft, aber sie leistet tapfer Widerstand gegen das System Putin. Vor allem junge Menschen haben sich von dem Despoten abgewandt. Sie glauben seinen Lügen nicht mehr, sie wollen den Krieg in der Ukraine nicht, sie wollen ein neues, ein besseres Russland, ein Russland ohne Putin. Diese mutigen jungen Menschen werden sich durchsetzen. Das alte System der Angst und der Gewalt wird verschwinden – vielleicht geschieht es in einem Jahr, vielleicht in zehn Jahren, vielleicht aber auch schon sehr viel früher.

Fast die gesamte Welt hat Putins Krieg verurteilt. Viele Regierungen unterstützen die Unkraine, sie liefern Waffen und Hilfsgüter, und sie nehmen Flüchtlinge auf. Außerdem sind Sanktionen in Kraft getreten, die der Wirtschaft in Russland großen Schaden zufügen. Die Inflation steigt an, der Rubel stürzt ab. Wahrscheinlich wird Putin bald die wirtschaftliche Basis für seinen Krieg verlieren.


Darüber hinaus gibt eine Möglichkeit, die Ereignisse zu beeinflussen, die den meisten Menschen heute völlig unbekannt ist: Ich spreche von der Kraft der Gedanken und der Gefühle. In meinem letzten Podcast habe ich die Vesmas vorgestellt. Das sind kleine Energieeinheiten, die von allen Wesen und Dingen ausgestrahlt werden. Sie erschaffen unsere physische Realität, unsere Körper, unsere Häuser, unsere Autos und unsere Panzer und Raketen. Alles besteht aus Vesmas, die sich zu Materie verdichten.

Aber auch alle Ereignisse werden von Vesmas erschaffen. Die Energieeinheiten sind so fein strukturiert, dass sie mithilfe von Gedanken und Gefühlen bewegt werden können. Wenn in einer Gesellschaft eine große Angst vorherrscht, wird sich dieses Gefühl in irgendeiner Form manifestieren, z. B. in einer Pandemie oder in einem Krieg. Wenn aber viel Mut und Zuversicht herrschen, wird sich eine positive Entwicklung ergeben, z. B. eine lange Phase des Friedens und ein wirtschaftlicher Aufschwung. Der Mensch ist kein Opfer äußerer Umstände, er ist der Schöpfer seiner Wirklichkeit. 

Was kann man tun?

Was heißt das im Falle des Krieges in der Ukraine? Ganz einfach: Wir sollten unsere Aufmerksamkeit auf die positiven Seiten des Konfliktes konzentrieren. Zum Beispiel die Tatsache, dass fast die gesamte Welt diesen Krieg verurteilt. Dass viele Institutionen, die zuvor geschwächt waren, wie die Nato, die Uno und die EU, jetzt wieder enger zusammenrücken. Gemeinsam sollten wir die Opfer des Krieges unterstützen, indem wir möglichst viele Flüchtlinge bei uns aufnehmen und möglichst viele Hilfsgüter in die umkämpften Regionen liefern.

Selbst wenn wir nur darüber nachdenken und darüber sprechen, erzielen wir bereits Resultate. Dadurch formieren sich eine große Menge von Vesmas zu einer wahrscheinlichen Welt. Wenn wir uns eine friedliche Ukraine vorstellen, in der zerstörte Häuser wieder aufgebaut werden, in der Kinder zur Schule gehen und Erwachsene ihrer Arbeit nachgehen, schaffen wir die Vorstufe zu einer neuen Realität. Die Reihenfolge ist immer dieselbe: Gedanken, Worte, Taten. Schöpfer dieser Realität sind nicht nur die Menschen, die direkt daran beteiligt sind, also Russen und Ukrainer, sondern auch die Menschen, die Tausende Kilometer entfernt sind – das bedeutet: jeder einzelne von uns.

 


Außerdem bietet uns dieser Konflikt die Chance, zu lernen und zu wachsen. Wir sollten darüber nachdenken, was Wirklichkeit ist, was die Grundlagen unserer Existenz sind. Wir sollten unsere Wissenschaftler dazu drängen, die Vesmas zu erforschen. Wir sollten unsere Philosophen dazu drängen, über das System der Ausgleicher nachzudenken. Und wir sollten Werbung für die Ideen machen, die in diesem Podcast vorgestellt werden. Deshalb mein Aufruf an euch alle: Teilt diesen Podcast und teilt dieses Video. Macht Freunde und Bekannte darauf aufmerksam. Dadurch verändert ihr die Welt, in der wir leben. Solange das System der Machtpyramide existiert, besteht immer die Gefahr, dass ein neuer Wladimir Putin an die Macht kommt. Ihr könnt dazu beitragen, dass Kriege wie der, der jetzt in der Ukraine tobt, nie wieder ausbrechen. Eure Macht ist größer, als ihr denkt.

Über die Macht der Gedanken und der Gefühle erfahrt ihr mehr in späteren Ausgaben von Blick in die Zukunft. Ihr könnt mir glauben, es kommen noch einige Überraschungen auf euch zu. Für heute sage ich mal wieder: Danke für eure Aufmerksamkeit.

Alles Gute wünscht

Eurer Konrad Pilger