Freitag, 17. November 2023
Donnerstag, 9. November 2023
Manuskript zu Vlog 26: Das wohlwollende Universum. Vesmas - die Bausteine der Welt.
Hallo Leute,
Als Reaktion wurden mir wieder eine Menge Mails und Kommentare geschickt. Die am häufigsten gestellten Fragen lauteten: Wo sind die Beweise für diese Behauptungen? Wie kann man die Vesmas messen? Gibt es vielleicht sogar einen Präzedenzfall?
Ja, einen solchen Fall gibt es. Ich werde ihn gleich erklären. Eindeutige Beweise wurden noch nicht gefunden, aber es gibt einen deutlichen Hinweis: das wohlwollende Universum. Was das ist, erkläre ich in dieser Folge. Also, los geht’s.
Kapitel 1: Sonnensysteme und Massengeburten
Wenn wir den nächtlichen Himmel betrachten, sehen wir eine riesige Anzahl von Sternen. Viele von ihnen werden von Planeten umkreist, die der Erde ähneln. Im Universum gibt es unermessliche Mengen von Gas und Staub. Daraus entstehen Sonnen und Planeten, die die Grundlagen des Lebens bilden.
Jetzt stellt sich eine grundlegende Frage: Warum entstehen überhaupt Sonnen und Planeten? Der Staub und das Gas könnten doch für alle Zeiten durch das Universum wabern. Steckt dahinter vielleicht eine Absicht?
Auf der Erde hat es mindestens fünf große Massensterben gegeben. Das bekannteste ist wahrscheinlich das Aussterben der Dinosaurier. Millionen Tier- und Pflanzenarten sind innerhalb von kurzen Zeiträumen verschwunden. Der Begriff ist für meinen Geschmack aber zu negativ. Ich benutze lieber das Wort Massengeburten. Denn nach jeder dieser Katastrophen hat das Leben einen neuen Anlauf genommen. Wieder entstanden Millionen Arten in einer unglaublichen Bandbreite: wunderschöne Blumen, gewaltige Bäume, farbenprächtige Fische, kräftige Raubtiere, elegante Flieger, Wüstenbewohner, die fast ohne Wasser auskommen, und sogar die Pole mit ihren eisigen Temperaturen wurden besiedelt.
War das alles ein Zufall? Heute leben etwa 1,8 Millionen bekannte Arten auf der Erde. Dazu kommen die unbekannten Arten, die auf mindestens drei Millionen geschätzt werden. Wenn wir die fünf Massengeburten multiplizieren mit sagen wir mal fünf Millionen, kommen wir auf eine Gesamtmenge von 25 Millionen Arten. Das müssten 25 Millionen Zufälle gewesen sein. Nicht sehr wahrscheinlich, oder?
Für mich sind das zwei ernsthafte Hinweise darauf, dass wir in einem wohlwollenden Universum leben. Man könnte noch weitere Hinweise anführen, wie etwa die Feinabstimmung der Naturkonstanten, aber das würde den Rahmen dieser Folge sprengen.
Das wohlwollende Universum stellt uns Lebensräume zur Verfügung, es gibt uns Licht, Luft, Wasser und jede Menge Energie. Das kann man messen in Tagen, Jahren, Kilometern, Tonnen, Lux und Watt. Aber noch fehlt etwas Entscheidendes: Eine physikalische Größe, die sofort reagiert auf äußere Einflüsse. Etwas, das den guten Willen unmittelbar abbildet. Auch darauf gibt es bereits einige Hinweise.
Kapitel 2: Quantenmechanik
In der Physik gibt es nur wenige Themen, über die so leidenschaftlich gestritten wird wie über die Heisenbergsche Unschärferelation. Sie besagt, stark vereinfacht, dass wir zwei komplementäre Eigenschaften eines Teilchens nicht beliebig genau gemessen können. Die bekanntesten Beispiele dieser Eigenschaften sind Ort und Impuls.
Für dieses Phänomen gibt es verschiedene Erklärungsmodelle. Am weitesten verbreitet ist die Kopenhagener Deutung, die von Niels Bohr und Werner Heisenberg erdacht wurde. Niels Bohr sagte, das Wesen des Teilchens bestünde darin, dass man ihm unterhalb gewisser Grenzen keinen Ort und keinen Impuls mehr zuordnen kann, weil diese Begriffe dort keinen Sinn ergeben.
Werner Heisenberg hingegen meinte, wir als Beobachter könnten Ort und Impuls nicht beliebig genau messen, weil wir an unserer eigenen Unfähigkeit scheitern. Es könnten z.B. Störungen an den Messgeräten entstehen, oder unsere Theorien sind nicht gut genug, um die Welt der Quanten zu verstehen.
Und jetzt kommt meine Deutung. Konrad Pilger sagt, dass man Ort und Impuls dieser Teilchen nicht genau messen kann, weil dies ein Zeichen des wohlwollenden Universums ist. Das Universum bietet uns gewaltige Mengen von neutraler Energie an. Diese Energie ist nicht vorherbestimmt, sie hat keine Zeit und keinen Ort. Wir sind in unserer Wahl vollkommen frei. Messen wir den Impuls des Teilchens, wird es uns als Welle erscheinen. Messen wir seinen Ort, wird es als Teilchen auftreten. Wir bestimmen, wie unsere Welt aussieht.
Diesen Gedanken kann man beliebig weit ausdehnen. Wir können Männer oder Frauen sein. Wir können hundert Jahre alt werden oder als Kinder sterben. Wir können arm oder reich sein, gebildet oder ungebildet, mächtig oder unbedeutend. Wir können jahrhundertelang in Frieden leben oder von einem Krieg zum nächsten taumeln. Wir haben stets die freie Wahl. Das Universum – oder das Multiversum, oder Gott, die Natur, Alles-was-ist oder die große Schöpferquelle – setzt uns keinerlei Grenzen. Alles, was wir geliefert bekommen, ist eine unbegrenzte Menge an Energie.
3. Die Vesmas
Seit einigen Jahren sage ich die Existenz von Vesmas voraus. Der Begriff ist ein Akronym aus den englischen Wörtern VEry SMAll Structures – sehr kleine Strukturen. Diese Wortschöpfung ist leicht zu merken und kann nicht mit anderen Begriffen verwechselt werden. Vielleicht wird er sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzen, vielleicht auch nicht. Das ist unwichtig.
Vesmas sind winzig kleine Energieeinheiten, die weder Welle noch Teilchen sind, aber Eigenschaften von Wellen und Teilchen besitzen. Am ehesten kann man sie mit biologischen Zellen vergleichen. Vesmas befinden sich eine Etage unterhalb der Elementarteilchen. Sie sind interdimensional, d.h. sie treten in unserer vierdimensionalen Welt auf (Raum plus Zeit) und im Überall. Das Überall ist eine Ebene, die aus unendlich vielen Dimensionen besteht. Hoch entwickelte Zivilisationen benutzen sie für ihre Kommunikation oder als Abkürzung für Raumschiffe bei interstellaren Reisen.
Vesmas treten in drei verschiedenen Formen auf: als ungenutzte Energie, als Entwurf zu einem Objekt oder Ereignis oder als Manifestation in unserer Welt.
Punkt 1: Vesmas als ungenutzte Energieform. Vesmas umgeben uns in einer gigantischen Zahl. Jede Zelle enthält Energie mit einer Polarität, die vergleichbar mit einem Magneten ist. Wenn zwei Vesmas nebeneinander liegen, befinden sie sich im energetischen Gleichgewicht. Man bezeichnet diesen Zustand als Nullpunktenergie. Erst wenn sie von außen stimuliert werden, geraten sie aus dem Gleichgewicht und geben ihre Energie ab.
Jede dieser kleinen Energiezellen besitzt zwölf Seiten. Wenn sie größere Strukturen bilden, ähneln sie den Honigwaben unserer Bienen. Zwölf ist eine sehr wichtige Zahl im Universum. Später wird eine neue Mathematik entstehen, die auf der Zwölf basiert. Ein weiteres Kennzeichen der Vesmas ist ihre extreme Beweglichkeit. Sie dehnen sich aus und ballen sich zusammen, sie kommen in kleinen Gruppen vor oder in gewaltigen Ansammlungen.
Die Vesmas funktionieren ähnlich wie elektromagnetische Felder, sie ziehen an und stoßen ab, aber sie sind nicht magnetisch. Trotzdem besitzen sie eine Art von Ladung. Gleiches zieht Gleiches an, Ungleiches wird abgestoßen. Die Vesmas sind der Baustoff, mit dem alles erschaffen wird: jedes Lebewesen, jedes Ding und jedes Ereignis.
Punkt 2: Vesmas als Entwurf. Wenn ein Mensch darüber nachdenkt, wie er den nächsten Tag verbringt, erschafft er wahrscheinliche Welten. Zum Beispiel will er im Sommer an einen Baggersee fahren und schwimmen oder in einem Wald wandern gehen. Dann fügen sich bereits eine große Anzahl von Vesmas zusammen und bilden einen Entwurf dieses Tagesgeschehens.
Diese Entwürfe entstehen auch auf unbewusste Weise. Wenn viele Menschen Angst vor einem Krieg haben, einem Erdbeben oder einem Börsenkrach, dann entsteht all das in Form einer wahrscheinlichen Welt. Vesmas unterscheiden nicht, ob die Stimulation auf Basis von Angst oder Mut geschieht. Jedes Gefühl und jeder Gedanke besitzt eine schöpferische Kraft.
Punkt 3: Vesmas als Manifestation in unserer Welt. Wenn sich genügend Vesmas zusammenfinden, bilden sie Elementarteilchen, Atome und Moleküle. Aus den Gefühlen und Gedanken werden Häuser, Autos, Pflanzen, Tiere und Menschen. Das heißt nicht, dass ein Mensch einen anderen durch seine Gedanken und Gefühle erschaffen kann. Aber er kann sie anziehen oder abstoßen.
Wenn ein Mensch Angst vor einem Krieg hat, wird diese Angst von anderen wahrgenommen, die ebenfalls Angst haben. Sie schließen sich zu Gruppen zusammen und besorgen sich Keulen oder Schwerter, Panzer oder Raketen. Andere Menschen in anderen Gruppen sehen die Soldaten und fühlen sich davon bedroht. Sie stellen ebenfalls eine Armee auf, die wiederum die Angst bei der ersten Gruppe verstärkt. Jetzt genügt ein kleiner Anlass, um einen Krieg ausbrechen zu lassen.
So funktioniert unsere Wirklichkeit. Aus Gefühlen und Gedanken werden wahrscheinliche Welten, d.h. Vesmas ballen sich zusammen und schaffen einen Entwurf für ein Ereignis, das in der gefühlten Zukunft stattfindet – oder auch nicht. Es gibt keine Trennung zwischen Psychologie und Physik. Letztlich ist alles Psychologie.
4. Ein Präzedenzfall
Die Existenz der Vesmas nachzuweisen, ist extrem schwierig. Wenn sie sich zu Materie zusammengeschlossen haben – also zu Atomen und Molekülen –, sind sie keine Vesmas mehr und deshalb auch nicht mehr als solche messbar. Solange sie noch in ihrer Reinform existieren, sind sie extrem flüchtig. Man kann sie nicht festhalten oder in einem Käfig einsperren.
Aber es gibt einen historischen Präzedenzfall: die Entdeckung der Neutrinos. Dabei handelt es sich um Elementarteilchen mit sehr geringer Masse. Eine gigantische Anzahl von Neutrinos bewegt sich ständig durch das Weltall. Jede Sekunde wird jeder Quadratzentimeter unserer Haut von mehr als sechzig Milliarden Neutrinos durchdrungen – und wir bemerken nichts davon. Auch die Wissenschaft hat sie lange nicht bemerkt. 1930 wurden sie von dem Physiker Wolfgang Pauli erstmals vorgeschlagen, um atomare Zerfallsprozesse zu erklären. 1956 gelang es bei einem Experiment in einem Kernreaktor, die Neutrinos nachzuweisen. Eine ähnliche Entwicklung werden auch die Vesmas nehmen.
Wir werden niemals in der Lage sein, die Vesmas zu sehen. Aber wir werden ihre Energie messen können – und dann wird eine Kettenreaktion entstehen. Keine atomare Kettenreaktion, sondern eine der Kreativität. Es wird zu unglaublichen Entdeckungen und Erfindungen kommen, es werden Dinge geschehen, die sich heute noch kein Mensch vorstellen kann.
Zusammenfassung:
1. Es gibt klare Anzeichen für die Existenz eines wohlwollenden Universums wie die Entstehung der Sonnensysteme und die Massengeburten, die auf jedes Massenaussterben folgen.
2. Die Quantenmechanik weist auf eine bisher unbekannte Energieform hin, die Vesmas, und auf die Existenz einer multidimensionalen Ebene, das Überall.
3. Vesmas sind die wahren Bausteine des Lebens. Sie ermöglichen uns jede Erfahrung, die wir machen möchten, ohne darüber ein Urteil zu fällen.
4. Hoch entwickelte Zivilisationen nutzen die Vesmas und das Überall, um damit über riesige Entfernungen zu kommunizieren und zu reisen. Auch den Menschen auf der Erde ist das prinzipiell möglich – wenn sie diese Erkenntnisse akzeptieren.
Was denkt ihr darüber? Glaubt ihr, dass es ein wohlwollendes Universum gibt? Steckt eine Absicht hinter dem Leben auf der Erde und auf anderen Himmelskörpern? Oder ist alles nur ein gigantischer Zufall?
Schreibt es mir in die Kommentare. Und wenn ihr schon dabei seid, gebt mir auch noch ein Like und macht ein Abo, falls ihr noch keines habt. So, damit sind wir durch für heute. Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute
euer Konrad Pilger
Freitag, 3. November 2023
Dienstag, 31. Oktober 2023
Manuskript zu Vlog 25: So "funken" Ufos. Die Kommunikation der Zukunft.
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 25. Das wird mal wieder eine total verrückte Folge. Ich erkläre, wie hoch entwickelte Zivilisationen kommunizieren. Sie benutzen etwas, das noch kein Wissenschaftler der Erde kennt, und sie benutzen es auf einer Ebene, die ebenfalls noch niemand kennt. Eines Tages werden wir auf der Erde diese Methode auch benutzen.
Woher weiß ich das alles? Weil es im Grunde genommen schon geschehen ist. Die Zeit vergeht nicht, die Zukunft ist jetzt. Und jetzt geht’s los.
1: Warum findet SETI nichts?
SETI ist ein internationales Projekt, mit dem nach außerirdischen Zivilisationen gesucht wird. Seit 1960 sind Radioteleskope auf das Weltall ausgerichtet, um Radiosignale von Außerirdischen aufzuspüren. Das Ergebnis ist enttäuschend. Gefunden hat man nämlich nichts. Kein Hinweis auf intelligentes Leben außerhalb der Erde.
Das heißt aber nicht, dass wir die einzigen beseelten Geschöpfe im Universum sind. Im Gegenteil, es gibt Millionen Zivilisationen, viele davon sind sehr hoch entwickelt. Das Problem sind die Methoden, die die Wissenschaftler von SETI benutzen. Es sind die bereits erwähnten Radiosignale, die mit den Teleskopen aufgespürt werden sollen, und Laserstrahlen, die man mit Spektographen finden will. Beides sind Methoden aus der technologischen Steinzeit. Die meisten Zivilisationen benutzen sie nur während einer kurzen Phase in ihrem Aufstiegsprozess.
Die Hauptprobleme dabei sind:
1. Licht- und Radiowellen sind langsam. Die Lichtgeschwindigkeit beträgt gerade mal 300.000 Kilometer pro Sekunde. Das klingt viel, ist im galaktischen Maßstab aber Schneckentempo. Eine Botschaft von der Erde zum Mars zu übertragen, dauert mit Funkwellen bis zu einundzwanzig Minuten. Einen Roboter auf diese Weise zu steuern, beinhaltet ein hohes Unfallrisiko.
2. Wellen zwingen zu einer linearen Kommunikation. Das heißt, ein Schritt erfolgt nach dem anderen. Nach Wort eins kommt Wort zwei, Wort drei, Wort vier und so weiter. Komplexe Botschaften auf diese Weise zu übertragen dauert lange und kostet unnötig viel Energie.
Es gibt eine Methode, die viel einfacher, billiger und schneller ist.
2. Die Kommunikation der Zukunft
Hoch entwickelte Zivilisationen benutzen nichtlineare Kommunikation. Sie findet außerhalb von Raum und Zeit statt. Mit dieser Methode kann man ohne Zeitverlust riesige Mengen an Daten über gewaltige Entfernungen transportieren und man braucht fast keine Energie.
Um sie zu verstehen, muss ich zunächst die bekannte und die unbekannte Physik erklären. Heutzutage kenn man Moleküle, Atome und Elementarteilchen. Nehmen wir als Beispiel Wasser. Es besteht aus Wassermolekülen, auch bekannt als H2O. Das heißt: Ein Molekül verfügt über zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom.
Das Sauerstoffatom besteht aus acht Protonen, acht Neutronen und acht Elektronen. Mit den Elektronen haben wir die Ebene der Elementarteilchen erreicht. Nach heutigem Kenntnisstand sind sie die kleinsten Teilchen und können nicht weiter geteilt werden.
Das ist ein Irrtum. Darunter befindet sich noch eine Ebene, die der Wissenschaft bislang unbekannt ist. Unser Universum besteht aus winzig kleinen Energieeinheiten. Sie erschaffen den Raum, die Zeit und die Materie Ich nenne sie Vesmas. Das ist ein Akronym gebildet aus den englischen Worten VEry SMAll Structures.
Vesmas sind weder Welle noch Teilchen, besitzen aber Eigenschaften von Wellen und Teilchen. Am ehesten kann man sie mit biologischen Zellen vergleichen. Diese Zellen besitzen zwölf Seiten. Die Zahl Zwölf wird später noch sehr wichtig werden. Mehr dazu in einer späteren Folge von Blick in die Zukunft.
Eine gewaltige Menge dieser Vesmas umgibt uns ständig. Sie besitzen eine polarisierte Energie, ähnlich wie Magnete, die aus einem Nord- und einen Südpol bestehen. Wenn zwei Vesmas nebeneinander liegen, befinden sich in einem Zustand, den man als Nullpunktenergie bezeichnet.
Man kann es mit einem ruhenden Magneten vergleichen. Wenn ein Magnet auf einem Tisch liegt, passiert nichts. Legt man einen anderen Magneten daneben, gibt es entweder eine Anziehungs- oder eine Abstoßungsreaktion. Das heißt: Potenziell vorhandene Energie wird umgesetzt.
So ist es auch mit den Vesmas. Sie verfügen über eine gigantische Menge an Energie, die im Normalzustand gewissermaßen schläft. Sie ist vorhanden, aber nicht aktiv. Dieses Potenzial nutzen hoch entwickelte Völker.
Wenn sie eine Nachricht versenden wollen, stimulieren sie die Vesmas. Eine bestimmte Anzahl von ihnen schließt sich dann zu Ketten zusammen. Ganz wichtig ist: Die Vesmas berühren sich nicht, sie bilden keine geschlossene Einheit. Aber sie verhalten sich so, als wären sie eine Einheit. Streng betrachtet muss man sagen: Die Vesmas übertragen die Botschaft nicht, sie sind die Botschaft.
Vesmas in ihrer reinen Form sind multidimensional. Das heißt, sie befinden sich in unserer vierdimensionalen Welt, abgekürzt 4D, und sie befinden sich im Überall, abgekürzt xD oder multi D, wo es keinen Zeitverlauf gibt. Ich erkläre es mit einem Beispiel.
Angenommen, ihr wollt eine Welle auf dem Wasser von Hamburg nach New York schicken. Dann muss diese Welle zuerst durch den Hamburger Hafen laufen, dann durch die Elbe, durch die Nordsee, durch den Ärmelkanal, über den Atlantik bis in den Hafen von New York. Jedes Wassermolekül stößt das nächste an. Das dauert mehrere Tage.
Vesmas würden sich anders verhalten. Sie besitzen – wie gesagt – Eigenschaften von Wellen und Teilchen. Deshalb würden sich Vesmas, sobald sie die Information in Hamburg erhalten, zu einer Kette verbinden, deren Glieder sich nicht berühren. Das gesamte Gebilde würde sich einmal heben und senken. In dem Moment, in dem die Welle in Hamburg startet, kommt sie bereits in New York an.
Mit dieser Methode kann man gigantische Entfernungen ohne Zeitverlust zurücklegen. Sender und Empfänger können sich im selben Zimmer befinden oder in verschiedenen Galaxien. Raum und Zeit haben für diese Art der Kommunikation keine Bedeutung.
3: Drei normale Hinweise auf Vesmas
Der erste Hinweis ist die Quantenverschränkung. Es geht hier um sehr kleine Teilchen, sogenannte Quanten. Bei diesem Phänomen können zwei oder mehr Teilchen nicht mehr als einzelne Teilchen mit definierten Zuständen beschrieben werden, sondern nur noch das Gesamtsystem als solches.
Albert Einstein hat dafür den Begriff „spukhafte Fernwirkung“ geprägt. Die Messung an einem Teilsystem kann das Ergebnis der Messung am anderen Teilsystem beeinflussen. Einstein selbst hat übrigens nicht daran geglaubt. Er meinte, die Wissenschaft sei noch nicht weit genug entwickelt, um das Phänomen zu verstehen.
Doch inzwischen ist diese Quantenverschränkung in zahllosen Experimenten nachgewiesen worden, unabhängig davon, wie weit die Systeme entfernt waren und in welchen Abständen die Messungen erfolgten. Ursache für dieses Phänomen sind die Vesmas. Wie in Kapitel 2 beschrieben, besitzen sie eine latente Energie. Man kann diese Energie jederzeit anzapfen – auf bewusste und unbewusste Art.
Es ist durchaus möglich, dass sich eine Kette aus Vesmas von den Köpfen der Wissenschaftler zu ihrer Versuchsanlage bildet. Zugleich entsteht eine Kette zwischen den Teilsystemen, und schon kommt es zur spukhaften Fernwirkung. Ganz wichtig: In unserer Materiewelt erscheint es so, als ob die Verschränkung langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit erfolgt. Es geht in diesem Beispiel nicht um Tempo, sondern um das Prinzip der wohlwollenden Energie. Vesmas stehen in einer gigantischen Anzahl bereit, um die Welt zu erschaffen, in der wir leben wollen.
Der zweite Hinweis sind Zwillinge. Diese Menschen sehen nicht nur gleich aus, sofern es sich um eineiige Zwillinge handelt, sie haben auch eine besonders starke Verbindung zu einander. Manche Zwillinge behaupten, dass sie Tausende Kilometer entfernt sein können und es trotzdem spüren, wenn der andere etwas besonders Positives oder Negatives erlebt. In diesen Fällen greifen sie oft zum Telefon und berichten einander davon oder leisten Hilfe.
Das ist keine Einbildung und kein Aberglaube. Die besondere Verbindung zwischen Zwillingen hat eine physikalische Grundlage: Ketten aus Vesmas. Weil diese Menschen auf die Seelen ihrer Geschwister eingependelt sind, fällt es ihnen leicht, diese Ketten aufzubauen. Die Begriffe „Seelen“ und „Einpendeln“ werde ich in einer späteren Folge dieser Reihe erklären.
Der dritte Hinweis sind Mütter. Hier sind ähnliche Fälle bekannt. Mütter, die eine besonders enge Verbindung zu ihrem Kind haben, spüren es, wenn ihm etwas zustößt. Einige erleben diese Ereignisse auch nachts in ihren Träumen. Es ist schwer, diese Vorgänge zu beweisen. Oft behaupten Außenstehende, dass die Mutter hysterisch ist oder sich das Ganze nur einbildet. Das ist ein vorschnelles Urteil. Auch hier bestehen vermutlich Ketten von Vesmas, die diese Informationen übertragen.
Ursache für die ablehnende Haltung vieler Zeitgenossen, ist der geringe Kenntnisstand unserer Wissenschaft. Aber das wird sich ändern. Die Entdeckung der Vesmas und des Überalls lässt nicht mehr lange auf sich warten.
4. Ein total verrückter Hinweis auf Vesmas
Bei diesem Kapitel werden viele Menschen so heftig den Kopf schütteln, dass ihnen ein Schleudertrauma droht. Ich werde es trotzdem anführen, weil es ein wichtiges Thema ist. Ich spreche von Kornkreisen. Seit den 1980er Jahren tritt dieses Phänomen in verstärktem Maße auf, bekannt ist aber schon seit Jahrhunderten.
Unter Wissenschaftlern herrscht heute die Meinung vor, dass die Kronkreise von Menschen gemacht wurden. Auf einige trifft das auch zu. Es gab Experimente, die bewiesen haben, dass man innerhalb einer Nacht Kornkreise herstellen kann, die sogar Experten nicht als Fälschungen erkennen. Dafür reichen einfache Mittel wie ein Seil und ein Holzbrett.
Komplexe Kornkreiswerke bestehen aber aus bis zu vierhundert Einzelkreisen. Sie beeindrucken durch ihre Schönheit und die Präzision, mit der sie hergestellt wurden. Ein paar Witzbolde mit Seilen und Brettern sind gewiss nicht in der Lage, so etwas nachzuahmen.
Die Wahrheit lautet: Kornkreise besitzen verschiedene Absender. Viele von ihnen sind Botschaften von außerirdischen Intelligenzformen. Ihre Inhalte sind höchst unterschiedlich. Einige enthalten mathematische Formeln, anderen enthalten Konstruktionszeichnungen von Maschinen. Die Entschlüsselung dieser Botschaften wird die Menschheit noch eine ganze Weile beschäftigen.
Transportmittel der Botschaften sind wiederum Vesmas. Man kann sie zu Ketten zusammenfügen und mit ihnen Informationen über Distanzen von Millionen Lichtjahren versenden. Sie können auf einem technischen Gerät wie einem Computerbildschirm erscheinen – oder in einem Kornfeld.
Zeugen berichten, dass Kornkreise von einem Augenblick auf den anderen plötzlich im Feld waren, ohne dass Zeit verging. Das ist typisch für nichtlineare Kommunikation. Sie findet blockweise statt, das heißt alles geschieht auf einmal. Der Kornkreis Nummer vierhundert erscheint im selben Moment wie der Kornkreis Nummer eins. Bei einem Text würde es bedeuten, dass das letzte Wort im selben Moment erscheint wie das erste. Ein hoch entwickelter Geist, der die nichtlineare Kommunikation beherrscht, würde auch alles in diesem Moment verstehen und ebenso blockweise antworten.
Mehr zu den Kornkreisen folgt in einer späteren Ausgabe von Blick in die Zukunft.
1. Fortschrittliche Kommunikation findet nicht mit Funk- oder Lichtwellen statt, sondern mithilfe von Ketten aus winzigen Energieteilen.
2. Um eine solche Technik zu entwickeln, müssen wir die Multidimensionalität (xD, multi D) als Realität anerkennen.
3. Wir müssen die Vesmas (VEry SMAll Structures), die noch kleiner als Elementarteilchen sind, als die wahren Bausteine unserer Welt entdecken und erforschen.
Kommunikation mit Vesmas klingt heute nach Hokuspokus, aber das Radio hielten einige Menschen am Anfang auch für einen Zaubertrick. Eines Tages werden wir diese Technik nutzen, um z. B. einen Roboter auf dem Mars zu steuern.
Mehr noch, wir könnten sogar Raumschiffe bauen, die auf Basis der Vesmas und des Überalls das Universum durchqueren - ohne Zeitverlust und ohne viel Energie zu verbrauchen. Wenn man Quanten verschränken kann, kann man auch komplette Raumschiffe verschränken. Es ist ein ähnliches Prinzip, nur eine Stufe weitergedacht.
Voraussetzung dafür ist, dass unsere Wissenschaftler ein bisschen aufgeschlossener sind gegenüber Impulsen, die von außerhalb kommen. Dann können wir einen gewaltigen Entwicklungssprung machen, wir können auf der Evolutionsleiter mehrere Stufen überspringen. Es liegt an uns. Wir haben die freie Wahl. Wir können es innerhalb weniger Jahrzehnte machen oder innerhalb von tausend Jahren. Das wohlwollende Universum liefert uns in jedem Fall genug Energie für unsere Existenz.
So, das war’s mal wieder für heute. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute.
Eurer Konrad Pilger
Donnerstag, 9. März 2023
Neu: Science-Fiction-Roman Land der Frauen von Konrad Pilger. Band 1 der Vera Cresta-Reihe.
Inhalt:
Vera Cresta ist Ingenieurin auf einem Raumschiff, das mit Überlichtgeschwindigkeit reist. Nach einer Notlandung auf einem unbekannten Planeten wird sie vom Rest der Besatzung getrennt und muss um ihr Überleben kämpfen. Sie erreicht Cirkadien, ein Land, das von Frauen regiert wird und sich auf dem Niveau der Erde im 19. Jahrhundert befindet.
Die überzeugte Pazifistin glaubt, hier nach den Idealen einer freien und gerechten Gesellschaft leben zu können. Allerdings hat ihre Freundin Paloma, Erste Offizierin desselben Raumschiffs, Cirkadien bereits vor ihr erreicht und sich mit einer dunklen Macht verbündet.
Vera ist ernüchtert und will den Planeten schnellstmöglich verlassen. Doch dazu muss sie das Wrack des Raumschiffs finden.
In diesem Roman werden die Grundlagen von intergalaktischen Reisen und Zeitreisen erklärt. Außerdem gibt der Autor einen Ausblick auf die großen wissenschaftlichen Entdeckungen und gesellschaftlichen Entwicklungen der nächsten Jahrhunderte.
Taschenbuch 344 Seiten 15,99 Euro
E-Book 0,00 Euro bei Kindle unlimited oder kaufen für 7,99 Euro
Mittwoch, 18. Januar 2023
Montag, 9. Januar 2023
Manuskript zu Podcast Folge 16: Gibt es andere Universen? Gab es einen Urknall? Können wir unser Universum verlassen?
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nr. 16. Heute geht es um folgende Fragen: Existieren außer unserem Universum noch weitere Universen? Wenn ja, wie sind sie gestaltet? Sind sie bewohnt? Und: Können wir sie erreichen? Wie üblich bei Konrad Pilgers Blick in die Zukunft werdet ihr auch heute wieder einige Überraschungen erleben.
Zunächst einmal muss ich mich für die vielen Kommentare bedanken, die mich über den Podcast, die Videos und den Blog erreicht haben. Fast alle waren positiv. Einige Leute haben jedoch kritisch angemerkt, dass das Meiste von dem, was ich hier ausbreite, noch gar nicht bewiesen ist. Das stimmt. Aus dem Grund heißt die Reihe ja auch Konrad Pilgers Blick in die Zukunft und nicht Blick in die Gegenwart.
Es gibt genügend Medien die das beschreiben, was heute allgemein bekannt ist. Aber nur wenige wagen es, darüber zu reden, was kommen wird, was jetzt bereits potenziell vorhanden ist, wir aber noch nicht wahrnehmen können. Das ist meine Aufgabe. Ich gebe Anregungen, ich lenke die Entwicklung in die optimale Richtung. Und glaubt mir, das gelingt mir mit absoluter Sicherheit.
Die heutige Ausgabe ist die Fortsetzung der Nummer 15, die die Frage behandelte: Was ist das Universum? Schnell eine Zusammenfassung: Ich sagte damals, dass das Universum kein Ort ist, sondern ein Zustand. Das Universum ist die Summe einer gewaltigen Menge von Energieeinheiten (Vesmas), die sich auf eine bestimmte Weise organisieren. Die Organisationsformen werden von uns als Realitätsrahmen wahrgenommen. Unendlich viele dieser Realitätsrahmen liegen nah beieinander.
Damit habe ich die erste Frage auch schon beantwortet: Ja, es gibt weitere Universen. Sehr, sehr viele sogar. Allerdings wird man in Zukunft Begriffe wie Universum oder Planet weniger häufig verwenden, als wir es heute tun. Der Begriff Realitätsrahmen ist präziser.
Kein Urknall,
viele Big Bangs
Die Verwendung einer korrekten Sprache ist extrem wichtig. In der Wissenschaft wurde lange die Position vertreten, dass die Naturgesetze überall gelten müssten, also im gesamten Universum. Inzwischen haben sich die Meinungen geändert. Viele Wissenschaftler vermuten heute, dass sie nur in unserer Umgebung gelten und dass an anderen Orten andere Bedingungen herrschen könnten.
Diese kritischen Geister haben recht. Bereits in einigen Galaxien in unserer Nachbarschaft gelten anderen physikalische Gesetze oder zumindest leicht veränderte Gesetze. Die Gravitation beispielsweise verhält sich anders als bei uns. Aber das werden wir erst erkennen, wenn sich unsere Messmethoden verbessern.
Auch über den Urknall herrschen heute verzerrte Vorstellungen. Die meisten Wissenschaftler glauben, dass es einen Urknall gegeben hat und dass dadurch Raum, Zeit und Materie entstanden sind. Das ist falsch. Ursache hierfür ist wieder einmal das lineare Denken. Der Mensch hat das Bedürfnis, alles in seine Erfahrungswelt hineinzupressen. Wir erleben einen Anfang und ein Ende unseres Lebens, einen Anfang des Sommers und ein Ende des Sommers, und alles geschieht auf einer Zeitachse. Folglich muss auch das Universum einen Anfang und ein Ende haben. Dieses Denken ist ein Anzeichen einer primitiven Zivilisation.
Fortgeschrittene Wesen denken nicht linear, sondern multidimensional. Sie wissen, dass Raum und Zeit keinen Anfang und kein Ende haben. Es gibt nur das Hier, und das Hier ist überall. Es gibt nur das Jetzt, und das Jetzt ist immer. Das beinhaltet auch die Erkenntnis, dass es nicht nur einen Urknall gegeben hat, sondern viele. Der Begriff Urknall ist sehr unglücklich gewählt, weil er suggeriert, dass er der Ursprung von etwas ist, aber dass ist er nicht. In diesem Fall ist der englische Begriff Big Bang besser, weil er im reinen Wortsinne nur eine große Explosion beschreibt.
An dieser Stelle bewegen wir uns in einen Bereich, der für Menschen nur sehr schwer zu verstehen ist. Wir sind es gewohnt, in einer geraden Linie zu denken. Nichtlineares Denken praktizieren nur sehr wenige Zeitgenossen. Deshalb ist es für die meisten nicht vorstellbar, dass es viele gewaltige Explosionen gegeben hat, von denen keine die erste war und keine die letzte sein wird. Es hat auch keine etwas erschaffen, weder Raum noch Zeit noch Materie. Durch die Explosionen wurde lediglich das, was schon immer da war, neu geformt. Das ist der wahre Kern des Lebens: Nichts wird neu erschaffen, alles existiert immer. Aber das Leben erfährt sich immer wieder neu.
Die großen Explosionen dauern immer noch an, und sie werden sich in alle Ewigkeit fortsetzen. Manche Leute bezeichnen die Big Bangs als das Atmen Gottes. Aber mit diesen Begriffen gleiten wir ab in die Reiche von Religion und Philosophie. Auch dazu werde ich mich in späteren Folgen äußern.
Es gibt einen ganz einfachen Hinweis darauf, dass es nicht nur einen Big Bang gegeben hat, sondern viele. Alles, was wir in der Natur beobachten, wiederholt sich. Nichts geschieht nur ein einziges Mal. Geburt und Tod können wir jeden Tag millionenfach beobachten. Das Wetter wiederholt sich, Jahreszeiten wiederholen sich, selbst das Klima wiederholt sich. Eiszeiten, Heißzeiten und gemäßigte Phasen wechseln einander ab. Wir können sogar die Geburt und den Tod von Sternen beobachten.
Wenn sich alles in der Natur unendlich oft wiederholt, warum soll dann ausgerechnet der Big Bang nur einmal stattgefunden haben? Für diese Annahme gibt es keinen Grund - außer dem Wunsch, alles in ein lineares Modell pressen zu wollen.
Natürlich gibt es einige Hinweise, die zu der Fehlannahme verleiten, dass es nur einen Urknall gab und durch ihn alles entstanden ist, zum Beispiel die kosmische Hintergrundstrahlung. Sie scheint überall ungefähr gleich zu sein. Dieses „Überall“ bezieht sich aber nur auf den Bereich, den wir beobachten können, jene 13,8 Milliarden Lichtjahre umfassende Raumkugel. Heute bezeichnen wir sie als groß. Das ist sie aber nicht. Sie ist nur ein winziger Ausschnitt des Universums, nicht mehr als eine Handvoll Sand, die jemand in die Luft geworfen hat.
Unser physikalisches Universum ist sehr viel größer. In anderen Bereichen herrscht eine andere Hintergrundstrahlung. Allerdings ist sie so weit entfernt, dass wir sie mit heutigen Mitteln nicht messen können. Späteren Generationen wird es aber gelingen. Sie werden aus den Messergebnissen völlig andere Schlüsse ziehen, als es heutige Wissenschaftler tun.
Weil es so viele unterschiedliche Bereiche im Universum gibt, in denen andere Naturgesetze gelten, kann man nicht von einem einheitlichen Universum sprechen. Besser ist der Begriff Realitätsrahmen. Er bezeichnet die Weise, wie die Bewohner eines Abschnittes in Raum und Zeit ihre Umgebung wahrnehmen. Realitätsrahmen werden noch extrem wichtig sein, wenn wir über Raumschiffe sprechen, die schneller als mit Lichtgeschwindigkeit fliegen. Ihre Besatzungen müssen sich darüber klar sein, in welchem Rahmen sie ankommen wollen. Mehr dazu in einer späteren Folge.
Realitätsrahmen
überall
Ein Autor wie ich kann natürlich vieles behaupten. Wissenschaftliche Theorien und Modelle für die Realitätsrahmen gibt es noch nicht. Aber es gibt Hinweise. Wenn man genau hinschaut, erkennt man sie. Auf der Erde sind wir von Geschöpfen umgeben, die in ihren eigenen Realitätsrahmen leben. Ich spreche von Tieren und Pflanzen. Ein Hund beispielsweise nutzt ebenso wie wir die Vesmas, die winzig kleinen Energieeinheiten, um seine Realität zu erschaffen. Dabei orientiert er sich aber weniger mit seinen Augen, als wir es tun, sondern mehr mit seiner Nase. Die Welt des Hundes ist eine, die zu einem großen Teil aus Gerüchen besteht. Das ist ein Beispiel für einen Realitätsrahmen, der – aus unserer Perspektive betrachtet – leicht verschoben ist.
Damit sind wir auch schon beim nächsten Thema. Realitätsrahmen hängen nicht wie Bilderrahmen an der Wand. Sie sind flexibel, sie lassen sich auf vielfache Weise verschieben. Dieses Neuausrichten der Realität findet so häufig statt, dass wir es kaum noch bemerken. Wenn wir beispielsweise ein spannendes Buch lesen oder einen Film sehen, fühlen wir uns manchmal so, als ob wir uns in der Handlung befinden würden. Wir vergessen unsere Umgebung und glauben, wir würden eine Reise durchs Mittelalter machen oder einen fremden Planeten besuchen. Auch das ist ein verschobener Realitätsrahmen.
Auf noch extremere Weise passiert es nachts in unseren Träumen. In Ausgabe Nummer 13 von Blick in die Zukunft habe ich das Thema Träume bereits ausführlich behandelt. Dieser Bereich ist erst ansatzweise erforscht worden. Die Welt der Träume ist viel größer und bedeutender, als wir es uns heute vorstellen. Wissenschaftler glauben, dass sich das Traumgeschehen auf den Kopf des Schlafenden beschränkt. Das ist falsch. Unser biologischer Körper ist nur eine unserer Existenzformen. Er hat die Aufgabe, einen Realitätsrahmen abzustecken. Nämlich jenen, in dem ihr jetzt diese Worte hört.
Nachts, in unseren Träumen, verlassen wir diesen Rahmen und tauchen in andere Rahmen ein. In der Ausgabe 13 habe ich eine Klassifikation der Träume erstellt. Eine sehr wichtige Traumart ist der Massentraum. Er wird nicht nur von einer Person geträumt, sondern von Tausenden, manchmal sogar von Millionen. Der Massentraum ist der Wissenschaft noch völlig unbekannt, dabei ist er für die Entwicklung der Menschheit von elementarer Bedeutung. Ohne ihn würden wir immer noch als Jäger und Sammler durch die Wildnis streifen.
Politische Systeme zum Beispiel werden zuerst erträumt, bevor sie erlebt werden. In den Träumen gestalten wir sie in Idealform, in der Realität jedoch funktionieren sie nicht immer wie gewünscht. Die Demokratie war ein großer Erfolg, der Kommunismus eine große Enttäuschung. Trotzdem musste beides ausprobiert werden.
Auch das, was hier und jetzt geschieht, ist die Folge eines Massentraums. Wir erleben derzeit eine sehr wichtige Etappe in der Geschichte. Die Menschheit richtet sich neu aus. Wir überwinden die Phase der Kriege. Das, was jetzt in der Ukraine geschieht, ist das letzte Aufbäumen der dunklen Mächte. Danach wird sich der Frieden schrittweise über den gesamten Erdball ausbreiten. Aber es wird noch einige Zeit dauern. Es liegt bereits vor uns im Feld der Möglichkeiten. Um im Bild zu bleiben: Das Feld wurde zuvor in den Massenträumen bestellt. Sie sind ein Realitätsrahmen, der ständig von uns genutzt wird. Er befindet sich nicht innerhalb unseres physikalischen Universums, sondern bildet ein eigenes Universum.
Eigenschaften
fremder Universen
Meistens stellen wir uns Realitätsrahmen als physikalische Universen vor, die aus Raum, Zeit und Materie bestehen. Davon gibt es sehr viele. Daneben existieren aber auch Universen, in denen Raum, Zeit und Materie unbekannt sind. Was dort stattdessen vorherrscht, kann ich leider nicht beschreiben, weil unsere Sprache dafür keine Worte kennt. Andere Wesen haben dafür Begriffe, die ich mit meinen Stimmbändern nicht ausdrücken kann.
Ich kann aber von einigen interessanten Phänomen berichten. Auf der Erde kennt man die Synästhesie. Damit ist die Kopplung von verschiedenen Formen der sinnlichen Wahrnehmung gemeint. Beispielsweise gibt es Menschen, die Töne auch als Farben erleben. Wenn sie einen tiefen Ton hören, sehen sie vielleicht die Farbe Rot, während ein heller Ton von ihnen als gelblich wahrgenommen wird.
Dieses Phänomen kennt man auch in anderen Realitätsrahmen – nur in viel extremerer Weise. Es gibt Welten, in denen sind Töne und Farben permanent miteinander verbunden. Wenn dort ein Orchester spielt, erscheinen über den Köpfen der Musiker geometrische Formen in schillernden Farben. Mit Worten sind diese Konzerte kaum zu beschreiben.
Trotzdem werde ich es versuchen. Ich schildere euch den Besuch eines synästhetischen Konzerts. Stellt euch eine sanfte Hügellandschaft vor, ähnlich dem Kraichgau in Baden-Württemberg. Auf den Hügeln habe sich Tausende Menschen versammelt. In einer Talsenke wurde eine Bühne aufgebaut. Die Instrumente sind beinahe so angeordnet wie auf der Erde. Das heißt, vorne befinden sich die hellen Stimmen wie Geigen und Bratschen, dahinter die Klarinetten, Trompeten und Posaunen, und ganz hinten sind die lauten Instrumente, die Pauken und Schlagzeuge. Natürlich gibt es auch einen Dirigenten. Er steht auf einem Pult vor dem Orchester.
Es geht langsam los. Während der ersten Takte sieht man Wellen aus farbigem Licht, die über den Köpfen der Musiker aufsteigen. Die Wellen vereinigen sich zu einem Gebilde, das ständig sein Aussehen verändert. Mal sieht es aus wie eine riesige Trommel, dann wie ein Wald, wie der Meeresboden, wie eine Säulenhalle, wie ein Gebirge oder wie ein Tier, das aus seinem Schlaf erwacht, sich streckt und plötzlich davonläuft. Je nach Größe des Orchesters, können diese Gebilde kilometerweit in den Himmel aufsteigen. Manchmal nehmen sie den gesamten Horizont ein.
Töne und Bilder verhalten sich synchron zueinander. Wenn die Musik leise ist, sind die Bilder beinahe transparent, man sieht Wolken oder Sterne hindurchscheinen. Wird sie lauter, nimmt die Intensität der Farben zu, Wolken und Sterne werden verdeckt. Wenn das Tempo langsam ist, bewegen sich die Bilder fast in Zeitlupe. Erhöht sich das Tempo der Musik, beschleunigen sich auch die Bilder am Himmel. Während des großen Finales braut sich ein Sturm aus Farben und Klängen zusammen, der sich in einem gewaltigen Donnerschlag entlädt. Danach klingt das Konzert aus in einer sanften Welle, die in den Köpfen der Musiker verschwindet.
Ihr, meine lieben Zuhörer, habt vielleicht schon Konzerte besucht, die euch beeindruckt oder begeistert haben. Aber glaubt mir, solange ihr kein synästhetisches Konzert erlebt habt, wisst ihr nicht, was Musik ist. Die Klangwelt der Erde ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was in anderen Welten existiert. Es gibt viel mehr Töne als die, die wir Menschen kennen. Es gibt auch mehr Farben und mehr Arten von Licht. Es gibt ein Licht, das extrem hell ist, aber trotzdem nicht blendet.
All das ist auf unterschiedliche Arten zu erfahren. Es gibt mehr als nur die fünf Sinne, die uns Menschen zur Verfügung stehen, also Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Man kann seine Umgebung noch mit anderen biophysikalischen Organen wahrnehmen. Hier stoßen wir wieder auf dasselbe Problem. Was ich damit meine, kann ich leider nicht mit Worten ausdrücken, weil es dafür keine Worte gibt in den Sprachen der Erde.
Ich nenne ein letztes Beispiel, das mich besonders beeindruckt hat. In manchen Welten sind Pflanzen musikalisch. Wenn man sich zu ihnen hinabbeugt, kann man nicht nur ihren Duft riechen, sondern auch eine Melodie hören. Kleine Pflanzen wie Gänseblümchen verströmen meistens nur einen Ton, der an- und abschwillt. Einige Bäume hingegen sind in der Lage, ganze Sinfonien zu spielen. Trotzdem sind die Wiesen und Wälder von Stille erfüllt. Man hört diese Töne nur, wenn man signalisiert, dass man sie hören möchte.
Das, was ich euch eben schilderte, meine lieben Freunde, ist nur ein kleiner Ausschnitt der Phänomene, die man in anderen Realitätsrahmen erleben kann. Und ich habe noch gar nicht über die Wesen gesprochen, die in diesen Welten leben. Es gibt Wesen, die völlig anders sind als wir, und es gibt Wesen, die uns sehr ähnlich sind. Die menschliche Familie ist viel größer, als wir glauben. Aber das würde den Rahmen dieser Folge sprengen. Später mehr dazu.
Fehlende Beweise
An dieser Stelle werden Skeptiker wahrscheinlich Folgendes einwenden: Konrad Pilger ist ein Spinner. Er kann diese Behauptungen doch gar nicht beweisen. Stimmt, kann ich nicht. Das sagte man lange Zeit auch über die Synästheten, die Farben und Klänge zugleich wahrnehmen. Man bezeichnete sie als Fantasten oder Wichtigtuer. Erst durch die Einführung der Kernspintomographie wurde nachgewiesen, dass bei Synästheten während des Musikhörens verschiedene Gehirnbereiche gleichzeitig aktiv sind. Die Kopplung der sinnlichen Wahrnehmung findet also tatsächlich statt.
Ähnlich wird man auch die fremden Universen behandeln, und das noch für eine sehr lange Zeit. Die Argumente lauten ungefähr so: Es ist sinnlos, sich damit zu beschäftigen, weil alle wissenschaftlichen Instrumente, die wir benutzen, Teil der vierdimensionalen Raumzeit sind. Wir können damit nicht aus diesem Universum hinausschauen. Deshalb wird man fremde Universen niemals nachweisen können. Man wird sie auch niemals besuchen können. Damit ist das Thema erledigt.
Diese Skeptiker und Evolutionsbremsen hat es schon immer gegeben. Zum Glück haben sich Leute wie Otto Lilienthal und die Gebrüder Wright nicht von ihnen beeindrucken lassen. Sonst müssten wir den Ozean heute noch mit Dampfschiffen überqueren. Selbstverständlich ist es möglich, andere Universen – genauer gesagt Realitätsrahmen – zu besuchen. Es findet auch ein reger Reiseverkehr zwischen den Welten statt.
Grundsätzlich bieten sich zwei Wege an: technische Reisen und Bewusstseinsreisen. Ich werde beide kurz erläutern. Beginnen wir mit Punkt eins, technische Reisen. Mit hochentwickelten Raumschiffen ist es möglich, schneller als mit Lichtgeschwindigkeit zu fliegen, man kann vorwärts und rückwärts durch die Zeit reisen, man kann sogar seitwärts durch die Zeit reisen. Was ich damit meine, werde ich in einer späteren Ausgabe erklären.
Ebenso ist es möglich, in andere Universen einzutauchen. Aber auch hier ist der Begriff Universum nicht ausreichend. Passender ist – wie schon gesagt – der Begriff Realitätsrahmen. Wenn man weiß, wie diese Rahmen organisiert sind, kann man sich an sie anpassen. Entscheidend sind hierbei zwei Faktoren: Vesmas und Gravitation. Wenn man sich auf diesen beiden Feldern gut auskennt, kann man jeden gewünschten Punkt in Raum und Zeit erreichen, und sogar Punkte, die sich nicht in Raum und Zeit befinden. Auch das werde ich später näher erläutern.
Die Menschheit wird solche Raumschiffe auch bekommen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Der Grund ist klar: Wir sind im Moment noch zu weit unten auf der Evolutionsleiter. Als Beispiel dient wieder die Ukraine. Wenn jemand wie Wladimir Putin eine solche Technologie in die Finger bekäme, würde er sie benutzen, um erst seine Nachbarländer zu erobern und danach die ganze Welt. Und wenn er mit dieser Welt fertig wäre, würde er die nächste angreifen. Doch zum Glück gibt es Kräfte im Universum, die dafür sorgen, dass die Wladimir Putins auf den bewohnten Planeten nicht zu stark werden.
Dieses Thema, die überlichtschnellen Raumschiffe, ist so kompliziert und umfassend, dass ich ihm mehrere Folgen von Blick in die Zukunft widmen werde. Das gilt auch für die zweite Möglichkeit, um sich durch Raum und Zeit zu bewegen, dem Reisen mit dem Bewusstsein. Das Thema werde ich in der nächsten Folge behandeln.
Zurück zu den eingangs gestellten Fragen: Ja, es gibt viele weitere Universen. Dabei handelt es sich um Ansammlungen von Energie, die von ihren Bewohnern unterschiedlich erlebt werden. Wir nehmen sie als Sterne und Planeten wahr. Es gibt nicht nur einen Big Bang, sondern viele. Innerhalb eines Universums gelten unterschiedliche Naturgesetze. Der Begriff Realitätsrahmen ist deshalb passender als der Begriff Universum. Mit technischen Mitteln oder mit dem Bewusstsein kann man fremde Realitätsrahmen erkunden.
Ich werde auch in Zukunft von meinen Reisen in fremde Realitätsrahmen berichten. Aber für heute haben wir genug. Wieder einmal sage ich: Danke für eure Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer
Konrad Pilger
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Hallo Leute, herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 26. In der vorigen Ausgabe erklärte ich, wie hoch entwickelte Völker...

























