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Dienstag, 31. Oktober 2023

Manuskript zu Vlog 25: So "funken" Ufos. Die Kommunikation der Zukunft.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 25. Das wird mal wieder eine total verrückte Folge. Ich erkläre, wie hoch entwickelte Zivilisationen kommunizieren. Sie benutzen etwas, das noch kein Wissenschaftler der Erde kennt, und sie benutzen es auf einer Ebene, die ebenfalls noch niemand kennt. Eines Tages werden wir auf der Erde diese Methode auch benutzen.

Woher weiß ich das alles? Weil es im Grunde genommen schon geschehen ist. Die Zeit vergeht nicht, die Zukunft ist jetzt. Und jetzt geht’s los.

 

1: Warum findet SETI nichts?

SETI ist ein internationales Projekt, mit dem nach außerirdischen Zivilisationen gesucht wird. Seit 1960 sind Radioteleskope auf das Weltall ausgerichtet, um Radiosignale von Außerirdischen aufzuspüren. Das Ergebnis ist enttäuschend. Gefunden hat man nämlich nichts. Kein Hinweis auf intelligentes Leben außerhalb der Erde.

 




Das heißt aber nicht, dass wir die einzigen beseelten Geschöpfe im Universum sind. Im Gegenteil, es gibt Millionen Zivilisationen, viele davon sind sehr hoch entwickelt. Das Problem sind die Methoden, die die Wissenschaftler von SETI benutzen. Es sind die bereits erwähnten Radiosignale, die mit den Teleskopen aufgespürt werden sollen, und Laserstrahlen, die man mit Spektographen finden will. Beides sind Methoden aus der technologischen Steinzeit. Die meisten Zivilisationen benutzen sie nur während einer kurzen Phase in ihrem Aufstiegsprozess.

 

Die Hauptprobleme dabei sind:

1. Licht- und Radiowellen sind langsam. Die Lichtgeschwindigkeit beträgt gerade mal 300.000 Kilometer pro Sekunde. Das klingt viel, ist im galaktischen Maßstab aber Schneckentempo. Eine Botschaft von der Erde zum Mars zu übertragen, dauert mit Funkwellen bis zu einundzwanzig Minuten. Einen Roboter auf diese Weise zu steuern, beinhaltet ein hohes Unfallrisiko.


 

2. Wellen zwingen zu einer linearen Kommunikation. Das heißt, ein Schritt erfolgt nach dem anderen. Nach Wort eins kommt Wort zwei, Wort drei, Wort vier und so weiter. Komplexe Botschaften auf diese Weise zu übertragen dauert lange und kostet unnötig viel Energie.

Es gibt eine Methode, die viel einfacher, billiger und schneller ist.

 

2. Die Kommunikation der Zukunft

Hoch entwickelte Zivilisationen benutzen nichtlineare Kommunikation. Sie findet außerhalb von Raum und Zeit statt. Mit dieser Methode kann man ohne Zeitverlust riesige Mengen an Daten über gewaltige Entfernungen transportieren und man braucht fast keine Energie.

Um sie zu verstehen, muss ich zunächst die bekannte und die unbekannte Physik erklären. Heutzutage kenn man Moleküle, Atome und Elementarteilchen. Nehmen wir als Beispiel Wasser. Es besteht aus Wassermolekülen, auch bekannt als H2O. Das heißt: Ein Molekül verfügt über zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom.

 


Das Sauerstoffatom besteht aus acht Protonen, acht Neutronen und acht Elektronen. Mit den Elektronen haben wir die Ebene der Elementarteilchen erreicht. Nach heutigem Kenntnisstand sind sie die kleinsten Teilchen und können nicht weiter geteilt werden.

Das ist ein Irrtum. Darunter befindet sich noch eine Ebene, die der Wissenschaft bislang unbekannt ist. Unser Universum besteht aus winzig kleinen Energieeinheiten. Sie erschaffen den Raum, die Zeit und die Materie Ich nenne sie Vesmas. Das ist ein Akronym gebildet aus den englischen Worten VEry SMAll Structures.

Vesmas sind weder Welle noch Teilchen, besitzen aber Eigenschaften von Wellen und Teilchen. Am ehesten kann man sie mit biologischen Zellen vergleichen. Diese Zellen besitzen zwölf Seiten. Die Zahl Zwölf wird später noch sehr wichtig werden. Mehr dazu in einer späteren Folge von Blick in die Zukunft.

 


Eine gewaltige Menge dieser Vesmas umgibt uns ständig. Sie besitzen eine polarisierte Energie, ähnlich wie Magnete, die aus einem Nord- und einen Südpol bestehen. Wenn zwei Vesmas nebeneinander liegen, befinden sich in einem Zustand, den man als Nullpunktenergie bezeichnet.

Man kann es mit einem ruhenden Magneten vergleichen. Wenn ein Magnet auf einem Tisch liegt, passiert nichts. Legt man einen anderen Magneten daneben, gibt es entweder eine Anziehungs- oder eine Abstoßungsreaktion. Das heißt: Potenziell vorhandene Energie wird umgesetzt.

So ist es auch mit den Vesmas. Sie verfügen über eine gigantische Menge an Energie, die im Normalzustand gewissermaßen schläft. Sie ist vorhanden, aber nicht aktiv. Dieses Potenzial nutzen hoch entwickelte Völker.


 

Wenn sie eine Nachricht versenden wollen, stimulieren sie die Vesmas. Eine bestimmte Anzahl von ihnen schließt sich dann zu Ketten zusammen. Ganz wichtig ist: Die Vesmas berühren sich nicht, sie bilden keine geschlossene Einheit. Aber sie verhalten sich so, als wären sie eine Einheit. Streng betrachtet muss man sagen: Die Vesmas übertragen die Botschaft nicht, sie sind die Botschaft.

Vesmas in ihrer reinen Form sind multidimensional. Das heißt, sie befinden sich in unserer vierdimensionalen Welt, abgekürzt 4D, und sie befinden sich im Überall, abgekürzt xD oder multi D, wo es keinen Zeitverlauf gibt. Ich erkläre es mit einem Beispiel.


 

Angenommen, ihr wollt eine Welle auf dem Wasser von Hamburg nach New York schicken. Dann muss diese Welle zuerst durch den Hamburger Hafen laufen, dann durch die Elbe, durch die Nordsee, durch den Ärmelkanal, über den Atlantik bis in den Hafen von New York. Jedes Wassermolekül stößt das nächste an. Das dauert mehrere Tage.

Vesmas würden sich anders verhalten. Sie besitzen – wie gesagt – Eigenschaften von Wellen und Teilchen. Deshalb würden sich Vesmas, sobald sie die Information in Hamburg erhalten, zu einer Kette verbinden, deren Glieder sich nicht berühren. Das gesamte Gebilde würde sich einmal heben und senken. In dem Moment, in dem die Welle in Hamburg startet, kommt sie bereits in New York an.

Mit dieser Methode kann man gigantische Entfernungen ohne Zeitverlust zurücklegen. Sender und Empfänger können sich im selben Zimmer befinden oder in verschiedenen Galaxien. Raum und Zeit haben für diese Art der Kommunikation keine Bedeutung.

  

3: Drei normale Hinweise auf Vesmas

Der erste Hinweis ist die Quantenverschränkung. Es geht hier um sehr kleine Teilchen, sogenannte Quanten. Bei diesem Phänomen können zwei oder mehr Teilchen nicht mehr als einzelne Teilchen mit definierten Zuständen beschrieben werden, sondern nur noch das Gesamtsystem als solches.

Albert Einstein hat dafür den Begriff „spukhafte Fernwirkung“ geprägt. Die Messung an einem Teilsystem kann das Ergebnis der Messung am anderen Teilsystem beeinflussen. Einstein selbst hat übrigens nicht daran geglaubt. Er meinte, die Wissenschaft sei noch nicht weit genug entwickelt, um das Phänomen zu verstehen.


 

Doch inzwischen ist diese Quantenverschränkung in zahllosen Experimenten nachgewiesen worden, unabhängig davon, wie weit die Systeme entfernt waren und in welchen Abständen die Messungen erfolgten. Ursache für dieses Phänomen sind die Vesmas. Wie in Kapitel 2 beschrieben, besitzen sie eine latente Energie. Man kann diese Energie jederzeit anzapfen – auf bewusste und unbewusste Art.

Es ist durchaus möglich, dass sich eine Kette aus Vesmas von den Köpfen der Wissenschaftler zu ihrer Versuchsanlage bildet. Zugleich entsteht eine Kette zwischen den Teilsystemen, und schon kommt es zur spukhaften Fernwirkung. Ganz wichtig: In unserer Materiewelt erscheint es so, als ob die Verschränkung langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit erfolgt. Es geht in diesem Beispiel nicht um Tempo, sondern um das Prinzip der wohlwollenden Energie. Vesmas stehen in einer gigantischen Anzahl bereit, um die Welt zu erschaffen, in der wir leben wollen.

 




Der zweite Hinweis sind Zwillinge. Diese Menschen sehen nicht nur gleich aus, sofern es sich um eineiige Zwillinge handelt, sie haben auch eine besonders starke Verbindung zu einander. Manche Zwillinge behaupten, dass sie Tausende Kilometer entfernt sein können und es trotzdem spüren, wenn der andere etwas besonders Positives oder Negatives erlebt. In diesen Fällen greifen sie oft zum Telefon und berichten einander davon oder leisten Hilfe.

Das ist keine Einbildung und kein Aberglaube. Die besondere Verbindung zwischen Zwillingen hat eine physikalische Grundlage: Ketten aus Vesmas. Weil diese Menschen auf die Seelen ihrer Geschwister eingependelt sind, fällt es ihnen leicht, diese Ketten aufzubauen. Die Begriffe „Seelen“ und „Einpendeln“ werde ich in einer späteren Folge dieser Reihe erklären.


 

Der dritte Hinweis sind Mütter. Hier sind ähnliche Fälle bekannt. Mütter, die eine besonders enge Verbindung zu ihrem Kind haben, spüren es, wenn ihm etwas zustößt. Einige erleben diese Ereignisse auch nachts in ihren Träumen. Es ist schwer, diese Vorgänge zu beweisen. Oft behaupten Außenstehende, dass die Mutter hysterisch ist oder sich das Ganze nur einbildet. Das ist ein vorschnelles Urteil. Auch hier bestehen vermutlich Ketten von Vesmas, die diese Informationen übertragen.

Ursache für die ablehnende Haltung vieler Zeitgenossen, ist der geringe Kenntnisstand unserer Wissenschaft. Aber das wird sich ändern. Die Entdeckung der Vesmas und des Überalls lässt nicht mehr lange auf sich warten.

 

4. Ein total verrückter Hinweis auf Vesmas

Bei diesem Kapitel werden viele Menschen so heftig den Kopf schütteln, dass ihnen ein Schleudertrauma droht. Ich werde es trotzdem anführen, weil es ein wichtiges Thema ist. Ich spreche von Kornkreisen. Seit den 1980er Jahren tritt dieses Phänomen in verstärktem Maße auf, bekannt ist aber schon seit Jahrhunderten.

Unter Wissenschaftlern herrscht heute die Meinung vor, dass die Kronkreise von Menschen gemacht wurden. Auf einige trifft das auch zu. Es gab Experimente, die bewiesen haben, dass man innerhalb einer Nacht Kornkreise herstellen kann, die sogar Experten nicht als Fälschungen erkennen. Dafür reichen einfache Mittel wie ein Seil und ein Holzbrett.

 


Komplexe Kornkreiswerke bestehen aber aus bis zu vierhundert Einzelkreisen. Sie beeindrucken durch ihre Schönheit und die Präzision, mit der sie hergestellt wurden. Ein paar Witzbolde mit Seilen und Brettern sind gewiss nicht in der Lage, so etwas nachzuahmen.

Die Wahrheit lautet: Kornkreise besitzen verschiedene Absender. Viele von ihnen sind Botschaften von außerirdischen Intelligenzformen. Ihre Inhalte sind höchst unterschiedlich. Einige enthalten mathematische Formeln, anderen enthalten Konstruktionszeichnungen von Maschinen. Die Entschlüsselung dieser Botschaften wird die Menschheit noch eine ganze Weile beschäftigen.

Transportmittel der Botschaften sind wiederum Vesmas. Man kann sie zu Ketten zusammenfügen und mit ihnen Informationen über Distanzen von Millionen Lichtjahren versenden. Sie können auf einem technischen Gerät wie einem Computerbildschirm erscheinen – oder in einem Kornfeld.


 

Zeugen berichten, dass Kornkreise von einem Augenblick auf den anderen plötzlich im Feld waren, ohne dass Zeit verging. Das ist typisch für nichtlineare Kommunikation. Sie findet blockweise statt, das heißt alles geschieht auf einmal. Der Kornkreis Nummer vierhundert erscheint im selben Moment wie der Kornkreis Nummer eins. Bei einem Text würde es bedeuten, dass das letzte Wort im selben Moment erscheint wie das erste. Ein hoch entwickelter Geist, der die nichtlineare Kommunikation beherrscht, würde auch alles in diesem Moment verstehen und ebenso blockweise antworten.

Mehr zu den Kornkreisen folgt in einer späteren Ausgabe von Blick in die Zukunft.

 

 Zusammenfassung:

1. Fortschrittliche Kommunikation findet nicht mit Funk- oder Lichtwellen statt, sondern mithilfe von Ketten aus winzigen Energieteilen.

2. Um eine solche Technik zu entwickeln, müssen wir die Multidimensionalität (xD, multi D) als Realität anerkennen.

3. Wir müssen die Vesmas (VEry SMAll Structures), die noch kleiner als Elementarteilchen sind, als die wahren Bausteine unserer Welt entdecken und erforschen.

 


Kommunikation mit Vesmas klingt heute nach Hokuspokus, aber das Radio hielten einige Menschen am Anfang auch für einen Zaubertrick. Eines Tages werden wir diese Technik nutzen, um z. B. einen Roboter auf dem Mars zu steuern.

Mehr noch, wir könnten sogar Raumschiffe bauen, die auf Basis der Vesmas und des Überalls das Universum durchqueren - ohne Zeitverlust und ohne viel Energie zu verbrauchen. Wenn man Quanten verschränken kann, kann man auch komplette Raumschiffe verschränken. Es ist ein ähnliches Prinzip, nur eine Stufe weitergedacht.

Voraussetzung dafür ist, dass unsere Wissenschaftler ein bisschen aufgeschlossener sind gegenüber Impulsen, die von außerhalb kommen. Dann können wir einen gewaltigen Entwicklungssprung machen, wir können auf der Evolutionsleiter mehrere Stufen überspringen. Es liegt an uns. Wir haben die freie Wahl. Wir können es innerhalb weniger Jahrzehnte machen oder innerhalb von tausend Jahren. Das wohlwollende Universum liefert uns in jedem Fall genug Energie für unsere Existenz.

So, das war’s mal wieder für heute. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute.

Eurer Konrad Pilger

Mittwoch, 31. Mai 2023

Manuskript zu Folge 21: Die Raumfahrt der Zukunft. Was ist eine Massemaschine? Was ist das Überall?

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 21. Das ist eine ganz besondere Folge. Heute werde ich eines der größten Geheimnisse aller Zeiten lüften. Welche Technik benutzen hoch entwickelte Zivilisationen, um das Weltall zu durchqueren? Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, und die werde ich gleich beschreiben.




Ich erwarte aber nicht, dass meine heutigen Zuschauer verstehen, wovon ich rede – abgesehen von einer kleinen Gruppe. Die Dinge, die ich enthülle, sind noch zu weit entfernt von der Realität des frühen 21. Jahrhunderts. Aber die Menschen der Zukunft werden es verstehen.

Was ich in dieser Folge mache, ist Potenziale beschreiben. Die Informationen können während der nächsten Jahrzehnte genutzt werden oder erst in fünfhundert Jahren. Das hängt von vielen Faktoren ab. Wir werden sehen, wie sich die Menschheit entwickelt.

Also, los geht’s.

 

Kapitel 1: Pioniertaten

Alle hoch entwickelten Raumschiffe nutzen dasselbe Prinzip: Sie verändern die Masse von Objekten. Die Maschinen, die dazu notwendig sind, nennt man Massemaschinen. Sie sind der Menschheit nicht unbekannt. Einige Science-Fiction-Autoren haben darüber geschrieben, einige Wissenschaftler haben mit ihnen Experimente gemacht.

 


Der erste war vermutlich Kurd Laßwitz. Sein Roman Auf zwei Planeten erschien bereits im Jahr 1897. Laßwitz erwähnt darin eine Methode, mit der die Gravitation verändert wird. Allerdings waren seine Kenntnisse noch sehr beschränkt. Laßwitz macht einen großen Fehler: Er lässt seine primitiven Raumschiffe in der Raumzeit fliegen, also in der vierdimensionalen Welt. Hoch entwickelte Raumschiffe benutzen aber das Überall und die Überzeit, die ich gleich erklären werde.

In der Praxis hat Nikola Tesla die ersten Erfolge erzielt. Der berühmte Erfinder erschuf einige masselose Objekte, die in seinem Labor Schäden anrichteten. Tesla gelang es nicht, die Objekte unter Kontrolle zu bringen. Was ihm fehlte, waren leistungsfähige Computer. Die sind unbedingt nötig, um die gewaltige Menge an Rechenoperationen durchzuführen, die Massemaschinen erfordern. Leider sind Teslas Erkenntnisse heute nicht mehr zugänglich.

 


Einen Vorgeschmack auf diese Technik hat die Menschheit bereits erhalten. Ich spreche von Magnetbahnen. Mit ihnen kann man hohe Geschwindigkeiten erzielen und große Entfernungen überbrücken. Das ist aber nichts verglichen mit dem, was in Zukunft möglich sein wird.

 

Kapitel 2: Unbekannte Physik – das Überall

Seit Jahrhunderten bemühen sich Wissenschaftler, die physikalische Welt zu erforschen. Den Teil des Universums, der für uns sichtbar ist, haben sie recht gut beschrieben. Allerdings sind ihnen einige schwere Fehler unterlaufen. So hat es beispielsweise keinen Urknall gegeben, aus dem alles entstanden ist.

Außerdem gibt es immer noch viele Dinge, von denen unsere Wissenschaftler keine Ahnung haben. Die größte Wissenslücke ist wahrscheinlich das Überall bzw. die Überzeit. Ich habe es bereits in Ausgabe 19 von Blick in die Zukunft beschrieben.

 


Hier noch einmal eine Zusammenfassung: Wir leben in der Raumzeit. Hier gibt es drei räumliche Dimensionen – Länge, Breite, Höhe – und die Zeit als vierte Dimension. Jeder von uns kennt diese Ebene aus dem Alltag. Wir stehen morgens auf, gehen zur Schule oder zur Arbeit und erleben dabei, wie die Zeit verstreicht.

Darüber existiert eine Ebene, die heute noch kein Mensch kennt: das Überall. Wer dort ist, befindet sich nicht an einem bestimmten Punkt im Raum, sondern überall. Man erlebt auch nicht einen bestimmten Zeitpunkt, sondern befindet sich in der gesamten Zeit. Alle Kompasse und alle Uhren stehen dort auf null.

Die meisten Menschen verstehen heute nicht, wovon ich rede. Viele machen sich sogar darüber lustig. Aber die Entdeckung des Überalls wird zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte der Menschheit zählen.

 


Man kann es noch auf eine andere Weise erklären: Wir leben im sogenannten Makrokosmos. In unserem Universum gibt es Sonnen, Planeten und Monde. Daran wird niemand zweifeln.

Unter uns besteht eine Ebene, die Mikrokosmos genannt wird. Man kann sie nur mit dem Mikroskop sehen, dort leben die Mikroben. Darunter befindet sich eine weitere Ebene, der Nanokosmos. Das ist die Welt der Zellen und Makromoleküle, sie liegt außerhalb des sichtbaren Lichts. Darunter befindet sich noch eine Ebene, die der Atome und Elementarteilchen. Dort gelten andere physikalische Gesetze. Beispielsweise kann ein Elektron an mehreren Orten zugleich sein.

Wenn es unter uns noch weitere physikalischen Ebenen gibt, in der teils andere Gesetze herrschen, warum soll es über uns dann nicht auch noch eine Ebene geben? Was spricht dagegen? Nichts – ausgenommen nur, dass diese Ebene noch nicht entdeckt wurde. Aber es wird noch in diesem Jahrhundert geschehen.

 

Kapitel 3: Unbekannte Physik – Gravitation

Ein weiteres Gebiet, das kaum erforscht wurde, ist die Gravitation oder die Anziehungskraft. Kein heutiger Wissenschaftler ist sich darüber bewusst, wie wichtig sie für unser Leben ist und welche Rolle sie in Zukunft spielen wird. Wer die Gravitation vollständig versteht, kann alle Energieprobleme lösen und kann in Windeseile das Universum durchqueren.

Die Gravitation bestimmt den Ort, an dem sich ein Objekt befindet. Wenn ich einen Stein in die Hand nehme und loslasse, fällt er zu Boden. Das ist eine alltägliche Erfahrung. Der Planet Erde besitzt eine hohe Anziehungskraft, der Stein eine niedrige.

 


Die Gravitation bestimmt aber auch den Zeitpunkt, an dem sich ein Objekt befindet. Hätte der Stein andere Gravitationseigenschaften, würde er sich nicht in unserer Gegenwart befinden, sondern vielleicht 1.000 Jahre in der Zukunft oder 1.000 Jahre in der Vergangenheit.

Die Gravitation wird durch die Masse eines Objekts bestimmt. Masse wird heutzutage vor allem über das Volumen und das Gewicht definiert. Also: Länge, Breite, Höhe in Zentimetern, und das Gewicht in Kilogramm oder Tonnen.

Es gibt aber noch weitere Eigenschaften der Masse, die durch Magnetismus bestimmt werden. Magnetfelder sind an der Entstehung jedes Objektes beteiligt. Wenn man diese Eigenschaften entdeckt und verstanden hat, kann man sie mit den Massemaschinen verändern. Das heißt: Eine Massemaschine versetzt ein Objekt an einem beliebigen Ort und einen beliebigen Zeitpunkt. Jedes hoch entwickelte Raumschiff ist zugleich eine Zeitmaschine.


An dieser Stelle muss ich noch einmal die dreifache Verschränkung erwähnen. Jedes Ding und jedes Wesen ist auf dreifache Weise verschränkt. Es ist mit dem Raum verschränkt, mit der Zeit verschränkt und mit sich selbst verschränkt. Verschränkung bedeutet, eine starke Verbindung einzugehen. Die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit erfolgt über die Gravitation.

Skeptiker werden sagen: Das ist völlig unmöglich. Das sind Hirngespinste. Oder das ist Esoterik oder Pseudowissenschaft. Diese Leute haben nichts verstanden. Es ist Wissenschaft. Die Wissenschaft der Zukunft.

Wenn die Gravitation den Ort bestimmt, an dem sich ein Gegenstand befindet, warum soll sie dann nicht auch die Zeit bestimmen, in der er sich befindet? Was spricht dagegen? Nichts – außer, dass es noch nicht entdeckt wurde. Aber auch das wird noch in diesem Jahrhundert geschehen.

 

Kapitel 4: Wie funktioniert eine Massemaschine?

Grundsätzlich muss man zwei Arten von Massemaschinen unterscheiden: Kraftmaschinen und Feldmaschinen. Kraftmaschinen dienen zur Erzeugung von elektrischer Energie. Damit werden wir in Zukunft alle Energieprobleme lösen. Massemaschinen erzeugen unbegrenzte Mengen an Energie, sie sind einfach, billig und ungefährlich – abgesehen von der Strahlung, die sie freisetzen. Aber die Menschheit ist noch nicht reif dafür. Ich werde das Prinzip in einer späteren Folge erklären.


Heute beschränke ich mich auf Feldmaschinen. Sie erzeugen frei programmierbare Magnetfelder, mit denen man Fahrzeuge an jeden Punkt des Universums versetzen kann. In meinem SF-Roman Land der Frauen kommt ein Raumschiff mit dem Namen Tucana Express vor. Das Schiff besitzt eine dreieckige Grundform. Ich habe diese Form gewählt, weil das Prinzip damit am einfachsten zu erklären ist. Die Massemaschinen können aber auch auf andere Weise installiert werden.

Die Tucana Express verfügt über vier Feldmaschinen. Drei sind in den Ecken des Rumpfes installiert. Sie erzeugen gemeinsam ein Magnetfeld, das auf eine bestimmte Weise ausgerichtet ist. Die vierte Feldmaschine befindet sich in der Mitte des Rumpfes. Sie erzeugt ebenfalls ein Magnetfeld, das aber anders ausgerichtet ist.

Die vier Feldmaschinen kommunizieren miteinander. Man kann sagen, dass sie eine kleine Sinfonie aufführen. Die Sinfonie besteht aber nicht aus Tönen, sondern aus Magnetfeldern. Dadurch verändern sie die Masse des gesamten Raumschiffs. Weil die Masse eines Objektes den Ort und den Zeitpunkt bestimmt, an dem es sich aufhält, können sie dadurch jeden beliebigen Punkt erreichen.

 


Ganz wichtig ist: Ein solches Raumschiff fliegt nicht durch das Universum. Es bewegt sich nicht von A nach B nach C, sondern es bestimmt den Ort und den Zeitpunkt, an dem es sein möchte. Das geschieht mit zwei Schritten.

Mit dem ersten Schritt betreten sie das Überall. Das ist die Ebene, auf der der gesamte Raum und die gesamte Zeit existieren. Beim Start beendet das Raumschiff die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit, es ist gewissermaßen neutralisiert. Das Schiff befindet sich an keinem bestimmten Ort und zu keiner bestimmten Zeit. Weil es immer noch mit sich selbst verschränkt ist, bleibt es unbeschädigt und die Besatzung ist nicht in Gefahr. Mit dem zweiten Schritt betreten sie wieder die vierdimensionale Welt. Das Raumschiff wird jetzt auf die Gravitationswerte des Zielortes und des Zielzeitpunktes eingestellt.


 

Das ist das grundsätzliche Prinzip, nach dem jedes hoch entwickelte Raumschiff funktioniert. Die Zahl der Massemaschinen kann unterschiedlich sein, ebenso wie die Form des Raumschiffes. Aber es gibt keine andere Möglichkeit, um große Entfernungen im Weltall zu überwinden.

 

Kapitel 5: Offene Fragen

In den vorigen Kapiteln habe ich eine Menge Fragen beantwortet, aber auch viele Fragen offen gelassen. So sagte ich beispielsweise, dass die Magnetfelder der Massemaschinen „auf eine bestimmte Weise“ ausgerichtet sind. Damit kann man nicht viel anfangen. Das habe ich absichtlich getan.

Wenn ich sie genau beschrieben hätte, könnte man heute schon Massemaschinen bauen. Aber was würde dann geschehen? Schauen wir uns kurz den Zustand der Welt an. Aktuell gibt es einen großen Konflikt: Den Krieg in der Ukraine. Jeden Tag werden dort unzählige Menschen verletzt oder getötet. Das ist ein Merkmal einer Zivilisation, die sich auf einer sehr niedrigen Stufe befindet.

Was würde passieren, wenn solche Menschen in den Besitz von Massemaschinen gelangen würden? Natürlich würden sie die Maschinen für kriegerische Zwecke einsetzen. Ein Raumschiff wie die Tucana Express kann ohne Zeitverlust jeden Punkt des Planeten erreichen. Und mehr noch, es kann sogar fremde Planeten in weit entfernten Galaxien erreichen.


 

Heutige Politiker und Militärs hätten dadurch die Möglichkeit, überall im Universum Krieg zu führen. Und glaubt mir, sie würden Gründe dafür finden. Es ist kein Zufall, dass die Sonnensysteme so weit voneinander entfernt sind. Die riesigen Entfernungen wurden geschaffen, damit sie nur geistig und moralisch hoch entwickelte Völker überwinden können. Die Menschheit ist noch immer unterwickelt.

Deshalb müssen viele Informationen verborgen bleiben. Was ich heute enthüllt habe, sind die Grundlagen der Raumfahrt der Zukunft. Bis ein Raumschiff wie die Tucana Express auf der Erde gebaut werden kann, wird noch viel Zeit vergehen. Wie lange es dauert, hängt von uns ab. Sind wir friedlich, nur ein paar Jahrzehnte. Führen wir weiterhin Kriege, wird es viele Jahrhunderte dauern.

 

Zusammenfassung:

1. Jedes Ding und jedes Wesen ist mit dem Raum, der Zeit und sich selbst verschränkt.

2. Die Verschränkung erfolgt durch die Masse eines Objektes.

3. Jedes hoch entwickelte Raumschiff ist zugleich eine Zeitmaschine.

4. Der Antrieb erfolgt durch Massemaschinen.

5. Hoch entwickelte Raumschiffe fliegen nicht durch das Weltall, sondern versetzen sich durch Manipulation ihrer Masse an das gewünschte Ziel.

 

So, das war genug für heute. Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen SF-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen, Band eins der Vera Cresta-Reihe.

Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer Konrad Pilger

Mittwoch, 3. Mai 2023

Vlog 20: Der Tod ist nicht das Ende. Die dreifache Verschränkung. Der Sinn des Lebens.

 


Manuskript zu Folge 20: Der Tod ist nicht das Ende. Die dreifache Verschränkung. Der Sinn des Lebens.

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft. Das ist heute eine Sonderfolge. Ursprünglich wollte ich in der Folge 20 erklären, welchen Antrieb hoch entwickelte Raumschiffe benutzen. Aber mir ist etwas dazwischen gekommen. Ich habe von einem tragischen Fall erfahren. Ein junges Elternpaar hat sein Kind verloren. Das Kind war vier Jahre alt. Diese Folge richtet sich an die Angehörigen des Kindes, aber auch an alle anderen Menschen.


Es ist immer schlimm, wenn man ein Familienmitglied verliert. Doch wenn ein so kleiner Mensch stirbt, scheint das die Höchststrafe des Schicksals zu sein. Zwei Gedanken drängen sich auf.

1. Es ist ungerecht, das ein Mensch nur vier Jahre alt wird, während ein anderer Mensch hundert Jahre lebt.

2. Ein so kurzes Leben hat keinen Sinn.

Beide Gedanken sind falsch. Ich werde erklären, warum. Los geht’s.

Kapitel 1: Falsche Annahmen über das Leben.

Die meisten Wissenschaftler würden die menschliche Existenz heute vermutlich so beschreiben:

1. Das Leben beginnt mit der Geburt, dauert maximal hundert Jahre und endet mit dem Tod.

2. Jeder Mensch lebt nur einmal.

3. Das Leben ist das Ergebnis der Evolution auf dem Planeten Erde.

Das ist der gegenwärtige Stand der Forschung. Leider ist es der größte Quatsch, den man sich nur vorstellen kann. Diese Trugschlüsse basieren auf unvollständigen Beobachtungen. Man kann alles mit zwei Symbolen erklären: dem Pfeil und dem Kreis.


 

Die meisten Menschen glauben heute an ein lineares Weltbild. Nehmen wir als Beispiel einen Fluss. Der Fluss entspringt in den Bergen, fließt durch die Ebene und mündet in das Meer. Der Fluss scheint im Meer zu enden oder zu sterben. Das ist ein gutes Beispiel für eine unvollständige Beobachtung. Tatsächlich endet der Fluss nicht im Meer. Sein Wasser verdunstet dort durch die Kraft der Sonne. Am Himmel bildet der Wasserdampf Wolken. Der Wind schiebt die Wolken zurück zu den Bergen. Über den Bergen regnen die Wolken ab. Der Fluss erneuert sich in den Bergen und fließt wieder zum Meer.

Damit ist im Grunde alles gesagt. Das Leben ist kein Pfeil, sondern ein Kreislauf.

Kapitel 2: Richtige Annahmen über das Leben.

Im Beispiel aus dem vorherigen Kapitel spielt der Himmel eine wichtige Rolle. Dort fügt sich der Wasserdampf zu Wolken zusammen, die der Wind zu den Bergen schiebt. So etwas gibt es auch im menschlichen Leben. In der Ausgabe 19 vom Blick in die Zukunft habe ich das Überall und die Überzeit vorgestellt. Das ist die Ebene, von der man die gesamte Zeit und den gesamten Raum überblicken kann. Hoch entwickelte Völker benutzen sie, um mit ihren Raumschiffen das Universum zu durchqueren.


 

Die Ebene bietet aber noch viele andere Möglichkeiten. Wir nutzen sie als Aussichtspunkt, um unser Leben zu planen. An dieser Stelle setze ich voraus, dass die menschliche Seele bereits vor der Geburt existiert. Mehr dazu folgt in einer späteren Ausgabe. Erinnert euch bitte. Heute geht es um das Kind, das im Alter von vier Jahren gestorben ist.

Ein anderer Name für das Überall ist der multidimensionale Zustand. Aus diesem Zustand heraus betrachten wir den Planeten Erde. Wir suchen uns die Umstände aus, die für unser Leben die besten Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Wir bestimmen den Zeitpunkt und den Ort unserer Geburt.

Etwas Ähnliches tun die Besatzungen der Raumschiffe. Sie bestimmen den Zeitpunkt und den Ort, den sie auf ihrer Reise durch den Weltraum erreichen möchten.

Kapitel 3: Ist es Esoterik oder Pseudowissenschaft?

Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich diese Vorwürfe schon gehört habe. Was ich mache, ist entweder Esoterik oder Pseudowissenschaft. Im ersten Fall werde ich in eine Schublade gesteckt mit Menschen, die an Astrologie glauben. Im zweiten Fall befinde ich mich in Gesellschaft von Leuten wie Erich von Däniken, der die Prä-Astronautik populär gemacht hat.


 

Mit diesen Etiketten versucht man, mich lächerlich zu machen. Es wird nicht gelingen. Vieles von dem, was heute noch in diesen Schubladen steckt, wird man später herausholen und in die Schublade der seriösen Wissenschaft stecken. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Was ich auf meinem Kanal verbreite, klingt heute noch verrückt. Aber in hundert oder zweihundert Jahren wird es Allgemeinwissen sein. Es wird in allen Schulbüchern stehen, und es wird an allen Universitäten gelehrt werden.

Ein Beispiel gefällig? Ich verrate jetzt eines der größten Geheimnisse des Universums. Bitte eine Fanfare. Danke. Jedes Ding und jedes Wesen, das man in dieser Welt sinnlich wahrnehmen kann, ist auf dreifache Weise verschränkt. Es ist mit dem Raum verschränkt, es ist mit der Zeit verschränkt, und es ist mit sich selbst verschränkt.

 


Verschränkung bedeutet, dass zwei oder mehr Teile eine feste Verbindung eingehen. Sie bleiben noch als Einzelteile bestehen, lassen sich aber nicht mehr getrennt voneinander definieren. Als Metapher kann ein Wollknäuel dienen. Das Garn besteht aus einzelnen Fasern. Von außen betrachtet kann man nicht erkennen, wo eine Faser anfängt und aufhört. Das Garn ist in sich selbst verschlungen und bildet als Knäuel ein neues Objekt.

Ein lebender Mensch ist mit dem Raum und der Zeit verschränkt, in der er seine Erfahrungen macht. Wenn er stirbt, verlässt er seinen biologischen Körper. Die Seele, die den Wesenskern des Menschen ausmacht, ist aber noch mit sich selbst verschränkt. Deshalb ist jeder Mensch unsterblich. Das ist das ganze Geheimnis.


 

Hoch entwickelte Raumschiffe nutzen dasselbe Prinzip. Wenn ein Ufo plötzlich am Himmel verschwindet, beendet es seine Verschränkung mit diesem Ort und diesem Zeitpunkt. Das Raumschiff hört aber nicht auf zu existieren. Die Besatzung verschränkt sich bloß mit einem anderen Ort und einem anderen Zeitpunkt. Auf diese Weise kann man Millionen Lichtjahre zurücklegen, ohne viel Energie zu verbrauchen.

Kapitel 4: Der Sinn des Lebens

Kommen wir zurück zu dem Kind, das im Alter von vier Jahren gestorben ist. Dieser Tod erscheint ungerecht, wenn man sein Leben mit dem eines Menschen vergleicht, der hundert Jahre alt wird. Damit sind wir auf dasselbe alte Problem gestoßen: der Pfeil der Zeit.

Das Leben beginnt aber nicht mit der Geburt, und es endet nicht mit dem Tod. Das Leben ist ein Kreislauf, der beliebig oft wiederholt werden kann. Die Seele des Kindes, die mit sich selbst verschränkt ist, bewegt sich nach dem Tod auf eine Ebene, die multidimensional ist. Dort hat man einen Überblick über den gesamten Raum und die gesamte Zeit. Und man kann sein eigenes Leben betrachten und bewerten. Viele Menschen mit Nahtoderfahrungen haben davon berichtet.


Danach bewegt sich die Seele ins Jenseits. Das ist ein Realitätsrahmen, in dem ebenfalls Raum und Zeit existieren. Beides wird jedoch anders wahrgenommen als auf unserem Planeten. Nach einer Phase der Erholung kehrt die Seele zurück in den multidimensionalen Zustand und plant ein neues Erdenleben, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit.

Jedes Leben ergibt einen Sinn, kein Leben ist verschwendet oder unnütz. Nur ist der Sinn für uns nicht immer zu erkennen. Die Seele des vierjährigen Kindes wollte vielleicht noch einmal die Erfahrung eines leichten und unbeschwerten Lebens machen. Vielleicht wollten aber auch die Eltern des Kindes etwas lernen. Vielleicht wollten der Vater und die Mutter die Erfahrung einer schweren Prüfung machen, an der sie wachsen, aus der sie gestärkt hervorgehen. Die Seele des Kindes war in dem Fall in den Plan eingebunden.

Das ist der Sinn des Lebens. Wir sind hier, um Erfahrungen zu machen, um zu lernen und zu wachsen. Es ist völlig egal, wie lang das Leben ist. Aus einem kurzen Leben, das vier Jahre dauert, kann man unter Umständen einen größeren Gewinn ziehen, als aus einem Leben, das hundert Jahre dauert. Deshalb sollte man den Tod eines Menschen auch nicht übermäßig betrauern. Man sollte für jedes Leben dankbar sein.


 

Ein Raumschiff kann einen fremden Planeten einmal besuchen oder tausend Mal. Das entscheidet die Besatzung. Es ist völlig egal, in welcher Galaxie sich der Planet befindet. Die hoch entwickelten Raumschiffe besitzen unendlich viel Energie.

Das Gleiche gilt für uns Menschen. Wir können zwei- oder dreimal auf der Erde geboren werden – oder tausend Mal. Es existiert unendlich viel Raum, Zeit und Energie. Das Leben ist in keiner Weise beschränkt. Wir entscheiden, was wir daraus machen.

Zusammenfassung

1. Das Leben in seiner Gesamtheit ist nicht linear. Es beginnt nicht mit der Geburt und endet nicht mit dem Tod. Das ist eine unvollständige Beobachtung.

2. Das Leben ist ein Kreislauf. Es kann beliebig oft wiederholt werden. Auf einer multidimensionalen Ebene sucht man sich den Ort und die Zeit aus, wo man die besten Erfahrungen machen kann.

3. Jedes Ding und jedes Wesen ist auf dreifache Weise verschränkt. Es ist mit dem Raum, der Zeit und sich selbst verschränkt.

4. Der Sinn des Lebens besteht darin, Erfahrungen zu machen und zu lernen und zu wachsen.

So, das war’s für heute. Aus dieser Folge von Blick in die Zukunft habt ihr eine Menge gelernt. Ihr könnt die Gelegenheit nutzen, um dadurch zu wachsen und aufzusteigen. Damit könnt ihr euch eine Menge Probleme ersparen.

Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen Science-Fiction-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen. Band eins der Vera Cresta-Reihe.

Ich sage danke für die Aufmerksamkeit und wünsche alles Gute

Euer Konrad Pilger