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Dienstag, 31. Oktober 2023

Manuskript zu Vlog 25: So "funken" Ufos. Die Kommunikation der Zukunft.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 25. Das wird mal wieder eine total verrückte Folge. Ich erkläre, wie hoch entwickelte Zivilisationen kommunizieren. Sie benutzen etwas, das noch kein Wissenschaftler der Erde kennt, und sie benutzen es auf einer Ebene, die ebenfalls noch niemand kennt. Eines Tages werden wir auf der Erde diese Methode auch benutzen.

Woher weiß ich das alles? Weil es im Grunde genommen schon geschehen ist. Die Zeit vergeht nicht, die Zukunft ist jetzt. Und jetzt geht’s los.

 

1: Warum findet SETI nichts?

SETI ist ein internationales Projekt, mit dem nach außerirdischen Zivilisationen gesucht wird. Seit 1960 sind Radioteleskope auf das Weltall ausgerichtet, um Radiosignale von Außerirdischen aufzuspüren. Das Ergebnis ist enttäuschend. Gefunden hat man nämlich nichts. Kein Hinweis auf intelligentes Leben außerhalb der Erde.

 




Das heißt aber nicht, dass wir die einzigen beseelten Geschöpfe im Universum sind. Im Gegenteil, es gibt Millionen Zivilisationen, viele davon sind sehr hoch entwickelt. Das Problem sind die Methoden, die die Wissenschaftler von SETI benutzen. Es sind die bereits erwähnten Radiosignale, die mit den Teleskopen aufgespürt werden sollen, und Laserstrahlen, die man mit Spektographen finden will. Beides sind Methoden aus der technologischen Steinzeit. Die meisten Zivilisationen benutzen sie nur während einer kurzen Phase in ihrem Aufstiegsprozess.

 

Die Hauptprobleme dabei sind:

1. Licht- und Radiowellen sind langsam. Die Lichtgeschwindigkeit beträgt gerade mal 300.000 Kilometer pro Sekunde. Das klingt viel, ist im galaktischen Maßstab aber Schneckentempo. Eine Botschaft von der Erde zum Mars zu übertragen, dauert mit Funkwellen bis zu einundzwanzig Minuten. Einen Roboter auf diese Weise zu steuern, beinhaltet ein hohes Unfallrisiko.


 

2. Wellen zwingen zu einer linearen Kommunikation. Das heißt, ein Schritt erfolgt nach dem anderen. Nach Wort eins kommt Wort zwei, Wort drei, Wort vier und so weiter. Komplexe Botschaften auf diese Weise zu übertragen dauert lange und kostet unnötig viel Energie.

Es gibt eine Methode, die viel einfacher, billiger und schneller ist.

 

2. Die Kommunikation der Zukunft

Hoch entwickelte Zivilisationen benutzen nichtlineare Kommunikation. Sie findet außerhalb von Raum und Zeit statt. Mit dieser Methode kann man ohne Zeitverlust riesige Mengen an Daten über gewaltige Entfernungen transportieren und man braucht fast keine Energie.

Um sie zu verstehen, muss ich zunächst die bekannte und die unbekannte Physik erklären. Heutzutage kenn man Moleküle, Atome und Elementarteilchen. Nehmen wir als Beispiel Wasser. Es besteht aus Wassermolekülen, auch bekannt als H2O. Das heißt: Ein Molekül verfügt über zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom.

 


Das Sauerstoffatom besteht aus acht Protonen, acht Neutronen und acht Elektronen. Mit den Elektronen haben wir die Ebene der Elementarteilchen erreicht. Nach heutigem Kenntnisstand sind sie die kleinsten Teilchen und können nicht weiter geteilt werden.

Das ist ein Irrtum. Darunter befindet sich noch eine Ebene, die der Wissenschaft bislang unbekannt ist. Unser Universum besteht aus winzig kleinen Energieeinheiten. Sie erschaffen den Raum, die Zeit und die Materie Ich nenne sie Vesmas. Das ist ein Akronym gebildet aus den englischen Worten VEry SMAll Structures.

Vesmas sind weder Welle noch Teilchen, besitzen aber Eigenschaften von Wellen und Teilchen. Am ehesten kann man sie mit biologischen Zellen vergleichen. Diese Zellen besitzen zwölf Seiten. Die Zahl Zwölf wird später noch sehr wichtig werden. Mehr dazu in einer späteren Folge von Blick in die Zukunft.

 


Eine gewaltige Menge dieser Vesmas umgibt uns ständig. Sie besitzen eine polarisierte Energie, ähnlich wie Magnete, die aus einem Nord- und einen Südpol bestehen. Wenn zwei Vesmas nebeneinander liegen, befinden sich in einem Zustand, den man als Nullpunktenergie bezeichnet.

Man kann es mit einem ruhenden Magneten vergleichen. Wenn ein Magnet auf einem Tisch liegt, passiert nichts. Legt man einen anderen Magneten daneben, gibt es entweder eine Anziehungs- oder eine Abstoßungsreaktion. Das heißt: Potenziell vorhandene Energie wird umgesetzt.

So ist es auch mit den Vesmas. Sie verfügen über eine gigantische Menge an Energie, die im Normalzustand gewissermaßen schläft. Sie ist vorhanden, aber nicht aktiv. Dieses Potenzial nutzen hoch entwickelte Völker.


 

Wenn sie eine Nachricht versenden wollen, stimulieren sie die Vesmas. Eine bestimmte Anzahl von ihnen schließt sich dann zu Ketten zusammen. Ganz wichtig ist: Die Vesmas berühren sich nicht, sie bilden keine geschlossene Einheit. Aber sie verhalten sich so, als wären sie eine Einheit. Streng betrachtet muss man sagen: Die Vesmas übertragen die Botschaft nicht, sie sind die Botschaft.

Vesmas in ihrer reinen Form sind multidimensional. Das heißt, sie befinden sich in unserer vierdimensionalen Welt, abgekürzt 4D, und sie befinden sich im Überall, abgekürzt xD oder multi D, wo es keinen Zeitverlauf gibt. Ich erkläre es mit einem Beispiel.


 

Angenommen, ihr wollt eine Welle auf dem Wasser von Hamburg nach New York schicken. Dann muss diese Welle zuerst durch den Hamburger Hafen laufen, dann durch die Elbe, durch die Nordsee, durch den Ärmelkanal, über den Atlantik bis in den Hafen von New York. Jedes Wassermolekül stößt das nächste an. Das dauert mehrere Tage.

Vesmas würden sich anders verhalten. Sie besitzen – wie gesagt – Eigenschaften von Wellen und Teilchen. Deshalb würden sich Vesmas, sobald sie die Information in Hamburg erhalten, zu einer Kette verbinden, deren Glieder sich nicht berühren. Das gesamte Gebilde würde sich einmal heben und senken. In dem Moment, in dem die Welle in Hamburg startet, kommt sie bereits in New York an.

Mit dieser Methode kann man gigantische Entfernungen ohne Zeitverlust zurücklegen. Sender und Empfänger können sich im selben Zimmer befinden oder in verschiedenen Galaxien. Raum und Zeit haben für diese Art der Kommunikation keine Bedeutung.

  

3: Drei normale Hinweise auf Vesmas

Der erste Hinweis ist die Quantenverschränkung. Es geht hier um sehr kleine Teilchen, sogenannte Quanten. Bei diesem Phänomen können zwei oder mehr Teilchen nicht mehr als einzelne Teilchen mit definierten Zuständen beschrieben werden, sondern nur noch das Gesamtsystem als solches.

Albert Einstein hat dafür den Begriff „spukhafte Fernwirkung“ geprägt. Die Messung an einem Teilsystem kann das Ergebnis der Messung am anderen Teilsystem beeinflussen. Einstein selbst hat übrigens nicht daran geglaubt. Er meinte, die Wissenschaft sei noch nicht weit genug entwickelt, um das Phänomen zu verstehen.


 

Doch inzwischen ist diese Quantenverschränkung in zahllosen Experimenten nachgewiesen worden, unabhängig davon, wie weit die Systeme entfernt waren und in welchen Abständen die Messungen erfolgten. Ursache für dieses Phänomen sind die Vesmas. Wie in Kapitel 2 beschrieben, besitzen sie eine latente Energie. Man kann diese Energie jederzeit anzapfen – auf bewusste und unbewusste Art.

Es ist durchaus möglich, dass sich eine Kette aus Vesmas von den Köpfen der Wissenschaftler zu ihrer Versuchsanlage bildet. Zugleich entsteht eine Kette zwischen den Teilsystemen, und schon kommt es zur spukhaften Fernwirkung. Ganz wichtig: In unserer Materiewelt erscheint es so, als ob die Verschränkung langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit erfolgt. Es geht in diesem Beispiel nicht um Tempo, sondern um das Prinzip der wohlwollenden Energie. Vesmas stehen in einer gigantischen Anzahl bereit, um die Welt zu erschaffen, in der wir leben wollen.

 




Der zweite Hinweis sind Zwillinge. Diese Menschen sehen nicht nur gleich aus, sofern es sich um eineiige Zwillinge handelt, sie haben auch eine besonders starke Verbindung zu einander. Manche Zwillinge behaupten, dass sie Tausende Kilometer entfernt sein können und es trotzdem spüren, wenn der andere etwas besonders Positives oder Negatives erlebt. In diesen Fällen greifen sie oft zum Telefon und berichten einander davon oder leisten Hilfe.

Das ist keine Einbildung und kein Aberglaube. Die besondere Verbindung zwischen Zwillingen hat eine physikalische Grundlage: Ketten aus Vesmas. Weil diese Menschen auf die Seelen ihrer Geschwister eingependelt sind, fällt es ihnen leicht, diese Ketten aufzubauen. Die Begriffe „Seelen“ und „Einpendeln“ werde ich in einer späteren Folge dieser Reihe erklären.


 

Der dritte Hinweis sind Mütter. Hier sind ähnliche Fälle bekannt. Mütter, die eine besonders enge Verbindung zu ihrem Kind haben, spüren es, wenn ihm etwas zustößt. Einige erleben diese Ereignisse auch nachts in ihren Träumen. Es ist schwer, diese Vorgänge zu beweisen. Oft behaupten Außenstehende, dass die Mutter hysterisch ist oder sich das Ganze nur einbildet. Das ist ein vorschnelles Urteil. Auch hier bestehen vermutlich Ketten von Vesmas, die diese Informationen übertragen.

Ursache für die ablehnende Haltung vieler Zeitgenossen, ist der geringe Kenntnisstand unserer Wissenschaft. Aber das wird sich ändern. Die Entdeckung der Vesmas und des Überalls lässt nicht mehr lange auf sich warten.

 

4. Ein total verrückter Hinweis auf Vesmas

Bei diesem Kapitel werden viele Menschen so heftig den Kopf schütteln, dass ihnen ein Schleudertrauma droht. Ich werde es trotzdem anführen, weil es ein wichtiges Thema ist. Ich spreche von Kornkreisen. Seit den 1980er Jahren tritt dieses Phänomen in verstärktem Maße auf, bekannt ist aber schon seit Jahrhunderten.

Unter Wissenschaftlern herrscht heute die Meinung vor, dass die Kronkreise von Menschen gemacht wurden. Auf einige trifft das auch zu. Es gab Experimente, die bewiesen haben, dass man innerhalb einer Nacht Kornkreise herstellen kann, die sogar Experten nicht als Fälschungen erkennen. Dafür reichen einfache Mittel wie ein Seil und ein Holzbrett.

 


Komplexe Kornkreiswerke bestehen aber aus bis zu vierhundert Einzelkreisen. Sie beeindrucken durch ihre Schönheit und die Präzision, mit der sie hergestellt wurden. Ein paar Witzbolde mit Seilen und Brettern sind gewiss nicht in der Lage, so etwas nachzuahmen.

Die Wahrheit lautet: Kornkreise besitzen verschiedene Absender. Viele von ihnen sind Botschaften von außerirdischen Intelligenzformen. Ihre Inhalte sind höchst unterschiedlich. Einige enthalten mathematische Formeln, anderen enthalten Konstruktionszeichnungen von Maschinen. Die Entschlüsselung dieser Botschaften wird die Menschheit noch eine ganze Weile beschäftigen.

Transportmittel der Botschaften sind wiederum Vesmas. Man kann sie zu Ketten zusammenfügen und mit ihnen Informationen über Distanzen von Millionen Lichtjahren versenden. Sie können auf einem technischen Gerät wie einem Computerbildschirm erscheinen – oder in einem Kornfeld.


 

Zeugen berichten, dass Kornkreise von einem Augenblick auf den anderen plötzlich im Feld waren, ohne dass Zeit verging. Das ist typisch für nichtlineare Kommunikation. Sie findet blockweise statt, das heißt alles geschieht auf einmal. Der Kornkreis Nummer vierhundert erscheint im selben Moment wie der Kornkreis Nummer eins. Bei einem Text würde es bedeuten, dass das letzte Wort im selben Moment erscheint wie das erste. Ein hoch entwickelter Geist, der die nichtlineare Kommunikation beherrscht, würde auch alles in diesem Moment verstehen und ebenso blockweise antworten.

Mehr zu den Kornkreisen folgt in einer späteren Ausgabe von Blick in die Zukunft.

 

 Zusammenfassung:

1. Fortschrittliche Kommunikation findet nicht mit Funk- oder Lichtwellen statt, sondern mithilfe von Ketten aus winzigen Energieteilen.

2. Um eine solche Technik zu entwickeln, müssen wir die Multidimensionalität (xD, multi D) als Realität anerkennen.

3. Wir müssen die Vesmas (VEry SMAll Structures), die noch kleiner als Elementarteilchen sind, als die wahren Bausteine unserer Welt entdecken und erforschen.

 


Kommunikation mit Vesmas klingt heute nach Hokuspokus, aber das Radio hielten einige Menschen am Anfang auch für einen Zaubertrick. Eines Tages werden wir diese Technik nutzen, um z. B. einen Roboter auf dem Mars zu steuern.

Mehr noch, wir könnten sogar Raumschiffe bauen, die auf Basis der Vesmas und des Überalls das Universum durchqueren - ohne Zeitverlust und ohne viel Energie zu verbrauchen. Wenn man Quanten verschränken kann, kann man auch komplette Raumschiffe verschränken. Es ist ein ähnliches Prinzip, nur eine Stufe weitergedacht.

Voraussetzung dafür ist, dass unsere Wissenschaftler ein bisschen aufgeschlossener sind gegenüber Impulsen, die von außerhalb kommen. Dann können wir einen gewaltigen Entwicklungssprung machen, wir können auf der Evolutionsleiter mehrere Stufen überspringen. Es liegt an uns. Wir haben die freie Wahl. Wir können es innerhalb weniger Jahrzehnte machen oder innerhalb von tausend Jahren. Das wohlwollende Universum liefert uns in jedem Fall genug Energie für unsere Existenz.

So, das war’s mal wieder für heute. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute.

Eurer Konrad Pilger

Freitag, 10. März 2023

Manuskript zu Folge 18: Die Geheimnisse des Universums. Mein neuer Science-Fiction-Roman Vera Cresta Land der Frauen. Die Zukunft der Raumfahrt.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer 18. Das ist heute eine ganz besondere Folge. Soeben ist mein erster Science-Fiction-Roman erschienen. Ich werde ihn gleich vorstellen. Es handelt sich aber nicht um eine reine Werbesendung. In dem Buch verrate ich einige der größten Geheimnisse des Universums. Einen Teil dieser Geheimnisse werde ich heute kurz vorstellen und in den nächsten Folgen dieser Reihe ausführlich erklären.

 


Das Genre Science-Fiction zeichnet sich dadurch aus, dass die Geschichten in der Zukunft spielen und einen Ausblick auf wissenschaftliche, technische und gesellschaftliche Entwicklungen geben. So zumindest in der Theorie. Die meisten Science-Fiction-Filme und Romane sind jedoch Blender. Die Autoren verlängern einfach die Gegenwart in die Zukunft. Sehr oft erleben wir, dass mittelalterliche Märchen oder Westernfilme umgeschrieben werden. Der König lebt nicht mehr in einem Palast, sondern auf einem fremden Planeten, der Held reitet nicht auf einem Pferd, sondern benutzt ein Raumschiff, und statt mit Pistolen kämpft man mit Laserwaffen. Das ist Etikettenschwindel.

Es gibt nur ein einziges Buch, das wirklich fortschrittlich ist: Der erste Band der Vera-Cresta-Reihe. Er trägt den Titel Land der Frauen und stammt von mir, Konrad Pilger. Das Werk ist wissenschaftlich innovativ, technisch innovativ und gesellschaftlich innovativ. Es wird auf lange Sicht unsere Welt verändern. 

Vera Cresta Band eins

Schnell ein paar Worte zum Inhalt: Vera Cresta ist leitende Ingenieurin auf einem Raumschiff, das mit Überlichtgeschwindigkeit reist. Die Geschichte beginnt in dem Moment, in dem sich ihr Raumschiff – es trägt den Namen Tucana Express – im Überall befindet. Den Begriff Überall werde ich gleich näher erklären. In diesem Zustand ist das Raumschiff potenziell im gesamten Universum, an jedem Ort und zu jeder Zeit. Erreicht wird der Zustand durch Massemaschinen, die die Gravitation verändern. Vera ist für die Bedienung dieser Maschinen zuständig. Sie arbeitet allein im Unterdeck.

 


Nachdem Vera die Phasenverschiebung abgeschlossen hat, befindet sich die Tucana Express wieder im physikalischen Universum. Doch es gibt ein Problem. Das Schiff sollte sich eigentlich in der Nähe eines Wüstenplaneten materialisieren. Allerdings blickt die Besatzung auf einen blauen Planeten, der ähnlich wie die Erde aussieht. Vera meldet als Erste den Navigationsfehler. Der Kapitän behauptet jedoch, sie würden sich am richtigen Ort befinden.

Im nächsten Augenblick erschüttert eine Explosion die Tucana Express. Piraten haben das Feuer eröffnet. Auf ihrem Monitor sieht Vera ein Raumschiff, das einen Strahlantrieb verwendet. Das ist ein typisches Anzeichen einer primitiven Zivilisation. Der Kapitän befiehlt, ins Überall zurückzukehren. Das ist jedoch nicht möglich, weil die rechte Massemaschine getroffen wurde. Eine Phasenverschiebung ist damit ausgeschlossen.


Der nächste Befehl lautet, per Sinkflug in die Atmosphäre einzutreten. Vera glaubt, sich verhört zu haben. Als Ingenieurin weiß sie, dass das Schiff dafür nicht gebaut wurde. Es soll sich entweder im Weltraum materialisieren oder in der Atmosphäre eines Planeten. Weil es keinen Schutzschild besitzt, würde es bei einem langen Gleitflug verglühen und auseinanderbrechen. Trotzdem beharrt der Kapitän auf seinem Befehl.

Vera verlangt von ihm die Erlaubnis, die Massemaschinen zerstören zu dürfen. Die Piraten dürfen auf keinen Fall in den Besitz dieser Technologie gelangen. Die Barbaren könnten damit jeden Ort im Universum angreifen. Der Kapitän jedoch verweigert seine Zustimmung. Er will eine Notlandung auf dem Planeten durchführen.


Die Hitze im Maschinenraum wird unerträglich. Vera bleibt nicht mehr viel Zeit. Sie vermutet, dass der Kapitän nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist. Vielleicht gibt es ein Sauerstoffleck auf der Brücke. In diesem Fall ist es vorgeschrieben, dass die technischen Offiziere das Kommando übernehmen. Vera entscheidet, die Massemaschinen zu sprengen. Danach steigt sie in eine Rettungskapsel und verlässt das Raumschiff.

Die Kapsel wird kräftig durchgeschüttelt, stabilisiert sich aber. Im freien Fall erkennt Vera ein riesiges Waldgebiet. Es gibt eine Stelle, an der sich der Wald lichtet. Dorthin lenkt sie die Kapsel. Vera will sich gerade auf die Landung vorbereiten, als sie ihren Fehler bemerkt. Die Lichtung ist ein Sumpfgebiet. Sie versucht noch, den Kurs zu ändern, doch es ist zu spät. Die Kapsel schlägt in den Sumpf ein.

 


Vera ist einen Moment benommen. Als sie wieder zu sich kommt, dringt bereits Wasser in die Kapsel ein. Mit einer großen Kraftanstrengung gelingt es ihr, die Tür zu öffnen. Die Kapsel versinkt im Sumpf, Vera taucht in die stinkende Brühe ein. Es gelingt ihr, in der zähflüssigen Masse zu schwimmen. Das Ufer ist nicht weit entfernt.

Vera macht ein paar kräftige Schwimmzüge. Plötzlich packt sie etwas am Bein. Ein Tier zieht sie nach unten. Vera bekommt keine Luft, sie kämpft um ihr Leben. Tentakel umschließen ihre Arme. Aber die Beine sind noch frei. Mit aller Kraft rammt sie ihr Knie in den Leib des Ungeheuers. Die Umklammerung wird schwächer. In ihrer Jugend hatte Vera Fußball gespielt. Sie erinnert sich an den Torwartabstoß. Ihr Stiefel trifft den Unterleib des Tieres. Sie hört einen Schrei. Die Tentakel erschlaffen, Vera ist frei.


Panisch schwimmt sie zum Ufer. Mithilfe einer Liane, die von einem Baum herabhängt, gelingt es ihr, festen Boden zu erreichen. Vera atmet durch. Vorerst ist sie gerettet. Doch die Tucana Express ist längst verschwunden, ebenso ihre Rettungskapsel. Vera Cresta ist allein auf einem fremden Planeten.

Was ich eben schilderte, passiert auf dem ersten Dutzend Seiten. Später wird Vera ein Land erreichen, das von Frauen regiert wird. Es befindet sich auf dem technischen Niveau der Erde im 19. Jahrhundert, die Energie wird hier von Dampfmaschinen erzeugt. Vera, die eine überzeugte Pazifistin ist, glaubt, hier nach den Idealen einer freien und gerechten Gesellschaft leben zu können. Allerdings stößt sie auf ein großes Hindernis. Ihre Freundin Paloma, die als Erste Offizierin auf der Tucana Express diente, hat das Land vor ihr erreicht und sich mit einer dunklen Macht verbündet.

Soweit die Zusammenfassung. Ihr seht, ich habe nicht zu viel versprochen. Bereits auf diesen wenigen Seiten sind wir auf zwei echte Innovationen gestoßen: Massemaschinen und das Überall. Und das ist erst der Anfang. Später wird noch viel mehr passieren. 

Ufos und das Überall

Viele von euch werden jetzt sagen: Das ist reine Fiktion. Kein Raumschiff wird jemals die Lichtgeschwindigkeit überschreiten. Das widerspricht den Gesetzen der Physik. Das ist falsch. Mein Buch Vera Cresta, Band eins, Land der Frauen ist teilweise Fiktion. Nämlich der Teil, der von der tapferen Astronautin handelt. Der Teil jedoch, der die Innovationen beschreibt, ist nicht erfunden, sondern er gibt einen Ausblick auf unsere Zukunft.

 


Beweisen kann ich viele meiner Thesen heute noch nicht, aber es gibt deutliche Hinweise. Ich werde in dieser Folge nicht alle aufzählen, sondern mich auf einen Aspekt konzentrieren: Die Beobachtung von Ufos. Um es vorweg zu nehmen. Die meisten dieser Sichtungen können auf herkömmliche Weise erklärt werden. Beobachtet wurden Flugzeuge, Hubschrauber, Wetterphänomene und so weiter. Bei einem kleinen Teil handelt es sich jedoch um echte Raumschiffe, die aus weit entfernten Regionen des Weltalls stammen.

Die Zeugenaussagen lauten meist wie folgt: Die Flugobjekte tauchen aus dem Nichts auf. Sie vollführen unglaubliche Flugmanöver. Beschleunigen schneller als Düsenjets, fliegen extrem scharfe Kurven und halten abrupt in der Luft an. Danach verschwinden sie scheinbar wieder im Nichts. Dieses Nichts ist das Überall, von dem ich zu Anfang sprach. Unsere Wissenschaft besitzt darüber noch keine Erkenntnisse. Ich werde es kurz erklären.




Unsere Welt besteht aus vier Dimensionen. Damit sind die drei räumlichen Dimensionen gemeint – Länge, Breite, Höhe – und die Zeit als vierte Dimension. Kurz gesagt: 4D. In der Reihe Blick in die Zukunft habe ich bereits mehrfach über das Thema Zeit gesprochen. Ich sagte, dass die Zeit nicht vergeht, dass es nur einen großen Moment gibt, und der ist immer. Bestätigt werde ich darin von Albert Einstein, der sagte, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur Illusionen sind, wenn auch hartnäckige.




Wenn diese Aussage richtig ist, dann muss es irgendetwas geben, das alles zusammenhält, sozusagen eine große Klammer. Diese große Klammer ist das Überall. Andere Namen dafür sind der Überraum, die Überzeit, der multidimensionale Zustand und der interdimensionale Zustand. Kurz gesagt: xD. Wer dort ist, befindet sich in der gesamten Zeit und im gesamten Raum.


 



Man kann nicht sagen, wie viele Dimensionen in xD existieren. Keine und alle. Man kann sie nicht zählen. Im Überall herrschen andere physikalische Gesetze. Diesen Zustand nutzen fortgeschrittene Völker, um mit wenig Aufwand gigantische Entfernungen zurückzulegen. Für uns sieht es so aus, als ob die Ufos aus dem Nichts kommen und im Nichts wieder verschwinden.

Massemaschinen

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie erreicht man das Überall? Dafür braucht man Massemaschinen. Wie der Name schon verrät, wird mit diesen Maschinen die Masse von Objekten verändert. In der Kunst und in der Wissenschaft wurde schon oft über die Existenz solcher Maschinen spekuliert. Es gibt sie wirklich. Man unterscheidet zwei Arten: Kraftmaschinen und Feldmaschinen. Ich konzentriere mich hier auf die zweite Gruppe.

 


Mit Feldmaschinen kann man die Masse von Objekten manipulieren. Was wir am Himmel beobachten, sind jedoch keine masselosen Raumschiffe. Feldmaschinen erzeugen lediglich Masseeffekte. Das heißt: Im Vergleich zu ihrer Umgebung wirken diese Flugobjekte, als ob sie keine Masse hätten. Dadurch ist es ihnen möglich, in der Luft stehenzubleiben, extrem zu beschleunigen und waghalsige Flugmanöver auszuführen.

Unsere Flugzeuge und Hubschrauber würden dabei auseinanderbrechen, die Insassen würden durch die G-Kräfte getötet werden. Der Grund dafür ist, dass unsere Maschinen mit ihrer vollen Masse fliegen. Hochentwickelte Raumschiffe hingegen fliegen mit einer reduzierten „Masse“. 

Mehr zur Gravitation

Jetzt drängt sich die nächste Frage auf: Wie baut man eine Massemaschine? Dazu sind umfangreiche Vorkenntnisse nötig. Vor allem muss man die Gravitation vollständig verstehen. Unsere Wissenschaft steht noch ganz am Anfang. Wesentliche Erkenntnisse fehlen noch. Zum Beispiel folgende: Die Masse eines Objektes bestimmt, wo es sich im Raum und in der Zeit befindet.

Der erste Teil dieser Aussage ist leicht nachzuvollziehen. Wenn ihr einen Gegenstand in die Hand nehmt und loslasst, fällt er zu Boden. Wenn ihr immer weiter nach Norden geht, kommt ihr irgendwann am Nordpol an. Wenn ihr zum Himmel schaut, seht ihr die Sonne oder den Mond. Daraus kann man ableiten, wo sich die Objekte – die aus Masse bestehen – im Raum befinden.

 


Der zweite Teil der Aussage – über den Zeitpunkt – lässt sich durch Beobachtungen nicht nachweisen. Das wird erst später durch die Mathematik und die experimentelle Physik gelingen. Im Moment muss diese Aussage einfach geglaubt werden. Die Masseeigenschaften eines Objektes bestimmen seinen zeitlichen Rahmen. Hätte beispielsweise der Stuhl, auf dem ihr jetzt vielleicht sitzt, eine andere Masse, würde er sich vielleicht tausend Jahre in der Zukunft oder in der Vergangenheit befinden. Das klingt verrückt, ist es aber nicht.

Wenn man die Masseeigenschaften vollständig verstanden hat, kann man sie verändern. Dadurch kann man die erwähnten Flugmanöver ausführen und man kann ins Überall gelangen. Und wer im Überall ist, kann von dort aus jeden Punkt in Raum und Zeit erreichen. 

Vera als Lehrerin

Kommen wir zurück zu meinem Roman. Vera Cresta wird im Land der Frauen freundlich empfangen. Nach einer Weile findet man heraus, dass Vera von einem fremden Planeten stammt. Die Frauen bitten sie, ihre Geheimnisse zu verraten. Zu Anfang tut sie es mit großer Freude. Doch dann findet sie heraus, dass ihr Wissen und ihre Erfindungen missbraucht werden. Um was es sich dabei genau handelt, werde ich später verraten. Ihr habt wahrscheinlich schon längst gemerkt: Vera Cresta ist mein Alter Ego.


Schnell noch ein paar Worte zum Konzept. Im ersten Band der Vera Cresta-Reihe erkläre ich die Grundlagen von intergalaktischen Reisen und von Zeitreisen. Im zweiten Band, der noch nicht erschienen ist, werde ich die Technik der Tucana Express näher beleuchten. Und was im dritten Band geschieht, wird vorerst mein Geheimnis bleiben.

Der erste Teil ist jetzt schon bei Amazon erhältlich. Es gibt ihn als Taschenbuch und als E-Book. Ich kann euch allen nur dringend empfehlen, lest Vera Cresta, Band eins, Land der Frauen. Dieses Buch wird euren Horizont erweitern. Ihr seid diejenigen, die davon am meisten profitieren. Damit möchte ich die heutige Folge beenden. Wie immer sage ich: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger

Land der Frauen

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Donnerstag, 9. März 2023

Neu: Science-Fiction-Roman Land der Frauen von Konrad Pilger. Band 1 der Vera Cresta-Reihe.

 


Inhalt:

Vera Cresta ist Ingenieurin auf einem Raumschiff, das mit Überlichtgeschwindigkeit reist. Nach einer Notlandung auf einem unbekannten Planeten wird sie vom Rest der Besatzung getrennt und muss um ihr Überleben kämpfen. Sie erreicht Cirkadien, ein Land, das von Frauen regiert wird und sich auf dem Niveau der Erde im 19. Jahrhundert befindet.
Die überzeugte Pazifistin glaubt, hier nach den Idealen einer freien und gerechten Gesellschaft leben zu können. Allerdings hat ihre Freundin Paloma, Erste Offizierin desselben Raumschiffs, Cirkadien bereits vor ihr erreicht und sich mit einer dunklen Macht verbündet.
Vera ist ernüchtert und will den Planeten schnellstmöglich verlassen. Doch dazu muss sie das Wrack des Raumschiffs finden.
In diesem Roman werden die Grundlagen von intergalaktischen Reisen und Zeitreisen erklärt. Außerdem gibt der Autor einen Ausblick auf die großen wissenschaftlichen Entdeckungen und gesellschaftlichen Entwicklungen der nächsten Jahrhunderte.

Taschenbuch 344 Seiten 15,99 Euro

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Montag, 9. Januar 2023

Manuskript zu Podcast Folge 16: Gibt es andere Universen? Gab es einen Urknall? Können wir unser Universum verlassen?

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nr. 16. Heute geht es um folgende Fragen: Existieren außer unserem Universum noch weitere Universen? Wenn ja, wie sind sie gestaltet? Sind sie bewohnt? Und: Können wir sie erreichen? Wie üblich bei Konrad Pilgers Blick in die Zukunft werdet ihr auch heute wieder einige Überraschungen erleben.

Zunächst einmal muss ich mich für die vielen Kommentare bedanken, die mich über den Podcast, die Videos und den Blog erreicht haben. Fast alle waren positiv. Einige Leute haben jedoch kritisch angemerkt, dass das Meiste von dem, was ich hier ausbreite, noch gar nicht bewiesen ist. Das stimmt. Aus dem Grund heißt die Reihe ja auch Konrad Pilgers Blick in die Zukunft und nicht Blick in die Gegenwart.


 

Es gibt genügend Medien die das beschreiben, was heute allgemein bekannt ist. Aber nur wenige wagen es, darüber zu reden, was kommen wird, was jetzt bereits potenziell vorhanden ist, wir aber noch nicht wahrnehmen können. Das ist meine Aufgabe. Ich gebe Anregungen, ich lenke die Entwicklung in die optimale Richtung. Und glaubt mir, das gelingt mir mit absoluter Sicherheit.

Die heutige Ausgabe ist die Fortsetzung der Nummer 15, die die Frage behandelte: Was ist das Universum? Schnell eine Zusammenfassung: Ich sagte damals, dass das Universum kein Ort ist, sondern ein Zustand. Das Universum ist die Summe einer gewaltigen Menge von Energieeinheiten (Vesmas), die sich auf eine bestimmte Weise organisieren. Die Organisationsformen werden von uns als Realitätsrahmen wahrgenommen. Unendlich viele dieser Realitätsrahmen liegen nah beieinander.


 

Damit habe ich die erste Frage auch schon beantwortet: Ja, es gibt weitere Universen. Sehr, sehr viele sogar. Allerdings wird man in Zukunft Begriffe wie Universum oder Planet weniger häufig verwenden, als wir es heute tun. Der Begriff Realitätsrahmen ist präziser.

Kein Urknall, viele Big Bangs

Die Verwendung einer korrekten Sprache ist extrem wichtig. In der Wissenschaft wurde lange die Position vertreten, dass die Naturgesetze überall gelten müssten, also im gesamten Universum. Inzwischen haben sich die Meinungen geändert. Viele Wissenschaftler vermuten heute, dass sie nur in unserer Umgebung gelten und dass an anderen Orten andere Bedingungen herrschen könnten.

Diese kritischen Geister haben recht. Bereits in einigen Galaxien in unserer Nachbarschaft gelten anderen physikalische Gesetze oder zumindest leicht veränderte Gesetze. Die Gravitation beispielsweise verhält sich anders als bei uns. Aber das werden wir erst erkennen, wenn sich unsere Messmethoden verbessern. 


Auch über den Urknall herrschen heute verzerrte Vorstellungen. Die meisten Wissenschaftler glauben, dass es einen Urknall gegeben hat und dass dadurch Raum, Zeit und Materie entstanden sind. Das ist falsch. Ursache hierfür ist wieder einmal das lineare Denken. Der Mensch hat das Bedürfnis, alles in seine Erfahrungswelt hineinzupressen. Wir erleben einen Anfang und ein Ende unseres Lebens, einen Anfang des Sommers und ein Ende des Sommers, und alles geschieht auf einer Zeitachse. Folglich muss auch das Universum einen Anfang und ein Ende haben. Dieses Denken ist ein Anzeichen einer primitiven Zivilisation.

Fortgeschrittene Wesen denken nicht linear, sondern multidimensional. Sie wissen, dass Raum und Zeit keinen Anfang und kein Ende haben. Es gibt nur das Hier, und das Hier ist überall. Es gibt nur das Jetzt, und das Jetzt ist immer. Das beinhaltet auch die Erkenntnis, dass es nicht nur einen Urknall gegeben hat, sondern viele. Der Begriff Urknall ist sehr unglücklich gewählt, weil er suggeriert, dass er der Ursprung von etwas ist, aber dass ist er nicht. In diesem Fall ist der englische Begriff Big Bang besser, weil er im reinen Wortsinne nur eine große Explosion beschreibt.

An dieser Stelle bewegen wir uns in einen Bereich, der für Menschen nur sehr schwer zu verstehen ist. Wir sind es gewohnt, in einer geraden Linie zu denken. Nichtlineares Denken praktizieren nur sehr wenige Zeitgenossen. Deshalb ist es für die meisten nicht vorstellbar, dass es viele gewaltige Explosionen gegeben hat, von denen keine die erste war und keine die letzte sein wird. Es hat auch keine etwas erschaffen, weder Raum noch Zeit noch Materie. Durch die Explosionen wurde lediglich das, was schon immer da war, neu geformt. Das ist der wahre Kern des Lebens: Nichts wird neu erschaffen, alles existiert immer. Aber das Leben erfährt sich immer wieder neu.

 


Die großen Explosionen dauern immer noch an, und sie werden sich in alle Ewigkeit fortsetzen. Manche Leute bezeichnen die Big Bangs als das Atmen Gottes. Aber mit diesen Begriffen gleiten wir ab in die Reiche von Religion und Philosophie. Auch dazu werde ich mich in späteren Folgen äußern.

Es gibt einen ganz einfachen Hinweis darauf, dass es nicht nur einen Big Bang gegeben hat, sondern viele. Alles, was wir in der Natur beobachten, wiederholt sich. Nichts geschieht nur ein einziges Mal. Geburt und Tod können wir jeden Tag millionenfach beobachten. Das Wetter wiederholt sich, Jahreszeiten wiederholen sich, selbst das Klima wiederholt sich. Eiszeiten, Heißzeiten und gemäßigte Phasen wechseln einander ab. Wir können sogar die Geburt und den Tod von Sternen beobachten.

Wenn sich alles in der Natur unendlich oft wiederholt, warum soll dann ausgerechnet der Big Bang nur einmal stattgefunden haben? Für diese Annahme gibt es keinen Grund - außer dem Wunsch, alles in ein lineares Modell pressen zu wollen.


Natürlich gibt es einige Hinweise, die zu der Fehlannahme verleiten, dass es nur einen Urknall gab und durch ihn alles entstanden ist, zum Beispiel die kosmische Hintergrundstrahlung. Sie scheint überall ungefähr gleich zu sein. Dieses „Überall“ bezieht sich aber nur auf den Bereich, den wir beobachten können, jene 13,8 Milliarden Lichtjahre umfassende Raumkugel. Heute bezeichnen wir sie als groß. Das ist sie aber nicht. Sie ist nur ein winziger Ausschnitt des Universums, nicht mehr als eine Handvoll Sand, die jemand in die Luft geworfen hat.

Unser physikalisches Universum ist sehr viel größer. In anderen Bereichen herrscht eine andere Hintergrundstrahlung. Allerdings ist sie so weit entfernt, dass wir sie mit heutigen Mitteln nicht messen können. Späteren Generationen wird es aber gelingen. Sie werden aus den Messergebnissen völlig andere Schlüsse ziehen, als es heutige Wissenschaftler tun.

Weil es so viele unterschiedliche Bereiche im Universum gibt, in denen andere Naturgesetze gelten, kann man nicht von einem einheitlichen Universum sprechen. Besser ist der Begriff Realitätsrahmen. Er bezeichnet die Weise, wie die Bewohner eines Abschnittes in Raum und Zeit ihre Umgebung wahrnehmen. Realitätsrahmen werden noch extrem wichtig sein, wenn wir über Raumschiffe sprechen, die schneller als mit Lichtgeschwindigkeit fliegen. Ihre Besatzungen müssen sich darüber klar sein, in welchem Rahmen sie ankommen wollen. Mehr dazu in einer späteren Folge. 

Realitätsrahmen überall

Ein Autor wie ich kann natürlich vieles behaupten. Wissenschaftliche Theorien und Modelle für die Realitätsrahmen gibt es noch nicht. Aber es gibt Hinweise. Wenn man genau hinschaut, erkennt man sie. Auf der Erde sind wir von Geschöpfen umgeben, die in ihren eigenen Realitätsrahmen leben. Ich spreche von Tieren und Pflanzen. Ein Hund beispielsweise nutzt ebenso wie wir die Vesmas, die winzig kleinen Energieeinheiten, um seine Realität zu erschaffen. Dabei orientiert er sich aber weniger mit seinen Augen, als wir es tun, sondern mehr mit seiner Nase. Die Welt des Hundes ist eine, die zu einem großen Teil aus Gerüchen besteht. Das ist ein Beispiel für einen Realitätsrahmen, der – aus unserer Perspektive betrachtet – leicht verschoben ist.


 

Damit sind wir auch schon beim nächsten Thema. Realitätsrahmen hängen nicht wie Bilderrahmen an der Wand. Sie sind flexibel, sie lassen sich auf vielfache Weise verschieben. Dieses Neuausrichten der Realität findet so häufig statt, dass wir es kaum noch bemerken. Wenn wir beispielsweise ein spannendes Buch lesen oder einen Film sehen, fühlen wir uns manchmal so, als ob wir uns in der Handlung befinden würden. Wir vergessen unsere Umgebung und glauben, wir würden eine Reise durchs Mittelalter machen oder einen fremden Planeten besuchen. Auch das ist ein verschobener Realitätsrahmen.

Auf noch extremere Weise passiert es nachts in unseren Träumen. In Ausgabe Nummer 13 von Blick in die Zukunft habe ich das Thema Träume bereits ausführlich behandelt. Dieser Bereich ist erst ansatzweise erforscht worden. Die Welt der Träume ist viel größer und bedeutender, als wir es uns heute vorstellen. Wissenschaftler glauben, dass sich das Traumgeschehen auf den Kopf des Schlafenden beschränkt. Das ist falsch. Unser biologischer Körper ist nur eine unserer Existenzformen. Er hat die Aufgabe, einen Realitätsrahmen abzustecken. Nämlich jenen, in dem ihr jetzt diese Worte hört.

Nachts, in unseren Träumen, verlassen wir diesen Rahmen und tauchen in andere Rahmen ein. In der Ausgabe 13 habe ich eine Klassifikation der Träume erstellt. Eine sehr wichtige Traumart ist der Massentraum. Er wird nicht nur von einer Person geträumt, sondern von Tausenden, manchmal sogar von Millionen. Der Massentraum ist der Wissenschaft noch völlig unbekannt, dabei ist er für die Entwicklung der Menschheit von elementarer Bedeutung. Ohne ihn würden wir immer noch als Jäger und Sammler durch die Wildnis streifen.


 

Politische Systeme zum Beispiel werden zuerst erträumt, bevor sie erlebt werden. In den Träumen gestalten wir sie in Idealform, in der Realität jedoch funktionieren sie nicht immer wie gewünscht. Die Demokratie war ein großer Erfolg, der Kommunismus eine große Enttäuschung. Trotzdem musste beides ausprobiert werden.

Auch das, was hier und jetzt geschieht, ist die Folge eines Massentraums. Wir erleben derzeit eine sehr wichtige Etappe in der Geschichte. Die Menschheit richtet sich neu aus. Wir überwinden die Phase der Kriege. Das, was jetzt in der Ukraine geschieht, ist das letzte Aufbäumen der dunklen Mächte. Danach wird sich der Frieden schrittweise über den gesamten Erdball ausbreiten. Aber es wird noch einige Zeit dauern. Es liegt bereits vor uns im Feld der Möglichkeiten. Um im Bild zu bleiben: Das Feld wurde zuvor in den Massenträumen bestellt. Sie sind ein Realitätsrahmen, der ständig von uns genutzt wird. Er befindet sich nicht innerhalb unseres physikalischen Universums, sondern bildet ein eigenes Universum.

Eigenschaften fremder Universen

Meistens stellen wir uns Realitätsrahmen als physikalische Universen vor, die aus Raum, Zeit und Materie bestehen. Davon gibt es sehr viele. Daneben existieren aber auch Universen, in denen Raum, Zeit und Materie unbekannt sind. Was dort stattdessen vorherrscht, kann ich leider nicht beschreiben, weil unsere Sprache dafür keine Worte kennt. Andere Wesen haben dafür Begriffe, die ich mit meinen Stimmbändern nicht ausdrücken kann.

Ich kann aber von einigen interessanten Phänomen berichten. Auf der Erde kennt man die Synästhesie. Damit ist die Kopplung von verschiedenen Formen der sinnlichen Wahrnehmung gemeint. Beispielsweise gibt es Menschen, die Töne auch als Farben erleben. Wenn sie einen tiefen Ton hören, sehen sie vielleicht die Farbe Rot, während ein heller Ton von ihnen als gelblich wahrgenommen wird.


Dieses Phänomen kennt man auch in anderen Realitätsrahmen – nur in viel extremerer Weise. Es gibt Welten, in denen sind Töne und Farben permanent miteinander verbunden. Wenn dort ein Orchester spielt, erscheinen über den Köpfen der Musiker geometrische Formen in schillernden Farben. Mit Worten sind diese Konzerte kaum zu beschreiben.

Trotzdem werde ich es versuchen. Ich schildere euch den Besuch eines synästhetischen Konzerts. Stellt euch eine sanfte Hügellandschaft vor, ähnlich dem Kraichgau in Baden-Württemberg. Auf den Hügeln habe sich Tausende Menschen versammelt. In einer Talsenke wurde eine Bühne aufgebaut. Die Instrumente sind beinahe so angeordnet wie auf der Erde. Das heißt, vorne befinden sich die hellen Stimmen wie Geigen und Bratschen, dahinter die Klarinetten, Trompeten und Posaunen, und ganz hinten sind die lauten Instrumente, die Pauken und Schlagzeuge. Natürlich gibt es auch einen Dirigenten. Er steht auf einem Pult vor dem Orchester.

Es geht langsam los. Während der ersten Takte sieht man Wellen aus farbigem Licht, die über den Köpfen der Musiker aufsteigen. Die Wellen vereinigen sich zu einem Gebilde, das ständig sein Aussehen verändert. Mal sieht es aus wie eine riesige Trommel, dann wie ein Wald, wie der Meeresboden, wie eine Säulenhalle, wie ein Gebirge oder wie ein Tier, das aus seinem Schlaf erwacht, sich streckt und plötzlich davonläuft. Je nach Größe des Orchesters, können diese Gebilde kilometerweit in den Himmel aufsteigen. Manchmal nehmen sie den gesamten Horizont ein.

 


Töne und Bilder verhalten sich synchron zueinander. Wenn die Musik leise ist, sind die Bilder beinahe transparent, man sieht Wolken oder Sterne hindurchscheinen. Wird sie lauter, nimmt die Intensität der Farben zu, Wolken und Sterne werden verdeckt. Wenn das Tempo langsam ist, bewegen sich die Bilder fast in Zeitlupe. Erhöht sich das Tempo der Musik, beschleunigen sich auch die Bilder am Himmel. Während des großen Finales braut sich ein Sturm aus Farben und Klängen zusammen, der sich in einem gewaltigen Donnerschlag entlädt. Danach klingt das Konzert aus in einer sanften Welle, die in den Köpfen der Musiker verschwindet.

Ihr, meine lieben Zuhörer, habt vielleicht schon Konzerte besucht, die euch beeindruckt oder begeistert haben. Aber glaubt mir, solange ihr kein synästhetisches Konzert erlebt habt, wisst ihr nicht, was Musik ist. Die Klangwelt der Erde ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was in anderen Welten existiert. Es gibt viel mehr Töne als die, die wir Menschen kennen. Es gibt auch mehr Farben und mehr Arten von Licht. Es gibt ein Licht, das extrem hell ist, aber trotzdem nicht blendet.

All das ist auf unterschiedliche Arten zu erfahren. Es gibt mehr als nur die fünf Sinne, die uns Menschen zur Verfügung stehen, also Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Man kann seine Umgebung noch mit anderen biophysikalischen Organen wahrnehmen. Hier stoßen wir wieder auf dasselbe Problem. Was ich damit meine, kann ich leider nicht mit Worten ausdrücken, weil es dafür keine Worte gibt in den Sprachen der Erde.


 

Ich nenne ein letztes Beispiel, das mich besonders beeindruckt hat. In manchen Welten sind Pflanzen musikalisch. Wenn man sich zu ihnen hinabbeugt, kann man nicht nur ihren Duft riechen, sondern auch eine Melodie hören. Kleine Pflanzen wie Gänseblümchen verströmen meistens nur einen Ton, der an- und abschwillt. Einige Bäume hingegen sind in der Lage, ganze Sinfonien zu spielen. Trotzdem sind die Wiesen und Wälder von Stille erfüllt. Man hört diese Töne nur, wenn man signalisiert, dass man sie hören möchte.

Das, was ich euch eben schilderte, meine lieben Freunde, ist nur ein kleiner Ausschnitt der Phänomene, die man in anderen Realitätsrahmen erleben kann. Und ich habe noch gar nicht über die Wesen gesprochen, die in diesen Welten leben. Es gibt Wesen, die völlig anders sind als wir, und es gibt Wesen, die uns sehr ähnlich sind. Die menschliche Familie ist viel größer, als wir glauben. Aber das würde den Rahmen dieser Folge sprengen. Später mehr dazu. 

Fehlende Beweise

An dieser Stelle werden Skeptiker wahrscheinlich Folgendes einwenden: Konrad Pilger ist ein Spinner. Er kann diese Behauptungen doch gar nicht beweisen. Stimmt, kann ich nicht. Das sagte man lange Zeit auch über die Synästheten, die Farben und Klänge zugleich wahrnehmen. Man bezeichnete sie als Fantasten oder Wichtigtuer. Erst durch die Einführung der Kernspintomographie wurde nachgewiesen, dass bei Synästheten während des Musikhörens verschiedene Gehirnbereiche gleichzeitig aktiv sind. Die Kopplung der sinnlichen Wahrnehmung findet also tatsächlich statt.

Ähnlich wird man auch die fremden Universen behandeln, und das noch für eine sehr lange Zeit. Die Argumente lauten ungefähr so: Es ist sinnlos, sich damit zu beschäftigen, weil alle wissenschaftlichen Instrumente, die wir benutzen, Teil der vierdimensionalen Raumzeit sind. Wir können damit nicht aus diesem Universum hinausschauen. Deshalb wird man fremde Universen niemals nachweisen können. Man wird sie auch niemals besuchen können. Damit ist das Thema erledigt.


 

Diese Skeptiker und Evolutionsbremsen hat es schon immer gegeben. Zum Glück haben sich Leute wie Otto Lilienthal und die Gebrüder Wright nicht von ihnen beeindrucken lassen. Sonst müssten wir den Ozean heute noch mit Dampfschiffen überqueren. Selbstverständlich ist es möglich, andere Universen – genauer gesagt Realitätsrahmen – zu besuchen. Es findet auch ein reger Reiseverkehr zwischen den Welten statt.

Grundsätzlich bieten sich zwei Wege an: technische Reisen und Bewusstseinsreisen. Ich werde beide kurz erläutern. Beginnen wir mit Punkt eins, technische Reisen. Mit hochentwickelten Raumschiffen ist es möglich, schneller als mit Lichtgeschwindigkeit zu fliegen, man kann vorwärts und rückwärts durch die Zeit reisen, man kann sogar seitwärts durch die Zeit reisen. Was ich damit meine, werde ich in einer späteren Ausgabe erklären.

Ebenso ist es möglich, in andere Universen einzutauchen. Aber auch hier ist der Begriff Universum nicht ausreichend. Passender ist – wie schon gesagt – der Begriff Realitätsrahmen. Wenn man weiß, wie diese Rahmen organisiert sind, kann man sich an sie anpassen. Entscheidend sind hierbei zwei Faktoren: Vesmas und Gravitation. Wenn man sich auf diesen beiden Feldern gut auskennt, kann man jeden gewünschten Punkt in Raum und Zeit erreichen, und sogar Punkte, die sich nicht in Raum und Zeit befinden. Auch das werde ich später näher erläutern.


 

Die Menschheit wird solche Raumschiffe auch bekommen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Der Grund ist klar: Wir sind im Moment noch zu weit unten auf der Evolutionsleiter. Als Beispiel dient wieder die Ukraine. Wenn jemand wie Wladimir Putin eine solche Technologie in die Finger bekäme, würde er sie benutzen, um erst seine Nachbarländer zu erobern und danach die ganze Welt. Und wenn er mit dieser Welt fertig wäre, würde er die nächste angreifen. Doch zum Glück gibt es Kräfte im Universum, die dafür sorgen, dass die Wladimir Putins auf den bewohnten Planeten nicht zu stark werden.

Dieses Thema, die überlichtschnellen Raumschiffe, ist so kompliziert und umfassend, dass ich ihm mehrere Folgen von Blick in die Zukunft widmen werde. Das gilt auch für die zweite Möglichkeit, um sich durch Raum und Zeit zu bewegen, dem Reisen mit dem Bewusstsein. Das Thema werde ich in der nächsten Folge behandeln.

Zurück zu den eingangs gestellten Fragen: Ja, es gibt viele weitere Universen. Dabei handelt es sich um Ansammlungen von Energie, die von ihren Bewohnern unterschiedlich erlebt werden. Wir nehmen sie als Sterne und Planeten wahr. Es gibt nicht nur einen Big Bang, sondern viele. Innerhalb eines Universums gelten unterschiedliche Naturgesetze. Der Begriff Realitätsrahmen ist deshalb passender als der Begriff Universum. Mit technischen Mitteln oder mit dem Bewusstsein kann man fremde Realitätsrahmen erkunden.

Ich werde auch in Zukunft von meinen Reisen in fremde Realitätsrahmen berichten. Aber für heute haben wir genug. Wieder einmal sage ich: Danke für eure Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger

Freitag, 9. Dezember 2022

Manuskript zu Podcast Folge 15: Was ist das Universum? Alles ist ganz anders. Die Welt ist kein Ort.

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nr. 15. Heute geht es um folgende Fragen: Was ist das Universum? Welchen Platz nehmen wir darin ein? Und gibt es eine verborgene Absicht, einen Urgrund für die Entstehung des Universums? Natürlich werde ich die Fragen vollkommen anders beantworten, als es die etablierten Wissenschaftler tun. Auch heute wird es wieder einmal zu großen Überraschungen kommen.

 


Wenn man einen Wissenschaftler fragen würde, was ist das Universum, würde er vermutlich folgendes sagen: Wir müssen unterscheiden zwischen dem Universum und dem beobachtbaren Universum. Das erste Wort bezeichnet alles, was existiert. Also die Gesamtmenge des Raumes, der Zeit, der Materie und der Energie.

Der zweite Begriff bezeichnet all das, was wir von unserem Standpunkt aus – dem Planeten Erde – sehen können. Das ist ein kugelförmiger Bereich, der sich theoretisch über 46,6 Milliarden Lichtjahre bis zum Beobachtungshorizont erstreckt. Das eigentliche Alter des Universums wird mit 13,8 Milliarden Jahre angegeben. So viel Zeit ist seit dem Urknall vergangen. Seitdem dehnt sich das Universum aus. Wenn wir den nächtlichen Sternenhimmel betrachten, sehen wir nicht das, was sich jetzt ereignet, sondern wir schauen in die Vergangenheit. Denn das Licht braucht ja eine gewisse Zeit, bis es uns auf der Erde erreicht. Es könnte also durchaus sein, dass viele der Sterne, die wir betrachten schon gar nicht mehr existieren. 

Kein Urknall, keine Ausdehnung

Das ist das Standardmodell des Universums, das heute in der Wissenschaft allgemein anerkannt ist. Es ist sehr interessant, es besitzt eine gewisse innere Logik, aber es ist leider völliger Schwachsinn. Nichts davon stimmt. Das Universum ist nicht durch einen Urknall entstanden, es ist keine 13,8 Milliarden Jahre alt, und es dehnt sich auch nicht aus. Was unsere Wissenschaftler beobachten, sind lokale Phänomene, die sie falsch interpretieren. Später wird die Urknalltheorie als einer der größten Irrtümer in die Geschichte der Menschheit eingehen.


Das Problem ist wieder einmal, dass unsere Wissenschaftler alles in eine menschliche Perspektive zwängen wollen. Das heißt konkret: Alles wird vom Planeten Erde aus beobachtet, mit einem geradlinigen Blick in den Weltraum. Der Beobachter ist ein Wesen, das maximal hundert Jahre alt wird, und das Teil einer Zivilisation ist, die selbst erst wenige Jahrtausende umfasst. Und damit haben wir auch schon die Ursache des Problems gefunden: das lineare Denken.

Heute lebende Menschen sind davon überzeugt, dass sich alles auf einer geraden Linie ereignet. Die Zeit verläuft von der Vergangenheit über die Gegenwart in Richtung Zukunft. Das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Also muss auch das Universum einen Anfang und ein Ende haben. Weil man es sich so gut vorstellen kann, besteht der Anfang aus einer gewaltigen Explosion – dem Urknall.

Begründet wird diese Haltung oft damit, dass die lineare Entwicklung Teil unseres täglichen Erlebens ist. Morgens geht die Sonne im Osten auf, abends geht sie im Westen unter. Noch nie war es umgekehrt. Es hat auch noch nie jemand erlebt, dass die Zeit plötzlich stehen bleibt oder gar, dass die Zeit rückwärts läuft. Aber stimmt das wirklich?

 


Nein, es stimmt nicht. Fast jede Nacht machen wir Erfahrungen, die der geraden Linie widersprechen. Im Traum verläuft die Zeit nicht immer linear. Oft sind wir plötzlich wieder jung. Wir nehmen die Perspektive von Kindern ein. Wir erleben Dinge noch einmal, die sich vor Jahrzehnten ereignet haben. Wir treffen Menschen, die nach unseren Begriffen tot sind. Aber im Traum leben sie plötzlich wieder. All das passt nicht in das Konzept der linearen Entwicklung.

Der Zeitrahmen der Realität

Man könnte einwenden, dass Träume keine Realität sind, dass sich das wahre Leben im Wachzustand ereignen würde. Das ist falsch. Auch die Traumebene besitzt eine Form von Realität, nur ist sie anders organisiert als die des Tagesbewusstseins. Damit haben wir den Schlüssel zur Beantwortung der elementaren Fragen gefunden: Alles ist eine Frage der Organisation. Unser Universum ist ein Realitätsrahmen, in dem sich Energie nach bestimmten Mustern zusammenfügt.

Ich habe in der Reihe Blick in die Zukunft bereits oft über das Thema Zeit gesprochen. Einige von euch können die wichtigsten Informationen wahrscheinlich schon mitsprechen. Die Zeit vergeht nicht. Es gibt nur einen großen Moment, und der ist immer. Man sollte sich die Zeit nicht als einen Pfeil vorstellen, sondern als einen Baum, der in alle Richtungen wächst.


Heute werde ich eine weitere wichtige Information hinzufügen. Ich sagte bereits in früheren Ausgaben, dass die Zeit aus Vesmas besteht. Vesmas sind winzig kleine Energieeinheiten, die in gewaltigen Mengen vorkommen. Sie sind der Grundstoff des Universums. Sie erschaffen den Raum, die Materie und auch die Zeit. Vesmas besitzen Eigenschaften von Wellen und Teilchen, sind aber weder Welle noch Teilchen.

Eine ihrer Eigenschaften ist das Pulsieren. Vesmas erschaffen Wellenbewegungen, die von Lebewesen als ein Pulsieren wahrgenommen werden. Und was pulsiert ebenfalls? Das Blut in biologischen Körpern. Durch ihren Herzschlag sind alle Lebewesen getaktet und mit dem Pulsieren der Vesmas synchronisiert. Dadurch erleben wir das Phänomen der Zeit, das scheinbare Verstreichen der Zeit.


Es spielt keine Rolle, wie schnell oder langsam unser Herz schlägt. Wir alle wissen ja, dass unser Herz bei Anstrengung – z.B. beim Sport – schnell schlägt und bei Entspannung – z.B. auf der Couch beim Fernsehen – langsam schlägt. Das hat einen psychologischen Effekt, aber keinen physikalischen. Die Synchronisation mit den Vesmas wird dadurch nicht verändert. Sie erfolgt in dem Moment, in dem wir diesen Realitätsrahmen durch unsere Geburt betreten und wird in dem Moment aufgehoben, in dem wir ihn durch unseren Tod verlassen. Der Tod ist nur ein Übergang in einen anderen Realitätsrahmen. 

Der räumliche Rahmen der Realität

Es gibt nicht nur eine zeitliche Synchronisation, sondern auch eine räumliche. Jedes Wesen hat den Eindruck, es würde sich an einem bestimmten Punkt im Raum befinden. Der Raum ist ebenso wie die Zeit eine Illusion. Auch der Raum wird von Vesmas geschaffen. Menschen haben den Eindruck, dass das Universum größtenteils aus leerem Raum besteht. Beispielsweise die Strecke zwischen Erde und Mond oder Erde und Sonne. Dieser Eindruck täuscht. Der Raum ist angefüllt mit Vesmas. Ohne diese Energieeinheiten wäre gar kein Abstand zwischen den Planeten möglich. Sie definieren den Raum, sie bestimmen Länge, Breite und Höhe.

Viele Wissenschaftler glauben heute, das Universum wäre angefüllt mit dunkler Materie oder dunkler Energie. Auch das ist völliger Blödsinn. Die Vesmas sind für jene Effekte zuständig, die der dunklen Materie zugeschrieben werden. Nach dem derzeitigen Stand wird man die Vesmas um das Jahr 2070 herum entdecken. Dann werden sich alle wichtigen Fragen beinahe von selbst beantworten.


Ebenso wie mit der Zeit, sind wir auch mit dem Raum synchronisiert. Wie das genau funktioniert, werde ich nicht verraten. Wenn ich das täte, könnten heutige Wissenschaftler mit den Informationen Maschinen bauen, für die die Menschheit noch nicht reif ist. Ich spreche von Zeitmaschinen und Raumschiffen, die schneller als das Licht fliegen. Ich gebe nur einen Hinweis: Die Gravitation spielt eine entscheidende Rolle. 

Der Mensch ist immer und überall

Eine wichtige Frage habe ich noch nicht beantwortet: Welchen Platz nimmt der Mensch im Universum ein? Die Antwort wird wahrscheinlich diejenige sein, die am meisten verblüfft. Sie lautet: jeden Platz. Jeder Mensch ist überall. Ihr, meinen lieben Zuhörer, seid überall, im gesamten Universum. Ihr seid auf der Erde, ihr seid auf dem Mond, ihr seid auf der Sonne, ihr seid in der Sonne, ihr seid im nächsten Sonnensystem, ihr seid in der nächsten Galaxie, und ihr seid in der Galaxie, die am weitesten von uns entfernt ist. Es gibt keinen Patz, an dem ihr nicht seid.

Das Gleiche gilt für die Zeit. Es gibt keine Zeit, in der ihr nicht seid. Ihr lebt jetzt im dritten Jahrtausend, aber ihr seid auch im zweiten und ersten Jahrtausend, ihr seid vor der Zeitenwende, Millionen Jahre, Milliarden Jahre vor dem scheinbaren Heute, ihr ward sogar schon bei der Erschaffung des Universums dabei. Und ihr seid jetzt auch schon in der scheinbaren Zukunft, im vierten, fünften, sechsten Jahrtausend, in Millionen und Milliarden Jahren Entfernung. Ihr werdet sogar den letzten Moment des Universums miterleben, der sich jetzt schon ereignet hat.


Der Grund dafür ist ganz einfach, ich habe ihn bereits in der vorherigen Ausgabe von Blick in die Zukunft verraten. Ihr seid Teil einer größeren Gesamtpersönlichkeit. Die Hindus nennen sie Atman. Diese Gesamtpersönlichkeit hat das Universum erschaffen, damit auch den Raum, die Zeit und die Materie. Dieses Wesen spaltet sich auf in viele Teilpersönlichkeiten, die individuelle Leben erfahren. Man nennt es auch das Prinzip der Wiedergeburt, obwohl dieser Begriff nicht ganz richtig ist. Denn die Leben ereignen sich nicht hintereinander, sondern parallel zueinander.

Das, was ihr in diesem Moment, an diesem Ort erfahrt, ist nur ein Teil einer größeren Gesamterfahrung. Euer Wesen ist multidimensional. Der größte Teil davon befindet sich im Überall und in der Überzeit. Nur ein kleiner Teil befindet sich dort, wo ihr jetzt diese Worte hört bzw. lest. Die Begriffe Überall und Überzeit werden eines Tages zum Grundwortschatz der Physik gehören. In Forschung und Lehre wird man sie jeden Tag benutzen. 

Die einzig wahre Raumfahrt

Ich muss noch einmal das Thema Raumfahrt ansprechen. Dasselbe Prinzip wird auch von hochstehenden Zivilisationen benutzt, um die gigantischen Entfernungen im Weltall zurückzulegen. Ja, es gibt Ufos. Die meisten Sichtungen von Ufos oder fliegenden Untertassen lassen sich auf normale Weise erklären. Es handelt sich um Flugzeuge oder Hubschrauber oder um Wetterphänomene. Bei einer geringen Anzahl handelt es sich jedoch um echte Raumschiffe, die aus fremden Sonnensystemen oder sogar Galaxien stammen.

Diese hochentwickelten Völker betreiben keine lineare Raumfahrt, so wie wir es tun. Die Menschen benutzen heutzutage meist Triebwerke, die nach dem Rückstoßprinzip arbeiten. Dabei wird irgendein Stoff verbrannt, z.B. Wasserstoff. Durch den entstehenden Rückstoß, auch Schub genannt, wird das Raumschiff vorangetrieben. Diese Antriebsart ist primitiv. Große Entfernungen lassen sich damit nicht zurücklegen.

 


Wesen der Stufe zwei betreiben die nichtlineare Raumfahrt. Das heißt, sie begeben sich bewusst ins Überall und in die Überzeit. Sie sind dann nicht mehr an einem bestimmten Punkt im Universum, sondern potenziell an jedem Punkt. Wenn sie das Überall wieder verlassen, befinden sie sich am gewünschten Zielpunkt. Auf diese Weise lassen sich Milliarden Lichtjahre innerhalb von Sekunden zurücklegen. Für diese Art des Reisens braucht man nur sehr wenig Energie. Aber das werde ich aus den bekannten Gründen nicht näher erläutern.

Kommen wir zurück zur Ausgangsfrage: Was ist das Universum? Man kann die Frage mit einem Satz beantworten: Das Universum ist kein Ort, sondern ein Zustand. Das Universum ist die Summe einer gewaltigen Menge von Energie (Vesmas), die sich auf eine bestimmte Weise organisieren. Die Organisationsformen werden von uns als Realitätsrahmen wahrgenommen. Unendlich viele dieser Realitätsrahmen liegen nah beieinander.

Primitive Wesen sind nicht in der Lage, die Realitätsrahmen zu erkennen. Sie glauben, sie würden sich an einem Ort befinden (z.B. auf dem Planeten Erde) und sind mehr oder weniger zufällig an diesem Ort entstanden. Hochentwickelte Wesen erkennen die Realitätsrahmen. Sie wissen, dass sie selbst die Rahmen erschaffen haben und nutzen sie für ihre Zwecke. Zum Beispiel für Zeitreisen oder interstellare Reisen.

 


Damit haben wir auch die letzte Frage beantwortet. Gib es einen verborgenen Grund für die Existenz des Universums? Ja, gibt es. Wir haben das Universum als Lebensraum und als Erfahrungsraum erschaffen. Ich sagte bereits in der letzten Ausgabe, dass wir alle von der höchsten Bewusstseinsebene kommen und auch dahin zurückkehren werden. Dort oben herrschen perfekte Bedingungen, eine unendliche Harmonie. Dort kann man allerdings nicht die Erfahrung des Nichtperfekten machen, des Mangels an Harmonie. Beispielsweise Konflikte und Gewalt. Deshalb haben wir alle gemeinsam dieses Universum eingerichtet. Hier unten können wir das erleben, was wir dort oben nicht erleben können. Das ist das ganze Geheimnis.

So, das war mal wieder eine Menge Stoff für heute. Bald gibt es mehr von mir zu hören. Auch das Thema Raumfahrt werde ich noch ein bisschen vertiefen. Schon deshalb, weil demnächst ein Science-Fiction-Roman von mir erscheinen wird. In dem Roman werde ich all die großen Themen ausführlich behandeln.

Für heute sage ich mal wieder: Danke für eure Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger