Freitag, 21. Juli 2023
Montag, 17. Juli 2023
Manuskript zu Folge 22: Ufos benutzen Massemaschinen! Fehlende Grundkräfte der Physik.
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer 22. Eigentlich wollte ich heute über das nächste Thema sprechen, aber ich muss noch einmal auf die vorherige Ausgabe zurückkommen. Mich haben ungewöhnlich viele Kommentare und Mails erreicht. Die meisten musste ich leider gleich wieder löschen, weil sie im Ton ziemlich unhöflich waren.
Das Thema lautete: Die einzig wahre Raumfahrt. Ich hatte erklärt, wie hoch entwickelte Raumschiffe an ihr Ziel gelangen. Nämlich nicht auf linearem Weg, indem sie von A nach B fliegen, sondern indem sie das Überall benutzen. Das ist eine Ebene, die unserer Welt übergeordnet ist. Als Antrieb verwenden diese Raumschiffe sogenannte Massemaschinen.
Viele Zuhörer waren damit überfordert. Die Reaktionen waren teilweise sehr heftig. Neben dem üblichen Spott und den üblichen Beleidigungen wurden aber auch einige interessante Fragen gestellt, die ich in dieser Folge beantworten möchte.
Also, los geht’s.
Kapitel 1: Eine kurze Erklärung der Massemaschinen
Massemaschinen heißen so, weil sie die Masse von Objekten verändern. Ja, ja, ich weiß, jetzt werden eine Menge Naturwissenschaftler und Studenten empört aufschreien, weil so etwas angeblich nicht möglich ist, und sie werden eine Reihe von Gründen dafür aufzählen. Das ist aber nur der heutige Stand der Wissenschaft. Dabei wird es nicht bleiben. In Zukunft wird man derartige Maschinen bauen. Im Moment muss diese Hypothese einfach akzeptiert werden.
Ganz wichtig ist: Raumschiffe, die von Massemaschinen angetrieben werden, sind nicht vollständig masselos. Eine echte Masselosigkeit gibt es nicht. Keine Masse bedeutet keine Energie, keine Energie bedeutet keine Existenz. Korrekt muss man also sagen: Massemaschinen erzeugen veränderte Massezustände im Verhältnis zu ihrer Umgebung. Dieser Satz wird später einmal sehr wichtig sein.
Massezustände verändert man durch spezielle Magnetfelder. Deshalb werden diese Maschinen auch Feldmaschinen genannt. Diese Magnetfelder kommunizieren miteinander und verändern so die Masse- und Gravitationseigenschaften des Raumschiffs.
Der Begriff Antigravitation ist falsch. So etwas gibt es nicht, genauso wenig wie Dunkle Materie. Mehr zum Thema Massemaschinen erfahrt ihr in der vorherigen Ausgabe, Nummer 21, von Blick in die Zukunft.
Kapitel 2: Extreme Beschleunigung und Wendigkeit
Im Jahr 2020 veröffentlichte das amerikanische Verteidigungsministerium Filmmaterial, das unbekannte Flugobjekte zeigte. Die Videos wurden zwischen 2004 und 2015 von Flugzeugen der Navy aufgenommen. Am bekanntesten ist vermutlich das sogenannte Tic-Tac-Ufo. Es wurde von zwei F-18-Kampfflugzeugen verfolgt und dabei gefilmt. Die Pilotin Alex Dietrich beschrieb das Flugverhalten als „unvorhersehbar, hohe G-Kräfte, hohe Geschwindigkeit, schnelle Beschleunigung.“
Ihr Kamerad David Fravor wählte den Vergleich mit einem Tischtennisball, der gegen eine Wand geworfen wird und von einer Seite zur anderen hüpft. Fravor war ein Pilotenausbilder mit 16jähriger Erfahrung und hatte am Top Gun-Programm teilgenommen.
Ein anderes bekanntes Flugobjekt ist das Gimbal-Ufo. Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Original-Video
Zwei Piloten unterhalten sich miteinander. Sie wundern sich über das Tempo des Objekts und seine Beweglichkeit. Zum Schluss sagt einer von ihnen: „Schau dir das Ding an. Es rotiert.“ Das Objekt, um das es hier geht, war etwa zwölf Meter lang und schwebte fünfzehn Meter über dem Meeresspiegel.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich 1990 in Belgien. Damals wurden mehrere unbekannte Flugobjekte von zwei F-16-Kampfflugzeugen verfolgt. Ein Ufo beschleunigte innerhalb von zwei Sekunden von 240 km/h auf 1770 km/h und sank dabei um 1200 Meter. Leider gib es kein Video davon.
Bei diesen Begegnungen handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Raumschiffe, die aus fremden Sonnensystemen stammen. Ihr Verhalten lässt darauf schließen, dass sie von Massemaschinen angetrieben werden. Typische Merkmale sind: das Auftauchen aus dem Nichts, extreme Beschleunigung, extreme Manövrierfähigkeit und das Verschwinden im Nichts.
Unsere Flugzeuge und Hubschrauber könnten derartige Flugmanöver nicht überstehen. Sie würden dabei auseinanderbrechen, die Insassen würden durch die hohen G-Kräfte in ihren Sitzen zerquetscht werden. Aber warum überstehen die Ufos diese extremen Flugmanöver? Die Antwort ist einfach: Weil sie durch ihre Feldmaschinen ein eigenes „Gravitationsfeld“ erzeugen.
Dieses „Gravitationsfeld“ – in Anführungszeichen – kann man mit der Situation vergleichen, die die Apollo-Astronauten auf dem Mond erlebten. Die Schwerkraft auf dem Mond beträgt nur ein Sechstel von dem Wert der Erde. Weil die Astronauten ein Knochengerüst und eine Muskulatur besaßen, die auf die Verhältnisse der Erde eingestellt waren, konnten sie trotz ihrer schweren Anzüge große Sprünge machen.
Ähnliches gilt für die Raumschiffe. Wenn ein 100 Tonnen schweres Raumschiff auf einen „Massewert“ – in Anführungszeichen – von einem Prozent eingestellt wird, „wiegt“ es im Vergleich zu den Masseverhältnissen auf der Erde nur noch eine Tonne. Es besitzt aber die Stabilität eines hundert Tonnen schweren Raumschiffes und übersteht deshalb auch extreme Flugmanöver.
Ein 100 Kilogramm schwerer Astronaut würde dann nur noch ein Kilogramm wiegen, sein Körper verfügt aber über dieselbe Kraft und Stabilität. Deshalb überlebt er auch Flugmanöver, die von außen betrachtet wie die Flugbahn eines Pingpongballes wirken, der gegen eine Wand geschlagen wird.
Ich muss aber betonen, dass ich hier eine symbolhafte Sprache verwende. Begriffe wie Gravitationsfeld und Massewert dürfen nicht wörtlich genommen werden. Später wird man dafür genauere Bezeichnungen finden.
Kapitel 3: Plötzliches Erscheinen und Verschwinden
Bei den echten Begegnungen mit fremden Raumschiffen, stößt man immer wieder auf ein Phänomen: unerklärliche Radarkontakte. Piloten oder Fluglotsen melden, dass mitten auf ihren Radarschirmen plötzlich Signale erscheinen, die einen Moment zuvor noch nicht da waren. Ufo-Skeptiker erklären das meist auf dieselbe Art: Störungen der Radaranlage, hervorgerufen durch Wettereinflüsse.
Es stimmt, Radaranlagen können tatsächlich Störungen haben. Aber man darf dieses Phänomen nicht isoliert betrachten. Wenn Piloten Ufos beobachten, wenn ihre Kameras Bilder von ihnen aufnehmen und die Radaranlagen Echos von ihnen zeigen, dann ist es extrem unwahrscheinlich, dass ausgerechnet in diesem Moment die Anlage gestört ist. Vielmehr handelt es sich um eine gegenseitige Bestätigung des Vorfalls.
Ein gutes Beispiel ist die sogenannte Ufo-Nacht von Brasilien, die sich 1986 ereignete. In der Nähe der Stadt Sao José dos Campos wurden mehrere Flugobjekte beobachtet, die ihre Farbe wechselten. Auch das Radar des Flughafens erfasste sie. Mehrere Kampfflugzeuge stiegen auf und verfolgten die Ufos. Während der folgenden Stunden wurden die Objekte von mehreren Radarsystemen in Flugzeugen und am Boden erfasst, die mit verschiedenen Frequenzen arbeiteten.
Die Ufos schwebten in der Luft, beschleunigten auf mehrfache Schallgeschwindigkeit, flogen extrem scharfe Kurven und waren plötzlich verschwunden. Später erfolgte eine Untersuchung. Der Befehlshaber des Luftsicherheitskommandos sagte, dass ein Messfehler oder eine fälschliche Korrelation der Radarsysteme ausgeschlossen werden kann.
Dieses Verhalten ist typisch für Raumschiffe, die von Massemaschinen angetrieben werden. Ich wiederhole noch einmal, was ich bereits in Ausgabe 21 gesagt habe. Ganz wichtig ist: Um von einem Sonnensystem zum nächsten zu gelangen, fliegen hoch entwickelte Raumschiffe nicht durch das Universum. Sie bewegen sich nicht auf einer geraden Linie von A nach B, sondern sie bestimmen den Ort und den Zeitpunkt, den sie erreichen möchten. Das geschieht mit zwei Schritten.
Mit dem ersten Schritt betreten sie das Überall. Das ist die Ebene, auf der der gesamte Raum und die gesamte Zeit existieren. Beim Start beendet das Raumschiff die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit, es ist gewissermaßen neutralisiert. Das Schiff befindet sich an keinem bestimmten Ort und zu keiner bestimmten Zeit. Weil es immer noch mit sich selbst verschränkt ist, bleibt es unbeschädigt und die Besatzung ist nicht in Gefahr. Mit dem zweiten Schritt betreten sie wieder die vierdimensionale Welt. Das Raumschiff wird jetzt auf die Gravitationswerte des Zielortes und des Zielzeitpunktes eingestellt.
Das ist es, was die Piloten und Fluglotsen auf ihren Radarschirmen gesehen haben. Die Ufos erscheinen urplötzlich mitten auf dem Schirm. Zuvor sind sie nicht vom Rand des überwachten Gebietes in seine Mitte geflogen, sondern sie waren schlagartig mittendrin. Das ist ein typisches Merkmal von nichtlinearer Raumfahrt. Die Ufos steigen gewissermaßen herab vom Überall in die vierdimensionale Welt.
In die andere Richtung funktioniert es genauso. Die Massemaschinen werden auf die Gravitationswerte des Überalls eingestellt. Das Ufo verschwindet aus der vierdimensionalen Welt, und mit dem Ufo verschwindet auch sein Radarsignal. Das kann man mit einer Störung der Radaranlage erklären. Muss man aber nicht.
Zukünftige Generationen werden diese Technik nutzen, um ohne Zeitverlust jeden Punkt unseres Planeten zu erreichen. Später werden sie damit fremde Galaxien erforschen.
Kapitel 4: Die äußere Erscheinung der Ufos
Auch die äußere Form der Ufos spricht für einen Antrieb mit Massemaschinen. Viele Raumschiffe, die beobachtet wurden, besaßen eine runde oder ovale Form, manche wurden als Zigarren oder fliegende Untertassen beschrieben. Ihre Oberfläche war meistens glatt und glänzend, wenige oder gar keine Teile ragten hervor oder bewegten sich.
Unsere Flugzeuge besitzen Tragflächen und Leitwerke, zum Beispiel Höhenruder oder Seitenruder. Bei Ufos sucht man sie vergeblich. Kein Wunder, sie brauchen sie nicht. Massefeldmaschinen erschaffen ein eigenes Gravitationsfeld, das man beliebig verschieben kann. Es ist nicht nötig, einen dynamischen Auftrieb zu erzeugen, wie bei unseren Flugzeugen. Aus demselben Grund sieht man bei Ufos keine Antriebssysteme, wie etwa Strahltriebwerke oder Propeller, und man erkennt keine Abgase und keine Wärmesignatur.
Bei den Recherchen zu dieser Folge bin ich nur auf eine Ausnahme gestoßen: 2014 filmte ein Hubschrauber der chilenischen Marine ein Ufo westlich von Santiago. Das Objekt besaß eine ovale Form, ähnlich dem Tic-Tac-Ufo. Zunächst stand es unbeweglich am Himmel, dann stieß es plötzlich eine Art Gaswolke aus. Das Ufo flog zwar davon, die Gaswolke folgte dem Objekt aber nicht. Es handelte sich also nicht um einen Kondensstreifen.
Trotzdem glaube ich, dass die Wolke im Zusammenhang mit dem Antrieb steht. Massemaschinen müssen sehr stark gekühlt werden. Allerdings nicht, weil sie eine große Hitze erzeugen. Es hat einen anderen Grund, den ich einer späteren Folge verraten werde. Vermutlich dient das Gas zur Kühlung der Massemaschinen.
Typisch für diese Raumschiffe ist, dass man nichts von ihnen hört. Massemaschinen erzeugen fast keine Geräusche, außer einem leisen Brummen, das man nur in der direkten Umgebung wahrnimmt. Interessanterweise hat kein Zeuge einer Ufo-Begegnung jemals einen Überschallknall erwähnt, obwohl sie häufig auf mehrfache Schallgeschwindigkeit beschleunigen.
Auch das spricht für Massemaschinen. Ein Überschallknall entsteht, wenn sich ein Körper mit Überschallgeschwindigkeit durch ein Medium bewegt. In diesem Fall ist die Luft das Medium. Durch das künstliche Schwerefeld erschaffen die Massemaschinen einen Effekt, der sie teilweise von der Erdatmosphäre trennt. Wenig Masse bedeutet wenig Widerstand.
Was diese Maschinen aber erzeugen, sind starke Magnetfelder. Deshalb kommt es bei einigen Begegnungen mit Ufos zu Störungen von elektrischen Geräten. Zum Beispiel während des Teheran-Zwischenfalls im Jahr 1978. Zwei Phantom-Jäger verfolgten nacheinander ein Ufo. Als sie sich dem Raumschiff näherten, fiel bei beiden Maschinen die Bordelektronik aus. Nachdem sie sich davon entfernt hatten, funktionierten alle Systeme wieder. Das ist ein eindeutiger Hinweis auf Massemaschinen. Sie erzeugen starke Magnetfelder, die auch außerhalb der Raumschiffe messbar sind.
Kapitel 5: Fliegen im Schwarm
Wenn eine Gruppe von Ufos am Himmel erscheint, halten sie meist eine strenge Formation ein. Beispielhaft sind die Lichter von Lubbock, Texas. Am 25. August 1951 saßen drei Professoren der Technischen Universität von Texas im Hinterhof eines Hauses, als sich zwanzig bis dreißig Lichter über sie hinweg bewegten. Sie waren so hell wie Sterne, aber größer, und flogen in einer U-Formation. Kurz darauf folgte eine weitere Welle von Ufos in einer ähnlichen Formation.
Fünf Tage später beobachtete ein Student derselben Universität eine weitere Gruppe von Ufos, die diesmal in einer V-Formation flogen. Es gelang ihm, mehrere Bilder zu schießen, die von recht guter Qualität waren und bis heute als authentisch gelten. Es gibt noch viele weitere Berichte in dieser Art. Alle haben eines gemeinsam: Die Ufos scheinen ihr Flugverhalten koordiniert zu haben. Sie halten stets denselben Abstand zueinander und fliegen in derselben Geschwindigkeit.
Auch das ist typisch für Massemaschinen. Sie erzeugen starke Magnetfelder, die auch außerhalb der Raumschiffe eine Wirkung erzielen. Diese Technik muss sehr fein ausbalanciert sein. Geraten die Magnetfelder nur etwas in Unordnung, kann das Raumschiff abstürzen.
Das bringt mich zur nächsten interessanten Frage: Stimmt es, dass Ufos auf der Erde abgestürzt sind? Die Antwort lautet: Ja, es hat einige Unfälle gegeben. Ursache war in den meisten Fällen eine Störung der Magnetfelder. Aber das ist ein Thema für eine andere Folge dieser Reihe.
Für heute bleibt festzuhalten: Raumschiffe mit Massemaschinen, die in Schwärmen fliegen, müssen ihre Magnetfelder aufeinander abstimmen, weil es sonst zu Abstürzen kommen kann.
Kapitel 6: Ufos unter Wasser
Der Dokumentarfilmer Jeremy Corbell veröffentlichte 2021 Aufnahmen, die von Besatzungsmitgliedern der USS Omaha – einem Küstenkampfschiff der Navy – gemacht wurden. Sie zeigen ein kugelförmiges Flugobjekt, das zunächst über der Wasseroberfläche schwebt, bevor es plötzlich im Wasser verschwindet. In einem Beitrag auf Twitter schrieb Corbell: „Es wurden keine Wrackteile gefunden. Kein Fahrzeug wurde geborgen.“
Derartige Berichte existieren in großer Zahl. Im Kern sind sie alle gleich. Fahrzeuge steigen aus dem Wasser empor oder verschwinden im Wasser. Manchmal geschieht es mit hoher Geschwindigkeit, manchmal kreisen sie eine Zeitlang über der Wasseroberfläche. Aber in jedem dieser Fälle scheint es – von außen betrachtet – völlig problemlos abzulaufen, ja fast schon spielerisch.
Auf der Erde gibt es kein vergleichbares Fahrzeug. Wir kennen zwar Unterseeboote, aber keines davon kann fliegen. Wir kennen Flugzeuge und Hubschrauber, aber sie sind nicht imstande zu tauchen und sich unter Wasser zu bewegen.
Die Transmediumfahrzeuge, die aus dem Weltall stammen, sind noch zu ganz anderen Leistungen fähig. Sie können sehr tief tauchen und sich unter Wasser mit hoher Geschwindigkeit bewegen. Auch hier gibt es viele Berichte von Marineangehörigen, die meisten unterliegen leider der Geheimhaltung. Es ist aber durchgesickert, dass ihre Geschwindigkeiten auf mehr als 100 Knoten geschätzt werden, das sind mehr als 185 km/h. Die schnellsten Unterwasserfahrzeuge, die Menschen bisher bauten, erreichten 75 km/h. Mehr ist aufgrund des Wasserwiderstandes nicht möglich.
Auch hier erkennt man wieder einen deutlichen Hinweis auf Massemaschinen. Die Dichte von Luft und Wasser ist sehr unterschiedlich. Trotzdem sind diese Fahrzeuge imstande, mühelos zwischen den Elementen zu wechseln und sich in beiden mit hoher Geschwindigkeit zu bewegen. Das ist nur mit Massemaschinen möglich. Sie erzeugen ein Gravitationsfeld, das schwächer als jenes der Erde ist. Dadurch entsteht weniger Luft- und Wasserwiderstand.
Heute ist diese Technik noch unvorstellbar. Aber es gab mal eine Zeit auf der Erde, da waren Computer und das Internet unvorstellbar.
Kapitel 7: Fehlende Grundkräfte
Die Zeugenaussagen der vorherigen Kapitel, stammen größtenteils von Piloten, Waffensystemoffizieren, Fluglotsen und Offizieren der Marine sowie von angesehenen Wissenschaftlern. Es sind glaubwürdige Männer und Frauen, mit zum Teil jahrzehntelanger Berufserfahrung, die ihre Arbeit beherrschen, und die sich nicht von Wetterphänomen täuschen lassen.
Dabei habe ich nur einen kleinen Teil der verfügbaren Berichte wiedergegeben, und das auch noch in verkürzter Form. Ich wollte nicht, dass diese Folge von Blick in die Zukunft zu lang wird. All die Gründe, die ich aufzählte, sprechen dafür, dass die fremden Raumschiffe, die auf der Erde beobachtet wurden, von Massemaschinen angetrieben werden. Nichtlineare Raumfahrt ist die einzige Möglichkeit, um weite Strecken im Weltall zurückzulegen.
Trotzdem erlebe ich es immer wieder, dass wenn ich über diese Themen spreche, mich kurz danach Mails und Kommentare erreichen, die offenbar von Naturwissenschaftlern stammen oder von Studenten dieser Fächer. Darin wird mir wortreich erklärt, in welchen Punkten ich mich angeblich irre.
Massemaschinen kann es nicht geben, weil man die Masse von Objekten nicht verändern kann. Das Überall kann es nicht geben, weil die Natur dafür keine Verwendung hat. Man kann sich nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, weil das es eine unüberwindbare Grenze ist. Selbstverständlich wurde die Erde auch noch nie von fremden Raumschiffen besucht. Und so weiter, und so weiter.
Einer der wenigen Deutschen, die das Weltall besucht haben, ist Ulrich Walter. Hauptberuflich ist er Physiker und Wissenschaftsjournalist. Ulrich Walter wurde einmal vom Fernsehsender Welt gefragt, was er von den Ufo-Videos des Pentagons hält, die ich zu Anfang dieser Folge erwähnte.
Ulrich Walter sagte allen Ernstes, er hätte das Gefühl, es würde sich eine Fliege auf dem Kameraobjektiv befinden, und die würde dort herumkrabbeln. Das Interview kann man sich bei Youtube anschauen.
Diese Fliege müsste über magische Kräfte verfügen. Der Jet fliegt mit mehreren Hundert km/h. Trotzdem wird die Fliege nicht vom Fahrwind fortgerissen. Das erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich. Außerdem sind die Piloten mit der Technik ihrer Flugzeuge vertraut. Sie sind darin geschult, feindliche Flugzeuge zu erkennen und von anderen Objekten zu unterscheiden. Ich bin sicher, sie würden eine Fliege auf dem Kameraobjektiv erkennen.
Woher kommt diese enorme Skepsis unserer Wissenschaftler? Warum wird alles abgestritten, was irgendwie mit Ufos zu tun hat? Die Antwort ist wiederum einfach: Es liegt vor allem daran, dass unsere Wissenschaft noch ganz am Anfang steht. Viele Dinge sind noch nicht bekannt.
Zum Beispiel: Heute glaubt man, es gebe vier Grundkräfte der Physik. Gravitation, Elektromagnetismus sowie die schwache und starke Wechselwirkung. Tatsächlich sind es aber sechs. Die fehlenden Grundkräfte sind die schwache und die starke interdimensionale Kraft. Sobald sie entdeckt sind, wird man das Überall verstehen, und nebenbei wird sich auch die Kontroverse um die Dunkle Materie auflösen. Es gibt keine Dunkle Materie. Alles lässt sich mit den fehlenden Grundkräften erklären. Bis zur Konstruktion der ersten Massemaschine ist es dann nicht mehr weit.
Kapitel 8: Das Echo der Gedanken
Bei diesem Kapitel werden die Naturwissenschaftler die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. „Was hat sich der Spinner denn jetzt wieder ausgedacht? Ein Echo der Gedanken – das gibt es doch gar nicht. Mir reicht es. Ich schalte das Gerät jetzt ab!“ Das könnt ihr gerne machen, dann verpasst ihr aber ein paar sehr wichtige Informationen.
Ich werde oft gefragt, woher ich denn all diese Dinge weiß, die ich hier ausbreite, bzw., woher glaube ich es zu wissen. Die Antwort ist zugleich sehr einfach und sehr kompliziert. Es gibt verschiedene Quellen des Wissens, die jeder Mensch nutzen kann. Alte Quellen und neue Quellen.
An dieser Stelle muss ich wieder einmal Albert Einstein zitieren. Von ihm stammt der berühmte Ausspruch: „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nur Illusionen, wenn auch hartnäckige.“ Das heißt: Die Zeit vergeht nicht, die Zeit verschwindet nicht. Zeit ist eine Form von Energie. Und die kann man anzapfen.
Es gibt nur einen großen Moment, und der ist immer. Daraus folgt, dass alle früheren Ereignisse heute noch existieren, und alle zukünftigen Ereignisse heute schon potenziell vorhanden sind. Wir Menschen sind mit diesen Ereignissen verbunden. Alles bildet eine große Einheit. Die gesamte Materie, der gesamte Raum, die gesamte Zeit, alles ist miteinander verbunden. Alles besteht aus winzig kleinen Energieeinheiten.
Die Energieeinheiten – ich nenne sie Vesmas – bilden Strukturen. Man kann sie als Netzwerke oder als Ketten bezeichnen. Ich folge diesen Strukturen, ich hangle mich an den Ketten entlang. Auch Gedanken bestehen aus Energieeinheiten. Deshalb kann man Gedanken lesen oder empfangen. Je mehr Menschen einen Gedanken haben, umso einfacher ist es, ihn zu lesen.
Um die Themen, die ich in dieser Folge behandle, wird es in Zukunft erbitterten Streit geben. Viele Menschen werden sagen: „Massemaschinen sind totaler Schwachsinn. Sie werden niemals funktionieren. Verschwendet kein Geld für Experimente!“ Andere werden sagen: „Vielleicht ist doch etwas dran an diesen Massemaschinen. Lasst uns mal ein Experiment machen. Lasst uns Magnetfelder auf eine bestimmte Weise ausrichten. Lasst uns versuchen, Designermagnetfelder zu erzeugen.“
Ähnlich wird es mit den fehlenden Grundkräften sein. Viele Menschen werden sagen: „Die schwache und die starke interdimensionale Kraft sind völliger Blödsinn. Es gibt nur vier Grundkräfte der Physik, nicht sechs!“ Andere werden sagen: „Lasst uns mal darüber nachdenken, was für eine fünfte und eine sechste Grundkraft sprechen könnte. Und lasst uns mal ein paar Experimente dazu machen.“
All diese Gedanken erzeugen ein gewaltiges Echo, das man heute schon hören kann. Und wo hört man es? Nicht außen in der Welt, sondern im Inneren jedes Menschen. Wenn man ganz still ist, kann man es hören. Probiert es mal aus.
Zusammenfassung
1. Es bleibt dabei. Es gibt nur eine Möglichkeit, um große Distanzen im Weltall zu überwinden: Das ist die nichtlineare Raumfahrt.
2. Hoch entwickelte Raumschiffe werden von Massemaschinen angetrieben.
3. Bevor wir Massemaschinen entwickeln können, müssen wir die fehlenden Grundkräfte der Natur entdecken: die schwache und die starke interdimensionale Kraft.
So, dass war es mal wieder für heute. Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen Science-Fiction-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen. Band eins der Vera Cresta-Reihe.
Ich sage danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer Konrad Pilger.
Mittwoch, 31. Mai 2023
Manuskript zu Folge 21: Die Raumfahrt der Zukunft. Was ist eine Massemaschine? Was ist das Überall?
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 21. Das ist eine ganz besondere Folge. Heute werde ich eines der größten Geheimnisse aller Zeiten lüften. Welche Technik benutzen hoch entwickelte Zivilisationen, um das Weltall zu durchqueren? Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, und die werde ich gleich beschreiben.
Ich erwarte aber nicht, dass meine heutigen Zuschauer verstehen, wovon ich rede – abgesehen von einer kleinen Gruppe. Die Dinge, die ich enthülle, sind noch zu weit entfernt von der Realität des frühen 21. Jahrhunderts. Aber die Menschen der Zukunft werden es verstehen.
Was ich in dieser Folge mache, ist Potenziale beschreiben. Die Informationen können während der nächsten Jahrzehnte genutzt werden oder erst in fünfhundert Jahren. Das hängt von vielen Faktoren ab. Wir werden sehen, wie sich die Menschheit entwickelt.
Also, los geht’s.
Kapitel 1: Pioniertaten
Alle hoch entwickelten Raumschiffe nutzen dasselbe Prinzip: Sie verändern die Masse von Objekten. Die Maschinen, die dazu notwendig sind, nennt man Massemaschinen. Sie sind der Menschheit nicht unbekannt. Einige Science-Fiction-Autoren haben darüber geschrieben, einige Wissenschaftler haben mit ihnen Experimente gemacht.
Der erste war vermutlich Kurd Laßwitz. Sein Roman Auf zwei Planeten erschien bereits im Jahr 1897. Laßwitz erwähnt darin eine Methode, mit der die Gravitation verändert wird. Allerdings waren seine Kenntnisse noch sehr beschränkt. Laßwitz macht einen großen Fehler: Er lässt seine primitiven Raumschiffe in der Raumzeit fliegen, also in der vierdimensionalen Welt. Hoch entwickelte Raumschiffe benutzen aber das Überall und die Überzeit, die ich gleich erklären werde.
In der Praxis hat Nikola Tesla die ersten Erfolge erzielt. Der berühmte Erfinder erschuf einige masselose Objekte, die in seinem Labor Schäden anrichteten. Tesla gelang es nicht, die Objekte unter Kontrolle zu bringen. Was ihm fehlte, waren leistungsfähige Computer. Die sind unbedingt nötig, um die gewaltige Menge an Rechenoperationen durchzuführen, die Massemaschinen erfordern. Leider sind Teslas Erkenntnisse heute nicht mehr zugänglich.
Einen Vorgeschmack auf diese Technik hat die Menschheit bereits erhalten. Ich spreche von Magnetbahnen. Mit ihnen kann man hohe Geschwindigkeiten erzielen und große Entfernungen überbrücken. Das ist aber nichts verglichen mit dem, was in Zukunft möglich sein wird.
Kapitel 2: Unbekannte Physik – das Überall
Seit Jahrhunderten bemühen sich Wissenschaftler, die physikalische Welt zu erforschen. Den Teil des Universums, der für uns sichtbar ist, haben sie recht gut beschrieben. Allerdings sind ihnen einige schwere Fehler unterlaufen. So hat es beispielsweise keinen Urknall gegeben, aus dem alles entstanden ist.
Außerdem gibt es immer noch viele Dinge, von denen unsere Wissenschaftler keine Ahnung haben. Die größte Wissenslücke ist wahrscheinlich das Überall bzw. die Überzeit. Ich habe es bereits in Ausgabe 19 von Blick in die Zukunft beschrieben.
Hier noch einmal eine Zusammenfassung: Wir leben in der Raumzeit. Hier gibt es drei räumliche Dimensionen – Länge, Breite, Höhe – und die Zeit als vierte Dimension. Jeder von uns kennt diese Ebene aus dem Alltag. Wir stehen morgens auf, gehen zur Schule oder zur Arbeit und erleben dabei, wie die Zeit verstreicht.
Darüber existiert eine Ebene, die heute noch kein Mensch kennt: das Überall. Wer dort ist, befindet sich nicht an einem bestimmten Punkt im Raum, sondern überall. Man erlebt auch nicht einen bestimmten Zeitpunkt, sondern befindet sich in der gesamten Zeit. Alle Kompasse und alle Uhren stehen dort auf null.
Die meisten Menschen verstehen heute nicht, wovon ich rede. Viele machen sich sogar darüber lustig. Aber die Entdeckung des Überalls wird zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte der Menschheit zählen.
Man kann es noch auf eine andere Weise erklären: Wir leben im sogenannten Makrokosmos. In unserem Universum gibt es Sonnen, Planeten und Monde. Daran wird niemand zweifeln.
Unter uns besteht eine Ebene, die Mikrokosmos genannt wird. Man kann sie nur mit dem Mikroskop sehen, dort leben die Mikroben. Darunter befindet sich eine weitere Ebene, der Nanokosmos. Das ist die Welt der Zellen und Makromoleküle, sie liegt außerhalb des sichtbaren Lichts. Darunter befindet sich noch eine Ebene, die der Atome und Elementarteilchen. Dort gelten andere physikalische Gesetze. Beispielsweise kann ein Elektron an mehreren Orten zugleich sein.
Wenn es unter uns noch weitere physikalischen Ebenen gibt, in der teils andere Gesetze herrschen, warum soll es über uns dann nicht auch noch eine Ebene geben? Was spricht dagegen? Nichts – ausgenommen nur, dass diese Ebene noch nicht entdeckt wurde. Aber es wird noch in diesem Jahrhundert geschehen.
Kapitel 3: Unbekannte Physik – Gravitation
Ein weiteres Gebiet, das kaum erforscht wurde, ist die Gravitation oder die Anziehungskraft. Kein heutiger Wissenschaftler ist sich darüber bewusst, wie wichtig sie für unser Leben ist und welche Rolle sie in Zukunft spielen wird. Wer die Gravitation vollständig versteht, kann alle Energieprobleme lösen und kann in Windeseile das Universum durchqueren.
Die Gravitation bestimmt den Ort, an dem sich ein Objekt befindet. Wenn ich einen Stein in die Hand nehme und loslasse, fällt er zu Boden. Das ist eine alltägliche Erfahrung. Der Planet Erde besitzt eine hohe Anziehungskraft, der Stein eine niedrige.
Die Gravitation bestimmt aber auch den Zeitpunkt, an dem sich ein Objekt befindet. Hätte der Stein andere Gravitationseigenschaften, würde er sich nicht in unserer Gegenwart befinden, sondern vielleicht 1.000 Jahre in der Zukunft oder 1.000 Jahre in der Vergangenheit.
Die Gravitation wird durch die Masse eines Objekts bestimmt. Masse wird heutzutage vor allem über das Volumen und das Gewicht definiert. Also: Länge, Breite, Höhe in Zentimetern, und das Gewicht in Kilogramm oder Tonnen.
Es gibt aber noch weitere Eigenschaften der Masse, die durch Magnetismus bestimmt werden. Magnetfelder sind an der Entstehung jedes Objektes beteiligt. Wenn man diese Eigenschaften entdeckt und verstanden hat, kann man sie mit den Massemaschinen verändern. Das heißt: Eine Massemaschine versetzt ein Objekt an einem beliebigen Ort und einen beliebigen Zeitpunkt. Jedes hoch entwickelte Raumschiff ist zugleich eine Zeitmaschine.
An dieser Stelle muss ich noch einmal die dreifache Verschränkung erwähnen. Jedes Ding und jedes Wesen ist auf dreifache Weise verschränkt. Es ist mit dem Raum verschränkt, mit der Zeit verschränkt und mit sich selbst verschränkt. Verschränkung bedeutet, eine starke Verbindung einzugehen. Die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit erfolgt über die Gravitation.
Skeptiker werden sagen: Das ist völlig unmöglich. Das sind Hirngespinste. Oder das ist Esoterik oder Pseudowissenschaft. Diese Leute haben nichts verstanden. Es ist Wissenschaft. Die Wissenschaft der Zukunft.
Wenn die Gravitation den Ort bestimmt, an dem sich ein Gegenstand befindet, warum soll sie dann nicht auch die Zeit bestimmen, in der er sich befindet? Was spricht dagegen? Nichts – außer, dass es noch nicht entdeckt wurde. Aber auch das wird noch in diesem Jahrhundert geschehen.
Kapitel 4: Wie funktioniert eine Massemaschine?
Grundsätzlich muss man zwei Arten von Massemaschinen unterscheiden: Kraftmaschinen und Feldmaschinen. Kraftmaschinen dienen zur Erzeugung von elektrischer Energie. Damit werden wir in Zukunft alle Energieprobleme lösen. Massemaschinen erzeugen unbegrenzte Mengen an Energie, sie sind einfach, billig und ungefährlich – abgesehen von der Strahlung, die sie freisetzen. Aber die Menschheit ist noch nicht reif dafür. Ich werde das Prinzip in einer späteren Folge erklären.
Heute beschränke ich mich auf Feldmaschinen. Sie erzeugen frei programmierbare Magnetfelder, mit denen man Fahrzeuge an jeden Punkt des Universums versetzen kann. In meinem SF-Roman Land der Frauen kommt ein Raumschiff mit dem Namen Tucana Express vor. Das Schiff besitzt eine dreieckige Grundform. Ich habe diese Form gewählt, weil das Prinzip damit am einfachsten zu erklären ist. Die Massemaschinen können aber auch auf andere Weise installiert werden.
Die Tucana Express verfügt über vier Feldmaschinen. Drei sind in den Ecken des Rumpfes installiert. Sie erzeugen gemeinsam ein Magnetfeld, das auf eine bestimmte Weise ausgerichtet ist. Die vierte Feldmaschine befindet sich in der Mitte des Rumpfes. Sie erzeugt ebenfalls ein Magnetfeld, das aber anders ausgerichtet ist.
Die vier Feldmaschinen kommunizieren miteinander. Man kann sagen, dass sie eine kleine Sinfonie aufführen. Die Sinfonie besteht aber nicht aus Tönen, sondern aus Magnetfeldern. Dadurch verändern sie die Masse des gesamten Raumschiffs. Weil die Masse eines Objektes den Ort und den Zeitpunkt bestimmt, an dem es sich aufhält, können sie dadurch jeden beliebigen Punkt erreichen.
Ganz wichtig ist: Ein solches Raumschiff fliegt nicht durch das Universum. Es bewegt sich nicht von A nach B nach C, sondern es bestimmt den Ort und den Zeitpunkt, an dem es sein möchte. Das geschieht mit zwei Schritten.
Mit dem ersten Schritt betreten sie das Überall. Das ist die Ebene, auf der der gesamte Raum und die gesamte Zeit existieren. Beim Start beendet das Raumschiff die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit, es ist gewissermaßen neutralisiert. Das Schiff befindet sich an keinem bestimmten Ort und zu keiner bestimmten Zeit. Weil es immer noch mit sich selbst verschränkt ist, bleibt es unbeschädigt und die Besatzung ist nicht in Gefahr. Mit dem zweiten Schritt betreten sie wieder die vierdimensionale Welt. Das Raumschiff wird jetzt auf die Gravitationswerte des Zielortes und des Zielzeitpunktes eingestellt.
Das ist das grundsätzliche Prinzip, nach dem jedes hoch entwickelte Raumschiff funktioniert. Die Zahl der Massemaschinen kann unterschiedlich sein, ebenso wie die Form des Raumschiffes. Aber es gibt keine andere Möglichkeit, um große Entfernungen im Weltall zu überwinden.
Kapitel 5: Offene Fragen
In den vorigen Kapiteln habe ich eine Menge Fragen beantwortet, aber auch viele Fragen offen gelassen. So sagte ich beispielsweise, dass die Magnetfelder der Massemaschinen „auf eine bestimmte Weise“ ausgerichtet sind. Damit kann man nicht viel anfangen. Das habe ich absichtlich getan.
Wenn ich sie genau beschrieben hätte, könnte man heute schon Massemaschinen bauen. Aber was würde dann geschehen? Schauen wir uns kurz den Zustand der Welt an. Aktuell gibt es einen großen Konflikt: Den Krieg in der Ukraine. Jeden Tag werden dort unzählige Menschen verletzt oder getötet. Das ist ein Merkmal einer Zivilisation, die sich auf einer sehr niedrigen Stufe befindet.
Was würde passieren, wenn solche Menschen in den Besitz von Massemaschinen gelangen würden? Natürlich würden sie die Maschinen für kriegerische Zwecke einsetzen. Ein Raumschiff wie die Tucana Express kann ohne Zeitverlust jeden Punkt des Planeten erreichen. Und mehr noch, es kann sogar fremde Planeten in weit entfernten Galaxien erreichen.
Heutige Politiker und Militärs hätten dadurch die Möglichkeit, überall im Universum Krieg zu führen. Und glaubt mir, sie würden Gründe dafür finden. Es ist kein Zufall, dass die Sonnensysteme so weit voneinander entfernt sind. Die riesigen Entfernungen wurden geschaffen, damit sie nur geistig und moralisch hoch entwickelte Völker überwinden können. Die Menschheit ist noch immer unterwickelt.
Deshalb müssen viele Informationen verborgen bleiben. Was ich heute enthüllt habe, sind die Grundlagen der Raumfahrt der Zukunft. Bis ein Raumschiff wie die Tucana Express auf der Erde gebaut werden kann, wird noch viel Zeit vergehen. Wie lange es dauert, hängt von uns ab. Sind wir friedlich, nur ein paar Jahrzehnte. Führen wir weiterhin Kriege, wird es viele Jahrhunderte dauern.
Zusammenfassung:
1. Jedes Ding und jedes Wesen ist mit dem Raum, der Zeit und sich selbst verschränkt.
2. Die Verschränkung erfolgt durch die Masse eines Objektes.
3. Jedes hoch entwickelte Raumschiff ist zugleich eine Zeitmaschine.
4. Der Antrieb erfolgt durch Massemaschinen.
5. Hoch entwickelte Raumschiffe fliegen nicht durch das Weltall, sondern versetzen sich durch Manipulation ihrer Masse an das gewünschte Ziel.
So, das war genug für heute. Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen SF-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen, Band eins der Vera Cresta-Reihe.
Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer Konrad Pilger
Mittwoch, 3. Mai 2023
Montag, 10. April 2023
Manuskript zu Folge 19: Was ist nichtlineare Raumfahrt? Was ist das Überall? Gibt es Ufos?
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft. Heute spreche ich über das Ufo-Phänomen, und ich erkläre, wie man im Weltall gewaltige Distanzen zurücklegen kann – ohne Zeitverlust, und ohne viel Energie zu verbrauchen.
Doch zuvor muss ich eine Sache noch mal wiederholen: Ich werde immer wieder dafür kritisiert, dass ich auf meinem Kanal Thesen ausbreite, die ich nicht beweisen kann. Das ist richtig. Deshalb heißt der Kanal ja auch Konrad Pilgers Blick in die Zukunft und nicht Blick in die Gegenwart.
Wenn jeder nur über das spricht, was bereits bewiesen ist, wird es keinen Fortschritt geben. Es muss auch Leute geben, die mutig sind, die innovativ sind, die sich weit aus dem Fenster lehnen. Das sind die Pioniere, die die Entwicklung vorantreiben. Ich bin einer dieser Pioniere. Also, los geht’s.
Kapitel 1: Was sind Ufos?
Per Definition sind Ufos unidentifizierte Flugobjekte. Für die meisten findet sich hinterher eine Erklärung. Gesehen wurden Flugzeuge, Hubschrauber, Wetterphänomene usw. Ein kleiner Teil der Sichtungen kann aber nicht erklärt werden, und um die geht es in dieser Folge.
Viele Menschen haben darüber spekuliert, ob es sich um außerirdische Raumschiffe handeln könnte. Bisher galten solche Spekulationen als unseriös, aber in jüngster Zeit hat sich etwas verändert. Zum ersten Mal haben offizielle Stellen der USA die Alien-Theorie in Erwägung gezogen.
NASA-Chef Bill Nelson sagte: „Wer bin ich denn, behaupten zu können, die Erde sei der einzige bewohnte Planet im Universum.“ Fast zur selben Zeit veröffentlichte das Verteidigungsministerium Videos von Flugobjekten, die der Physik zu trotzen scheinen. Was steckt dahinter? Kommen sie wirklich aus dem Weltraum?
Falls ja, kommen die Ufos nicht aus unserer Nachbarschaft, sprich aus unserem Sonnensystem. Mars, Saturn, Jupiter usw. sind definitiv unbewohnt. Dann müssten sie also eine längere Strecke zurückgelegt haben.
Das nächstgelegene Sonnensystem ist Proxima Centauri. Die Entfernung zur Erde beträgt 4,24 Lichtjahre. Mit der Technik, die uns heute zur Verfügung steht, würde eine Reise dorthin mehr als 6.000 Jahre dauern.
Das ist zugleich auch das Hauptargument gegen die Alien-Theorie: die gewaltigen Entfernungen im Weltall. Angeblich ist es unmöglich, ein anderes Sonnensystem in einer vertretbaren Zeit zu erreichen. Was für ein Blödsinn! Es ist kinderleicht, Millionen Lichtjahre zu überwinden. Unzählige Völker sind dazu in der Lage. Eines Tages werden auch wir dazugehören.
Kapitel 2: Lineare und nichtlineare Raumfahrt
Die Raumfahrt kann man grundsätzlich in zwei Kategorien unterscheiden: lineare und nichtlineare Raumfahrt. Primitive Völker betreiben lineare Raumfahrt. Sie fliegen von A nach B nach C. Zum Beispiel von der Erde zum Mond und danach zum Mars. Diese Art der Raumfahrt ist langsam, gefährlich und teuer.
Das schnellste Raumschiff, das bisher von Menschen gebaut wurde, eine unbemannte Sonde, erreichte eine Geschwindigkeit von etwa 600.000 km/h. Das klingt schnell, ist aber langsam. Angesichts der riesigen Entfernungen ist das praktisch Parken im Weltall. Es würde immer noch mehrere Jahrtausende dauern, um damit das nächste Sonnensystem zu erreichen. Zu lang für ein Menschenleben.
Das nächste Problem ist die Strahlung im Weltall. Sie ist gefährlich für Menschen, weil sie Krebs auslösen kann. Außerdem ist das Weltall nicht leer. Es ist angefüllt mit Gas und Staub, und das ist ein weiteres großes Problem. Angenommen, es gelingt uns, ein Prozent der Lichtgeschwindigkeit zu erreichen. Das wären rund drei Millionen Meter pro Sekunde.
Wenn ein Raumschiff mit diesem Tempo auf ein Staubkorn treffen würde, hätte es eine Wirkung wie eine Sprenggranate. Es würde ein riesiges Loch in die vordere Wand reißen. Das Raumschiff müsste also gepanzert sein.
Eine Panzerung erhöht aber das Gewicht des Raumschiffs. Man müsste mehr Treibstoff mitnehmen, um das gewünschte Tempo zu erreichen. Und das würde wieder mehr Geld kosten. Heutige Missionen zum Mars kosten bereits Milliarden Dollar. Eine Reise zum nächsten Sonnensystem würde unvorstellbare Summen verschlingen.
Wie gesagt: Lineare Raumfahrt ist langsam, gefährlich und teuer.
Hoch entwickelte Zivilisationen betreiben deshalb nichtlineare Raumfahrt. Sie fliegen nicht von A nach B nach C, sondern begeben sich in den Zustand A bis Z. Sie benutzen das Überall und die Überzeit.
Kapitel 3: Was ist das Überall?
Wir leben in der sogenannten Raumzeit. Damit sind die drei räumlichen Dimensionen gemeint – Länge, Breite, Höhe – plus die Zeit als vierte Dimension. Kurz gesagt: 4D.
Darüber steht etwas, das der Wissenschaft noch völlig unbekannt ist: das Überall. Andere Namen dafür lauten: der Überraum, die Überzeit, die Nullzeit, der multidimensionale Zustand oder der interdimensionale Zustand. Kurz gesagt: xD.
Auf dieser Ebene bilden der Raum und die gesamte Zeit (also die scheinbare Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) eine Einheit. Wer dort ist, ist überall und nirgendwo, zu jeder Zeit und zu keiner Zeit. Alle Kompasse und alle Uhren stehen dort auf null.
Diesen Trick benutzen hoch entwickelte Völker, um durchs Weltall zu reisen. Sie fliegen nicht von A nach B. Stattdessen bestimmen sie den Ort, an dem sie sein möchten, und sie bestimmen die Zeit, in der sie sein möchten. Dafür benutzen sie eine Technologie, die ich in der nächsten Folge von Blick in die Zukunft vorstellen werde.
Kapitel 4: Welche Beweise gibt es für das Überall?
Daran fehlt es noch. Momentan gibt es keine eindeutigen Beweise für das Überall, aber wenn man danach sucht, entdeckt man eine ganze Reihe von Hinweisen. Ich werde mich in dieser Folge auf drei Hinweise konzentrieren.
1. Fremde Raumschiffe: Viele Ufos, die gesichtet wurden, bewegen sich nach einem ähnlichen Muster. Sie tauchen aus dem Nichts auf, bleiben dann eine Zeitlang in der Luft stehen oder vollführen extreme Flugmanöver, danach verschwinden sie scheinbar wieder im Nichts. Dieses Nichts ist das Überall.
Einige Militärpiloten sagten, sie hätten den Eindruck, dass für diese Ufos eine andere Physik gelten würde. Tatsächlich ist es keine andere Physik, sondern nur ein höheres Verständnis der Physik. Die Wissenschaftler der fremden Planeten kennen das Überall und die Überzeit. Die Besatzungen der Ufos wissen, wie sie diesen Zustand erreichen. Später wird die Menschheit dazu auch imstande sein.
2. Die Stringtheorie. Dabei handelt es sich um einen Teilbereich der theoretischen Physik. Die Anhänger dieser Theorie glauben, dass die Grundbausteine der Natur keine punktförmigen Teilchen sind, sondern dass sie sich wie eindimensionale Strings (also Fäden oder Saiten) verhalten.
Diese Wissenschaftler sind auf dem richtigen Weg. Eines Tages werden sie eine Quantenfeldtheorie entwickeln, die alle Fragen beantwortet. Derzeit vermuten Mathematiker und Physiker, dass es zehn oder elf Raumzeitdimensionen geben könnte, manche gehen sogar von einer beliebigen Anzahl aus. Wenn sie diesem Weg folgen, werden sie die Multidimensionalität entdecken. Im Überall existieren unendlich viele Dimensionen. Man kann sie nicht zählen. Deshalb sollte man diese Ebene xD nennen.
3. Philosophie: Der griechische Philosoph Platon hat eine Ideenlehre entwickelt. Er sagte, dass Ideen (oder Formen) vollkommen und unveränderlich sind. Das stimmt. Ihre Urbilder existieren im Reich der Ideen und sind nur dem Denken zugänglich. Das stimmt nicht. Im Überall sind die Formen auch körperlich zugänglich.
Ein Beispiel. Ein Kreis scheint auf unserer Ebene, also in 4D, perfekt zu sein. Geht man jedoch näher heran, erkennt man Fehler. Bei einer Zeichnung sieht man Farbspritzer, bei einem Foto sieht man einzelne Pixel. Nicht so in xD. Dort ist der Kreis überall, man kann nicht noch näher herangehen. Dort existiert der Kreis in seiner perfekten und reinen Form.
Das Überall oder die Überzeit zu entdecken, gehört zu den größten Leistungen einer Zivilisation. Es ist vergleichbar mit der Erfindung des Rades oder des Computers. Aus dieser Erkenntnis leiten sich eine Fülle von Schlussfolgerungen ab. Ich werde sie in späteren Folgen von Blick in die Zukunft vorstellen.
Zusammenfassung:
1. Ja, es gibt Raumschiffe mit Alien-Besatzungen. Sie kommen aus fremden Sonnensystem oder Galaxien.
2. Lineare Raumfahrt ist langsam, gefährlich und teuer. Wir sollten sie so schnell wie möglich hinter uns lassen.
3. Nichtlineare Raumfahrt ist die Zukunft. Mit geringem Kosten- und Energieaufwand kann man gewaltige Strecken zurücklegen.
4. Das Überall ist eine Ebene, die der Raumzeit übergeordnet ist. Die Entdeckung dieser Welt wird unsere Wissenschaft in ihren Grundfesten erschüttern.
Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen Science-Fiction-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen, Band 1 der Vera Cresta-Reihe.
Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit. Tschüß, bis zum nächsten Mal.
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Hallo Leute, herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 26. In der vorigen Ausgabe erklärte ich, wie hoch entwickelte Völker...


















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