Samstag, 30. September 2023
Manuskript zu Vlog 24: Der Sinn des scheinbar Bösen. Alle Menschen sind gut.
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 24. Die heutige Folge ist eine Fortsetzung der vorigen, die den Titel trägt: Die Illusion des Bösen. Ich erklärte darin, dass es eine Spaltung in Gut und Böse nicht gibt und dass wir immer nur gegen uns selbst gekämpft haben. Ursache für alle Verbrechen sind negative Gefühle, vor allem Angst und Wut.
In der heutigen Folge geht es um den Sinn des scheinbar Bösen, um den Sinn von Schmerz und Leid. Inspiriert haben mich dazu die Bilder der Opfer von Krieg und Gewalt, Leichen von Frauen und Kindern, brennende Häuser, Bomben, die aus Flugzeugen fallen, Panzer, die über Schlachtfelder rollen. Ich habe mich gefragt: Gibt es einen tieferen Sinn, der hinter diesen schrecklichen Ereignissen steckt, und wenn ja, was hat es zu bedeuten für unser heutiges Leben und für unsere Zukunft?
Hier sind die Antworten, die mir eingefallen sind. Los geht’s.
1. Die Selbsterfahrung
Dieses Kapitel wird wahrscheinlich am meisten Widerspruch auslösen. Es gibt etwas, das größer ist als wir. Viele Menschen sind sich darüber nicht bewusst, andere kennen es, aber sie verdrängen es, wieder andere beschäftigen sich intensiv damit. Das, wovon ich spreche, ist größer als alle Menschen, größer als der Planet Erde, größer als unsere Galaxie, sogar größer als unser Universum.
Es gibt dafür viele Namen. Manche nennen es Gott. Man muss diesen Namen aber nicht benutzen. Man kann es auch die Natur nennen oder das Multiversum, oder Alles-was-ist oder die übergeordnete geistige Quelle. Ich werde von nun an den Begriff das große Ganze benutzen.
Das große Ganze hat ein Bewusstsein. Es weiß alles, was jemals war und jemals sein wird. Es kennt alle Geheimnisse, denn es hat diese Geheimnisse selbst geschaffen. Natürlich kennt es auch das Böse, bzw. das, was wir als das Böse bezeichnen. Es kennt auch alle Krankheiten, alle Missgeschicke und alle Formen von Pech, Unglück, Elend und Leid.
Das große Ganze hat aber ein Problem. Es kennt alle Fragen und alle Antworten. Es kennt auch die tieferen von Ursachen von Angst, Hass und Boshaftigkeit, und es weiß, wie man die Probleme auflösen kann, wie man zurückfindet zu Frieden, Liebe und Gleichgewicht. Doch wenn es diese positiven Gefühle erlebt, kann es nicht zugleich die negativen empfinden. Liebe und Hass schließen einander aus.
Deshalb hat das große Ganze viele kleine Teile von sich selbst geschaffen. Diese kleinen Teile sind wir, die Menschen. Wir sind von der höchsten Ebene hinabgestiegen auf die niedrigste Ebene, unsere physikalische Welt. Dabei haben wir alles vergessen, was wir vorher wussten. Das ist unsere größte Leistung: Wir wissen nicht mehr, wer wir wirklich sind.
Hier auf der Erde können wir all das erleben, was wir auf den oberen Stufen nicht erleben können: Neid, Eifersucht, Wut und Hass, Verbrechen und Kriege. Wir erleben all das in unterschiedlichen Rollen. Mal sind wir Opfer, mal sind wir Täter. Mal kämpfen wir als Soldaten in einem Krieg, und mal pflegen wir als Krankenschwestern die Verwundeten.
In diesem großen Spiel des Lebens will jeder der Held sein, jeder will einen Kampf gewinnen oder ein Verbrechen aufklären. Doch dazu muss es auch Leute geben, die den Kampf beginnen, die rauben, vergewaltigen und morden. Das ist der tiefere Sinn des Bösen. Es ermöglicht dem großen Ganzen, sich selbst zu erfahren, in allen denkbaren Formen, in allen Einzelheiten.
Aber um es klar und deutlich zu sagen: Das ist kein Freibrief, um Verbrechen zu begehen. Jedes Verbrechen muss verurteilt werden, moralisch und juristisch. Jeder Verbrecher muss eine gerechte Strafe erhalten. Am besten ist es, wenn ein Verbrechen frühzeitig beendet oder besser noch verhindert wird. Ein Diktator muss beim Aufstieg zur Macht gestoppt werden. Ein Kinderschänder muss so früh wie möglich ins Gefängnis oder in eine Therapie kommen.
Manchmal lassen sich Verbrechen aber nicht verhindern. Wenn wir Bilder von Kriegen sehen, wenn wir Berichte von Morden hören, ist es angemessen, Mitgefühl mit den Opfern zu empfinden. Wir sollten uns aber nicht von unseren Gefühlen überwältigen lassen. Wir sollten nicht mit den Opfern mitleiden.
Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass das Leid nicht sinnlos war. Eine sinnlose Tat gibt es nicht, ein nutzloses Leben gibt es nicht. Jedes Leben ist kostbar – auch das, das schon nach wenigen Jahren auf dem Schlachtfeld endet. Der Soldat, der im Alter von neunzehn Jahren von einer Granate zerfetzt wird, hat dem großen Ganzen geholfen, sich selbst auf einer niedrigen Stufe zu erleben. Es hat dadurch erfahren wie es ist, einen Panzer zu fahren oder ein Flugzeug zu fliegen und vom Gegner abgeschossen zu werden. Das sind sehr kostbare Gefühle und Informationen. Das große Ganze ist dem Soldaten dafür unendlich dankbar.
Jetzt könnte man denken: Was hat denn der Soldat von dieser Dankbarkeit? Er hat schrecklich gelitten, und jetzt ist er tot. Für alle Zeiten tot. Das stimmt natürlich nicht. Er ist nicht tot, er ist putzmunter. Der Tod ist nur ein Übergang. Der junge Mann lebt in einer anderen Welt weiter. Vielleicht ist er sogar schon wieder hier auf der Erde und lebt sein nächstes Leben. Aber das ist ein Thema für eine andere Folge von Blick in die Zukunft.
2. Der Aufstieg
Was ich im vorherigen Kapitel sagte, ist logisch und vernünftig. Das große Ganze macht Erfahrungen in seinen kleineren Teilen. Ein Mensch erlebt sich als Mensch, ein Hund erlebt sich als Hund, und ein Baum erlebt sich als Baum. Diese Erkenntnis könnte zu einem Trugschluss führen. Wenn der Prozess der Selbsterfahrung so gut ist, dann könnte es doch ewig so weitergehen. Mal ist der Mensch Opfer, mal ist er Täter. In einem Leben feuert er die Kanone ab, in einem anderen Leben wird er von der Granate getötet. Also findet doch ein ewiger Kampf Gut gegen Böse statt.
Falsch. Denn dieser Gedanke lässt einen wesentlichen Aspekt außer Acht: den Willen zum Aufstieg. Überall in der Welt beobachten wir Prozesse, die sich höher entwickeln. Im Universum wirbeln Gase und Staub umher. Aus einem Teil entsteht eine Sonne, aus einem anderen entstehen Gesteinsplaneten. Auf einigen Planeten entsteht Leben. Es bildet sich eine Art Ursuppe. Die erste Zelle entsteht. Es kommt zur ersten Zellteilung. Kreaturen verlassen die Meere und erobern das Land. Affenähnliche Wesen entdecken den aufrechten Gang. Irgendwann bevölkern Menschen den Planeten.
Dieser Prozess hält bis heute an. Die Evolution wird niemals aufhören, man kann sie nicht verhindern. Aber man kann sie beschleunigen. Dazu gehört, dass wir das Böse richtig einordnen. Das Böse ist keine mystische Urkraft, gegen die wir auf ewig kämpfen müssen. Das Böse ist Teil der geistigen Entwicklung. Es ist die unterste Stufe auf der Treppe der Evolution.
Jede Treppe besteht aus vielen Stufen. Wenn man ein Haus mit zehn Stockwerken baut, dann kann die Treppe nicht erst im dritten Stock beginnen. Sie muss im Erdgeschoss beginnen, sonst kann man die oberen Etagen nicht erreichen. Deshalb sollten wir alle Menschen, die am Prozess der Evolution teilgenommen haben, als wichtig und wertvoll betrachten – auch die sogenannten Bösen, die Mörder und Vergewaltiger, die Diktatoren und Kriegstreiber.
Das heißt nicht, dass wir ihre Taten verherrlichen. Jeder Mord ist ein abscheuliches Verbrechen und muss bestraft werden. Aber es heißt, dass wir den Taten Sinn und Bedeutung verleihen. All die Menschen, die in den Kriegen gestorben sind, haben nicht umsonst gelitten. Sie haben mitgeholfen, die Treppe der Evolution zu bauen. Sie haben die besonders schweren Rollen gespielt. Ohne sie – Täter und Opfer – wären wir nicht da, wo wir heute sind. Dafür sollten wir ihnen dankbar sein.
Das ist der zentrale Gedanke der vorigen Folge, der Nummer 23. Wir sollten eine Philosophie des Aufstiegs entwickeln. Wir sollten uns darüber bewusst sein, dass wir uns mitten in der Evolution befinden, und wir sollten sie in die optimale Richtung lenken. Dazu gehört, die Ursachen des Bösen zu erkennen, nämlich unbewusst ausgelebte Gefühle, vor allem Angst und Wut. Wir sollten die negativen Gefühle auflösen und durch positive ersetzen.
Menschen, die von Hass erfüllt sind, die Parolen brüllen, Flaggen verbrennen oder Scheiben einwerfen, sollten wir nicht bekämpfen, das macht sie nur stärker. Wir sollten ihnen mit Mitgefühl und Wohlwollen begegnen. Wir sollten ihnen klarmachen, dass es keinen Grund gibt, ängstlich oder wütend zu sein, weil wir alle eine große Familie sind. Es ist genug für alle da. Es gibt genug Energie, genug Land, Nahrung und Wasser – wir müssen die Dinge nur gerecht verteilen.
Die Erfahrungen von Krieg und Sklaverei, von Schmerz und Leid sind zwar wertvoll, aber wir haben davon bereits genug gemacht. Wir brauchen nicht noch einen Bürgerkrieg und noch einen Völkermord. Jetzt ist es an der Zeit, die nächste große Erfahrung zu machen: den globalen Frieden. Das ist kein Traum und keine Illusion. Frieden auf der ganzen Welt ist möglich, mehr noch, es ist sogar der nächste logische Schritt. Wir müssen nur den Mut haben, unseren Fuß auf die nächste Stufe der Evolutionsleiter zu setzen.
Zusammenfassung:
- Jedes Leben ist wertvoll, jede Erfahrung ist wertvoll. Durch uns Menschen erfährt sich das große Ganze in all seinen Facetten.
- Wir sollten allen Menschen dankbar sein, die an dem großen Experiment teilnehmen – auch denen, die in der Vergangenheit die schweren Rollen gespielt haben. Ohne sie wäre der Prozess nicht möglich gewesen.
- Die Menschheit hat genug gelitten. Jetzt ist es an der Zeit, die dunklen Epochen zu überwinden und in eine strahlende Zukunft aufzubrechen.
Wie das genau funktioniert, der Aufbruch in die strahlende Zukunft, werde ich in den nächsten Folgen erklären. Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer
Konrad Pilger
Mittwoch, 9. August 2023
Montag, 7. August 2023
Manuskript zu Folge 23: Das Böse existiert nicht. Die Philosophie des Aufstiegs.
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 23. Heute möchte ich ein neues Projekt von mir vorstellen: Die Philosophie des Aufstiegs. Sie basiert auf zwei Säulen:
- Erkennen, wo wir uns im Prozess der Evolution befinden.
- Bewusstes Steuern unserer Entwicklung.
Das Ziel besteht darin, die nächste Stufe der Evolution schnell und einfach zu erreichen, ohne dass es zu unnötig vielen Opfern kommt.
Im ersten Teil dieser lockeren Serie geht um die Illusion des Bösen. Ich werde erklären, was die wahren Ursachen des Bösen sind und wie man sie auflösen kann.
Also, los geht’s.
Kapitel 1: Der ewige Kampf Gut gegen Böse
Seit Jahrtausenden wird die Menschheit von der Angst vor dem Bösen geplagt. Wir fürchten uns vor dunklen Mächten, vor dem Teufel und seinen Dämonen und vor Menschen, die in den Bann dieser Mächte gelangt sind. Sie könnten uns bestehlen, uns verletzten oder töten, oder noch schlimmer, sie könnten uns dazu verführen, Sünden zu begehen, sodass unsere Seelen für immer in der Hölle schmoren werden.
Aber zum Glück gibt es eine Gegenkraft: das Gute. Zwar kann das Gute das Böse nicht endgültig besiegen, aber es kann das Böse in Schach halten, es kann verhindern, dass die dunklen Mächte die Weltherrschaft übernehmen. Das Gute wird symbolisch vom Weißen Ritter verkörpert. Seine Aufgabe besteht darin, Feuer speiende Drachen zu bekämpfen und unschuldige Jungfrauen zu befreien.
Dieses Märchen wird heute noch in unzähligen Variationen erzählt. Man hört es jeden Tag, im Unterhaltungsprogramm ebenso wie in den Nachrichten. Die Gesichter wechseln, die Namen wechseln, aber im Kern geht es immer nur um den Kampf Gut gegen Böse.
Doch stimmt das wirklich? Gibt es wirklich einen Kampf Gut gegen Böse? Ich kann die Antwort vorweg nehmen. Nein, es stimmt nicht. Einen solchen Kampf hat es niemals gegeben. Mehr noch, die Spaltung in Gut und Böse ist eine Illusion. Wir haben immer nur gegen uns selbst gekämpft.
Kapitel 2: Gefühle sind die Grundlage von allem
Neben dem Mythos von Gut und Böse gibt es noch eine zweiten großen Irrtum: die Idee vom Menschen als vernunftbasiertes Wesen. Der Mensch trifft seine Entscheidungen nicht auf Grundlage von rationalen Überlegungen, sondern auf Grund von Gefühlen. Das kann man jeden Tag beobachten.
Nehmen wir als Beispiel den Straßenverkehr. Seit Jahren verzeichnen wir einen Trend zum SUV. In unseren Städten tauchen immer mehr dieser Pseudogeländewagen auf, obwohl man sie dort am wenigsten braucht. Welchen Sinn ergeben Allradantrieb und hohe Bodenfreiheit in einem gut ausgebauten Straßensystem? Gar keinen.
Der Sinn ist ein rein psychologischer. SUVs versprechen Sicherheit. Man sitzt hoch, umgeben von viel Blech. Man bildet sich ein, im Falle eines Unfalls besser geschützt zu sein. Die Statistik sagt etwas anderes. SUVs sind genauso häufig in Unfälle verwickelt wie andere Fahrzeugtypen, die Folgen für die Insassen sind dieselben. Würden wir unsere Entscheidungen auf Basis der Vernunft treffen, dann würden wir alle Kleinwagen mit sparsamen Motoren fahren.
Beispiel Schönheit: Warum investieren Frauen so viel Zeit und Geld in ihr Äußeres? Warum kaufen sie teure Kleider, warum tragen sie aufwendige Frisuren, warum unterziehen sie sich sogar Schönheitsoperationen? Der Grund ist Angst. Sie haben Angst vor Einsamkeit, Alter und Tod. Deshalb wollen sie möglichst jung und attraktiv erscheinen.
Beispiel Unterhaltung: Warum schauen sich Millionen Menschen Filme und Fernsehserien an? Warum lesen sie Romane und Kurzgeschichten? Der Grund sind natürlich die Gefühle, die darin aufbereitet werden. Es geht um Liebe und Hass, um Neid und Eifersucht. Wir erleben diese Gefühle stellvertretend durch die Film- und Romanfiguren.
Die Liste der Beispiele ließe sich noch lange fortsetzen. Es läuft immer wieder auf dieselbe Erkenntnis hinaus: Gedanken sind Hilfskonstruktionen. Es ist nicht wichtig, ob eine Frau ein teures Modellkleid trägt oder eine Kittelschürze, oder ob ein Mann ein neues Auto mit einem Stern auf der Motorhaube fährt oder einen rostigen Gebrauchtwagen. Wichtig sind die Gefühle, die wir dadurch ausleben. Gefühle sind unsere wahre Realität.
Kapitel 3: Wir kämpfen gegen uns selbst
Zu den dunkelsten Kapiteln der Geschichte zählt der Kalte Krieg, der vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Ende der Sowjetunion dauerte. Während dieser Zeit standen sich zwei Parteien gegenüber: die Westmächte unter Führung der USA und der Ostblock unter Führung der Sowjetunion.
Beide Seiten betrieben Hochrüstung. Sie entwickelten immer neue Panzer und Raketen, Millionen Männer wurden zu Soldaten ausgebildet. Es wurden sogar Atombomben gebaut, die das Potenzial besaßen, alles Leben auf der Erde auszulöschen. Zum Glück kam es nicht dazu. An manchen Orten wurde aus dem Kalten Krieg ein heißer. In Korea und Vietnam und fanden Stellvertreterkriege statt, die Millionen Opfer forderten.
Was war der Grund für den Kalten Krieg? Die einfache Antwort lautet: der Wunsch nach Sicherheit. Die Westmächte wollten sich im Kriegsfall gegen den Ostblock verteidigen, und der Ostblock wollte sich gegen die Westmächte verteidigen.
Aber was war der tiefere Grund für den Kalten Krieg? Beide Parteien fühlten sich vom anderen bedroht. Sie fühlten sich bedroht. Das ist die wahre Ursache. Sie hatten Angst. Angst ist ein Gefühl, und Gefühle suchen nach Ausdruck. Männer fahren deshalb protzige Autos, Frauen tragen teure Kleider, und Politiker führen Kriege – kalte und heiße.
Aber wer steht denn auf der anderen Seite? Steht dort der Teufel? Oder steht dort eine Armee aus Dämonen? Nein, da stehen Menschen wie wir. Wir kämpfen gegen unsere eigene Familie. Wir geben den anderen ein hässliches Gesicht. Wir drehen Filme über sie, wir schreiben Bücher über sie, wir nennen sie Kommunisten oder Kapitalisten. Der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan nannte die Sowjetunion einmal das Reich des Bösen. Damit hat er unfreiwillig einen tiefen Einblick in die menschliche Psyche gegeben.
Heute ist es nicht anders. Warum hat Wladimir Putin die Ukraine angegriffen? Weil er Angst hat. Sein Drache ist die Nato, und er hält sich für den Weißen Ritter. Jeder Krieger glaubt, dass er der Gute ist, der die Welt rettet, und sein Feind ist der Böse, der die Welt bedroht. Aber wenn beide Seiten das glauben, kann es nicht stimmen. Dieses Denken und Fühlen ist einfach nur primitiv. Es ist Ausdruck einer Zivilisation, die sich auf einer niedrigen Stufe befindet. Aber wir müssen nicht dort stehen bleiben, wir können den nächsten Schritt machen. Wir können Frieden mit uns selbst schließen.
Kapitel 4: Nicht kämpfen, sondern auflösen
Was kann man tun, um aus dem Kreislauf der Gewalt auszubrechen? Grundsätzlich muss man sagen, dass jeder, der angegriffen wird, das Recht hat, sich zu verteidigen. Wenn man abends durch einen dunklen Park geht und jemand stürmt mit einem Messer in der Hand auf einen zu und ruft „Ich bring dich um, du Schwein!“, dann sollte man nicht zulassen, dass man zum Opfer wird. Man sollte dem Angreifer ausweichen und ihn entwaffnen – notfalls mit Gewalt.
Auch Staaten haben das Recht, sich zu verteidigen – so wie die Ukraine im Falle des Angriffs durch die Russen. Besser ist es aber, eine Kultur zu schaffen, in der so etwas nicht mehr passiert. Das ist die Philosophie des Aufstiegs. Erkennen, wo wir uns in der Evolution befinden, und die Entwicklung zielgenau lenken.
Das heißt konkret: Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, dass Gefühle unsere wahre Realität sind. Wir treffen Entscheidungen auf Basis von Gefühlen. Wenn jemand Angst hat – wie Wladimir Putin –, dann wird er versuchen, diese Angst zu bekämpfen – auch durch einen Krieg, den er anzettelt. Und wenn ein ganzes Volk Angst hat, dann wird es ihm folgen.
Das Wissen darüber müssen wir in unserer Kultur fest verankern. Historiker dürfen sich nicht darauf beschränken zu sagen, wer den ersten Schuss abgegeben hat und wie viele Menschen getötet wurden. Das ist nicht nur dumm, sondern auch gefährlich. Denn durch diese unvollständige Sicht der Dinge können neue Ängste entstehen. Menschen werden sagen: „Seht ihr. Das Böse existiert. Wir müssen uns dagegen schützen. Wir brauchen mehr Waffen und Soldaten.“ Und damit geht der Kampf in die nächste Runde.
Das Fach Geschichte besteht zu einem großen Teil auch aus dem Fach Psychologie. Letztlich ist alles nur Psychologie. Das müssen wir den jungen Menschen sagen. In einer früheren Ausgabe dieser Reihe hatte ich gefordert, in der Schule das Fach Gefühlskunde einzuführen. Den Kindern werden darin zwei Grundwahrheiten vermittelt:
1. Gefühle sind unsere wahre Realität. Sie beeinflussen unsere Wahrnehmung der Welt und sie steuern unsere Entscheidungen.
2. Man sollte seine Gefühle weder verdrängen, noch sollte man sich von ihnen beherrschen lassen. Stattdessen sollte man sie bewusst wahrnehmen und ein inneres Gleichgewicht herstellen.
Die Erneuerung unserer Kultur klingt ganz einfach, aber es ist eine Herkules-Aufgabe. Sie wird gewaltige Anstrengungen erfordern, und sie wird sich über eine lange Zeit erstrecken. Es ist immer leicht zu sagen: „Der andere ist schuld, der andere ist böse.“ Dadurch fühlt man sich besser, man fühlt sich überlegen.
Viel schwerer ist es, dem anderen die Hand zu reichen und gemeinsam mit ihm die nächste Stufe zu erklimmen. Aber es lohnt sich. Auf der nächsten Stufe warten unter anderem: Raumschiffe, mit denen man in Windeseile das Universum durchqueren kann, und eine Medizin, die alle Krankheiten heilt. Aber das sind Themen für andere Folgen dieser Reihe.
Zusammenfassung:
1. Die Menschheit steigt auf der Evolutionsleiter immer weiter empor. Diese Entwicklung kann man nicht aufhalten, aber man kann sie bewusst steuern.
2. Grundlage des Menschseins sind Gefühle, nicht Gedanken.
3. Das Böse als mythische Urkraft existiert nicht. Es ist eine Illusion.
4. Verbrechen werden aufgrund von negativen Gefühlen begangen. Man sollte sie nicht bekämpfen, sondern auflösen.
So, das war’s mal wieder für heute. Mehr zur Philosophie des Aufstiegs gibt es in den nächsten Folgen. Ich sage danke für die Aufmerksamkeit, und alles Gute wünscht eurer
Konrad Pilger
Freitag, 21. Juli 2023
Montag, 17. Juli 2023
Manuskript zu Folge 22: Ufos benutzen Massemaschinen! Fehlende Grundkräfte der Physik.
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer 22. Eigentlich wollte ich heute über das nächste Thema sprechen, aber ich muss noch einmal auf die vorherige Ausgabe zurückkommen. Mich haben ungewöhnlich viele Kommentare und Mails erreicht. Die meisten musste ich leider gleich wieder löschen, weil sie im Ton ziemlich unhöflich waren.
Das Thema lautete: Die einzig wahre Raumfahrt. Ich hatte erklärt, wie hoch entwickelte Raumschiffe an ihr Ziel gelangen. Nämlich nicht auf linearem Weg, indem sie von A nach B fliegen, sondern indem sie das Überall benutzen. Das ist eine Ebene, die unserer Welt übergeordnet ist. Als Antrieb verwenden diese Raumschiffe sogenannte Massemaschinen.
Viele Zuhörer waren damit überfordert. Die Reaktionen waren teilweise sehr heftig. Neben dem üblichen Spott und den üblichen Beleidigungen wurden aber auch einige interessante Fragen gestellt, die ich in dieser Folge beantworten möchte.
Also, los geht’s.
Kapitel 1: Eine kurze Erklärung der Massemaschinen
Massemaschinen heißen so, weil sie die Masse von Objekten verändern. Ja, ja, ich weiß, jetzt werden eine Menge Naturwissenschaftler und Studenten empört aufschreien, weil so etwas angeblich nicht möglich ist, und sie werden eine Reihe von Gründen dafür aufzählen. Das ist aber nur der heutige Stand der Wissenschaft. Dabei wird es nicht bleiben. In Zukunft wird man derartige Maschinen bauen. Im Moment muss diese Hypothese einfach akzeptiert werden.
Ganz wichtig ist: Raumschiffe, die von Massemaschinen angetrieben werden, sind nicht vollständig masselos. Eine echte Masselosigkeit gibt es nicht. Keine Masse bedeutet keine Energie, keine Energie bedeutet keine Existenz. Korrekt muss man also sagen: Massemaschinen erzeugen veränderte Massezustände im Verhältnis zu ihrer Umgebung. Dieser Satz wird später einmal sehr wichtig sein.
Massezustände verändert man durch spezielle Magnetfelder. Deshalb werden diese Maschinen auch Feldmaschinen genannt. Diese Magnetfelder kommunizieren miteinander und verändern so die Masse- und Gravitationseigenschaften des Raumschiffs.
Der Begriff Antigravitation ist falsch. So etwas gibt es nicht, genauso wenig wie Dunkle Materie. Mehr zum Thema Massemaschinen erfahrt ihr in der vorherigen Ausgabe, Nummer 21, von Blick in die Zukunft.
Kapitel 2: Extreme Beschleunigung und Wendigkeit
Im Jahr 2020 veröffentlichte das amerikanische Verteidigungsministerium Filmmaterial, das unbekannte Flugobjekte zeigte. Die Videos wurden zwischen 2004 und 2015 von Flugzeugen der Navy aufgenommen. Am bekanntesten ist vermutlich das sogenannte Tic-Tac-Ufo. Es wurde von zwei F-18-Kampfflugzeugen verfolgt und dabei gefilmt. Die Pilotin Alex Dietrich beschrieb das Flugverhalten als „unvorhersehbar, hohe G-Kräfte, hohe Geschwindigkeit, schnelle Beschleunigung.“
Ihr Kamerad David Fravor wählte den Vergleich mit einem Tischtennisball, der gegen eine Wand geworfen wird und von einer Seite zur anderen hüpft. Fravor war ein Pilotenausbilder mit 16jähriger Erfahrung und hatte am Top Gun-Programm teilgenommen.
Ein anderes bekanntes Flugobjekt ist das Gimbal-Ufo. Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Original-Video
Zwei Piloten unterhalten sich miteinander. Sie wundern sich über das Tempo des Objekts und seine Beweglichkeit. Zum Schluss sagt einer von ihnen: „Schau dir das Ding an. Es rotiert.“ Das Objekt, um das es hier geht, war etwa zwölf Meter lang und schwebte fünfzehn Meter über dem Meeresspiegel.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich 1990 in Belgien. Damals wurden mehrere unbekannte Flugobjekte von zwei F-16-Kampfflugzeugen verfolgt. Ein Ufo beschleunigte innerhalb von zwei Sekunden von 240 km/h auf 1770 km/h und sank dabei um 1200 Meter. Leider gib es kein Video davon.
Bei diesen Begegnungen handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Raumschiffe, die aus fremden Sonnensystemen stammen. Ihr Verhalten lässt darauf schließen, dass sie von Massemaschinen angetrieben werden. Typische Merkmale sind: das Auftauchen aus dem Nichts, extreme Beschleunigung, extreme Manövrierfähigkeit und das Verschwinden im Nichts.
Unsere Flugzeuge und Hubschrauber könnten derartige Flugmanöver nicht überstehen. Sie würden dabei auseinanderbrechen, die Insassen würden durch die hohen G-Kräfte in ihren Sitzen zerquetscht werden. Aber warum überstehen die Ufos diese extremen Flugmanöver? Die Antwort ist einfach: Weil sie durch ihre Feldmaschinen ein eigenes „Gravitationsfeld“ erzeugen.
Dieses „Gravitationsfeld“ – in Anführungszeichen – kann man mit der Situation vergleichen, die die Apollo-Astronauten auf dem Mond erlebten. Die Schwerkraft auf dem Mond beträgt nur ein Sechstel von dem Wert der Erde. Weil die Astronauten ein Knochengerüst und eine Muskulatur besaßen, die auf die Verhältnisse der Erde eingestellt waren, konnten sie trotz ihrer schweren Anzüge große Sprünge machen.
Ähnliches gilt für die Raumschiffe. Wenn ein 100 Tonnen schweres Raumschiff auf einen „Massewert“ – in Anführungszeichen – von einem Prozent eingestellt wird, „wiegt“ es im Vergleich zu den Masseverhältnissen auf der Erde nur noch eine Tonne. Es besitzt aber die Stabilität eines hundert Tonnen schweren Raumschiffes und übersteht deshalb auch extreme Flugmanöver.
Ein 100 Kilogramm schwerer Astronaut würde dann nur noch ein Kilogramm wiegen, sein Körper verfügt aber über dieselbe Kraft und Stabilität. Deshalb überlebt er auch Flugmanöver, die von außen betrachtet wie die Flugbahn eines Pingpongballes wirken, der gegen eine Wand geschlagen wird.
Ich muss aber betonen, dass ich hier eine symbolhafte Sprache verwende. Begriffe wie Gravitationsfeld und Massewert dürfen nicht wörtlich genommen werden. Später wird man dafür genauere Bezeichnungen finden.
Kapitel 3: Plötzliches Erscheinen und Verschwinden
Bei den echten Begegnungen mit fremden Raumschiffen, stößt man immer wieder auf ein Phänomen: unerklärliche Radarkontakte. Piloten oder Fluglotsen melden, dass mitten auf ihren Radarschirmen plötzlich Signale erscheinen, die einen Moment zuvor noch nicht da waren. Ufo-Skeptiker erklären das meist auf dieselbe Art: Störungen der Radaranlage, hervorgerufen durch Wettereinflüsse.
Es stimmt, Radaranlagen können tatsächlich Störungen haben. Aber man darf dieses Phänomen nicht isoliert betrachten. Wenn Piloten Ufos beobachten, wenn ihre Kameras Bilder von ihnen aufnehmen und die Radaranlagen Echos von ihnen zeigen, dann ist es extrem unwahrscheinlich, dass ausgerechnet in diesem Moment die Anlage gestört ist. Vielmehr handelt es sich um eine gegenseitige Bestätigung des Vorfalls.
Ein gutes Beispiel ist die sogenannte Ufo-Nacht von Brasilien, die sich 1986 ereignete. In der Nähe der Stadt Sao José dos Campos wurden mehrere Flugobjekte beobachtet, die ihre Farbe wechselten. Auch das Radar des Flughafens erfasste sie. Mehrere Kampfflugzeuge stiegen auf und verfolgten die Ufos. Während der folgenden Stunden wurden die Objekte von mehreren Radarsystemen in Flugzeugen und am Boden erfasst, die mit verschiedenen Frequenzen arbeiteten.
Die Ufos schwebten in der Luft, beschleunigten auf mehrfache Schallgeschwindigkeit, flogen extrem scharfe Kurven und waren plötzlich verschwunden. Später erfolgte eine Untersuchung. Der Befehlshaber des Luftsicherheitskommandos sagte, dass ein Messfehler oder eine fälschliche Korrelation der Radarsysteme ausgeschlossen werden kann.
Dieses Verhalten ist typisch für Raumschiffe, die von Massemaschinen angetrieben werden. Ich wiederhole noch einmal, was ich bereits in Ausgabe 21 gesagt habe. Ganz wichtig ist: Um von einem Sonnensystem zum nächsten zu gelangen, fliegen hoch entwickelte Raumschiffe nicht durch das Universum. Sie bewegen sich nicht auf einer geraden Linie von A nach B, sondern sie bestimmen den Ort und den Zeitpunkt, den sie erreichen möchten. Das geschieht mit zwei Schritten.
Mit dem ersten Schritt betreten sie das Überall. Das ist die Ebene, auf der der gesamte Raum und die gesamte Zeit existieren. Beim Start beendet das Raumschiff die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit, es ist gewissermaßen neutralisiert. Das Schiff befindet sich an keinem bestimmten Ort und zu keiner bestimmten Zeit. Weil es immer noch mit sich selbst verschränkt ist, bleibt es unbeschädigt und die Besatzung ist nicht in Gefahr. Mit dem zweiten Schritt betreten sie wieder die vierdimensionale Welt. Das Raumschiff wird jetzt auf die Gravitationswerte des Zielortes und des Zielzeitpunktes eingestellt.
Das ist es, was die Piloten und Fluglotsen auf ihren Radarschirmen gesehen haben. Die Ufos erscheinen urplötzlich mitten auf dem Schirm. Zuvor sind sie nicht vom Rand des überwachten Gebietes in seine Mitte geflogen, sondern sie waren schlagartig mittendrin. Das ist ein typisches Merkmal von nichtlinearer Raumfahrt. Die Ufos steigen gewissermaßen herab vom Überall in die vierdimensionale Welt.
In die andere Richtung funktioniert es genauso. Die Massemaschinen werden auf die Gravitationswerte des Überalls eingestellt. Das Ufo verschwindet aus der vierdimensionalen Welt, und mit dem Ufo verschwindet auch sein Radarsignal. Das kann man mit einer Störung der Radaranlage erklären. Muss man aber nicht.
Zukünftige Generationen werden diese Technik nutzen, um ohne Zeitverlust jeden Punkt unseres Planeten zu erreichen. Später werden sie damit fremde Galaxien erforschen.
Kapitel 4: Die äußere Erscheinung der Ufos
Auch die äußere Form der Ufos spricht für einen Antrieb mit Massemaschinen. Viele Raumschiffe, die beobachtet wurden, besaßen eine runde oder ovale Form, manche wurden als Zigarren oder fliegende Untertassen beschrieben. Ihre Oberfläche war meistens glatt und glänzend, wenige oder gar keine Teile ragten hervor oder bewegten sich.
Unsere Flugzeuge besitzen Tragflächen und Leitwerke, zum Beispiel Höhenruder oder Seitenruder. Bei Ufos sucht man sie vergeblich. Kein Wunder, sie brauchen sie nicht. Massefeldmaschinen erschaffen ein eigenes Gravitationsfeld, das man beliebig verschieben kann. Es ist nicht nötig, einen dynamischen Auftrieb zu erzeugen, wie bei unseren Flugzeugen. Aus demselben Grund sieht man bei Ufos keine Antriebssysteme, wie etwa Strahltriebwerke oder Propeller, und man erkennt keine Abgase und keine Wärmesignatur.
Bei den Recherchen zu dieser Folge bin ich nur auf eine Ausnahme gestoßen: 2014 filmte ein Hubschrauber der chilenischen Marine ein Ufo westlich von Santiago. Das Objekt besaß eine ovale Form, ähnlich dem Tic-Tac-Ufo. Zunächst stand es unbeweglich am Himmel, dann stieß es plötzlich eine Art Gaswolke aus. Das Ufo flog zwar davon, die Gaswolke folgte dem Objekt aber nicht. Es handelte sich also nicht um einen Kondensstreifen.
Trotzdem glaube ich, dass die Wolke im Zusammenhang mit dem Antrieb steht. Massemaschinen müssen sehr stark gekühlt werden. Allerdings nicht, weil sie eine große Hitze erzeugen. Es hat einen anderen Grund, den ich einer späteren Folge verraten werde. Vermutlich dient das Gas zur Kühlung der Massemaschinen.
Typisch für diese Raumschiffe ist, dass man nichts von ihnen hört. Massemaschinen erzeugen fast keine Geräusche, außer einem leisen Brummen, das man nur in der direkten Umgebung wahrnimmt. Interessanterweise hat kein Zeuge einer Ufo-Begegnung jemals einen Überschallknall erwähnt, obwohl sie häufig auf mehrfache Schallgeschwindigkeit beschleunigen.
Auch das spricht für Massemaschinen. Ein Überschallknall entsteht, wenn sich ein Körper mit Überschallgeschwindigkeit durch ein Medium bewegt. In diesem Fall ist die Luft das Medium. Durch das künstliche Schwerefeld erschaffen die Massemaschinen einen Effekt, der sie teilweise von der Erdatmosphäre trennt. Wenig Masse bedeutet wenig Widerstand.
Was diese Maschinen aber erzeugen, sind starke Magnetfelder. Deshalb kommt es bei einigen Begegnungen mit Ufos zu Störungen von elektrischen Geräten. Zum Beispiel während des Teheran-Zwischenfalls im Jahr 1978. Zwei Phantom-Jäger verfolgten nacheinander ein Ufo. Als sie sich dem Raumschiff näherten, fiel bei beiden Maschinen die Bordelektronik aus. Nachdem sie sich davon entfernt hatten, funktionierten alle Systeme wieder. Das ist ein eindeutiger Hinweis auf Massemaschinen. Sie erzeugen starke Magnetfelder, die auch außerhalb der Raumschiffe messbar sind.
Kapitel 5: Fliegen im Schwarm
Wenn eine Gruppe von Ufos am Himmel erscheint, halten sie meist eine strenge Formation ein. Beispielhaft sind die Lichter von Lubbock, Texas. Am 25. August 1951 saßen drei Professoren der Technischen Universität von Texas im Hinterhof eines Hauses, als sich zwanzig bis dreißig Lichter über sie hinweg bewegten. Sie waren so hell wie Sterne, aber größer, und flogen in einer U-Formation. Kurz darauf folgte eine weitere Welle von Ufos in einer ähnlichen Formation.
Fünf Tage später beobachtete ein Student derselben Universität eine weitere Gruppe von Ufos, die diesmal in einer V-Formation flogen. Es gelang ihm, mehrere Bilder zu schießen, die von recht guter Qualität waren und bis heute als authentisch gelten. Es gibt noch viele weitere Berichte in dieser Art. Alle haben eines gemeinsam: Die Ufos scheinen ihr Flugverhalten koordiniert zu haben. Sie halten stets denselben Abstand zueinander und fliegen in derselben Geschwindigkeit.
Auch das ist typisch für Massemaschinen. Sie erzeugen starke Magnetfelder, die auch außerhalb der Raumschiffe eine Wirkung erzielen. Diese Technik muss sehr fein ausbalanciert sein. Geraten die Magnetfelder nur etwas in Unordnung, kann das Raumschiff abstürzen.
Das bringt mich zur nächsten interessanten Frage: Stimmt es, dass Ufos auf der Erde abgestürzt sind? Die Antwort lautet: Ja, es hat einige Unfälle gegeben. Ursache war in den meisten Fällen eine Störung der Magnetfelder. Aber das ist ein Thema für eine andere Folge dieser Reihe.
Für heute bleibt festzuhalten: Raumschiffe mit Massemaschinen, die in Schwärmen fliegen, müssen ihre Magnetfelder aufeinander abstimmen, weil es sonst zu Abstürzen kommen kann.
Kapitel 6: Ufos unter Wasser
Der Dokumentarfilmer Jeremy Corbell veröffentlichte 2021 Aufnahmen, die von Besatzungsmitgliedern der USS Omaha – einem Küstenkampfschiff der Navy – gemacht wurden. Sie zeigen ein kugelförmiges Flugobjekt, das zunächst über der Wasseroberfläche schwebt, bevor es plötzlich im Wasser verschwindet. In einem Beitrag auf Twitter schrieb Corbell: „Es wurden keine Wrackteile gefunden. Kein Fahrzeug wurde geborgen.“
Derartige Berichte existieren in großer Zahl. Im Kern sind sie alle gleich. Fahrzeuge steigen aus dem Wasser empor oder verschwinden im Wasser. Manchmal geschieht es mit hoher Geschwindigkeit, manchmal kreisen sie eine Zeitlang über der Wasseroberfläche. Aber in jedem dieser Fälle scheint es – von außen betrachtet – völlig problemlos abzulaufen, ja fast schon spielerisch.
Auf der Erde gibt es kein vergleichbares Fahrzeug. Wir kennen zwar Unterseeboote, aber keines davon kann fliegen. Wir kennen Flugzeuge und Hubschrauber, aber sie sind nicht imstande zu tauchen und sich unter Wasser zu bewegen.
Die Transmediumfahrzeuge, die aus dem Weltall stammen, sind noch zu ganz anderen Leistungen fähig. Sie können sehr tief tauchen und sich unter Wasser mit hoher Geschwindigkeit bewegen. Auch hier gibt es viele Berichte von Marineangehörigen, die meisten unterliegen leider der Geheimhaltung. Es ist aber durchgesickert, dass ihre Geschwindigkeiten auf mehr als 100 Knoten geschätzt werden, das sind mehr als 185 km/h. Die schnellsten Unterwasserfahrzeuge, die Menschen bisher bauten, erreichten 75 km/h. Mehr ist aufgrund des Wasserwiderstandes nicht möglich.
Auch hier erkennt man wieder einen deutlichen Hinweis auf Massemaschinen. Die Dichte von Luft und Wasser ist sehr unterschiedlich. Trotzdem sind diese Fahrzeuge imstande, mühelos zwischen den Elementen zu wechseln und sich in beiden mit hoher Geschwindigkeit zu bewegen. Das ist nur mit Massemaschinen möglich. Sie erzeugen ein Gravitationsfeld, das schwächer als jenes der Erde ist. Dadurch entsteht weniger Luft- und Wasserwiderstand.
Heute ist diese Technik noch unvorstellbar. Aber es gab mal eine Zeit auf der Erde, da waren Computer und das Internet unvorstellbar.
Kapitel 7: Fehlende Grundkräfte
Die Zeugenaussagen der vorherigen Kapitel, stammen größtenteils von Piloten, Waffensystemoffizieren, Fluglotsen und Offizieren der Marine sowie von angesehenen Wissenschaftlern. Es sind glaubwürdige Männer und Frauen, mit zum Teil jahrzehntelanger Berufserfahrung, die ihre Arbeit beherrschen, und die sich nicht von Wetterphänomen täuschen lassen.
Dabei habe ich nur einen kleinen Teil der verfügbaren Berichte wiedergegeben, und das auch noch in verkürzter Form. Ich wollte nicht, dass diese Folge von Blick in die Zukunft zu lang wird. All die Gründe, die ich aufzählte, sprechen dafür, dass die fremden Raumschiffe, die auf der Erde beobachtet wurden, von Massemaschinen angetrieben werden. Nichtlineare Raumfahrt ist die einzige Möglichkeit, um weite Strecken im Weltall zurückzulegen.
Trotzdem erlebe ich es immer wieder, dass wenn ich über diese Themen spreche, mich kurz danach Mails und Kommentare erreichen, die offenbar von Naturwissenschaftlern stammen oder von Studenten dieser Fächer. Darin wird mir wortreich erklärt, in welchen Punkten ich mich angeblich irre.
Massemaschinen kann es nicht geben, weil man die Masse von Objekten nicht verändern kann. Das Überall kann es nicht geben, weil die Natur dafür keine Verwendung hat. Man kann sich nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, weil das es eine unüberwindbare Grenze ist. Selbstverständlich wurde die Erde auch noch nie von fremden Raumschiffen besucht. Und so weiter, und so weiter.
Einer der wenigen Deutschen, die das Weltall besucht haben, ist Ulrich Walter. Hauptberuflich ist er Physiker und Wissenschaftsjournalist. Ulrich Walter wurde einmal vom Fernsehsender Welt gefragt, was er von den Ufo-Videos des Pentagons hält, die ich zu Anfang dieser Folge erwähnte.
Ulrich Walter sagte allen Ernstes, er hätte das Gefühl, es würde sich eine Fliege auf dem Kameraobjektiv befinden, und die würde dort herumkrabbeln. Das Interview kann man sich bei Youtube anschauen.
Diese Fliege müsste über magische Kräfte verfügen. Der Jet fliegt mit mehreren Hundert km/h. Trotzdem wird die Fliege nicht vom Fahrwind fortgerissen. Das erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich. Außerdem sind die Piloten mit der Technik ihrer Flugzeuge vertraut. Sie sind darin geschult, feindliche Flugzeuge zu erkennen und von anderen Objekten zu unterscheiden. Ich bin sicher, sie würden eine Fliege auf dem Kameraobjektiv erkennen.
Woher kommt diese enorme Skepsis unserer Wissenschaftler? Warum wird alles abgestritten, was irgendwie mit Ufos zu tun hat? Die Antwort ist wiederum einfach: Es liegt vor allem daran, dass unsere Wissenschaft noch ganz am Anfang steht. Viele Dinge sind noch nicht bekannt.
Zum Beispiel: Heute glaubt man, es gebe vier Grundkräfte der Physik. Gravitation, Elektromagnetismus sowie die schwache und starke Wechselwirkung. Tatsächlich sind es aber sechs. Die fehlenden Grundkräfte sind die schwache und die starke interdimensionale Kraft. Sobald sie entdeckt sind, wird man das Überall verstehen, und nebenbei wird sich auch die Kontroverse um die Dunkle Materie auflösen. Es gibt keine Dunkle Materie. Alles lässt sich mit den fehlenden Grundkräften erklären. Bis zur Konstruktion der ersten Massemaschine ist es dann nicht mehr weit.
Kapitel 8: Das Echo der Gedanken
Bei diesem Kapitel werden die Naturwissenschaftler die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. „Was hat sich der Spinner denn jetzt wieder ausgedacht? Ein Echo der Gedanken – das gibt es doch gar nicht. Mir reicht es. Ich schalte das Gerät jetzt ab!“ Das könnt ihr gerne machen, dann verpasst ihr aber ein paar sehr wichtige Informationen.
Ich werde oft gefragt, woher ich denn all diese Dinge weiß, die ich hier ausbreite, bzw., woher glaube ich es zu wissen. Die Antwort ist zugleich sehr einfach und sehr kompliziert. Es gibt verschiedene Quellen des Wissens, die jeder Mensch nutzen kann. Alte Quellen und neue Quellen.
An dieser Stelle muss ich wieder einmal Albert Einstein zitieren. Von ihm stammt der berühmte Ausspruch: „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nur Illusionen, wenn auch hartnäckige.“ Das heißt: Die Zeit vergeht nicht, die Zeit verschwindet nicht. Zeit ist eine Form von Energie. Und die kann man anzapfen.
Es gibt nur einen großen Moment, und der ist immer. Daraus folgt, dass alle früheren Ereignisse heute noch existieren, und alle zukünftigen Ereignisse heute schon potenziell vorhanden sind. Wir Menschen sind mit diesen Ereignissen verbunden. Alles bildet eine große Einheit. Die gesamte Materie, der gesamte Raum, die gesamte Zeit, alles ist miteinander verbunden. Alles besteht aus winzig kleinen Energieeinheiten.
Die Energieeinheiten – ich nenne sie Vesmas – bilden Strukturen. Man kann sie als Netzwerke oder als Ketten bezeichnen. Ich folge diesen Strukturen, ich hangle mich an den Ketten entlang. Auch Gedanken bestehen aus Energieeinheiten. Deshalb kann man Gedanken lesen oder empfangen. Je mehr Menschen einen Gedanken haben, umso einfacher ist es, ihn zu lesen.
Um die Themen, die ich in dieser Folge behandle, wird es in Zukunft erbitterten Streit geben. Viele Menschen werden sagen: „Massemaschinen sind totaler Schwachsinn. Sie werden niemals funktionieren. Verschwendet kein Geld für Experimente!“ Andere werden sagen: „Vielleicht ist doch etwas dran an diesen Massemaschinen. Lasst uns mal ein Experiment machen. Lasst uns Magnetfelder auf eine bestimmte Weise ausrichten. Lasst uns versuchen, Designermagnetfelder zu erzeugen.“
Ähnlich wird es mit den fehlenden Grundkräften sein. Viele Menschen werden sagen: „Die schwache und die starke interdimensionale Kraft sind völliger Blödsinn. Es gibt nur vier Grundkräfte der Physik, nicht sechs!“ Andere werden sagen: „Lasst uns mal darüber nachdenken, was für eine fünfte und eine sechste Grundkraft sprechen könnte. Und lasst uns mal ein paar Experimente dazu machen.“
All diese Gedanken erzeugen ein gewaltiges Echo, das man heute schon hören kann. Und wo hört man es? Nicht außen in der Welt, sondern im Inneren jedes Menschen. Wenn man ganz still ist, kann man es hören. Probiert es mal aus.
Zusammenfassung
1. Es bleibt dabei. Es gibt nur eine Möglichkeit, um große Distanzen im Weltall zu überwinden: Das ist die nichtlineare Raumfahrt.
2. Hoch entwickelte Raumschiffe werden von Massemaschinen angetrieben.
3. Bevor wir Massemaschinen entwickeln können, müssen wir die fehlenden Grundkräfte der Natur entdecken: die schwache und die starke interdimensionale Kraft.
So, dass war es mal wieder für heute. Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen Science-Fiction-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen. Band eins der Vera Cresta-Reihe.
Ich sage danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer Konrad Pilger.
Samstag, 3. Juni 2023
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Hallo Leute, herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 26. In der vorigen Ausgabe erklärte ich, wie hoch entwickelte Völker...



























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