Donnerstag, 9. November 2023

Manuskript zu Vlog 26: Das wohlwollende Universum. Vesmas - die Bausteine der Welt.

 Hallo Leute,

 herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 26. In der vorigen Ausgabe erklärte ich, wie hoch entwickelte Völker miteinander kommunizieren. Sie benutzen Geräte, die Vesmas, winzig kleine Energieeinheiten, zu langen Ketten verbinden. Diese Gebilde existieren außerhalb von Raum und Zeit, im sogenannten Überall oder in multi D. Damit kann man in unserer Welt Millionen Lichtjahre ohne Zeitverlust überbrücken.


 

Als Reaktion wurden mir wieder eine Menge Mails und Kommentare geschickt. Die am häufigsten gestellten Fragen lauteten: Wo sind die Beweise für diese Behauptungen? Wie kann man die Vesmas messen? Gibt es vielleicht sogar einen Präzedenzfall?

Ja, einen solchen Fall gibt es. Ich werde ihn gleich erklären. Eindeutige Beweise wurden noch nicht gefunden, aber es gibt einen deutlichen Hinweis: das wohlwollende Universum. Was das ist, erkläre ich in dieser Folge. Also, los geht’s.

 

Kapitel 1: Sonnensysteme und Massengeburten

 

Wenn wir den nächtlichen Himmel betrachten, sehen wir eine riesige Anzahl von Sternen. Viele von ihnen werden von Planeten umkreist, die der Erde ähneln. Im Universum gibt es unermessliche Mengen von Gas und Staub. Daraus entstehen Sonnen und Planeten, die die Grundlagen des Lebens bilden.

Jetzt stellt sich eine grundlegende Frage: Warum entstehen überhaupt Sonnen und Planeten? Der Staub und das Gas könnten doch für alle Zeiten durch das Universum wabern. Steckt dahinter vielleicht eine Absicht?


 

Auf der Erde hat es mindestens fünf große Massensterben gegeben. Das bekannteste ist wahrscheinlich das Aussterben der Dinosaurier. Millionen Tier- und Pflanzenarten sind innerhalb von kurzen Zeiträumen verschwunden. Der Begriff ist für meinen Geschmack aber zu negativ. Ich benutze lieber das Wort Massengeburten. Denn nach jeder dieser Katastrophen hat das Leben einen neuen Anlauf genommen. Wieder entstanden Millionen Arten in einer unglaublichen Bandbreite: wunderschöne Blumen, gewaltige Bäume, farbenprächtige Fische, kräftige Raubtiere, elegante Flieger, Wüstenbewohner, die fast ohne Wasser auskommen, und sogar die Pole mit ihren eisigen Temperaturen wurden besiedelt.

War das alles ein Zufall? Heute leben etwa 1,8 Millionen bekannte Arten auf der Erde. Dazu kommen die unbekannten Arten, die auf mindestens drei Millionen geschätzt werden. Wenn wir die fünf Massengeburten multiplizieren mit sagen wir mal fünf Millionen, kommen wir auf eine Gesamtmenge von 25 Millionen Arten. Das müssten 25 Millionen Zufälle gewesen sein. Nicht sehr wahrscheinlich, oder?


 

Für mich sind das zwei ernsthafte Hinweise darauf, dass wir in einem wohlwollenden Universum leben. Man könnte noch weitere Hinweise anführen, wie etwa die Feinabstimmung der Naturkonstanten, aber das würde den Rahmen dieser Folge sprengen.

 

Das wohlwollende Universum stellt uns Lebensräume zur Verfügung, es gibt uns Licht, Luft, Wasser und jede Menge Energie. Das kann man messen in Tagen, Jahren, Kilometern, Tonnen, Lux und Watt. Aber noch fehlt etwas Entscheidendes: Eine physikalische Größe, die sofort reagiert auf äußere Einflüsse. Etwas, das den guten Willen unmittelbar abbildet. Auch darauf gibt es bereits einige Hinweise.

 

Kapitel 2: Quantenmechanik

In der Physik gibt es nur wenige Themen, über die so leidenschaftlich gestritten wird wie über die Heisenbergsche Unschärferelation. Sie besagt, stark vereinfacht, dass wir zwei komplementäre Eigenschaften eines Teilchens nicht beliebig genau gemessen können. Die bekanntesten Beispiele dieser Eigenschaften sind Ort und Impuls.


 

Für dieses Phänomen gibt es verschiedene Erklärungsmodelle. Am weitesten verbreitet ist die Kopenhagener Deutung, die von Niels Bohr und Werner Heisenberg erdacht wurde. Niels Bohr sagte, das Wesen des Teilchens bestünde darin, dass man ihm unterhalb gewisser Grenzen keinen Ort und keinen Impuls mehr zuordnen kann, weil diese Begriffe dort keinen Sinn ergeben.

 


Werner Heisenberg hingegen meinte, wir als Beobachter könnten Ort und Impuls nicht beliebig genau messen, weil wir an unserer eigenen Unfähigkeit scheitern. Es könnten z.B. Störungen an den Messgeräten entstehen, oder unsere Theorien sind nicht gut genug, um die Welt der Quanten zu verstehen.

Und jetzt kommt meine Deutung. Konrad Pilger sagt, dass man Ort und Impuls dieser Teilchen nicht genau messen kann, weil dies ein Zeichen des wohlwollenden Universums ist. Das Universum bietet uns gewaltige Mengen von neutraler Energie an. Diese Energie ist nicht vorherbestimmt, sie hat keine Zeit und keinen Ort. Wir sind in unserer Wahl vollkommen frei. Messen wir den Impuls des Teilchens, wird es uns als Welle erscheinen. Messen wir seinen Ort, wird es als Teilchen auftreten. Wir bestimmen, wie unsere Welt aussieht.


 

Diesen Gedanken kann man beliebig weit ausdehnen. Wir können Männer oder Frauen sein. Wir können hundert Jahre alt werden oder als Kinder sterben. Wir können arm oder reich sein, gebildet oder ungebildet, mächtig oder unbedeutend. Wir können jahrhundertelang in Frieden leben oder von einem Krieg zum nächsten taumeln. Wir haben stets die freie Wahl. Das Universum – oder das Multiversum, oder Gott, die Natur, Alles-was-ist oder die große Schöpferquelle – setzt uns keinerlei Grenzen. Alles, was wir geliefert bekommen, ist eine unbegrenzte Menge an Energie.

 

3. Die Vesmas

Seit einigen Jahren sage ich die Existenz von Vesmas voraus. Der Begriff ist ein Akronym aus den englischen Wörtern VEry SMAll Structures – sehr kleine Strukturen. Diese Wortschöpfung ist leicht zu merken und kann nicht mit anderen Begriffen verwechselt werden. Vielleicht wird er sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzen, vielleicht auch nicht. Das ist unwichtig.


 

Vesmas sind winzig kleine Energieeinheiten, die weder Welle noch Teilchen sind, aber Eigenschaften von Wellen und Teilchen besitzen. Am ehesten kann man sie mit biologischen Zellen vergleichen. Vesmas befinden sich eine Etage unterhalb der Elementarteilchen. Sie sind interdimensional, d.h. sie treten in unserer vierdimensionalen Welt auf (Raum plus Zeit) und im Überall. Das Überall ist eine Ebene, die aus unendlich vielen Dimensionen besteht. Hoch entwickelte Zivilisationen benutzen sie für ihre Kommunikation oder als Abkürzung für Raumschiffe bei interstellaren Reisen.

Vesmas treten in drei verschiedenen Formen auf: als ungenutzte Energie, als Entwurf zu einem Objekt oder Ereignis oder als Manifestation in unserer Welt.


Punkt 1: Vesmas als ungenutzte Energieform. Vesmas umgeben uns in einer gigantischen Zahl. Jede Zelle enthält Energie mit einer Polarität, die vergleichbar mit einem Magneten ist. Wenn zwei Vesmas nebeneinander liegen, befinden sie sich im energetischen Gleichgewicht. Man bezeichnet diesen Zustand als Nullpunktenergie. Erst wenn sie von außen stimuliert werden, geraten sie aus dem Gleichgewicht und geben ihre Energie ab.

 


Jede dieser kleinen Energiezellen besitzt zwölf Seiten. Wenn sie größere Strukturen bilden, ähneln sie den Honigwaben unserer Bienen. Zwölf ist eine sehr wichtige Zahl im Universum. Später wird eine neue Mathematik entstehen, die auf der Zwölf basiert. Ein weiteres Kennzeichen der Vesmas ist ihre extreme Beweglichkeit. Sie dehnen sich aus und ballen sich zusammen, sie kommen in kleinen Gruppen vor oder in gewaltigen Ansammlungen.

Die Vesmas funktionieren ähnlich wie elektromagnetische Felder, sie ziehen an und stoßen ab, aber sie sind nicht magnetisch. Trotzdem besitzen sie eine Art von Ladung. Gleiches zieht Gleiches an, Ungleiches wird abgestoßen. Die Vesmas sind der Baustoff, mit dem alles erschaffen wird: jedes Lebewesen, jedes Ding und jedes Ereignis.

 

Punkt 2: Vesmas als Entwurf. Wenn ein Mensch darüber nachdenkt, wie er den nächsten Tag verbringt, erschafft er wahrscheinliche Welten. Zum Beispiel will er im Sommer an einen Baggersee fahren und schwimmen oder in einem Wald wandern gehen. Dann fügen sich bereits eine große Anzahl von Vesmas zusammen und bilden einen Entwurf dieses Tagesgeschehens.

 


Diese Entwürfe entstehen auch auf unbewusste Weise. Wenn viele Menschen Angst vor einem Krieg haben, einem Erdbeben oder einem Börsenkrach, dann entsteht all das in Form einer wahrscheinlichen Welt. Vesmas unterscheiden nicht, ob die Stimulation auf Basis von Angst oder Mut geschieht. Jedes Gefühl und jeder Gedanke besitzt eine schöpferische Kraft.

 

Punkt 3: Vesmas als Manifestation in unserer Welt. Wenn sich genügend Vesmas zusammenfinden, bilden sie Elementarteilchen, Atome und Moleküle. Aus den Gefühlen und Gedanken werden Häuser, Autos, Pflanzen, Tiere und Menschen. Das heißt nicht, dass ein Mensch einen anderen durch seine Gedanken und Gefühle erschaffen kann. Aber er kann sie anziehen oder abstoßen.

 


Wenn ein Mensch Angst vor einem Krieg hat, wird diese Angst von anderen wahrgenommen, die ebenfalls Angst haben. Sie schließen sich zu Gruppen zusammen und besorgen sich Keulen oder Schwerter, Panzer oder Raketen. Andere Menschen in anderen Gruppen sehen die Soldaten und fühlen sich davon bedroht. Sie stellen ebenfalls eine Armee auf, die wiederum die Angst bei der ersten Gruppe verstärkt. Jetzt genügt ein kleiner Anlass, um einen Krieg ausbrechen zu lassen.

So funktioniert unsere Wirklichkeit. Aus Gefühlen und Gedanken werden wahrscheinliche Welten, d.h. Vesmas ballen sich zusammen und schaffen einen Entwurf für ein Ereignis, das in der gefühlten Zukunft stattfindet – oder auch nicht. Es gibt keine Trennung zwischen Psychologie und Physik. Letztlich ist alles Psychologie.

  

4. Ein Präzedenzfall

Die Existenz der Vesmas nachzuweisen, ist extrem schwierig. Wenn sie sich zu Materie zusammengeschlossen haben – also zu Atomen und Molekülen –, sind sie keine Vesmas mehr und deshalb auch nicht mehr als solche messbar. Solange sie noch in ihrer Reinform existieren, sind sie extrem flüchtig. Man kann sie nicht festhalten oder in einem Käfig einsperren.


 

Aber es gibt einen historischen Präzedenzfall: die Entdeckung der Neutrinos. Dabei handelt es sich um Elementarteilchen mit sehr geringer Masse. Eine gigantische Anzahl von Neutrinos bewegt sich ständig durch das Weltall. Jede Sekunde wird jeder Quadratzentimeter unserer Haut von mehr als sechzig Milliarden Neutrinos durchdrungen – und wir bemerken nichts davon. Auch die Wissenschaft hat sie lange nicht bemerkt. 1930 wurden sie von dem Physiker Wolfgang Pauli erstmals vorgeschlagen, um atomare Zerfallsprozesse zu erklären. 1956 gelang es bei einem Experiment in einem Kernreaktor, die Neutrinos nachzuweisen. Eine ähnliche Entwicklung werden auch die Vesmas nehmen.

Wir werden niemals in der Lage sein, die Vesmas zu sehen. Aber wir werden ihre Energie messen können – und dann wird eine Kettenreaktion entstehen. Keine atomare Kettenreaktion, sondern eine der Kreativität. Es wird zu unglaublichen Entdeckungen und Erfindungen kommen, es werden Dinge geschehen, die sich heute noch kein Mensch vorstellen kann.

 

Zusammenfassung:

1. Es gibt klare Anzeichen für die Existenz eines wohlwollenden Universums wie die Entstehung der Sonnensysteme und die Massengeburten, die auf jedes Massenaussterben folgen.

2. Die Quantenmechanik weist auf eine bisher unbekannte Energieform hin, die Vesmas, und auf die Existenz einer multidimensionalen Ebene, das Überall.

3. Vesmas sind die wahren Bausteine des Lebens. Sie ermöglichen uns jede Erfahrung, die wir machen möchten, ohne darüber ein Urteil zu fällen.

4. Hoch entwickelte Zivilisationen nutzen die Vesmas und das Überall, um damit über riesige Entfernungen zu kommunizieren und zu reisen. Auch den Menschen auf der Erde ist das prinzipiell möglich – wenn sie diese Erkenntnisse akzeptieren.

 


Was denkt ihr darüber? Glaubt ihr, dass es ein wohlwollendes Universum gibt? Steckt eine Absicht hinter dem Leben auf der Erde und auf anderen Himmelskörpern? Oder ist alles nur ein gigantischer Zufall?

Schreibt es mir in die Kommentare. Und wenn ihr schon dabei seid, gebt mir auch noch ein Like und macht ein Abo, falls ihr noch keines habt. So, damit sind wir durch für heute. Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute

euer Konrad Pilger 

Dienstag, 31. Oktober 2023

Manuskript zu Vlog 25: So "funken" Ufos. Die Kommunikation der Zukunft.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 25. Das wird mal wieder eine total verrückte Folge. Ich erkläre, wie hoch entwickelte Zivilisationen kommunizieren. Sie benutzen etwas, das noch kein Wissenschaftler der Erde kennt, und sie benutzen es auf einer Ebene, die ebenfalls noch niemand kennt. Eines Tages werden wir auf der Erde diese Methode auch benutzen.

Woher weiß ich das alles? Weil es im Grunde genommen schon geschehen ist. Die Zeit vergeht nicht, die Zukunft ist jetzt. Und jetzt geht’s los.

 

1: Warum findet SETI nichts?

SETI ist ein internationales Projekt, mit dem nach außerirdischen Zivilisationen gesucht wird. Seit 1960 sind Radioteleskope auf das Weltall ausgerichtet, um Radiosignale von Außerirdischen aufzuspüren. Das Ergebnis ist enttäuschend. Gefunden hat man nämlich nichts. Kein Hinweis auf intelligentes Leben außerhalb der Erde.

 




Das heißt aber nicht, dass wir die einzigen beseelten Geschöpfe im Universum sind. Im Gegenteil, es gibt Millionen Zivilisationen, viele davon sind sehr hoch entwickelt. Das Problem sind die Methoden, die die Wissenschaftler von SETI benutzen. Es sind die bereits erwähnten Radiosignale, die mit den Teleskopen aufgespürt werden sollen, und Laserstrahlen, die man mit Spektographen finden will. Beides sind Methoden aus der technologischen Steinzeit. Die meisten Zivilisationen benutzen sie nur während einer kurzen Phase in ihrem Aufstiegsprozess.

 

Die Hauptprobleme dabei sind:

1. Licht- und Radiowellen sind langsam. Die Lichtgeschwindigkeit beträgt gerade mal 300.000 Kilometer pro Sekunde. Das klingt viel, ist im galaktischen Maßstab aber Schneckentempo. Eine Botschaft von der Erde zum Mars zu übertragen, dauert mit Funkwellen bis zu einundzwanzig Minuten. Einen Roboter auf diese Weise zu steuern, beinhaltet ein hohes Unfallrisiko.


 

2. Wellen zwingen zu einer linearen Kommunikation. Das heißt, ein Schritt erfolgt nach dem anderen. Nach Wort eins kommt Wort zwei, Wort drei, Wort vier und so weiter. Komplexe Botschaften auf diese Weise zu übertragen dauert lange und kostet unnötig viel Energie.

Es gibt eine Methode, die viel einfacher, billiger und schneller ist.

 

2. Die Kommunikation der Zukunft

Hoch entwickelte Zivilisationen benutzen nichtlineare Kommunikation. Sie findet außerhalb von Raum und Zeit statt. Mit dieser Methode kann man ohne Zeitverlust riesige Mengen an Daten über gewaltige Entfernungen transportieren und man braucht fast keine Energie.

Um sie zu verstehen, muss ich zunächst die bekannte und die unbekannte Physik erklären. Heutzutage kenn man Moleküle, Atome und Elementarteilchen. Nehmen wir als Beispiel Wasser. Es besteht aus Wassermolekülen, auch bekannt als H2O. Das heißt: Ein Molekül verfügt über zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom.

 


Das Sauerstoffatom besteht aus acht Protonen, acht Neutronen und acht Elektronen. Mit den Elektronen haben wir die Ebene der Elementarteilchen erreicht. Nach heutigem Kenntnisstand sind sie die kleinsten Teilchen und können nicht weiter geteilt werden.

Das ist ein Irrtum. Darunter befindet sich noch eine Ebene, die der Wissenschaft bislang unbekannt ist. Unser Universum besteht aus winzig kleinen Energieeinheiten. Sie erschaffen den Raum, die Zeit und die Materie Ich nenne sie Vesmas. Das ist ein Akronym gebildet aus den englischen Worten VEry SMAll Structures.

Vesmas sind weder Welle noch Teilchen, besitzen aber Eigenschaften von Wellen und Teilchen. Am ehesten kann man sie mit biologischen Zellen vergleichen. Diese Zellen besitzen zwölf Seiten. Die Zahl Zwölf wird später noch sehr wichtig werden. Mehr dazu in einer späteren Folge von Blick in die Zukunft.

 


Eine gewaltige Menge dieser Vesmas umgibt uns ständig. Sie besitzen eine polarisierte Energie, ähnlich wie Magnete, die aus einem Nord- und einen Südpol bestehen. Wenn zwei Vesmas nebeneinander liegen, befinden sich in einem Zustand, den man als Nullpunktenergie bezeichnet.

Man kann es mit einem ruhenden Magneten vergleichen. Wenn ein Magnet auf einem Tisch liegt, passiert nichts. Legt man einen anderen Magneten daneben, gibt es entweder eine Anziehungs- oder eine Abstoßungsreaktion. Das heißt: Potenziell vorhandene Energie wird umgesetzt.

So ist es auch mit den Vesmas. Sie verfügen über eine gigantische Menge an Energie, die im Normalzustand gewissermaßen schläft. Sie ist vorhanden, aber nicht aktiv. Dieses Potenzial nutzen hoch entwickelte Völker.


 

Wenn sie eine Nachricht versenden wollen, stimulieren sie die Vesmas. Eine bestimmte Anzahl von ihnen schließt sich dann zu Ketten zusammen. Ganz wichtig ist: Die Vesmas berühren sich nicht, sie bilden keine geschlossene Einheit. Aber sie verhalten sich so, als wären sie eine Einheit. Streng betrachtet muss man sagen: Die Vesmas übertragen die Botschaft nicht, sie sind die Botschaft.

Vesmas in ihrer reinen Form sind multidimensional. Das heißt, sie befinden sich in unserer vierdimensionalen Welt, abgekürzt 4D, und sie befinden sich im Überall, abgekürzt xD oder multi D, wo es keinen Zeitverlauf gibt. Ich erkläre es mit einem Beispiel.


 

Angenommen, ihr wollt eine Welle auf dem Wasser von Hamburg nach New York schicken. Dann muss diese Welle zuerst durch den Hamburger Hafen laufen, dann durch die Elbe, durch die Nordsee, durch den Ärmelkanal, über den Atlantik bis in den Hafen von New York. Jedes Wassermolekül stößt das nächste an. Das dauert mehrere Tage.

Vesmas würden sich anders verhalten. Sie besitzen – wie gesagt – Eigenschaften von Wellen und Teilchen. Deshalb würden sich Vesmas, sobald sie die Information in Hamburg erhalten, zu einer Kette verbinden, deren Glieder sich nicht berühren. Das gesamte Gebilde würde sich einmal heben und senken. In dem Moment, in dem die Welle in Hamburg startet, kommt sie bereits in New York an.

Mit dieser Methode kann man gigantische Entfernungen ohne Zeitverlust zurücklegen. Sender und Empfänger können sich im selben Zimmer befinden oder in verschiedenen Galaxien. Raum und Zeit haben für diese Art der Kommunikation keine Bedeutung.

  

3: Drei normale Hinweise auf Vesmas

Der erste Hinweis ist die Quantenverschränkung. Es geht hier um sehr kleine Teilchen, sogenannte Quanten. Bei diesem Phänomen können zwei oder mehr Teilchen nicht mehr als einzelne Teilchen mit definierten Zuständen beschrieben werden, sondern nur noch das Gesamtsystem als solches.

Albert Einstein hat dafür den Begriff „spukhafte Fernwirkung“ geprägt. Die Messung an einem Teilsystem kann das Ergebnis der Messung am anderen Teilsystem beeinflussen. Einstein selbst hat übrigens nicht daran geglaubt. Er meinte, die Wissenschaft sei noch nicht weit genug entwickelt, um das Phänomen zu verstehen.


 

Doch inzwischen ist diese Quantenverschränkung in zahllosen Experimenten nachgewiesen worden, unabhängig davon, wie weit die Systeme entfernt waren und in welchen Abständen die Messungen erfolgten. Ursache für dieses Phänomen sind die Vesmas. Wie in Kapitel 2 beschrieben, besitzen sie eine latente Energie. Man kann diese Energie jederzeit anzapfen – auf bewusste und unbewusste Art.

Es ist durchaus möglich, dass sich eine Kette aus Vesmas von den Köpfen der Wissenschaftler zu ihrer Versuchsanlage bildet. Zugleich entsteht eine Kette zwischen den Teilsystemen, und schon kommt es zur spukhaften Fernwirkung. Ganz wichtig: In unserer Materiewelt erscheint es so, als ob die Verschränkung langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit erfolgt. Es geht in diesem Beispiel nicht um Tempo, sondern um das Prinzip der wohlwollenden Energie. Vesmas stehen in einer gigantischen Anzahl bereit, um die Welt zu erschaffen, in der wir leben wollen.

 




Der zweite Hinweis sind Zwillinge. Diese Menschen sehen nicht nur gleich aus, sofern es sich um eineiige Zwillinge handelt, sie haben auch eine besonders starke Verbindung zu einander. Manche Zwillinge behaupten, dass sie Tausende Kilometer entfernt sein können und es trotzdem spüren, wenn der andere etwas besonders Positives oder Negatives erlebt. In diesen Fällen greifen sie oft zum Telefon und berichten einander davon oder leisten Hilfe.

Das ist keine Einbildung und kein Aberglaube. Die besondere Verbindung zwischen Zwillingen hat eine physikalische Grundlage: Ketten aus Vesmas. Weil diese Menschen auf die Seelen ihrer Geschwister eingependelt sind, fällt es ihnen leicht, diese Ketten aufzubauen. Die Begriffe „Seelen“ und „Einpendeln“ werde ich in einer späteren Folge dieser Reihe erklären.


 

Der dritte Hinweis sind Mütter. Hier sind ähnliche Fälle bekannt. Mütter, die eine besonders enge Verbindung zu ihrem Kind haben, spüren es, wenn ihm etwas zustößt. Einige erleben diese Ereignisse auch nachts in ihren Träumen. Es ist schwer, diese Vorgänge zu beweisen. Oft behaupten Außenstehende, dass die Mutter hysterisch ist oder sich das Ganze nur einbildet. Das ist ein vorschnelles Urteil. Auch hier bestehen vermutlich Ketten von Vesmas, die diese Informationen übertragen.

Ursache für die ablehnende Haltung vieler Zeitgenossen, ist der geringe Kenntnisstand unserer Wissenschaft. Aber das wird sich ändern. Die Entdeckung der Vesmas und des Überalls lässt nicht mehr lange auf sich warten.

 

4. Ein total verrückter Hinweis auf Vesmas

Bei diesem Kapitel werden viele Menschen so heftig den Kopf schütteln, dass ihnen ein Schleudertrauma droht. Ich werde es trotzdem anführen, weil es ein wichtiges Thema ist. Ich spreche von Kornkreisen. Seit den 1980er Jahren tritt dieses Phänomen in verstärktem Maße auf, bekannt ist aber schon seit Jahrhunderten.

Unter Wissenschaftlern herrscht heute die Meinung vor, dass die Kronkreise von Menschen gemacht wurden. Auf einige trifft das auch zu. Es gab Experimente, die bewiesen haben, dass man innerhalb einer Nacht Kornkreise herstellen kann, die sogar Experten nicht als Fälschungen erkennen. Dafür reichen einfache Mittel wie ein Seil und ein Holzbrett.

 


Komplexe Kornkreiswerke bestehen aber aus bis zu vierhundert Einzelkreisen. Sie beeindrucken durch ihre Schönheit und die Präzision, mit der sie hergestellt wurden. Ein paar Witzbolde mit Seilen und Brettern sind gewiss nicht in der Lage, so etwas nachzuahmen.

Die Wahrheit lautet: Kornkreise besitzen verschiedene Absender. Viele von ihnen sind Botschaften von außerirdischen Intelligenzformen. Ihre Inhalte sind höchst unterschiedlich. Einige enthalten mathematische Formeln, anderen enthalten Konstruktionszeichnungen von Maschinen. Die Entschlüsselung dieser Botschaften wird die Menschheit noch eine ganze Weile beschäftigen.

Transportmittel der Botschaften sind wiederum Vesmas. Man kann sie zu Ketten zusammenfügen und mit ihnen Informationen über Distanzen von Millionen Lichtjahren versenden. Sie können auf einem technischen Gerät wie einem Computerbildschirm erscheinen – oder in einem Kornfeld.


 

Zeugen berichten, dass Kornkreise von einem Augenblick auf den anderen plötzlich im Feld waren, ohne dass Zeit verging. Das ist typisch für nichtlineare Kommunikation. Sie findet blockweise statt, das heißt alles geschieht auf einmal. Der Kornkreis Nummer vierhundert erscheint im selben Moment wie der Kornkreis Nummer eins. Bei einem Text würde es bedeuten, dass das letzte Wort im selben Moment erscheint wie das erste. Ein hoch entwickelter Geist, der die nichtlineare Kommunikation beherrscht, würde auch alles in diesem Moment verstehen und ebenso blockweise antworten.

Mehr zu den Kornkreisen folgt in einer späteren Ausgabe von Blick in die Zukunft.

 

 Zusammenfassung:

1. Fortschrittliche Kommunikation findet nicht mit Funk- oder Lichtwellen statt, sondern mithilfe von Ketten aus winzigen Energieteilen.

2. Um eine solche Technik zu entwickeln, müssen wir die Multidimensionalität (xD, multi D) als Realität anerkennen.

3. Wir müssen die Vesmas (VEry SMAll Structures), die noch kleiner als Elementarteilchen sind, als die wahren Bausteine unserer Welt entdecken und erforschen.

 


Kommunikation mit Vesmas klingt heute nach Hokuspokus, aber das Radio hielten einige Menschen am Anfang auch für einen Zaubertrick. Eines Tages werden wir diese Technik nutzen, um z. B. einen Roboter auf dem Mars zu steuern.

Mehr noch, wir könnten sogar Raumschiffe bauen, die auf Basis der Vesmas und des Überalls das Universum durchqueren - ohne Zeitverlust und ohne viel Energie zu verbrauchen. Wenn man Quanten verschränken kann, kann man auch komplette Raumschiffe verschränken. Es ist ein ähnliches Prinzip, nur eine Stufe weitergedacht.

Voraussetzung dafür ist, dass unsere Wissenschaftler ein bisschen aufgeschlossener sind gegenüber Impulsen, die von außerhalb kommen. Dann können wir einen gewaltigen Entwicklungssprung machen, wir können auf der Evolutionsleiter mehrere Stufen überspringen. Es liegt an uns. Wir haben die freie Wahl. Wir können es innerhalb weniger Jahrzehnte machen oder innerhalb von tausend Jahren. Das wohlwollende Universum liefert uns in jedem Fall genug Energie für unsere Existenz.

So, das war’s mal wieder für heute. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche wie immer alles Gute.

Eurer Konrad Pilger

Samstag, 30. September 2023

Vlog 24: Der Sinn des scheinbar Bösen. Alle Menschen sind gut.


 

Manuskript zu Vlog 24: Der Sinn des scheinbar Bösen. Alle Menschen sind gut.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 24. Die heutige Folge ist eine Fortsetzung der vorigen, die den Titel trägt: Die Illusion des Bösen. Ich erklärte darin, dass es eine Spaltung in Gut und Böse nicht gibt und dass wir immer nur gegen uns selbst gekämpft haben. Ursache für alle Verbrechen sind negative Gefühle, vor allem Angst und Wut.

 


In der heutigen Folge geht es um den Sinn des scheinbar Bösen, um den Sinn von Schmerz und Leid. Inspiriert haben mich dazu die Bilder der Opfer von Krieg und Gewalt, Leichen von Frauen und Kindern, brennende Häuser, Bomben, die aus Flugzeugen fallen, Panzer, die über Schlachtfelder rollen. Ich habe mich gefragt: Gibt es einen tieferen Sinn, der hinter diesen schrecklichen Ereignissen steckt, und wenn ja, was hat es zu bedeuten für unser heutiges Leben und für unsere Zukunft?

Hier sind die Antworten, die mir eingefallen sind. Los geht’s.

 

1. Die Selbsterfahrung

Dieses Kapitel wird wahrscheinlich am meisten Widerspruch auslösen. Es gibt etwas, das größer ist als wir. Viele Menschen sind sich darüber nicht bewusst, andere kennen es, aber sie verdrängen es, wieder andere beschäftigen sich intensiv damit. Das, wovon ich spreche, ist größer als alle Menschen, größer als der Planet Erde, größer als unsere Galaxie, sogar größer als unser Universum.

Es gibt dafür viele Namen. Manche nennen es Gott. Man muss diesen Namen aber nicht benutzen. Man kann es auch die Natur nennen oder das Multiversum, oder Alles-was-ist oder die übergeordnete geistige Quelle. Ich werde von nun an den Begriff das große Ganze benutzen.


 

Das große Ganze hat ein Bewusstsein. Es weiß alles, was jemals war und jemals sein wird. Es kennt alle Geheimnisse, denn es hat diese Geheimnisse selbst geschaffen. Natürlich kennt es auch das Böse, bzw. das, was wir als das Böse bezeichnen. Es kennt auch alle Krankheiten, alle Missgeschicke und alle Formen von Pech, Unglück, Elend und Leid.

Das große Ganze hat aber ein Problem. Es kennt alle Fragen und alle Antworten. Es kennt auch die tieferen von Ursachen von Angst, Hass und Boshaftigkeit, und es weiß, wie man die Probleme auflösen kann, wie man zurückfindet zu Frieden, Liebe und Gleichgewicht. Doch wenn es diese positiven Gefühle erlebt, kann es nicht zugleich die negativen empfinden. Liebe und Hass schließen einander aus.

Deshalb hat das große Ganze viele kleine Teile von sich selbst geschaffen. Diese kleinen Teile sind wir, die Menschen. Wir sind von der höchsten Ebene hinabgestiegen auf die niedrigste Ebene, unsere physikalische Welt. Dabei haben wir alles vergessen, was wir vorher wussten. Das ist unsere größte Leistung: Wir wissen nicht mehr, wer wir wirklich sind.

 


Hier auf der Erde können wir all das erleben, was wir auf den oberen Stufen nicht erleben können: Neid, Eifersucht, Wut und Hass, Verbrechen und Kriege. Wir erleben all das in unterschiedlichen Rollen. Mal sind wir Opfer, mal sind wir Täter. Mal kämpfen wir als Soldaten in einem Krieg, und mal pflegen wir als Krankenschwestern die Verwundeten.

In diesem großen Spiel des Lebens will jeder der Held sein, jeder will einen Kampf gewinnen oder ein Verbrechen aufklären. Doch dazu muss es auch Leute geben, die den Kampf beginnen, die rauben, vergewaltigen und morden. Das ist der tiefere Sinn des Bösen. Es ermöglicht dem großen Ganzen, sich selbst zu erfahren, in allen denkbaren Formen, in allen Einzelheiten.

Aber um es klar und deutlich zu sagen: Das ist kein Freibrief, um Verbrechen zu begehen. Jedes Verbrechen muss verurteilt werden, moralisch und juristisch. Jeder Verbrecher muss eine gerechte Strafe erhalten. Am besten ist es, wenn ein Verbrechen frühzeitig beendet oder besser noch verhindert wird. Ein Diktator muss beim Aufstieg zur Macht gestoppt werden. Ein Kinderschänder muss so früh wie möglich ins Gefängnis oder in eine Therapie kommen.


 

Manchmal lassen sich Verbrechen aber nicht verhindern. Wenn wir Bilder von Kriegen sehen, wenn wir Berichte von Morden hören, ist es angemessen, Mitgefühl mit den Opfern zu empfinden. Wir sollten uns aber nicht von unseren Gefühlen überwältigen lassen. Wir sollten nicht mit den Opfern mitleiden.

Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass das Leid nicht sinnlos war. Eine sinnlose Tat gibt es nicht, ein nutzloses Leben gibt es nicht. Jedes Leben ist kostbar – auch das, das schon nach wenigen Jahren auf dem Schlachtfeld endet. Der Soldat, der im Alter von neunzehn Jahren von einer Granate zerfetzt wird, hat dem großen Ganzen geholfen, sich selbst auf einer niedrigen Stufe zu erleben. Es hat dadurch erfahren wie es ist, einen Panzer zu fahren oder ein Flugzeug zu fliegen und vom Gegner abgeschossen zu werden. Das sind sehr kostbare Gefühle und Informationen. Das große Ganze ist dem Soldaten dafür unendlich dankbar.            

Jetzt könnte man denken: Was hat denn der Soldat von dieser Dankbarkeit? Er hat schrecklich gelitten, und jetzt ist er tot. Für alle Zeiten tot. Das stimmt natürlich nicht. Er ist nicht tot, er ist putzmunter. Der Tod ist nur ein Übergang. Der junge Mann lebt in einer anderen Welt weiter. Vielleicht ist er sogar schon wieder hier auf der Erde und lebt sein nächstes Leben. Aber das ist ein Thema für eine andere Folge von Blick in die Zukunft. 

 

2. Der Aufstieg

Was ich im vorherigen Kapitel sagte, ist logisch und vernünftig. Das große Ganze macht Erfahrungen in seinen kleineren Teilen. Ein Mensch erlebt sich als Mensch, ein Hund erlebt sich als Hund, und ein Baum erlebt sich als Baum. Diese Erkenntnis könnte zu einem Trugschluss führen. Wenn der Prozess der Selbsterfahrung so gut ist, dann könnte es doch ewig so weitergehen. Mal ist der Mensch Opfer, mal ist er Täter. In einem Leben feuert er die Kanone ab, in einem anderen Leben wird er von der Granate getötet. Also findet doch ein ewiger Kampf Gut gegen Böse statt.


 

Falsch. Denn dieser Gedanke lässt einen wesentlichen Aspekt außer Acht: den Willen zum Aufstieg. Überall in der Welt beobachten wir Prozesse, die sich höher entwickeln. Im Universum wirbeln Gase und Staub umher. Aus einem Teil entsteht eine Sonne, aus einem anderen entstehen Gesteinsplaneten. Auf einigen Planeten entsteht Leben. Es bildet sich eine Art Ursuppe. Die erste Zelle entsteht. Es kommt zur ersten Zellteilung. Kreaturen verlassen die Meere und erobern das Land. Affenähnliche Wesen entdecken den aufrechten Gang. Irgendwann bevölkern Menschen den Planeten.  

Dieser Prozess hält bis heute an. Die Evolution wird niemals aufhören, man kann sie nicht verhindern. Aber man kann sie beschleunigen. Dazu gehört, dass wir das Böse richtig einordnen. Das Böse ist keine mystische Urkraft, gegen die wir auf ewig kämpfen müssen. Das Böse ist Teil der geistigen Entwicklung. Es ist die unterste Stufe auf der Treppe der Evolution.

Jede Treppe besteht aus vielen Stufen. Wenn man ein Haus mit zehn Stockwerken baut, dann kann die Treppe nicht erst im dritten Stock beginnen. Sie muss im Erdgeschoss beginnen, sonst kann man die oberen Etagen nicht erreichen. Deshalb sollten wir alle Menschen, die am Prozess der Evolution teilgenommen haben, als wichtig und wertvoll betrachten – auch die sogenannten Bösen, die Mörder und Vergewaltiger, die Diktatoren und Kriegstreiber.


 

Das heißt nicht, dass wir ihre Taten verherrlichen. Jeder Mord ist ein abscheuliches Verbrechen und muss bestraft werden. Aber es heißt, dass wir den Taten Sinn und Bedeutung verleihen. All die Menschen, die in den Kriegen gestorben sind, haben nicht umsonst gelitten. Sie haben mitgeholfen, die Treppe der Evolution zu bauen. Sie haben die besonders schweren Rollen gespielt. Ohne sie – Täter und Opfer – wären wir nicht da, wo wir heute sind. Dafür sollten wir ihnen dankbar sein.

Das ist der zentrale Gedanke der vorigen Folge, der Nummer 23. Wir sollten eine Philosophie des Aufstiegs entwickeln. Wir sollten uns darüber bewusst sein, dass wir uns mitten in der Evolution befinden, und wir sollten sie in die optimale Richtung lenken. Dazu gehört, die Ursachen des Bösen zu erkennen, nämlich unbewusst ausgelebte Gefühle, vor allem Angst und Wut. Wir sollten die negativen Gefühle auflösen und durch positive ersetzen.

Menschen, die von Hass erfüllt sind, die Parolen brüllen, Flaggen verbrennen oder Scheiben einwerfen, sollten wir nicht bekämpfen, das macht sie nur stärker. Wir sollten ihnen mit Mitgefühl und Wohlwollen begegnen. Wir sollten ihnen klarmachen, dass es keinen Grund gibt, ängstlich oder wütend zu sein, weil wir alle eine große Familie sind. Es ist genug für alle da. Es gibt genug Energie, genug Land, Nahrung und Wasser – wir müssen die Dinge nur gerecht verteilen.


 

Die Erfahrungen von Krieg und Sklaverei, von Schmerz und Leid sind zwar wertvoll, aber wir haben davon bereits genug gemacht. Wir brauchen nicht noch einen Bürgerkrieg und noch einen Völkermord. Jetzt ist es an der Zeit, die nächste große Erfahrung zu machen: den globalen Frieden. Das ist kein Traum und keine Illusion. Frieden auf der ganzen Welt ist möglich, mehr noch, es ist sogar der nächste logische Schritt. Wir müssen nur den Mut haben, unseren Fuß auf die nächste Stufe der Evolutionsleiter zu setzen.

 

Zusammenfassung:

 

  1. Jedes Leben ist wertvoll, jede Erfahrung ist wertvoll. Durch uns Menschen erfährt sich das große Ganze in all seinen Facetten.
  2. Wir sollten allen Menschen dankbar sein, die an dem großen Experiment teilnehmen – auch denen, die in der Vergangenheit die schweren Rollen gespielt haben. Ohne sie wäre der Prozess nicht möglich gewesen.
  3. Die Menschheit hat genug gelitten. Jetzt ist es an der Zeit, die dunklen Epochen zu überwinden und in eine strahlende Zukunft aufzubrechen.

 

Wie das genau funktioniert, der Aufbruch in die strahlende Zukunft, werde ich in den nächsten Folgen erklären. Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger