Hallo
Leute,
herzlich
willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nr. 16. Heute geht es um folgende
Fragen: Existieren außer unserem Universum noch weitere Universen? Wenn ja, wie
sind sie gestaltet? Sind sie bewohnt? Und: Können wir sie erreichen? Wie üblich
bei Konrad Pilgers Blick in die Zukunft werdet ihr auch heute wieder einige
Überraschungen erleben.
Zunächst
einmal muss ich mich für die vielen Kommentare bedanken, die mich über den
Podcast, die Videos und den Blog erreicht haben. Fast alle waren positiv.
Einige Leute haben jedoch kritisch angemerkt, dass das Meiste von dem, was ich
hier ausbreite, noch gar nicht bewiesen ist. Das stimmt. Aus dem Grund heißt
die Reihe ja auch Konrad Pilgers Blick in die Zukunft und nicht Blick in die
Gegenwart.
Es
gibt genügend Medien die das beschreiben, was heute allgemein bekannt ist. Aber
nur wenige wagen es, darüber zu reden, was kommen wird, was jetzt bereits
potenziell vorhanden ist, wir aber noch nicht wahrnehmen können. Das ist meine
Aufgabe. Ich gebe Anregungen, ich lenke die Entwicklung in die optimale
Richtung. Und glaubt mir, das gelingt mir mit absoluter Sicherheit.
Die
heutige Ausgabe ist die Fortsetzung der Nummer 15, die die Frage behandelte:
Was ist das Universum? Schnell eine Zusammenfassung: Ich sagte damals, dass das
Universum kein Ort ist, sondern ein Zustand. Das Universum ist die Summe einer
gewaltigen Menge von Energieeinheiten (Vesmas), die sich auf eine bestimmte
Weise organisieren. Die Organisationsformen werden von uns als Realitätsrahmen
wahrgenommen. Unendlich viele dieser Realitätsrahmen liegen nah beieinander.
Damit
habe ich die erste Frage auch schon beantwortet: Ja, es gibt weitere Universen.
Sehr, sehr viele sogar. Allerdings wird man in Zukunft Begriffe wie Universum
oder Planet weniger häufig verwenden, als wir es heute tun. Der Begriff
Realitätsrahmen ist präziser.
Kein Urknall,
viele Big Bangs
Die
Verwendung einer korrekten Sprache ist extrem wichtig. In der Wissenschaft
wurde lange die Position vertreten, dass die Naturgesetze überall gelten
müssten, also im gesamten Universum. Inzwischen haben sich die Meinungen
geändert. Viele Wissenschaftler vermuten heute, dass sie nur in unserer
Umgebung gelten und dass an anderen Orten andere Bedingungen herrschen könnten.
Diese
kritischen Geister haben recht. Bereits in einigen Galaxien in unserer Nachbarschaft gelten anderen physikalische Gesetze oder zumindest leicht veränderte Gesetze. Die Gravitation beispielsweise verhält sich anders als bei uns. Aber das werden wir erst erkennen, wenn sich unsere Messmethoden verbessern.
Auch
über den Urknall herrschen heute verzerrte Vorstellungen. Die meisten Wissenschaftler
glauben, dass es einen Urknall gegeben hat und dass dadurch Raum, Zeit und
Materie entstanden sind. Das ist falsch. Ursache hierfür ist wieder einmal das
lineare Denken. Der Mensch hat das Bedürfnis, alles in seine Erfahrungswelt
hineinzupressen. Wir erleben einen Anfang und ein Ende unseres Lebens, einen
Anfang des Sommers und ein Ende des Sommers, und alles geschieht auf einer
Zeitachse. Folglich muss auch das Universum einen Anfang und ein Ende haben. Dieses
Denken ist ein Anzeichen einer primitiven Zivilisation.
Fortgeschrittene
Wesen denken nicht linear, sondern multidimensional. Sie wissen, dass Raum und
Zeit keinen Anfang und kein Ende haben. Es gibt nur das Hier, und das Hier ist
überall. Es gibt nur das Jetzt, und das Jetzt ist immer. Das beinhaltet auch
die Erkenntnis, dass es nicht nur einen Urknall gegeben hat, sondern viele. Der
Begriff Urknall ist sehr unglücklich gewählt, weil er suggeriert, dass er der
Ursprung von etwas ist, aber dass ist er nicht. In diesem Fall ist der
englische Begriff Big Bang besser, weil er im reinen Wortsinne nur eine große Explosion beschreibt.
An
dieser Stelle bewegen wir uns in einen Bereich, der für Menschen nur sehr
schwer zu verstehen ist. Wir sind es gewohnt, in einer geraden Linie zu denken. Nichtlineares
Denken praktizieren nur sehr wenige Zeitgenossen. Deshalb ist es für die
meisten nicht vorstellbar, dass es viele gewaltige Explosionen gegeben hat, von
denen keine die erste war und keine die letzte sein wird. Es hat auch keine
etwas erschaffen, weder Raum noch Zeit noch Materie. Durch die Explosionen
wurde lediglich das, was schon immer da war, neu geformt. Das ist der wahre
Kern des Lebens: Nichts wird neu erschaffen, alles existiert immer. Aber das
Leben erfährt sich immer wieder neu.
Die
großen Explosionen dauern immer noch an, und sie werden sich in alle Ewigkeit
fortsetzen. Manche Leute bezeichnen die Big Bangs als das Atmen Gottes. Aber
mit diesen Begriffen gleiten wir ab in die Reiche von Religion und Philosophie.
Auch dazu werde ich mich in späteren Folgen äußern.
Es
gibt einen ganz einfachen Hinweis darauf, dass es nicht nur einen Big Bang
gegeben hat, sondern viele. Alles, was wir in der Natur beobachten, wiederholt
sich. Nichts geschieht nur ein einziges Mal. Geburt und Tod können wir jeden
Tag millionenfach beobachten. Das Wetter wiederholt sich, Jahreszeiten
wiederholen sich, selbst das Klima wiederholt sich. Eiszeiten, Heißzeiten und
gemäßigte Phasen wechseln einander ab. Wir können sogar die Geburt und den Tod
von Sternen beobachten.
Wenn
sich alles in der Natur unendlich oft wiederholt, warum soll dann ausgerechnet der
Big Bang nur einmal stattgefunden haben? Für diese Annahme gibt es keinen Grund
- außer dem Wunsch, alles in ein lineares Modell pressen zu wollen.
Natürlich
gibt es einige Hinweise, die zu der Fehlannahme verleiten, dass es nur einen
Urknall gab und durch ihn alles entstanden ist, zum Beispiel die kosmische
Hintergrundstrahlung. Sie scheint überall ungefähr gleich zu sein. Dieses
„Überall“ bezieht sich aber nur auf den Bereich, den wir beobachten können,
jene 13,8 Milliarden Lichtjahre umfassende Raumkugel. Heute bezeichnen wir sie
als groß. Das ist sie aber nicht. Sie ist nur ein winziger Ausschnitt des
Universums, nicht mehr als eine Handvoll Sand, die jemand in die Luft geworfen
hat.
Unser
physikalisches Universum ist sehr viel größer. In anderen Bereichen herrscht
eine andere Hintergrundstrahlung. Allerdings ist sie so weit entfernt, dass wir
sie mit heutigen Mitteln nicht messen können. Späteren Generationen wird es
aber gelingen. Sie werden aus den Messergebnissen völlig andere Schlüsse
ziehen, als es heutige Wissenschaftler tun.
Weil
es so viele unterschiedliche Bereiche im Universum gibt, in denen andere
Naturgesetze gelten, kann man nicht von einem einheitlichen Universum sprechen.
Besser ist der Begriff Realitätsrahmen. Er bezeichnet die Weise, wie die
Bewohner eines Abschnittes in Raum und Zeit ihre Umgebung wahrnehmen. Realitätsrahmen
werden noch extrem wichtig sein, wenn wir über Raumschiffe sprechen, die
schneller als mit Lichtgeschwindigkeit fliegen. Ihre Besatzungen müssen sich
darüber klar sein, in welchem Rahmen sie ankommen wollen. Mehr dazu in einer
späteren Folge.
Realitätsrahmen
überall
Ein
Autor wie ich kann natürlich vieles behaupten. Wissenschaftliche Theorien und
Modelle für die Realitätsrahmen gibt es noch nicht. Aber es gibt Hinweise. Wenn
man genau hinschaut, erkennt man sie. Auf der Erde sind wir von Geschöpfen
umgeben, die in ihren eigenen Realitätsrahmen leben. Ich spreche von Tieren und
Pflanzen. Ein Hund beispielsweise nutzt ebenso wie wir die Vesmas, die winzig
kleinen Energieeinheiten, um seine Realität zu erschaffen. Dabei orientiert er
sich aber weniger mit seinen Augen, als wir es tun, sondern mehr mit seiner
Nase. Die Welt des Hundes ist eine, die zu einem großen Teil aus Gerüchen
besteht. Das ist ein Beispiel für einen Realitätsrahmen, der – aus unserer
Perspektive betrachtet – leicht verschoben ist.

Damit
sind wir auch schon beim nächsten Thema. Realitätsrahmen hängen nicht wie
Bilderrahmen an der Wand. Sie sind flexibel, sie lassen sich auf vielfache
Weise verschieben. Dieses Neuausrichten der Realität findet so häufig statt,
dass wir es kaum noch bemerken. Wenn wir beispielsweise ein spannendes Buch
lesen oder einen Film sehen, fühlen wir uns manchmal so, als ob wir uns in der
Handlung befinden würden. Wir vergessen unsere Umgebung und glauben, wir würden
eine Reise durchs Mittelalter machen oder einen fremden Planeten besuchen. Auch
das ist ein verschobener Realitätsrahmen.
Auf
noch extremere Weise passiert es nachts in unseren Träumen. In Ausgabe Nummer
13 von Blick in die Zukunft habe ich das Thema Träume bereits ausführlich
behandelt. Dieser Bereich ist erst ansatzweise erforscht worden. Die Welt der
Träume ist viel größer und bedeutender, als wir es uns heute vorstellen.
Wissenschaftler glauben, dass sich das Traumgeschehen auf den Kopf des
Schlafenden beschränkt. Das ist falsch. Unser biologischer Körper ist nur eine
unserer Existenzformen. Er hat die Aufgabe, einen Realitätsrahmen abzustecken.
Nämlich jenen, in dem ihr jetzt diese Worte hört.
Nachts,
in unseren Träumen, verlassen wir diesen Rahmen und tauchen in andere Rahmen
ein. In
der Ausgabe 13 habe ich eine Klassifikation der Träume erstellt. Eine sehr
wichtige Traumart ist der Massentraum. Er wird nicht nur von einer Person
geträumt, sondern von Tausenden, manchmal sogar von Millionen. Der Massentraum
ist der Wissenschaft noch völlig unbekannt, dabei ist er für die Entwicklung der
Menschheit von elementarer Bedeutung. Ohne ihn würden wir immer noch als Jäger
und Sammler durch die Wildnis streifen.
Politische
Systeme zum Beispiel werden zuerst erträumt, bevor sie erlebt werden. In den
Träumen gestalten wir sie in Idealform, in der Realität jedoch funktionieren
sie nicht immer wie gewünscht. Die Demokratie war ein großer Erfolg, der
Kommunismus eine große Enttäuschung. Trotzdem musste beides ausprobiert werden.
Auch
das, was hier und jetzt geschieht, ist die Folge eines Massentraums. Wir
erleben derzeit eine sehr wichtige Etappe in der Geschichte. Die Menschheit
richtet sich neu aus. Wir überwinden die Phase der Kriege. Das, was jetzt in
der Ukraine geschieht, ist das letzte Aufbäumen der dunklen Mächte. Danach wird
sich der Frieden schrittweise über den gesamten Erdball ausbreiten. Aber es wird noch einige Zeit dauern. Es liegt bereits vor uns im Feld der Möglichkeiten.
Um im Bild zu bleiben: Das Feld wurde zuvor in den Massenträumen bestellt. Sie
sind ein Realitätsrahmen, der ständig von uns genutzt wird. Er befindet sich
nicht innerhalb unseres physikalischen Universums, sondern bildet ein eigenes
Universum.
Eigenschaften
fremder Universen
Meistens
stellen wir uns Realitätsrahmen als physikalische Universen vor, die aus Raum,
Zeit und Materie bestehen. Davon gibt es sehr viele. Daneben existieren aber
auch Universen, in denen Raum, Zeit und Materie unbekannt sind. Was dort
stattdessen vorherrscht, kann ich leider nicht beschreiben, weil unsere Sprache
dafür keine Worte kennt. Andere Wesen haben dafür Begriffe, die ich mit meinen
Stimmbändern nicht ausdrücken kann.
Ich
kann aber von einigen interessanten Phänomen berichten. Auf der Erde kennt man
die Synästhesie. Damit ist die Kopplung von verschiedenen Formen der sinnlichen
Wahrnehmung gemeint. Beispielsweise gibt es Menschen, die Töne auch als Farben
erleben. Wenn sie einen tiefen Ton hören, sehen sie vielleicht die Farbe Rot,
während ein heller Ton von ihnen als gelblich wahrgenommen wird.
Dieses
Phänomen kennt man auch in anderen Realitätsrahmen – nur in viel extremerer
Weise. Es gibt Welten, in denen sind Töne und Farben permanent miteinander
verbunden. Wenn dort ein Orchester spielt, erscheinen über den Köpfen der
Musiker geometrische Formen in schillernden Farben. Mit Worten sind diese
Konzerte kaum zu beschreiben.
Trotzdem
werde ich es versuchen. Ich schildere euch den Besuch eines synästhetischen
Konzerts. Stellt euch eine sanfte Hügellandschaft vor, ähnlich dem Kraichgau in
Baden-Württemberg. Auf den Hügeln habe sich Tausende Menschen versammelt. In
einer Talsenke wurde eine Bühne aufgebaut. Die Instrumente sind beinahe so
angeordnet wie auf der Erde. Das heißt, vorne befinden sich die hellen Stimmen
wie Geigen und Bratschen, dahinter die Klarinetten, Trompeten und Posaunen, und
ganz hinten sind die lauten Instrumente, die Pauken und Schlagzeuge. Natürlich
gibt es auch einen Dirigenten. Er steht auf einem Pult vor dem Orchester.
Es
geht langsam los. Während der ersten Takte sieht man Wellen aus farbigem Licht,
die über den Köpfen der Musiker aufsteigen. Die Wellen vereinigen sich zu einem
Gebilde, das ständig sein Aussehen verändert. Mal sieht es aus wie eine riesige
Trommel, dann wie ein Wald, wie der Meeresboden, wie eine Säulenhalle, wie ein
Gebirge oder wie ein Tier, das aus seinem Schlaf erwacht, sich streckt und
plötzlich davonläuft. Je nach Größe des Orchesters, können diese Gebilde
kilometerweit in den Himmel aufsteigen. Manchmal nehmen sie den gesamten
Horizont ein.

Töne
und Bilder verhalten sich synchron zueinander. Wenn die Musik leise ist, sind
die Bilder beinahe transparent, man sieht Wolken oder Sterne hindurchscheinen. Wird
sie lauter, nimmt die Intensität der Farben zu, Wolken und Sterne werden
verdeckt. Wenn das Tempo langsam ist, bewegen sich die Bilder fast in Zeitlupe.
Erhöht sich das Tempo der Musik, beschleunigen sich auch die Bilder am Himmel.
Während des großen Finales braut sich ein Sturm aus Farben und Klängen
zusammen, der sich in einem gewaltigen Donnerschlag entlädt. Danach klingt das
Konzert aus in einer sanften Welle, die in den Köpfen der Musiker verschwindet.
Ihr,
meine lieben Zuhörer, habt vielleicht schon Konzerte besucht, die euch
beeindruckt oder begeistert haben. Aber glaubt mir, solange ihr kein
synästhetisches Konzert erlebt habt, wisst ihr nicht, was Musik ist. Die Klangwelt
der Erde ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was in anderen Welten
existiert. Es gibt viel mehr Töne als die, die wir Menschen kennen. Es gibt
auch mehr Farben und mehr Arten von Licht. Es gibt ein Licht, das extrem hell
ist, aber trotzdem nicht blendet.
All
das ist auf unterschiedliche Arten zu erfahren. Es gibt mehr als nur die fünf
Sinne, die uns Menschen zur Verfügung stehen, also Sehen, Hören, Riechen,
Schmecken und Tasten. Man kann seine Umgebung noch mit anderen
biophysikalischen Organen wahrnehmen. Hier stoßen wir wieder auf dasselbe
Problem. Was ich damit meine, kann ich leider nicht mit Worten ausdrücken, weil
es dafür keine Worte gibt in den Sprachen der Erde.
Ich
nenne ein letztes Beispiel, das mich besonders beeindruckt hat. In manchen
Welten sind Pflanzen musikalisch. Wenn man sich zu ihnen hinabbeugt, kann man
nicht nur ihren Duft riechen, sondern auch eine Melodie hören. Kleine Pflanzen
wie Gänseblümchen verströmen meistens nur einen Ton, der an- und abschwillt.
Einige Bäume hingegen sind in der Lage, ganze Sinfonien zu spielen. Trotzdem
sind die Wiesen und Wälder von Stille erfüllt. Man hört diese Töne nur, wenn
man signalisiert, dass man sie hören möchte.
Das,
was ich euch eben schilderte, meine lieben Freunde, ist nur ein kleiner
Ausschnitt der Phänomene, die man in anderen Realitätsrahmen erleben kann. Und
ich habe noch gar nicht über die Wesen gesprochen, die in diesen Welten leben.
Es gibt Wesen, die völlig anders sind als wir, und es gibt Wesen, die uns sehr
ähnlich sind. Die menschliche Familie ist viel größer, als wir glauben. Aber
das würde den Rahmen dieser Folge sprengen. Später mehr dazu.
Fehlende Beweise
An
dieser Stelle werden Skeptiker wahrscheinlich Folgendes einwenden: Konrad Pilger
ist ein Spinner. Er kann diese Behauptungen doch gar nicht beweisen. Stimmt,
kann ich nicht. Das sagte man lange Zeit auch über die Synästheten, die Farben
und Klänge zugleich wahrnehmen. Man bezeichnete sie als Fantasten oder
Wichtigtuer. Erst durch die Einführung der Kernspintomographie wurde
nachgewiesen, dass bei Synästheten während des Musikhörens verschiedene
Gehirnbereiche gleichzeitig aktiv sind. Die Kopplung der sinnlichen Wahrnehmung
findet also tatsächlich statt.
Ähnlich
wird man auch die fremden Universen behandeln, und das noch für eine sehr lange
Zeit. Die Argumente lauten ungefähr so: Es ist sinnlos, sich damit zu
beschäftigen, weil alle wissenschaftlichen Instrumente, die wir benutzen, Teil
der vierdimensionalen Raumzeit sind. Wir können damit nicht aus diesem
Universum hinausschauen. Deshalb wird man fremde Universen niemals nachweisen
können. Man wird sie auch niemals besuchen können. Damit ist das Thema
erledigt.
Diese
Skeptiker und Evolutionsbremsen hat es schon immer gegeben. Zum Glück haben
sich Leute wie Otto Lilienthal und die Gebrüder Wright nicht von ihnen
beeindrucken lassen. Sonst müssten wir den Ozean heute noch mit Dampfschiffen
überqueren. Selbstverständlich ist es möglich, andere Universen – genauer
gesagt Realitätsrahmen – zu besuchen. Es findet auch ein reger Reiseverkehr
zwischen den Welten statt.
Grundsätzlich
bieten sich zwei Wege an: technische Reisen und Bewusstseinsreisen. Ich werde
beide kurz erläutern. Beginnen wir mit Punkt eins, technische Reisen. Mit
hochentwickelten Raumschiffen ist es möglich, schneller als mit
Lichtgeschwindigkeit zu fliegen, man kann vorwärts und rückwärts durch die Zeit
reisen, man kann sogar seitwärts durch die Zeit reisen. Was ich damit meine,
werde ich in einer späteren Ausgabe erklären.
Ebenso
ist es möglich, in andere Universen einzutauchen. Aber auch hier ist der
Begriff Universum nicht ausreichend. Passender ist – wie schon gesagt – der
Begriff Realitätsrahmen. Wenn man weiß, wie diese Rahmen organisiert sind, kann
man sich an sie anpassen. Entscheidend sind hierbei zwei Faktoren: Vesmas und
Gravitation. Wenn man sich auf diesen beiden Feldern gut auskennt, kann man
jeden gewünschten Punkt in Raum und Zeit erreichen, und sogar Punkte, die sich
nicht in Raum und Zeit befinden. Auch das werde ich später näher erläutern.

Die
Menschheit wird solche Raumschiffe auch bekommen, aber erst zu einem späteren
Zeitpunkt. Der Grund ist klar: Wir sind im Moment noch zu weit unten auf der
Evolutionsleiter. Als Beispiel dient wieder die Ukraine. Wenn jemand wie
Wladimir Putin eine solche Technologie in die Finger bekäme, würde er sie
benutzen, um erst seine Nachbarländer zu erobern und danach die ganze Welt. Und
wenn er mit dieser Welt fertig wäre, würde er die nächste angreifen. Doch zum
Glück gibt es Kräfte im Universum, die dafür sorgen, dass die Wladimir Putins
auf den bewohnten Planeten nicht zu stark werden.
Dieses
Thema, die überlichtschnellen Raumschiffe, ist so kompliziert und umfassend,
dass ich ihm mehrere Folgen von Blick in die Zukunft widmen werde. Das gilt
auch für die zweite Möglichkeit, um sich durch Raum und Zeit zu bewegen, dem
Reisen mit dem Bewusstsein. Das Thema werde ich in der nächsten Folge
behandeln.
Zurück
zu den eingangs gestellten Fragen: Ja, es gibt viele weitere Universen. Dabei
handelt es sich um Ansammlungen von Energie, die von ihren Bewohnern
unterschiedlich erlebt werden. Wir nehmen sie als Sterne und Planeten wahr. Es
gibt nicht nur einen Big Bang, sondern viele. Innerhalb eines Universums gelten
unterschiedliche Naturgesetze. Der Begriff Realitätsrahmen ist deshalb
passender als der Begriff Universum. Mit technischen Mitteln oder mit dem
Bewusstsein kann man fremde Realitätsrahmen erkunden.
Ich
werde auch in Zukunft von meinen Reisen in fremde Realitätsrahmen berichten.
Aber für heute haben wir genug. Wieder einmal sage ich: Danke für eure
Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer
Konrad
Pilger