Freitag, 21. Juli 2023
Montag, 17. Juli 2023
Manuskript zu Folge 22: Ufos benutzen Massemaschinen! Fehlende Grundkräfte der Physik.
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer 22. Eigentlich wollte ich heute über das nächste Thema sprechen, aber ich muss noch einmal auf die vorherige Ausgabe zurückkommen. Mich haben ungewöhnlich viele Kommentare und Mails erreicht. Die meisten musste ich leider gleich wieder löschen, weil sie im Ton ziemlich unhöflich waren.
Das Thema lautete: Die einzig wahre Raumfahrt. Ich hatte erklärt, wie hoch entwickelte Raumschiffe an ihr Ziel gelangen. Nämlich nicht auf linearem Weg, indem sie von A nach B fliegen, sondern indem sie das Überall benutzen. Das ist eine Ebene, die unserer Welt übergeordnet ist. Als Antrieb verwenden diese Raumschiffe sogenannte Massemaschinen.
Viele Zuhörer waren damit überfordert. Die Reaktionen waren teilweise sehr heftig. Neben dem üblichen Spott und den üblichen Beleidigungen wurden aber auch einige interessante Fragen gestellt, die ich in dieser Folge beantworten möchte.
Also, los geht’s.
Kapitel 1: Eine kurze Erklärung der Massemaschinen
Massemaschinen heißen so, weil sie die Masse von Objekten verändern. Ja, ja, ich weiß, jetzt werden eine Menge Naturwissenschaftler und Studenten empört aufschreien, weil so etwas angeblich nicht möglich ist, und sie werden eine Reihe von Gründen dafür aufzählen. Das ist aber nur der heutige Stand der Wissenschaft. Dabei wird es nicht bleiben. In Zukunft wird man derartige Maschinen bauen. Im Moment muss diese Hypothese einfach akzeptiert werden.
Ganz wichtig ist: Raumschiffe, die von Massemaschinen angetrieben werden, sind nicht vollständig masselos. Eine echte Masselosigkeit gibt es nicht. Keine Masse bedeutet keine Energie, keine Energie bedeutet keine Existenz. Korrekt muss man also sagen: Massemaschinen erzeugen veränderte Massezustände im Verhältnis zu ihrer Umgebung. Dieser Satz wird später einmal sehr wichtig sein.
Massezustände verändert man durch spezielle Magnetfelder. Deshalb werden diese Maschinen auch Feldmaschinen genannt. Diese Magnetfelder kommunizieren miteinander und verändern so die Masse- und Gravitationseigenschaften des Raumschiffs.
Der Begriff Antigravitation ist falsch. So etwas gibt es nicht, genauso wenig wie Dunkle Materie. Mehr zum Thema Massemaschinen erfahrt ihr in der vorherigen Ausgabe, Nummer 21, von Blick in die Zukunft.
Kapitel 2: Extreme Beschleunigung und Wendigkeit
Im Jahr 2020 veröffentlichte das amerikanische Verteidigungsministerium Filmmaterial, das unbekannte Flugobjekte zeigte. Die Videos wurden zwischen 2004 und 2015 von Flugzeugen der Navy aufgenommen. Am bekanntesten ist vermutlich das sogenannte Tic-Tac-Ufo. Es wurde von zwei F-18-Kampfflugzeugen verfolgt und dabei gefilmt. Die Pilotin Alex Dietrich beschrieb das Flugverhalten als „unvorhersehbar, hohe G-Kräfte, hohe Geschwindigkeit, schnelle Beschleunigung.“
Ihr Kamerad David Fravor wählte den Vergleich mit einem Tischtennisball, der gegen eine Wand geworfen wird und von einer Seite zur anderen hüpft. Fravor war ein Pilotenausbilder mit 16jähriger Erfahrung und hatte am Top Gun-Programm teilgenommen.
Ein anderes bekanntes Flugobjekt ist das Gimbal-Ufo. Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Original-Video
Zwei Piloten unterhalten sich miteinander. Sie wundern sich über das Tempo des Objekts und seine Beweglichkeit. Zum Schluss sagt einer von ihnen: „Schau dir das Ding an. Es rotiert.“ Das Objekt, um das es hier geht, war etwa zwölf Meter lang und schwebte fünfzehn Meter über dem Meeresspiegel.
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich 1990 in Belgien. Damals wurden mehrere unbekannte Flugobjekte von zwei F-16-Kampfflugzeugen verfolgt. Ein Ufo beschleunigte innerhalb von zwei Sekunden von 240 km/h auf 1770 km/h und sank dabei um 1200 Meter. Leider gib es kein Video davon.
Bei diesen Begegnungen handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Raumschiffe, die aus fremden Sonnensystemen stammen. Ihr Verhalten lässt darauf schließen, dass sie von Massemaschinen angetrieben werden. Typische Merkmale sind: das Auftauchen aus dem Nichts, extreme Beschleunigung, extreme Manövrierfähigkeit und das Verschwinden im Nichts.
Unsere Flugzeuge und Hubschrauber könnten derartige Flugmanöver nicht überstehen. Sie würden dabei auseinanderbrechen, die Insassen würden durch die hohen G-Kräfte in ihren Sitzen zerquetscht werden. Aber warum überstehen die Ufos diese extremen Flugmanöver? Die Antwort ist einfach: Weil sie durch ihre Feldmaschinen ein eigenes „Gravitationsfeld“ erzeugen.
Dieses „Gravitationsfeld“ – in Anführungszeichen – kann man mit der Situation vergleichen, die die Apollo-Astronauten auf dem Mond erlebten. Die Schwerkraft auf dem Mond beträgt nur ein Sechstel von dem Wert der Erde. Weil die Astronauten ein Knochengerüst und eine Muskulatur besaßen, die auf die Verhältnisse der Erde eingestellt waren, konnten sie trotz ihrer schweren Anzüge große Sprünge machen.
Ähnliches gilt für die Raumschiffe. Wenn ein 100 Tonnen schweres Raumschiff auf einen „Massewert“ – in Anführungszeichen – von einem Prozent eingestellt wird, „wiegt“ es im Vergleich zu den Masseverhältnissen auf der Erde nur noch eine Tonne. Es besitzt aber die Stabilität eines hundert Tonnen schweren Raumschiffes und übersteht deshalb auch extreme Flugmanöver.
Ein 100 Kilogramm schwerer Astronaut würde dann nur noch ein Kilogramm wiegen, sein Körper verfügt aber über dieselbe Kraft und Stabilität. Deshalb überlebt er auch Flugmanöver, die von außen betrachtet wie die Flugbahn eines Pingpongballes wirken, der gegen eine Wand geschlagen wird.
Ich muss aber betonen, dass ich hier eine symbolhafte Sprache verwende. Begriffe wie Gravitationsfeld und Massewert dürfen nicht wörtlich genommen werden. Später wird man dafür genauere Bezeichnungen finden.
Kapitel 3: Plötzliches Erscheinen und Verschwinden
Bei den echten Begegnungen mit fremden Raumschiffen, stößt man immer wieder auf ein Phänomen: unerklärliche Radarkontakte. Piloten oder Fluglotsen melden, dass mitten auf ihren Radarschirmen plötzlich Signale erscheinen, die einen Moment zuvor noch nicht da waren. Ufo-Skeptiker erklären das meist auf dieselbe Art: Störungen der Radaranlage, hervorgerufen durch Wettereinflüsse.
Es stimmt, Radaranlagen können tatsächlich Störungen haben. Aber man darf dieses Phänomen nicht isoliert betrachten. Wenn Piloten Ufos beobachten, wenn ihre Kameras Bilder von ihnen aufnehmen und die Radaranlagen Echos von ihnen zeigen, dann ist es extrem unwahrscheinlich, dass ausgerechnet in diesem Moment die Anlage gestört ist. Vielmehr handelt es sich um eine gegenseitige Bestätigung des Vorfalls.
Ein gutes Beispiel ist die sogenannte Ufo-Nacht von Brasilien, die sich 1986 ereignete. In der Nähe der Stadt Sao José dos Campos wurden mehrere Flugobjekte beobachtet, die ihre Farbe wechselten. Auch das Radar des Flughafens erfasste sie. Mehrere Kampfflugzeuge stiegen auf und verfolgten die Ufos. Während der folgenden Stunden wurden die Objekte von mehreren Radarsystemen in Flugzeugen und am Boden erfasst, die mit verschiedenen Frequenzen arbeiteten.
Die Ufos schwebten in der Luft, beschleunigten auf mehrfache Schallgeschwindigkeit, flogen extrem scharfe Kurven und waren plötzlich verschwunden. Später erfolgte eine Untersuchung. Der Befehlshaber des Luftsicherheitskommandos sagte, dass ein Messfehler oder eine fälschliche Korrelation der Radarsysteme ausgeschlossen werden kann.
Dieses Verhalten ist typisch für Raumschiffe, die von Massemaschinen angetrieben werden. Ich wiederhole noch einmal, was ich bereits in Ausgabe 21 gesagt habe. Ganz wichtig ist: Um von einem Sonnensystem zum nächsten zu gelangen, fliegen hoch entwickelte Raumschiffe nicht durch das Universum. Sie bewegen sich nicht auf einer geraden Linie von A nach B, sondern sie bestimmen den Ort und den Zeitpunkt, den sie erreichen möchten. Das geschieht mit zwei Schritten.
Mit dem ersten Schritt betreten sie das Überall. Das ist die Ebene, auf der der gesamte Raum und die gesamte Zeit existieren. Beim Start beendet das Raumschiff die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit, es ist gewissermaßen neutralisiert. Das Schiff befindet sich an keinem bestimmten Ort und zu keiner bestimmten Zeit. Weil es immer noch mit sich selbst verschränkt ist, bleibt es unbeschädigt und die Besatzung ist nicht in Gefahr. Mit dem zweiten Schritt betreten sie wieder die vierdimensionale Welt. Das Raumschiff wird jetzt auf die Gravitationswerte des Zielortes und des Zielzeitpunktes eingestellt.
Das ist es, was die Piloten und Fluglotsen auf ihren Radarschirmen gesehen haben. Die Ufos erscheinen urplötzlich mitten auf dem Schirm. Zuvor sind sie nicht vom Rand des überwachten Gebietes in seine Mitte geflogen, sondern sie waren schlagartig mittendrin. Das ist ein typisches Merkmal von nichtlinearer Raumfahrt. Die Ufos steigen gewissermaßen herab vom Überall in die vierdimensionale Welt.
In die andere Richtung funktioniert es genauso. Die Massemaschinen werden auf die Gravitationswerte des Überalls eingestellt. Das Ufo verschwindet aus der vierdimensionalen Welt, und mit dem Ufo verschwindet auch sein Radarsignal. Das kann man mit einer Störung der Radaranlage erklären. Muss man aber nicht.
Zukünftige Generationen werden diese Technik nutzen, um ohne Zeitverlust jeden Punkt unseres Planeten zu erreichen. Später werden sie damit fremde Galaxien erforschen.
Kapitel 4: Die äußere Erscheinung der Ufos
Auch die äußere Form der Ufos spricht für einen Antrieb mit Massemaschinen. Viele Raumschiffe, die beobachtet wurden, besaßen eine runde oder ovale Form, manche wurden als Zigarren oder fliegende Untertassen beschrieben. Ihre Oberfläche war meistens glatt und glänzend, wenige oder gar keine Teile ragten hervor oder bewegten sich.
Unsere Flugzeuge besitzen Tragflächen und Leitwerke, zum Beispiel Höhenruder oder Seitenruder. Bei Ufos sucht man sie vergeblich. Kein Wunder, sie brauchen sie nicht. Massefeldmaschinen erschaffen ein eigenes Gravitationsfeld, das man beliebig verschieben kann. Es ist nicht nötig, einen dynamischen Auftrieb zu erzeugen, wie bei unseren Flugzeugen. Aus demselben Grund sieht man bei Ufos keine Antriebssysteme, wie etwa Strahltriebwerke oder Propeller, und man erkennt keine Abgase und keine Wärmesignatur.
Bei den Recherchen zu dieser Folge bin ich nur auf eine Ausnahme gestoßen: 2014 filmte ein Hubschrauber der chilenischen Marine ein Ufo westlich von Santiago. Das Objekt besaß eine ovale Form, ähnlich dem Tic-Tac-Ufo. Zunächst stand es unbeweglich am Himmel, dann stieß es plötzlich eine Art Gaswolke aus. Das Ufo flog zwar davon, die Gaswolke folgte dem Objekt aber nicht. Es handelte sich also nicht um einen Kondensstreifen.
Trotzdem glaube ich, dass die Wolke im Zusammenhang mit dem Antrieb steht. Massemaschinen müssen sehr stark gekühlt werden. Allerdings nicht, weil sie eine große Hitze erzeugen. Es hat einen anderen Grund, den ich einer späteren Folge verraten werde. Vermutlich dient das Gas zur Kühlung der Massemaschinen.
Typisch für diese Raumschiffe ist, dass man nichts von ihnen hört. Massemaschinen erzeugen fast keine Geräusche, außer einem leisen Brummen, das man nur in der direkten Umgebung wahrnimmt. Interessanterweise hat kein Zeuge einer Ufo-Begegnung jemals einen Überschallknall erwähnt, obwohl sie häufig auf mehrfache Schallgeschwindigkeit beschleunigen.
Auch das spricht für Massemaschinen. Ein Überschallknall entsteht, wenn sich ein Körper mit Überschallgeschwindigkeit durch ein Medium bewegt. In diesem Fall ist die Luft das Medium. Durch das künstliche Schwerefeld erschaffen die Massemaschinen einen Effekt, der sie teilweise von der Erdatmosphäre trennt. Wenig Masse bedeutet wenig Widerstand.
Was diese Maschinen aber erzeugen, sind starke Magnetfelder. Deshalb kommt es bei einigen Begegnungen mit Ufos zu Störungen von elektrischen Geräten. Zum Beispiel während des Teheran-Zwischenfalls im Jahr 1978. Zwei Phantom-Jäger verfolgten nacheinander ein Ufo. Als sie sich dem Raumschiff näherten, fiel bei beiden Maschinen die Bordelektronik aus. Nachdem sie sich davon entfernt hatten, funktionierten alle Systeme wieder. Das ist ein eindeutiger Hinweis auf Massemaschinen. Sie erzeugen starke Magnetfelder, die auch außerhalb der Raumschiffe messbar sind.
Kapitel 5: Fliegen im Schwarm
Wenn eine Gruppe von Ufos am Himmel erscheint, halten sie meist eine strenge Formation ein. Beispielhaft sind die Lichter von Lubbock, Texas. Am 25. August 1951 saßen drei Professoren der Technischen Universität von Texas im Hinterhof eines Hauses, als sich zwanzig bis dreißig Lichter über sie hinweg bewegten. Sie waren so hell wie Sterne, aber größer, und flogen in einer U-Formation. Kurz darauf folgte eine weitere Welle von Ufos in einer ähnlichen Formation.
Fünf Tage später beobachtete ein Student derselben Universität eine weitere Gruppe von Ufos, die diesmal in einer V-Formation flogen. Es gelang ihm, mehrere Bilder zu schießen, die von recht guter Qualität waren und bis heute als authentisch gelten. Es gibt noch viele weitere Berichte in dieser Art. Alle haben eines gemeinsam: Die Ufos scheinen ihr Flugverhalten koordiniert zu haben. Sie halten stets denselben Abstand zueinander und fliegen in derselben Geschwindigkeit.
Auch das ist typisch für Massemaschinen. Sie erzeugen starke Magnetfelder, die auch außerhalb der Raumschiffe eine Wirkung erzielen. Diese Technik muss sehr fein ausbalanciert sein. Geraten die Magnetfelder nur etwas in Unordnung, kann das Raumschiff abstürzen.
Das bringt mich zur nächsten interessanten Frage: Stimmt es, dass Ufos auf der Erde abgestürzt sind? Die Antwort lautet: Ja, es hat einige Unfälle gegeben. Ursache war in den meisten Fällen eine Störung der Magnetfelder. Aber das ist ein Thema für eine andere Folge dieser Reihe.
Für heute bleibt festzuhalten: Raumschiffe mit Massemaschinen, die in Schwärmen fliegen, müssen ihre Magnetfelder aufeinander abstimmen, weil es sonst zu Abstürzen kommen kann.
Kapitel 6: Ufos unter Wasser
Der Dokumentarfilmer Jeremy Corbell veröffentlichte 2021 Aufnahmen, die von Besatzungsmitgliedern der USS Omaha – einem Küstenkampfschiff der Navy – gemacht wurden. Sie zeigen ein kugelförmiges Flugobjekt, das zunächst über der Wasseroberfläche schwebt, bevor es plötzlich im Wasser verschwindet. In einem Beitrag auf Twitter schrieb Corbell: „Es wurden keine Wrackteile gefunden. Kein Fahrzeug wurde geborgen.“
Derartige Berichte existieren in großer Zahl. Im Kern sind sie alle gleich. Fahrzeuge steigen aus dem Wasser empor oder verschwinden im Wasser. Manchmal geschieht es mit hoher Geschwindigkeit, manchmal kreisen sie eine Zeitlang über der Wasseroberfläche. Aber in jedem dieser Fälle scheint es – von außen betrachtet – völlig problemlos abzulaufen, ja fast schon spielerisch.
Auf der Erde gibt es kein vergleichbares Fahrzeug. Wir kennen zwar Unterseeboote, aber keines davon kann fliegen. Wir kennen Flugzeuge und Hubschrauber, aber sie sind nicht imstande zu tauchen und sich unter Wasser zu bewegen.
Die Transmediumfahrzeuge, die aus dem Weltall stammen, sind noch zu ganz anderen Leistungen fähig. Sie können sehr tief tauchen und sich unter Wasser mit hoher Geschwindigkeit bewegen. Auch hier gibt es viele Berichte von Marineangehörigen, die meisten unterliegen leider der Geheimhaltung. Es ist aber durchgesickert, dass ihre Geschwindigkeiten auf mehr als 100 Knoten geschätzt werden, das sind mehr als 185 km/h. Die schnellsten Unterwasserfahrzeuge, die Menschen bisher bauten, erreichten 75 km/h. Mehr ist aufgrund des Wasserwiderstandes nicht möglich.
Auch hier erkennt man wieder einen deutlichen Hinweis auf Massemaschinen. Die Dichte von Luft und Wasser ist sehr unterschiedlich. Trotzdem sind diese Fahrzeuge imstande, mühelos zwischen den Elementen zu wechseln und sich in beiden mit hoher Geschwindigkeit zu bewegen. Das ist nur mit Massemaschinen möglich. Sie erzeugen ein Gravitationsfeld, das schwächer als jenes der Erde ist. Dadurch entsteht weniger Luft- und Wasserwiderstand.
Heute ist diese Technik noch unvorstellbar. Aber es gab mal eine Zeit auf der Erde, da waren Computer und das Internet unvorstellbar.
Kapitel 7: Fehlende Grundkräfte
Die Zeugenaussagen der vorherigen Kapitel, stammen größtenteils von Piloten, Waffensystemoffizieren, Fluglotsen und Offizieren der Marine sowie von angesehenen Wissenschaftlern. Es sind glaubwürdige Männer und Frauen, mit zum Teil jahrzehntelanger Berufserfahrung, die ihre Arbeit beherrschen, und die sich nicht von Wetterphänomen täuschen lassen.
Dabei habe ich nur einen kleinen Teil der verfügbaren Berichte wiedergegeben, und das auch noch in verkürzter Form. Ich wollte nicht, dass diese Folge von Blick in die Zukunft zu lang wird. All die Gründe, die ich aufzählte, sprechen dafür, dass die fremden Raumschiffe, die auf der Erde beobachtet wurden, von Massemaschinen angetrieben werden. Nichtlineare Raumfahrt ist die einzige Möglichkeit, um weite Strecken im Weltall zurückzulegen.
Trotzdem erlebe ich es immer wieder, dass wenn ich über diese Themen spreche, mich kurz danach Mails und Kommentare erreichen, die offenbar von Naturwissenschaftlern stammen oder von Studenten dieser Fächer. Darin wird mir wortreich erklärt, in welchen Punkten ich mich angeblich irre.
Massemaschinen kann es nicht geben, weil man die Masse von Objekten nicht verändern kann. Das Überall kann es nicht geben, weil die Natur dafür keine Verwendung hat. Man kann sich nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, weil das es eine unüberwindbare Grenze ist. Selbstverständlich wurde die Erde auch noch nie von fremden Raumschiffen besucht. Und so weiter, und so weiter.
Einer der wenigen Deutschen, die das Weltall besucht haben, ist Ulrich Walter. Hauptberuflich ist er Physiker und Wissenschaftsjournalist. Ulrich Walter wurde einmal vom Fernsehsender Welt gefragt, was er von den Ufo-Videos des Pentagons hält, die ich zu Anfang dieser Folge erwähnte.
Ulrich Walter sagte allen Ernstes, er hätte das Gefühl, es würde sich eine Fliege auf dem Kameraobjektiv befinden, und die würde dort herumkrabbeln. Das Interview kann man sich bei Youtube anschauen.
Diese Fliege müsste über magische Kräfte verfügen. Der Jet fliegt mit mehreren Hundert km/h. Trotzdem wird die Fliege nicht vom Fahrwind fortgerissen. Das erscheint mir doch sehr unwahrscheinlich. Außerdem sind die Piloten mit der Technik ihrer Flugzeuge vertraut. Sie sind darin geschult, feindliche Flugzeuge zu erkennen und von anderen Objekten zu unterscheiden. Ich bin sicher, sie würden eine Fliege auf dem Kameraobjektiv erkennen.
Woher kommt diese enorme Skepsis unserer Wissenschaftler? Warum wird alles abgestritten, was irgendwie mit Ufos zu tun hat? Die Antwort ist wiederum einfach: Es liegt vor allem daran, dass unsere Wissenschaft noch ganz am Anfang steht. Viele Dinge sind noch nicht bekannt.
Zum Beispiel: Heute glaubt man, es gebe vier Grundkräfte der Physik. Gravitation, Elektromagnetismus sowie die schwache und starke Wechselwirkung. Tatsächlich sind es aber sechs. Die fehlenden Grundkräfte sind die schwache und die starke interdimensionale Kraft. Sobald sie entdeckt sind, wird man das Überall verstehen, und nebenbei wird sich auch die Kontroverse um die Dunkle Materie auflösen. Es gibt keine Dunkle Materie. Alles lässt sich mit den fehlenden Grundkräften erklären. Bis zur Konstruktion der ersten Massemaschine ist es dann nicht mehr weit.
Kapitel 8: Das Echo der Gedanken
Bei diesem Kapitel werden die Naturwissenschaftler die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. „Was hat sich der Spinner denn jetzt wieder ausgedacht? Ein Echo der Gedanken – das gibt es doch gar nicht. Mir reicht es. Ich schalte das Gerät jetzt ab!“ Das könnt ihr gerne machen, dann verpasst ihr aber ein paar sehr wichtige Informationen.
Ich werde oft gefragt, woher ich denn all diese Dinge weiß, die ich hier ausbreite, bzw., woher glaube ich es zu wissen. Die Antwort ist zugleich sehr einfach und sehr kompliziert. Es gibt verschiedene Quellen des Wissens, die jeder Mensch nutzen kann. Alte Quellen und neue Quellen.
An dieser Stelle muss ich wieder einmal Albert Einstein zitieren. Von ihm stammt der berühmte Ausspruch: „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nur Illusionen, wenn auch hartnäckige.“ Das heißt: Die Zeit vergeht nicht, die Zeit verschwindet nicht. Zeit ist eine Form von Energie. Und die kann man anzapfen.
Es gibt nur einen großen Moment, und der ist immer. Daraus folgt, dass alle früheren Ereignisse heute noch existieren, und alle zukünftigen Ereignisse heute schon potenziell vorhanden sind. Wir Menschen sind mit diesen Ereignissen verbunden. Alles bildet eine große Einheit. Die gesamte Materie, der gesamte Raum, die gesamte Zeit, alles ist miteinander verbunden. Alles besteht aus winzig kleinen Energieeinheiten.
Die Energieeinheiten – ich nenne sie Vesmas – bilden Strukturen. Man kann sie als Netzwerke oder als Ketten bezeichnen. Ich folge diesen Strukturen, ich hangle mich an den Ketten entlang. Auch Gedanken bestehen aus Energieeinheiten. Deshalb kann man Gedanken lesen oder empfangen. Je mehr Menschen einen Gedanken haben, umso einfacher ist es, ihn zu lesen.
Um die Themen, die ich in dieser Folge behandle, wird es in Zukunft erbitterten Streit geben. Viele Menschen werden sagen: „Massemaschinen sind totaler Schwachsinn. Sie werden niemals funktionieren. Verschwendet kein Geld für Experimente!“ Andere werden sagen: „Vielleicht ist doch etwas dran an diesen Massemaschinen. Lasst uns mal ein Experiment machen. Lasst uns Magnetfelder auf eine bestimmte Weise ausrichten. Lasst uns versuchen, Designermagnetfelder zu erzeugen.“
Ähnlich wird es mit den fehlenden Grundkräften sein. Viele Menschen werden sagen: „Die schwache und die starke interdimensionale Kraft sind völliger Blödsinn. Es gibt nur vier Grundkräfte der Physik, nicht sechs!“ Andere werden sagen: „Lasst uns mal darüber nachdenken, was für eine fünfte und eine sechste Grundkraft sprechen könnte. Und lasst uns mal ein paar Experimente dazu machen.“
All diese Gedanken erzeugen ein gewaltiges Echo, das man heute schon hören kann. Und wo hört man es? Nicht außen in der Welt, sondern im Inneren jedes Menschen. Wenn man ganz still ist, kann man es hören. Probiert es mal aus.
Zusammenfassung
1. Es bleibt dabei. Es gibt nur eine Möglichkeit, um große Distanzen im Weltall zu überwinden: Das ist die nichtlineare Raumfahrt.
2. Hoch entwickelte Raumschiffe werden von Massemaschinen angetrieben.
3. Bevor wir Massemaschinen entwickeln können, müssen wir die fehlenden Grundkräfte der Natur entdecken: die schwache und die starke interdimensionale Kraft.
So, dass war es mal wieder für heute. Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen Science-Fiction-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen. Band eins der Vera Cresta-Reihe.
Ich sage danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer Konrad Pilger.
Samstag, 3. Juni 2023
Mittwoch, 31. Mai 2023
Manuskript zu Folge 21: Die Raumfahrt der Zukunft. Was ist eine Massemaschine? Was ist das Überall?
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 21. Das ist eine ganz besondere Folge. Heute werde ich eines der größten Geheimnisse aller Zeiten lüften. Welche Technik benutzen hoch entwickelte Zivilisationen, um das Weltall zu durchqueren? Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, und die werde ich gleich beschreiben.
Ich erwarte aber nicht, dass meine heutigen Zuschauer verstehen, wovon ich rede – abgesehen von einer kleinen Gruppe. Die Dinge, die ich enthülle, sind noch zu weit entfernt von der Realität des frühen 21. Jahrhunderts. Aber die Menschen der Zukunft werden es verstehen.
Was ich in dieser Folge mache, ist Potenziale beschreiben. Die Informationen können während der nächsten Jahrzehnte genutzt werden oder erst in fünfhundert Jahren. Das hängt von vielen Faktoren ab. Wir werden sehen, wie sich die Menschheit entwickelt.
Also, los geht’s.
Kapitel 1: Pioniertaten
Alle hoch entwickelten Raumschiffe nutzen dasselbe Prinzip: Sie verändern die Masse von Objekten. Die Maschinen, die dazu notwendig sind, nennt man Massemaschinen. Sie sind der Menschheit nicht unbekannt. Einige Science-Fiction-Autoren haben darüber geschrieben, einige Wissenschaftler haben mit ihnen Experimente gemacht.
Der erste war vermutlich Kurd Laßwitz. Sein Roman Auf zwei Planeten erschien bereits im Jahr 1897. Laßwitz erwähnt darin eine Methode, mit der die Gravitation verändert wird. Allerdings waren seine Kenntnisse noch sehr beschränkt. Laßwitz macht einen großen Fehler: Er lässt seine primitiven Raumschiffe in der Raumzeit fliegen, also in der vierdimensionalen Welt. Hoch entwickelte Raumschiffe benutzen aber das Überall und die Überzeit, die ich gleich erklären werde.
In der Praxis hat Nikola Tesla die ersten Erfolge erzielt. Der berühmte Erfinder erschuf einige masselose Objekte, die in seinem Labor Schäden anrichteten. Tesla gelang es nicht, die Objekte unter Kontrolle zu bringen. Was ihm fehlte, waren leistungsfähige Computer. Die sind unbedingt nötig, um die gewaltige Menge an Rechenoperationen durchzuführen, die Massemaschinen erfordern. Leider sind Teslas Erkenntnisse heute nicht mehr zugänglich.
Einen Vorgeschmack auf diese Technik hat die Menschheit bereits erhalten. Ich spreche von Magnetbahnen. Mit ihnen kann man hohe Geschwindigkeiten erzielen und große Entfernungen überbrücken. Das ist aber nichts verglichen mit dem, was in Zukunft möglich sein wird.
Kapitel 2: Unbekannte Physik – das Überall
Seit Jahrhunderten bemühen sich Wissenschaftler, die physikalische Welt zu erforschen. Den Teil des Universums, der für uns sichtbar ist, haben sie recht gut beschrieben. Allerdings sind ihnen einige schwere Fehler unterlaufen. So hat es beispielsweise keinen Urknall gegeben, aus dem alles entstanden ist.
Außerdem gibt es immer noch viele Dinge, von denen unsere Wissenschaftler keine Ahnung haben. Die größte Wissenslücke ist wahrscheinlich das Überall bzw. die Überzeit. Ich habe es bereits in Ausgabe 19 von Blick in die Zukunft beschrieben.
Hier noch einmal eine Zusammenfassung: Wir leben in der Raumzeit. Hier gibt es drei räumliche Dimensionen – Länge, Breite, Höhe – und die Zeit als vierte Dimension. Jeder von uns kennt diese Ebene aus dem Alltag. Wir stehen morgens auf, gehen zur Schule oder zur Arbeit und erleben dabei, wie die Zeit verstreicht.
Darüber existiert eine Ebene, die heute noch kein Mensch kennt: das Überall. Wer dort ist, befindet sich nicht an einem bestimmten Punkt im Raum, sondern überall. Man erlebt auch nicht einen bestimmten Zeitpunkt, sondern befindet sich in der gesamten Zeit. Alle Kompasse und alle Uhren stehen dort auf null.
Die meisten Menschen verstehen heute nicht, wovon ich rede. Viele machen sich sogar darüber lustig. Aber die Entdeckung des Überalls wird zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte der Menschheit zählen.
Man kann es noch auf eine andere Weise erklären: Wir leben im sogenannten Makrokosmos. In unserem Universum gibt es Sonnen, Planeten und Monde. Daran wird niemand zweifeln.
Unter uns besteht eine Ebene, die Mikrokosmos genannt wird. Man kann sie nur mit dem Mikroskop sehen, dort leben die Mikroben. Darunter befindet sich eine weitere Ebene, der Nanokosmos. Das ist die Welt der Zellen und Makromoleküle, sie liegt außerhalb des sichtbaren Lichts. Darunter befindet sich noch eine Ebene, die der Atome und Elementarteilchen. Dort gelten andere physikalische Gesetze. Beispielsweise kann ein Elektron an mehreren Orten zugleich sein.
Wenn es unter uns noch weitere physikalischen Ebenen gibt, in der teils andere Gesetze herrschen, warum soll es über uns dann nicht auch noch eine Ebene geben? Was spricht dagegen? Nichts – ausgenommen nur, dass diese Ebene noch nicht entdeckt wurde. Aber es wird noch in diesem Jahrhundert geschehen.
Kapitel 3: Unbekannte Physik – Gravitation
Ein weiteres Gebiet, das kaum erforscht wurde, ist die Gravitation oder die Anziehungskraft. Kein heutiger Wissenschaftler ist sich darüber bewusst, wie wichtig sie für unser Leben ist und welche Rolle sie in Zukunft spielen wird. Wer die Gravitation vollständig versteht, kann alle Energieprobleme lösen und kann in Windeseile das Universum durchqueren.
Die Gravitation bestimmt den Ort, an dem sich ein Objekt befindet. Wenn ich einen Stein in die Hand nehme und loslasse, fällt er zu Boden. Das ist eine alltägliche Erfahrung. Der Planet Erde besitzt eine hohe Anziehungskraft, der Stein eine niedrige.
Die Gravitation bestimmt aber auch den Zeitpunkt, an dem sich ein Objekt befindet. Hätte der Stein andere Gravitationseigenschaften, würde er sich nicht in unserer Gegenwart befinden, sondern vielleicht 1.000 Jahre in der Zukunft oder 1.000 Jahre in der Vergangenheit.
Die Gravitation wird durch die Masse eines Objekts bestimmt. Masse wird heutzutage vor allem über das Volumen und das Gewicht definiert. Also: Länge, Breite, Höhe in Zentimetern, und das Gewicht in Kilogramm oder Tonnen.
Es gibt aber noch weitere Eigenschaften der Masse, die durch Magnetismus bestimmt werden. Magnetfelder sind an der Entstehung jedes Objektes beteiligt. Wenn man diese Eigenschaften entdeckt und verstanden hat, kann man sie mit den Massemaschinen verändern. Das heißt: Eine Massemaschine versetzt ein Objekt an einem beliebigen Ort und einen beliebigen Zeitpunkt. Jedes hoch entwickelte Raumschiff ist zugleich eine Zeitmaschine.
An dieser Stelle muss ich noch einmal die dreifache Verschränkung erwähnen. Jedes Ding und jedes Wesen ist auf dreifache Weise verschränkt. Es ist mit dem Raum verschränkt, mit der Zeit verschränkt und mit sich selbst verschränkt. Verschränkung bedeutet, eine starke Verbindung einzugehen. Die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit erfolgt über die Gravitation.
Skeptiker werden sagen: Das ist völlig unmöglich. Das sind Hirngespinste. Oder das ist Esoterik oder Pseudowissenschaft. Diese Leute haben nichts verstanden. Es ist Wissenschaft. Die Wissenschaft der Zukunft.
Wenn die Gravitation den Ort bestimmt, an dem sich ein Gegenstand befindet, warum soll sie dann nicht auch die Zeit bestimmen, in der er sich befindet? Was spricht dagegen? Nichts – außer, dass es noch nicht entdeckt wurde. Aber auch das wird noch in diesem Jahrhundert geschehen.
Kapitel 4: Wie funktioniert eine Massemaschine?
Grundsätzlich muss man zwei Arten von Massemaschinen unterscheiden: Kraftmaschinen und Feldmaschinen. Kraftmaschinen dienen zur Erzeugung von elektrischer Energie. Damit werden wir in Zukunft alle Energieprobleme lösen. Massemaschinen erzeugen unbegrenzte Mengen an Energie, sie sind einfach, billig und ungefährlich – abgesehen von der Strahlung, die sie freisetzen. Aber die Menschheit ist noch nicht reif dafür. Ich werde das Prinzip in einer späteren Folge erklären.
Heute beschränke ich mich auf Feldmaschinen. Sie erzeugen frei programmierbare Magnetfelder, mit denen man Fahrzeuge an jeden Punkt des Universums versetzen kann. In meinem SF-Roman Land der Frauen kommt ein Raumschiff mit dem Namen Tucana Express vor. Das Schiff besitzt eine dreieckige Grundform. Ich habe diese Form gewählt, weil das Prinzip damit am einfachsten zu erklären ist. Die Massemaschinen können aber auch auf andere Weise installiert werden.
Die Tucana Express verfügt über vier Feldmaschinen. Drei sind in den Ecken des Rumpfes installiert. Sie erzeugen gemeinsam ein Magnetfeld, das auf eine bestimmte Weise ausgerichtet ist. Die vierte Feldmaschine befindet sich in der Mitte des Rumpfes. Sie erzeugt ebenfalls ein Magnetfeld, das aber anders ausgerichtet ist.
Die vier Feldmaschinen kommunizieren miteinander. Man kann sagen, dass sie eine kleine Sinfonie aufführen. Die Sinfonie besteht aber nicht aus Tönen, sondern aus Magnetfeldern. Dadurch verändern sie die Masse des gesamten Raumschiffs. Weil die Masse eines Objektes den Ort und den Zeitpunkt bestimmt, an dem es sich aufhält, können sie dadurch jeden beliebigen Punkt erreichen.
Ganz wichtig ist: Ein solches Raumschiff fliegt nicht durch das Universum. Es bewegt sich nicht von A nach B nach C, sondern es bestimmt den Ort und den Zeitpunkt, an dem es sein möchte. Das geschieht mit zwei Schritten.
Mit dem ersten Schritt betreten sie das Überall. Das ist die Ebene, auf der der gesamte Raum und die gesamte Zeit existieren. Beim Start beendet das Raumschiff die Verschränkung mit dem Raum und der Zeit, es ist gewissermaßen neutralisiert. Das Schiff befindet sich an keinem bestimmten Ort und zu keiner bestimmten Zeit. Weil es immer noch mit sich selbst verschränkt ist, bleibt es unbeschädigt und die Besatzung ist nicht in Gefahr. Mit dem zweiten Schritt betreten sie wieder die vierdimensionale Welt. Das Raumschiff wird jetzt auf die Gravitationswerte des Zielortes und des Zielzeitpunktes eingestellt.
Das ist das grundsätzliche Prinzip, nach dem jedes hoch entwickelte Raumschiff funktioniert. Die Zahl der Massemaschinen kann unterschiedlich sein, ebenso wie die Form des Raumschiffes. Aber es gibt keine andere Möglichkeit, um große Entfernungen im Weltall zu überwinden.
Kapitel 5: Offene Fragen
In den vorigen Kapiteln habe ich eine Menge Fragen beantwortet, aber auch viele Fragen offen gelassen. So sagte ich beispielsweise, dass die Magnetfelder der Massemaschinen „auf eine bestimmte Weise“ ausgerichtet sind. Damit kann man nicht viel anfangen. Das habe ich absichtlich getan.
Wenn ich sie genau beschrieben hätte, könnte man heute schon Massemaschinen bauen. Aber was würde dann geschehen? Schauen wir uns kurz den Zustand der Welt an. Aktuell gibt es einen großen Konflikt: Den Krieg in der Ukraine. Jeden Tag werden dort unzählige Menschen verletzt oder getötet. Das ist ein Merkmal einer Zivilisation, die sich auf einer sehr niedrigen Stufe befindet.
Was würde passieren, wenn solche Menschen in den Besitz von Massemaschinen gelangen würden? Natürlich würden sie die Maschinen für kriegerische Zwecke einsetzen. Ein Raumschiff wie die Tucana Express kann ohne Zeitverlust jeden Punkt des Planeten erreichen. Und mehr noch, es kann sogar fremde Planeten in weit entfernten Galaxien erreichen.
Heutige Politiker und Militärs hätten dadurch die Möglichkeit, überall im Universum Krieg zu führen. Und glaubt mir, sie würden Gründe dafür finden. Es ist kein Zufall, dass die Sonnensysteme so weit voneinander entfernt sind. Die riesigen Entfernungen wurden geschaffen, damit sie nur geistig und moralisch hoch entwickelte Völker überwinden können. Die Menschheit ist noch immer unterwickelt.
Deshalb müssen viele Informationen verborgen bleiben. Was ich heute enthüllt habe, sind die Grundlagen der Raumfahrt der Zukunft. Bis ein Raumschiff wie die Tucana Express auf der Erde gebaut werden kann, wird noch viel Zeit vergehen. Wie lange es dauert, hängt von uns ab. Sind wir friedlich, nur ein paar Jahrzehnte. Führen wir weiterhin Kriege, wird es viele Jahrhunderte dauern.
Zusammenfassung:
1. Jedes Ding und jedes Wesen ist mit dem Raum, der Zeit und sich selbst verschränkt.
2. Die Verschränkung erfolgt durch die Masse eines Objektes.
3. Jedes hoch entwickelte Raumschiff ist zugleich eine Zeitmaschine.
4. Der Antrieb erfolgt durch Massemaschinen.
5. Hoch entwickelte Raumschiffe fliegen nicht durch das Weltall, sondern versetzen sich durch Manipulation ihrer Masse an das gewünschte Ziel.
So, das war genug für heute. Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen SF-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen, Band eins der Vera Cresta-Reihe.
Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer Konrad Pilger
Mittwoch, 3. Mai 2023
Manuskript zu Folge 20: Der Tod ist nicht das Ende. Die dreifache Verschränkung. Der Sinn des Lebens.
Hallo Leute,
herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft. Das ist heute eine Sonderfolge. Ursprünglich wollte ich in der Folge 20 erklären, welchen Antrieb hoch entwickelte Raumschiffe benutzen. Aber mir ist etwas dazwischen gekommen. Ich habe von einem tragischen Fall erfahren. Ein junges Elternpaar hat sein Kind verloren. Das Kind war vier Jahre alt. Diese Folge richtet sich an die Angehörigen des Kindes, aber auch an alle anderen Menschen.
Es ist immer schlimm, wenn man ein Familienmitglied verliert. Doch wenn ein so kleiner Mensch stirbt, scheint das die Höchststrafe des Schicksals zu sein. Zwei Gedanken drängen sich auf.
1. Es ist ungerecht, das ein Mensch nur vier Jahre alt wird, während ein anderer Mensch hundert Jahre lebt.
2. Ein so kurzes Leben hat keinen Sinn.
Beide Gedanken sind falsch. Ich werde erklären, warum. Los geht’s.
Kapitel 1: Falsche Annahmen über das Leben.
Die meisten Wissenschaftler würden die menschliche Existenz heute vermutlich so beschreiben:
1. Das Leben beginnt mit der Geburt, dauert maximal hundert Jahre und endet mit dem Tod.
2. Jeder Mensch lebt nur einmal.
3. Das Leben ist das Ergebnis der Evolution auf dem Planeten Erde.
Das ist der gegenwärtige Stand der Forschung. Leider ist es der größte Quatsch, den man sich nur vorstellen kann. Diese Trugschlüsse basieren auf unvollständigen Beobachtungen. Man kann alles mit zwei Symbolen erklären: dem Pfeil und dem Kreis.
Die meisten Menschen glauben heute an ein lineares Weltbild. Nehmen wir als Beispiel einen Fluss. Der Fluss entspringt in den Bergen, fließt durch die Ebene und mündet in das Meer. Der Fluss scheint im Meer zu enden oder zu sterben. Das ist ein gutes Beispiel für eine unvollständige Beobachtung. Tatsächlich endet der Fluss nicht im Meer. Sein Wasser verdunstet dort durch die Kraft der Sonne. Am Himmel bildet der Wasserdampf Wolken. Der Wind schiebt die Wolken zurück zu den Bergen. Über den Bergen regnen die Wolken ab. Der Fluss erneuert sich in den Bergen und fließt wieder zum Meer.
Damit ist im Grunde alles gesagt. Das Leben ist kein Pfeil, sondern ein Kreislauf.
Kapitel 2: Richtige Annahmen über das Leben.
Im Beispiel aus dem vorherigen Kapitel spielt der Himmel eine wichtige Rolle. Dort fügt sich der Wasserdampf zu Wolken zusammen, die der Wind zu den Bergen schiebt. So etwas gibt es auch im menschlichen Leben. In der Ausgabe 19 vom Blick in die Zukunft habe ich das Überall und die Überzeit vorgestellt. Das ist die Ebene, von der man die gesamte Zeit und den gesamten Raum überblicken kann. Hoch entwickelte Völker benutzen sie, um mit ihren Raumschiffen das Universum zu durchqueren.
Die Ebene bietet aber noch viele andere Möglichkeiten. Wir nutzen sie als Aussichtspunkt, um unser Leben zu planen. An dieser Stelle setze ich voraus, dass die menschliche Seele bereits vor der Geburt existiert. Mehr dazu folgt in einer späteren Ausgabe. Erinnert euch bitte. Heute geht es um das Kind, das im Alter von vier Jahren gestorben ist.
Ein anderer Name für das Überall ist der multidimensionale Zustand. Aus diesem Zustand heraus betrachten wir den Planeten Erde. Wir suchen uns die Umstände aus, die für unser Leben die besten Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Wir bestimmen den Zeitpunkt und den Ort unserer Geburt.
Etwas Ähnliches tun die Besatzungen der Raumschiffe. Sie bestimmen den Zeitpunkt und den Ort, den sie auf ihrer Reise durch den Weltraum erreichen möchten.
Kapitel 3: Ist es Esoterik oder Pseudowissenschaft?
Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich diese Vorwürfe schon gehört habe. Was ich mache, ist entweder Esoterik oder Pseudowissenschaft. Im ersten Fall werde ich in eine Schublade gesteckt mit Menschen, die an Astrologie glauben. Im zweiten Fall befinde ich mich in Gesellschaft von Leuten wie Erich von Däniken, der die Prä-Astronautik populär gemacht hat.
Mit diesen Etiketten versucht man, mich lächerlich zu machen. Es wird nicht gelingen. Vieles von dem, was heute noch in diesen Schubladen steckt, wird man später herausholen und in die Schublade der seriösen Wissenschaft stecken. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Was ich auf meinem Kanal verbreite, klingt heute noch verrückt. Aber in hundert oder zweihundert Jahren wird es Allgemeinwissen sein. Es wird in allen Schulbüchern stehen, und es wird an allen Universitäten gelehrt werden.
Ein Beispiel gefällig? Ich verrate jetzt eines der größten Geheimnisse des Universums. Bitte eine Fanfare. Danke. Jedes Ding und jedes Wesen, das man in dieser Welt sinnlich wahrnehmen kann, ist auf dreifache Weise verschränkt. Es ist mit dem Raum verschränkt, es ist mit der Zeit verschränkt, und es ist mit sich selbst verschränkt.
Verschränkung bedeutet, dass zwei oder mehr Teile eine feste Verbindung eingehen. Sie bleiben noch als Einzelteile bestehen, lassen sich aber nicht mehr getrennt voneinander definieren. Als Metapher kann ein Wollknäuel dienen. Das Garn besteht aus einzelnen Fasern. Von außen betrachtet kann man nicht erkennen, wo eine Faser anfängt und aufhört. Das Garn ist in sich selbst verschlungen und bildet als Knäuel ein neues Objekt.
Ein lebender Mensch ist mit dem Raum und der Zeit verschränkt, in der er seine Erfahrungen macht. Wenn er stirbt, verlässt er seinen biologischen Körper. Die Seele, die den Wesenskern des Menschen ausmacht, ist aber noch mit sich selbst verschränkt. Deshalb ist jeder Mensch unsterblich. Das ist das ganze Geheimnis.
Hoch entwickelte Raumschiffe nutzen dasselbe Prinzip. Wenn ein Ufo plötzlich am Himmel verschwindet, beendet es seine Verschränkung mit diesem Ort und diesem Zeitpunkt. Das Raumschiff hört aber nicht auf zu existieren. Die Besatzung verschränkt sich bloß mit einem anderen Ort und einem anderen Zeitpunkt. Auf diese Weise kann man Millionen Lichtjahre zurücklegen, ohne viel Energie zu verbrauchen.
Kapitel 4: Der Sinn des Lebens
Kommen wir zurück zu dem Kind, das im Alter von vier Jahren gestorben ist. Dieser Tod erscheint ungerecht, wenn man sein Leben mit dem eines Menschen vergleicht, der hundert Jahre alt wird. Damit sind wir auf dasselbe alte Problem gestoßen: der Pfeil der Zeit.
Das Leben beginnt aber nicht mit der Geburt, und es endet nicht mit dem Tod. Das Leben ist ein Kreislauf, der beliebig oft wiederholt werden kann. Die Seele des Kindes, die mit sich selbst verschränkt ist, bewegt sich nach dem Tod auf eine Ebene, die multidimensional ist. Dort hat man einen Überblick über den gesamten Raum und die gesamte Zeit. Und man kann sein eigenes Leben betrachten und bewerten. Viele Menschen mit Nahtoderfahrungen haben davon berichtet.
Danach bewegt sich die Seele ins Jenseits. Das ist ein Realitätsrahmen, in dem ebenfalls Raum und Zeit existieren. Beides wird jedoch anders wahrgenommen als auf unserem Planeten. Nach einer Phase der Erholung kehrt die Seele zurück in den multidimensionalen Zustand und plant ein neues Erdenleben, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit.
Jedes Leben ergibt einen Sinn, kein Leben ist verschwendet oder unnütz. Nur ist der Sinn für uns nicht immer zu erkennen. Die Seele des vierjährigen Kindes wollte vielleicht noch einmal die Erfahrung eines leichten und unbeschwerten Lebens machen. Vielleicht wollten aber auch die Eltern des Kindes etwas lernen. Vielleicht wollten der Vater und die Mutter die Erfahrung einer schweren Prüfung machen, an der sie wachsen, aus der sie gestärkt hervorgehen. Die Seele des Kindes war in dem Fall in den Plan eingebunden.
Das ist der Sinn des Lebens. Wir sind hier, um Erfahrungen zu machen, um zu lernen und zu wachsen. Es ist völlig egal, wie lang das Leben ist. Aus einem kurzen Leben, das vier Jahre dauert, kann man unter Umständen einen größeren Gewinn ziehen, als aus einem Leben, das hundert Jahre dauert. Deshalb sollte man den Tod eines Menschen auch nicht übermäßig betrauern. Man sollte für jedes Leben dankbar sein.
Ein Raumschiff kann einen fremden Planeten einmal besuchen oder tausend Mal. Das entscheidet die Besatzung. Es ist völlig egal, in welcher Galaxie sich der Planet befindet. Die hoch entwickelten Raumschiffe besitzen unendlich viel Energie.
Das Gleiche gilt für uns Menschen. Wir können zwei- oder dreimal auf der Erde geboren werden – oder tausend Mal. Es existiert unendlich viel Raum, Zeit und Energie. Das Leben ist in keiner Weise beschränkt. Wir entscheiden, was wir daraus machen.
Zusammenfassung
1. Das Leben in seiner Gesamtheit ist nicht linear. Es beginnt nicht mit der Geburt und endet nicht mit dem Tod. Das ist eine unvollständige Beobachtung.
2. Das Leben ist ein Kreislauf. Es kann beliebig oft wiederholt werden. Auf einer multidimensionalen Ebene sucht man sich den Ort und die Zeit aus, wo man die besten Erfahrungen machen kann.
3. Jedes Ding und jedes Wesen ist auf dreifache Weise verschränkt. Es ist mit dem Raum, der Zeit und sich selbst verschränkt.
4. Der Sinn des Lebens besteht darin, Erfahrungen zu machen und zu lernen und zu wachsen.
So, das war’s für heute. Aus dieser Folge von Blick in die Zukunft habt ihr eine Menge gelernt. Ihr könnt die Gelegenheit nutzen, um dadurch zu wachsen und aufzusteigen. Damit könnt ihr euch eine Menge Probleme ersparen.
Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen Science-Fiction-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen. Band eins der Vera Cresta-Reihe.
Ich sage danke für die Aufmerksamkeit und wünsche alles Gute
Euer Konrad Pilger
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Hallo Leute, herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe 26. In der vorigen Ausgabe erklärte ich, wie hoch entwickelte Völker...


















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