Sonntag, 30. Oktober 2022

Manuskript zu Podcast Folge 14: Was ist der Mensch? Was ist der Sinn des Lebens? Die wahre Evolution.

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer vierzehn. Heute geht es um die grundlegenden Fragen: Was ist der Mensch? Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Und was ist der Sinn des Lebens? Auch heute kann ich mal wieder versprechen, dass zu großen Überraschungen kommen wird.




Wenn man einen Wissenschaftler nach der Definition des Menschen fragen würde, würde er wahrscheinlich sagen, dass der Mensch ein Säugetier ist, das zur Familie der Menschenaffen gehört. Er ist ein Zweibeiner, der aufrecht geht und auf dem Planeten Erde das intelligenteste Wesen ist. Entstanden ist der Mensch mehr oder weniger zufällig durch den Prozess der Evolution. Alles begann in der sogenannten Ursuppe, einer Mischung aus anorganischen Substanzen, in der sich einzellige Lebewesen bildeten, es kam zur ersten Zellteilung, später entwickelten sich höhere Lebewesen, die das Meer verließen, um das Land zu besiedeln.

An Land erwies es sich als praktisch, aufrecht zu gehen, weil man so einen besseren Überblick hat und leichter auf Bäume klettern kann. Ein ominöses Wesen tauchte auf, das heute als gemeinsamer Vorfahr von Menschen und Affen gilt. Aus ihm entwickelte sich über mehrere Stufen hinweg der Homo sapiens, der heute lebende, moderne Mensch, der die Erde beherrscht und sich anschickt, den Weltraum zu erobern.

Das ist eine sehr interessante Geschichte, doch leider ist sie zu großen Teilen falsch. Der Mensch ist nicht zufällig entstanden, sondern er ist das Ergebnis einer bewussten Planung. Der Mensch hat sich selbst erschaffen. Er ist auf die Erde gekommen, weil er auf diesem Planeten leben wollte, weil er hier sich hier selbst erfahren wollte - in seiner gesamten Vielfalt, mit all seinen Möglichkeiten.

Die Zeit vergeht nicht

Einer der wesentlichen Gründe für die Unwissenheit des Menschen ist, dass wir versuchen, alles in unsere Erfahrungswelt hineinzuzwängen. Jede neue wissenschaftliche Entdeckung wird mit menschlichen Maßstäben beurteilt. Das ist nicht von Vorteil. Besser wäre es, wenn man die Dinge aus einer universellen Perspektive beurteilen würde.

 


Das beste Beispiel dafür ist die Zeit. Noch immer haben wir das Phänomen der Zeit nicht verstanden. Was wir als Verstreichen der Zeit empfinden, ist nichts anderes als Bewegung. Ein Tag ist eine Drehung der Erde um ihre eigene Achse. Der Alterungsprozess ist Bewegung. Wenn Falten in unserem Gesicht auftreten, ist das eine sehr langsame Bewegung unserer Haut.

Dabei gibt es deutliche Hinweise darauf, dass die Zeit nicht vergeht. Vorgänge, die sich vorwärts ereignen, können sich auch rückwärts ereignen. Immer mehr Wissenschaftler zweifeln an dem Konzept des Zeitpfeils, in dem die Zeit nur in eine Richtung verläuft. Schon Albert Einstein sagte, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur Illusionen sind, wenn auch sehr hartnäckige.

Das sollte uns zu denken geben. Wenn die Zeit nicht verstreicht, kann es auch keine Evolution geben. Jedenfalls nicht in dem Sinn, dass das eine aus dem anderen heraus entstanden ist. Der Mensch ist nicht in diese Welt gekommen, weil er und der Affe denselben Vorfahren hatten. Was wir als Entwicklungsgeschichte bezeichnen, ist nichts weiter als ein Ausdrücken verschiedener Formen. Es findet durchaus eine Evolution statt, aber sie wird heutzutage vollkommen falsch verstanden. Ursache des Problems ist auch hier das lineare Denken. Der Prozess des Erlebens oder des sich Ausdrückens ereignet sich nicht auf einer einzigen Zeitschiene.

Die wahre Evolution

Besser ist es, wenn man sich die Evolution ebenso wie die Zeit als einen Baum vorstellt. Der Baum besitzt keinen Anfang und kein Ende. Er wächst aus einem Mittelpunkt heraus, und er besitzt unendlich viele Äste, die sich in alle Richtungen ausbreiten. Der Baum wird immer größer, aber er wird niemals sterben.


Ein Beispiel: Was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Die Antwort lautet: Weder noch. Nach unserer Zeitvorstellung ist das Ei mit der festen Schale in einem langen Evolutionsprozess entstanden. Zuerst gab es nur eine Art Schleim, mit zahllosen weichen Eiern. Die Hülle der Eier wurde im Laufe der Zeit – genauer gesagt im Laufe der Bewegung – zu der festen Schale, die wir heute kennen. Aus Tausenden Eiern wurde ein einziges. Aber diese Vorstellung ist falsch, weil wir das Leben nur aus unserer persönlichen Perspektive heraus betrachten.

Tatsächlich existiert die Bewegung in ihren vollen Breite, das heißt, der gesamte Prozess, mit allen Varianten des Eis – von weich bis hart. Die Bewegung hat immer existiert, und sie wird immer existieren. Darüber hinaus gibt es noch sehr viel mehr Ei- und Hühnervarianten, doch die können wir mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen. Auf anderen Ästen des Baumes der Zeit leben wahrscheinlich Hühner, die grüne oder blaue Eier legen. Oder es gibt Hühner, die nicht einzelne Eier legen, sondern die sich aus einem Schleim heraus entwickeln, der dem Laich der Fische ähnelt. Dies geschieht in den wahrscheinlichen Welten, die ebenfalls eine Form von Realität besitzen. 

Das multidimensionale Wesen

All diese Welten zusammen – die materielle Welt, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen –  und die wahrscheinlichen Welten, ergeben zusammen eine Gesamtwirklichkeit. Der Mensch hat diese Gesamtwirklichkeit bewusst erschaffen, er ist kein zufälliges Produkt davon. Ursache war der Wunsch, sich selbst in allen Facetten zu erfahren.

 


In einem Leben, das nur in einer Version gelebt wird, ist der Erfahrungsprozess nicht zu bewältigen. Deshalb leben wir alle viele Leben in verschiedenen Varianten. Ich sprach bereits in Ausgabe dreizehn von Blick in die Zukunft über das Thema Wiedergeburt. Der Begriff selbst ist nicht ganz korrekt, weil er beinhaltet, dass die Geburt wiederholt in einer bestimmten Reihenfolge geschieht. Das ist falsch. Weil die Zeit sich nicht linear bewegt, können sich die Leben auch nicht nacheinander ereignen.

Besser ist der Begriff Parallelpersönlichkeit. Jeder Mensch lebt zu vielen Zeiten an vielen Orten. Wir sind Männer und Frauen, wir sind arm und reich, glücklich oder unglücklich, gebildet oder ungebildet, manchmal sterben wir schon als Kinder, und manchmal werden wir hundert Jahre alt.

Manch ein Hörer wird diese Aussage nicht verstehen. Er wird sagen, Parallelpersönlichkeiten gehören in den Bereich der Religion oder Esoterik. Das ist falsch. Die multidimensionale Persönlichkeit des Menschen ist Teil der Wissenschaft – nur noch nicht der heutigen Wissenschaft, sondern der „zukünftigen“.

Über das Thema Wiedergeburt ist schon viel publiziert worden. Das Problem ist, dass man sie derzeit nicht eindeutig beweisen kann. Auf verschiedenen Wegen ist es möglich, Erinnerungen an frühere Leben wachzurufen. Einer davon ist Hypnose. Ich rate jedoch davon ab. Man sollte verschiedene Leben nicht durcheinanderbringen. Jedes Leben hat eine bestimmte Aufgabenstellung, der man sich widmen sollte. Damit hat man genug zu tun. 

Der Planer

Der Prozess verläuft keineswegs zufällig, sondern geplant und koordiniert. Eine sehr wichtige Rolle spielt dabei das Höhere Selbst. Damit ist ein Teil unserer Persönlichkeit gemeint, der gewissermaßen über uns steht. Er entscheidet, wann und wo wir geboren werden, und er stellt einen Lebensplan auf. Dieser Plan beinhaltet Erfahrungen, die gemacht werden sollten. Zum Beispiel die Erfahrung von Überfluss, wenn wir ein reiches Leben führen, oder die Erfahrung von Mangel, wenn wir in Armut leben.

 


Das Höhere Selbst ist aber kein Puppenspieler, der uns an Fäden festhält und uns durch das Leben führt. Der freie Wille ist keine Illusion. Wir können den geplanten Weg einschlagen – oder einen völlig anderen. Die gewünschte Erfahrung muss dann aber in einer anderen Welt nachgeholt werden.

Interessanterweise ist dieser Teil unserer Persönlichkeit der Menschheit schon längst bekannt. In der indischen Philosophie bezeichnet man ihn als Atman. Laut Wikipedia handelt es sich dabei um das absolute Selbst, die unzerstörbare ewige Essenz des Geistes. Dieser Wesenskern ist nicht erkennbar, er ist unveränderlich und existiert ewig.

Jetzt stellt sich die Frage, warum wir nichts von Atman oder dem Höheren Selbst wissen? Warum zeigt sich dieser Teil von uns nicht? Warum gibt er uns nicht Tipps und Hinweise, die das Leben erleichtern könnten? Die Antwort ist einfach: Weil das Gesamtkonzept dann nicht funktionieren würde. Wir könnten zum Beispiel nicht die Erfahrung von Einsamkeit machen, wenn wir wüssten, dass wir ständig von Wesen aller Art umgeben sind. Es würde auch niemand ein Fußballspiel ansehen, wenn das Ergebnis schon vorher feststeht. Kein Wissenschaftler würde eine komplizierte Versuchsanordnung errichten, wenn ihm das Ergebnis einfach so in den Schoß fallen würde. Wir müssen uns selbst anstrengen. 

Angst als Machtmittel

Eine weitere Frage drängt sich auf: Warum bringt man im westlichen Kulturraum der Idee der Wiedergeburt oder der Parallelpersönlichkeiten so wenig Wertschätzung entgegen? Das hängt mit unserem Entwicklungsstand zusammen. Der Mensch ist primitiv, er lebt noch immer seine niederen Instinkte aus. Das sieht man zum Beispiel an den vielen Kriegen, die rund um den Erdball geführt werden, und an den vielen Verbrechen, die in allen Gesellschaften verübt werden.

Wir beschäftigen uns noch immer damit, Angst und Wut auszuleben. Ängstliche Menschen versuchen, Macht zu gewinnen. Macht bedeutet Reichtum. Wer reich ist, muss nicht hungern oder unter freiem Himmel campieren. Macht bedeutet auch, über andere zu herrschen. Wer andere beherrscht, fühlt sich nicht von ihnen bedroht.


 

Ein wichtiges Herrschaftsmittel ist die Vorstellung vom einmaligen Leben. Wer nur einmal lebt, bekommt keine zweite Chance. Alles muss in diesem einen Leben erledigt werden. Im Weltlichen heißt das: Du musst möglichst viel Erfolg haben, beruflich und privat. Du musst viel Geld verdienen, eine Karriere machen, ein großes Haus besitzen, ein schnelles Auto fahren, jedes Jahr einen aufregenden Urlaub verbringen.

In der Theologie heißt das: Du musst ein gottgefälliges Leben führen. Du musst anständig sein, darfst keine Sünde begehen. Falls dein Leben Gott nicht gefällt, kommst du in die Hölle. Du wirst für immer leiden. Also tu das, was wir – die Theologen – dir sagen. Dafür erwarten wir natürlich eine Entschädigung. Du musst uns Geld spenden oder Kirchensteuern zahlen. Es ist ja nur zu deinem Besten.

Um es klar und deutlich zu sagen: Es handelt sich hierbei nicht um eine organisierte Verschwörung. Politiker und Theologen kommen nicht zusammen, um gemeinsam zu planen, wie man die Bevölkerung mithilfe von Religion unterdrücken kann. Diese Menschen leben unbewusst ihre Gefühle aus. Sie haben Angst. Und die Angst bekämpfen sie, indem sie Macht anhäufen. 

Unendliche Freiheit

Im Vergleich dazu bietet das Konzept der Parallelpersönlichkeiten viel mehr Vorteile. Man kann frei von Angst leben. Wir werden niemals sterben. Der Tod ist nur ein Übergang in eine andere Welt. Wir werden auch nicht endgültig von unseren Lieben getrennt sein. Wenn ein Freund oder ein Familienangehöriger stirbt, ist das nur eine Trennung auf Zeit. Er oder sie ist vorangegangen, man selbst kommt später nach. Man sieht sich immer wieder.

Es ist auch nicht schlimm, wenn etwas in diesem Leben nicht gelingt. Angenommen, jemand träumt davon, eine große Karriere als Musiker zu machen. Aus irgendeinem Grund gelingt es nicht. Vielleicht, weil man falsche Entscheidungen getroffen hat. Man engagiert einen Manager, der mit der Kasse durchbrennt, oder man spielt Musik, die nicht den Geschmack des Publikums trifft. Völlig egal. Wenn es in diesem Leben nicht gelingt, dann eben im nächsten.

 


Das soll nicht heißen, dass man sich als Musiker nicht anstrengen soll. Oder dass man nicht um einen geliebten Menschen trauern soll. Aber es bedeutet, dass man nicht übermäßig leiden muss unter Erfolglosigkeit oder Trauer. Und schon gar nicht muss man daran verzweifeln. Es gibt immer Auswege. Das Multiversum stellt uns unendlich viel Zeit und Energie zur Verfügung.

Angesichts dieser phänomenalen Größe eines jeden Menschen erscheinen die Konflikte, die uns hier auf der Erde beschäftigen, als kleingeistig, dumm und lächerlich. Wir streiten uns über Land, wir streiten uns darüber, ob eine Grenze etwas weiter östlich oder westlich verlaufen sollte, wer in einer politischen Frage recht hat, wer in einem Konflikt angefangen hat oder wie die korrekte Bezeichnung einer Person lautet. All das basiert auf Angst. Angst davor, dass man nicht genügend Platz zum Leben hat, genug zu Essen oder zu Trinken. Angst davor, dass jemand einem etwas wegnehmen könnte. Angst davor, dass ein schlechter oder böser Mensch Macht gewinnen könnte.

Die Idee von Mangel, die Idee der einen Chance und des einen Lebens ist ein gewaltiger Irrtum. Tatsächlich ist es so, dass alles in unendlicher Fülle zur Verfügung steht. Es gibt mehr als genug Raum, Zeit und Energie. Wir müssen uns nur darüber bewusst werden. 

Der göttliche Kreislauf

Zwei Fragen sind noch offen: Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Beide Fragen sind eng miteinander verknüpft. Bei der Beantwortung hilft uns wieder die indische Philosophie. Dort kennt man den Begriff Brahman. Damit ist die höchste Bewusstseinsebene gemeint. Das, was ganz oben ist, der Himmel, die Chefetage. Die unveränderliche, die unendliche Wirklichkeit, die für uns leider unvorstellbar ist.

 


Wir alle sind von dort oben aufgebrochen und wir werden dorthin zurückkehren. In der Zwischenzeit machen wir unsere Erfahrungen in der realen Welt, die wir täglich mit unseren Sinnen erfahren, und in unzähligen wahrscheinlichen Welten, die auch sinnlich erfahrbar sind – nur nicht mit dem Tagesbewusstsein, das jetzt diese Worte hört oder liest.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Mensch ein multidimensionales Wesen ist. Wir alle leben an vielen Orten und zu vielen Zeiten. Wir erfahren uns selbst in zahllosen Varianten, als Männer, Frauen, Kinder, Kleine, Große, Arme, Reiche, Kluge und Dumme. Wir besitzen unendlich viel Zeit und Energie. Es besteht kein Anlass, um vor irgendetwas Angst zu haben. Es ist auch nicht nötig, um etwas zu trauern oder zu verzweifeln. Alles wird von uns selbst erschaffen. Ein Mal oder eine Million Mal. Die Erfahrung kann einen Tag dauern oder ein ganzes Jahrtausend. Man kann einen Fehler unendlich oft wiederholen, oder man lernt schon beim ersten Mal daraus. Es liegt alles in unserer Hand. Das ist der Sinn des Lebens. Sich selbst erfahren und dabei lernen und wachsen.

Mehr lernen könnt ihr auch in den nächsten Folgen von Blick in die Zukunft. Ich kann euch versprechen, es wird auch weiterhin zu großen Überraschungen kommen. Für heute sage ich mal wieder: Danke für eure Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht

Euer Konrad Pilger

Mittwoch, 28. September 2022

Manuskript zu Podcast Folge 13: Die Welt der Träume. Mein Hörbuch.

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer dreizehn. Heute mache ich ein bisschen Werbung für mich selbst und ich werde viele Informationen zu einem Thema geben, zu dem noch nicht viel bekannt ist. Ich spreche von der Welt der Träume.

Vor kurzem ist mein erstes Hörbuch erschienen. Das heißt, ich habe den Text dazu geschrieben, vertont wurde es von Gregor Schweitzer von der GM Factory. Ihr könnt es kostenlos bei YouTube hören. Der Titel lautet: Die Juwelen von Xahnos.


 

Schnell ein paar Worte zum Inhalt. Ein Mann namens Leo erwacht aus einem lebhaften Traum. Er erinnert sich an einen Kampf, den er gegen einen Zauberer geführt hat. Sein Ziel war es, dem Zauberer einen Edelstein abzunehmen, um ihn einer unbekannten Frau zu schenken. Der Traum war aufregend, trotzdem beachtet Leo ihn nicht weiter. Das ändert sich Minuten später, als er sich an seinen Schreibtisch setzt. Denn dort findet er unter einem Stück Papier genau jenen Edelstein, den er dem Zauberer gestohlen hat.

Die Geschichte ist hochgradig mit Symbolen aufgeladen. Eines davon ist der Edelstein, der seinen Weg aus der Traumwelt in die reale Welt gefunden hat. Grundsätzlich muss man sagen, dass die Ebene der Träume kaum erforscht ist. Es geschieht dort sehr viel mehr, als sich die meisten Menschen vorstellen können. Wenn wir mehr darüber wüssten, hätten wir weit weniger Probleme auf unserem Planeten.

 


Träume werden oft als Spiegel der Psyche bezeichnet. Das sind sie unter anderem auch. Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass Träume dazu dienen, die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten. Bis zu einem gewissen Grad können sie dabei helfen, psychische Spannungen aufzulösen und damit zu unserer geistigen Gesundheit beitragen. Das ist prinzipiell richtig, beschreibt aber nur einen sehr kleinen Teil der Funktionen unserer Traumwelt. In Wirklichkeit ist alles viel größer, bedeutender und aufregender.

Der Kardinalfehler, den unsere Wissenschaftler machen, ist wieder einmal der, dass sie glauben, nur die materielle Welt würde existieren, also die, die sie anfassen, messen und beschreiben können. Tatsächlich existiert sehr viel mehr. Es gibt unendlich viele Welten, und viele von denen haben eine Verbindung zu unserer physikalischen Welt. 

Systematik der Träume

Zunächst einmal sollte man die verschiedenen Arten der Träume aufzählen. Es bieten sich diverse Kategorien an. Ich unterscheide Träume danach, wer daran beteiligt ist, welche Funktionen sie haben und ob sich die Traumwelten von uns gestalten lassen oder nicht.

Erstens: individuelle Träume und kollektive Träume

Individuelle Träume werden nur von einer Person erlebt. Dazu zählt der bereits erwähnte Spiegel der Psyche. Gleich verrate ich mehr zu diesem Thema.

Kollektive Träume sind der Wissenschaft heute völlig unbekannt, dabei haben sie einen großen Einfluss auf unsere Gesellschaft. Das Meiste von dem, was wir in unserer physischen Welt erleben, wird auf der Traumebene vorbereitet. Ich gebe dazu zwei Beispiele: die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjet Union. Beides waren Massenträume, die von Millionen Menschen geträumt wurden, bevor die Ereignisse in unserer Welt in Erscheinung traten. Die Motivation war in beiden Fällen vergleichbar.


Seit langer Zeit schon träumen Menschen von einer idealen Gesellschaft. Für die meisten bedeutet es, ein Höchstmaß von Freiheit und Gerechtigkeit zu erleben und dabei keine wirtschaftlichen Sorgen zu haben. Man wünscht sich genug zu essen, Kleidung, ein Dach über dem Kopf, eine sinnvolle Arbeit und eine gute Ausbildung für die Kinder.

Die Wege dazu waren höchst unterschiedlich. In Nordamerika entschied man sich für den Kapitalismus, in Russland für den Kommunismus. Im ersten Fall hat das Experiment recht gut funktioniert, weshalb es bis heute andauert. Im zweiten Fall hat es schlecht funktioniert, weshalb es längst beendet wurde.

Die Massenträume werden von all den Menschen geträumt, die die reale Welt später erleben wollen. Dazu treffen sie sich in einer wahrscheinlichen Welt, das heißt in einem Universum, das eine schwache Form von Realität besitzt. Dort werden Vorschläge gemacht und es wird darüber diskutiert, ähnlich wie in unseren politischen Debatten. Die Umsetzung in unserer realen Welt bleibt meist weit hinter den Idealbildern zurück. Trotzdem sind solche Massenträume von enormer Bedeutung. Ohne sie würden wir immer noch in der Steinzeit leben. 

Träume sind physikalische Universen

In unserem nächtlichen Schlaf sind Massenträume die Ausnahme. Viel öfter erleben wir Individualträume, die auf eine Person beschränkt sind. Unsere heutigen Wissenschaftler glauben, dass sich Träume nur im Kopf des Schlafenden abspielen. Das ist ein kolossaler Irrtum, der wieder einmal zeigt, wie primitiv wir sind, wie wenig wir von der Wirklichkeit wissen. Tatsächlich ist es so, dass jeder Traum ein eigenes kleines Universum bildet. Grundlage sind auch hier die Vesmas. Regelmäßige Hörer dieser Reihe kennen den folgenden Satz bereits auswendig, aber ich muss ihn noch einmal wiederholen, weil immer wieder neue Leute hinzukommen: Vesmas sind winzig kleine Energieeinheiten, aus denen der Raum, die Zeit und die Materie bestehen.


Mit den Vesmas werden unser physikalisches Universum geformt – also die Ebene, auf der ihr jetzt diese Worte hört – und sämtliche Traumwelten. Die Traumwelten sind ebenso vierdimensional wie die reale Welt, sie besitzen Raum, Zeit und Materie. Allerdings sind sie weniger massiv. Traumgebilde besitzen ein geringes Gewicht und sie erzeugen eine schwache Gravitation.

Daraus ergeben sich eine Reihe interessanter Schlussfolgerungen. Beispielsweise besteht das, was von uns im nächtlichen Traum geschaffen wird, auch noch nachdem wir bereits aufgewacht sind. Es hört niemals auf zu existieren. Energie ist unzerstörbar. Vesmas sind stabil, sie behalten ihre Form. Es sei denn, sie werden auf bewusste Weise umgestaltet.

Die größte Herausforderung, vor der die heutige Menschheit steht, ist nicht der Klimawandel, nicht das Artensterben und auch nicht die Corona-Pandemie. Sondern zu erkennen, dass zu jeder materiellen Welt immer auch unzählige wahrscheinliche Welten gehören, die nicht materieller Natur sind. In diesen Welten sind die Schlüssel zur Lösung der eben genannten Probleme enthalten.

Ein gigantisches Potenzial

Das bringt mich zu der zweiten Kategorie der Träume: die Unterscheidung nach ihrem Inhalt. In diesem Beitrag beschränke ich mich auf fünf Arten von Träumen. Erlebnisträume, Heilträume, Zukunftsträume, Kommunikationsträume und Reiseträume. Im Folgenden werde ich die Traumarten näher erklären.

Punkt 1. Erlebnisträume:

Zu Anfang sprach ich davon, dass Träume der Spiegel der Psyche sind, mit denen wir die Ereignisse des Tages aufarbeiten. Hierbei handelt es sich um Erlebnisträume. Sie sind die Art von Träumen, die am häufigsten vorkommen. Ein typisches Beispiel ist die Klärung von Streitereien. Angenommen, wir erleben einen Konflikt mit einem Familienangehörigen oder einem Kollegen, der uns emotional belastet. Dann ist es nicht ungewöhnlich, dass wir im nächtlichen Traum den Streit noch einmal nachspielen, entweder sehr realistisch, mit den echten Personen, oder abstrakt, indem wir Symbole benutzen.


Ein beliebtes Traumsymbol ist der König, der für einen autoritären Vater oder Chef steht. Wenn wir den König von seinem Thron stoßen, lösen wir dadurch unsere Wut auf oder wir heilen die psychische Verletzung, die wir in dem Streit erlitten haben. Die Grenze zwischen Erlebnisträumen und Heilträumen ist fließend. Mehr zum Thema Selbstheilung erfahrt ihr gleich unter Punkt zwei.

Die Erlebnisträume sind sehr viel komplexer und bedeutsamer, als es sich die heutigen Wissenschaftler vorstellen. Es ist sogar möglich, Traumfiguren zu erschaffen, die eine eigene Identität und sogar ein eigenes Bewusstsein besitzen. Auch das werde ich gleich anhand eines Beispiels erklären. 

Ausleben aller Wünsche

Viele Menschen begeistern sich für Musik. Sie hören sie gerne beim Frühstück oder beim Autofahren, sie singen den Text mit oder trommeln mit den Fingern auf den Tisch oder das Lenkrad. Nicht wenige träumen davon, selbst eine Karriere als Musiker zu machen. Es gibt aber eine Reihe von Gründen, die dagegen sprechen. Berufsmusiker kann nur werden, wer echtes Talent besitzt. Außerdem muss man viel üben, was eine Menge Zeit und Energie erfordert. Abschreckend ist auch, dass die meisten Musiker nicht viel Geld verdienen. Nur sehr wenige Künstler werden reich und berühmt.

Aber es gibt eine Alternative: die Musikkarriere im Traumreich. Die Gesamtpersönlichkeit jedes Menschen strebt danach, sich selbst zu erfahren – und zwar in jeder möglichen Facette. Es ist nicht entscheidend, wo die Erfahrungen gemacht werden, ob in einer realen Welt, einer wahrscheinlichen Welt oder einer Traumwelt. Aus der Sicht des Gesamtselbst ist jede Erfahrung gleichermaßen wertvoll. Manchmal werden Erlebnisse aus nächtlichen Träumen sogar höher eingestuft als solche, die wir in der realen Welt machen.

Die Traumwelt bietet einige unbestreitbare Vorteile. Gedanken und Gefühle werden dort unmittelbar erfahren, sie werden sofort umgesetzt, ohne zeitliche Verzögerung und sie werden nicht verfälscht oder abgemildert, etwa durch die Mitwirkung anderer Menschen. In der individuellen Traumwelt macht man alles selbst, weshalb das Ergebnis zu hundert Prozent authentisch ist. In der Welt hingegen, in der ihr jetzt diese Worte hört, ist jeder Mensch nur ein Mitschöpfer. Perfekte Harmonie zum Beispiel kann man in der realen Welt nicht erfahren, weil immer jemand auftaucht, der die Harmonie stört, etwa durch Lärm, unfreundliche Worte oder aggressives Verhalten. In Träumen hingegen kann man alle negativen Einflüsse außen vor halten. Das ist einer der Gründe, weshalb wir morgens meistens gut erholt aufwachen.

Die Schöpfungen in Erlebnisträumen können sehr komplex werden. Sie sind eigenständige Universen, die teilweise von echten Lebewesen bevölkert werden. Jetzt zu einem konkreten Beispiel. Angenommen, ihr erschafft einen Folkmusiker. Der Mann oder die Frau schnallt sich eine Gitarre um, tritt auf eine Bühne und singt vor einem kleinen Publikum. Nach fünf Liedern ist das Programm beendet, das Publikum spendet Applaus und fordert eine Zugabe. Ihr spielt noch ein weiteres Lied, danach gehen alle nach Hause und ihr erwacht aus eurem Traum.

 

Jetzt könnte man denken, dass die Sache für immer vorbei ist. Ihr steht auf, setzt euch an den Frühstückstisch, hört Musik und schenkt euch eine Tasse Kaffee ein. Der Folkmusiker existiert nicht mehr, weil ihr den Traum bereits vergessen habt. Irrtum! Energie kann nicht zerstört werden. Alles existiert für immer. Der Musiker aus eurem Traum lebt noch immer, ebenso das Publikum. Auch der Konzertsaal steht noch in der Traumwelt. Die gesamte Szenerie wurde aus Vesmas erschaffen, deshalb wird sie in alle Ewigkeit fortbestehen. Es sei denn, ihr kommt zurück und verändert die Personen oder das Gebäude. 

Parallele Persönlichkeiten

In meiner Kurzgeschichte Die Juwelen von Xahnos entdeckt ein Mann, dass er eine weitere Persönlichkeit besitzt, die in seinen Träumen lebt. Das ist nicht ungewöhnlich, viele Menschen besitzen solche Traumgeschwister. Der erwähnte Musiker gehört dazu. Es ist nicht übertrieben, wenn man sagt, dass es sich dabei um eigenständige Lebewesen handelt. Sie setzen ihre Leben fort, auch wenn wir nicht von ihnen träumen.

Trotzdem können wir den Faden jederzeit wieder aufnehmen. Wenn ihr wollt, könnt ihr in der nächsten Nacht wieder in die Rolle des Folkmusikers schlüpfen. Vielleicht möchtet ihr das nächste Konzert geben, vielleicht möchtet ihr den Musikstil ändern, etwa in Heavy Metal, Schlager oder Klassik. Ihr könnt euch aber auch mit etwas anderem beschäftigen und den Musiker erst nach zehn Jahren unserer Zeit wieder besuchen, um euch erneut mit ihm zu vereinigen. Alles ist möglich.


Das gleiche Prinzip gilt natürlich auch für Alpträume. Wenn ihr nachts ein Monster erschafft, lebt es ebenso nach dem Erwachen weiter. Eine Gefahr geht davon jedoch nicht aus. Ich sagte ja bereits, dass Energie nicht zerstört werden kann – aber man kann sie verändern. Jedes Monster verwandelt sich in ein harmloses Geschöpf, wenn der Träumer es möchte. Der Gedanke daran reicht schon aus. 

Punkt zwei: Heilträume

Erkrankungen oder Verletzungen der Psyche sind genauso physikalisch oder materiell wie die des Körpers. Wie immer sind Vesmas die Grundlage. Aus diesen winzig kleinen Energieeinheiten besteht die gesamte Materie, die sichtbare ebenso wie die unsichtbare. Wenn wir uns den Arm brechen, sehen wir den Bruch auf dem Röntgenschirm.

Eine psychische Verletzung können wir derzeit noch nicht mit technischen Mitteln abbilden. Spätere Generationen werden dazu in der Lage sein. In Folge zehn dieser Reihe habe ich über die Zukunft der Medizin gesprochen. Darin stellte ich die sogenannte Aura-Waage vor, mit der man die psychische Verfassung eines Menschen sehen kann, und ich erklärte einige Heilmethoden. 

Planen und Umsetzen

Besonders wichtig ist das bildliche Vorstellen des Heilungsprozesses. Das kann und sollte man jeden Tag tun, und zwar mit dem Tagesbewusstsein, das jetzt diesen Beitrag hört. Beispiel: Ihr seid an Krebs erkrankt. Stellt euch die mutierten Zellen als Seifenblasen vor, die sich langsam in eurem Körper ausbreiten. Plötzlich erscheinen ein paar Kinder und bringen die Seifenblasen zum Platzen, indem sie schreien und herumtoben. Der Krebs verschwindet allmählich. Diese Methode ist im Traum sogar noch effektiver, weil das Ergebnis sehr schnell sichtbar ist.


Aber auch in diesem Fall gilt: Wer ernsthaft erkrankt ist, sollte einen Arzt aufsuchen. Die hier vorgestellten Methoden sind nur eine Ergänzung zur Schulmedizin.

Punkt drei: Zukunftsträume.

Der Übergang zwischen Heilträumen und Zukunftsträumen ist fließend. Bei dieser Art von Träumen planen wir das, was nach unserer Zeitvorstellung in der Zukunft liegt. Streng betrachtet ist der Begriff Zukunft falsch, denn so etwas gibt es nicht. Bereits in Folge acht dieser Reihe habe ich das wahre Wesen der Zeit ausführlich erklärt. Hier eine kurze Zusammenfassung.

Das Symbolbild vom Pfeil der Zeit, das viele Menschen vor Augen haben, ist falsch. Die Zeit fließt nicht, sie bewegt sich nicht von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Es gibt nur einen großen Moment, und der ist immer. Besser ist es, wenn wir uns die Zeit als einen Baum vorstellen, der in alle Richtungen wächst. Er besitzt unendlich viele Äste, und wir haben immer die Möglichkeit, von einem zum anderen zu wechseln.


Das ist es, was in Zukunftsträumen passiert. Wir erschaffen einen neuen Ast der Zeit. Kommen wir noch einmal zu dem Heiltraum zurück. Tagsüber seid ihr vielen negativen Einflüssen ausgesetzt. Ihr hört zum Beispiel Geschichten über andere Menschen, die dieselbe Krebsart hatten und daran gestorben sind. Oder ihr geht in einem Krankenhaus über die Krebsstation und seht Patienten, die schwer leiden, denen die Haare ausgefallen sind und die extrem abgemagert sind. Damit scheint euer Weg vorgezeichnet zu sein. Auf diesem Ast am Baum der Zeit werdet ihr an Krebs sterben. 

Die nächtlichen Träume bieten euch die Möglichkeit, einen anderen Ast zu erschaffen. Wie bereits erwähnt, stellt ihr euch die Krebszellen als Seifenblasen vor, die von Kindern zum Platzen gebracht werden. Damit erschafft ihr eine alternative „Zukunft“. Das funktioniert auch mit vielen anderen Dingen. Wenn ihr finanzielle Sorgen habt, dann solltet ihr nicht jeden Tag an eure leere Geldbörse denken und euch darüber beklagen, wie teuer alles geworden ist.

Besser ist es, vom Wohlstand zu träumen – am Tag und in der Nacht. Die nächtlichen Träume sind besonders effektiv, weil man dort die negativen Einflüsse abstellen kann. Eine Luxusvilla ist nicht nur ein Traumsymbol, wie der bereits erwähnte König, den man von seinem Thron stürzen möchte. Die Villa kann auch ein Entwurf für eine bessere Zukunft sein. Wichtig ist, dass man daran glaubt, dass man es sich möglichst lebhaft vorstellt und dass man es oft wiederholt. 

Die multidimensionale Persönlichkeit

Punkt vier: Kommunikationsträume.

Diese Art von Träumen stößt heute auf besonderes Unverständnis, weil sich die Menschheit auf einer sehr niedrigen Evolutionsstufe befindet. Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie in der Traumwelt Parallelpersönlichkeiten besitzen wie etwa den Folksänger, den ich vorhin erwähnte. Sie wissen auch nicht, dass dasselbe Prinzip in der realen Welt gilt. Alle Menschen leben mehr als nur einmal auf diesem Planeten. Wir alle werden viele Male geboren und sterben viele Male. Der Begriff Wiedergeburt ist aber nicht korrekt, weil die Zeit nicht vergeht. Alles geschieht innerhalb des einen großen Moments.

 


Deshalb ist auch in diesem Fall der Begriff Parallelpersönlichkeit zutreffend. Man kann aber ebenso gut von Personen sprechen. Alle zusammen ergeben die Gesamtperson, die jeder von uns ist. In einer späteren Folge vom Blick in die Zukunft werde ich die Gesamtperson näher erklären.

Im nächtlichen Traum hat man die Möglichkeit, sich selbst zu begegnen und Erfahrungen auszutauschen. Ich gebe ein ganz banales Beispiel: Wenn man in dieser realen Welt nicht schwimmen kann oder vielleicht sogar Angst vor dem Wasser hat, kann man eine Parallelpersönlichkeit um Hilfe bitten. Mit der würde man sich an einem Traumstrand treffen und dort Schritt für Schritt das Schwimmen erlernen und die Scheu vor dem Wasser verlieren. Diese Methode ist bereits viele Male praktiziert worden.

Aus der Tatsache, dass jeder Mensch viele Leben auf der Erde lebt, ergibt sich eine weitere interessante Schlussfolgerung. Wir alle leben ewig. Der Tod ist nicht das Ende, sondern nur der Übergang in eine andere Welt. Daraus entsteht zwangsläufig die Frage, wo sich die Toten befinden? Die Antwort lautet: In einer jenseitigen Welt, die von uns Lebenden nicht betreten werden kann. Es besteht aber die Möglichkeit, „tote“ Menschen – tote in Anführungszeichen – in unseren nächtlichen Träumen zu treffen. Jedoch nur, sofern diese auch dazu bereit sind.


Damit aber nicht genug, es wird noch verrückter. In der Reihe Blick in die Zukunft habe ich bereits mehrfach vom Leben auf anderen Planeten gesprochen. Es gibt eine große Anzahl außerirdischer Zivilisationen, die sich auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen befinden. Einige Wesen mit einem hohen Bewusstsein sind daran interessiert, mit uns zu kommunizieren. Das tun sie auf unterschiedlichen Wegen, unter anderen auch dadurch, dass sie uns in unseren Träumen besuchen. Wer dazu bereit ist, kann lange und intensive Gespräche mit diesen Wesen führen.

An dieser Stelle drängt sich eine extrem wichtige Frage auf. Woran erkennt man, ob man im Traum einen Außerirdischen, einen Toten oder eine Parallelpersönlichkeit trifft, oder ob es sich um ein Symbol handelt, das man im Rahmen eines Erlebnistraumes selbst geschaffen hat? Es gibt einen einfachen Trick. Wenn man versucht, diese Person mithilfe seiner Gedanken in etwas anderes zu verwandeln – etwa in einen Stuhl oder in eine Kokosnuss – dann hat man ein Symbol vor sich. Wenn die Person aber stabil bleibt, handelt es sich um ein echtes, fremdes Wesen, das man nicht selbst erträumt hat.


Voraussetzung hierfür ist allerdings ein starkes Traumbewusstsein, das man nur durch intensives Training erlangen kann. Viele Menschen haben das bereits getan und ihre Erfahrungen unter dem Begriff Luzides Träumen zusammengefasst. Beim luziden Träumen weiß der Schlafende, dass er träumt und er kann die Inhalte seines Traumes bewusst steuern. Wer an dieser Technik interessiert ist, sollte sich eines der vielen guten Bücher besorgen, die zu dem Thema erschienen sind.

Punkt fünf: Reiseträume.

Das luzide Träumen kann man auch dazu benutzen, um an echte Orte zu reisen. Der Begriff Echt muss jedoch näher erläutert werden. Die reale Welt, in der ihr jetzt diese Worte hört, ist nur eine Schnittmenge aus den Projektionen, die von all denen hervorgebracht werden, die daran teilnehmen – also alle Menschen, Tiere, Pflanzen und scheinbar tote Gegenstände. Anders ausgedrückt: Alles ist Psychologie. Alles besteht aus Gedanken und Gefühlen, die stark genug sind, um sich als Materie zu manifestieren.


Das heißt, es besteht auch eine Vorstufe zu dieser Welt, in der Gedanken und Gefühle latent vorhanden sind und noch nicht zu fester Materie geworden sind. Und diese Welt kann man besuchen. In meiner Geschichte Die Juwelen von Xahnos reist der Held unter anderem an den Times Square in New York und hält sich dort längere Zeit auf. Diese Orte kann grundsätzlich jeder Mensch erreichen. Aber auch Reiseträume erfordern ein langes und intensives Training. Es ist sogar möglich, fremde Planeten zu besuchen und sich dort ein bisschen umzuschauen. Das allerdings ist die hohe Kunst des Träumens, die nur von wenigen beherrscht wird. 

Träume sind manchmal echte Reisen

Diese fünf Traumarten kann man auch nach den Kriterien der dritten Kategorie unterscheiden, die ich eingangs erwähnte: gestaltbare Traumwelten und stabile, reale Welten. Die ersten drei Traumarten - Erlebnisträume, Heilträume und Zukunftsträume - gehören zur ersten Gruppe. Die Umwelten und die Personen, die darin erscheinen, wurden von uns geschaffen und können jederzeit verändert werden.

Die letzten beiden Traumarten - Kommunikationsträume und Reiseträume - gehören teilweise oder ganz zur zweiten Gruppe, den stabilen, realen Welten. Die verstorbenen Menschen und die Außerirdischen, denen wir manchmal in unseren Träumen begegnen, wurden nicht von uns erschaffen, sie sind keine Traumsymbole, sondern eigenständige Lebewesen. Die Länder und die fremden Planeten, die wir manchmal besuchen, sind ebenfalls keine Produkte unserer Fantasie, sondern existieren als eigenständige Orte.

 


Abschließend möchte ich noch eine Bemerkung machen, die sich ebenfalls auf mein Hörbuch bezieht. Gegen Ende der Geschichte kommt es zu einem Crossover. Der Held dringt in eine andere Kurzgeschichte ein, die von dem Schriftsteller Algernon Blackwood geschrieben wurde. Ihr Titel lautet Die Weiden, sie stammt aus dem Jahr 1907. Während eines kurzen Augenblicks sieht mein Held am Himmel eine Vielzahl von Personen, die auf den Ort des Geschehens – eine Insel in der Donau – herabschauen. Dabei handelt es sich um die Leser, die bis heute die Geschichte gelesen haben und es in Zukunft tun werden. Der Held hat dabei das Gefühl, dass all diese Menschen die eigentlichen Schöpfer der Donauinsel sind, dass sie den Ort und die Personen mit Energie ausstatten.

Und genau so ist es auch. Auf diese Weise entstehen Universen. Unsere Wissenschaftler glauben heute, dass das Universum mehr oder weniger zufällig durch den Urknall entstanden ist. Das ist falsch. Ein Universum wird immer von denjenigen erschaffen, die darin leben wollen, die darin ihre Erfahrungen machen wollen. Das geschieht außerhalb von Raum und Zeit, mehr noch, Raum und Zeit sind die Produkte einer absichtsvollen Konstruktion. Mehr dazu erfahrt ihr in einer späteren Folge von Blick in die Zukunft.

Ich wiederhole noch einmal den Namen meines Hörbuchs: Die Juwelen von Xahnos von Konrad Pilger. Ihr könnt es kostenlos hören auf dem Kanal der GM Factory. Vorgelesen wurde es in brillanter Weise von Gregor Schweitzer.

Für heute sage ich mal wieder: Danke für eure Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht

Euer Konrad Pilger.


Montag, 29. August 2022

Hörbuch Die Juwelen von Xahnos - eine fantastische Geschichte vom Träumen von Konrad Pilger

 


Das Hörbuch Die Juwelen von Xahnos (Autor Konrad Pilger) steht in der Tradition von H.P. Lovecraft und Algernon Blackwood. In dieser fantastischen Geschichte entdeckt ein Mann, dass er eine weitere Persönlichkeit besitzt, die ein eigenständiges Leben in der Traumwelt führt. Dort ist er mit einer geheimnisvollen Frau liiert, an die er sich nur unvollständig erinnern kann. Eines ist jedoch sicher: Die Frau schwebt in großer Gefahr. Um ihr zu helfen, muss er sich auf ein Abenteuer einlassen, das ihn in unbekannte Dimensionen führt.

Diese Geschichte ist frei erfunden, trotzdem enthält sie viel Wahrheit. Die Traumwelt ist bis heute kaum erforscht. Wissenschaftler glauben, Träume würden dazu dienen, die Ereignisse des Tages aufzuarbeiten. Diese Erklärung reicht bei Weitem nicht aus. Träume finden nicht nur im Kopf des Schlafenden statt, sie sind ein eigenes physikalisches (!) Universum und bieten enorme Möglichkeiten. Man kann dort geistig wachsen, sich von Krankheiten heilen, Entdeckungen und Erfindungen machen, die Geister "toter" Menschen treffen und fremde Planeten besuchen. Mehr dazu demnächst auf diesem Blog.

Das Hörbuch wurde von Gregor Schweitzer gesprochen und auf dem YouTube-Kanal der GM Factory veröffentlicht. Zum Anhören klicken Sie einfach auf den Link im oberen Bild.  

Samstag, 30. Juli 2022

Manuskript zu Podcast Folge 12: Der Aufstieg der Menschheit. Frieden bringt Dividende. Wann kommen die Erfindungen?

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer zwölf. Die heutige Sendung ist in gewisser Weise eine Fortsetzung der vorherigen. In der Nummer elf ging es um die Zukunft der Demokratie. Ich sprach davon, dass es in der Politik eines Tages keinen Streit mehr geben würde, dass sich das Prinzip des Ausgleichs durchsetzen würde und dass man neben den Leitwerten Freiheit und Gerechtigkeit auch die Leitgefühle Wohlwollen und Mitgefühl in die Politik einführen würde.

Daraufhin erreichten mich einige Reaktionen von Hörern, die meine Worte anzweifelten. Sie meinten, dass sich in der Politik grundsätzlich nichts ändern würde, dass Menschen immer Gründe für Streit und Ärger finden würden und dass es auch immer Konflikte und Kriege geben würde. Als Beispiel nannten sie den Krieg in der Ukraine, der bereits Tausende Opfer gefordert hat und dessen Ende nicht absehbar ist.


Ich bin dankbar für diese Art von Kritik, denn sie zeigt deutlich, was für viele Menschen heute das Hauptproblem ist: der eingeschränkte Blick. Menschen sehen meist nur das, was sich in ihrer unmittelbaren Nähe befindet. Das ist nicht grundsätzlich falsch, es ist sogar von der Evolution so gewollt. Dadurch konzentrieren wir uns auf die Erfahrung, die wir an einem bestimmten Punkt unseres Lebens machen. Unser Blick reicht bis zum Horizont, unser Zeitgefühl beschränkt sich auf den Moment. Darüber hinaus besteht aber auch alles andere. Es existiert der gesamte Raum hinter dem Horizont, und es existiert die gesamte Zeit vor und hinter dem Moment – und das sogar in unendlich vielen Versionen. 

Zwei Schritte vor, einen zurück

Vielen Menschen fehlt nur deshalb das Vertrauen in die Zukunft, weil sie sich von einer negativen Stimmung haben anstecken lassen. In Politik und Medien werden vor allem die dunklen Seiten unserer Weltgemeinschaft hervorgehoben: Krisen, Kriege, Katastrophen. Damit macht man Auflage, erhöht die Einschaltquote und gewinnt Wählerstimmen. Wenn man nicht genau hinschaut, scheint es tatsächlich so, als ob sich niemals etwas ändern würde.

Doch damit verliert man etwas sehr Wichtiges aus den Augen: Die Tatsache, dass die Entwicklung der Menschheit immer schon nach dem Prinzip „Zwei Schritte vor, einen zurück“ erfolgte. Schon seit Jahrtausenden erzielen wir große Erfolge, erleiden aber immer wieder schwere Verluste – unterm Strich jedoch geht es stetig aufwärts.


Ein paar Beispiele: Die Demokratie ist nach unserer Wahrnehmung fünfhundert Jahre vor Christus in Griechenland entstanden. Streng betrachtet ist das falsch, diese Staatsform hat so wie alles andere auch schon immer außerhalb der Zeit existiert. Unser menschliches Bewusstsein besteht jedoch auf einer zeitlichen Abfolge, deshalb bleibe ich bei dieser Praxis. Also: Demokratie in Griechenland fünfhundert Jahre vor Christus. Das Land erlebte damals eine Blütezeit, die Griechen vollbrachten große Taten auf den Gebieten der Philosophie, der Wissenschaft und der schönen Künste. Später gaben sich fremde Eroberer die Klinke in die Hand: Römer, diverse Kreuzfahrer, Venezianer, Genuesen, Johanniter und Osmanen. Mit der Demokratie war es vorbei, das Land versank in der Bedeutungslosigkeit. Erst nach der griechischen Revolution im Jahr 1821 ging es langsam wieder aufwärts. Heute ist Griechenland eine funktionierende Demokratie und ein fester Bestandteil der Europäischen Gemeinschaft.

Dieses Prinzip gilt mehr oder weniger für jedes Land der Welt. Die Vereinigten Staaten von Amerika gaben sich 1787 eine großartige Verfassung. Doch profitiert haben davon vor allem weiße Männer. Bis auch Frauen, Schwarze und Ureinwohner ihre vollen Bürgerrechte bekamen, dauerte es noch mehr als hundert Jahre. Ähnliches muss man auch über Frankreich sagen: Im Jahr 1789 erfolgte die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. Sie galten allerdings nur für Franzosen im Mutterland, in den Kolonien wurden Sklaven und Ureinwohner auf grausame Weise unterdrückt. In Großbritannien war es nicht anders. Auf der Insel in der Nordsee gönnte man sich Demokratie und Menschenrechte, in den Überseegebieten jedoch herrschten lange Zeit furchtbare Verhältnisse inklusive Sklaverei, Ausbeutung und Unterdrückung.



Oder denken wir an die Aufklärung. Sie begann um 1700 in Europa und dehnte sich über die gesamte Welt aus. Die Wissenschaft sollte fortan über dem Aberglauben stehen. Uns wurden großartige Erkenntnisse geschenkt auf den Gebieten der Physik, Chemie, Biologie und Mathematik. Zwischendurch kam es aber zu furchtbaren Fehlentwicklungen wie etwa der Rassenkunde, die zu mehreren Völkermorden führte, allen voran im nationalsozialistischen Deutschland. Letztlich gewann aber die Vernunft.

Genau dasselbe erleben wir heute in Osteuropa. Was in der Ukraine geschieht, ist der eine Schritt zurück. Zugleich geht die Weltgemeinschaft aber zwei Schritte voran. Der Krieg wird fast überall abgelehnt, wir unterstützen die Ukraine und boykottieren Russland. Aber auch diese Phase geht vorbei. Russland wird eines Tages ein friedliches und demokratisches Land sein. 

Zwei Symbole

Deshalb sollten wir alle unseren Blick ausweiten. Wir sollten nicht nur das beobachten, was in unserer unmittelbaren Nähe geschieht – der Krieg in der Ukraine – sondern auch das im Auge behalten, was davor und dahinter liegt. Das geht am besten mit einem einfachen Symbol: der Treppe. Wir sollten uns immer daran erinnern, dass die Menschheit seit Jahrtausenden die Treppe der Evolution hinaufsteigt und dass dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen ist. Deshalb sollten wir die dunklen Phasen unserer Geschichte auch nicht verfluchen, darüber jammern, uns nicht dafür schuldig fühlen und schon gar nicht darunter leiden.


Im Gegenteil: Wir sollten alle Stufen achten und ehren, insbesondere die unteren. Eine Treppe, die nur aus den oberen Stufen besteht, ist nicht vorstellbar. Die unteren Stufen sind genauso wichtig wie die oberen. Und wir sollten allen Menschen dankbar sein, die am unteren Teil der Treppe mitgearbeitet haben. Deren Job war viel schwerer als der, den wir heute erledigen. Die Pyramiden in Ägypten anzuschauen, ist sehr angenehm. Deren Bau war jedoch weniger vergnüglich.

Das zweite Symbol ist genauso leicht zu merken: die zwei Schritte vorwärts. Stellt euch einen Tänzer vor, der sich nach einem besonderen Rhythmus bewegt. Er bleibt immer im Takt, er macht zwei Schritte vorwärts und einen zurück. Von außen betrachtet, sieht es ziemlich seltsam aus. Aber der Tänzer hat die freie Wahl, und das ist der Rhythmus, den er gewählt hat. Letztlich kommt er damit voran. Er erreicht das Ziel, das er erreichen möchte.

Diese Ratschläge, die ich hier erteile, haben einen doppelten Effekt: einen individuellen und einen kollektiven. Zum einen wird dadurch jedem Menschen persönlich geholfen. Wir erleben es oft, dass wir schreckliche Neuigkeiten aus aller Welt erfahren – Terroranschläge, Revolutionen, Hungersnöte – und wir dadurch nach unten gezogen werden, wir fühlen uns bedrückt, die Nachrichten lasten wie Blei auf unserer Psyche, manche Menschen werden sogar depressiv.


In einer solchen Phase sind die beiden Symbole eine Art von erster Hilfe. Wir denken an die Treppe. Wir denken an all das, was wir schon erreicht haben, seit wir von den Feuerstellen der Steinzeit aufgebrochen sind, und wir denken an das, was wir noch erreichen werden. Das sind zum Beispiel Maschinen, mit denen wir alle Krankheiten heilen können, und Raumschiffe, die schneller als Lichtgeschwindigkeit fliegen. Wir denken an den Tänzer, der zwei Schritte vor und einen zurück macht, was zwar seltsam aussieht, ihn aber trotzdem voranbringt. Diese beiden Symbole sind Balsam für die Seele, sie beruhigen uns und stimmen uns zuversichtlich. 

Frieden bringt Fortschritt

Der zweite Effekt ist noch wichtiger als der erste: der kollektive Aufstieg. Ich habe im Blick in die Zukunft schon oft von den Vesmas gesprochen. Das sind winzig kleine Energieeinheiten, die von allen Bewusstseinsformen emittiert werden – insbesondere von Menschen. Die Vesmas besitzen erstaunliche Eigenschaften. Sie können sich zu riesigen Feldern zusammenschließen und dadurch gewaltige Energien freisetzen. So funktioniert geistige Evolution, so ereignet sich der Fortschritt. Alles geschieht durch die Gedanken und Gefühle der Menschen. Sie erschaffen gemeinsam die Dampfmaschine, das Flugzeug und den Computer. Nichts geschieht zufällig oder ungeplant.

Die Wissenschaft weiß noch nichts von diesen Vorgängen. Die Vesmas werden erst in etwa fünfzig Jahren entdeckt werden. Aber sie lassen sich heute bereits nachweisen – allerdings nur indirekt. Einer dieser indirekten Beweise ist die Geschichte der Wissenschaft selbst. Vesmas reagieren auf positive Gefühle, vor allem auf Mitgefühl und Wohlwollen. Je mehr wir davon aussenden, desto mehr bekommen wir zurück. Das schlägt sich auch in der Zahl der Entdeckungen und Erfindungen nieder, die von einem Volk gemacht werden.

 


Wenn wir in die sogenannte Vergangenheit schauen, stellen wir fest, dass es mehrere Hochkulturen gegeben hat, die nach einer Blütezeit von einigen Jahrhunderten entweder untergegangen sind oder zumindest stark an Bedeutung verloren haben. Herausragend dabei ist China. Im antiken China wurden vier große Erfindungen gemacht: das Papier, der Buchdruck, das Schwarzpulver und der Kompass.

Alle großen Erfindungen der Neuzeit jedoch wurden in Europa und Nordamerika gemacht: der moderne Buchdruck, die Dampfmaschine, der Verbrennungsmotor, das Flugzeug, das Telefon, die Glühbirne und der Computer. Warum ist das so? Auf den ersten Blick scheinen soziale Entwicklungen dafür verantwortlich zu sein: Schulbildung, Ernährung, Gesundheit, innerer Frieden, Rechtssicherheit. Dahinter steckt aber eine bestimmte Geisteshaltung und eine Gefühlshaltung. In Europa und Nordamerika wurden Menschen nicht mehr als Untertanen angesehen, sondern als Bürger. Der Absolutismus, der nur einen starken Herrscher kennt, wich einer selbstbewussten, demokratischen Gesellschaft.

China ging auf diesem Weg nicht mit. Ab der Ming-Dnynastie, die im vierzehnten Jahrhundert begann, wurde die Zentralregierung in Peking noch weiter gestärkt, Bürgerrechte waren unbekannt. Man entwickelte das sinozentrische Weltbild, in dem China der Mittelpunkt der Welt ist und alle anderen Kulturen als minderwertig betrachtet werden. Es gab damals in China nicht allzu viel Mitgefühl und Wohlwollen. Diese Geistes- und Gefühlshaltung schlägt sich auch auf einer physikalischen Ebene nieder. Die Energiefelder, die aus Vesmas gebildet werden, sind weniger leistungsfähig und durchlässig. Spätere Generationen von Wissenschaftlern werden dieses Phänomen mit Messinstrumenten nachweisen und in physikalischen Formeln ausdrücken.

 


Der moderne Buchdruck hingegen wurde in Deutschland von Johannes Gutenberg erfunden. Auffällig ist, dass deutsche Staatsbürger besondere Leistungen auf nahezu allen Gebieten von Wissenschaft und Technik erbracht haben. Woran liegt das? Natürlich an Schulbildung, Ernährung und Gesundheit, aber auch daran, dass Deutschland fast immer ein friedliches Land war – zumindest im Vergleich zu seinen Nachbarn. Auch wenn es schwer zu verstehen ist, aber Deutschland hat bis zum zwanzigsten Jahrhundert relativ – ich betone relativ – wenige Kriege geführt, hat nur wenige Kolonien besessen und war fast nicht am Sklavenhandel beteiligt.

Heutzutage wird die deutsche Geschichte meist auf die negativen Aspekte reduziert, vor allem auf das Dritte Reich und die beiden Weltkriege. Es ist nahezu unbekannt, dass es ab dem Mittelalter in Deutschland eine starke Friedensbewegung gab, die einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der Welt hatte. Ich nenne schnell ein paar Stichworte: Reichslandfriede von 1103, Mainzer Landfrieden von 1235, Ewiger Landfrieden von 1495. Es ist kein Zufall gewesen, dass die erste moderne Druckwerkstatt von Gutenberg in Mainz eingerichtet wurde – einem der Zentren der Landfriedensbewegung. 

Jeder ist beteiligt

Dieses Prinzip gilt auch heute noch. Gute Gedanken und gute Gefühle erschaffen gute Resultate. Wenn in einer Gesellschaft Mitgefühl und Wohlwollen vorherrschen, kommt es zu großen Sprüngen in der Entwicklung. Ich nenne jetzt die fünf großen Überraschungen, die auf uns warten:

1. Die Entdeckung der Vesmas. Damit sind winzig kleine Energieeinheiten gemeint, die die Grundlage von Raum, Zeit und Materie bilden. Mehr dazu in Ausgabe sechs von Blick in die Zukunft.

2. Die Erfindung der Vesma-Lupe. Das ist eine Maschine, die diese Energieeinheiten sichtbar macht.

3. Die Erfindung der Aura-Waage. Mit dieser Maschine werden alle Krankheiten geheilt. Ich habe sie in Ausgabe zehn dieser Reihe vorgestellt.

4. Freie Energie. Jedem Menschen steht eine große Menge Energie zur Verfügung, die ohne Umweltbelastung erzeugt wird.

5. Raumschiffe, die schneller als das Licht fliegen.


Diese Entdeckungen und Erfindungen sind noch einige Jahrzehnte bis Jahrhunderte von uns entfernt. Aber wir können sie näher zu uns heranholen. Und dazu kann jeder von Euch beitragen. Wenn Ihr, lieber Hörerinnen und Hörer, positive Gedanken und Gefühle zulasst, vor allem Mitgefühl und Wohlwollen, verbessert Ihr die Lage auf diesem Planeten. Ihr sorgt dafür, dass wir die Leiter der Evolution schneller hinaufklettern. Lasst Euch dabei nicht von schlechten Nachrichten beeinflussen. Denkt immer daran: Zwei Schritte vor und einen zurück. Wenn die anderen Menschen einen Schritt zurück machen, macht ihr zwei vorwärts. Ihr seid diejenigen, die die Entwicklung vorantreiben.

Mehr dazu und zu vielen weiteren spannenden Themen erfahrt Ihr in den nächsten Ausgaben von Blick in die Zukunft. Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit.

Und: Alles Gute wünscht

Euer Konrad Pilger