Montag, 10. April 2023

Manuskript zu Folge 19: Was ist nichtlineare Raumfahrt? Was ist das Überall? Gibt es Ufos?

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft. Heute spreche ich über das Ufo-Phänomen, und ich erkläre, wie man im Weltall gewaltige Distanzen zurücklegen kann – ohne Zeitverlust, und ohne viel Energie zu verbrauchen.

Doch zuvor muss ich eine Sache noch mal wiederholen: Ich werde immer wieder dafür kritisiert, dass ich auf meinem Kanal Thesen ausbreite, die ich nicht beweisen kann. Das ist richtig. Deshalb heißt der Kanal ja auch Konrad Pilgers Blick in die Zukunft und nicht Blick in die Gegenwart.

Wenn jeder nur über das spricht, was bereits bewiesen ist, wird es keinen Fortschritt geben. Es muss auch Leute geben, die mutig sind, die innovativ sind, die sich weit aus dem Fenster lehnen. Das sind die Pioniere, die die Entwicklung vorantreiben. Ich bin einer dieser Pioniere. Also, los geht’s.

 


Kapitel 1: Was sind Ufos?

Per Definition sind Ufos unidentifizierte Flugobjekte. Für die meisten findet sich hinterher eine Erklärung. Gesehen wurden Flugzeuge, Hubschrauber, Wetterphänomene usw. Ein kleiner Teil der Sichtungen kann aber nicht erklärt werden, und um die geht es in dieser Folge.

Viele Menschen haben darüber spekuliert, ob es sich um außerirdische Raumschiffe handeln könnte. Bisher galten solche Spekulationen als unseriös, aber in jüngster Zeit hat sich etwas verändert. Zum ersten Mal haben offizielle Stellen der USA die Alien-Theorie in Erwägung gezogen.

NASA-Chef Bill Nelson sagte: „Wer bin ich denn, behaupten zu können, die Erde sei der einzige bewohnte Planet im Universum.“ Fast zur selben Zeit veröffentlichte das Verteidigungsministerium Videos von Flugobjekten, die der Physik zu trotzen scheinen. Was steckt dahinter? Kommen sie wirklich aus dem Weltraum?


Falls ja, kommen die Ufos nicht aus unserer Nachbarschaft, sprich aus unserem Sonnensystem. Mars, Saturn, Jupiter usw. sind definitiv unbewohnt. Dann müssten sie also eine längere Strecke zurückgelegt haben.

Das nächstgelegene Sonnensystem ist Proxima Centauri. Die Entfernung zur Erde beträgt 4,24 Lichtjahre. Mit der Technik, die uns heute zur Verfügung steht, würde eine Reise dorthin mehr als 6.000 Jahre dauern.

Das ist zugleich auch das Hauptargument gegen die Alien-Theorie: die gewaltigen Entfernungen im Weltall. Angeblich ist es unmöglich, ein anderes Sonnensystem in einer vertretbaren Zeit zu erreichen. Was für ein Blödsinn! Es ist kinderleicht, Millionen Lichtjahre zu überwinden. Unzählige Völker sind dazu in der Lage. Eines Tages werden auch wir dazugehören.


 

Kapitel 2: Lineare und nichtlineare Raumfahrt

Die Raumfahrt kann man grundsätzlich in zwei Kategorien unterscheiden: lineare und nichtlineare Raumfahrt. Primitive Völker betreiben lineare Raumfahrt. Sie fliegen von A nach B nach C. Zum Beispiel von der Erde zum Mond und danach zum Mars. Diese Art der Raumfahrt ist langsam, gefährlich und teuer.

Das schnellste Raumschiff, das bisher von Menschen gebaut wurde, eine unbemannte Sonde, erreichte eine Geschwindigkeit von etwa 600.000 km/h. Das klingt schnell, ist aber langsam. Angesichts der riesigen Entfernungen ist das praktisch Parken im Weltall. Es würde immer noch mehrere Jahrtausende dauern, um damit das nächste Sonnensystem zu erreichen. Zu lang für ein Menschenleben.

Das nächste Problem ist die Strahlung im Weltall. Sie ist gefährlich für Menschen, weil sie Krebs auslösen kann. Außerdem ist das Weltall nicht leer. Es ist angefüllt mit Gas und Staub, und das ist ein weiteres großes Problem. Angenommen, es gelingt uns, ein Prozent der Lichtgeschwindigkeit zu erreichen. Das wären rund drei Millionen Meter pro Sekunde.


Wenn ein Raumschiff mit diesem Tempo auf ein Staubkorn treffen würde, hätte es eine Wirkung wie eine Sprenggranate. Es würde ein riesiges Loch in die vordere Wand reißen. Das Raumschiff müsste also gepanzert sein.

Eine Panzerung erhöht aber das Gewicht des Raumschiffs. Man müsste mehr Treibstoff mitnehmen, um das gewünschte Tempo zu erreichen. Und das würde wieder mehr Geld kosten. Heutige Missionen zum Mars kosten bereits Milliarden Dollar. Eine Reise zum nächsten Sonnensystem würde unvorstellbare Summen verschlingen.

Wie gesagt: Lineare Raumfahrt ist langsam, gefährlich und teuer.

Hoch entwickelte Zivilisationen betreiben deshalb nichtlineare Raumfahrt. Sie fliegen nicht von A nach B nach C, sondern begeben sich in den Zustand A bis Z. Sie benutzen das Überall und die Überzeit.



Kapitel 3: Was ist das Überall?

Wir leben in der sogenannten Raumzeit. Damit sind die drei räumlichen Dimensionen gemeint – Länge, Breite, Höhe – plus die Zeit als vierte Dimension. Kurz gesagt: 4D.

Darüber steht etwas, das der Wissenschaft noch völlig unbekannt ist: das Überall. Andere Namen dafür lauten: der Überraum, die Überzeit, die Nullzeit, der multidimensionale Zustand oder der interdimensionale Zustand. Kurz gesagt: xD.

Auf dieser Ebene bilden der Raum und die gesamte Zeit (also die scheinbare Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) eine Einheit. Wer dort ist, ist überall und nirgendwo, zu jeder Zeit und zu keiner Zeit. Alle Kompasse und alle Uhren stehen dort auf null.

Diesen Trick benutzen hoch entwickelte Völker, um durchs Weltall zu reisen. Sie fliegen nicht von A nach B. Stattdessen bestimmen sie den Ort, an dem sie sein möchten, und sie bestimmen die Zeit, in der sie sein möchten. Dafür benutzen sie eine Technologie, die ich in der nächsten Folge von Blick in die Zukunft vorstellen werde.

 


Kapitel 4: Welche Beweise gibt es für das Überall?

Daran fehlt es noch. Momentan gibt es keine eindeutigen Beweise für das Überall, aber wenn man danach sucht, entdeckt man eine ganze Reihe von Hinweisen. Ich werde mich in dieser Folge auf drei Hinweise konzentrieren.

1. Fremde Raumschiffe: Viele Ufos, die gesichtet wurden, bewegen sich nach einem ähnlichen Muster. Sie tauchen aus dem Nichts auf, bleiben dann eine Zeitlang in der Luft stehen oder vollführen extreme Flugmanöver, danach verschwinden sie scheinbar wieder im Nichts. Dieses Nichts ist das Überall.

Einige Militärpiloten sagten, sie hätten den Eindruck, dass für diese Ufos eine andere Physik gelten würde. Tatsächlich ist es keine andere Physik, sondern nur ein höheres Verständnis der Physik. Die Wissenschaftler der fremden Planeten kennen das Überall und die Überzeit. Die Besatzungen der Ufos wissen, wie sie diesen Zustand erreichen. Später wird die Menschheit dazu auch imstande sein.

 


2. Die Stringtheorie. Dabei handelt es sich um einen Teilbereich der theoretischen Physik. Die Anhänger dieser Theorie glauben, dass die Grundbausteine der Natur keine punktförmigen Teilchen sind, sondern dass sie sich wie eindimensionale Strings (also Fäden oder Saiten) verhalten.

Diese Wissenschaftler sind auf dem richtigen Weg. Eines Tages werden sie eine Quantenfeldtheorie entwickeln, die alle Fragen beantwortet. Derzeit vermuten Mathematiker und Physiker, dass es zehn oder elf Raumzeitdimensionen geben könnte, manche gehen sogar von einer beliebigen Anzahl aus. Wenn sie diesem Weg folgen, werden sie die Multidimensionalität entdecken. Im Überall existieren unendlich viele Dimensionen. Man kann sie nicht zählen. Deshalb sollte man diese Ebene xD nennen.

3. Philosophie: Der griechische Philosoph Platon hat eine Ideenlehre entwickelt. Er sagte, dass Ideen (oder Formen) vollkommen und unveränderlich sind. Das stimmt. Ihre Urbilder existieren im Reich der Ideen und sind nur dem Denken zugänglich. Das stimmt nicht. Im Überall sind die Formen auch körperlich zugänglich.


Ein Beispiel. Ein Kreis scheint auf unserer Ebene, also in 4D, perfekt zu sein. Geht man jedoch näher heran, erkennt man Fehler. Bei einer Zeichnung sieht man Farbspritzer, bei einem Foto sieht man einzelne Pixel. Nicht so in xD. Dort ist der Kreis überall, man kann nicht noch näher herangehen. Dort existiert der Kreis in seiner perfekten und reinen Form.

Das Überall oder die Überzeit zu entdecken, gehört zu den größten Leistungen einer Zivilisation. Es ist vergleichbar mit der Erfindung des Rades oder des Computers. Aus dieser Erkenntnis leiten sich eine Fülle von Schlussfolgerungen ab. Ich werde sie in späteren Folgen von Blick in die Zukunft vorstellen.

Zusammenfassung:

1. Ja, es gibt Raumschiffe mit Alien-Besatzungen. Sie kommen aus fremden Sonnensystem oder Galaxien.

2. Lineare Raumfahrt ist langsam, gefährlich und teuer. Wir sollten sie so schnell wie möglich hinter uns lassen.

3. Nichtlineare Raumfahrt ist die Zukunft. Mit geringem Kosten- und Energieaufwand kann man gewaltige Strecken zurücklegen.

4. Das Überall ist eine Ebene, die der Raumzeit übergeordnet ist. Die Entdeckung dieser Welt wird unsere Wissenschaft in ihren Grundfesten erschüttern.

Wer mehr über diese Dinge erfahren will, sollte meinen Blog besuchen oder meinen Science-Fiction-Roman lesen. Der Titel lautet: Land der Frauen, Band 1 der Vera Cresta-Reihe.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit. Tschüß, bis zum nächsten Mal.

 

 

Freitag, 10. März 2023

Manuskript zu Folge 18: Die Geheimnisse des Universums. Mein neuer Science-Fiction-Roman Vera Cresta Land der Frauen. Die Zukunft der Raumfahrt.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer 18. Das ist heute eine ganz besondere Folge. Soeben ist mein erster Science-Fiction-Roman erschienen. Ich werde ihn gleich vorstellen. Es handelt sich aber nicht um eine reine Werbesendung. In dem Buch verrate ich einige der größten Geheimnisse des Universums. Einen Teil dieser Geheimnisse werde ich heute kurz vorstellen und in den nächsten Folgen dieser Reihe ausführlich erklären.

 


Das Genre Science-Fiction zeichnet sich dadurch aus, dass die Geschichten in der Zukunft spielen und einen Ausblick auf wissenschaftliche, technische und gesellschaftliche Entwicklungen geben. So zumindest in der Theorie. Die meisten Science-Fiction-Filme und Romane sind jedoch Blender. Die Autoren verlängern einfach die Gegenwart in die Zukunft. Sehr oft erleben wir, dass mittelalterliche Märchen oder Westernfilme umgeschrieben werden. Der König lebt nicht mehr in einem Palast, sondern auf einem fremden Planeten, der Held reitet nicht auf einem Pferd, sondern benutzt ein Raumschiff, und statt mit Pistolen kämpft man mit Laserwaffen. Das ist Etikettenschwindel.

Es gibt nur ein einziges Buch, das wirklich fortschrittlich ist: Der erste Band der Vera-Cresta-Reihe. Er trägt den Titel Land der Frauen und stammt von mir, Konrad Pilger. Das Werk ist wissenschaftlich innovativ, technisch innovativ und gesellschaftlich innovativ. Es wird auf lange Sicht unsere Welt verändern. 

Vera Cresta Band eins

Schnell ein paar Worte zum Inhalt: Vera Cresta ist leitende Ingenieurin auf einem Raumschiff, das mit Überlichtgeschwindigkeit reist. Die Geschichte beginnt in dem Moment, in dem sich ihr Raumschiff – es trägt den Namen Tucana Express – im Überall befindet. Den Begriff Überall werde ich gleich näher erklären. In diesem Zustand ist das Raumschiff potenziell im gesamten Universum, an jedem Ort und zu jeder Zeit. Erreicht wird der Zustand durch Massemaschinen, die die Gravitation verändern. Vera ist für die Bedienung dieser Maschinen zuständig. Sie arbeitet allein im Unterdeck.

 


Nachdem Vera die Phasenverschiebung abgeschlossen hat, befindet sich die Tucana Express wieder im physikalischen Universum. Doch es gibt ein Problem. Das Schiff sollte sich eigentlich in der Nähe eines Wüstenplaneten materialisieren. Allerdings blickt die Besatzung auf einen blauen Planeten, der ähnlich wie die Erde aussieht. Vera meldet als Erste den Navigationsfehler. Der Kapitän behauptet jedoch, sie würden sich am richtigen Ort befinden.

Im nächsten Augenblick erschüttert eine Explosion die Tucana Express. Piraten haben das Feuer eröffnet. Auf ihrem Monitor sieht Vera ein Raumschiff, das einen Strahlantrieb verwendet. Das ist ein typisches Anzeichen einer primitiven Zivilisation. Der Kapitän befiehlt, ins Überall zurückzukehren. Das ist jedoch nicht möglich, weil die rechte Massemaschine getroffen wurde. Eine Phasenverschiebung ist damit ausgeschlossen.


Der nächste Befehl lautet, per Sinkflug in die Atmosphäre einzutreten. Vera glaubt, sich verhört zu haben. Als Ingenieurin weiß sie, dass das Schiff dafür nicht gebaut wurde. Es soll sich entweder im Weltraum materialisieren oder in der Atmosphäre eines Planeten. Weil es keinen Schutzschild besitzt, würde es bei einem langen Gleitflug verglühen und auseinanderbrechen. Trotzdem beharrt der Kapitän auf seinem Befehl.

Vera verlangt von ihm die Erlaubnis, die Massemaschinen zerstören zu dürfen. Die Piraten dürfen auf keinen Fall in den Besitz dieser Technologie gelangen. Die Barbaren könnten damit jeden Ort im Universum angreifen. Der Kapitän jedoch verweigert seine Zustimmung. Er will eine Notlandung auf dem Planeten durchführen.


Die Hitze im Maschinenraum wird unerträglich. Vera bleibt nicht mehr viel Zeit. Sie vermutet, dass der Kapitän nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist. Vielleicht gibt es ein Sauerstoffleck auf der Brücke. In diesem Fall ist es vorgeschrieben, dass die technischen Offiziere das Kommando übernehmen. Vera entscheidet, die Massemaschinen zu sprengen. Danach steigt sie in eine Rettungskapsel und verlässt das Raumschiff.

Die Kapsel wird kräftig durchgeschüttelt, stabilisiert sich aber. Im freien Fall erkennt Vera ein riesiges Waldgebiet. Es gibt eine Stelle, an der sich der Wald lichtet. Dorthin lenkt sie die Kapsel. Vera will sich gerade auf die Landung vorbereiten, als sie ihren Fehler bemerkt. Die Lichtung ist ein Sumpfgebiet. Sie versucht noch, den Kurs zu ändern, doch es ist zu spät. Die Kapsel schlägt in den Sumpf ein.

 


Vera ist einen Moment benommen. Als sie wieder zu sich kommt, dringt bereits Wasser in die Kapsel ein. Mit einer großen Kraftanstrengung gelingt es ihr, die Tür zu öffnen. Die Kapsel versinkt im Sumpf, Vera taucht in die stinkende Brühe ein. Es gelingt ihr, in der zähflüssigen Masse zu schwimmen. Das Ufer ist nicht weit entfernt.

Vera macht ein paar kräftige Schwimmzüge. Plötzlich packt sie etwas am Bein. Ein Tier zieht sie nach unten. Vera bekommt keine Luft, sie kämpft um ihr Leben. Tentakel umschließen ihre Arme. Aber die Beine sind noch frei. Mit aller Kraft rammt sie ihr Knie in den Leib des Ungeheuers. Die Umklammerung wird schwächer. In ihrer Jugend hatte Vera Fußball gespielt. Sie erinnert sich an den Torwartabstoß. Ihr Stiefel trifft den Unterleib des Tieres. Sie hört einen Schrei. Die Tentakel erschlaffen, Vera ist frei.


Panisch schwimmt sie zum Ufer. Mithilfe einer Liane, die von einem Baum herabhängt, gelingt es ihr, festen Boden zu erreichen. Vera atmet durch. Vorerst ist sie gerettet. Doch die Tucana Express ist längst verschwunden, ebenso ihre Rettungskapsel. Vera Cresta ist allein auf einem fremden Planeten.

Was ich eben schilderte, passiert auf dem ersten Dutzend Seiten. Später wird Vera ein Land erreichen, das von Frauen regiert wird. Es befindet sich auf dem technischen Niveau der Erde im 19. Jahrhundert, die Energie wird hier von Dampfmaschinen erzeugt. Vera, die eine überzeugte Pazifistin ist, glaubt, hier nach den Idealen einer freien und gerechten Gesellschaft leben zu können. Allerdings stößt sie auf ein großes Hindernis. Ihre Freundin Paloma, die als Erste Offizierin auf der Tucana Express diente, hat das Land vor ihr erreicht und sich mit einer dunklen Macht verbündet.

Soweit die Zusammenfassung. Ihr seht, ich habe nicht zu viel versprochen. Bereits auf diesen wenigen Seiten sind wir auf zwei echte Innovationen gestoßen: Massemaschinen und das Überall. Und das ist erst der Anfang. Später wird noch viel mehr passieren. 

Ufos und das Überall

Viele von euch werden jetzt sagen: Das ist reine Fiktion. Kein Raumschiff wird jemals die Lichtgeschwindigkeit überschreiten. Das widerspricht den Gesetzen der Physik. Das ist falsch. Mein Buch Vera Cresta, Band eins, Land der Frauen ist teilweise Fiktion. Nämlich der Teil, der von der tapferen Astronautin handelt. Der Teil jedoch, der die Innovationen beschreibt, ist nicht erfunden, sondern er gibt einen Ausblick auf unsere Zukunft.

 


Beweisen kann ich viele meiner Thesen heute noch nicht, aber es gibt deutliche Hinweise. Ich werde in dieser Folge nicht alle aufzählen, sondern mich auf einen Aspekt konzentrieren: Die Beobachtung von Ufos. Um es vorweg zu nehmen. Die meisten dieser Sichtungen können auf herkömmliche Weise erklärt werden. Beobachtet wurden Flugzeuge, Hubschrauber, Wetterphänomene und so weiter. Bei einem kleinen Teil handelt es sich jedoch um echte Raumschiffe, die aus weit entfernten Regionen des Weltalls stammen.

Die Zeugenaussagen lauten meist wie folgt: Die Flugobjekte tauchen aus dem Nichts auf. Sie vollführen unglaubliche Flugmanöver. Beschleunigen schneller als Düsenjets, fliegen extrem scharfe Kurven und halten abrupt in der Luft an. Danach verschwinden sie scheinbar wieder im Nichts. Dieses Nichts ist das Überall, von dem ich zu Anfang sprach. Unsere Wissenschaft besitzt darüber noch keine Erkenntnisse. Ich werde es kurz erklären.




Unsere Welt besteht aus vier Dimensionen. Damit sind die drei räumlichen Dimensionen gemeint – Länge, Breite, Höhe – und die Zeit als vierte Dimension. Kurz gesagt: 4D. In der Reihe Blick in die Zukunft habe ich bereits mehrfach über das Thema Zeit gesprochen. Ich sagte, dass die Zeit nicht vergeht, dass es nur einen großen Moment gibt, und der ist immer. Bestätigt werde ich darin von Albert Einstein, der sagte, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur Illusionen sind, wenn auch hartnäckige.




Wenn diese Aussage richtig ist, dann muss es irgendetwas geben, das alles zusammenhält, sozusagen eine große Klammer. Diese große Klammer ist das Überall. Andere Namen dafür sind der Überraum, die Überzeit, der multidimensionale Zustand und der interdimensionale Zustand. Kurz gesagt: xD. Wer dort ist, befindet sich in der gesamten Zeit und im gesamten Raum.


 



Man kann nicht sagen, wie viele Dimensionen in xD existieren. Keine und alle. Man kann sie nicht zählen. Im Überall herrschen andere physikalische Gesetze. Diesen Zustand nutzen fortgeschrittene Völker, um mit wenig Aufwand gigantische Entfernungen zurückzulegen. Für uns sieht es so aus, als ob die Ufos aus dem Nichts kommen und im Nichts wieder verschwinden.

Massemaschinen

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie erreicht man das Überall? Dafür braucht man Massemaschinen. Wie der Name schon verrät, wird mit diesen Maschinen die Masse von Objekten verändert. In der Kunst und in der Wissenschaft wurde schon oft über die Existenz solcher Maschinen spekuliert. Es gibt sie wirklich. Man unterscheidet zwei Arten: Kraftmaschinen und Feldmaschinen. Ich konzentriere mich hier auf die zweite Gruppe.

 


Mit Feldmaschinen kann man die Masse von Objekten manipulieren. Was wir am Himmel beobachten, sind jedoch keine masselosen Raumschiffe. Feldmaschinen erzeugen lediglich Masseeffekte. Das heißt: Im Vergleich zu ihrer Umgebung wirken diese Flugobjekte, als ob sie keine Masse hätten. Dadurch ist es ihnen möglich, in der Luft stehenzubleiben, extrem zu beschleunigen und waghalsige Flugmanöver auszuführen.

Unsere Flugzeuge und Hubschrauber würden dabei auseinanderbrechen, die Insassen würden durch die G-Kräfte getötet werden. Der Grund dafür ist, dass unsere Maschinen mit ihrer vollen Masse fliegen. Hochentwickelte Raumschiffe hingegen fliegen mit einer reduzierten „Masse“. 

Mehr zur Gravitation

Jetzt drängt sich die nächste Frage auf: Wie baut man eine Massemaschine? Dazu sind umfangreiche Vorkenntnisse nötig. Vor allem muss man die Gravitation vollständig verstehen. Unsere Wissenschaft steht noch ganz am Anfang. Wesentliche Erkenntnisse fehlen noch. Zum Beispiel folgende: Die Masse eines Objektes bestimmt, wo es sich im Raum und in der Zeit befindet.

Der erste Teil dieser Aussage ist leicht nachzuvollziehen. Wenn ihr einen Gegenstand in die Hand nehmt und loslasst, fällt er zu Boden. Wenn ihr immer weiter nach Norden geht, kommt ihr irgendwann am Nordpol an. Wenn ihr zum Himmel schaut, seht ihr die Sonne oder den Mond. Daraus kann man ableiten, wo sich die Objekte – die aus Masse bestehen – im Raum befinden.

 


Der zweite Teil der Aussage – über den Zeitpunkt – lässt sich durch Beobachtungen nicht nachweisen. Das wird erst später durch die Mathematik und die experimentelle Physik gelingen. Im Moment muss diese Aussage einfach geglaubt werden. Die Masseeigenschaften eines Objektes bestimmen seinen zeitlichen Rahmen. Hätte beispielsweise der Stuhl, auf dem ihr jetzt vielleicht sitzt, eine andere Masse, würde er sich vielleicht tausend Jahre in der Zukunft oder in der Vergangenheit befinden. Das klingt verrückt, ist es aber nicht.

Wenn man die Masseeigenschaften vollständig verstanden hat, kann man sie verändern. Dadurch kann man die erwähnten Flugmanöver ausführen und man kann ins Überall gelangen. Und wer im Überall ist, kann von dort aus jeden Punkt in Raum und Zeit erreichen. 

Vera als Lehrerin

Kommen wir zurück zu meinem Roman. Vera Cresta wird im Land der Frauen freundlich empfangen. Nach einer Weile findet man heraus, dass Vera von einem fremden Planeten stammt. Die Frauen bitten sie, ihre Geheimnisse zu verraten. Zu Anfang tut sie es mit großer Freude. Doch dann findet sie heraus, dass ihr Wissen und ihre Erfindungen missbraucht werden. Um was es sich dabei genau handelt, werde ich später verraten. Ihr habt wahrscheinlich schon längst gemerkt: Vera Cresta ist mein Alter Ego.


Schnell noch ein paar Worte zum Konzept. Im ersten Band der Vera Cresta-Reihe erkläre ich die Grundlagen von intergalaktischen Reisen und von Zeitreisen. Im zweiten Band, der noch nicht erschienen ist, werde ich die Technik der Tucana Express näher beleuchten. Und was im dritten Band geschieht, wird vorerst mein Geheimnis bleiben.

Der erste Teil ist jetzt schon bei Amazon erhältlich. Es gibt ihn als Taschenbuch und als E-Book. Ich kann euch allen nur dringend empfehlen, lest Vera Cresta, Band eins, Land der Frauen. Dieses Buch wird euren Horizont erweitern. Ihr seid diejenigen, die davon am meisten profitieren. Damit möchte ich die heutige Folge beenden. Wie immer sage ich: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger

Land der Frauen

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Donnerstag, 9. März 2023

Neu: Science-Fiction-Roman Land der Frauen von Konrad Pilger. Band 1 der Vera Cresta-Reihe.

 


Inhalt:

Vera Cresta ist Ingenieurin auf einem Raumschiff, das mit Überlichtgeschwindigkeit reist. Nach einer Notlandung auf einem unbekannten Planeten wird sie vom Rest der Besatzung getrennt und muss um ihr Überleben kämpfen. Sie erreicht Cirkadien, ein Land, das von Frauen regiert wird und sich auf dem Niveau der Erde im 19. Jahrhundert befindet.
Die überzeugte Pazifistin glaubt, hier nach den Idealen einer freien und gerechten Gesellschaft leben zu können. Allerdings hat ihre Freundin Paloma, Erste Offizierin desselben Raumschiffs, Cirkadien bereits vor ihr erreicht und sich mit einer dunklen Macht verbündet.
Vera ist ernüchtert und will den Planeten schnellstmöglich verlassen. Doch dazu muss sie das Wrack des Raumschiffs finden.
In diesem Roman werden die Grundlagen von intergalaktischen Reisen und Zeitreisen erklärt. Außerdem gibt der Autor einen Ausblick auf die großen wissenschaftlichen Entdeckungen und gesellschaftlichen Entwicklungen der nächsten Jahrhunderte.

Taschenbuch 344 Seiten 15,99 Euro

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Samstag, 28. Januar 2023

Manuskript zu Folge 17: Sind Reisen mit dem Bewusstsein möglich? Wie werden Erfindungen gemacht? Platons Ideenlehre.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer 17. Heute muss ich zuerst eine Warnung aussprechen. Nach dem Verständnis vieler Zeitgenossen wird diese Folge vernünftig beginnen und dann immer verrückter werden. Das hat aber nichts mit mir zu tun, sondern liegt daran, dass sich die Menschheit immer noch auf einem niedrigen Bewusstseinsniveau befindet. Vieles, was heute als verrückt gilt, wird später einmal Teil des Alltags sein. Meine Aufgabe ist vergleichbar mit dem Zeitreisenden, der ins Mittelalter reist und den Menschen erklären möchte, was das Internet ist oder wie ein Computer funktioniert. Doch zum Glück muss ich nicht damit rechnen, auf dem Scheiterhaufen zu landen.

Die heutigen Fragen lauten: Sind Reisen mit dem Bewusstsein möglich? Sind diese Reisen real oder nur eingebildet? Und: Bringen sie einen Vorteil, oder sind sie vielleicht sogar gefährlich?


 

Diese Ausgabe ist die Fortsetzung der Nummer 16. Damals ging es um die Frage, ob es außer unserem Universum noch weitere Universen gibt. Ich sagte ja, sehr viele sogar, und ich beschrieb sie auch zum Teil. Das bessere Wort dafür ist jedoch Realitätsrahmen, weil diese Ansammlungen von Energie sehr unterschiedlich erlebt werden. In einigen Realitätsrahmen trifft man auf fantastische Phänomene wie zum Beispiel die synästestischen Konzerte, die aus Tönen und Farben bestehen. Und ich sagte, dass man diese Realitätsrahmen auf zwei Wegen erreichen kann: mit hochentwickelten Raumschiffen und mit der Kraft des Bewusstseins. Die überlichtschnellen Raumschiffe wird die Menschheit erst bekommen, wenn sie dafür reif ist. Das wird vermutlich noch einige Jahrhunderte dauern. Die Bewusstseinsreisen jedoch können wir heute schon unternehmen.

Reisen ohne Körper

Die Idee klingt im ersten Moment widersinnig. Wie sollte man sich in einem physikalischen Universum mit dem Bewusstsein fortbewegen? In dieser Frage steckt ein Denkfehler. Das physikalische Universum besteht in seinem Kern aus Gedanken und Gefühlen. Statt Gedanken und Gefühlen kann mach auch sagen: aus Informationen. Ein Planet ist eine Ansammlung von Informationen. Er besteht aus einer bestimmten Menge an Gestein, Wasser und Gas. Ein Lebewesen besteht aus Informationen. Sie sind im Erbgut programmiert und drücken sich aus in Fleisch und Blut oder in Holz und Blättern.

Diese Informationen sind jedoch nicht an einen bestimmten Träger oder an ein Medium gebunden. Meine Texte beispielsweise existieren in verschiedenen Formaten. Es gibt sie als Podcast, als Video, als Blog und als gedrucktes Buch. Vier unterschiedliche Medien, die man nicht alle anfassen kann, die aber alle eine Form von Realität besitzen.

 


Unsere biologischen Körper sind gewissermaßen der vierdimensionale Ausdruck einer Menge an Informationen. Aber das Gebilde, das dahinter steckt – der Geist oder die Seele –, existiert auch ohne Fleisch und Blut. Das Geistwesen kann sehr gut ohne seinen biologischen Körper leben. Alle Menschen machen diese Erfahrung, wenn sie sterben. Aber das ist nicht Thema dieser Ausgabe.

Heute geht es um Bewusstseinsreisen. Weil letztlich alles aus Informationen besteht, kann man auch alle Informationen zugänglich machen. Man muss nur die richtige Methode verwenden. Ich persönlich benutze vier Methoden. Eine davon werde ich hier ausführlich erklären, zwei andere werde ich kurz vorstellen, und die vierte werde ich nur kurz erwähnen, weil sie große Risiken birgt. Die ersten beiden sind jedoch völlig ungefährlich und können von jedem praktiziert werden.

Gegenständliche Meditation

Die Methode, die ich am häufigsten benutze, ist die Meditation. In unserem Kulturkreis kennt man vor allem die Stille- und Ruhemeditation. Dabei geht es darum, zu entspannen und sämtliche Gedanken zu vertreiben. Diese Technik ist sehr empfehlenswert. Ich nutze sie, weil sie die mentalen Kräfte stärkt.


Es gibt aber noch weitere Formen der Meditation. Ich verwende eine Technik, die ich als gegenständliche Meditation bezeichne. Andere würden sie vielleicht als transzendentale Meditation oder Konzentrationsmeditation bezeichnen. Der Name ist unwichtig.

Entscheidend bei dieser Methode ist, dass man vorher sagt, was man erreichen möchte. Nicht nur ein Mal, sondern viele Male. Und es muss korrekt formuliert werden. Nämlich als Feststellung darüber, dass es geschehen wird. Zum Beispiel: Ich erfahre mehr über das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit. Das Universum hört jedes unserer Worte, und es reagiert darauf. Alles hat ein Bewusstsein. Vesmas bilden gigantische Strukturen. Sie sind in der Lage, uns zu unserem Ziel zu führen. Das geschieht auf unterschiedliche Weise.

Auch hier wieder eine kleine Geschichte als Beispiel. Dayton, USA, im Jahr 1902. Die Gebrüder Wright sitzen in ihrer Fahrradwerkstatt und überlegen, wie sie ihren Flugapparat verbessern können. Wilbur Wright geht im Kreis umher und wiederholt immer wieder einen Satz: Gebt mir eine Kraftquelle. Gebt mir eine Kraftquelle. Dann fällt ihm ein, dass er am Morgen einen Artikel über das erste Auto in Dayton gelesen hat. Er läuft rüber ins Wohnzimmer und schlägt die Zeitung auf. Die wichtigste Information findet er im letzten Absatz: Das Auto wird von einem Benzinmotor angetrieben. Wilbur Wright hat seine Kraftquelle gefunden.

 


Es war kein Zufall, dass ausgerechnet an diesem Tag ein Artikel über das Auto erschienen ist. Es gibt keine Zufälle. Das Universum liefert immer. Manchmal sogar schon, bevor wir überhaupt gefragt haben. Wilburs Bruder Orville sitzt später an seinen Zeichentisch und überlegt, wie er die Kraft des Benzinmotors nutzen kann. Er starrt auf ein leeres Blatt Papier. Die weiße Fläche entwickelt eine hypnotische Wirkung. Orvilles Gedanken beginnen zu wandern. Bilder tauchen vor ihm auf. Er sieht Schiffsschrauben und die Flügel von Windmühlen, außerdem erinnert er sich an den primitiven Hubschrauber, den Leonardo da Vinci gezeichnet hat. Damit ist die Sache klar. Der Benzinmotor wird das Flugzeug mithilfe von Propellern antreiben.

Hierbei handelt es sich um eine gegenständliche Meditation. Orville Wright hat sich sehr stark in ein Thema versenkt. Mit seinem Bewusstsein folgte er Strukturen, die bereits existierten. Das bedeutet: Kein Mensch erfindet irgendetwas. Alle Maschinen wurden entwickelt, bevor unser Universum entstanden ist. Sie existieren außerhalb von Raum und Zeit. Der Erfinder ist also kein Schöpfer von Dingen, sondern ihr Entdecker.

Auch diese Information ist keineswegs neu. Der griechische Philosoph Platon hat bereits vor über zweitausend Jahren seine Ideenlehre entwickelt. Sie besagt – stark vereinfacht –, dass es ein Reich der Ideen gibt, das die Urbilder aller Dinge enthält. Zum Beispiel die Urbilder vom Pferd, vom Haus oder vom Flugzeug. Diese Urbilder sind unkörperlich, sie sind der sinnlichen Wahrnehmung entzogen und sind nur durch geistige Einsicht erfassbar.


 

Das heißt: Im Jahr 1902 konnten die Brüder Wright die Flugzeuge mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Händen nicht anfassen. Aber sämtliche Flugzeuge – auch die Jumbojets und die Überschallflugzeuge – existierten bereits. Aus der Perspektive der beiden Brüder waren sie Teil einer wahrscheinlichen Welt. Die wahrscheinliche Welt ist die Vorstufe der realen Welt.

Durch intensives Nachdenken – oder durch eine gegenständliche Meditation – haben sie ihre reale Welt verlassen und eine wahrscheinliche Welt betreten. Es handelt sich hierbei buchstäblich um eine Reise, weil sie ihren Ort und ihre Zeit – Dayton, Ohio, im Jahr 1902 – verlassen haben. Ihre Körper blieben an Ort und Stelle, aber ihre Geister nicht. Sie folgten physikalischen Strukturen, die sie zu ihrem Ziel brachten. Diese Strukturen – Vesmas – werden von unseren Wissenschaftlern bald entdeckt werden. Woher ich das weiß? Weil ich ihnen auch schon gefolgt bin. 

Nichtlineares Denken

Nebenbei bemerkt: Platon war einer der ersten nichtlinearen Denker. Seine Ideenlehre basiert auf der Annahme, dass es ein Reich gibt, das von unserer Welt getrennt ist und in dem die Zeit nicht vergeht. Damit hat er eine der größten Entdeckungen der Menschheit vorweg genommen. Dieses Reich existiert tatsächlich. Ich bezeichne es als das Überall oder die Überzeit. In einer späteren Folge werde ich es genauer beschreiben.

Das Prinzip des Entdeckens gilt natürlich auch für mich, Konrad Pilger. Nichts von dem, was ich hier vorstelle, stammt von mir. Die Vesmas, die wahrscheinlichen Welten, das Überall, die Überzeit, die überlichtschnellen Raumschiffe – nichts davon habe ich mir ausgedacht. Ich berichte nur von dem, was ich in anderen Realitätsrahmen sehe, und was mir andere Wesen, die ich dort treffe, erklären. Ich bin also nur ein Bote.


 

Die gegenständliche Meditation kann man sehr weit treiben. Man kann damit durch unser Universum reisen, man kann an Bord von Raumschiffen gehen, man kann sogar unseren Realitätsrahmen verlassen. Und man kann synästhetische Konzerte besuchen, so wie in Ausgabe 16 beschrieben. Es ist also nicht nur eine Methode, um geistig zu wachsen, man kann damit auch Spaß haben.

Auch die Methode zwei, die ich verwende, gehört zum nichtlinearen Bereich: Traumreisen. Während des Träumens kann man Welten betreten, in denen der Zeitverlauf aufgehoben ist. In Ausgabe 13 von Blick in die Zukunft habe ich dieses Thema ausführlich behandelt. Ich habe eine Systematik der Träume erstellt, die aus fünf Traumarten besteht. Nummer fünf ist der Reisetraum. Die Kernaussage lautet: Die reale Welt ist eine Schnittmenge aus den Projektionen (gleich Informationen), die von all denen hervorgebracht werden, die daran teilnehmen – also alle Menschen, Tiere, Pflanzen und scheinbar toten Gegenstände. Diese Ansammlung von Informationen kann mithilfe des luziden Träumens erreicht werden. Das gilt nicht nur für gegenwärtige Welten, sondern auch für vergangene und zukünftige.

Wer sich dafür interessiert, sollte sich noch einmal die Ausgabe Nummer 13 anhören. Zum selben Thema habe ich auch ein Hörbuch mit dem Titel Die Juwelen von Xahnos veröffentlicht. Das ist zwar eine Fantasy-Geschichte, aber sie erklärt die Grundzüge des luziden Träumens. Ihr könnt sie kostenlos auf Youtube hören. 

Konrad zwei und drei

Was ich bis hierhin sagte, klingt für die meisten Menschen wohl noch einigermaßen vernünftig. Träume kennt jeder aus eigener Erfahrung, das luzide Träumen ist bereits ansatzweise erforscht worden. Meditation breitet sich in unserem Kulturraum immer weiter aus, und Platon ist ein anerkannter Philosoph.

Jetzt bewegen wir uns aber in einen Bereich, in den die meisten Menschen mir wahrscheinlich nicht folgen können. Die dritte Methode, die ich anwende, ist die Kommunikation mit mir selbst. Genauer gesagt mit den Menschen, die ich später einmal sein werde. Ich spreche mit wahrscheinlichen Parallelpersönlichkeiten.


 

An dieser Stelle muss ich etwas ausholen. Die Ausgabe Nummer 14 von Blick in die Zukunft behandelte die Frage: Was ist der Mensch? Ich sagte damals, dass jeder Mensch Teil einer größeren Gesamtpersönlichkeit ist. In fernöstlichen Philosophien bezeichnet man sie als Atman. Der Kern des Wesens ist unzerstörbar und existiert ewig. Man erkennt hier eine Parallele zur Ideenlehre von Platon. Ein Teil von uns lebt außerhalb von Raum und Zeit.

Ein anderer Teil lebt auf der Erde. Dieser Teil wird viele Male geboren und stirbt viele Male. Manche bezeichnen es als Wiedergeburt. Dieser Begriff ist aber nicht ganz richtig, weil die Zeit nicht vergeht und alles parallel zueinander existiert. Zu dieser Erkenntnis sind bereits einige namhafte Wissenschaftler gelangt. Albert Einstein sagte, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur Illusionen sind, wenn auch hartnäckige.

Machen wir schnell ein kleines Gedankenexperiment. Angenommen, ich bin heute dreißig Jahre alt. Dann lebt die Person, die ich als Kind war, heute noch, und die Person, die ich als Rentner sein werde, lebt heute bereits. Und angenommen, das Konzept der Wiedergeburt ist richtig. Dann leben heute noch die Personen, die ich im Mittelalter und in der Antike war. Und die Personen, die ich in fünfhundert oder in tausend Jahren sein werde, sind auch schon geboren worden. Aus meiner Perspektive leben sie in wahrscheinlichen Welten, sie sind also wahrscheinliche Parallelpersönlichkeiten von mir.


 

Hab ich euch zu viel versprochen? Klingt das nicht verrückt? Es ist aber nicht verrückt. Genau so ist es. Das ist eine der Quellen, die ich nutze. Ich kommuniziere mit anderen Teilen von mir. Ich nenne sie Konrad zwei und drei. Skeptiker werden jetzt vielleicht einwenden, dass ich unter Wahnvorstellungen leide, dass ich schizophren bin.

Das dachte ich am Anfang auch. Als ich meine erste Parallelpersönlichkeit entdeckte, wollte ich es nicht glauben. Ich schob alles beiseite. Ich dachte: Das kann nicht sein. Das ist total verrückt. So etwas wie Wiedergeburt gibt es nicht. Daran glauben nur Esoteriker. Ein vernünftiger Mensch weiß, dass er nur einmal lebt. Ich wurde eines Besseren belehrt. Aber auch das ist wieder eine so lange Geschichte, dass ich daraus eine eigene Folge machen werde.

Zurück zum Thema. Man kann mit zukünftigen Versionen seiner selbst sprechen. Die Methoden sind wieder die beiden erstgenannten: Träume und Meditation. Aber auch hier gilt, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Man muss hart daran arbeiten, man muss es viele Male versuchen, ehe sich Erfolge einstellen. 

Nutzen und Gefahren

Kommen wir zur letzten Methode: außerkörperliche Erfahrungen. Darüber werde ich nur kurz sprechen, weil diese Methode gefährlich ist. Sie sollte nur von spirituell Fortgeschrittenen praktiziert werden, von Leuten, die stark, mutig und erfahren sind. Und auch die sollten sehr vorsichtig sein.

Worum geht es? Ihr kennt vermutlich Berichte von Nahtoderfahrungen. Einige Menschen behaupten, dass sie nach einem Unfall oder während einer Operation plötzlich ihren Körper verlassen haben. Sie schwebten in einigen Metern Höhe und sahen ihre Körper unter sich liegen. Manchmal begegneten ihnen auch andere Wesen, zum Beispiel verstorbene Verwandte. Einige sahen sogar das Licht am Ende des Tunnels und erhaschten einen kurzen Blick ins Jenseits.

 


Solche Erfahrungen kann man auch bewusst erzeugen, also ohne Unfall oder Operation. Wie das genau funktioniert, werde ich nicht verraten. Die Gefahren sind zu groß. Es ist aufregend, andere Welten zu entdecken. Man kann sich darin aber auch verirren, und dann wird es schwer, den Weg nach Hause zu finden. Außerdem sind einige Welten von Wesen bewohnt, die man als aggressiv und gewalttätig bezeichnen muss. Wer sich für die Methode interessiert, wird aber einen Weg finden. Die Spuren sind bereits gelegt worden.

Zurück zu den eingangs gestellten Fragen. Ja, Reisen mit dem Bewusstsein sind möglich. Wir alle unternehmen sie bereits, die meisten jedoch auf eine unkontrollierte Weise. Wer sich für dieses Thema öffnet, kann fantastische Ergebnisse erzielen. Luzides Träumen und gegenständliche Meditation sind ungefährlich und leicht zu erlernen. Andere Methoden wie die Kommunikation mit zukünftigen Persönlichkeiten sind schwer beherrschbar und erfordern viel Übung und Hingabe. Wer aber bereit ist, sich auf das Abenteuer einzulassen, wird Dinge entdecken, die er bis dahin nicht für möglich gehalten hätte.


 

Ich werde auch in Zukunft über meine Abenteuer berichten. Ich verspreche, dass ihr auf diesem Kanal noch einige Überraschungen erleben werdet. Doch für heute haben wir genug. Und so sage ich wieder einmal: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger