Hallo
Leute,
herzlich
willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nr. 10. Heute beantworte ich zwei
wichtige Fragen: Wie sieht die Zukunft der Medizin aus? Und: Ist es möglich,
sich selbst von schweren Krankheiten zu heilen? Ich kann euch versprechen, dies
wird eine sehr aufschlussreiche Folge werden, die – auf lange Sicht – eine
große Wirkung entfalten wird. Aber jetzt schwinge ich keine großen Vorreden,
sondern steige direkt ins Thema ein.

Heutzutage
wird die Medizin von zwei Faktoren geprägt: der sogenannten Apparatemedizin und
der Pharmaindustrie. Apparatemedizin bedeutet, dass sich Ärzte bei der Heilung
ihrer Patienten vor allem auf technische Geräte verlassen, womit alles vom Personalcomputer
bis hin zum Kernspintomographen gemeint ist. Die Pharmaindustrie ist ein
bedeutender Wirtschaftszweig, der zwar hervorragende Arzneimittel produziert,
aber auch in der Kritik steht, weil viele Unternehmen mehr Geld in Marketing
investieren als in die Forschung. Diese beiden Faktoren – Apparatemedizin und
Pharmaindustrie – werden in der Zukunft keine große Rolle mehr spielen.
Die kommende
Revolution
In
früheren Folgen dieser Reihe habe ich zwei wichtige Erkenntnisse aus der
Naturwissenschaft vorhergesagt, die heute noch unbekannt sind, aber bald schon
großes Aufsehen erregen werden: die Vesmas und das wahre Wesen der Zeit. Vesmas
sind winzig kleine Energieeinheiten, aus denen der Raum, die Zeit und die
Materie bestehen. Die Zeit vergeht nicht, sie ist immer, und sie wächst wie ein
Baum in alle Richtungen.
Die
gesamte Materie besteht aus extrem feinen und flüchtigen Partikeln, die noch kleiner
als die Elementarteilchen sind. Die Vesmas habe ich in Folge sechs von Blick in
die Zukunft vorgestellt. Das bedeutet, dass auch alle biologischen Körper aus
diesen Emanationen erschaffen werden – und mit ihnen die Krankheiten, unter
denen sie leiden.
Letztendlich
ist alles Psychologie. Jedes Ding, jedes Wesen und jedes Ereignis besteht aus
Gedanken und Gefühlen. Die Energieströme werden von jeder Bewusstseinsform
ausgesandt. Wenn sie stark genug sind, manifestieren sie sich mit Hilfe der
Vesmas in unserer Welt. Wir nehmen sie wahr als Häuser, Bäume oder Menschen,
wir erleben sie als gesund oder als krank. Das ist im Grunde alles, was
existiert: Gedanken und Gefühle.
Später
einmal – in etwa fünfzig bis hundert Jahren – wird man in der Lage sein, diesen
Schöpfungsprozess mit technischen Mitteln abzubilden. Erst wird man die Vesmas
hören, dann wird man sie sehen. Die Menschen der späteren Generationen – die
jetzt bereits leben – werden die Energieströme in Töne und Bilder umsetzen.
Dadurch erkennen sie, ob sich ein Patient im energetischen Gleichgewicht
befindet. Wenn die Energien, also die Gedanken und Gefühle ausgeglichen sind,
ist der Mensch gesund. Sind sie im Ungleichgewicht, ist er krank. Das ist das
Geheimnis der Gesundheit.
Esoterik oder
Wissenschaft?
Es
gibt eine Heilungsmaschine, die sich bereits unzählige Male bewährt hat. Man
kennt sie in vielen realen und wahrscheinlichen Welten, und man kennt sie auf
vielen Planeten, in vielen Universen. Ich schlage einen Namen für sie vor: die
Aura-Waage. Die Aura ähnelt dem Astralleib, den wir aus der vedischen
Philosophie kennen. Damit ist ein strahlend leuchtender Körper gemeint, der den
biologischen Körper umgibt und von hellsichtig begabten Menschen wahrgenommen
werden kann. Einige Zuhörer werden jetzt vielleicht sagen: Das ist mir zu
esoterisch. Das glaube ich nicht. Aber das ist ein Irrtum. Die Aura wird im
Moment noch in den Bereich der Esoterik eingeordnet. Bald schon wird sie von
der Wissenschaft anerkannt sein.

Die
Entwicklung ist vergleichbar mit der Entdeckung der Neutrinos. Diese
Elementarteilchen waren der Wissenschaft lange unbekannt. Wolfgang Pauli hat
sie 1930 erstmals vorgeschlagen, 1956 wurden sie im Experiment nachgewiesen. Neutrinoreaktionen
zu messen ist extrem schwierig, weil sie nur sehr kleine Wirkungsquerschnitte
haben. Man braucht dafür riesige Maschinen, die sehr gut abgeschirmt sein
müssen, und die müssen auch noch viele Jahre in Betrieb sein, um brauchbare
Daten zu ermitteln.
Mit
den Vesmas wird es ähnlich sein. Die ersten Detektoren werden so groß wie ein
Haus sein, viel Energie verschlingen und wahnsinnig viel Geld kosten. Aber mit
der Zeit werden sie schrumpfen und ihre Leistung vervielfachen. Die Aura-Waage
wird einmal so groß sein, dass man sie in jeder Arztpraxis installieren kann.
Und dann wird ein goldenes Zeitalter der Medizin anbrechen.

Der
Patient der Zukunft stellt sich vor oder legt sich unter eine Maschine, die ein
wenig einem Röntgenapparat ähnelt. Sensoren messen die Aura des Körpers und
stellen sie auf einem Bildschirm dar. Der Arzt erhält Informationen über jedes
einzelne Organ. Anhand von Farben und Tönen erkennt man, in welcher Verfassung
sich der Patient befindet. Krebsgeschwüre beispielsweise erscheinen als dunkle
Schatten. Um sie zu beseitigen, ist keine Operation, keine Bestrahlung und kein
Medikament notwendig. Das wichtigste Instrument sind die Gedanken und Gefühle
des Patienten, die er nach Anweisungen des Arztes bewusst verändert. Dabei
spielen auch Geräusche eine wichtige Rolle. Für heutige Zeitgenossen ist es
schwer zu verstehen, aber ein Patient dieser Einrichtungen wird sogar ein
bisschen singen, um sich selbst zu heilen. Ich sagte ja bereits, dass Vesmas
auch in Tönen dargestellt werden. Mithilfe der Aura-Waage erhält der Patient
sein Gleichgewicht zurück. Die Erfolgsquote einer solchen Behandlung liegt bei
einhundert Prozent.
Selbstheilung –
aber nur für Könner
Das
Grundprinzip kann man heute schon anwenden. An dieser Stelle muss ich einen
Einschub machen. Wer heute krank wird, sollte auf jeden Fall zu einem Arzt oder
einer Ärztin gehen. Und zwar zu jemanden, der sein Handwerk an einer
Universität gelernt hat, einen Abschluss und eine Zulassung besitzt. Man sollte
sich keinesfalls in die Hände eines Wunderheilers oder Quacksalbers begeben.
Diese Leute richten meist nur Schaden an und verlangen dafür auch noch eine
Menge Geld.
Trotzdem
ist es möglich die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, über die jeder Mensch
verfügt. Spontanheilungen und der Placeboeffekt sind der Wissenschaft längst
bekannt. Es sind zahlreiche Fälle dokumentiert worden, in denen sogar schwere
Krebserkrankungen beinahe über Nacht verschwanden. Auch hier waren Vesmas
beteiligt. Bald werden Wissenschaftler diese Fälle genauer unter die Lupe
nehmen und zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangen. Aber das ist noch
Zukunftsmusik.
Zunächst
einmal muss man sich darüber bewusst sein, was eine Krankheit ist – nämlich das
äußere Abbild eines inneren Zustands. Es gilt ein ganz einfacher Grundsatz: Wie
innen, so außen. Jede Krankheit – vom Schnupfen bis zum bösartigen Tumor – wird
immer von demjenigen erschaffen, der sie erlebt. Es gibt keine Ausnahme. Alles
ist Psychologie, alles besteht aus Gedanken und Gefühlen.

Man
könnte nun einwenden, dass bestimmte Ereignisse – beispielsweise eine Viruserkrankung
– von außen kommen. Das ist teilweise richtig. Es stimmt, das Virus springt von
einem Menschen auf den anderen. Trotzdem sind hier gewaltige psychische
Prozesse im Gange, die der Wissenschaft noch völlig unbekannt sind. Eine
Pandemie – etwa AIDS oder Corona – ist das Ergebnis einer emotionalen und
gedanklichen Schieflage der gesamten Menschheit. Diese Schieflage wird uns
jeden Tag in den Nachrichten angezeigt, die nur so strotzen vor Konflikten, Streit, Gewalt und Verbrechen. Es
scheint so, als ob die Erdbevölkerung ständig einen Krieg gegen sich selbst führen
würde. Energien suchen nach Ausdruck – positive ebenso wie negative. Angst und
Wut können sich in äußeren Vorgängen entladen: Stürme, Erdbeben und
Viruserkrankungen. Spätere Generationen von Wissenschaftlern werden über dieses
Phänomen ganze Bibliotheken verfassen.
Bereit zum Andocken?
Aber
warum erkranken einige Menschen an dem Virus und andere nicht? Warum sterben
einige daran, während andere die Infektion nicht einmal bemerken? Auch hier ist
die Antwort sehr einfach: Weil die Opfer die Krankheit selbst einladen. Sie
öffnen die Türen, sie machen die Andockstation bereit, sie lassen sich
überfallen. Obwohl die Patienten von diesen Vorgängen nicht einmal den Hauch
einer Ahnung haben, obwohl sie vermutlich alles abstreiten würden, wenn sie
davon wüssten, wurde doch der gesamte Krankheitsverlauf von ihnen selbst erschaffen.

Ursache
ist immer ein gedankliches und emotionales Ungleichgewicht. Wer Angst empfindet,
schwächt seinen Körper. Wer in der Zeitung von einer Pandemie liest und sich
denkt „Mich erwischt es bestimmt auch bald“, der legt das Fundament für seine
Erkrankung. Das Virus – das auch eine schwache Form von Bewusstsein besitzt –
erkennt die Lücke in der Abwehr und marschiert gnadenlos hindurch. Die Folge
ist eine Grippe, eine HIV-Erkrankung oder eine Infektion mit COVID-19.
Bei
Krebs verhält es sich ähnlich. Körperzellen mutieren nicht ohne Grund. Sie
machen das, was ihnen vom inneren Selbst vorgegeben wird. Das innere Selbst ist
ein psychisches Gebilde, das ich in späteren Folgen vom Blick in die Zukunft
erklären werde. Für heute reicht es zu wissen, dass jeder Mensch über ein
inneres und ein äußeres Selbst verfügt. Das äußere Selbst ist der Körper, den
wir sehen können. Das innere Selbst lässt sich nur indirekt nachweisen,
mithilfe von psychologischen Methoden, die noch entwickelt werden müssen. Auch
hier steht der Menschheit am Anfang eines langen Weges.
Ein
einfaches Beispiel: Wenn ein Mensch Lungenkrebs bekommt, steckt dahinter oft
der jahrelange Konsum von Tabak. Das Rauchen von Zigaretten ist eine Sucht.
Eine Suchterkrankung ist ein Zeichen eines inneren Ungleichgewichts. Ein Mensch,
der mit sich selbst im Reinen ist, braucht seinem Körper nicht ständig eine
Droge zuzuführen und erleidet deshalb auch keine Folgeerkrankung.
Dasselbe
Prinzip gilt auch für die Fälle, in denen der Auslöser nicht so leicht zu erkennen
ist. Magen- oder Darmkrebs kann beispielsweise durch eine tiefe Unzufriedenheit
ausgelöst werden. Ein Mensch ist mit seiner Lebenssituation nicht zufrieden. Im
Beruf kommt er nicht voran, die Familie macht nicht, was er will, das Geld ist
knapp, die Nachbarn sind viel besser gestellt, und jetzt wird vor dem Haus auch
noch eine Baustelle eingerichtet, die ihm furchtbar auf die Nerven geht. Das
alles erzeugt negative Gefühle: Neid, Angst, Wut, tief sitzender Ärger. Diese
Gefühle besitzen eine Form von Energie, nämlich Vesmas, die irgendwo hinmüssen.
Das innere Selbst entscheidet, sie in den Bauch zu lenken. Die Folge ist vielleicht
ein Magengeschwür. Auf diese Weise versucht das innere Selbst, das
Gleichgewicht wiederherzustellen.

Der
Geist, der den Körper bewohnt, hat nun die Chance, sein Leben zu verändern und
sich selbst zu heilen. Wenn er es nicht tut, wird die Sache schlimmer werden.
Am Ende entsteht vielleicht Magenkrebs und es folgt ein zu früher Tod. Damit
ist selbstverständlich keinerlei Schuld verbunden. Niemand ist schuld an einer
Krankheit, man wird auch nicht für irgendetwas bestraft, für eine Sünde oder
ein Verbrechen. Aber es gilt das Prinzip von Ursache und Wirkung. Jeder Mensch ist
selbst der Urheber seines Schicksals.
Für
heutige Ohren klingt das noch ziemlich unwahrscheinlich. Später einmal werden
Mediziner für die Erforschung dieser Zusammenhänge Nobelpreise gewinnen. Nicht
nur zwei oder drei, sondern Dutzende. Alles ist bereits in wahrscheinlichen
Welten vorgeformt.
Bis
diese komplexen Vorgänge von der Wissenschaft verstanden werden, werden noch
mindestens hundert Jahre vergehen. Erst einmal muss man die Vesmas entdecken,
dann muss man ihren Einfluss auf die menschliche Gesundheit begreifen, und dann
erst kann man sich daran machen, die von mir erwähnte Aura-Waage zu entwickeln.
Es kann aber auch sehr viel früher geschehen. Zwar existieren bereits alle
zukünftigen Ereignisse, aber die Zukunft ist dennoch nicht vorherbestimmt.
Vesmas sind enorm flexibel. Wir können die Entdeckungen und Erfindungen von uns
wegstoßen, wir können sie aber auch näher an uns heranziehen. Es kommt darauf
an, wie wir uns entscheiden.
Die sechs Schritte
der Heilung
Die
Frage stellt sich auch bei der Selbstheilung. Glaubt man an diese Urkraft, die
jeder menschliche Körper besitzt, oder glaubt man nicht daran? Wenn man glaubt,
heilt man sich selbst. Wenn man nicht glaubt, ist man auf die Schulmedizin
angewiesen. Es gibt aber einige Tricks, mit denen man die Selbstheilungskräfte
entfesseln kann. Ich verrate sie jetzt.
1.
Ratschlag: Die Zellen direkt ansprechen. Was ich jetzt sage, klingt für die
meisten Zeitgenossen wahrscheinlich ziemlich verrückt, aber auch unsere
Körperzellen besitzen ein Bewusstsein. Jede einzelne der Billionen Zellen kann
bis zu einem gewissen Grad denken und fühlen, sie kennt ihre Aufgabe und sie
kennt den Menschen, dessen Körper sie gemeinsam mit anderen Zellen bildet. Auch
diese Aussage ist im Moment nicht zu beweisen.

Ich
stelle euch eine kurze Zwischenfrage: Wo ist die untere Grenze des Bewusstseins?
Ein Mensch besitzt zweifellos eine Form von Bewusstsein. Ihr hört oder lest
diese Worte, denkt darüber nach, amüsiert euch vielleicht darüber oder – was
das Beste ist – ihr lernt daraus. Intelligente Tiere wie Affen, Delfine oder
Krähen besitzen ebenfalls ein Bewusstsein. Sie können Werkzeuge gebrauchen,
erkennen ihr Spiegelbild und besitzen ein Sozialverhalten. Viele Tiere sind in
der Lage Emotionen auszudrücken. Hunde freuen sich, wenn ihre Besitzer nach
Hause kommen. Was ist mit Ratten oder Mäusen? Sie kümmern sich hingebungsvoll
um ihren Nachwuchs. Besitzen sie ein Bewusstsein? Was ist mit Insekten? Mit
Viren und Bakterien? Und was ist mit Pflanzen? Haben sie einen Willen zum
Leben? Oder laufen Prozesse wie die Fotosynthese automatisch ab? Und was ist
mit Sand und Gestein? Sind sie vollkommen leblos oder steckt vielleicht auch in
ihnen ein Funken Bewusstsein?
Die
Antwort lautet in sämtlichen Fällen: Ja, es sind bewusste Seinsformen. In allen
Wesen und Dingen steckt eine Form von Bewusstsein. Es variiert sehr stark, man
kann einen Menschen nicht mit einem Felsbrocken gleichsetzen. Aber trotzdem ist
sich alles und jedes seiner Selbst bewusst. Sonst würde es nicht existieren.
Auch das ist ein gewaltiges Forschungsgebiet, das bislang kaum beachtet wurde.
Zurück
zu den Körperzellen. Sie sind faszinierende Geschöpfe, die uns einen großen
Dienst erweisen. Ohne sie könnten wir unsere Leben nicht leben. Deshalb
schulden wir ihnen Respekt und Dankbarkeit. Und das sollten wir auch zum
Ausdruck bringen. Wir sollten jeden Tag zu unseren Zellen sprechen. Nicht bloß
in Gedanken, sondern laut und deutlich ausgesprochen. Wir sollten Dinge sagen
wie: „Hallo, liebe Körperzellen. Ich danke euch für eure Dienste. Auch heute
haben wir einen wundervollen Tag vor uns, den wir gemeinsam erleben werden.“
Oder am Abend: „Ich danke euch, dass ihr mir ermöglicht habt, diesen Tag zu
erleben.“
Im
Falle einer Krankheit sollte man sagen: „Danke, liebe Körperzellen, dass ihr
mir diese Botschaft überbracht habt. Ich verstehe den Sinn dieser Krankheit.
Ich weiß, dass ich ihr Schöpfer bin. Ich werde in Zukunft sorgsamer leben, ich
werde mich wieder ins Gleichgewicht begeben. Bitte helft mir dabei, gesund zu
werden.“
Wenn
ihr das zum ersten Mal tut, werdet ihr euch wahrscheinlich lächerlich
vorkommen. Andere werden vielleicht sogar darüber lachen. Für Außenstehende
sieht es so aus, als ob ihr Selbstgespräche führen würdet, aber das stimmt
nicht. Ihr habt Zuhörer, Billionen Zuhörer. Jede einzelne Zelle wartet nur
darauf, dass ihr sie anerkennt und euch meldet. Laut, deutlich und regelmäßig.
Das ist das Zeichen eines geistigen Wachstums.
2.
Der zweite Ratschlag hängt eng mit dem ersten zusammen: Ihr solltet die Medizin
und die Heilmethoden begrüßen. Eine Kopfschmerztablette oder eine Salbe besitzt
kein eigenes Bewusstsein, sondern lediglich ihre Bestandteile verfügen darüber.
Aber auch in diesem Fall sind die Körperzellen beteiligt. Sie merken, da kommt
etwas, das den Organismus beeinflusst. Die Medizin sollte angekündigt werden,
und es sollte beschrieben werden, was das Ziel ihrer Einnahme ist. Beispiel:
„Hallo, liebe Tablette. Ich grüße dich. Du wirst uns dabei helfen, unsere
Krankheit zu heilen.“ Jedes einzelne Wort wird von Billionen Zellen gehört und
verstanden werden und einen Heilungsprozess auslösen.

3.
Bildlich vorstellen. Ihr dürft das, was ich hier erkläre, nicht einfach nur so
vor euch hinbrabbeln, so wie man nebenbei ein Liedchen summt. Ihr müsst euch
die Krankheit und den Heilungsprozess in möglichst starken Bildern vorstellen.
Hier ein paar Beispiele: Ein Geschwür könnt ihr euch wie einen Schatten
vorstellen. Erst ist er dunkel und bedrohlich, aber dann geht die Sonne auf und
der Schatten verschwindet. Oder: Mutierte Zellen breiten sich wie Seifenblasen
in eurem Körper aus. Aber dann kommt die richtige Medizin und die richtige
Behandlung und die Seifenblasen tun das, was sie immer tun: sie zerplatzen. Der
Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Denkt euch selbst Bilder aus, unterlegt
sie mit Tönen und Gerüchen, sprecht das, was ihr denkt, laut aus und wiederholt
es. Je öfter ihr eure geistigen Übungen macht, umso schneller werdet ihr
gesund.
4.
Eine heilsame Umgebung erschaffen. Dieser Ratschlag bezieht sich vor allem auf
die Menschen, die euch umgeben. Krankheiten entstehen durch Vesmas. Damit sind
winzig kleine Energieeinheiten gemeint, die von jedem Bewusstsein ausgestoßen
werden. Menschen erschaffen damit die Welt, in der sie leben – obwohl sich die
meisten darüber nicht bewusst sind. Sie merken auch nicht, dass ihre Gedanken
und Worte den Gesundheitszustand anderer Menschen beeinflussen. Vielleicht
kommen euch folgende Sätze bekannt vor: „Du warst doch schon immer kränklich,
dein ganzes Leben lang.“ Oder: „Diese Krankheit ist in eurer Familie weit
verbreitet. Du wirst sie bestimmt auch kriegen.“ Oder: „Du hast deine Medizin
zu früh oder zu spät genommen, du hast zu viel oder zu wenig Wasser getrunken,
du hast dich falsch ernährt, den falschen Arzt konsultiert, die falschen
Freunde, die falsche Lebensweise, Mecker, Mecker, Mecker.“

Von
dieser Sorte Mensch gibt es leider sehr viele. Sie torpedieren bewusst oder
unbewusst eure Versuche, gesund zu werden. Vesmas bilden Muster. Je mehr
Menschen daran beteiligt sind, umso stärker sind sie. Deshalb müsst ihr – auch
wenn es schwerfällt – diese Menschen aus eurer Umgebung verbannen. Erst nach
erfolgter Heilung könnt ihr wieder Kontakt mit ihnen aufnehmen.
5.
Sich selbst ins Gleichgewicht bringen. Dieses Thema habe ich bereits
angeschnitten. Viele Menschen verspüren eine tiefsitzende Unzufriedenheit. Sie
wollen mehr Geld haben, mehr Anerkennung, mehr Macht, mehr freie Zeit, mehr von
irgendetwas. Denkt über euch selbst nach. Macht eine Analyse eurer Lage. Stellt
euch wichtige Dinge vor – eure Wohnung, euer Auto, euer Arbeitsplatz, eure
Freunde und Familie – und achtet dabei auf eure Gefühle. Sind sie positiv oder
negativ? Freut ihr euch, oder empfindet ihr Ärger und Wut? Stellt euch eine
Waage vor. Sind die Schalen im Gleichgewicht, oder berührt eine den Boden,
während die andere hoch oben in der Luft baumelt?

Die
Aussagekraft dieses Bildes ist enorm. Jeder sollte wissen, was er zu tun hat,
wenn die Waage nicht ausgeglichen ist. Macht klar Schiff. Werft überflüssigen
Ballast über Bord. Und wenn es mal ganz schlimm kommt: Dreht das Schiff in den
Sturm. Durchschneidet mit eurem Bug die Wellen. Trotzt dem Wind. Nach jeder
Ebbe kommt die Flut. Ihr merkt sicher schon, was ich hier tue. Ich erschaffe
eine bildliche Vorstellung. Jedes starke Bild wird Wirklichkeit. Aber auch hier
gilt: Es reicht nicht, wenn man es nur einmal macht. Die Waage muss dauerhaft
im Gleichgewicht sein. Wenn ihr es nicht tut, übernimmt euer Körper den Job –
und das könnte unangenehm werden.
6.
Und das ist die größte Herausforderung: das plärrende Radio. Viele von euch
werden jetzt vielleicht sagen: „Das ist ja alles ganz interessant, was der
Konrad Pilger da von sich gibt. Aber“, und jetzt kommt es, „aber das ist ja gar
nicht bewiesen. Das ist doch total unwissenschaftlich. Das ist Esoterik. Der
Kerl will doch nur Geld verdienen. Das kennt man doch schon aus diesen
Lebenshilferatgebern. Die behaupten auch immer, man kann alles erreichen, wenn
man nur fest genug daran glaubt. Aber bei mir hat das nie funktioniert. Ich
habe mir immer gewünscht, sechs Richtige im Lotto zu haben, und ich bin immer
noch arm wie eine Kirchenmaus.“
Genau
das ist das Problem: der bohrende Zweifel. Man muss an dieser Stelle fragen:
Was ist der Kerngedanke? Was ist das Kerngefühl? Noch mal zur Erinnerung: Alles
besteht aus Gedanken und Gefühlen. Sie formen mithilfe der Vesmas die Welt, in
der wir leben. Wenn der Kerngedanke lautet: „Das ist alles Quatsch, daran
glaube ich nicht, es kann nicht funktionieren“ und das Kerngefühl ist ein
Widerwille oder Angst vor dem Unbekannten, dann wird auch genau das
verwirklicht werden. Es funktioniert nicht, die Heilung findet nicht statt.
Es
ist so ähnlich wie ein plärrendes Radio in der Nachbarschaft. Ständig hört man
diese furchtbare Stimme oder diese schreckliche Musik, die man nicht ertragen
kann, aber der Nachbar weigert sich, das Radio abzuschalten. Morgens, mittags,
abends, nachts, immer ist der bohrende Zweifel vorhanden. Damit sabotiert ihr
euch selbst.
Kann
man denn gar nichts tun, um das Radio abzuschalten? Doch, man kann sogar sehr
viel machen, einiges habe ich bereits erwähnt. Starke Bilder schaffen, es laut
aussprechen und es ständig wiederholen. Auch dazu verrate ich einige Tricks und
Kniffe.
Beispiel
a: Erfolgserlebnisse analysieren. Jeder Mensch hat in seinem Leben Erfolge
erzielt. Vielleicht ist es euch schon mal gelungen, einen Marathon zu laufen.
Dann stellt euch die Frage: Was war hier der Kerngedanke und das Kerngefühl? Vielleicht
habt ihr gedacht: Wenn andere Menschen einen Marathon laufen können, kann
ich das auch. Vielleicht habt ihr es euren Freunden gegenüber laut
ausgesprochen. Vielleicht habt ihr es auch viele Male wiederholt. Und dann seid
ihr angefangen zu laufen. Erst einen Kilometer, dann zwei, dann drei, später
folgte ein Halbmarathon, und schließlich seid ihr einen ganzen gelaufen. Das
ist der Prozess der Schöpfung. Diesen Kerngedanken und dieses Kerngefühl müsst
ihr wieder in euch hervorholen und abermals zum Ausdruck bringen.

Beispiel
b: Vorbilder suchen. Auch das mag kurios erscheinen, aber denkt mal an eine
Person wie Donald Trump. Er war Präsident der Vereinigten Staaten, obwohl es
kaum einen Menschen gibt, der weniger für diesen Posten geeignet ist. Neben
einigen anderen Faktoren war vor allem eines für seinen Wahlsieg
verantwortlich: Trumps starker Wille. Ihr kennt alle sein Auftreten, seine
Körpersprache, seine Mimik, die Aussagen in seinen Interviews. Trump hat den
Willen zur Macht. Deshalb ist er ins Weiße Haus eingezogen. Und wenn der Typ so
etwas zustande bringt, dann könnt ihr auch gesund werden.
Beispiel
c: Fortschritte anerkennen. Wenn ihr die Methoden, die ich hier vorstelle,
anwendet und sich erste Erfolge einstellen, dann sagt nicht: „Och, das war
Zufall.“ Oder: „Die Medikamente haben endlich angeschlagen.“ Sondern sagt: „Ja,
Konrad Pilger hat recht. Es funktioniert. Meine Körperzellen und ich haben
zusammengearbeitet. Ich danke euch, liebe Zellen. Wir sind stark und gesund.
Wir führen ein langes und glückliches Leben.“
Wenn
ihr all das beherzigt, was ich in diesem Podcast oder Video erklärt habe, dann
verbessert ihr nicht bloß eure Chancen auf Heilung, sondern ihr werdet geheilt.
Hundertprozentig, mit absoluter Sicherheit. Und wenn es nicht auf Anhieb
klappt, dann habt Geduld und probiert es wieder und wieder, bis sich die
gewünschten Resultate einstellen.
Ich
wiederhole es noch einmal im Schnelldurchlauf.
1.
Sprecht mit euren Körperzellen. Sie haben ein Bewusstsein und hören jedes Wort.
2.
Begrüßt die Medizin und die Heilmethoden.
3.
Stellt euch die Heilung bildlich vor und sprecht es laut und deutlich aus.
4.
Schafft eine heilsame Umgebung. Trennt euch von Menschen, Dingen und
Angewohnheiten, die euch nicht gut tun.
5.
Bringt euch selbst ins Gleichgewicht. Löst Wut und Ängste auf, ersetzt sie
durch Liebe und Zuversicht.
6.
Bringt das plärrende Radio zum Verstummen. Achtet auf euren Kerngedanken und
das Kerngefühl.
Erinnert
euch bitte an das, was ich am Anfang dieser Folge sagte. Später einmal wird es
möglich sein, die Vesmas mit technischen Mitteln sichtbar zu machen. Man wird
sehen, welche Organe von negativen Energien befallen sind. Danach wird die
Wissenschaft die Aura-Waage entwickeln, mit deren Hilfe man die Patienten ins
Gleichgewicht bringen kann. Das wird aber noch fünfzig bis hundert Jahre
dauern. Solange sollte man unbedingt die Ratschläge berücksichtigen, die ich
heute gegeben habe.
Wer
selbst gesund ist aber jemanden kennt, der unter einer Krankheit leidet, sollte
diesen Podcast, das Video oder den Artikel in meinem Blog verbreiten. Keines
meiner Worte wird einen Schaden verursachen, aber der Erfolg kann gewaltig
sein. Entscheidend sind allein eure Gedanken und eure Gefühle.
So,
das war genug für diese Ausgabe von Blick in die Zukunft. Das Thema Medizin
werde ich aber noch viele Male behandeln. Für heute sage ich mal wieder: Danke
für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht
Euer
Konrad Pilger