Montag, 29. August 2022

Hörbuch Die Juwelen von Xahnos - eine fantastische Geschichte vom Träumen von Konrad Pilger

 


Das Hörbuch Die Juwelen von Xahnos (Autor Konrad Pilger) steht in der Tradition von H.P. Lovecraft und Algernon Blackwood. In dieser fantastischen Geschichte entdeckt ein Mann, dass er eine weitere Persönlichkeit besitzt, die ein eigenständiges Leben in der Traumwelt führt. Dort ist er mit einer geheimnisvollen Frau liiert, an die er sich nur unvollständig erinnern kann. Eines ist jedoch sicher: Die Frau schwebt in großer Gefahr. Um ihr zu helfen, muss er sich auf ein Abenteuer einlassen, das ihn in unbekannte Dimensionen führt.

Diese Geschichte ist frei erfunden, trotzdem enthält sie viel Wahrheit. Die Traumwelt ist bis heute kaum erforscht. Wissenschaftler glauben, Träume würden dazu dienen, die Ereignisse des Tages aufzuarbeiten. Diese Erklärung reicht bei Weitem nicht aus. Träume finden nicht nur im Kopf des Schlafenden statt, sie sind ein eigenes physikalisches (!) Universum und bieten enorme Möglichkeiten. Man kann dort geistig wachsen, sich von Krankheiten heilen, Entdeckungen und Erfindungen machen, die Geister "toter" Menschen treffen und fremde Planeten besuchen. Mehr dazu demnächst auf diesem Blog.

Das Hörbuch wurde von Gregor Schweitzer gesprochen und auf dem YouTube-Kanal der GM Factory veröffentlicht. Zum Anhören klicken Sie einfach auf den Link im oberen Bild.  

Samstag, 30. Juli 2022

Manuskript zu Podcast Folge 12: Der Aufstieg der Menschheit. Frieden bringt Dividende. Wann kommen die Erfindungen?

Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nummer zwölf. Die heutige Sendung ist in gewisser Weise eine Fortsetzung der vorherigen. In der Nummer elf ging es um die Zukunft der Demokratie. Ich sprach davon, dass es in der Politik eines Tages keinen Streit mehr geben würde, dass sich das Prinzip des Ausgleichs durchsetzen würde und dass man neben den Leitwerten Freiheit und Gerechtigkeit auch die Leitgefühle Wohlwollen und Mitgefühl in die Politik einführen würde.

Daraufhin erreichten mich einige Reaktionen von Hörern, die meine Worte anzweifelten. Sie meinten, dass sich in der Politik grundsätzlich nichts ändern würde, dass Menschen immer Gründe für Streit und Ärger finden würden und dass es auch immer Konflikte und Kriege geben würde. Als Beispiel nannten sie den Krieg in der Ukraine, der bereits Tausende Opfer gefordert hat und dessen Ende nicht absehbar ist.


Ich bin dankbar für diese Art von Kritik, denn sie zeigt deutlich, was für viele Menschen heute das Hauptproblem ist: der eingeschränkte Blick. Menschen sehen meist nur das, was sich in ihrer unmittelbaren Nähe befindet. Das ist nicht grundsätzlich falsch, es ist sogar von der Evolution so gewollt. Dadurch konzentrieren wir uns auf die Erfahrung, die wir an einem bestimmten Punkt unseres Lebens machen. Unser Blick reicht bis zum Horizont, unser Zeitgefühl beschränkt sich auf den Moment. Darüber hinaus besteht aber auch alles andere. Es existiert der gesamte Raum hinter dem Horizont, und es existiert die gesamte Zeit vor und hinter dem Moment – und das sogar in unendlich vielen Versionen. 

Zwei Schritte vor, einen zurück

Vielen Menschen fehlt nur deshalb das Vertrauen in die Zukunft, weil sie sich von einer negativen Stimmung haben anstecken lassen. In Politik und Medien werden vor allem die dunklen Seiten unserer Weltgemeinschaft hervorgehoben: Krisen, Kriege, Katastrophen. Damit macht man Auflage, erhöht die Einschaltquote und gewinnt Wählerstimmen. Wenn man nicht genau hinschaut, scheint es tatsächlich so, als ob sich niemals etwas ändern würde.

Doch damit verliert man etwas sehr Wichtiges aus den Augen: Die Tatsache, dass die Entwicklung der Menschheit immer schon nach dem Prinzip „Zwei Schritte vor, einen zurück“ erfolgte. Schon seit Jahrtausenden erzielen wir große Erfolge, erleiden aber immer wieder schwere Verluste – unterm Strich jedoch geht es stetig aufwärts.


Ein paar Beispiele: Die Demokratie ist nach unserer Wahrnehmung fünfhundert Jahre vor Christus in Griechenland entstanden. Streng betrachtet ist das falsch, diese Staatsform hat so wie alles andere auch schon immer außerhalb der Zeit existiert. Unser menschliches Bewusstsein besteht jedoch auf einer zeitlichen Abfolge, deshalb bleibe ich bei dieser Praxis. Also: Demokratie in Griechenland fünfhundert Jahre vor Christus. Das Land erlebte damals eine Blütezeit, die Griechen vollbrachten große Taten auf den Gebieten der Philosophie, der Wissenschaft und der schönen Künste. Später gaben sich fremde Eroberer die Klinke in die Hand: Römer, diverse Kreuzfahrer, Venezianer, Genuesen, Johanniter und Osmanen. Mit der Demokratie war es vorbei, das Land versank in der Bedeutungslosigkeit. Erst nach der griechischen Revolution im Jahr 1821 ging es langsam wieder aufwärts. Heute ist Griechenland eine funktionierende Demokratie und ein fester Bestandteil der Europäischen Gemeinschaft.

Dieses Prinzip gilt mehr oder weniger für jedes Land der Welt. Die Vereinigten Staaten von Amerika gaben sich 1787 eine großartige Verfassung. Doch profitiert haben davon vor allem weiße Männer. Bis auch Frauen, Schwarze und Ureinwohner ihre vollen Bürgerrechte bekamen, dauerte es noch mehr als hundert Jahre. Ähnliches muss man auch über Frankreich sagen: Im Jahr 1789 erfolgte die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. Sie galten allerdings nur für Franzosen im Mutterland, in den Kolonien wurden Sklaven und Ureinwohner auf grausame Weise unterdrückt. In Großbritannien war es nicht anders. Auf der Insel in der Nordsee gönnte man sich Demokratie und Menschenrechte, in den Überseegebieten jedoch herrschten lange Zeit furchtbare Verhältnisse inklusive Sklaverei, Ausbeutung und Unterdrückung.



Oder denken wir an die Aufklärung. Sie begann um 1700 in Europa und dehnte sich über die gesamte Welt aus. Die Wissenschaft sollte fortan über dem Aberglauben stehen. Uns wurden großartige Erkenntnisse geschenkt auf den Gebieten der Physik, Chemie, Biologie und Mathematik. Zwischendurch kam es aber zu furchtbaren Fehlentwicklungen wie etwa der Rassenkunde, die zu mehreren Völkermorden führte, allen voran im nationalsozialistischen Deutschland. Letztlich gewann aber die Vernunft.

Genau dasselbe erleben wir heute in Osteuropa. Was in der Ukraine geschieht, ist der eine Schritt zurück. Zugleich geht die Weltgemeinschaft aber zwei Schritte voran. Der Krieg wird fast überall abgelehnt, wir unterstützen die Ukraine und boykottieren Russland. Aber auch diese Phase geht vorbei. Russland wird eines Tages ein friedliches und demokratisches Land sein. 

Zwei Symbole

Deshalb sollten wir alle unseren Blick ausweiten. Wir sollten nicht nur das beobachten, was in unserer unmittelbaren Nähe geschieht – der Krieg in der Ukraine – sondern auch das im Auge behalten, was davor und dahinter liegt. Das geht am besten mit einem einfachen Symbol: der Treppe. Wir sollten uns immer daran erinnern, dass die Menschheit seit Jahrtausenden die Treppe der Evolution hinaufsteigt und dass dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen ist. Deshalb sollten wir die dunklen Phasen unserer Geschichte auch nicht verfluchen, darüber jammern, uns nicht dafür schuldig fühlen und schon gar nicht darunter leiden.


Im Gegenteil: Wir sollten alle Stufen achten und ehren, insbesondere die unteren. Eine Treppe, die nur aus den oberen Stufen besteht, ist nicht vorstellbar. Die unteren Stufen sind genauso wichtig wie die oberen. Und wir sollten allen Menschen dankbar sein, die am unteren Teil der Treppe mitgearbeitet haben. Deren Job war viel schwerer als der, den wir heute erledigen. Die Pyramiden in Ägypten anzuschauen, ist sehr angenehm. Deren Bau war jedoch weniger vergnüglich.

Das zweite Symbol ist genauso leicht zu merken: die zwei Schritte vorwärts. Stellt euch einen Tänzer vor, der sich nach einem besonderen Rhythmus bewegt. Er bleibt immer im Takt, er macht zwei Schritte vorwärts und einen zurück. Von außen betrachtet, sieht es ziemlich seltsam aus. Aber der Tänzer hat die freie Wahl, und das ist der Rhythmus, den er gewählt hat. Letztlich kommt er damit voran. Er erreicht das Ziel, das er erreichen möchte.

Diese Ratschläge, die ich hier erteile, haben einen doppelten Effekt: einen individuellen und einen kollektiven. Zum einen wird dadurch jedem Menschen persönlich geholfen. Wir erleben es oft, dass wir schreckliche Neuigkeiten aus aller Welt erfahren – Terroranschläge, Revolutionen, Hungersnöte – und wir dadurch nach unten gezogen werden, wir fühlen uns bedrückt, die Nachrichten lasten wie Blei auf unserer Psyche, manche Menschen werden sogar depressiv.


In einer solchen Phase sind die beiden Symbole eine Art von erster Hilfe. Wir denken an die Treppe. Wir denken an all das, was wir schon erreicht haben, seit wir von den Feuerstellen der Steinzeit aufgebrochen sind, und wir denken an das, was wir noch erreichen werden. Das sind zum Beispiel Maschinen, mit denen wir alle Krankheiten heilen können, und Raumschiffe, die schneller als Lichtgeschwindigkeit fliegen. Wir denken an den Tänzer, der zwei Schritte vor und einen zurück macht, was zwar seltsam aussieht, ihn aber trotzdem voranbringt. Diese beiden Symbole sind Balsam für die Seele, sie beruhigen uns und stimmen uns zuversichtlich. 

Frieden bringt Fortschritt

Der zweite Effekt ist noch wichtiger als der erste: der kollektive Aufstieg. Ich habe im Blick in die Zukunft schon oft von den Vesmas gesprochen. Das sind winzig kleine Energieeinheiten, die von allen Bewusstseinsformen emittiert werden – insbesondere von Menschen. Die Vesmas besitzen erstaunliche Eigenschaften. Sie können sich zu riesigen Feldern zusammenschließen und dadurch gewaltige Energien freisetzen. So funktioniert geistige Evolution, so ereignet sich der Fortschritt. Alles geschieht durch die Gedanken und Gefühle der Menschen. Sie erschaffen gemeinsam die Dampfmaschine, das Flugzeug und den Computer. Nichts geschieht zufällig oder ungeplant.

Die Wissenschaft weiß noch nichts von diesen Vorgängen. Die Vesmas werden erst in etwa fünfzig Jahren entdeckt werden. Aber sie lassen sich heute bereits nachweisen – allerdings nur indirekt. Einer dieser indirekten Beweise ist die Geschichte der Wissenschaft selbst. Vesmas reagieren auf positive Gefühle, vor allem auf Mitgefühl und Wohlwollen. Je mehr wir davon aussenden, desto mehr bekommen wir zurück. Das schlägt sich auch in der Zahl der Entdeckungen und Erfindungen nieder, die von einem Volk gemacht werden.

 


Wenn wir in die sogenannte Vergangenheit schauen, stellen wir fest, dass es mehrere Hochkulturen gegeben hat, die nach einer Blütezeit von einigen Jahrhunderten entweder untergegangen sind oder zumindest stark an Bedeutung verloren haben. Herausragend dabei ist China. Im antiken China wurden vier große Erfindungen gemacht: das Papier, der Buchdruck, das Schwarzpulver und der Kompass.

Alle großen Erfindungen der Neuzeit jedoch wurden in Europa und Nordamerika gemacht: der moderne Buchdruck, die Dampfmaschine, der Verbrennungsmotor, das Flugzeug, das Telefon, die Glühbirne und der Computer. Warum ist das so? Auf den ersten Blick scheinen soziale Entwicklungen dafür verantwortlich zu sein: Schulbildung, Ernährung, Gesundheit, innerer Frieden, Rechtssicherheit. Dahinter steckt aber eine bestimmte Geisteshaltung und eine Gefühlshaltung. In Europa und Nordamerika wurden Menschen nicht mehr als Untertanen angesehen, sondern als Bürger. Der Absolutismus, der nur einen starken Herrscher kennt, wich einer selbstbewussten, demokratischen Gesellschaft.

China ging auf diesem Weg nicht mit. Ab der Ming-Dnynastie, die im vierzehnten Jahrhundert begann, wurde die Zentralregierung in Peking noch weiter gestärkt, Bürgerrechte waren unbekannt. Man entwickelte das sinozentrische Weltbild, in dem China der Mittelpunkt der Welt ist und alle anderen Kulturen als minderwertig betrachtet werden. Es gab damals in China nicht allzu viel Mitgefühl und Wohlwollen. Diese Geistes- und Gefühlshaltung schlägt sich auch auf einer physikalischen Ebene nieder. Die Energiefelder, die aus Vesmas gebildet werden, sind weniger leistungsfähig und durchlässig. Spätere Generationen von Wissenschaftlern werden dieses Phänomen mit Messinstrumenten nachweisen und in physikalischen Formeln ausdrücken.

 


Der moderne Buchdruck hingegen wurde in Deutschland von Johannes Gutenberg erfunden. Auffällig ist, dass deutsche Staatsbürger besondere Leistungen auf nahezu allen Gebieten von Wissenschaft und Technik erbracht haben. Woran liegt das? Natürlich an Schulbildung, Ernährung und Gesundheit, aber auch daran, dass Deutschland fast immer ein friedliches Land war – zumindest im Vergleich zu seinen Nachbarn. Auch wenn es schwer zu verstehen ist, aber Deutschland hat bis zum zwanzigsten Jahrhundert relativ – ich betone relativ – wenige Kriege geführt, hat nur wenige Kolonien besessen und war fast nicht am Sklavenhandel beteiligt.

Heutzutage wird die deutsche Geschichte meist auf die negativen Aspekte reduziert, vor allem auf das Dritte Reich und die beiden Weltkriege. Es ist nahezu unbekannt, dass es ab dem Mittelalter in Deutschland eine starke Friedensbewegung gab, die einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der Welt hatte. Ich nenne schnell ein paar Stichworte: Reichslandfriede von 1103, Mainzer Landfrieden von 1235, Ewiger Landfrieden von 1495. Es ist kein Zufall gewesen, dass die erste moderne Druckwerkstatt von Gutenberg in Mainz eingerichtet wurde – einem der Zentren der Landfriedensbewegung. 

Jeder ist beteiligt

Dieses Prinzip gilt auch heute noch. Gute Gedanken und gute Gefühle erschaffen gute Resultate. Wenn in einer Gesellschaft Mitgefühl und Wohlwollen vorherrschen, kommt es zu großen Sprüngen in der Entwicklung. Ich nenne jetzt die fünf großen Überraschungen, die auf uns warten:

1. Die Entdeckung der Vesmas. Damit sind winzig kleine Energieeinheiten gemeint, die die Grundlage von Raum, Zeit und Materie bilden. Mehr dazu in Ausgabe sechs von Blick in die Zukunft.

2. Die Erfindung der Vesma-Lupe. Das ist eine Maschine, die diese Energieeinheiten sichtbar macht.

3. Die Erfindung der Aura-Waage. Mit dieser Maschine werden alle Krankheiten geheilt. Ich habe sie in Ausgabe zehn dieser Reihe vorgestellt.

4. Freie Energie. Jedem Menschen steht eine große Menge Energie zur Verfügung, die ohne Umweltbelastung erzeugt wird.

5. Raumschiffe, die schneller als das Licht fliegen.


Diese Entdeckungen und Erfindungen sind noch einige Jahrzehnte bis Jahrhunderte von uns entfernt. Aber wir können sie näher zu uns heranholen. Und dazu kann jeder von Euch beitragen. Wenn Ihr, lieber Hörerinnen und Hörer, positive Gedanken und Gefühle zulasst, vor allem Mitgefühl und Wohlwollen, verbessert Ihr die Lage auf diesem Planeten. Ihr sorgt dafür, dass wir die Leiter der Evolution schneller hinaufklettern. Lasst Euch dabei nicht von schlechten Nachrichten beeinflussen. Denkt immer daran: Zwei Schritte vor und einen zurück. Wenn die anderen Menschen einen Schritt zurück machen, macht ihr zwei vorwärts. Ihr seid diejenigen, die die Entwicklung vorantreiben.

Mehr dazu und zu vielen weiteren spannenden Themen erfahrt Ihr in den nächsten Ausgaben von Blick in die Zukunft. Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit.

Und: Alles Gute wünscht

Euer Konrad Pilger

Mittwoch, 13. Juli 2022

Manuskript zu Podcast Folge 11: Die Zukunft der Demokratie. Das Gefühl der Einheit. Mitgefühl und Wohlwollen.

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nr. 11. Heute geht es um Politik. Viele Leute zucken zusammen, wenn sie das Wort Politik hören. Sie glauben, dass jemand seine privaten Ansichten verbreiten möchte, dass sie in eine bestimmte Richtung beeinflusst werden sollen, aber das ist hier nicht der Fall. Ich habe nicht vor, euch für die eine oder andere Partei zu begeistern oder für die eine oder andere Strömung. Mir geht es um die grundsätzliche Form, in der wir uns in Zukunft regieren werden. Und da wird es einige Veränderungen geben.



Um es vorweg zu sagen: Die beste Regierungsform ist und bleibt die Demokratie. Sie wird in Europa und Amerika vorherrschen, und sie wird sich schrittweise über die gesamte Welt ausbreiten. Allerdings besteht Reformbedarf. Seit über hundert Jahren hat sich die Demokratie kaum verändert. Die Grundzüge sind immer noch dieselben: Herrschaft des Volkes, unveräußerliche Grundrechte, Gewaltenteilung, freie und geheime Wahlen. Doch die Welt hat sich in den letzten hundert Jahren stark verändert. Die Weltbevölkerung ist extrem angewachsen, es gibt große Umwelt- und Sozialprobleme, die Technik hat sich rasant entwickelt, globale Unternehmen besitzen heute mehr Macht als je zuvor. Die meisten Probleme sind nicht mal im Ansatz gelöst. Allein deshalb sollten wir schon das System reformieren. 

Es geschieht zur rechten Zeit

Aber es gibt noch einen zweiten Grund, und der ist fast noch wichtiger als der erste: Nämlich die Entdeckungen und Erfindungen, die vor uns liegen. In der Reihe Blick in die Zukunft habe ich bereits mehrfach davon gesprochen, dass Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit möglich sind. Unsere Wissenschaftler glauben heute, die Lichtgeschwindigkeit wäre eine absolute Grenze, die man nicht überschreiten kann. Das ist einer der größten Irrtümer der Menschheitsgeschichte. Es gibt eine Methode, mit der man der man dieses Tempo erreichen kann – und dass sogar mit einem relativ geringen Aufwand an Technik und Energie. Man kann unsere halbe Galaxie mit einer Energiemenge durchqueren, die geringer ist es als die, die wir heute für eine Reise rund um die Erde benötigen. Diese Technologie liegt gewissermaßen in einer Schublade für uns bereit. Aber wir besitzen noch nicht den Schlüssel, um die Schublade zu öffnen.


Und warum ist das so? Diejenigen, die den Blick in die Zukunft abonniert haben, kennen die Antwort: Weil wir dafür noch nicht reif sind. Wenn Politiker heute die Möglichkeit hätten, ein Raumschiff bauen zu lassen, das schneller als das Licht fliegt, würden sie als erstes ein Kriegsschiff daraus machen. Sie würden Bomben und Raketen darin unterbringen, und dann würde es nicht mehr lange dauern, bis sie einen bösen Feind ausfindig machen, den man damit angreifen muss. Schlimm genug, wenn sie das auf der Erde machen, aber mit solchen Raumschiffen könnten sie auch Zivilisationen auf fremden Planeten angreifen. Und das muss unbedingt verhindert werden.

Es gibt einen natürlichen Mechanismus, der dafür sorgt, dass die Bevölkerung eines Planeten nur die Entdeckungen und Erfindungen machen kann, für die sie charakterlich und moralisch reif ist. Den Mechanismus werde ich in einer späteren Folge von Blick in die Zukunft näher erläutern. Es ist aber jetzt schon klar, welche Hürde vor uns liegt: Wir müssen unsere Aggressionen überwinden, wir müssen friedlich werden. Es darf nie wieder ein Politiker den Wunsch verspüren, ein fremdes Land anzugreifen oder die Bevölkerung zu unterdrücken und auszubeuten. Wenn das geschieht, bekommen wir den Schlüssel für die geheime Schublade in die Hand gedrückt. 

Das Gefühl der Einheit

Wir brauchen also eine neue Politik, eine Demokratie der zweiten Stufe. Bevor ich hier die Dinge aufzähle, die sich in Zukunft ändern müssen und ändern werden, beginne ich mit einem konkreten Beispiel. Es ist ein Symbol mit einer großen Aussagekraft: Ich spreche von der Wahlparty. Heute ist es so, dass nach Bekanntgabe der Wahrergebnisse jede Partei ihre eigene Party feiert. Man bejubelt das eigene Ergebnis, aber die Ergebnisse der anderen Parteien betrachtet man mit Missgunst, und man freut sich, wenn ein Gegner Stimmen verliert. Manchmal wird ein gegnerischer Kandidat sogar ausgebuht, wenn er im Fernsehen zu einem Interview erscheint.


In Zukunft wird es so etwas nicht mehr geben. Auf der Stufe zwei vermeidet man die Trennung und man legt Wert Gemeinschaft. Weil die Erneuerung der Demokratie ein Grund zur Freude ist, feiern alle gemeinsam ein großes Fest. Man gratuliert denen, die neu ins Parlament einziehen, und bedankt sich bei denen, die es verlassen werden. In diesem System gibt es keine Gegner und erst recht keine Feinde. Das heißt nicht, dass es eine große Einheitspartei gibt, die alles dominiert. Mit Einheitsparteien haben wir schlechte Erfahrungen gemacht. 

Wettbewerb oder Wettkampf?

 Es wird ein neues Prinzip in die Politik einziehen: der gemeinschaftliche Wettbewerb. In der deutschen Sprache gibt es zwei Wörter, die das Problem sehr gut auf den Punkt bringen: Wettbewerb und Wettkampf. Politik ist heutzutage allzu oft ein Wettkampf, in dem die Parteien versuchen, ihren Gegnern Schaden zuzufügen. Besonders deutlich sieht man das in den USA, wo Republikaner und Demokraten einen regelrechten Krieg gegeneinander führen. Man versucht jedes Vorhaben des Gegners zu verhindern, auch wenn es die vernünftigste Idee der Welt ist. Ein Beispiel ist die Verschärfung des Waffenrechts, die längst schon von der Mehrheit der Bevölkerung gefordert wird, aber seit Jahrzehnten von Lobbyisten blockiert wird.


In Deutschland ist es nicht ganz so schlimm, aber das Problem besteht genauso. Nach der Wahl handelt man nach dem Motto: Der Sieger bekommt alles. Alle wichtigen Posten – Minister, Staatssekretäre, Behördenleiter – werden mit Angehörigen der Siegerpartei besetzt. Selbst die fähigsten Männer und Frauen verlieren ihre Jobs, wenn sie nicht das richtige Parteibuch haben. Die Verliererpartei geht in die Opposition, womit sie nicht mehr an der Führung des Landes beteiligt ist. Das bedeutet, dass Millionen Wähler mit einem Schlag zu Verlierern werden. In einer Demokratie sollten sich Menschen aber niemals als Verlierer fühlen, weil das Frust und Wut erzeugt.

Hoch entwickelte Gesellschaften verhalten sich völlig anders. Hier gibt es keine Spaltung in Gewinner und Verlierer, sondern alle Menschen bilden eine Gemeinschaft, in der jedes Individuum wichtig und wertvoll ist. Nicht einmal im Parlament gibt es eine Trennung in Regierung und Opposition. Alle regieren mit, alle dürfen ihre Kreativität und Energie in den politischen Prozess einbringen. Trotzdem herrscht weiterhin ein Wettbewerb der Ideen.


Beispiel: Ein Parlament debattiert über den Abbau von unnötiger Bürokratie. Partei A macht einen Vorschlag, mit dem jährlich eine Milliarde Euro gespart werden können. Partei B macht einen Vorschlag, der drei Milliarden Ersparnis bringt. Es ist absehbar, welches der beiden Konzepte beschlossen wird. Die Abgeordneten von Partei B greifen den Vorschlag von Partei A nicht an, weisen nicht auf seine Schwachstellen hin und empfinden kein Überlegenheitsgefühl gegenüber ihren Kollegen. Die Abgeordneten von Partei A gratulieren ihren Mitbewerbern zu dem Erfolg, sie empfinden weder Neid noch ein Gefühl der Minderwertigkeit. Sie wissen, dass sie zu dem Ergebnis beigetragen haben und dass sie als Steuerzahler letztlich von dem besseren Vorschlag profitieren werden.

Alles findet in Harmonie statt, es gibt keinen Streit, keine Vorwürfe und keine verletzten Gefühle. Die Atmosphäre im Parlament wird von Mitgefühl und Wohlwollen geprägt. Einige von euch werden jetzt vielleicht sagen: Das ist unrealistisch, das ist eine Träumerei. In der Politik wird es immer Streit geben. Das ist der Normalzustand.

Falsch. Wer so etwas sagt, geht von einer falschen Grundannahme aus: Nämlich das die Natur des Menschen unveränderlich ist. Das kann mit zwei einfachen Beobachtungen widerlegen. Erstens: Kriege. Ja, es gibt immer noch Kriege auf diesem Planeten. Aber: Die Zahl der Kriege geht zurück, die Zahl der Kriegsopfer geht zurück, und wenn es doch zu einem Krieg kommt, sind die Reaktionen heute ganz anders. Der Vietnamkrieg beispielsweise, der bis 1975 dauerte, forderte sechs Millionen Tote. Bei heutigen Kriegen liegt die Anzahl der Toten nur – in Anführungsstrichen – im Tausenderbereich, was natürlich immer noch zu viel ist. Außerdem werden Kriege von der Weltgemeinschaft einhellig verurteilt, was man zuletzt beim Krieg in der Ukraine gesehen hat.

 

Daneben gibt es noch zwei ein zweites großes Menschheitsverbrechen: die Sklaverei. Über Jahrtausende hinweg wurden unzählige Männer, Frauen und Kinder versklavt. Sie wurden Opfer abscheulicher Verbrechen, die ich hier nicht näher beschreiben will. Im 19. Jahrhundert wurde die Sklaverei fast überall abgeschafft und seitdem nicht mehr eingeführt. Das ist ein klarer Beweis dafür, dass der Mensch in der Lage ist, sein Wesen zu verändern. Wir steigen auf. Wir bewegen uns von einem primitiven Urzustand hin zum einem höheren Bewusstseinszustand. Dazu gehört auch, dass in allen Gesellschaften eines Tages Frieden und Harmonie herrschen wird. Der Weg dorthin ist gar nicht mehr so weit. Wir müssen nur den Mut finden, die notwendigen Schritte zu machen. Einer davon ist die Einführung von Leitgefühlen. 

Zwei Leitwerte

Heute wird die Demokratie von zwei Leitwerten, von zwei Grundideen geprägt: Freiheit und Gerechtigkeit. Jeder soll so leben können, wie er möchte, und alle sollen die gleichen Rechte und Pflichten haben. Aber das ist nicht genug. Einer der wesentlichen Gründe für unsere Probleme ist, dass wir uns so sehr auf Ideen, also Gedanken konzentrieren. Die wahre Realität des Menschen sind aber nicht Gedanken, sondern Gefühle. Gedanken sind lediglich Hilfskonstruktionen, mit denen wir unsere Gefühle umsetzen.

Schnell ein paar Beispiele: Warum sehen wir so viele SUVs auf unseren Straßen? Weil sie Sicherheit und Prestige versprechen. Man glaubt, man könne damit Unfälle besser überstehen, und man kann auf andere herabsehen. Warum geben Frauen so viel Geld für Mode aus? Weil sie jung und attraktiv erscheinen wollen. Sie haben Angst vor Alter und Einsamkeit. Warum lesen wir so viele Bücher und schauen so viele Filme? Weil es darin um Gefühle geht. Die Protagonisten erleben stellvertretend die Gefühle, die wir im Alltag nicht erleben. Es sind sozusagen Gefühle aus zweiter Hand.


Dieser Faktor wurde in der Politik bisher unterbewertet. Freiheit und Gerechtigkeit sind wichtige Grundwerte, aber das ist nur die halbe Miete. Was passiert, wenn sich Menschen die Freiheit nehmen, andere verbal anzugreifen? Was passiert, wenn man die Idee eines anderen Menschen bekämpft, nur weil er der falschen Partei angehört? Was passiert, wenn man einen Menschen diskriminiert, nur weil er anders aussieht, eine andere Herkunft oder eine andere politische oder religiöse Überzeugung hat?

Man wird damit negative Gefühle auslösen: Frustration, Angst und Wut. Diese Gefühle wirken auf zwei Ebenen: der psychologischen und der physikalischen. Die psychologische Ebene ist recht gut erforscht. Wir wissen, dass negative Gefühle in dem Menschen arbeiten, der sie erlebt. Er wird versuchen, sie herauszulassen, er wird sie auf andere Menschen projizieren. Irgendjemand muss als Prügelknabe herhalten. Für den Rechten ist der Linke der Feind, und  für den Linken ist der Rechte der Feind. Man wird sich bekämpfen, wo es nur geht. Wie du mir, so ich dir. Ich werde deine Gesetzesvorlage blockieren, wenn es sein muss, über viele Jahre hinweg. Bei diesem Spiel gewinnt niemand, letztlich werden alle zu Verlierern. 

Die unbekannte Ebene

Daneben gibt es noch die physikalische Ebene, die derzeit noch völlig unerforscht ist. Grundlage von Raum, Zeit und Materie sind Vesmas. Damit sind winzig kleine Energieeinheiten gemeint, die von jeder Bewusstseinsform ausgestoßen werden und die Welt formen, in der wir leben. Vesmas sind so fein strukturiert, dass sie mit Gedanken und Gefühlen bewegt werden können. Negative Gefühle erzeugen negative Resultate. Das merken wir z.B. an unserem Körper. Wer ängstlich oder wütend ist, schwächt den eigenem Organismus und wird anfällig für Krankheiten.


Auf gesellschaftlicher Ebene erzeugen negative Gefühle eine Fülle von Resultaten, die nur schwer zu berechnen sind. Angst und Wut können Wirtschaftskrisen und Kriege verursachen, aber auch Wirbelstürme und Erdbeben. Die Wissenschaft wird die Vesmas in etwa fünfzig Jahren entdecken. Das wird eine Revolution auslösen, die heute noch unvorstellbar ist. Man wird erkennen, wie Vesmas sich zu riesigen Energiefeldern zusammenschließen und Ereignisse formen, die die gesamte Weltbevölkerung betreffen. Aber bis diese Zusammenhänge erforscht sind, werden weitere fünfzig Jahre vergehen. 

Zwei Leitgefühle

Trotzdem sollten wir heute schon so tun, als ob die Vesmas bereits entdeckt wären. Deshalb sollten wir neben den zwei Leitwerten Freiheit und Gerechtigkeit auch zwei Leitgefühle in die Politik einführen: Mitgefühl und Wohlwollen. Ich erkläre beides anhand eines praktischen Beispiels.  

In einem beliebigen Land radikalisieren sich junge Männer. Über das Internet lauschen sie den Worten eines Hasspredigers, sie besuchen seine Versammlungen, brüllen Parolen, schwenken die eigene Flagge, verbrennen gegnerische Flaggen. Einige schreiben Artikel oder drehen Filme, in denen zu Gewalt aufgerufen wird, andere folgen den Aufrufen, sie attackieren ihre Gegner oder zünden deren Häuser an. Unreife Menschen würden jetzt fordern, dass man die radikalen jungen Männer alle einsperren oder besser noch ihr Land bombardieren soll. Ein mitfühlender Mensch würde das nicht tun. Er empfindet Empathie für die jungen Männer, denn er kann sich in ihre Lage hineinversetzen. Mitleid empfindet er aber nicht, weil das bedeuten würde, das Leid auf sich selbst zu übertragen mit entsprechenden negativen Konsequenzen.

 

Stattdessen wird ein reifer Mensch den jungen Männern wohlwollend gegenüberstehen. Er sucht nach den tieferen Ursachen für ihr Verhalten und löst sie auf. Oftmals liegt es an mangelnden Perspektiven. Für die jungen Männer stehen nicht genügend Ausbildungs- und Arbeitsplätze zur Verfügung, sie haben keine Aussicht auf eine bezahlbare Wohnung, sie wissen, dass es ihnen nicht möglich sein wird, eine Familie zu gründen. Frustration und Wut machen sich breit. In einer solchen Lage haben Rattenfänger leichtes Spiel.

Man sollte Wut nicht mit Wut beantworten, sondern mit Wohlwollen. Das bedeutet, die Lage der jungen Männer zu verbessern, etwa durch Bildungsangebote, durch sozialen Wohnungsbau, durch gezielte Wirtschaftsförderung, durch Abbau von Handelsschranken. Der reife Mensch schreckt aber auch nicht vor schwierigen, politisch unkorrekten Themen zurück. Wenn in einem Land die Entwicklung durch Korruption und Vetternwirtschaft gehemmt wird oder wenn die natürlichen Reichtümer von einer kleinen, korrupten Elite ausgebeutet werden, verschließt er davor nicht die Augen, sondern er spricht die Probleme an und drängt auf Lösungen. Wenn es unvermeidlich ist, greift er zu Sanktionen oder zu noch härteren Maßnahmen.

Wohlwollen ist eine ungeheuer starke Kraft, weil sie eine gigantische Menge Vesmas freisetzt. Später einmal wird man dem Wohlwollen einen bestimmten Buchstaben und ein Formelzeichen zuordnen, diese Kraft wird sogar in physikalischen Formeln vorkommen. Der Entdecker der wohlwollenden Kraft wird natürlich einen Nobelpreis im Fach Physik erhalten, aber das wird noch hundert Jahre dauern. 

Die Zukunft wird fantastisch

Die Politik der Zukunft wird also von vier Faktoren geprägt, die zwar heute schon bekannt sind, aber zu wenig beachtet werden:

1. Das Gefühl der allumfassenden Einheit. Niemand wird sich mehr vor einem anderen Menschen fürchten oder auf ihn wütend sein und ihn auch nicht bekämpfen, weil man sich dadurch selbst schaden würde.

2. Das Prinzip des Ausgleichs. Alle Lebewesen bekommen das, was ihnen zusteht. Auch die politische Macht wird geteilt, trotzdem bleibt der Wettbewerb der Ideen bestehen.

3. Mitgefühl für alle Wesen und Dinge. Niemand wird sich über einen anderen erheben. Wenn Menschen unter ihren Lebensumständen leiden, versetzt man sich in hinein, ohne das Leid zu übernehmen.

4. Wohlwollen gegenüber der gesamten Umwelt. Man versucht grundsätzlich, allen Lebewesen Gutes zu tun, auch denjenigen, die einem selbst etwas Schlechtes wollen.


Wenn man später einmal auf unsere Zeit zurückschaut, wird man sie als eine dunkle Epoche empfinden, so ähnlich wie wir heute auf das Mittelalter schauen. Aber jetzt geht langsam die Sonne auf, die Dunkelheit weicht zurück. Bis es zu den großen Entdeckungen und Erfindungen kommt, werden leider noch einige Jahrzehnte bis Jahrhunderte vergehen. Aber die zwei Leitgefühle - Mitgefühl und Wohlwollen - können wir sofort einführen. Von den Resultaten werden wir selbst profitieren. Unsere Gesellschaft wird friedlicher, die Zahl der Krisen und Konflikte wird deutlich zurückgehen, und jeder einzelne von uns wird länger leben bei besserer Gesundheit.

Mehr zu den großen Entdeckungen und Erfindungen gibt es in den nächsten Folgen von Blick in die Zukunft. Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht euer

Konrad Pilger

Dienstag, 10. Mai 2022

Manuskript zu Podcast Folge 10: Die Zukunft der Medizin. Kann man sich selbst heilen?

 Hallo Leute,

herzlich willkommen zum Blick in die Zukunft, Ausgabe Nr. 10. Heute beantworte ich zwei wichtige Fragen: Wie sieht die Zukunft der Medizin aus? Und: Ist es möglich, sich selbst von schweren Krankheiten zu heilen? Ich kann euch versprechen, dies wird eine sehr aufschlussreiche Folge werden, die – auf lange Sicht – eine große Wirkung entfalten wird. Aber jetzt schwinge ich keine großen Vorreden, sondern steige direkt ins Thema ein.

 


Heutzutage wird die Medizin von zwei Faktoren geprägt: der sogenannten Apparatemedizin und der Pharmaindustrie. Apparatemedizin bedeutet, dass sich Ärzte bei der Heilung ihrer Patienten vor allem auf technische Geräte verlassen, womit alles vom Personalcomputer bis hin zum Kernspintomographen gemeint ist. Die Pharmaindustrie ist ein bedeutender Wirtschaftszweig, der zwar hervorragende Arzneimittel produziert, aber auch in der Kritik steht, weil viele Unternehmen mehr Geld in Marketing investieren als in die Forschung. Diese beiden Faktoren – Apparatemedizin und Pharmaindustrie – werden in der Zukunft keine große Rolle mehr spielen. 

Die kommende Revolution

In früheren Folgen dieser Reihe habe ich zwei wichtige Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft vorhergesagt, die heute noch unbekannt sind, aber bald schon großes Aufsehen erregen werden: die Vesmas und das wahre Wesen der Zeit. Vesmas sind winzig kleine Energieeinheiten, aus denen der Raum, die Zeit und die Materie bestehen. Die Zeit vergeht nicht, sie ist immer, und sie wächst wie ein Baum in alle Richtungen.

Die gesamte Materie besteht aus extrem feinen und flüchtigen Partikeln, die noch kleiner als die Elementarteilchen sind. Die Vesmas habe ich in Folge sechs von Blick in die Zukunft vorgestellt. Das bedeutet, dass auch alle biologischen Körper aus diesen Emanationen erschaffen werden – und mit ihnen die Krankheiten, unter denen sie leiden.


Letztendlich ist alles Psychologie. Jedes Ding, jedes Wesen und jedes Ereignis besteht aus Gedanken und Gefühlen. Die Energieströme werden von jeder Bewusstseinsform ausgesandt. Wenn sie stark genug sind, manifestieren sie sich mit Hilfe der Vesmas in unserer Welt. Wir nehmen sie wahr als Häuser, Bäume oder Menschen, wir erleben sie als gesund oder als krank. Das ist im Grunde alles, was existiert: Gedanken und Gefühle.

Später einmal – in etwa fünfzig bis hundert Jahren – wird man in der Lage sein, diesen Schöpfungsprozess mit technischen Mitteln abzubilden. Erst wird man die Vesmas hören, dann wird man sie sehen. Die Menschen der späteren Generationen – die jetzt bereits leben – werden die Energieströme in Töne und Bilder umsetzen. Dadurch erkennen sie, ob sich ein Patient im energetischen Gleichgewicht befindet. Wenn die Energien, also die Gedanken und Gefühle ausgeglichen sind, ist der Mensch gesund. Sind sie im Ungleichgewicht, ist er krank. Das ist das Geheimnis der Gesundheit. 

Esoterik oder Wissenschaft?

Es gibt eine Heilungsmaschine, die sich bereits unzählige Male bewährt hat. Man kennt sie in vielen realen und wahrscheinlichen Welten, und man kennt sie auf vielen Planeten, in vielen Universen. Ich schlage einen Namen für sie vor: die Aura-Waage. Die Aura ähnelt dem Astralleib, den wir aus der vedischen Philosophie kennen. Damit ist ein strahlend leuchtender Körper gemeint, der den biologischen Körper umgibt und von hellsichtig begabten Menschen wahrgenommen werden kann. Einige Zuhörer werden jetzt vielleicht sagen: Das ist mir zu esoterisch. Das glaube ich nicht. Aber das ist ein Irrtum. Die Aura wird im Moment noch in den Bereich der Esoterik eingeordnet. Bald schon wird sie von der Wissenschaft anerkannt sein.

 

Die Entwicklung ist vergleichbar mit der Entdeckung der Neutrinos. Diese Elementarteilchen waren der Wissenschaft lange unbekannt. Wolfgang Pauli hat sie 1930 erstmals vorgeschlagen, 1956 wurden sie im Experiment nachgewiesen. Neutrinoreaktionen zu messen ist extrem schwierig, weil sie nur sehr kleine Wirkungsquerschnitte haben. Man braucht dafür riesige Maschinen, die sehr gut abgeschirmt sein müssen, und die müssen auch noch viele Jahre in Betrieb sein, um brauchbare Daten zu ermitteln.

Mit den Vesmas wird es ähnlich sein. Die ersten Detektoren werden so groß wie ein Haus sein, viel Energie verschlingen und wahnsinnig viel Geld kosten. Aber mit der Zeit werden sie schrumpfen und ihre Leistung vervielfachen. Die Aura-Waage wird einmal so groß sein, dass man sie in jeder Arztpraxis installieren kann. Und dann wird ein goldenes Zeitalter der Medizin anbrechen.

 

Der Patient der Zukunft stellt sich vor oder legt sich unter eine Maschine, die ein wenig einem Röntgenapparat ähnelt. Sensoren messen die Aura des Körpers und stellen sie auf einem Bildschirm dar. Der Arzt erhält Informationen über jedes einzelne Organ. Anhand von Farben und Tönen erkennt man, in welcher Verfassung sich der Patient befindet. Krebsgeschwüre beispielsweise erscheinen als dunkle Schatten. Um sie zu beseitigen, ist keine Operation, keine Bestrahlung und kein Medikament notwendig. Das wichtigste Instrument sind die Gedanken und Gefühle des Patienten, die er nach Anweisungen des Arztes bewusst verändert. Dabei spielen auch Geräusche eine wichtige Rolle. Für heutige Zeitgenossen ist es schwer zu verstehen, aber ein Patient dieser Einrichtungen wird sogar ein bisschen singen, um sich selbst zu heilen. Ich sagte ja bereits, dass Vesmas auch in Tönen dargestellt werden. Mithilfe der Aura-Waage erhält der Patient sein Gleichgewicht zurück. Die Erfolgsquote einer solchen Behandlung liegt bei einhundert Prozent. 

Selbstheilung – aber nur für Könner

Das Grundprinzip kann man heute schon anwenden. An dieser Stelle muss ich einen Einschub machen. Wer heute krank wird, sollte auf jeden Fall zu einem Arzt oder einer Ärztin gehen. Und zwar zu jemanden, der sein Handwerk an einer Universität gelernt hat, einen Abschluss und eine Zulassung besitzt. Man sollte sich keinesfalls in die Hände eines Wunderheilers oder Quacksalbers begeben. Diese Leute richten meist nur Schaden an und verlangen dafür auch noch eine Menge Geld.

Trotzdem ist es möglich die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, über die jeder Mensch verfügt. Spontanheilungen und der Placeboeffekt sind der Wissenschaft längst bekannt. Es sind zahlreiche Fälle dokumentiert worden, in denen sogar schwere Krebserkrankungen beinahe über Nacht verschwanden. Auch hier waren Vesmas beteiligt. Bald werden Wissenschaftler diese Fälle genauer unter die Lupe nehmen und zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangen. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Zunächst einmal muss man sich darüber bewusst sein, was eine Krankheit ist – nämlich das äußere Abbild eines inneren Zustands. Es gilt ein ganz einfacher Grundsatz: Wie innen, so außen. Jede Krankheit – vom Schnupfen bis zum bösartigen Tumor – wird immer von demjenigen erschaffen, der sie erlebt. Es gibt keine Ausnahme. Alles ist Psychologie, alles besteht aus Gedanken und Gefühlen.

 

Man könnte nun einwenden, dass bestimmte Ereignisse – beispielsweise eine Viruserkrankung – von außen kommen. Das ist teilweise richtig. Es stimmt, das Virus springt von einem Menschen auf den anderen. Trotzdem sind hier gewaltige psychische Prozesse im Gange, die der Wissenschaft noch völlig unbekannt sind. Eine Pandemie – etwa AIDS oder Corona – ist das Ergebnis einer emotionalen und gedanklichen Schieflage der gesamten Menschheit. Diese Schieflage wird uns jeden Tag in den Nachrichten angezeigt, die nur so strotzen vor  Konflikten, Streit, Gewalt und Verbrechen. Es scheint so, als ob die Erdbevölkerung ständig einen Krieg gegen sich selbst führen würde. Energien suchen nach Ausdruck – positive ebenso wie negative. Angst und Wut können sich in äußeren Vorgängen entladen: Stürme, Erdbeben und Viruserkrankungen. Spätere Generationen von Wissenschaftlern werden über dieses Phänomen ganze Bibliotheken verfassen. 

Bereit zum Andocken?

Aber warum erkranken einige Menschen an dem Virus und andere nicht? Warum sterben einige daran, während andere die Infektion nicht einmal bemerken? Auch hier ist die Antwort sehr einfach: Weil die Opfer die Krankheit selbst einladen. Sie öffnen die Türen, sie machen die Andockstation bereit, sie lassen sich überfallen. Obwohl die Patienten von diesen Vorgängen nicht einmal den Hauch einer Ahnung haben, obwohl sie vermutlich alles abstreiten würden, wenn sie davon wüssten, wurde doch der gesamte Krankheitsverlauf von ihnen selbst erschaffen.

Ursache ist immer ein gedankliches und emotionales Ungleichgewicht. Wer Angst empfindet, schwächt seinen Körper. Wer in der Zeitung von einer Pandemie liest und sich denkt „Mich erwischt es bestimmt auch bald“, der legt das Fundament für seine Erkrankung. Das Virus – das auch eine schwache Form von Bewusstsein besitzt – erkennt die Lücke in der Abwehr und marschiert gnadenlos hindurch. Die Folge ist eine Grippe, eine HIV-Erkrankung oder eine Infektion mit COVID-19.

Bei Krebs verhält es sich ähnlich. Körperzellen mutieren nicht ohne Grund. Sie machen das, was ihnen vom inneren Selbst vorgegeben wird. Das innere Selbst ist ein psychisches Gebilde, das ich in späteren Folgen vom Blick in die Zukunft erklären werde. Für heute reicht es zu wissen, dass jeder Mensch über ein inneres und ein äußeres Selbst verfügt. Das äußere Selbst ist der Körper, den wir sehen können. Das innere Selbst lässt sich nur indirekt nachweisen, mithilfe von psychologischen Methoden, die noch entwickelt werden müssen. Auch hier steht der Menschheit am Anfang eines langen Weges.

Ein einfaches Beispiel: Wenn ein Mensch Lungenkrebs bekommt, steckt dahinter oft der jahrelange Konsum von Tabak. Das Rauchen von Zigaretten ist eine Sucht. Eine Suchterkrankung ist ein Zeichen eines inneren Ungleichgewichts. Ein Mensch, der mit sich selbst im Reinen ist, braucht seinem Körper nicht ständig eine Droge zuzuführen und erleidet deshalb auch keine Folgeerkrankung.

Dasselbe Prinzip gilt auch für die Fälle, in denen der Auslöser nicht so leicht zu erkennen ist. Magen- oder Darmkrebs kann beispielsweise durch eine tiefe Unzufriedenheit ausgelöst werden. Ein Mensch ist mit seiner Lebenssituation nicht zufrieden. Im Beruf kommt er nicht voran, die Familie macht nicht, was er will, das Geld ist knapp, die Nachbarn sind viel besser gestellt, und jetzt wird vor dem Haus auch noch eine Baustelle eingerichtet, die ihm furchtbar auf die Nerven geht. Das alles erzeugt negative Gefühle: Neid, Angst, Wut, tief sitzender Ärger. Diese Gefühle besitzen eine Form von Energie, nämlich Vesmas, die irgendwo hinmüssen. Das innere Selbst entscheidet, sie in den Bauch zu lenken. Die Folge ist vielleicht ein Magengeschwür. Auf diese Weise versucht das innere Selbst, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

 

Der Geist, der den Körper bewohnt, hat nun die Chance, sein Leben zu verändern und sich selbst zu heilen. Wenn er es nicht tut, wird die Sache schlimmer werden. Am Ende entsteht vielleicht Magenkrebs und es folgt ein zu früher Tod. Damit ist selbstverständlich keinerlei Schuld verbunden. Niemand ist schuld an einer Krankheit, man wird auch nicht für irgendetwas bestraft, für eine Sünde oder ein Verbrechen. Aber es gilt das Prinzip von Ursache und Wirkung. Jeder Mensch ist selbst der Urheber seines Schicksals.

Für heutige Ohren klingt das noch ziemlich unwahrscheinlich. Später einmal werden Mediziner für die Erforschung dieser Zusammenhänge Nobelpreise gewinnen. Nicht nur zwei oder drei, sondern Dutzende. Alles ist bereits in wahrscheinlichen Welten vorgeformt.

Bis diese komplexen Vorgänge von der Wissenschaft verstanden werden, werden noch mindestens hundert Jahre vergehen. Erst einmal muss man die Vesmas entdecken, dann muss man ihren Einfluss auf die menschliche Gesundheit begreifen, und dann erst kann man sich daran machen, die von mir erwähnte Aura-Waage zu entwickeln. Es kann aber auch sehr viel früher geschehen. Zwar existieren bereits alle zukünftigen Ereignisse, aber die Zukunft ist dennoch nicht vorherbestimmt. Vesmas sind enorm flexibel. Wir können die Entdeckungen und Erfindungen von uns wegstoßen, wir können sie aber auch näher an uns heranziehen. Es kommt darauf an, wie wir uns entscheiden. 

Die sechs Schritte der Heilung

Die Frage stellt sich auch bei der Selbstheilung. Glaubt man an diese Urkraft, die jeder menschliche Körper besitzt, oder glaubt man nicht daran? Wenn man glaubt, heilt man sich selbst. Wenn man nicht glaubt, ist man auf die Schulmedizin angewiesen. Es gibt aber einige Tricks, mit denen man die Selbstheilungskräfte entfesseln kann. Ich verrate sie jetzt.

1. Ratschlag: Die Zellen direkt ansprechen. Was ich jetzt sage, klingt für die meisten Zeitgenossen wahrscheinlich ziemlich verrückt, aber auch unsere Körperzellen besitzen ein Bewusstsein. Jede einzelne der Billionen Zellen kann bis zu einem gewissen Grad denken und fühlen, sie kennt ihre Aufgabe und sie kennt den Menschen, dessen Körper sie gemeinsam mit anderen Zellen bildet. Auch diese Aussage ist im Moment nicht zu beweisen.


Ich stelle euch eine kurze Zwischenfrage: Wo ist die untere Grenze des Bewusstseins? Ein Mensch besitzt zweifellos eine Form von Bewusstsein. Ihr hört oder lest diese Worte, denkt darüber nach, amüsiert euch vielleicht darüber oder – was das Beste ist – ihr lernt daraus. Intelligente Tiere wie Affen, Delfine oder Krähen besitzen ebenfalls ein Bewusstsein. Sie können Werkzeuge gebrauchen, erkennen ihr Spiegelbild und besitzen ein Sozialverhalten. Viele Tiere sind in der Lage Emotionen auszudrücken. Hunde freuen sich, wenn ihre Besitzer nach Hause kommen. Was ist mit Ratten oder Mäusen? Sie kümmern sich hingebungsvoll um ihren Nachwuchs. Besitzen sie ein Bewusstsein? Was ist mit Insekten? Mit Viren und Bakterien? Und was ist mit Pflanzen? Haben sie einen Willen zum Leben? Oder laufen Prozesse wie die Fotosynthese automatisch ab? Und was ist mit Sand und Gestein? Sind sie vollkommen leblos oder steckt vielleicht auch in ihnen ein Funken Bewusstsein?

Die Antwort lautet in sämtlichen Fällen: Ja, es sind bewusste Seinsformen. In allen Wesen und Dingen steckt eine Form von Bewusstsein. Es variiert sehr stark, man kann einen Menschen nicht mit einem Felsbrocken gleichsetzen. Aber trotzdem ist sich alles und jedes seiner Selbst bewusst. Sonst würde es nicht existieren. Auch das ist ein gewaltiges Forschungsgebiet, das bislang kaum beachtet wurde.

Zurück zu den Körperzellen. Sie sind faszinierende Geschöpfe, die uns einen großen Dienst erweisen. Ohne sie könnten wir unsere Leben nicht leben. Deshalb schulden wir ihnen Respekt und Dankbarkeit. Und das sollten wir auch zum Ausdruck bringen. Wir sollten jeden Tag zu unseren Zellen sprechen. Nicht bloß in Gedanken, sondern laut und deutlich ausgesprochen. Wir sollten Dinge sagen wie: „Hallo, liebe Körperzellen. Ich danke euch für eure Dienste. Auch heute haben wir einen wundervollen Tag vor uns, den wir gemeinsam erleben werden.“ Oder am Abend: „Ich danke euch, dass ihr mir ermöglicht habt, diesen Tag zu erleben.“


Im Falle einer Krankheit sollte man sagen: „Danke, liebe Körperzellen, dass ihr mir diese Botschaft überbracht habt. Ich verstehe den Sinn dieser Krankheit. Ich weiß, dass ich ihr Schöpfer bin. Ich werde in Zukunft sorgsamer leben, ich werde mich wieder ins Gleichgewicht begeben. Bitte helft mir dabei, gesund zu werden.“

Wenn ihr das zum ersten Mal tut, werdet ihr euch wahrscheinlich lächerlich vorkommen. Andere werden vielleicht sogar darüber lachen. Für Außenstehende sieht es so aus, als ob ihr Selbstgespräche führen würdet, aber das stimmt nicht. Ihr habt Zuhörer, Billionen Zuhörer. Jede einzelne Zelle wartet nur darauf, dass ihr sie anerkennt und euch meldet. Laut, deutlich und regelmäßig. Das ist das Zeichen eines geistigen Wachstums.

2. Der zweite Ratschlag hängt eng mit dem ersten zusammen: Ihr solltet die Medizin und die Heilmethoden begrüßen. Eine Kopfschmerztablette oder eine Salbe besitzt kein eigenes Bewusstsein, sondern lediglich ihre Bestandteile verfügen darüber. Aber auch in diesem Fall sind die Körperzellen beteiligt. Sie merken, da kommt etwas, das den Organismus beeinflusst. Die Medizin sollte angekündigt werden, und es sollte beschrieben werden, was das Ziel ihrer Einnahme ist. Beispiel: „Hallo, liebe Tablette. Ich grüße dich. Du wirst uns dabei helfen, unsere Krankheit zu heilen.“ Jedes einzelne Wort wird von Billionen Zellen gehört und verstanden werden und einen Heilungsprozess auslösen.


3. Bildlich vorstellen. Ihr dürft das, was ich hier erkläre, nicht einfach nur so vor euch hinbrabbeln, so wie man nebenbei ein Liedchen summt. Ihr müsst euch die Krankheit und den Heilungsprozess in möglichst starken Bildern vorstellen. Hier ein paar Beispiele: Ein Geschwür könnt ihr euch wie einen Schatten vorstellen. Erst ist er dunkel und bedrohlich, aber dann geht die Sonne auf und der Schatten verschwindet. Oder: Mutierte Zellen breiten sich wie Seifenblasen in eurem Körper aus. Aber dann kommt die richtige Medizin und die richtige Behandlung und die Seifenblasen tun das, was sie immer tun: sie zerplatzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Denkt euch selbst Bilder aus, unterlegt sie mit Tönen und Gerüchen, sprecht das, was ihr denkt, laut aus und wiederholt es. Je öfter ihr eure geistigen Übungen macht, umso schneller werdet ihr gesund.

4. Eine heilsame Umgebung erschaffen. Dieser Ratschlag bezieht sich vor allem auf die Menschen, die euch umgeben. Krankheiten entstehen durch Vesmas. Damit sind winzig kleine Energieeinheiten gemeint, die von jedem Bewusstsein ausgestoßen werden. Menschen erschaffen damit die Welt, in der sie leben – obwohl sich die meisten darüber nicht bewusst sind. Sie merken auch nicht, dass ihre Gedanken und Worte den Gesundheitszustand anderer Menschen beeinflussen. Vielleicht kommen euch folgende Sätze bekannt vor: „Du warst doch schon immer kränklich, dein ganzes Leben lang.“ Oder: „Diese Krankheit ist in eurer Familie weit verbreitet. Du wirst sie bestimmt auch kriegen.“ Oder: „Du hast deine Medizin zu früh oder zu spät genommen, du hast zu viel oder zu wenig Wasser getrunken, du hast dich falsch ernährt, den falschen Arzt konsultiert, die falschen Freunde, die falsche Lebensweise, Mecker, Mecker, Mecker.“

Von dieser Sorte Mensch gibt es leider sehr viele. Sie torpedieren bewusst oder unbewusst eure Versuche, gesund zu werden. Vesmas bilden Muster. Je mehr Menschen daran beteiligt sind, umso stärker sind sie. Deshalb müsst ihr – auch wenn es schwerfällt – diese Menschen aus eurer Umgebung verbannen. Erst nach erfolgter Heilung könnt ihr wieder Kontakt mit ihnen aufnehmen.

5. Sich selbst ins Gleichgewicht bringen. Dieses Thema habe ich bereits angeschnitten. Viele Menschen verspüren eine tiefsitzende Unzufriedenheit. Sie wollen mehr Geld haben, mehr Anerkennung, mehr Macht, mehr freie Zeit, mehr von irgendetwas. Denkt über euch selbst nach. Macht eine Analyse eurer Lage. Stellt euch wichtige Dinge vor – eure Wohnung, euer Auto, euer Arbeitsplatz, eure Freunde und Familie – und achtet dabei auf eure Gefühle. Sind sie positiv oder negativ? Freut ihr euch, oder empfindet ihr Ärger und Wut? Stellt euch eine Waage vor. Sind die Schalen im Gleichgewicht, oder berührt eine den Boden, während die andere hoch oben in der Luft baumelt?


Die Aussagekraft dieses Bildes ist enorm. Jeder sollte wissen, was er zu tun hat, wenn die Waage nicht ausgeglichen ist. Macht klar Schiff. Werft überflüssigen Ballast über Bord. Und wenn es mal ganz schlimm kommt: Dreht das Schiff in den Sturm. Durchschneidet mit eurem Bug die Wellen. Trotzt dem Wind. Nach jeder Ebbe kommt die Flut. Ihr merkt sicher schon, was ich hier tue. Ich erschaffe eine bildliche Vorstellung. Jedes starke Bild wird Wirklichkeit. Aber auch hier gilt: Es reicht nicht, wenn man es nur einmal macht. Die Waage muss dauerhaft im Gleichgewicht sein. Wenn ihr es nicht tut, übernimmt euer Körper den Job – und das könnte unangenehm werden.

6. Und das ist die größte Herausforderung: das plärrende Radio. Viele von euch werden jetzt vielleicht sagen: „Das ist ja alles ganz interessant, was der Konrad Pilger da von sich gibt. Aber“, und jetzt kommt es, „aber das ist ja gar nicht bewiesen. Das ist doch total unwissenschaftlich. Das ist Esoterik. Der Kerl will doch nur Geld verdienen. Das kennt man doch schon aus diesen Lebenshilferatgebern. Die behaupten auch immer, man kann alles erreichen, wenn man nur fest genug daran glaubt. Aber bei mir hat das nie funktioniert. Ich habe mir immer gewünscht, sechs Richtige im Lotto zu haben, und ich bin immer noch arm wie eine Kirchenmaus.“

Genau das ist das Problem: der bohrende Zweifel. Man muss an dieser Stelle fragen: Was ist der Kerngedanke? Was ist das Kerngefühl? Noch mal zur Erinnerung: Alles besteht aus Gedanken und Gefühlen. Sie formen mithilfe der Vesmas die Welt, in der wir leben. Wenn der Kerngedanke lautet: „Das ist alles Quatsch, daran glaube ich nicht, es kann nicht funktionieren“ und das Kerngefühl ist ein Widerwille oder Angst vor dem Unbekannten, dann wird auch genau das verwirklicht werden. Es funktioniert nicht, die Heilung findet nicht statt.


Es ist so ähnlich wie ein plärrendes Radio in der Nachbarschaft. Ständig hört man diese furchtbare Stimme oder diese schreckliche Musik, die man nicht ertragen kann, aber der Nachbar weigert sich, das Radio abzuschalten. Morgens, mittags, abends, nachts, immer ist der bohrende Zweifel vorhanden. Damit sabotiert ihr euch selbst.

Kann man denn gar nichts tun, um das Radio abzuschalten? Doch, man kann sogar sehr viel machen, einiges habe ich bereits erwähnt. Starke Bilder schaffen, es laut aussprechen und es ständig wiederholen. Auch dazu verrate ich einige Tricks und Kniffe.

Beispiel a: Erfolgserlebnisse analysieren. Jeder Mensch hat in seinem Leben Erfolge erzielt. Vielleicht ist es euch schon mal gelungen, einen Marathon zu laufen. Dann stellt euch die Frage: Was war hier der Kerngedanke und das Kerngefühl? Vielleicht habt ihr gedacht: Wenn andere Menschen einen Marathon laufen können, kann ich das auch. Vielleicht habt ihr es euren Freunden gegenüber laut ausgesprochen. Vielleicht habt ihr es auch viele Male wiederholt. Und dann seid ihr angefangen zu laufen. Erst einen Kilometer, dann zwei, dann drei, später folgte ein Halbmarathon, und schließlich seid ihr einen ganzen gelaufen. Das ist der Prozess der Schöpfung. Diesen Kerngedanken und dieses Kerngefühl müsst ihr wieder in euch hervorholen und abermals zum Ausdruck bringen.


Beispiel b: Vorbilder suchen. Auch das mag kurios erscheinen, aber denkt mal an eine Person wie Donald Trump. Er war Präsident der Vereinigten Staaten, obwohl es kaum einen Menschen gibt, der weniger für diesen Posten geeignet ist. Neben einigen anderen Faktoren war vor allem eines für seinen Wahlsieg verantwortlich: Trumps starker Wille. Ihr kennt alle sein Auftreten, seine Körpersprache, seine Mimik, die Aussagen in seinen Interviews. Trump hat den Willen zur Macht. Deshalb ist er ins Weiße Haus eingezogen. Und wenn der Typ so etwas zustande bringt, dann könnt ihr auch gesund werden.

Beispiel c: Fortschritte anerkennen. Wenn ihr die Methoden, die ich hier vorstelle, anwendet und sich erste Erfolge einstellen, dann sagt nicht: „Och, das war Zufall.“ Oder: „Die Medikamente haben endlich angeschlagen.“ Sondern sagt: „Ja, Konrad Pilger hat recht. Es funktioniert. Meine Körperzellen und ich haben zusammengearbeitet. Ich danke euch, liebe Zellen. Wir sind stark und gesund. Wir führen ein langes und glückliches Leben.“

Wenn ihr all das beherzigt, was ich in diesem Podcast oder Video erklärt habe, dann verbessert ihr nicht bloß eure Chancen auf Heilung, sondern ihr werdet geheilt. Hundertprozentig, mit absoluter Sicherheit. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, dann habt Geduld und probiert es wieder und wieder, bis sich die gewünschten Resultate einstellen.

Ich wiederhole es noch einmal im Schnelldurchlauf.

1. Sprecht mit euren Körperzellen. Sie haben ein Bewusstsein und hören jedes Wort.

2. Begrüßt die Medizin und die Heilmethoden.

3. Stellt euch die Heilung bildlich vor und sprecht es laut und deutlich aus.

4. Schafft eine heilsame Umgebung. Trennt euch von Menschen, Dingen und Angewohnheiten, die euch nicht gut tun.

5. Bringt euch selbst ins Gleichgewicht. Löst Wut und Ängste auf, ersetzt sie durch Liebe und Zuversicht.

6. Bringt das plärrende Radio zum Verstummen. Achtet auf euren Kerngedanken und das Kerngefühl.


Erinnert euch bitte an das, was ich am Anfang dieser Folge sagte. Später einmal wird es möglich sein, die Vesmas mit technischen Mitteln sichtbar zu machen. Man wird sehen, welche Organe von negativen Energien befallen sind. Danach wird die Wissenschaft die Aura-Waage entwickeln, mit deren Hilfe man die Patienten ins Gleichgewicht bringen kann. Das wird aber noch fünfzig bis hundert Jahre dauern. Solange sollte man unbedingt die Ratschläge berücksichtigen, die ich heute gegeben habe.

Wer selbst gesund ist aber jemanden kennt, der unter einer Krankheit leidet, sollte diesen Podcast, das Video oder den Artikel in meinem Blog verbreiten. Keines meiner Worte wird einen Schaden verursachen, aber der Erfolg kann gewaltig sein. Entscheidend sind allein eure Gedanken und eure Gefühle.

So, das war genug für diese Ausgabe von Blick in die Zukunft. Das Thema Medizin werde ich aber noch viele Male behandeln. Für heute sage ich mal wieder: Danke für die Aufmerksamkeit. Und: Alles Gute wünscht

Euer Konrad Pilger